Heute meldet die NZZ den Tod des „stillen“ Strategen der Genfer Edeluhr Patek Philippe, Philippe Stern.
Kurz vor seinem Ableben übernahm Stern die älteste Uhren- und Schmuck-Boutique von Zürich, die Beyer an der Bahnhofstrasse.
Am Beyer-Personal hatten Stern und seine Patek Philippe kein Interesse – der Deal drohte, für Dutzende Beyer-Leute zum persönlichen Aus zu werden.
Der Worst-Case ist aber noch viel grösser. Kürzlich flatterte dem Beyer-Personal ein Brief der unerfreulichen Art ins Haus.
Kündigung für alle per Ende Jahr. Ein Teil der alten Truppe kann weitermachen bei der Patek Philippe, der Rest muss selber schauen.
Im Kündigungs-Schreiben stehe nichts zu „Abgangsentschädigungen, Treueprämien oder einem Sozialplan“, sagt eine Quelle.
Null Unterstützung nach Jahren des Einsatzes: Wie kann das sein?
„Es ist richtig, dass keine Pflicht für einen Sozialplan im rechtlichen Sinn besteht; dazu ist die Beyer Chronometrie AG viel zu klein“, sagt Beyer-Erbin Muriel Zahn.
„Wir hatten im März angekündigt, dass allenfalls gegen 40 Mitarbeiter nicht weiterbeschäftigt werden könnten.“
„Zurzeit ist mit 20 bis 25 Personen zu rechnen. Diese werden soweit möglich und nötig anderweitig unterstützt.“
Zahn hatte nach dem überraschenden Ablegen von Patron René Beyer, ihrem Bruder, das Kommando bei der Firma übernommen.
Statt das Geschäft in Familienhand zu behalten, übergab sie dieses der Patek Philippe. Die Genfer sind nur am Haus und dem Museum interessiert – für ihre eigenen Modelle.
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Gewinnhypermaximierung
Beyer ist keine Bank oder der Staat.
Diese Unsitte mit Abgangsentschädigungen zerstört die Wirtschaft.
Es werden ja soviele Fachjkräfte gesucht, da finden die schnell wieder was. Seit Sonntag mache ich mir da keine Sorgen mehr.
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Unternehmen sind nicht die Winterhilfe
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@Manager, da bin deiner Meinung, ABER wie läuft es jetzt mit der Kohle und den Bonusjägern und den Spitzenmänätscher? Die Gewinne in meine Tasche, für den Rest, wie RAV und Sozialhilfe soll de Staat, resp. die Allgemeinheit schauen und aufbringen…….
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Nach dem To* ist vor dem To*?
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Soziales Denken war gestern ! Heute zählt nur noch der Cash auch bei KMU
Betrieben .
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Die Loyalität des Arbeitgebers reicht nur bis zum nächsten Monatslohn. Irgendwann lernt das jeder Arbeitnehmer.
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Eure Loyalität ist mit der Lohnauszahlung abgegolten
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Die Dame, FDP afin, wohnhaft wahrscheinlich in Zollikon und St. Moritz, optimierte für sich. Es sind die Menschen, die am Sonntag Nein gestimmt haben.