Hendrik Riehmer war einer wie aus dem Film. Immer schneller als die Konkurrenz, stets auf der Überholspur.
Und laut. „Als die Finanzwelt in der Grossen Krise vor dem Abgrund stand, schmiss Hendrik in London eine Riesenparty“, sagt ein Insider.
Unter dem Deutschen stieg die Hamburger Berenberg, gegründet 1590, höher und höher. Im klassischen Investment-Banking mit Firmen-Finanzierungen wurde das Haus zur gesuchten Adresse.

Letzte Woche war Schluss. Die Bafin als deutsche Bankenaufsicht zog Riehmer und zwei Kollegen der Berenberg-Geschäftsleitung aus dem Verkehr.
Nothelfer wird Riehmers Ex-Partner. „Kunden sind keine betroffen“, betonte gestern ein Sprecher der Berenberg-Zentrale hoch oben im deutschen Norden.
Laut einem anderen Gesprächspartner hätten „Eigenhandelsgeschäfte“ der drei Ex-Geschäftsleitungs-Mitglieder zum Einmarsch des Regulators geführt.
Was für welche genau, bleibt unklar.
Die Berenberg Bank hat in Zürich einen Ableger. An der Freischützgasse, zwischen der mondänen Europaallee und dem alten Kasernenareal.
Auch dort gaben die Leute „Guzzi“. Die vielen deutschen Unternehmer und reichen Manager, die aus dem Nachbarland an die Limmat zogen und ihr ihr Glück versuchten, waren Gold wert für die Berenberg Zürich.

„Deutsche geben bevorzugt Deutschen gutes Business“, so der Insider. Die Liste der von Berenberg Schweiz begleiteten Firmen, die mit Finanzierungen in den letzten Monaten und Jahren zu reden gaben, ist lang:
PolyPeptide, Klingelnberg, Gategroup, Montana Aerospace, DocMorris.
„Das Vorgehen ist immer das Gleiche“, so der Insider. „Berenberg liefert Analystenberichte und macht sich für die begleiteten Firmen unentbehrlich.“ Die Bonds und Aktien würden zuletzt bei Schweizer Pensionkassen landen.
Was der jetzige Crash für den Berenberg-Ableger in Zürich bedeutet, bleibt abzuwarten. „Unsere Geschäftstelle in Zürich an der Freischützstrasse ist vom Fall nicht betroffen“, betonte der Sprecher.
Naja. Ich tippe mal kostenlos auf Insidergeschäfte in Verbindung mit Aktienplatzierungen.
Aber das ist nur ein Hauch von Vermutung, weil sowas wäre ja dann strafbar.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„Deutsche geben bevorzugt Deutschen gutes Business“ – ja so ist das, liebe Mitbürger. Und nicht nur beim business, auch bei den jobs (vorzugshalber dem lautesten, grossspurigsten Luftheuler übrigens – nix geht über den grossen, labernden Auftritt, Inhalt und solides Fundament sind da völlig sekundär). Daher Augen auf beim Einstellungsverfahren – und zeigt endlich mal Rückgrat und steht mal für die vielen guten (wenn vielleicht auch etwas leiseren dafür umso kompetenteren) schweizer Arbeitskräfte ein!
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Sowie bei CS,Swissair, Migros? Waren übrigens keine Deutschen verantwortlich. Auch UBS und Zürich Kantonalbank, läuft alles in die „richtige“ Richtung, fest in Schweizer Hand. Statt dauernd über andere zu lästern und Schuld zu zuschieben, erstmal selbst wieder die Spur finden.
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A people hire A people, B people hire C people.. da kannste mal drüber nachdenken..
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Ja, diese Bänkster, die lernen es nie… Immer Schmutzgeschäfte abwickeln und meinen, sie seien die Helden. Darum empfehle ich keinem mehr eine CH Bank.
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zeit, dass man die privatbanken schliesst.
die machen nur sch….
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Banker aus Schland. Ja, dann bitte. Aber zwingend bitte nur die Eigenen aus DE beraten. So sind Aufwand und möglicher Nutzen unter ihresgleichen geblieben. Danke.
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Lapidar :“ wir sind davon nicht betroffen?“
Ich nenne ein paar Abgerutschte:
• Wegelin
•. Ihag
•. Notenstein
• Laroche
•. Sarasin
•. Credit Suisse
• und viele andere
177 Institute in den letzten 30 Jahren gemäss SNB Statistik : von 326 auf 149 von 1987 – 2022.
Schwindsucht hoch 10.
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