Die Headline steht zuoberst im Wirtschafts-Teil: „TX Group erzielt deutlich mehr Gewinn im ersten Halbjahr“, so 20 Minuten.
Das Online-Medium gehört selber zur TX-Gruppe. Gleich wie der Tages-Anzeiger, die Basler Zeitung, die Berner Zeitung, führende Blätter in der Romandie.
Es ist die wichtigste Inland-Verlags-Gruppe. Ihr heutiges Ergebnis übertitelt die kotierte TX mit „Positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2026“.
Alles top, alles glänzend, bis man beim Herunterscrollen der Medienmitteilung bei einer Zahl hängenbleibt. Minus 9.9 Millionen Franken.
Schräg. Plus plus plus, mehr mehr mehr, erfreulich, steigend und so weiter steht überall. Und dann dieser Stopper.
Und was für einer: „Betriebsergebnis (EBIT)“ heisst die Position. Im Vorjahr stand dort noch ein Plus von 7 Millionen.
Verschlechterung innerhalb eines Jahres: 17 Millionen.
How come?
Der Halbjahresbericht liefert die Erklärung. Da finden sich in der „adjustierten“ Erfolgsrechnung:¨
53 Millionen Abschreibungen, 46 Millionen Wertminderungen und 24 Millionen „Unternehmenszusammenschlüssen“.
Alles Minus. Alles Verluste.

Abschreiber und Verluste aus „Unternehmenszusammenschlüssen“ waren im ersten Halbjahr 2025, der Vergleichsperiode, praktisch gleich hoch.
Doch neu kommen jetzt die gut 46 Millionen Wertminderungen dazu. Sie drücken den EBIT, das ist die operative Schlüsselzahl, auf die erwähnten negativen 9,9 Millionen herunter.
Wie arbeitete das Verlagshaus im Alltag? Die Antwort: Schlecht. Sie verliert. Jede Woche, jeden Monat.

Im Halbjahresbericht schreibt die TX: „Die Adjustierung 2026 betrifft die Wertminderung des Goodwills der Zahlungsmittel generierenden Einheit Goldbach (exkl. Goldbach Neo OOH).“
Auf die Frage, was es damit genau auf sich hat, reagierte der TX Investor Relations-Manager zunächst nicht.
Bei Goldbach handelt es sich um die Werbe-Vermarkterin innerhalb des TX-Konzerns. Der Goodwill in den Büchern der Tx ist jetzt als zusammen gekracht.
Heisse Luft abgelassen.
Die TX bewegt sich nach unten. Die gesamten Einnahmen brachen um 5,7 Prozent auf noch 402 Millionen ein.
Immer weniger Umsatz, leuchtend roter EBIT: Tagi, You Have a Problem.
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20minuten liest kaum jemand mehr. Die Jugendlichen schauen Tiktok, chatten oder gamen. Tschüss werberelevante Zielgruppe!
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Richtig, und auch wir Boomer lesen es nicht mehr.
Früher brachte mir meine Frau das Heftli vom Bahnhof mit nach Hause, und es war fester Bestandteil vom Znüni. Lesespass vorhanden dank praktischem Format und Bostitch-Klammerung (im Gegensatz zu den „Qualitätszeitungen“), auch wenn relativ viel Quatsch mitkonsumiert werden musste.
Auf dem „Händi“ kann man ja nix erkennen, also Tschüss 20 Minuten.
Irgendwann ist Cash fertig. Dann muss man wieder Zeitungen verkaufen gehen.
Wär doch ein Projekt für Zürichs Erblinksgrüne. Etwas das nichts bringt, viel kostet. Eigentlich deren Fachgebiet.
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Das Sprachrohr von Wermuth, Molina und Glättli has a Problem.
Gut so.
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Und zwar ein gewaltiges Problem…
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Mehr als der finanzielle Absturz wiegt der Verlust an Qualität und Relevanz der veröffentlichen Artikel. Links grüner Wokequatsch vertreibt sämtliche Leserschaft mit gesundem Menschenverstand.
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Früher hat man anstelle von WC Papier mit solchen Schundblätter…
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Ich traure dem linken, moralisierenden Käseblatt nicht nach. Der Tagi war mal eine grosse Nummer in Zürich, heute nur noch verseuchtes Sprachrohr der Staatsangestellten und deren Unterstützer.
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Ich würde die Korken knallen lassen, wenn dieses links-grüne woke Propaganda-Blatt das zeitliche segnen würde.. vermissen würden die kein Mensch, ausser die grüne Klimasekte!
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Die meisten in der Schweiz haben doch die Schnauze voll von diesen linksgrünen Panikmachern, von Aktivisten, die sich Journalisten nennen. Wäre Zeit, dass es mal ein Medium à la Apollo News oder NIUS wie in Deutschland gäbe in der Schweiz
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Und IP lebt von der Hand in den Mund mit ihrer Werbung gegen Hämorrhoiden?
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Meinen Vorschlag an die TX-Gruppe: Auf keinen Fall etwas ändern! Weiter so mit Wokeness, Hetze und Kriegslust! Desto schneller sind wir diese Verblödungs-Propaganda los.
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Auch das „Tagblatt“ (CH-Media) aus St. Gallen ist so eine woke, linksgrüne Zeitung mit absolut Null Substanz geworden. Die Inserenten und Abonnenten sind in letzter Zeit in ganzen Heerscharen diesem immer dünner werdenden Blättchen davongelaufen. In Insiderkreisen wird schon länger gemunkelt, wie lange diese ausgemergelte, schwachbrüstige Zeitung überhaupt noch erscheinen wird.