Die Schweiz existiert dank ihrer dritten Säule. Jener der Judikative.
Die Richter stellen sicher, dass die Eidgenossenschaft sicher und blühend bleibt.
In letzter Instanz jene in Lausanne, am Bundesgericht.
Jetzt zeigt sich, dass es ausgerechnet im entscheidenden Bollwerk Helvetiens drunter und drüber geht.
Hölzerner Himmel im Mont Repas, wie der Sitz am Genfersee heisst.
Grund ist eine Weltwoche-Story. Christoph Mörgeli machte vor 4 Monaten die Liebesbeziehung zweier Bundesrichter publik.
Beide sind von jener Partei portiert worden, der auch Mörgeli, ein Blocher-Intimus, angehört:
Der SVP.
Die Story schlug am Bundesgericht ein wie eine Bombe. Der Tages-Anzeiger enthüllt heute, wie die Krise eskalierte.
Knapp 40 Bundesrichter trafen sich zwei Wochen nach dem Weltwoche-Knüller zur entscheidenden Sitzung.
Die schon zuvor aufgeladene Stimmung im Haus explodierte. Mehr oder weniger unverblümt forderten Kritiker den Rücktritt der zwei Turteltauben.
Die zu jenem Zeitpunkt laut eigenen Beteuerungen kein Paar mehr gewesen wären.
Statt schnell Klarheit zu schaffen, gabs den Konter. Denn Yves Donzallaz und Beatrice van de Graaf, um die es geht, wollen nur eines:
Bleiben. Aussitzen. Weiter verdienen. Mächtig sein.
Vorbildliche Rücktrittskultur an der wichtigsten Institution der Eidgenossenschaft? Fehlanzeige.
Die Fronten waren verhärtet, die Lager gingen aufeinander los. Hinter Mörgelis Enthüllungs-Story würden ideologische Interessen liegen.
Die Informationen des Journalisten könnten von einer Video-Kamera stammen, die ein Unbekannter in der Hecke vor der Garageneinfahrt von Donzallaz versteckt haben soll.
Italienische Zustände? Nicht doch, die toppen wir locker.
Morgen entscheidet die Gerichtskommission des Parlaments im Bundeshaus.
Das Verdikt der Legislative, der anderen zentralen Säule, wird fürs Land weitreichende Bedeutung haben: Existiert so etwas wie Amts-Hygiene? Auch für die Mächtigen? Oder schützt man sich gegenseitig? Man weiss ja nie, wann man selber Hilfe braucht.
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Unverständlich ist, dass Richter Yves es ausgerechnet auf dieses trockene Juristenguetzli abgesehen hatte. Da laufen am Genfersee noch andere rum.
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dank unserer woken gutmenschen Ideologie wird wohl alles unter den Teppich gekehrt. Weiter so!
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Tja, auch in der lieben netten ach so demokratischen Schweiz sind manche Individuen gleicher vor dem Gesetz als andere.
Eigentlich nichts Neues, doch die Insassen scheint es nicht wirklich zu kümmern.
Mit dem Ende der Ethik und Moral endet auch unser System, das schon vor langer Zeit in Schieflage geraten ist – spätestens jedoch seit 2020 für jeden sichtbar, der es auch wirklich sehen möchte…
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Bingo! Die ach-so-erhabenen Bundesrichter haben keinen Grundsatzentscheid in der richtigen Richtung seit dem Jahr 2020 gefällt.
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Nun, die SVP wird spätestens am nächsten Abstimmungssonntag die Rechnung erhalten! – dann scheint das Sünneli nicht mehr so scheinheilig 🙂
Richter wird man mit passender Parteizugehörigkeit sowie einer mathematischen Formel der Machtverteilung.
Kompetenzen sind da sekundär und nicht hilfreich. Man ist dann seiner Partei verpflichtet und spricht deren Urteile.
Einfach nicht aufallen. Dann wird man gut pensioniert.
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Da gabs doch früher diese doofe Serie…“liebe ist….“
Wenn man sich liebt obwohl es verboten ist 🥰.
Dumm nur dass die Gerichtsurteile nicht mehr so klar sind…
Die höchste Instanz wäre ein Verfassungsgericht. Dies ist in der Schweiz aber nicht erwünscht, denn es würde die Freiheit der Politiker stark einschränken. Man müsste arbeiten, den Volkswillen umsetzen und andere unangenehme Dinge machen.
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Überall nur noch Schweinereien in diesem Land! Kein Wunder, wird die CH Bananenrepublik genannt! Und dann wundert sich der wohlstandsverblödete CH noch? Pfui Teufel…
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Im Säuhäfeliverein schützt man sich bestimmt. Alleine schon das die Judikative von der Legislatibe bestimmt wird ist eine Fehlkonstruktion.
Ein Rechtstaat sind wir nicht und waren wie nie, das einzige was zählt ist Money. Das Strafnefehlverfahren sagt alles zu unserem Rechtstaat
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Solche Boulevard Enthüllungen sind doch was für die Optik und das was den Leuten weis gemacht werden soll, daß eigentlich und im Grunde die Gewalten Legislative, Exekutive und Judikative Institute/Institutionen sind, wo unabhängige, völlig aus dem sozialen Zusammenhang losgelöste und somit der Objektivität und dem Allgemeinwohl Verpflichtete im Dienste demokratischer Öffentlichkeit stehen. Gehört eigentlich in die Rubrik, was für die Jüngsten und derjenigen, die auf die Bescherung durch den Weihnachtsmann warten.
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Spricht wieder einmal für die Kompetenz von Luki:
Das Bundesgericht steht nicht auf dem Mont Repas, sondern im Park Mon-Repos!
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Wo die Liebe hinfällt. Nun ja, next story please.
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Mon Repas. Ich lach mich krumm.
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Zuerst kommt das Essen (mon repas), und dann die Moral.
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scheint ein internes problem der svp zu sein.
kennt man ja, über all die jahren.
viel lärm um gar nichts.
ist mir doch egal, wer mit wem ins bett steigt.
das ist privatsache.
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Früher trat man zurück, bevor man mit Schimpf und Schande davongejagt wurde? Das war einmal. Von Nagelsmann bis Weisse Weste Rohner. Man klammert solange, bis man rausgeworfen wird. Fehler? Können passieren, macht doch nichts. Konsequenzen ziehen? Wieso ich?
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Schreib doch gleich „mon repas“ – min zmittag -, lh. Das passt doch besser zu den italienischen Zuständen, genau wie der „repos“, die Siesta danach..