In Schaffhausen droht der Hammerschlag. Die IWC, eine der bekanntesten Uhren-Marken der Welt, baut ab.
Und wie. Laut einer Quelle müssen mehrere Dutzend Angestellte mit der Kündigung rechnen.
Die Unia-Gewerkschaft hat kürzlich Wind davon gekriegt, es laufen Verhandlungen.
Der Massenabbau folgt auf einen im Salami-Stil. Die Tochter des grossen Richemont-Luxusgüter-Konzerns hat bereits über die letzten Jahre immer wieder Personal abgebaut.
Hintergrund ist die grösste Herausforderung des Unternehmens seit Jahrzehnten. Produzierte IWC einst 170’000 Zeitmesser im Jahr, sind es inzwischen weniger als 100’000.
Verantwortlich für den scharfen Niedergang ist das Management. Dieses zeigte sich die letzten Jahre ideenlos beim Design, dem Verkauf und dem Marketing.
Chef ist ein Topshot namens Christoph Grainger-Herr. „Ein Kopfnicker gegenüber der Konzernzentrale, der von den eigenen Leuten absolute Loyalität verlangt.“
So ein Insider. Wer sich Grainger-Herr in den Weg stelle, der fliege raus.
An den Drücker kam der Uhren-Mann, nachdem der bekannte Georges Kern IWC und Richemont verlassen hatte, um mit Breitling als Unternehmer durchzustarten.
Unter Kern erlebte die Schaffhauser Uhrenmanufaktur eine Blüte. Die Zifferblätter wurden immer grösser, die Gehäuse immer klobiger.
Die wirkliche Grösse sei in Schaffhausen zu finden, nicht in Zürich, warb Kern auf Plakaten am Flughafen Kloten.
Tempi passati. Die IWC ist unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit in eine existenzielle Krise geraten.
Um die Finanzen ins Lot zu bringen, müssen jetzt unzählige Mitarbeiter die Zeche zahlen. Umgekehrt schwelge die Spitze weiterhin im Luxus, so die Auskunftsperson.
CEO Grainger-Herr fahre gleich zwei Geschäftsautos im Wert von 100’000 Franken – je. Seine Kollegen in der Geschäftsleitung waren nicht bereit, auf einen Teil ihrer Entschädigung zu verzichten.
Was interessiert mich die Zukunft meiner Firma.
Richemont hat einen Finanzchef nach Schaffhausen abkommandiert. Der rapportiert formell dem CEO von IWC, informiert aber ebenso den Konzern-Finanzchef.
Was er vor ein paar Monaten, bei seinem Start, vorgefunden hat, liess ihm die Haare zu Berge stehen. IWC ist zum Sanierungsfall geworden.
Jetzt hat er offenbar Nägel mit Köpfen gemacht. Die Medienstellen von Richemont und von IWC haben auf Anfragen von gestern nicht sofort reagiert.
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Die (Banker) Käufer der Bluffer Uhren sind gescheitert.
Somit scheitert auch der Verkäufer der Bluffer Uhren.
Mit Uhren bluffen ist so peinlich wie mit dem Mercedes AMG um das Zürcher Seebecken fahren.
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Die Vostok Uhren aus Russland. Schön. Billig. Um die 200 Franken. Exotisch.
Nur Langweilige und Bluffer kaufen IWC, Rolex und Omega.
Sogar Rolex ist maschinelle Massenware. Mit sehr gutem Marketing 🙂
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Interessant, dass die Putin-Trolle auch unter Artikeln kommentieren, die nichts mit der Ukraine zu tun haben.
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ich habe bei Temu eine wunderschöne Uhr in Holzpotik gekauft. Für etwa 10.- Stutz.
Nun kann ich mir das 100’000.- Auto leisten. Nein, kein AMG!
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Auch die Schweiz ist kriminell wie alle andern!
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Jedes Jahr bekommen wir bei Deloitte miese Boni und keine Gehaltserhöhungen, während ständig die Kündigung droht – und die Partner reisen mindestens zweimal jährlich in Fünf-Sterne-Hotels, um ihre Erfolge zu feiern. So ist die Welt nun mal.
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Mit der neuen Ingenieur ist IWC eigentlich ein Design-Coup gelungen. Wäre der Preis unter 10K geblieben, wäre die wie warme Weggli über die Ladentheke gegangen.
Turnaround sollte machbar sein – die Marke hat weiterhin grosses Potenzial.
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Warum sollen erneut die Mitarbeitenden für jahrelange Fehlentscheidungen des Managements bezahlen? Wer Strategie, Produkte, Marketing und Vertrieb verantwortet, trägt auch Verantwortung für die Resultate. Personalabbau ist keine Strategie, sondern oft die Folge einer gescheiterten Strategie. Also müssen CEO und Management ohne Bezahlung etlassen werden.
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Hier wird wegen dem Shareholder Value und grosskotzigen Besitzern mit utopischen Gewinnvorstellungen wieder Hunderte Jobs geopfert. Einfach nur dekadent !!
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Auch ich ein IWC-Enthusiast. Die Palette dort ist einfach excellent. Mag beispielsweise die Pilot’s Watch Mark XX. Bei Breitling (Partners Group) vermisse ich eine klare Handschrift ihrer Uhren. Das Problem bei IWC scheint die Mutter Richemont zu sein. Mit ihrer Shareholder Value-Pressure schaden sie dem kreativen approach dieser tollen Uhrenmanufaktur.
https://www.iwc.com/us-en/watches/pilot-watches/iw328203-pilots-watch-mark-xx
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Meine Garmin Uhr zeigt die Uhrzeit genauer und hat den Gegenwert eines Nachtessen mit Wein bei Peclard gekostet.
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Dein Kommentar triggert all boomers🤣
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So teure Uhren gibt es gar nicht.
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Mein Iphone ist günstiger und kann noch viel mehr als deine Garmin.
Wenn man nur noch die Hälfte verkauft dann müssen auch die Hälfte der Leute gehen. Sehe das Problem nicht.
Bei IWC hat man einfach zuviel produziert um noch ein wenig exklusiv zu sein. Und für die Masse sind die Uhren einfach zu teuer bei wenig Image.
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Man kann den knallharten Richemont Besitzer Johann Ruppert aus Süd Africa nicht mit dem edlen Swatch Chef Nick Hayek vergleichen. Auch
IWC muss Kohle verdienen.
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Alles im Trend !
Uhren – Firmen erleben den ganz grossen Trend-Bruch, begonnen bereits 2020.
Märkte brechen ein. Geschäfte schliessen und Händler verschwinden!
Das ist aber erst der Anfang!
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Ich habe gemeint, dass IWC WC Schüsseln produziert, wäre vielleicht eine Nische zum überleben.
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Zwei teure Geschäftsautos erklären die Entlassung von zwei Mitarbeitern. Hat der Geschäftsleiter noch eine Frau auf Geschäftskosten? Das könnte die restlichen zwei Dutzend erklären.
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Und plötzlich wird Herr Kern in den Himmel gelobt ! Also viel bewegt , ausser seinen Mund , hat er bei IWC auch nicht speziell . Als er ge.ging hat man in Schaffhausen keine Träne vergossen . Demnächst hier News aus Grenchen und Breitling und Co !
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Bin mir sicher.
Mit Breitling hat Partners Group einen (weiteren) Fehlgriff getan.
IWC eine gute Uhr. Die Zifferblätter der Pilot Series speziell gut.
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Gibt es keine Boomer mehr, die Uhren kaufen?
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Man darf wieder davon ausgehen, dass die Firma vom Kader finanziell ausgepresst wurde.
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Hr. Kern bzw. das Festhalten an seiner Idee der grossen unförmigen Uhren ist das wahre Problem. Der Trend geht seit Jahren zu kleineren Durchmesser. Jetzt endlich kommt eine Ingenieur, allerdings mit 35mm, rein ins andere Extrem. Dazu ein völlig überzogener Preis.
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Erinnert mich an die deutsche Autoindustrie.
Immer dicker. Immer teurer.
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Die Quarz IWC in Mercedes Modellen war eine tolle Idee. Zeigt die mechanische und handwerkliche Kunst natürlich überhaupt nicht. Gibt es überhaupt IWC Damen Uhren oder erholen sie sich noch immer von der (wirklich amüsanten) Werbung in den 2000er?