Jetzt ist es offiziell: Die Krankenkassenprämien steigen 2027 im Schweizer Durchschnitt um 5 Prozent.
Die mittlere Prämie über alle Versicherten erhöht sich um 19.70 Franken auf 412 Franken pro Monat.
Während Bern über Gesundheitskosten und Sparmassnahmen diskutiert, stellt sich eine andere Frage:
Wie viel verdienen jene nebenbei, die über die Regeln dieses milliardenschweren Systems mitentscheiden?
Am 4. September behandelte die Staatspolitische Kommission des Nationalrats zwei Vorstösse von Nationalrätin Greta Gysin.
Der erste verlangte strengere Regeln bei Interessenkonflikten.
Kommissionsmitglieder sollten in den Ausstand treten, wenn sie bei einem Geschäft einschlägige Interessenbindungen haben und dafür vergütet werden.
Auch finanzielle Unterstützung für Wahlkampagnen wäre erfasst worden.
Die Kommissionsmehrheit beantragt dem Nationalrat mit 15 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung, dem Vorstoss keine Folge zu geben.
Die Umsetzung sei schwierig und nur schwer mit dem Milizsystem vereinbar.
Gleichzeitig räumt die Kommission ein, dass bestimmte Interessenbindungen von Ratsmitgliedern „mitunter Fragen aufwerfen“.
Der zweite Vorstoss betrifft das Geld. Parlamentarier sollten ihre Einkünfte aus ausserparlamentarischen Mandaten offenlegen.
Nicht auf Franken und Rappen, sondern lediglich nach Einkommensklassen.
Auch hier beantragt die Mehrheit Ablehnung, mit 14 zu 9 Stimmen. Eine solche Offenlegung bringe „keinen objektiven Mehrwert“, argumentiert sie.
Die Höhe der Einkünfte sage nicht zwingend etwas darüber aus, wie intensiv ein Politiker ein Interesse vertrete.
Mitte-Ständerat Peter Hegglin sitzt in der Gesundheitskommission des Ständerats. Gleichzeitig ist er bezahltes Verwaltungsratsmitglied von Santésuisse und bezahlter Präsident des Versicherungsverbands RVK.
FDP-Nationalrätin Regine Sauter ist bezahlte Präsidentin von H+ Die Spitäler der Schweiz. Die Mandate sind legal und deklariert.
Ein bezahltes Mandat beweist keine politische Gefälligkeit und erklärt keine steigenden Prämien. Die Frage ist eine andere:
Warum soll die Öffentlichkeit nicht erfahren, in welcher Grössenordnung ihre Volksvertreter dafür entschädigt werden?
Der Kontrast ist deutlich. Die Versicherten erfahren auf Franken und Rappen, was ihre Krankenkasse kostet.
Bei den Nebenverdiensten ihrer Volksvertreter soll selbst eine grobe Einkommensklasse keinen „objektiven Mehrwert“ bringen.
Die Kommissionsminderheit sieht das anders: Solche Informationen seien für die Bürger „mit Sicherheit von Interesse“.
Die Prämienzahler kennen ihre Rechnung auf den Franken genau. Bei den bezahlten Mandaten ihrer Politiker bleibt die entscheidende Zahl geheim.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Krankenkassen in der CH sind korrupt.
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Das System ist korrupt.
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Ich freue mich schon wieder auf die x Anrufe von mir unbekannten Nummern in den nächsten zwei Monaten.
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„Die Umsetzung sei schwierig und nur schwer mit dem Milizsystem vereinbar.“ Damit ist gezeigt, dass das Milizsystem auf Interessenkonflikten basiert.
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Der Patient Krankenkasse ist leider nur noch ein Palliativpatient.
Die Linken überladen den Grundkatalog bis zum Bersten, die Bürgerlichen lobbyieren sich die Taschen voll.
Nur wir dürfen mittlerweile fast jeden Zweiten über Steuergelder alimentieren, und dazu kommen noch alle Wirtschaftsflüchtlinge in der bequemen Hängematte. Zu Vieles läuft aus dem Ruder bei uns!
PS: die Linke „Deckelung“ ist Sand in die Augen – die KostenURSACHEN der wahre Hebel!
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Das KVG ist für die Tonne. Es braucht 5 überregionale Zentren mit Kompetenzen. Der Rest muss redimensioniert für Notfälle & Geburten. Reserven und Wasserköpfe (Lobbyisten & BAG) müssen aufgeräumt werden oder weg.
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Die Geschäftsleitungen sind Wasserköpfe mit riesigen Gehältern, die nicht gerechtfertigt sind, da für diese Leute keine unternehmerisches Risiko besteht. Politiker in VR und Beiräten haben nichts zu suchen. Entgegen meiner früheren Meinung bin ich heute für eine Einheitskasse mit einer straffen Organisation.
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Einheitskasse ja, aber kantonale. Nur so sind Transparenz und Durchsetzungsvermögen möglich. Selbstverständlich sind Kooperationen unter Kantonen betr. Spitälern etc. nötig.
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…Jeder von uns hat eine Vorstellung von Würde: Jeder Mensch hat einen absoluten, unabdingbaren, einzigartigen Wert, der über den materiellen Dingen steht und der nicht davon abhängt, was er leistet oder produziert. Diese Würde steht allen zu, allein -auf Grund der Tatsache, dass sie Menschen sind. Sie gehört zur menschlichen Natur. Dies bringt Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum Ausdruck, in dem es heisst: «Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren»… Ein bezahltes Mandat beweist keine politische Gefälligkeit…
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Einmal mehr: alle diese „Volksvertreter“ sind von uns gewählt. Schaut deshalb bei dee nächsten Wahl genau hin und legt nie wieder eine Parteiliste in die Urne. Diese Listen enthalten haufenweise Lobbyisten. Diese sitzen danach in den Kommissionen und stellen sicher, dass die Gelder weiterhin an ihre Klientele fliessen. Unser System ist oft an der Grenze zur Korruption (manchmal auch darüber).
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…die Menschlichkeit erklärten die neu gegründeten Vereinten Nationen: „Alle staatliche Gewalt hat zuallererst und unabdingbar die Aufgabe und die Pflicht, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen“.
… Davon hat sich die Welt, haben sich vor allem die grossen westlichen Mächte in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter entfernt. Heute stehen wir vor einem totalen Kollaps des Menschenrechts- und Völkerrechtssystems: in den internationalen Beziehungen, aber auch innerhalb vieler Staaten.»
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Wo ,obligatorisch´ draufsteht ist Transparenz Pflicht.
Eine andere Auslegung darüber, macht den Anschein etwas verbergen zu müssen.
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In defense of Schweiz
Die PolitikerInnen in diesem unserem Land, vertreten nur noch ihre Privatinteressen.
Gemauschel, Korruption, Inkompetenz und Landesverrat sind heute an der Tagesordnung.
Echte Schweizer, beten hilft jetzt nicht mehr. Handeln wird zur Pflicht.
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Die Prämien steigen 2027 um 5 Prozent, und jeder Versicherte kennt seine Rechnung auf den Rappen genau. Was Gesundheitspolitiker von Kassen und Spitälern erhalten, bleibt dagegen geheim: Die SPK-N lehnt sogar eine Offenlegung nach Einkommensklassen ab. Ihr Argument, die Höhe sage nichts aus, spricht ja dann eher für Transparenz als dagegen. Ein Mandat beweist keine Käuflichkeit, aber wer Vertrauen verlangt, sollte zeigen, was er verdient. Das Milizsystem verdient Schutz, nicht Schweigen.
Da wird sich nix ändern. Aber wegen ein paar Milliarden geht der Schweizer auch nicht auf die Strasse. Faust im Sack und Bier drüber.
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„Ein bezahltes Mandat beweist keine politische Gefälligkeit“, was für ein Unsinn.
Bezahlte Mandate für PolitikerInnen sind Voraussetzung für politische Gefälligkeiten, Tausende Fr. bekommt man/frau nur gegen Gegenleistung
„Vom Volk wählen lassen, von Interessengruppen kaufen lassen“.