Im kleinen Venedig am Zürichsee, wie der Kanal von Hurden gerne genannt wird, ist Schluss mit Dolce Vita.
Ein Motorbootfahrer tuckert durch den Kanal – bis ihn die Seepolizei aus dem Verkehr winkt. Tempo 10 wäre erlaubt gewesen, 15 km/h sollen es gewesen sein.
Macht 100 Franken Busse.
Als der Bootsfahrer wissen will, wie die Beamten auf diese Geschwindigkeit kämen, erhält er eine Antwort, die ihn fassungslos zurücklässt.
„Wir sehen das an Ihrer Heckwelle.“
Für den Bootsfahrer ist die Sache kaum zu glauben. Dass die Polizei sein Tempo an der Heckwelle erkannt haben will, bringt ihn auf die Palme.
„Das sind doch Raubrittermethoden – völlig mittelalterlich.“
Der Vorfall sorgt für Kopfschütteln unter Böötlern. Auf den ersten Blick wirkt die Sache tatsächlich befremdlich.
Die Geschichte hat allerdings einen Haken. Die Kantonspolizei Schwyz weist den Vorwurf auf Anfrage zurück und kontert.
Die Heckwelle sei ein wichtiges nautisches Kriterium, so die Polizei. Mit zunehmendem Tempo veränderten sich Wasserlage und Wellenbildung eines Motorboots.
Als Messmethode allein genüge sie aber nicht. Danach folge eine Nachfahrt, bei der die Geschwindigkeit mittels GPS bestimmt werde.
Je nach Situation komme auch Radar zum Einsatz.
Mit anderen Worten: Die Heckwelle liefert den Verdacht, die Technik die Kontrolle.
Interessant ist dabei eine weitere Aussage der Polizei. Die angegebenen 15 km/h seien nicht als kilometergenaue Messung zu verstehen, erklärt die Polizei.
Entscheidend sei, dass das erlaubte Tempo 10 überschritten worden sei und die Geschwindigkeits-Überschreitung noch in jenem Bereich liege, der mit einer Ordnungsbusse geahndet werden könne.
Ob das Polizeiboot tatsächlich per GPS hinterhergefahren ist, lässt sich im Nachhinein kaum überprüfen.
Die Aussage „Wir sehen das an Ihrer Heckwelle“ hat unter Böötlern trotzdem für ordentlich Wellengang gesorgt.

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Die Seepolizei tickt nicht richtig. Ich sehe es an ihren Taten.
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Was brauchen die Kantone Schwyz und St. Gallen eine eigene Seepolizei. Das sollen sie doch dem Kanton Zürich übergeben und ordentlich bezahlen. Die Zürcher Seepolizei ist wenigstens professionell und es können Synergien genutzt werden.
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Lieber Dauerwelle als Heckwelle wennd weisch was i mein 😉
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CH war ja mal bekannt für Alpen, Berge, Seen, Uhren, Schokolade, … das wurde abgelöst von Bussen-Orgien.
Die Blitzerdichte findet sich nirgends in Europa, das weiss ich weil ich nicht mehr fliege und nur mit dem Auto unterwegs bin. Von CH bis nach Schweden, oder Spanien oder Serbien, … alle km zusammengenommen gibt es nicht so viele Blitzer wie z.B. von LU nach SG oder auch nur in ZH selbst.
Und für Lappalien diese Summen, 120 CHF weil länger auf dem Parkplatz geblieben als erlaubt, oder der Reifen 2cm ausserhalb des Parkfeldes stand.
Für mich einfach krank!
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@Aleks: Logisch ! Der Staat braucht viel Geld, um den falschen Flüchtlingen den großen Komfort zu bieten.
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Stossend und dennoch richtig. Diese Methode wird jedem Böötler bei der Einführung beigebracht. Eine einfache Methode um zu wissen ob man im richtigen Geschwindigkeitsbereich liegt. Es ist nicht punktgenau, aber die Heckwelle ist viel stärker gekraust bei 50% höherer Geschwindigkeit. Ähnliche Faustregeln gibt es mit dem 300m und 150m Abstand zum Ufer. Die Seepolizei hätte nichts gemacht wenn der Bootsführer lediglich 12km/h gefahren wäre. Es geht hier um den Uferschutz und die Tiere im Schilfbereich.
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Die Heckwelle ist eine durch die Physik des Bootes verursachte Konsequenz und kann je nach Bauart des Bootes, der Flaps, Motoreinbau etc. gar nicht herangezogen werden. Die Beweise liegen bei der Polizei. Dummes Geschwätz würde ich meinen; lieber eine Dauerwelle als eine Bug und Heckwelle………
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Der Staat ist im Grunde eine Räuberbande, die ein Territorium kontrolliert und behauptet: „Wir alle sind der Staat.“
Am Ende zahlt man schlicht Schutzgeld. z
Im vermeintlich so finsteren Mittelalter kassierten diese Banden im bunten Gewand noch den Zehnten. Und heute? Heute nehmen sie uns die Hälfte.
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Es gibt also Wellen (in einem See) und andere Wellen (an unseren Grenzen).
Also anstatt unsere Grenzen von vielfältigen & unterschiedlichen Invasionen zu überwachen, bestraft die CH-Polizei einfache Bootsfahrer.
Sogar die Fische im See werden sich beim Lachen ertrinken lassen.
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Das Bild ist aber kaum vom Zürichsee/Obersee
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An der Expo im Welschland unterstützte das Militär mit den P80 Patrouillenbot die Walliser und Welsche Polizei. Gemessen wurde mit dem Bootsradar, es wurde gewarnt, aber idR nicht gebüsst – schliesdlich haben einige ein Boot auf dem See 😉
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Wieder ein Beitrag für die Mülltonne.