Die Kritiker sind über die neue SRF-Serie „Blind“ begeistert: „dunkelschwarzer Gothic-Groove“ (NZZ), „hochdosierter Psychothriller auf Speed“ (Tages-Anzeiger), „süffige, schaurige, schnelle Serie“ (Blick).
Und SRF erst: Die „hochspannende Thrillerserie“ mit herausragendem Cast entwickle Sogwirkung und setze auf „stilisierte Neo-Noir-Elemente“, schreibt Leutschenbach.
Was kann da schief gehen?
Der Zuspruch im Publikum. Es war wieder einmal anderer Meinung.
Gestern kamen die öffentlichen Publikumszahlen der ersten beiden Folgen heraus. Sie sind ein Desaster ohne Gleichen.
Zur besten Sendezeit, am Sonntag um 20:10 Uhr wollten nur 290’000 Zuschauer die erste Folge anschauen. Die zweite um 21:05 zog dann nur noch 218’000 an.
Im Durchschnitt 254’000 Zuschauer. Die Zahlen sind noch übler als beim Sitcom-Versuch „Unsere kleine Botschaft“.
Damals guckten 20’000 mehr zu. Die Serie wurde vor einem Jahr abgesetzt
SRF schreibt auf Anfrage: „Wir sind zufrieden.“ Man rechne damit, dass die zeitversetzte Nutzung in den kommenden Tagen ansteigen werde.
„Die sechs Folgen verfolgten an den Abenden von Sonntag bis Dienstag (..) durchschnittlich rund 217’000 Zuschauende live oder zeitversetzt, was einem Marktanteil von 21,2 Prozent entspricht.“
Das Problem: Im Werbemarkt bedeutet der Marktanteil nicht alles. Entscheidend sind auch die Einschaltquoten.
In der werberelevanten Zielgruppe der 15- bis 59-Jährigen haben durchschnittlich pro Folge nur 86’000 die hochspannende Thrillerserie geguckt.
Das entspricht weniger als 2 Prozent der Schweizer Bevölkerung in diesem Alterssegment.
SRF argumentiert: Auf Play SRF sei „Blind“ bisher über 200’000-mal aufgerufen worden. Auch hier gilt:
Der Werbefranken rollt noch immer vor allem im linearen Rundfunk. Beim Streaming gelten strenge gesetzliche Werbebeschränkungen.
Wie teuer „Blind“ war, erfährt man bei SRF nicht genau. Die Serie sei vergleichbar mit anderen Sendungen, schreibt sie und schickt einen Link.
Mindestens eine halbe Million Franken pro Folge, macht 3 Millionen für die erste Staffel – so die Schätzung.
Die nächsten Wochen entscheiden über das Schicksal einer zweiten Staffel, so der Staatssender. Geplant wird aber heute schon. „Wir arbeiten bereits an einer möglichen Fortsetzung.“


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Eine Episode reicht völlig: Man weiss sofort, dass es ein Provinztheater besser gekonnt hätte. Dazu eine phasenweise bemühte, theatralische und klischeehafte Inszenierung, unnatürliche Dialoge und Tonprobleme. SRF at its best – Gebührenfernsehen in Reinkultur.
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Leutschenbach ist so überflüssig wie Winterkleider in Thailand.
Die Serien auf Netflix und Apple TV sind um weitem Besser.
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Man muss blind, gehörlos und stumm sein wenn man sich so ein Programm antut.
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Wenn selbst die älteren Semester die Kiste nicht mehr anwerfen, kommt es gut.
Die jungen Generationen schauen den Quatsch längst nicht mehr, finanzieren es nur noch als quasi Übergangsrente.
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Das Problem ist wohl schnell erklärt: Mein Auftritt als Herr Jost, Chef der Kantonspolizei Bern, war mit 2–3 Minuten schlicht zu kurz, um die Serie zum Hit zu machen. Und ohne Sprechrolle konnte ich nicht einmal mit einem guten Spruch retten, was noch zu retten war. 😉
Wenn Lukas Hässigs Story auf Netflix verfilmt wird, bemühe ich mich um eine grössere Rolle. Diesmal mit Text. Netflix soll ja eine faire Chance bekommen.
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Beni, du verstehst «Blind» einfach nicht! Man muss eins kiffen, dann wird plötzlich jede Episode mega spannend. Zur Not tut’s auch Weisswein – ist gerade im Le Shuk in Aktion. Niveau muss schliesslich irgendwo herkommen.
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Tolle Serie toller Krimi um Meilen besser als Tatort Da zahle ich gerne meine Serafe Gebühren.
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Bist wohl blind !
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Die „fade“, nicht weiter wünschbare Sendung „Blind“ war nicht mit fesselndem Inhalt.
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Die sind tatsächlich alle Blind im Leutschenbach.
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Suche noch Laufkundschaft.
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Was diese stehengebliebene Saats TV Monopol Kutsche uns täglich kostet mit 7500 MA und old@expensive style Production-Processes ist unsäglich im Vergleich was da aus dem Flat Screen raus kommt. Von A-Z happy, brav und immer schön super nah bin Volk-XXL bünzlig. Potz Music Senn in der Karibik am Hackbrett surfen? Mona & Co. sonstwo am Arbeiten@Urlauben? Yoga Kloster? Die Guet Nacht Gschichtli Moderation/Themen – Tagesschau ist jenseits als Tages&NEWS Info Modul.
Mit Mobile weiss man um 7.00 am Morgen früh in 3 Min ohne Moderator/in schon 100% mehr.
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Ok, 500000 Fr pro Folge?! Ein Facharbeiter nimmt 150 Fr die Stunde. das macht über 3100 Stunden. Für was braucht es die 500000 Fr für eine Sendung die 1 oder 2 Stunden geht. Sind da 100derte Facharbeiter nötig wie lange geht so eine Produktion für 1 Stunde. Ein zwei Tage?
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Old Production Concepts/Locations & Processes & ROI expensive AAA Équipement = abartig teure Std & Filme 👉fuer ein paar CHs ohne Netflix & wachsende Co. ??? 🧮