Vier Jahre Arbeit steckten die Beamten in die Ausformulierung des neuen Bürokratie-Monsters Transparenzgesetz.
Ab diesem Monat müssen Unternehmen und Privatleute deklarieren, sobald jemand über 25 Prozent eines Schweizer Unternehmens besitzt oder deren Stimmkraft hält.
Und nun dies: „Achtung vor kostenpflichtigen Angeboten und nicht offiziellen Schreiben zum Transparenzregister“, so die Warnung des Bundes.
Die Zürcher Anwaltskanzlei Legal Steiger hat solche Werbung per Post erhalten und auf ihrem Blog darüber berichtet.
Konkret handelt es sich um die Domain transparenzregister.ch, auf der die Adressaten geführt werden.
Hier wird es schnell konkret: „Brauchen Sie es genauer?“ Zum Beispiel den „ausführlichen Check“? Gibts für 49 Franken.
Eine hübsche Falle. Denn wer versteht schon die neue Regelung? Also lieber ein Fünfzig-Nötli investieren.
Dabei ist die Registrierung kostenlos, und einen „Check“ braucht es nicht. Auf transpareg.admin.ch gibt es einen Gratis-Wegweiser.
Hinter dem Bauernfänger-Portal steckt F. Er kommt aus Stäfa (ZH) und ist Multi-Unternehmer.
Der 36-Jährige sass unter anderem in einem mittlerweile konkursiten Treuhandbüro, vertreibt Wein aus Kosovo, handelt mit Immobilien und macht – he, Kumpel! – Buchhaltung via Fixpreis.
Das grosse Bundesamt für Justiz warnt eindringlich vor dessen Seite. Nur: Das Verhalten der Juristen könnte man ebenfalls mit fahrlässig beschreiben.
Im Unterschied zu anderen Behörden hat sie sie es nämlich unterlassen, offensichtliche Domains wie eben transparenzregister.ch zu reservieren.
Beziehungsweise Anfragen auf ihre eigene Domain umzuleiten.
„Eine offizielle Seite des Bundes“, lautet die Antwort aus Bern, „muss stets den Zusatz ‚www…admin.ch‚ enthalten.“
Darum geht’s gar nicht. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) zeigt, wie es funktioniert: Wer aus Versehen edoeb.ch tippt, landet automatisch auf edoeb.admin.ch.
Das Bundesamt für Justiz (BJ) realisierte erst zu spät, was es angerichtet hat.
„Aufgrund mehrerer Schreiben von externen Personen und Dritten weist das BJ nun auf seiner Internetseite explizit darauf hin.“ Stichwort explizit: Die Warnung vor transparenzregister.ch haben die Juristen wieder gelöscht.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bei Villalon’s Artikel wird heute die Post abgehen, nicht Vreni Benkel’s Veloständer, sorry🤷
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Hat Isabel Mettler gefunden?
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…und man will es mit der EU noch toppen!
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Das Geld fliesst sein Jahrzehnten in die gleiche Richtung: vom den gutgläubigen Schweizern zu den mit allen Wassern gewaschenen Kosovaren.
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Wein fums Kosovo🤣
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Trans-parent-gesetz
Wieder mehr Bürokratie für nix. Die können mich langsam, aber wirklich langsam am A…..
Bin gespannt ob die Barbershop, Nagelstudio, Kebabbesitzer und Shishabarbetreiber da ordnungsgemäss mitmachen.
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Wieso sind eigentlich die Kosovaren nach dem Krieg nie zurückgegangen?
Gehen wenigstens die Ukrainer wieder? Diese Frage war rhetorisch.
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Nur noch Schnarchnasen in den Berner Amtsstuben….
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Ich kann nichts dafür!