Die Bergos Privatbank gehört deutschen und Schweizer Unternehmern. Sie blühte auf dank ihres Langzeit-CEOs Peter Raskin.
Der ist seit einem Jahr weg. Jetzt ist nichts mehr wie vorher.
Statt klare Führung und Stabilität herrschen Zank und Richtungsstreit. Mitten drin ein Bekannter, der auf der Weltbühne für unerfreuliche Headline-News sorgt.
Bruno Chiomento. So heisst der Ex-EY-Kapitän, der bei der Bergos seit 5 Jahren im VR sitzt und dort das zentrale Audit und Risk Komitee befehligt.
Der Berater, der mit seiner braven Brille, der gepflegten Frisur und dem porentiefen Teint Sinnbild einer Fliege darstellt, die keinem ein Leid antun kann, hats faustdick hinter den Ohren.
Für den grosse Boss des Weltfussballs Gianni Infantino stellte Chiomento mit seinem Wissen um
Audit und Compliance sicher, dass der Fifa-Präsident immer noch mehr einheimsen konnte.
Le Monde und die New York Times berichteten von Boni- und Vergütungs-Konstrukturen, die Chiomento für Infantino gezimmert hat.
„Die von Ihnen erwähnten Headlines betreffen Bergos nicht“, meinte eine Bergos-Sprecherin auf Anfrage.
Der nächste Fifa-Aufreger mit Chiomento in zentraler Rolle wirft ein Schlaglicht auf die Zürcher Bank.
Bei der haben in den letzten Monaten und Jahren Ex-CS- und -Julius-Bär-Manager das Ruder überrnommen.
„Bärgos“ nennt die Truppe den Wealth Manager mit Anspielung auf die Import-Schwemme.
Noch mehr davon – oder Umkehr: Die Antwort wird die Wahl des CEOs geben.
Zwei Interne stehen im Rennen, der Chief Investment Officer und der Chef des Private Bankings. Letzterer ist der Cheerleader der Bär- und CS-Fraktion.
An ihm entzünden sich die Geister. Im VR tobt ein Streit darüber, ob er der Richtige ist für die Bergos – bei der dann definitiv die Grossbanken-Kultur obsiegt hätte.
„Die Schweizer Privatbank Bergos ist erfolgreich unterwegs, weil sie ihre anspruchsvolle Kundschaft mit spezialisierter Expertise, individuellen Dienstleistungen und hochstehenden Leistungen überzeugt“, sagt die Sprecherin.
„Grundlage dieses Erfolges ist unsere starke Bergos-Kultur. Alle Funktionen und Mitarbeitenden wollen gemeinsam bestmögliche Ergebnisse für unsere Kundinnen und Kunden erzielen.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Geschäftsmodell von Bergos tönt mich sehr misstrauisch…..ev wechsle ich…
Endlich mal eine Bank die nur das Beste für den Kunden will.
Sind wohl auf Korruption und Geldwäsche spezialisiert.
Früher war dieses Know How der USP des Schweizer Bankings. Heute kann das kaum noch einer.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was gibt es denn für seriöse Gründe zu so einer Bank zu gehen?