Donnerstag, 22. Oktober 2026
Die Revolutionsgarden melden Treffer auf vier Schiffe im Golf. Drei weitere Schiffe seien westlich der Strasse von Hormus auf Minen gelaufen. Die Garden warnen die US-Armee vor einer Ausweitung auf ihre Stützpunkte. UKMTO hat die Angriffe laut Daily Sabah nicht gemeldet.
Die Huthi melden vier Angriffe auf Riad, Dammam, Yanbu und Abha. Saudische Stellen bestätigen die Angriffe auf Riad und Yanbu laut Reuters nicht. Laut Reuters lässt Aramco den Hauptsitz in Dhahran räumen. In Saudi-Arabien sterben bei zwei Angriffen Menschen, bei Schaiba und am Flughafen Dammam. Die USA ordnen die Abreise von nicht notwendigem Botschaftspersonal an.
Die Revolutionsgarden verkünden eine «offensive» Doktrin. Armeechef Hatami sagt, jedes feindliche Schiff östlich von Hormus werde angegriffen.
Laut New York Times planen die USA und Israel nach den Zwischenwahlen einen Angriff von rund 72 Stunden. Trump hat ihn laut dem Bericht nicht genehmigt. Netanjahu sagt, nur der Sturz der iranischen Regierung beende die Bedrohung. Rezaei sagt, jede Aktion gegen Iran habe ihren Preis. Aussenminister Araghtschi schreibt im FT, Iran sei zu Diplomatie bereit. Irans Botschafter in Norwegen sagt, Iran wolle keinen Krieg. Israelische Beamte fürchten, Warnungen vor Iran könnten Teheran zum Erstschlag verleiten.
Die USA sanktionieren eine Anwaltskanzlei in Panama und neun Schiffe. Irans schwimmende Ölreserven sind laut Kpler erschöpft.
Ausserdem: Garden kündigen «Vater aller Bomben» an, IWF-Prognose für Golfstaaten, Türkei lädt Aussenminister nach Istanbul. Weiteres: Iran verlegt laut Rudaw Waffen in kurdische Gebiete.
Die Revolutionsgarden sagen, vier getroffene Schiffe hätten Öl umgeladen, und warnen vor einer Ausweitung auf US-Stützpunkte. Die USA und Israel planen laut New York Times einen kurzen Angriff. Netanjahu sagt, nur der Sturz der iranischen Regierung beende die Bedrohung. Die saudische Luftfahrtbehörde meldet Tote am Flughafen Dammam.
Meldungen
Generalstabschef Zamir: Laut Channel 13 kein Bedarf für Schlag gegen Iran vor der Wahl
Israels Generalstabschef Eyal Zamir sieht laut Channel 13 keinen Anlass für einen militärischen Schlag gegen Iran vor der israelischen Wahl. Das berichtet Times of Israel. Es gebe «keine Hinweise» auf die Notwendigkeit eines Einsatzes, die Armee würde aber handeln, wenn nötig. Auch Maariv zitiert laut Al-Manar israelische Militärquellen, die Netanjahus Aussagen zu Iran kritisieren. Die Ziele seien nicht erreichbar. Netanjahu bittet die Israelis laut Jerusalem Post um Zeit, um den «Job zu beenden». Die Wahl ist am 27. Oktober.
Bessent: Vor Kharg Island liegen keine Rohöltanker mehr, «Operation Economic Outcast» wirke
US-Finanzminister Scott Bessent (US) schreibt am Donnerstag auf X, vor Kharg Island seien keine Rohöltanker mehr zu sehen. Das berichtet Gulf News. Er zeigt ein Video und nennt die Insel «ein Denkmal des Scheiterns». Die «Operation Economic Outcast» kappe die Ölquelle des Regimes, sagt Bessent. Das US-Finanzministerium (US) hatte die Kampagne am 24. August angekündigt.
Ägyptens Parlament ermächtigt laut einem Abgeordneten al-Sisi zum Truppeneinsatz in Saudi-Arabien
Ägypten will laut seinem Aussenminister jede Gelegenheit für eine diplomatische Lösung im Jemen-Konflikt prüfen. Das berichtet Reuters über Al-Monitor. Das Parlament soll am 26. Oktober über eine Ermächtigung der Armee abstimmen, Saudi-Arabien gegen die Huthi zu unterstützen. Präsident Abdel Fattah al-Sisi hatte eine dringliche Sitzung verlangt. Nach einer geschlossenen Sitzung verschoben die Abgeordneten die Abstimmung. Sisis Brief an den saudischen Kronprinzen betont laut Reuters, Ägypten werde nur Saudi-Arabiens Gebiet und Grenzen verteidigen. Was die Hilfe umfasst, ist offen. Laut The National ermächtigt das Parlament am 26. Oktober al-Sisi zum Truppeneinsatz in Saudi-Arabien. Das sagt ein regierungsnaher Abgeordneter auf X. Das Ergebnis der geheimen Abstimmung ist nicht veröffentlicht. Laut Reuters via Dawn meldet die Zeitung Al-Ahram, das Repräsentantenhaus ermächtige al-Sisi zu den nötigen Massnahmen zur Unterstützung des Königreichs. Der Einsatz folgt nicht automatisch, Ägypten handelt laut al-Sisi nur auf Bitte Riads.
Guterres äussert sich besorgt über Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien und Gewalt um Taiz
UNO-Generalsekretär António Guterres äussert sich am Donnerstag besorgt über Huthi-Angriffe auf zivile Ziele in Saudi-Arabien. Das berichtet Asharq Al-Awsat. Er nennt auch die Gewalt um Taiz im Jemen. Guterres fordert ein Ende der Angriffe auf Wohnhäuser, Spitäler, Schulen, Flughäfen und Energieanlagen. Er mahnt zur Zurückhaltung und zu neuen Anstrengungen für eine politische Lösung. Zudem verlangt er den Schutz der Zivilbevölkerung und freie Schifffahrt.
Parlamentspräsident Ghalibaf warnt US-Entscheidungsträger vor zehn bitteren Folgen eines Krieges gegen Iran
Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf richtet eine Botschaft an die US-Entscheidungsträger und das US-Volk. Er warnt vor den bitteren Folgen eines Krieges gegen Iran. Das melden IRNA und ISNA. Der Titel nennt zehn Folgen. Den vollen Text konnte die Redaktion nicht einsehen. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Israelischer Geheimdienst hilft Saudi-Arabien laut einem Verteidigungsvertreter beim Vorgehen gegen die Huthi
Der israelische Militärgeheimdienst unterstützt Saudi-Arabien bei Einsätzen gegen die Huthi, bestätigt ein Verteidigungsvertreter gegenüber der Jerusalem Post. Die Hilfe laufe über die USA und folge den Interessen Israels und den Vorgaben der politischen Führung. Sie schwäche einen Feind Israels. Zudem beobachte Israel Methoden und Taktiken. Saudi-Arabien konzentriere sich auf Angriffe auf ein breites Spektrum von Zielen in Huthi-Gebieten. Die Armee bereite sich laut dem Bericht auf eine mögliche Eskalation vor. Das sind Angaben der israelischen Seite.
Huthi: Saudische Kräfte griffen indische Jacht mit 14 Indern an, Indien sucht Klarheit
Der Huthi-Sprecher Yahya Saree sagt laut arabischen Medien, saudische Kräfte hätten eine indische Jacht angegriffen. Sie lag bei der Insel Yuqar im Roten Meer. Das berichtet The Hindu. Die Jacht habe 14 Inder an Bord, sagt Saree. Die Huthi retteten sie, mehr Einzelheiten kämen später. Die indische Botschaft im Jemen (YE) will die Umstände klären und hat verschiedene Seiten kontaktiert. Genaue Informationen liegen laut der Botschaft derzeit nicht vor. Eine unabhängige Bestätigung gibt es nicht.
Trump: USA «könnten es ein bisschen weitertreiben» in Iran, wirft Teheran erfundene Schiffsangriffe vor
US-Präsident Donald Trump sagt vor einer Wahlkampfreise nach Iowa, die USA hätten Iran stark getroffen und könnten noch weitergehen. Das berichtet Anadolu. Er räumt ein, der Krieg habe einen Preis. Iran dürfe aber keine Atomwaffe haben. Am Mittwoch hatte Trump gesagt, Washington verhandle nicht mit Iran, «auf die eine oder andere Weise» werde bald etwas geschehen. Laut gCaptain wirft er Teheran vor, Angriffe auf Schiffe zu erfinden, um die Ölpreise vor den Zwischenwahlen zu treiben. Die Revolutionsgarden hatten sieben Schiffe als getroffen gemeldet. Unabhängig bestätigt ist das nicht.
«wir könnten es noch ein Stück weitertreiben»
«we may do it a little bit further»
CENTCOM: 100 Tage Blockade, Iran konnte Rohöl für mindestens 25 Milliarden Dollar nicht exportieren
Das US-Zentralkommando CENTCOM teilt auf X mit, die Seeblockade gegen Iran dauere seit 100 Tagen. Die USA hatten sie wieder aufgenommen. Sie habe Iran daran gehindert, Rohöl im Wert von mindestens 25 Milliarden Dollar zu exportieren. Das schränke die Fähigkeit der Revolutionsgarden ein, Milizen, kriminelle Netzwerke und Terrorismus zu finanzieren. Zur See gebe es weder Ausfuhren noch Einfuhren nach Iran, ausser humanitärer Hilfe, welche die US-Streitkräfte zugelassen hätten. Das sind Angaben der US-Seite.
Iran droht den USA und Verbündeten mit Vergeltung, falls Offizielle oder Zivilisten getötet werden
Iran warnt die USA, politische Ziele der USA könnten zu Zielen von Vergeltung werden. Dasselbe gelte für Infrastruktur von Staaten, die an einem neuen Krieg beteiligt sind. Das berichtet Daily Sabah unter Berufung auf die Agentur Fars und einen hochrangigen Sicherheitsvertreter. Auslöser wären Tötungen iranischer Offizieller oder von Zivilisten. Teheran geht laut dem Vertreter davon aus, dass die USA und Israel erneut angreifen. Washingtons diplomatische Gesten seien unzuverlässig. Iran sehe sich im Krieg mit den USA und werte Blockade und Luftraumsperren als Fortsetzung der Aggression. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Griechenland setzt Iran-Sanktionen um, nach US-Massnahmen gegen eine Kanzlei und eine Bank
Das griechische Finanzministerium (GR) sagt am Donnerstag, es setze die bestehenden Iran-Sanktionen um. Das berichtet Reuters über gCaptain. Es unterstütze die Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorfinanzierung. Das Finanzministerium (US) hatte am Mittwoch die Kanzlei Karnakis & Karnakis mit Sitz in Griechenland und Panama sanktioniert. Sie habe iranischen Schifffahrtsnetzwerken über Jahre rechtlich geholfen. Zudem hat die US-Behörde FinCEN eine Vorladung an eine nicht genannte griechische Bank erlassen. Athen prüft alle verfügbaren Angaben.
Iran verlegt laut Rudaw Artillerie und schwere Waffen in kurdische Gebiete im Westen
Iran verlegt Artillerie und schwere Waffen in kurdische Gebiete im Westen, berichtet die Jerusalem Post unter Berufung auf Rudaw. Hintergrund seien Befürchtungen vor einem grösseren Konflikt mit Israel und den USA. Das Kurdistan Human Rights Network meldet laut Rudaw Konvois der Revolutionsgarden nach Sanandaj, Kamyaran, Sarvabad, Marivan und Baneh. Im Kreis Kamyaran seien in den vergangenen Wochen Hunderte Spezialkräfte eingetroffen. Iran verlangt zugleich vom Irak (IQ), kurdische Oppositionsgruppen auszuweisen. Laut der Jerusalem Post griff Iran diese Woche mehrere Gruppen an. Mit Drohnen traf es ein Lager der PAK am Berg Harir.
Irans Botschafter in Norwegen: Wir wollen keinen Krieg, sind aber zur Verteidigung bereit
Irans Botschafter in Norwegen, Alireza Jahangiri, sagt dem Sender NRK, Iran wolle keinen Krieg. Das meldet IRNA. Iran sei aber bereit, auf jeden neuen Angriff zu antworten. Es werde auch reagieren, wenn Nachbarländer ihr Gebiet für einen Angriff nutzten. Ein dauerhaftes Kriegsende mit der Garantie, dass er sich nicht wiederholt, sei der erste Schritt für Gespräche. Die Aufhebung der Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Gelder könnten laut Jahangiri die Öffnung von Hormus und regionale Stabilität ermöglichen. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Huthi melden vier Angriffe auf Riad, Dammam, Yanbu und Abha in 48 Stunden
Die Huthi melden vier Operationen der vergangenen 48 Stunden gegen Saudi-Arabien. Das teilt ihr Militärsprecher Yahya Saree auf Telegram mit. Ziele seien das Verteidigungsministerium in Riad (SA) und der Flughafen King Fahd in Dammam (SA) gewesen. Dazu kommen Aramco in Yanbu (SA) und der Flughafen Abha (SA). In Dammam sei der Flugverkehr gestört worden, in Yanbu sei ein Feuer ausgebrochen. Saudische Stellen bestätigten die Angriffe in Riad und Yanbu laut Reuters und The Hindu nicht. Die saudisch geführte Koalition meldet laut Reuters das Abfangen von Drohnen über Riad und Medina (SA). Die saudische Luftfahrtbehörde meldet, der Betrieb in Dammam laufe wieder normal. Iranische Agenturen melden Explosionen in Riad und Rauchsäulen nach einem Drohnenangriff auf Aramco-Anlagen. Die Huthi drohen mit «grossen Optionen», falls Saudi-Arabien jemenitische Stämme angreift. Das sind Angaben der Konfliktparteien.
«Die jemenitischen Streitkräfte werden ihre Operationen tief im saudischen Landesinneren fortsetzen, zur Verteidigung unseres Landes und unseres Volkes»
«The Yemeni Armed Forces will continue their operations deep inside Saudi in defense of our country and our people»
Europaparlament fordert, die Huthi auf die EU-Terrorliste zu setzen
Das Europaparlament fordert am Donnerstag, die Huthi auf die EU-Terrorliste zu setzen. Das berichtet The National. Der Rat soll die Bewegung samt militärischem und politischem Flügel und Führung listen. Die Abgeordneten verurteilen die «beispiellosen Raketen- und Drohnenangriffe» auf Saudi-Arabien und die Offensive in Jemen. Sie nennen sie Verstösse gegen das Völkerrecht. Die Entschliessung ist für den Rat nicht bindend. Sanktionen müsste der Europäische Rat beschliessen. Sie umfassen das Einfrieren von Vermögen und Einreiseverbote.
Armeechef Hatami: Drohnenfähigkeiten gestärkt, jedes feindliche Schiff östlich von Hormus wird angegriffen
Irans Armeechef Amir Hatami besucht eine Anlage der Armee für Kampfdrohnen. Das meldet Al-Manar. Die Armee habe ihre Drohnenfähigkeiten gestärkt und sei auf asymmetrische Kriegsführung vorbereitet. Hatami beruft sich auf Lehren aus den zwei Kriegen mit den USA und Israel im vergangenen Jahr. Die Marine sei östlich der Strasse von Hormus stark präsent. Jedes feindliche Schiff, das dort einfahre, werde angegriffen. Iran nutze Seeminen und automatische Kontrollsysteme, um seine Regeln für die Durchfahrt durchzusetzen. Das sind Angaben der iranischen Seite.
Aramco lässt laut Reuters den Hauptsitz in Dhahran räumen, erstmals seit Kriegsbeginn
Der Ölkonzern Aramco hat Mitarbeitende angewiesen, den Hauptsitz in Dhahran (SA) zu räumen und aus der Ferne zu arbeiten. Das berichtet Reuters unter Berufung auf sechs Personen. Es ist laut Reuters die erste Räumung seit Beginn des Iran-Kriegs. Aramco antwortete zunächst nicht auf eine Anfrage, der Grund ist laut Reuters unklar. Reuters schreibt, die Huthi hätten das Gebäude Anfang Oktober schwer beschädigt, mit Feuer auf mehreren Stockwerken. Der saudische Leitindex Tasi verliert nach der Meldung laut LSEG 2,5 Prozent. Am Mittwoch starben zwei Menschen, als die saudische Luftabwehr eine Drohne auf das Ölfeld Schaiba abfing.
Israelische Beamte: Warnungen vor Iran könnten Teheran zum Erstschlag verleiten
Israel hat laut hohen Beamten Hinweise, dass Iran und seine Verbündeten vor den Wahlen Angriffe auf Israel erwägen. Das berichtet die Jerusalem Post unter Berufung auf Maariv. Die öffentlichen Warnungen von Premier Netanjahu und Verteidigungsminister Katz sollen laut den Beamten vor allem abschrecken. Verteidigungskreise fürchten, Teheran könnte die Warnungen als Vorbereitung eines israelischen Angriffs deuten und zuerst zuschlagen. Netanjahu bestreitet laut JPost, dass die Armee einen Erstschlag geplant hat.
Irans schwimmende Ölreserven für China sind laut Kpler erschöpft
Irans auf Tankern gelagerte Ölreserven für den Verkauf nach China sind laut Kpler-Analysten erschöpft. Das berichtet das Wall Street Journal, zitiert von der Jerusalem Post. Zum Höchststand waren es fast 90 Millionen Barrel, am 5. Oktober weniger als eine Million. Ölverkäufe machen laut Kpler rund 30 bis 40 Prozent der Staatseinnahmen aus. Chinesische Zahlungen könnten bis zu zwei Monate dauern, sagen andere Analysten.
Istanbul: Erstes Treffen der R4 und E3 zu Hormus und Jemen
Der türkische Aussenminister Hakan Fidan empfängt am Freitag in Istanbul (TR) Amtskollegen aus sechs Ländern. Sie kommen aus Ägypten, Pakistan, Saudi-Arabien, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland. Das melden Kuwait Times und Express Tribune. Es ist das erste Treffen der neuen Gruppe R4 mit der Gruppe E3. Die R4 besteht aus der Türkei, Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten, die E3 aus Grossbritannien, Frankreich und Deutschland. Laut der tagesschau schliesst sich kurzfristig auch Italiens Aussenminister an. In der Nacht wurde laut tagesschau bekannt, dass auch Präsident Erdoğan teilnehmen will. Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul bleibt nur einen halben Tag. Laut einer türkischen Quelle geht es um Hormus, Jemen, Palästina und den Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Das britische Aussenministerium (GB) verweist auf die Bedrohung der Durchfahrt durch Hormus und auf Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien. Pakistans Aussenministerium (PK) nennt laut IRNA den regionalen Frieden als Ziel.
IWF: Golfstaaten schrumpfen 2026 um 4,8 Prozent, Pakistan um 1,3 Prozent
Der Internationale Währungsfonds erwartet für die Golfstaaten 2026 einen Wirtschaftsrückgang von 4,8 Prozent. Der Iran-Krieg trifft die Energieexporte, schreibt The National. Für Pakistan prognostiziert der IWF laut Dawn dieses Jahr einen Rückgang von 1,3 Prozent. 2027 soll die Wirtschaft um 6,6 Prozent wachsen. Mehr berichtet über einen starken Rückgang der Wirtschaftsleistung in Westasien.
Iranischer Sicherheitsratssekretär Rezaei: Aktion gegen Iran hat ihren Preis, US-Rechenzentren im Visier
Mohsen Rezaei ist Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats. Im Interview mit Drop Site News sagt er, jede Aktion gegen Iran habe ihren Preis. Iran habe in früheren Phasen nicht alle Fähigkeiten eingesetzt und sei bereit für die nächste. Bei einem neuen Krieg nenne Iran laut ISNA Kabel, Rechenzentren und KI-Anlagen der USA in der Region als Ziele. Die Energiemärkte beruhigten sich laut Rezaei bis zu drei Jahre nicht. Das sind Angaben der iranischen Seite.
«Eine Aktion gegen Iran hat ihren Preis»
«اقدام علیه ایران هزینه دارد»
Revolutionsgarden melden Treffer auf vier Schiffe im Golf, drei weitere laufen auf Minen
Die Revolutionsgarden melden, vier Schiffe seien im nördlichen Persischen Golf getroffen worden und brennen. Laut der Garden-Marine luden die Schiffe Öl von Schiff zu Schiff um. Drei weitere Schiffe seien westlich der Strasse von Hormus auf Minen gelaufen. Die Garden warnen die US-Armee, die Konfrontation könne sich auf ihre Stützpunkte in der Region ausweiten. Die Meldung nennt laut Daily Sabah keine Opfer. UKMTO hat die Angriffe laut Daily Sabah nicht gemeldet.
«Die aggressive US-Armee muss wissen: Wenn dieser Kurs anhält, wird die Konfrontation auf die aggressiven Stützpunkte in der Region ausgeweitet»
«ارتش متجاوز آمریکا باید بداند با ادامه این روند دامنه مقابله به پایگاههای متجاوز در منطقه کشیده خواهد شد»
Dieser Ticker wird mit Unterstützung von KI aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt. Zitate und Links führen zu den Originalen.
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