Gestern Montag, 2. November 2026
Zum Brand in Crans-Montana VS wurde Jacques M. laut Le Temps rund neun Stunden befragt. Viele Opfer und Angehörige zeigten sich laut Le Temps enttäuscht.
In Nizza (FR) soll eine 36-jährige Mutter eine Schulleiterin mit Schusswaffe bedroht und geschlagen haben. Der Staatsanwalt ermittelt laut Le Monde wegen versuchten Mordes. Die Frau ist festgenommen und bestreitet Gewalt. Sie gab demnach die tunesische und italienische Staatsangehörigkeit an.
Innenministerin Mahmood (GB) verdoppelt laut Independent die Wartefrist für den Daueraufenthalt meist auf zehn Jahre, für Bootsmigranten bis zu 30. Wer Sozialleistungen bezieht, wartet laut Innenministerium (GB) 20 Jahre.
Innenminister Nuñez (FR) will bei Demonstrationen nicht auf Granaten und Tränengas verzichten. Abgeordnete hatten den Verzicht nach schweren Verletzungen von Gymnasiasten verlangt.
Auf einem Migrantenboot mit fast 140 Menschen vor Lanzarote (ES) starben mindestens sieben Menschen. Das melden El Mundo und Canarias7.
In Norddeutschland (DE) ermitteln Behörden laut Welt gegen einen 15- und einen 19-Jährigen. Sie sollen offenbar einen Anschlag auf eine Migrantenunterkunft geplant haben.
Daneben: Polizei nimmt laut ABC in Barcelona (ES) 14- und 17-Jährige wegen Blocus-Gruppen fest. Ausserdem: Minderjährige leben laut El Faro in Lagern in Ceuta (ES) mit Erwachsenen. Kurz gemeldet: Minderjährige berichten laut Canarias7 von Schlägen in Arinaga (ES).
Das Bezirksgericht Zofingen AG erklärt den Messerangreifer laut Tages-Anzeiger für schuldunfähig. In Geroldswil ZH greifen laut Kantonspolizei Jugendliche Feuerwehrleute mit Pyrotechnik an. In Rotterdam (NL) stirbt laut NU.nl ein Autofahrer bei Schüssen, drei Insassen sind festgenommen. In Hamburg-Wandsbek (DE) soll laut Polizei ein 34-jähriger türkischer Staatsangehöriger einen 27-Jährigen niedergestochen haben. Weitere Gewalttaten: Erba (IT), Verona (IT), Leipzig (DE), Manchester (GB), Schulleiter, Manchester (GB), Partnerin. Zudem: Irland, Potsdam (DE), Baden-Württemberg (DE), Detmold (DE), Hannover (DE), Eastleigh (GB), Prozess gegen neun Männer (GB), Russell-Brand-Prozess (GB).
Meldungen
Innenminister Nuñez (FR) will bei Demonstrationen nicht auf Granaten und Tränengas verzichten
Innenminister Laurent Nuñez (FR) lehnt einen Verzicht auf Granaten und Tränengas bei Demonstrationen ab. Das sagt er laut franceinfo im Rechtsausschuss der Nationalversammlung. Abgeordnete hatten dies nach schweren Verletzungen von Gymnasiasten verlangt. Der LFI-Abgeordneten Gabrielle Cathala antwortet er, Repression gebe es nicht.
«Ich werde auf kein Zwischenmittel (Granaten, Tränengas …) verzichten, aus dem einfachen Grund, dass die Polizisten sich verteidigen müssen, wenn sie angegriffen werden»
«Je ne renoncerai à aucun moyen intermédiaire (grenades, gaz lacrymogène…) pour la bonne et simple raison que les policiers ont besoin de se défendre quand ils sont pris à partie»
Rotterdam (NL): Fahrer stirbt laut NU.nl bei Schüssen im Auto, drei Insassen festgenommen
In Rotterdam (NL) stirbt am Montagabend bei Schüssen in einem Auto der Fahrer. Das berichtet NU.nl. Die drei anderen Insassen gelten demnach als Verdächtige und sind festgenommen, einer von ihnen ist schwer verletzt. Die Polizei hatte laut NOS zuerst von Schüssen in einem Wohnquartier gesprochen.
Brand-Prozess: Verteidiger sagt im Schlussvortrag, unfreundliches Verhalten gegenüber Frauen sei kein Verbrechen
Im Vergewaltigungsprozess gegen Russell Brand (GB) beendet die Verteidigung am Montag ihren Schlussvortrag. Das berichtet TheJournal.ie. Der Anwalt fordert die Geschworenen auf, Brands Verhalten gegenüber Frauen von der Frage nach Straftaten zu trennen. Bei Einvernehmen sei es legal. Der 51-Jährige bestreitet alle sieben Anklagepunkte von sechs Frauen.
«Es ist leider nicht strafbar, respektlos oder grob zu sein oder sich wie ein verrückter Idiot zu benehmen.»
«It is not, I am afraid, criminal to be disrespectful or rude or to act like a crazy idiot.»
Barcelona (ES): Polizei nimmt laut ABC 14- und 17-Jährige wegen Blocus-Gruppen fest
Die spanische Nationalpolizei nimmt nach den Plünderungen vom 24. Oktober in Barcelona (ES) zwei Minderjährige fest. Das berichtet ABC. Die 14- und die 17-Jährige sollen Gruppen der Bewegung Blocus verwaltet haben, über die die Krawalle koordiniert wurden. Ihnen werden demnach schwere Störung der öffentlichen Ordnung mit Plünderung vorgeworfen.
Grossbritannien: Prozess gegen neun Männer wegen Missbrauchs einer vom Ehemann betäubten Frau
In Grossbritannien stehen laut Guardian neun Männer vor Gericht. Sie sollen an Missbrauch einer Frau beteiligt gewesen sein, die ihr Ehemann betäubte. Der Ehemann bekannte sich demnach bereits schuldig. Die Taten der neun sollen zwischen 2015 und 2025 geschehen sein, mehrere im Haus des Paars in Stockport.
Manchester (GB): 31-Jähriger laut Belfast Live des Mordes an schwangerer Partnerin schuldig
Ein Gericht in Manchester (GB) spricht den 31-jährigen Stephan Garner laut Belfast Live des Mordes schuldig. Er erstach demnach im April seine Partnerin Amber O'Brien, die neun Wochen schwanger war, mit Zwillingen.
Gran Canaria (ES): Minderjährige Migranten berichten laut Canarias7 von Schlägen im Zentrum Arinaga
Minderjährige Migranten beschreiben im Zentrum José García in Arinaga (ES) Schläge und tagelanges Einsperren. Das berichtet Canarias7 aus Akten des Falls Quórum Social 77. Drei Anzeigende nennen demnach auch einen Taser. Der Fall liegt beim Untersuchungsrichter in Las Palmas (ES), die Präsidentin der Trägerorganisation ist Beschuldigte.
Ceuta (ES): Minderjährige leben laut El Faro in Migrantenlagern mit Erwachsenen
In den Migrantenlagern im Hafen und in Loma Colmenar in Ceuta (ES) leben Minderjährige mit Erwachsenen. Das berichtet El Faro de Ceuta nach Gesprächen mit Jugendlichen. Sie geben sich demnach als 14- und 17-Jährige aus und gelten den gleichen Regeln. Fachpersonal für sie gibt es laut ihren Angaben nicht, die Schule hat nicht begonnen.
Hannover (DE): Zwölf Jahre Haft laut FAZ, Mann betäubte und vergewaltigte Partnerin
Das Landgericht Hannover (DE) verurteilt einen 39-Jährigen laut FAZ zu zwölf Jahren Haft. Er betäubte demnach seine damalige Partnerin immer wieder, vergewaltigte sie und filmte die Taten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Norddeutschland: 15- und 19-Jähriger unter Verdacht, offenbar Anschlag auf Migrantenunterkunft geplant
Die Behörden in Niedersachsen und Schleswig-Holstein (DE) ermitteln gegen einen 15- und einen 19-Jährigen. Das berichtet die Welt. Dem 15-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft Flensburg laut Welt die Vorbereitung einer terroristischen Straftat vor, gegen ihn gibt es einen Haftbefehl. Die Nachrichten stammen laut NDR offenbar aus einer Chatgruppe junger Neonazis.
Ceuta (ES): Ministerin Saiz kündigt laut Ceuta Actualidad den Abbau der temporären Zentren an
Die Regierung (ES) will die temporären Zentren für Migranten in Ceuta (ES) schrittweise abbauen. Das sagte Migrationsministerin Elma Saiz in Barcelona (ES), berichtet Ceuta Actualidad. Ceuta solle wieder zur Normalität finden. Die Zentren hatten laut dem Bericht bis zu 7500 Plätze.
Potsdam (DE): Kinderarzt gesteht laut Welt jahrelangen Missbrauch, über 70 Betroffene
Vor dem Landgericht Potsdam (DE) gesteht ein Kinderarzt sexuelle Übergriffe auf Patienten über mehr als zehn Jahre. Das berichtet die Welt. Ihm werden 130 Fälle zur Last gelegt, die über 70 Betroffenen waren zur Tatzeit zwischen zwei und 20 Jahre alt. Das Geständnis umfasst laut ihm fast alle Taten.
Irland: 24-Jähriger wegen Terrorangriffen auf Polizisten und Pub laut RTÉ zu 6,5 Jahren verurteilt
Ein 24-Jähriger wird in Irland wegen zweier Terrorangriffe im Juli 2025 zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Das berichtet RTÉ, dazu kommen vier Jahre Aufsicht nach der Entlassung. Er stach einen Polizisten nieder und zündete den Pub Black Forge von Conor McGregor an. Er bekannte sich laut RTÉ in acht Anklagepunkten schuldig und nannte sich einen Anhänger des IS.
Kanzler Merz (DE) droht Randalierern laut Spiegel mit der «Härte des Gesetzes»
Kanzler Friedrich Merz (DE) drängt nach den Krawallen rund um die Gen-Z-Proteste auf hartes Vorgehen. Das berichtet der Spiegel aus seinem Redemanuskript für die CDU-Kreisvorsitzenden. Seine Regierung werde keine Toleranz zeigen.
«Die Straftäter werden die Härte des Gesetzes spüren.»
Wizz-Air-Flug London–Sofia landet nach Bombendrohung in Budapest (HU), Gripen sichert die Landung
Ein Wizz-Air-Flug von London nach Sofia (BG) wich am Montag nach einer Bombendrohung nach Budapest (HU) aus. Das berichten The Independent und das rechtsgerichtete GB News. Ein ungarischer Gripen sicherte die Landung, bestätigte Verteidigungsminister Ruszin-Szendi laut The Independent auf Facebook. Flugzeug und Passagiere werden kontrolliert, sagt laut GB News Wizz Air.
Barcelona (ES): Fünf von 89 nach Krawallen festgenommenen Minderjährigen laut Gericht in geschlossener Einrichtung
Nach den Krawallen vom 24. Oktober in Barcelona (ES) sind fünf von 89 festgenommenen Minderjährigen in einer geschlossenen Einrichtung. Das teilt das Obergericht Kataloniens mit, berichtet ABC. Gegen 70 gelten Massnahmen der Bewährungsaufsicht, rund 30 dürfen nicht an Demonstrationen. Insgesamt gab es 133 Festnahmen.
Berlin (DE): Über Flughafen BER 2025 laut Forum 2591 Menschen abgeschoben, 15 Prozent mehr
Über den Flughafen BER in Berlin (DE) wurden 2025 2591 Menschen abgeschoben, gut 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilt das Forum Abschiebungsbeobachtung Berlin-Brandenburg mit, berichtet die Welt. Die Sammelabschiebungen führten vor allem nach Moldau, Georgien und Serbien. Das Forum kritisiert fehlende Sprachvermittlung.
Baden-Württemberg (DE): 19-Jähriger aus Sadisten-Netzwerk laut Spiegel wegen versuchten Mordes verhaftet
Ermittler in Baden-Württemberg (DE) verhafteten einen 19-Jährigen aus dem Landkreis Tuttlingen (DE). Das berichtet der Spiegel unter Berufung auf Cybercrime-Zentrum und Polizei. Er soll eine Sadistengruppe im COM-Netzwerk gegründet haben. Mit anderen soll er über Streamingdienste versucht haben, ein Kind und eine Jugendliche in den Suizid zu treiben. Ihm wird versuchter Mord in zwei Fällen vorgeworfen, er sitzt in Untersuchungshaft.
Niederlande: Schlauchboot mit 38 Menschen vor Cadzand gerettet, zwei Sudanesen laut Grenzpolizei festgenommen
Vor Cadzand (NL) bargen Retter am Samstag ein treibendes Schlauchboot mit 38 Menschen. Das berichtet DutchNews. Die Grenzpolizei Marechaussee nahm zwei Sudanesen wegen Verdachts auf Menschenschmuggel fest. Sechs Menschen an Bord sind minderjährig, alle kamen ins Asylzentrum Ter Apel (NL).
Mutter soll im Raum Detmold (DE) drei Angehörige mit Messer schwer verletzt haben, Haftbefehl
Eine Mutter soll am 30. Oktober drei Familienangehörigen und sich selbst erhebliche Schnittverletzungen zugefügt haben. Das melden die Staatsanwaltschaft Detmold (DE) und die Polizei Bielefeld (DE). Gegen sie erging ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes in drei Fällen. Die teils schwer Verletzten sind nicht mehr in Lebensgefahr, die Hintergründe sind offen.
PP-Chef Feijóo spricht von 15'000 Migranten in Ceuta (ES) und verlangt deren Rückkehr
PP-Präsident Alberto Núñez Feijóo sagt im Fernsehen, in Ceuta (ES) seien noch rund 15'000 irregulär eingereiste Menschen. Das berichtet El Faro de Ceuta nach Europa Press. Er wirft der Regierung (ES) von Pedro Sánchez vor, nicht mit Marokko zu verhandeln. Gegenüber Marokko verspricht der Kandidat für die Regierungsspitze Festigkeit.
«Wie ist es möglich, dass noch immer 15'000 Eindringlinge in Ceuta sind und die Regierung unfähig war, sich mit den marokkanischen Behörden an einen Tisch zu setzen und diese Sache zu regeln?»
«¿Cómo es posible que todavía haya 15.000 invasores en Ceuta y que el Gobierno haya sido incapaz de sentarse con las autoridades marroquíes y gestionar este asunto?»
Soest (DE): Hauptangeklagter gesteht im Prozess um monatelang misshandelte Frau viele Taten
Vor dem Landgericht Arnsberg (DE) gesteht der 29-jährige Hauptangeklagte eine Vielzahl von Taten. Das berichtet die FAZ. Zwei Männer und zwei Jugendliche sollen eine wohnungslose Frau 2025 in Soest (DE) über Monate misshandelt und vergewaltigt haben. Die Vorwürfe gegen den 17-Jährigen sind laut Staatsanwaltschaft nicht mehr gerechtfertigt. Auch der 25-Jährige will laut dem Richter gestehen.
Frankreich: Umfrage stuft Erlebnisse von 21,9 Prozent der 18- bis 21-Jährigen als Vergewaltigung ein
21,9 Prozent der befragten 18- bis 21-Jährigen in Frankreich schildern Erlebnisse, die die Autoren als Vergewaltigung einstufen. Das zeigt die Umfrage «Vavisa», berichtet Le Figaro. Befragt wurden anonym 2269 junge Menschen. Die Autoren stuften die Situationen erst bei der Auswertung ein. Auftraggeber ist der Verein «Contre les violences sur mineurs».
76-Jähriger soll in Erba (IT) seine Ex-Frau im Pool ertränkt haben
In Erba (IT) wurde am 27. September eine 64-Jährige tot im Pool ihres Hauses gefunden. Die Carabinieri nahmen nun ihren 76-jährigen Ex-Mann in Benevento (IT) fest, berichtet Repubblica. Er soll sie ertränkt haben. Die Staatsanwaltschaft Como (IT) sieht laut der Zeitung ein doppeltes Motiv, darunter ein wirtschaftliches.
Deutschland: Geplante Leistungskürzung für Ukrainer gerät laut Welt ins Wanken
Die geplante Kürzung der Leistungen für ukrainische Flüchtlinge in Deutschland verzögert sich seit Monaten. Das berichtet die Welt. Grund ist ein Streit zwischen Bund und Ländern. Auch ein Scheitern des Wahlversprechens der Union ist laut der Zeitung möglich.
Nordirland: UVF fordert laut Belfast Telegraph 15'000 Pfund von verprügeltem Jugendlichen
Mitglieder der Paramilitärgruppe UVF fordern laut Belfast Telegraph 15'000 Pfund von einem Jugendlichen. Sie sollen ihn verprügelt und im stillgelegten Steinbruch Ballyduff (GB) abgeladen haben. Dort wurde das Opfer gefunden. Der frei zugängliche Teil des Berichts nennt keine weiteren Angaben.
Frankreich: Laut Bildungsministerium 41 Schulen blockiert, Gewerkschaften rufen zu Streik am 5. November
Nach den Ferien gehen die Schulproteste in Frankreich in kleinerem Ausmass weiter. Am Montagmorgen waren laut Bildungsministerium (FR) 41 Schulen blockiert, rund 1 Prozent, berichtet RTÉ. Vor den Ferien waren es Hunderte. Minister Edouard Geffray nennt das Phänomen sehr marginal. Die grossen Gewerkschaften rufen für den 5. November zum Streik auf, berichtet The Local France.
Rom (IT): Staatsanwaltschaft eröffnet neue Ermittlung zum Mord an Pasolini von 1975
Die Staatsanwaltschaft Rom (IT) eröffnet ein neues Verfahren zum Mord an Pier Paolo Pasolini. Das berichtet ANSA. Der Filmemacher wurde in der Nacht auf den 2. November 1975 in Ostia (IT) getötet. Anlass ist eine Eingabe von Anwalt Stefano Maccioni, der neue Elemente nennt. Anträge von 2016 und 2023 hatte die Behörde abgelehnt.
Leipzig (DE): Prozess gegen 34-jährigen Amokfahrer beginnt, Anklage wegen zweifachen Mordes
Vor dem Landgericht Leipzig (DE) begann am Montag der Prozess gegen einen 34-Jährigen. Das berichtet die FAZ. Er raste am 4. Mai mit dem Auto durch die Fussgängerzone. Eine 63-Jährige und ein 77-Jähriger starben, sechs Menschen wurden verletzt. Die Anklage lautet auf zweifachen Mord und versuchten Mord in 85 Fällen. Zur Tat äussert er sich laut seinem Anwalt nicht.
Southampton (GB): Familie des ermordeten Studenten wirft Polizei laut Guardian Täuschung vor
Die Eltern des im Dezember 2025 in Southampton (GB) erstochenen 18-jährigen Studenten erheben Vorwürfe gegen die Polizei. Das berichtet der Guardian nach einem Interview mit ITV News. Beamte hätten ihnen fälschlich gesagt, ihr Sohn sei der Angreifer gewesen und habe sofort Erste Hilfe erhalten. Die Polizeiaufsicht IOPC ermittelt, Innenministerin Mahmood (GB) hat eine Untersuchung eingeleitet.
«Ich befürchte, dass wir in unseren dunkelsten Stunden manipuliert worden sein könnten.»
«I fear that we may have been manipulated in our darkest hours.»
Bildungsministerin Prien (DE) sieht laut Spiegel «migrantisches Milieu» bei Krawallen mitverantwortlich
Nach den Gen-Z-Protesten sieht Bildungsministerin Karin Prien (DE) Gewalt linksradikaler Gruppen und «anderer», die wohl auch aus migrantischen Milieus stammten. Das sagte sie laut Spiegel im Deutschlandfunk. Verteidigungsminister Pistorius widerspricht demnach. Die Bundesregierung (DE) streitet laut dem Bericht über die Rolle migrantischer Jugendlicher. Hessens Innenminister Roman Poseck widerspricht laut Welt Pistorius und stützt Dobrindts Aussage über «migrantische Chaoten».
Mindestens sieben Tote auf Migrantenboot vor Lanzarote (ES), fünf laut Überlebenden über Bord geworfen
Auf einem Boot mit fast 140 Menschen vor Lanzarote (ES) starben mindestens sieben Menschen. Das melden El Mundo und Canarias7 unter Berufung auf die Seenotrettung. Sie rettete das Boot in der Nacht rund 150 Kilometer nordöstlich von Arrecife (ES). Zwei Leichen lagen an Bord, fünf wurden laut Überlebenden über Bord geworfen. Die Umstände sind unklar. Laut der Notrufzentrale der Kanaren gab es Gewalt unter den Menschen an Bord. In der Nacht wurden laut Canarias7 vor Lanzarote und El Hierro (ES) fast 300 Menschen gerettet.
36-Jährige soll in Nizza (FR) Schulleiterin mit Waffe angegriffen haben, Ermittlung wegen versuchten Mordes
Eine 36-jährige Mutter soll in Nizza (FR) die Leiterin einer Vorschule mit einer Schusswaffe bedroht und geschlagen haben. Das teilt der Staatsanwalt laut Le Monde mit, er ermittelt wegen versuchten Mordes. Sie soll den Abzug betätigt haben, ohne dass ein Schuss fiel, und ihr ein Messer an die Wange gelegt haben. Eine Lehrerin soll sie geohrfeigt haben. Die Frau ist festgenommen und bestreitet Gewalt. Sie gab demnach die tunesische und italienische Staatsangehörigkeit an und ist zweimal vorbestraft.
Zofingen AG: Messerangreifer laut Tages-Anzeiger schuldunfähig, stationäre Massnahme und 15 Jahre Landesverweis
Das Bezirksgericht Zofingen AG erklärt den Mann, der im Mai 2024 sieben Menschen verletzte, laut Tages-Anzeiger für schuldunfähig. Es ordnet demnach eine stationäre Massnahme und 15 Jahre Landesverweis an. 20 Minuten nennt das die kleine Verwahrung, eine Strafe gibt es nicht. Der damals 43-Jährige ist laut Blick Spanier. Er leidet laut 20 Minuten an paranoider Schizophrenie und fühlte sich von der Mafia verfolgt. Alle Opfer überlebten, einzelne sind laut Tages-Anzeiger bis heute in Behandlung. Eine Frau erlitt laut 20 Minuten nach dem Angriff eine Fehlgeburt.
Italien: Polizei meldet bei Aktion gegen Jugendkriminalität 644 Festnahmen, darunter 69 Minderjährige
Italiens Staatspolizei meldet bei einer landesweiten Aktion gegen Jugendkriminalität 644 Festnahmen, darunter 69 Minderjährige. Das schreiben Polizei und Innenministerium (IT) auf X. 1695 junge Menschen wurden angezeigt, über 236'000 kontrolliert. Sichergestellt wurden über 244 Kilogramm Drogen, 28 Schusswaffen und 235 Stich- und Schlagwaffen.
Triest (IT): Zwei Tote laut ANSA bei Brand in Lagerhalle im Porto Vecchio
In einer leerstehenden Lagerhalle im Porto Vecchio von Triest (IT) starben in der Nacht zwei Menschen bei einem Brand. Das berichtet ANSA. In der Gegend suchen Migranten der Balkanroute Unterschlupf. Das Feuer ging laut einer ersten Rekonstruktion von einer Feuerstelle einer Gruppe Migranten aus.
Justizministerin Hubig (DE): Entwurf bestraft laut Welt auch verbale sexuelle Belästigung
Justizministerin Stefanie Hubig (DE) legt einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Sexualstrafrechts vor. Das berichtet die Welt unter Berufung auf das RND. Er sieht auch Strafen für verbale sexuelle Belästigung vor. Die Verjährungsfrist soll von fünf auf zwanzig Jahre steigen. Der Entwurf geht heute an Länder und Verbände.
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