„Die Preise schnellen wohl stark hoch“

So wie einst keiner Null-Zinsen kommen sah, rechnet heute niemand mit Inflation, sagt Marc Faber, Herausgeber des Gloom Boom Doom-Reports. Und doch: Die Gefahr sei real. Was aber machen die Notenbanken? Sie drucken weiter Geld – zum Wohl einiger weniger. Faber liebt den Kapitalismus trotzdem; Kommunismus sei mörderisch, Stalin und Mao zeigten das.

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  1. Inflare = Aufblähen.

    Weniger Whiskey kippen, dann wird die Sicht klarer. Denn der Stoff bläht auf und verschleiert die Sicht auf die Realität.

    • Marc Faber sagt eigentlich nichts Neues. Neben der materiellen Ungleichheit wachsen auch die sozialen Disparitäten: So lebt Max Faber z. B. in Thailand und kann von da- oder von irgend einem anderen Punkt auf dieser Welt aus- problemlos seinen Börsengeschäften nachgehen. Für den einfachen Klempner, Schreiner oder Lastwagenfahrer ist das nicht möglich. Das ist nur dank der Digitalisierung möglich! Auf der einen Seite haben wir sozial und geografisch hoch mobile, wohlhabende Individuen- und auf der anderen Menschen, die ohne jede Alternative an verschiedene Orte (Wohn- und Arbeitsort) gebunden sind und wegen jedem einzelnen Prozent weniger BIP sofort in ihrer Existenz bedroht sind. Aus Anlegersicht gibt es spätestens seit der Finanzkrise und der damit bis heute verbundenen (und sich auch zukünftig fortsetzenden) Geldschwemme kaum eine Alternative zu Aktien. Sämtliche Assetklassen sind heute genau genommen überbewertet, also Aktien genau so, wie Immobilien, Kunst oder Oldtimer, aber die Rally wird weitergehen. Und die Inflation wird auch in den nächsten Jahren nicht über das von der FED, EZB oder der SNB definierte Zielband hinausgehen, weil u. a. die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes seit den Achzigerjahren sinkt. Das Geld steckt also fest. Ein Green Deal, wie ihn z. B. die EU einführen will, wäre ein möglicher Ausweg aus dieser Sackgassse, weil das Geld dann wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf fliessen würde.

  2. ja, und welche Kraft stand denn hinter dem Sozialismus und Kommunismus in Sowjet-R und China (sowie dem Kapitalismus im Westen)?

  3. Die Migros senkt Preise von 600 Produkten um 10%. Wahrlich, die Inflation steht vor unserer Türe. Seit wieviel Jahren eigentlich schon?

    • @Peter Schneider,

      Sie unterliegen einen Trugschluss, wie die Realität schon des Öfteren gezeigt hat. In der Tat sehen wir seit Jahren, wie eine gigantische Inflation die Welt ergriffen hat. Sie betrifft nur nicht den Konsumentenbereich, denn durch den exponentiellen technologischen Fortschritt herrscht bei vielen Dingen des alltäglichen Lebens eine Deflation vor. Frage: steigt der Preis des Goldes oder sind es die Währungen die verfallen? Wird nicht durch die SNB gerade versucht eine für die arbeitende Bevölkerung mörderische innere Abwertung durchzusetzten? Steigen die Reallöhne? Die Beantwortung dieser Fragen wird von den Apologeten der Finanzwelt seit Jahrzehnten beiseite geschoben wurde. Wohin ist Hildebrandt? Woher kam Draghi? usw.usf.

    • Es gibt keine Inflation, weil die wirtschaftlichen Erwartungen nach wie vor von grosser Unsicherheit geprägt sind. Die Investitionsneigung ist nach wie vor mässig, jedoch nicht euphorisch.
      Dies wird noch einige Jahre so anhalten. Seit 2008 reden Verschwörungstheoretiker von Hyperinflation. Eingetroffen ist nichts.
      Die monetaristische Geldtheorie ist veraltet und nur noch in den Köpfen einiger renitenter rückwärtsgerichteter Nostalgiker präsent.

  4. Super Interview. Schade, dass Faber immer wieder unterbrochen und abgeklemmt wird. Sie könnten ihn auch für 2h über geschichtliches sprechen lassen, da wäre keine Minute vergeudet und jüngere Generationen wie ich können richtig viel lernen!

  5. Erwischt……

    Der neugeborene Karl Marx aus Chiang Mai nahm noch einen Schluck CHANG – Büchsenbier während diesem Interview. Product placement für Thailändisches Bier auf dem Portal Inside Paradeplatz.

  6. Ihre Anmassung Marc Faber Anweisungen
    zu geben was er zu tun hat, zeugt schon von
    geistig tiefstem Niveau. Das Erbärmlichste
    ist noch die zahlreichen und hirnlosen
    Daumenheber, die hier irgendwelchen Lebensfrust loslassen! Besser ihr befasst
    Euch mit einfach gestrickten Sensationsmedien.
    Freundliche Grüsse
    Roger Müller

  7. Es ist ein grosser Irrtum zu glauben, dass man als Doomer und Hyperinflationsprophet ein ganz verwegener contrarian sei. Geradezu lieb ist, diesen Glauben selbst als Beweis für seine Richtigkeit anzusehen. Da man der einzig Aufrechte ist, der das dicke Ende kommen sieht, hat man auch Recht. War doch immer so, dass der Underdog letztlich richtig lag und es allen gezeigt hat, oder?

    Seit der Finanzkrise geht täglich die Welt unter, und das Mödeli Butter kostet nächste Woche 1200 Franken. Ist halt auch nach der tausendsten Wiederholung nicht so. Umso stärker wächst das beinahe wollüstige Sehnen nach dem finalen Crash. Und der Umsatz mit dem Untergangsgeschäft.

    Doom ist längst Mainstream.

    Es wäre im Gegenteil mal an der Zeit, den Zentralbanken Danke zu sagen, dass sie uns Aufrechten laufend den Arsch retten und es auch noch hinnehmen, dafür angepisst zu werden.

    Leute wie Faber wissen das natürlich. Leider verkauft sich damit sein „gloomboomdoom“-report nicht so gut – übrigens auch „Inside Paradeplatz“ nicht.

  8. Ich kann dem Artikel wenig abgewinnen. Hier werden doch Illusionen bedient, Kapitalismus vs. Kommunismus/Sozialismus; irgendwie könnte es doch noch wieder wie früher werden; wenn die SNB, EU, Rahmenabkommen, Wirtschaftswachtum usw.usf. Scheint’s hängt die Masse an solchen Illusionen, da abzusehen ist wie sich die beginnenden mörderischen Umverteilungskämpfe in der Schweiz auswirken werden. Die Gesellschaft ist zerbrochen. Jedes Jahr Xtausende Neubürger ins Land und klar haben wir dann die Zweiteilung: Altbürger und Neubürger – Arme und Reiche. Der Mittelstand (was davon übrig bleibt nach Abzug von Schulden) leidet mehr unter den Verhältnissen als das Prekariat, glaubt aber trotzdem immer noch das Modell Schweiz sei eine valable Lösung. Der gemeine Prolet hat sich oft mehr Restverstand bewahren können, als die weltfremden und ideologisch verdrehten Studierten. Nun wäre es aber verfehlt den Parteien die Schuld zu geben, dass die beim Wähler geweckten Erwartungen immer wieder enttäuscht werden. Der Gestaltungsspielraum der Parteien und ihrer Repräsentanten ist nämlich heute auf Grund des Modells à la Suisse so gut wie null, was eben an Abhängigkeiten liegt die gar nicht mehr beeinflusst werden können. Was viele hier weiterhin tapfer ignorieren (wollen); die von den Machtstrukturen in der Schweiz inszenierte Überlegenheit unseres sozialwirtschaftlichen Systems ist eine Lüge auf Kosten der Allgemeinheit und nach jeder Wahl nicht einklagbar, denn der Gewählte ist nur seinen Interessen und Auftragsgeber verpflichtet.

    • „beginnenden mörderischen Umverteilungskämpfe in der Schweiz auswirken werden. Die Gesellschaft ist zerbrochen.“

      Im Gegenteil. Der Hyperkollektivismus wird sich „in Person“ bei Ihnen melden, das können Sie mir glauben.

      Mörderisch wird es sicherlich: Entweder Sie machen mit (Der Hyperkollektivismus sieht sich als Körper!) oder Sie werden vom Kollektiv „abgetrieben“ wie ein unerwünschtes Kind von dessen Mutter.

      Bevor das passiert sollten Sie sich insgeheim eine Seite aussuchen.

    • @Emilio

      Never mind; bei vorangeschrittenen Zerfallserscheinungen ist das üblich….

    • @Informatiker

      Dies ist ein Gefühl, das bereits jetzt von Vielen angesichts der Mächtekonstellation in der Welt erlebt wird. Trotzdem ist es nicht ein Teil des öffentlichen Bewusstseins. Es liegt an uns, für welches Szenario wir uns entscheiden. Die Zukunft ist offen, und wir sollten uns nicht mehr auf das einlassen, was man uns da vorgaukelt. Eines ist sicher: Das Ende des Debitismus ist vergleichbar, wenn der Stern als Supernova explodiert. Die Frage die auch Herrn Rudolf Elmer gestellt habe ist m.e. für uns als Kleinstaat ohne natürlichen Ressorcen und Hirtenvolk entscheidend: Sind wir eine gesunde Nation oder ein Konglomerat von Minderheiten in der Hand einer verlogenen pseudo Elite die glaubt im Internationalismus eine Rolle zu spielen?

  9. Wir können in diesem Land Demokratie haben, oder wir können großen Reichtum in den Händen einiger weniger konzentriert haben, aber wir können nicht beides haben. (Louis D. Brandeis)
    Louis Dembitz Brandeis (* 13. November 1856 in Louisville, Kentucky; † 5. Oktober 1941 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Jurist und von 1916 bis 1939 der erste jüdische Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten.

    • Schon interessant wie an sich schlaue Leute solchem Blödsinn wie von Brandeis nachsteigen.

  10. ein sehr gutes Interview mit Altmeister Faber. – Man sollte sich natürlich schon langsam fragen, weshalb die Weltwirtschaft auf 10% ihrer Leisutngskraft hinuntergefahren wird?

    Zerohedge hat gestern von einer gefohenen Chinesin brichtet. Eine Virologin aus Wuhan. Sie sagt, der Corona Virus sei im Labor in Wuhan entwickelt worden. D.h. Corona dient als Vorwand, andere Ziele zu erreichen. Wer eine Idee davon bekommen will, welche Ziele das sein könnten, wollte sich die UN Agenda 30 anscheuan.

    R.G.S.

    • UNO Agenda 2030; heisst das.

      Dann noch die offizielle Infos vom Weforum.org (WEF Webseite) über „The Grest Reset“ und „The 4th industrial Revolution“ lassen oder Videos vom WEF ansehen.

      Lustig wird das auch die nächsten Jahre nicht. Nur hoffentlich steigen die Börsen weiter.

  11. Märku hat seine Depots wohl voll mit Gold, Bitcoin und Aktien: Warum sonst die nie kommende Inflation proklamieren? Und bezüglich Sozialismus: der kommt Faber, be sure about it! Was zuviel ist, ist zuviel..

  12. Ein Zinsanstieg würde die Märkte zum Kollabieren bringen.
    Und damit auch Staaten/Regierungen/Kontinente.
    GOLD und Bitcoin ist die Antwort.

  13. Oh, Faber der fabuliert!
    Und Seinen Hund kastriert.

    Auf Doom & Crash hausiert:
    Jetzt ist es wieder passiert!

    Lasst ihn doch spekulieren;
    lässt sich für Geld massieren.

    Inside lass den Guru springen:
    Du hast Besseres zum Singen!

    ORF

  14. Der Kommunismus und somit Stalin und Mao und deren mörderischen Handlanger wurden möglich, weil wegen der grenzenlosen Fresssucht einer kleinen Oberschicht die Massen verelendeten, verslumten und hungernden. Dass Resultat: Revolution. Die Geschichte wiederholt sich. Der Raubkapitalismus breitet sich aus und die Notenbanken müssen eines Tages die Fresssucht von Räubern befriedigen, wenn nicht die Notbremsen gezogen werden. Inflation ist dann, wenn die Lebensmittel-Preise der hungernden Bevölkerung täglich steigen.
    Gunther Kropp, Basel

    • Kommunismus ist das freundliche Wort für eine Diktatur und der Verarmung von 98 % der Personen. Im Kapitalismus sind jedoch nur 50 % arm und somit das bessere Modell.

    • @Anton
      Offenbar sind Ihnen die historischen Realitäten nicht bekannt, die Kommunisten in Osteuropa sorgten dafür, dass alle eine Wohnung, Arbeit zu Essen hatten und medizinisch Versorgt waren. Der Preis war: keine politischen Freiheiten und Schnauze halten. Geben Sie in die Suchmaschine: USA Verarmung ein, dann erkennen Sie, die neuen Realitäten und warum der Kommunismus wieder vor der Türe steht. Mit Ignoranz kann man keine Probleme lösen.

  15. La vida loca. Danke für deinen Meinungen seit Jahren Frank. Es ist immer wieder erstaunlich wieviel Nieder du hast die gerne so leben würden wie du aber den Mut dazu nicht haben haha. Du hast alles richitg gemacht. Ich freue mich auf weitere Konstruktive Kommentare aus Thailand. Cheers Wädi

    • @ Anton

      Zum Kapitalismus fehlt das kapitalistische Geld. Mit beliebig vermehrbarem Falschgeld entsteht kein Kapitalismus. Dies bedeutet, wir haben keinen Kapitalismus, sondern leben in einem verbrecherischen System, bei dem sich ein paar ganz Wenige an den Bevölkerungsmassen gewaltig bereichert haben, und somit Macht ausüben können.

  16. Für wen ist Kapitalismus bzw. aktueller im Zeitgeist der Neoliberalismus nicht mörderisch? Keine Fallzahlen dazu oder will man nicht wissen was nicht sein darf? Alles Perfekt? Kaum! Armut in Europa inkl. Schweiz bei 20% der Haushalte. Kollateralschäden der geltenden Ordnung sind starke Zunahme psychischer Krankheiten wie Schlafmangel, Burnout, Depression und der Streit wer bezahlt ist längst im Gang. Es sind die psychisch kranken… quer durch alle Schichten der Gesellschaft von Jung bis Alt. In der Tat verheizen wir längst unseren Nachwuchs.

    • Genauso ist es! Wenn Herr Faber nur Kommunismus und Kapitalismus sieht, sieht er nur schwarz und weiss und präsentiert sich als fantasieloser Mann von gestern. Doch die heutige Jungend (um Greta) suchen einen Weg für ihre Zukunft. Die Jugend hat gar keine Alternative dazu. Freiheit in einer nachhaltigen Welt.

    • @ Watchdog

      Für Sie eignet sich besonders das Papier-Falschgeld, denn damit können Sie sich dann nach dem grossen Systemcrash den Mund vollstopfen, damit weder “Piep“ noch “Papp“ ertönen wird. Und wir sind uns jetzt schon sicher, dass ihre wertlosen Papierfetzen den Weg durch die Gurgel in den Verdauungstrakt nicht überwinden werden. Mit Gold oder Silber werden Sie sich aber beim Metzger oder Bäcker die Nahrungsmittel zum Überleben sicher kaufen können.

    • @R oger

      Greta ist von Superreichen, welche die grüne Welle mit der CO2-Steuerlüge losgetreten haben, finanziert und für deren Zwecke missbraucht worden.
      Mit Klimaangst, CO2-Steuern, Ölheizungs-Verboten, Benzin.- und Dieselfahrzeugverboten, und vielen anderen Dingen wollen sie das serbelnde Wirtschafts.- und Kreditwachstum erhöhen, um mit ihren Beteiligungsfirmen grössere Gewinne zu erzielen. Denen geht es nicht um Klimaschutz, sondern um höhere Gewinne, mittels höherem Wirtschaftswachstum. Die Menschenmassen sind ein weiters mal auf die Tricks der Mächtigen und Superreichen hereingefallen.

  17. In ca. 10 Jahren werde ich als alter Ausland-Schweizer ins Heidiland zurückkehren (müssen!) und versuchen, mich als Kleinkrimineller durchzuschlagen. Meine AHV-, PK-, 3a-, 3b-Konti, Aktien-Depot und Ersparnisse werden dann aufgebraucht sein. Und es wird mir egal sein, ob die SNB mit ihrer Bilanz-Aufblähung und Minuszins-Pseudo-Politik – oder aktuell die UBS mit ca. 4K Jahres-Gebühren mich plagt. Werde ich der Einzige sein?

    • Nein; ein „AHV-Konto“ wird nicht aufgebraucht sein; AHV ist ein lebenslanger Anspruch. Dasselbe mit PK, bei gegebenen Voraussetzungen. Ihr Beitrag ist Fake.

    • Naja, wenn in der PK der ganze oder auch nur teilweise Kapitalbezug irgendwann untersagt wird (BR Berset wollte das schon vor 2 Jahren) und der Umwandlungssatz (=Rente) auch irgendwann bei 2% landet…

  18. Homo Faber (Zufall?) sollte sich mal mit dem aufziehenden Hyperkollektivismus beschäftigen.

    Die Masken zeigen ihm den Weg.

    Inflation ist ein Witz verglichen mit diesem aufziehenden System.

    The Beatles – Here comes the sun

    Nicht mal mehr der Körper wird Ihnen gehören.

  19. Es ist wohl langsam an der Zeit, dass der Thai Greis in Rente geht und vermehrt seine Abstecher in die Langstrassen Plüschburgen geniesst. Seine Analysen taugen seit Jahren nichts mehr …

  20. Was man man braucht ist echtes Geld, Gold und Silber physisch, ausserhalb des Bankenkartells gelagert. Wer es noch etwas spekulativer will hält Gold.- und Silberminen (eventuell auch Kupferminen). Das genügt, weil das Bankenkartell ihre Währungen immer weiter beliebig vermehren, und damit entwerten wird. Wer Minenaktien hält, sollte darauf achten, dass er dann rechtzeitig seine Gewinne realisiert, und aus dem Bankensystem aussteigt, um alles in physische Edelmetalle zu tauschen. Dies deshalb um jederzeit liquide zu sein, weil Guthaben auf Bankkonten irgendwann durch Kapitalverkehrkontrollen, “Bankenfeiertage“, Bail-in oder andere Dinge blockiert oder eingezogen werden könnten. Die Wahrscheinlichkeit wird immer grösser das zukünftig überraschende, negative, ungewohnte, neue Ereignisse (auch politische) eintreffen werden mit denen heute noch niemand rechnet. Das Bankensystem war noch nie so marode wie jetzt, und die alten Zeiten, an die man sich gewöhnt hat sind endgültig vorbei. Mit Bankaktien können sie in Zukunft noch die Wände tapezieren, oder sie als Klopapier verwenden, mehr nicht. Mit den meisten Währungen dürfte gleiches geschehen. So wie es war, wird es in Zukunft nicht mehr sein. Die angebliche Rückkehr zu “Normalisierungen“ wie sie vielerorts in der Finanzpresse erwähnt werden, die werden nicht eintreffen! Es wird in Zukunft grosse Veränderungen geben, deshalb muss man sein Vermögen in erster Linie schützen, nicht auf kurzfristige Spekulationen setzen, dafür möglichst liquide und unabhängig sein. So kann man auf negative Veränderungen rasch reagieren und wenn alle ausgeschossen sind auch wieder zuschlagen, allerdings kann es sehr lange dauern bis dieser Zeitpunkt kommen wird. Mit den Edelmetallen kann man eine abwartende, sichere Stellung einnehmen um die negativen Ereignisse relativ gemütlich zu beobachten, und man ist immer zahlungsfähig. Das wird ganz wichtig werden.
    n.b.
    Jedermann weiss im voraus, dass Notenbanken, Banken und Politik jeden Tag neuen Unsinn bauen, durch den die Währungen entwertet werden. Deshalb können sie sich sämtliche Zeitungsabos (steht eh nur zensurierter Schrott drin) ersparen, und dafür Edelmetallmünzen kaufen. Anstatt unnötige, Zeitungen hinter dem Schreibtisch zu lesen, bringt ein Waldlauf oder eine Velofahrt viel mehr Erholung und Lebensfreude.

  21. Gemäss John P Hussman wirds in den nächsten Tagen an den Weltbörsen crashen. Bruno Bertez ist auch nicht zuversichtlich. Und dass wir auf eine Hyperinflation zusteuern ist wohl ein secret de polichinelle.

    Fragt sich, wie es mit den Immobilien weitergeht.

    • @Edi

      Der Sachwert, die Immobilie wird immer da sein, aber eine andere Frage ist,
      ob immer Mieteinnahmen fliessen werden, wenn die Finanz-Wirtschaft crasht.
      Deshalb ist es wichtig, dass die Immobilie nicht mit hohen Krediten belastet ist, oder Guthaben vorhanden sind um Kredite notfalls rasch ausgleichen zu können. Wer eine Hypothek hat sollte dringend physisch Gold kaufen um ein “Gegengewicht“ aufzubauen, damit die Hypothek bei höherer Inflation oder gar Hyperinflation mit steigendem Goldpreis (oder ev. Silber) getilgt werden kann.
      Wer mit hohen Schulden in eine kommende Krise marschiert, dürfte ein grosses Problem haben, und das könnte auf viele Schweizer zutreffen, ist doch hierzulande die Privatverschuldung auf weltweitem Rekordniveau!
      Dies könnte übrigens auch zum grossen Problem werden für viele Banken, die stark im Immobilienkreditgeschäft tätig sind. Die dürfte es regelrecht zerreissen, wenn das Fallbeil mal zuschlägt, wird es in der Schweiz ganz gewaltig krachen. Ganz besonders gefährlich könnte es auch für die Kunden dieser Banken werden.
      Auch bei der Immobilie stellt sich die Frage, wie lange dauert eine grosse zu erwartende Krise, die man durchstehen muss. Vermutlich wird sie viele Jahre dauern, wenn sie da ist. Kommen wird sie, vielleicht hat sie schon begonnen, und viele haben es noch nicht bemerkt. Schauen sie auf die Edelmetallpreise, sie sind ein Indikator, schauen sie aber nicht zu bis die Züge abgefahren sind.

  22. Mein Gott jetzt noch Marc Faber, der jahrelang sagte, die Börse geht runter, wenn man auf ihn hört, ist man strohdumm. Bitte LH, bleiben Sie bei den Kommentaren, und nicht mehr Zeier, Stöhlker, Geiger und Faber. Viele Bekannte von mir sagen, IP sei nur noch zum Aergern.

    • IP ist unabhängig und ohne Zensur. Ein Grossteil der übrigen Schweizer Medien ist das nicht. Ihre Bekannten ärgern sich, weil sie dem Mainstream verfallen sind und die Wahrheit nicht mehr hören wollen.

    • Was viele Ihrer Bekannten sagen interessiert niemand! Wenn Sie Querdenker
      die viel Hinterfragen, analysieren…
      wie Zeier, Stöhlker,Geiger, Faber nicht verstehen, suchen Sie sich Sensationsmedien für die einfach gestrickten Gemüter. JASAGER, TUNELBLICKSEHER, EWIG GESTRIGE, KÄSTLIDENKER ETC. haben wir schon
      genug in Bevölkerung und Politik.
      Freundliche Grüsse
      Roger Müller

    • Das mit dem “strohdumm“ ist eher unangebracht. Fakt ist:

      @ Dringende Bitte

      Die Börsen sind mit beliebig vermehrbaren Kredit-Währungen hochgehebelt.
      Das kann natürlich noch weitergehen, aber irgendwann wird’s gewaltig krachen, und diesen Zeitpunkt kennen wir nicht, der kann ganz plötzlich eintreten, dann dürfte Feierabend sein. Und wenn dieser Feierabend eintritt, dann werden sich vermutlich viele fragen, weshalb war ich so strohdumm und habe habe meine Börsengwewinne vorher nicht in Gold und Silber eingetauscht.

  23. Danke Lukas Hässig für das interessante Interview mit Marc Faber. Eine spannende Persönlichkeit, dem ich stundenlang zuhören könnte.

  24. Marc Faber ist the best forget the Rest (Weber, Ermotti, Bundesrat). Diese sind nicht mehr Wert als ein Eierfurz eines Hundes, der langsam aber sicher in der Dunkelheit der Nacht entschwindet und stinkig vor sich hin verelendet.

  25. Ein fabelhaftes Interview … Gratulation!

    Was sich Notenbanken und die politischen Eliten in vielen Staaten derzeit erlauben, ist nur noch bedingt nachvollziehbar und sozialpolitisch sehr gefährlich. M.E. sind wir aktuell alle Zeugen des ‚grössten Bankraubs‘ aller Zeiten (Umverteilung des Reichtums – d.h. Notenbankgeld – an wenige Vermögende).

    Faszinierend … weshalb ist das in demokratischen Staaten möglich?