Vasellas Geheimkonto bei Wegelin

2010 hinterlegte Novartis bei Privatbank 75 Millionen für Pharmachef – exklusive Summe fürs Nichtstun gelüftet.

Für Minders Abzockerinitiative in 2 Wochen ist Daniel Vasella Gold wert. Der Novartis-Chef soll gemäss dem Magazin Bilanz in seiner ganzen Ära fast 400 Millionen Franken kassiert haben.

Bisher unbekannt blieb die Summe, die Vasella über seinen Abgang hinaus vom Pharma-Multi erhält. Novartis spricht seit 2010 immer nur von einer “marktgerechten Vergütung” für Vasellas Verzicht, für die Konkurrenz zu arbeiten.

Jetzt lüftet sich der Schleier um die wohl teuerste Abgeltung fürs Nichtstun.

Ums Jahr 2010 herum hinterlegte Novartis bei der Wegelin Privatbank die Summe von 75 Millionen. Das Geld war für Vasellas Stillhalten nach seinem Ausscheiden bei Novartis gedacht.

Die 75 Millionen basierten auf 5 Jahrestranchen zu je 15 Millionen Franken. Die 5 Jahre wurden als Frist festgelegt, während der Vasella nach seinem Abschied für keine Konkurrenz tätig sein darf.

Die Uhr beginnt in einer Woche zu laufen, wenn Vasella an der Novartis-Generalversammlung vom Präsidium zurücktritt. Ob er sofort auf die ganzen 75 Millionen Zugriff hat, ist unbekannt.

Vasellas Geheimkonto wurde vom Zürcher Staranwalt Peter Nobel eingefädelt. Nobel und Vasella sind seit langem Vertraute.

Die enge Verbindung kam über den langjährigen Novartis-Konzernanwalt Thomas Werlen zustande. Als General Counsel kannte Werlen die Geheimnisse von Novartis und dessen Chef Vasella. Werlen wechselte 2012 zum Schweizer Ableger einer grossen US-Kanzlei.

Anwalt Peter Nobel stand 2010, als Vasella sein CEO-Amt abgab und sich aufs Novartis-Präsidium beschränkte, vor der Aufgabe, die 75 Millionen Stillhalte-Prämie bei einer Bank zu deponieren.

Nobel war schon seit längerem eng befreundet mit Wegelin-Chef Konrad Hummler. Die beiden gingen in St. Gallen aufs Gymnasium, später traf man sich in Gremien der Hochschule St. Gallen. Zudem lud Hummler Nobel an verschiedene Wegelin- und Kultur-Veranstaltungen ein.

Nobel wollte für Vasellas Geheimkonto eine verschwiegene, kleinere Schweizer Privatbank. Seine Freundschaft mit Hummler und dessen bodenständige, aufstrebende Wegelin-Bank mit Partnerhaftung gaben den Ausschlag, das Geld in St. Gallen zu deponieren.

Für Hummler und Wegelin war das 75-Millionen-Konto attraktiv. Hummler beauftragte einen vertrauenswürdigen Wegelin-Mitarbeiter mit der Abwicklung des Geschäfts und der Betreuung der Kundenbeziehung.

Hummler wollte sich gestern nicht zum Vasella-Geheimkonto bei Wegelin äussern, Anwalt Peter Nobel liess mehrere Anfragen unbeantwortet.

Eine Novartis-Sprecherin sagte: “Wir legen in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften alle Informationen über die Vergütung des Verwaltungsrats offen. (…) Nähere Angaben zu den von Ihnen genannten Zahlen können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen.”

Die Notwendigkeit, Daniel Vasella mit einer hohen zweistelligen Millionensumme über dessen Abgang hinaus an Novartis zu binden, leuchtet Kritikern nicht ein.

Vasella besitzt nach seinen 17 Jahren als CEO und Präsident des Basler Pharmakonzerns ein stolzes Novartis-Aktienpaket. Gemäss Bilanz hält der Topmanager mit Wohnsitz im steuergünstigen Kanton Zug 3,1 Millionen Novartis-Aktien im Wert von fast 200 Millionen Franken, hinzu kommen viele Optionen.

Als Grossaktionär hat Vasella aus persönlicher Sicht kein Interesse, Novartis zu schwächen. Würde ein “freier” Vasella ohne Konkurrenzverbot für die deutsche Bayer oder die amerikanische Pfizer tätig, dann würde er sich ins eigene Fleisch schneiden.

Kommt hinzu, dass Vasella für sein letztes Amtsjahr als Novartis-Präsident nochmals fürstlich entlöhnt wurde. Mit 13 Millionen erhielt Vasella praktisch gleich viel wie sein CEO und steht damit weit vor anderen VR-Präsidenten von Schweizer Grosskonzernen.

Warum Novartis ihrem scheidenden Präsidenten darüber hinaus 75 Millionen als Sonderbonus für Stöckli auszahlen soll, müssen die Aktionäre des Pharma-Multis beantworten.

Bisher wurden diese von Vasella über die genaue Summe im Dunkeln gelassen. Statt Informationen gabs Loblieder des Verwaltungsrats auf den eigenen Vorsitzenden.

“Der Verwaltungsrat anerkennt, dass die Vergütung des Präsidenten dessen herausragende Erfahrung und bedeutenden anhaltenden Beitrag zur erfolgreichen Gestaltung des Unternehmens widerspiegelt”, steht im Jahresbericht 2012.

Vasella wahre die “Interessen von Novartis in der internationalen Geschäftswelt”, und er sichere den Aktionären “eine nachhaltige Wertschöpfung”.

In einem Langzeitvergleich seit 1998 haben die Novartis-Aktionäre ein Minus von 2,4 Prozent erlitten, die Eigentümer von Konkurrentin Roche erzielten in der gleichen Zeit ein Plus von 35 Prozent.

Die Zahlen widersprechen Vasellas Credo, seine Leistung verdiene eine “marktgerechte Vergütung”.

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67 Kommentare

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Der Vorstoss von Ethos an der kommenden GV ist eine reine Alibiübung. Sozusagen eine Lachnummer; denn Ethos spricht sich im Vorfeld immer ab und ist sogar zum “Pakt mit dem Teufel” bereit. Ethos erweckt den Anschein, als ob es eine ethische Aufsichtskommission gäbe. Dabei ist Ethos nicht mehr als ein willkommener Soft-Kritiker, der bei den Naiven den Anschein erweckt, als ob etwas getan würde. Ethos handelt im “zulässig-kalkulierten” Toleranzmass des VR. Ethos ist viel eher ein System-Stabilisator. Frage: Wieviel Depotwert hat Ethos von jenen börsenkotierten Unternehmen, gegen die Ethos scheinheiligerweise und gegen (Depotwert??) Kritik übt????

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Punkt gegen Gegenvorschlag(Gvg)
Der Gvg enthielt nicht nur Bestimmungen über börsenkotierte Gesellschaft sondern viele weitre Aenderungen im Aktienrecht für alle AG im HR. Gemäss Art. 2 der Uebergangsbestimmungen des Gvg
müssen alle 200’000 AG’s im HR überprüfen ob ihre Statuten den neuen Vorschriften nicht entsprechen und innert 2 Hahren anpassen.
Ist es möglich dass der Gvg ein solches Vorgehen vorsieht? Schauen Sie im Gegenvorschlag nach

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Die grössten Aktienpakete von Novartis liegen wahrscheinlich in ausländischen Händen (bei den “Angelsachsen”, bzw. durch entsprechende Konstruktionen durch Wirtschaftsanwälte). Hier wurde bereits so stark lobbiert, dass alle Anträge an der GV durchgewunken werden. Die Vorstösse von Heizt und Ethos sind reine Alibiübungen, um den Systemkritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dass die Wirtschaftsverbände etc. einen “privatwirtschaftlichen” Lösungsansatz wollen, leuchtet ein: dann kann auf Stufe Aktionärsabkommen weiter gemauschelt werden, und zwar wie folgt:
Im Vorfeld von GV’s namhafter CH-Unternehmen habe ich erlebt wie CEO’s (Namen nenne ich hier noch nicht) persönlich die grössten Aktionäre besucht haben, um sicherzustellen, dass die Anträge mehrheitsfähig sind. Darunter waren auch namhafte Vorsorgeeinrichtungen die “besucht” wurden. Die “Treuhänder” dieser Vorsorgeeinrichtungen wurden dann angehalten, ihre Stimme im Sinne des VR abzugeben; dies notabene mit Geld, das nicht ihnen, sondern den Destinatären gehörte. Der “Zufall” wollte es dann, dass zustimmendes Abstimmungsverhalten wie folgt belohnt wurde: 1) durch persönliche Vorab-Zuteilung im Falle von IPO’s; 2) durch äusserst günstige Hypothekarkonditionen; 3) durch Einladungen an Luxus-Events (inkl. Hotelübernachtung und Flug); 4) durch Beförderung im Falle nachhaltig-konformen Verhaltens mit entsprechendem Lohnsprung; 5) durch anteilige “Rücküberweisung” sog. Retrozessionen… So wurden die Stimmen “gekauft”. Damit hatte man diese Exponenten im Boot und die Stimmen für sicher.
Daher gibt es am 3. März nur eine Antwort: Ein deutliches JA zur Minder-Initiative, damit diese Selbstbereicherung von Gesetzes wegen aufhört. Der indirekte Gegenvorschlag ist nur im Interesse des status quo und gibt dem Laien den Anschein, man habe das Problem gelöst; tatsächlich geht dann die Sauhäfeli/Saudeckeli – Mentalität weiter.

Das tönt ja sehr interessent, Insider.

Können Sie Ross und Reiter nennen? Dieser Blog akzeptiert ja auch vertraulich Zusendungen (siehe rechte Spalte unten hier im Blog)

Vielleicht kann auch Herr Hässig nachforschen.

Jedenfalls tönt Stimmenkauf/Stimmenmassage nicht legal, allenfalls sogar Tatbestand der Bestechung da Gegenleistungen erbracht wurden.

Mit solch scheidenden Freunden im Verwaltungsrat braucht Novartis auch keine Feinde mehr.

Was soll überhaupt die Drohung, seinem Ex-Arbeitgeber zu schaden. Darf er gar nicht, Berufsgeheimnis. Das kommt eben davon, wenn man zuerst soviel Cash nachwirft. Im Prinzip müsste er bei dem Vergütungspacket 2/3 in 10 Jahre gesperrten Aktien haben, dann würde sich das mit der Abgangsentschädigung schnell erledigen.

Da kommen mir gleich wieder die zwei Abzocker der ABB in den Sinn (Barnevic & Co).

Apropos Percy B., wieviel wurde noch in seine Beletage gebuttert? Vermutlich will oder kann das ja gar keiner so genau herausfinden. Und die die es wissen, grinsen auf den Stockzaehnen, da ihnen wohl Ähnliches widerfährt und so ein Schweigegeld recht teuer sein dürfte.

Eigentlich geht mir die Minderinitiative auch zu weit, aber solch ein Management lässt sich ganz offensichtlich nicht anders massregeln.

Hat Herr Vaseline seine wohlfeile Lepra-Spenden-Geschichte auch schon auf Radio Vatikan breit geschleimt? Habs leider verpasst. Ob der (un)seelige Moret damals schon ahnte, zu welchem Risiko sich der geschniegelte Jesuitenzögling entwickeln sollte? Natürlich nur netto.

Non sunt facienda mala, ut eveniant bona – Es darf nichts Böses getan werden, damit Gutes daraus werde.
(Damasus Bohemus, um 1200)

Keine Person alleine ist fähig für einen solchen Betrag eine Leistung zu vollbringen. Zusätzlich zu den Finanzen ist es eine moralische Angelenheit. Oder kennen diese … es gibt noch kein angemessene Wort dafür..
das Wort Moral?
Die gewöhnlichen kranken Leute müssen für die Medikamente Preise bezahlen die sie sich oft nicht leisten können. Ich stelle mir die Frage ob diese sogenannten Top-Manager, wissen das es nicht deren Fehler sind wenn sie intelligent??? sind. Sie sind von der Natur verwöhnt worden, und sollen einen Diktionair nehmen, da steht was teilen heisst.

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Dass sich die SVP/Blocher nicht für die Minder-Initiative einsetzt ist billig. Sie war es, die ja z.B. Herrn Hildebrand als Abzocker überführt hat; jetzt schweigen sie.
Dies überrascht jedoch nicht, da ein starker Zürcher-Flügel der SVP schleichend Richtung Finanzpartei mutiert: Hans Kaufmann, Thomas Matter plus Sympathisanten wie Ospel, Grübel, Ebner etc. und Händler in den Banken selbst, die ebenfalls am Small-Cap-Topf genibbelt haben. … So wird das Volk nicht mehr vertreten, sondern als Wahl- und Abstimmungsmasse missbraucht;dieses ist nämlich noch immer im guten Glauben, dass ihre mittelständischen Interessen gut vertreten würden.
Daher gibt es nur eine Antwort: Am 3. März ein kräftiges JA für die Minder-Initiative! – Herr Vasella sei’s gedankt!

Natürlich ist die SVP seit nunmehr bald 20 Jahren eine Partei die von einigen dicken Geldgebern gesponsert deren Interesse vertritt und die noch nie die Interessen der eigentlichen Wähler vertreten hat. Auch bei dieser Initiative wird diese Heuchlerei überdeutlich.

Herr Minder, vielen Dank für Ihre Initiative. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass sie nötig ist und die Herren Vasella, Dougan, Grübel, Collardi etc. sich nicht im Griff haben respektive einfach zu gierig sind.

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der aktienkurs von novartis geht seit jahren bzw jahrzehnten seiteaerts. wo ist da eine erkennbare wertsteigerung festzustellen, welche herrn vasellas “leistung” rechtfertigt?

die aktionaere sind unorganisiert, fett traege und dumm.

die firma waere vermutlich genauso gut od schlecht gelaufen mit einem ceo der 3-4 mio odrr weniger verdient.

absurd!!!!!!

Daniel Vasella unterstützt mit seiner Abgangsentschädigung ein Forschungsprojekt, das schon weit gediehen ist: entwickelt wird ein Medikament gegen die Geldsucht (nicht Gelbsucht). Beim Anblick von Tausendernoten bekommt man schrecklich spontanes Kotzen. Es soll rezeptfrei erhältlich sein. Migros prüft zur Zeit eine M-Budget-Variante, wobei hier anstelle des Brechreizes spontaner Dünnpfiff auftreten soll. Basler-Fasnacht: bitte übernehmen sie!

Hr. Vasella, besten Dank. Es scheint Wahrheit zu werden, dass die Abzocker-Initiative angenommen wird.
Erlauben Sie mir noch folgende Anmerkung: Sie wollen den Nettobetrag der 72Mio. spenden. Das ist gar nicht nötig, Sie könnten ein paar Hundert-Millionen von dem schon bezogenen Geld spenden.

Weshalb regen sich die Exponenten des Liberalismus (z.B. NZZ etc.) so auf ab dieser vorsorglichen “Entschädigung”. Es entspricht doch ihrem Credo, dass Leistung entlöhnt wird – oder? Oder sind sie Herrn Vasella etwa neidisch (vgl. “die Neidgesellschaft” von Gerhard Schwarz) , weil er noch etwas mehr und smarter “gezockt” hat als sie selbst?
Macht definiert sich eben auch im liberalen Credo realistischerweise über Geld. Dies wird so bleiben.
Uebrigens: die Schiene “Wegelin – Hummler – NZZ – Wirtschaftsverbände” ist unübersehbar! Der Concours für den Meisterzocker ist hiermit eröffnet! – Bonne Chance!

Gratulation an den Scoop des Jahres hier bei IP und an die Quellengeber (you know who you are).

Ich bin mir sicher, Vasella wäre am Freitagabend nicht vor den Medien erschienen hätte es diese Geschichte bei IP nicht gegeben.

Noch vor Tagen hat er Nachfragen von Journalisten zu Lohn/Konkurrenzverbot mit einem Grinsen abgeblockt.

Dranbleiben, Inside Paradplatz und Quellen !

Ihr seid doch alle beschränkt. Novartis ist am Ende des Tages eine private Gesellschaft und jeder selber blöd wenn er deren Aktien kauft. Neue Gesetze im Bereich des Privatrechts (nicht Strafrecht) bringen nur in den Köpfen von Phantasten (Sozialisten sind Element davon) Fortschritt.

Danke, jetzt fühle ich mich gleich ein wenig gescheiter. Liegt wohl an Ihrer überragenden Kombinationsfähigkeit.

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Es ist auch immer mal wieder interessant, sich zu vergegenwärtigen, wie Vasella zu diesem lukrativen Pösteli bei Novartis kam: Durch Vetternwirtschaft!

http://archiv.onlinereports.ch/1996/MoretMarcPortraet.htm

Bereits Marc Moret war ein egoistischer Abzocker.

Bei klassischen Familienunternehmen, klassischen Patrons geht Vetternwirtschaft wenigstens mit Verantwortung für die Firma und die Stakeholder einher.

NOVN bewegt sich nordwärts, bestens, alle pk’s , das heisst WIR, sind zufrieden und glücklich. wo ist das problem? da soll doch DV auch was ins portokässili haben.

Klar geht der Aktienkurs von Novartis nach oben SEIT Vasella als CEO und VR zurückgetreten ist…das zeigt schon, dass er Geld NICHT wert war.

Schauen Sie Kurs von NOVN über 15 Jahre an, war sehr mager.

Sein Geld war es so oder so nicht, er war Angestellter.

Der VR hat dem zugestimmt, den sollte man auch in die Pflicht nehmen !

@Peter Kuehnis

Nehmen wir mal an, ein CEO braucht 1-2 Jahre, bis er Traktion erreicht. Sind wir gutmütig und nehmen weniger als ein Jahr für den Vasallen.

Fakten, d.h.
Total Returns seit 1.1.1997 bis 31.12.2012
NOVN +64.84% | ROG +82.38% | SMI +87.48%

Total Returns mit reinvestierter Dividende (same period)
NOVN +136.91% | ROG +145.28% | SMI +156.37%

Konklusion:
Alpha oder Mehrwert von Vasella: NICHT MAL NULL, SONDERN NEGATIV! Die ganze Wertsteigerung ist der Markt/Konjunktur!

Nicht mal den SMI geschlagen mit den UBS Kapitalvernichtern drin!

Und dafür noch hunderte von Millionen einsacken?!

(Source: Bloomberg LP)

Dank “Inside Paradeplatz” erfahren wir also von der Skrupellosigkeit von Novartis.

Noch erschreckender ist einzig die Schlussfolgerung, welche die Internetzeitung Polizei24.ch zum wahren Grund hinsichtlich Daniel Vasellas überraschenden Rücktritt zieht.

Und zwar deshalb, weil sie einleuchtend und plausibel ist.

Würde die Abzockerinitiative angenommen, danach hätte Vasella nicht mehr dieses Geld beziehen können!

Das sollte man unbedingt einmal aufgreifen, finde ich:

http://polizei24.ch/vasellas-abgangs-entschadigung-ware-kriminell/

Pingback: Schweizblog.ch » Daniel Vasella und das Geheimkonto: beängstigend

Zitat: “Die enge Verbindung kam über den langjährigen Novartis-Konzernanwalt Thomas Werlen zustande.”

Kommentar:

Vasella hat engste Verbindungen zum umstrittenen linken und politisierenden Abt Martin Werlen. 2006 wurde berichtet: “Um die Zukunft des traditionsreichen Klosters von Einsiedeln zu sichern, hat Abt Martin Werlen ein hochkarätiges Netzwerk aufgebaut. Zu den Förderern des Klosters gehört auch Daniel Vasella.”

Konzernanwalt von Novartis = Werlen, Abt = Werlen? Ein Namenszufall?

@ Albrech Engst:

Erstmal: Interessanter Hinweis.

Abt Werlen links? Ja, und wie. Das ist belegt, daß er linksaußen ist.

http://schweizblog.ch/?p=6960

Sowas heißt nicht unbedingt, die Moral selbst besonders zu achten. Vor allen Dingen nicht, wenn man nen Batzen Geld bekommen hat wohl nicht …

Werlen ist für mich jetzt noch eine Stufe niedriger als er es mit seinem doppelzüngigen Moralisieren schon war.

Die Schweiz hat die höchsten Medikamentenpreise der Welt. Novartis spielt hierbei eine sehr unrühmliche Rolle.

Die neueste Enthüllung über die “Entschädigung” finde ich schockierend. Die Abzockerinitiative hat auch nicht nicht mit rechts oder links zu tun, sondern mit Mäßigung und mit Anstand: http://schweizblog.ch/?p=6872

Daß ausgerechnet Bankenlobbyist Martin Landolt von der selbsternannten “Partei der Anständigen” (Widmer-Schlumpf) die Abzockerinitiative massiv attackiert, gibt zu denken.

Widmer-Schlumpf selbst? Sie hört man nicht zum Thema. Sie schweigt. Es wäre eine gute Gelegenheit für sie einmal zu beweisen, daß ihr wirklich sowas wie Anstand so am Herzen liegt, wie sie es versucht, darzustellen.

EWS und Anstand? In welchem Paralleluniversum sind Sie denn zuhause? Die Dame ist durch Verrat der Partei, die sie jahrelang portiert hat, dorthin gekommen, wo sie jetzt ist. Sie bereitet nun den Angriff auf das inländische Bankgeheimnis vor, nachdem sie es im Ausland schon restlos kastriert und verraten hat!

Hr. M. Landolt, Präsident der BDP, ist auf der Lohnliste der UBS…
Was BR Eveline Widmer alles im Schilde führt ist wahrscheinlich bei Hr. Landolt herangereift.
Eine einfache Qintessenz:
Da u.a. Economiesuisse die Abzockerinitiative bekämpft sollte es klar sein, dass der Gegenvorschlag den legalisierten Diebstahl weiter ermöglichen wird.

Ähh guru – auch aufgefallen, dass der Artikel welchen Sie hier kommentieren wahrscheinlich das inländische Bankgeheimnis verletzt?

@oberguru: wenn Sie hier schon auf Oberlehrer machen wollen, dann bitte korrekt, nicht nur bzgl. Interpunktion (zwei fehlende Kommas).
Ein Artikel per se kann das Bankgeheimnis nicht verletzen; höchstens der Schreiber desselben. Ausserdem ist es wahrscheinlich, das die von Ihnen vermutete Bankgeheimnisverletzung bereits vorher begangen wurde und der Autor des Artikels davon Kenntnis bekommen hat; wie und in welcher Form ist mir unbekannt. Zugegebenermassen verurteile ich IP hierfür aber nicht, da EWS im Rat der sieben Zwerge den Präzedenzfall mit 4450 solche Verletzungen geschaffen hat.
Wie auch immer; was Sie MIR sagen wollen, erschliesst sich mir nicht.

Es ist ja so; In seinem sehr umfangreichen “Anstellungsvertrag” steht u.a. auch dezidiert, dass sollte Novartis in einer Fusion, Übernahme o.ä sagen wir mal aufgehen, erhält Vasella CHF 200 Mio., Punkt.
Wir können versichert sein, dass Vasella was er auch immer hat, nicht mitnehmen kann denn, das letzte Hemd hat keine Taschen… Für Leute, die noch nicht am Zuger See waren, sollen sich mal den Umweg über Risch machen und seine Klotz Villa anschauen, für Zublicke ist noch nicht mit Mauern verwehr- dürfte aber kommen nächstens. Bissig sind da schon eher die diverses schwarz gekleideten Herrn die um sein Grundstück und an der Einfahrt dazu lauern.

Hr. Hässig, könnten Sie mir bitte nochmals die Definition von “Bankkundengeheimnis” erläutern?

Gilt das bei Banken “in Liquidation” eigentlich auch?

Vielen Dank vorab und sonnige Grüsse

Ach ja, wusstet ihr schon, dass Hässig 10 Millionen von einer gemeinnützigen Organisation gestohlen hat?! Ich habe zwar keine Quelle dafür, aber in diesem Blog darf man ja alles behaupten. Schade, dass Hässig diese Mal nicht noch den üblichen Rassismus gegenüber Angelsachsen eingebaut, das gehört ja sonst auch zur Tagesordnung hier…

Na ja Herr Meier. Sie liegen so voll daneben wie Vasella. Der Vasalle hat’s heute abend bestätigt. Es sind jedoch “nur” mickrige 72 Millionen und der Wohltäter will den Betrag spenden. Denke, ohne IP hätte die Welt nie von dieser dreisten Gaunerei erfahren.

Und ich dachte schon, er will wie Dagobert Duck darin baden.

Jeder bekommt, was er verdient.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Vasella-bestaetigt-72MillionenAbfindung/story/23981531

Well, at least one who knows what he is writing. But your German is questionable, my friend.

Würden Sie zu einer solchen Abgangsentschädigung nein sagen. Ich denke nicht!! Alles unnötige und lächerliche Diskussionen, da jeder von uns eine solche Abgangsentschädigung mit Handkus annehmen würde. Ich verdiene keine 5’000.- und mich stört das nicht, weil ich keinen Grund habe neidisch zu sein!

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Vasella ist der Messi(as) in Minders Initiativkomitee: Er versenkt jeden Ball im Tor. Der wertvollste Spieler in Minders Team.

Hm, ich hätte ‘mal eben auf vielleicht 25 Mio. getippt. – Aber Vasella is ja sowieso der grösste…. – Eine eitle, scheinheilige Figur. (Wetten, dass der nicht einmal (s)eine Bilanz richtig lesen kann!)

Doch, das kann er. Er ist sogar ehrlich einer der besten. Der Witz ist, dass das Gehalt auch für den besten zu hoch ist. Es wird ein breites Umdenken stattfinden müssen.

Das ist der Hammer des Tages. Damit hat Vasella die Kampagne von Economiesuisse geradezu versenkt. Minders Initiative ist nun so gut wie angenommen.

Wenn Sie recht hätten… dänn wäre somit auch die Zukunft des Schweizer Finanzplatzes versenkt. Ich kann euch allen wirklich ans Herz legen. Stimmt Nein!

Novartis sollte das going private ins Auge fassen. Solch ein systematisches finanzielles Aushöhlen einer Publikumsgesellschaft grenzt an Perversion. Weshalb die Aktionäre nicht auf die Barrikade steigen, ist mir ein Rätsel.

Leider sehe ich jetzt nicht ganz ein, was es so wichtig macht, dass das Geld im 2010 bei Wegelin deponiert wurde!? Ob bei Wegelin, UBS, CS, Raiffeisen oder der Migrosbank –> entscheidend ist, dass der gute Herr Zahlungen erhält, welche nicht mit gutem Gewissen erklärt werden können!

Wo sind die restlichen CHF 400 Millionen?