Credit Suisse – eine Bank am Rande des Zerfalls

Horror-Crash in Investmentbank – Kapitalerhöhung verpufft, Geld wieder knapp – Panik auf Brücke: Massenabbau – Auflösung?

Die stolze Credit Suisse zerfällt. Ihre Zukunft ist ungewisser denn je. Es droht eine Aufspaltung und ein Verhökern in Einzelteilen.

Dass sich die Bank unter Urs Rohner und Tidjane Thiam nochmals auffangen kann, darauf setzen immer weniger. Die Aktionäre flüchten in Scharen.

Das vierte Quartal zeigt die ganze Dimension des Abgrunds bei der CS. Die Investmentbank stürzte tief ins Minus – und das nota bene mit dem Kerngeschäft, nicht mit Altlasten.

Von diesen hat es mehr als genug. Thiam hat heute 3,8 Milliarden Goodwill, sprich heisse Luft, abgelassen. Das führte zu einem Quartalsverlust historischen Ausmasses.

6,4 Milliarden vor Steuern für die Zeit von Oktober, als Thiam seine neue Strategie präsentierte, bis Silvester.

Verhältnisse wie bei der Deutschen Bank – und auch dort wetten immer weniger auf ein Überleben der Bank, so wie sie heute dasteht.

Wie dramatisch die Lage für die CS geworden ist, zeigen zwei Zahlen, die es in sich haben: die Kapitaldecke und der verbleibende Goodwill.

Die harte Kapitalquote ist von etwas über 10 auf 11,4 Prozent gestiegen. Was angesichts des Milliardenverlusts nach Erfolg aussieht, ist tatsächlich ein Debakel.

Die CS ging bei ihrer Oktober-Präsentation von einem Anstieg auf 12,2 Prozent Kernkapitalquote aus. Dafür holte sie 6 Milliarden Frischgeld bei Aktionären.

Nun sind es statt 12,2 nur 11,4 Prozent. Das heisst: Ein rechter Teil des im November aufgenommenen neuen Geldes der Eigentümer hat sich bereits wieder in Luft aufgelöst.

Puff – weg.

Ausgerechnet jetzt droht der CS, die notorisch unterkapitalisiert ist und am Ende der Rangliste globaler Banken steht, erneut das Geld auszugehen.

Dann aber bräuchte sie eine nächste Kapitalbeschaffungs-Übung. Wer würde ihr noch Kredit geben? Der Staat?

Zweiter Fakt, bei der die Alarmlampen hell aufleuchten: In den Büchern der CS verbleiben Milliarden an heisser Luft.

Von den über 6 Milliarden Goodwill in der Investmentbank, die hauptsächlich vom unsäglichen Kauf der US-Bank DLJ unter McKinsey-Mann Lukas Mühlemann stammen, bleibt ein rechter Teil bestehen.

Tidjane Thiam hat erst 3,8 Milliarden abgeschrieben, es bleiben rund 2,5 Milliarden Goodwill in der Investmentbank.

Doch es kommt noch schlimmer. Der gesamte Goodwill in den CS-Büchern lag vor dem Abschreiber von heute bei 8,7 Milliarden.

Minus Thiams 3,8 Milliarden ergibt einen Rest von 4,9 Milliarden. Der neue CS-Chef hat somit noch nicht einmal die Hälfte der „Hoffnung auf bessere Zeiten“ aus seiner Bilanz abgelassen.

Warum so wenig?

Offenbar war mehr nicht möglich. Ein noch grösseres Minus, das dann sogar jenes der Deutschen Bank in den Schatten gestellt hätte, hätte wohl das Potenzial zum Fiasko gehabt.

Thiam macht trotz all dem Schrecken auf Schönwetter. Er lobt das Private Banking in Asien, im Rest der Welt, und er sieht eine goldene Zukunft für die Schweizer CS.

Es brauche nun halt Schmerzen und viel Anstrengung, um bis 2018 im gelobten Land anzukommen, lautet seine Botschaft.

Schmerzen vor allem für die Mitarbeiter, und dort hauptsächlich in der teuren Schweiz. Sofort werden 4’000 Stellen abgebaut. Das Personal zahlt also die Zeche für die Fehler ganz oben.

Der Abbau hat den Charakter eine Notrettung. Die CS muss rasend schnell Kosten senken, sonst droht ihr der Untergang.

Gleichzeitig muss sie ihre neue Struktur zum Laufen bringen. Doch das gelingt bisher überhaupt nicht.

Von der Brücke hören die Mitarbeiter unten im Maschinenraum null komma nichts. Kein Ton kommt von Thiam und seinen teuren Beratern, ausser schöne Durchhalteparolen.

An Townhalls werden Plattitüden verabreicht. Was aber läuft wirklich?

Gestern sorgte eine Nachricht für Aufsehen, wonach die CS Teile ihrer Investmentbank an die amerikanische Wells Fargo abtritt. Die CS-Aktie schoss nach oben.

Das Dementi folgte auf dem Fuss. Die Aktie sackte zusammen.

Was steckt hinter der Story? Versucht Thiam, das Investment Banking abzustossen? Zu welchem Preis? Wer nimmt es?

Nächste Frage: Was will Thiam mit einem Standalone-Asiengeschäft, das weit unter der kritischen Grösse liegt?

Was plant der CEO mit der „Rest of World“-Vermögensverwaltung, die mit viel Assetmanagement aufgepeppt ist?

Es geht ums Ganze. Thiam, ein McKinsey-Karrierist mit Heerscharen von Beratern um sich, hat eine Struktur für die CS gewählt, die ein Zerlegen und Verkaufen in Teilen einfach möglich macht.

Was bliebe von der CS übrig? Die Swiss Universal Bank?

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Die Unterlagen für die Gründung der juristischen Einheit der CHUB, wie sie CS-intern genannt wird, müssten längst beim Regulator in Bern liegen, um den Termin einzuhalten.

Mitte dieses Jahres soll die Finma nach den CS-Plänen grünes Licht geben. Um die Tonnen von Papier zu studieren, braucht die Behörde rund ein halbes Jahr.

Die Zeit rennt der CS davon. Der Umbau kommt möglicherweise zu spät. Die Aktionäre aus Middle East haben mit Bank- und Glencore-Investments auf die falschen Pferde gesetzt. An den Märkten stürmt’s.

Der Überlebenskampf der CS ist in vollem Gang.

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137 Kommentare zu “Credit Suisse – eine Bank am Rande des Zerfalls

  1. Und Rohner scheint immer noch kein Thema zu sein!!!!!
    Seit er am Ruder ist, geht der ganze Laden ziemlich den Bach runter!!!

  2. Rückblickend war meine Entlassung bei der CS vor 3 Jahren der grösste Glücksfall meiner Karriere. Nach 5 Monaten habe ich dann einen richtigen Job gefunden, zwar mit 25% weniger Gehalt, aber dafür ehrliche Arbeit und viel spannender als die langweilige Tubbelibüez bei der CS (IT).
    Tipp an die Ex-Kollegen: Verlasst das sinkende Schiff so schnell wie möglich. Es geht euch nachher besser.

  3. TT senkt die Boni um bis zu 75%, auch seinen eigenen. Nur, vor ein paae Wochen wurden die Fixlohnanteile des Management erhoeht und der variable Anteil verringert. Leider nicht bei allen Mitarbeitern. Gut zu wissen, dass das Management schlau ist. Die Presse allerdings auch, oder ist das jetzt eine Zeitungsente?

  4. Vom CEO halte ich recht wenig, aber man muss schon sehen, dass er mit dem Riesenverlust nur zum teil zu tun hat.

    Die Sache ist relativ einfach:

    Der Goodwill von DLJ ist 0.
    Stünde dies auch so in den Büchern, ist die CS unterkapitalisiert und müsste den Laden zumachen.

    Jedoch gilt noch TBTF.
    So müssen die Auditors und Finma jeweils beide Augen zumachen.

    Als „Kompromiss“ hat man die Kapitalerhöhungen als erzwungene Sanierungsmassnahmen.

    Und mittlerweile sollte jedem klar werden, dass da noch mehr gemacht werden muss.

    Nur schwindet jetzt auch der erwartete Mittelzufluss von dem geplanten CH-IPO.

    Fazit:
    Es wird eng!

    Und ein möglicher globaler Crash mit zig Zahlungsausfällen von Kreditnehmern ist noch gar nicht berücksichtigt.

    Sprich: es werden wohl noch viel kreativere Aktionen folgen um das Unternehmen am Leben zu halten.

  5. Um sämtliches Vertrauen wieder herstellen zu können würde ich neuen VRP & CEO mit ausgeprägter Swissness begrüssen. Das hat die Bank nämlich grossgemacht. Gibts da wirklich keine davon? Wer kommt als nächstes, der Aussenminister von Vilena?

    • Ich wüsste schon jemanden, er erbrachte bei der LUKB einen äusserst erfreulichen Leistungsnachweis.
      Zur Zeit ist er bei der Julius Bär.
      Es ist der „echte 1291“ Bernard Kobler, ich denke würde man ihm vertrauen, er könnte den „Frachter“ mit seinen Ideen wieder flott kriegen.

    • Ist Rohner denn kein Schweizer? Sogar Mühlemann war Schweizer. Ackermann auch. Und die Knallköppe, die die First Boston gekauft haben, doch auch.
      Also, was soll der Quatsch, das hat mit Schweizer oder Ami überhaupt nichts zu tun.

  6. Das Traurige ist ja, dass Mühlemann bei der CS auf Lebzeiten einen Parkplatz (inkl. Waschservice) und Büro benutzen darf. Und das bei der Person die CS ins Verderben geführt hat? Sein Vermögen von 100 Mio. ist unantastbar und vermutlich nicht mehr in CS investiert. Er hat also nix vom Desaster.

  7. Anstelle von Mc Kinsey Beratern die nichts bringende angelsächsische Strategien zaubern sollte der Herr Thiam besser Top-Image Berater engagieren. Das Image, die Reputation ist jetzt total am Boden. Da nützen CS Invest und Bonviva Kampagnen wenig. Schweizerische Banking Tradition ist jetzt gefragt und das gute Image der CH Banken aus der Vergangenheit. Eine schlecht gestylte Person kann ihr Image auch durch ein neues Styling aufwerten. CH Styling ist die richtige Strategie! Und ein wenig mehr Demut hat auch noch niemandem geschadet. Die angelsächsische Kultur hat unsere Wirtschaft vergiftet

  8. Wieso ärgern sich hier alle so sehr? Die Big-Boys wie Rohner sind finanziell zu 200% abgesichert und schauen in aller Ruhe zu beim Niedergang. Sie haben ihre Schafe im Trockenen und was nach ihnen kommt, ist solchen Menschen wohl egal. Er und seine Festival Freundin Nadja lieben das Rampenlicht und das ist für einen sogenannten Top-Banker nicht adäquat aber er liebt es einfach, weil er sonst recht blass und langweilig wirkt. Eben ein richtiger Banker ohne Ausstrahlung aber viel Geld.

  9. Das ist wieder mal ein schönes Beispiel wie „zuverlässig“ in den Banken bilanziert wird und wurde. Über die Wirksamkeit der FINMA als Aufsichtsbehörde kann sich logischerweise auch Fragen stellen.

    Bei diesem Vorgehen der Goodwillvernichtung braucht niemand die Verantwortung zu übernehmen, da man alles auf die Vorgänger abschieben kann. Wer mal weg ist, haftet in der Realität kaum.
    Dank der langandauernden Fehlbilanzierung konnten zudem ungerechtfertigt Super-Boni kassiert werden.

    Da die Führungsetagen der Banken in der Praxis eine Art rechtsfreien Raum darstellen, kann man sich auf dieser Ebene fast alles an Fehlleistungen erlauben und sich gleichzeitig unanständig bereichern.

    • Ich denke, der Fall CS böte offizialdeliktischen Anlass zu einer Intervention des Staatsanwalts, sowohl bei der CS als auch bei der Wirtschaftsprüfungs-Firma. – Mal sehen, ob die Justiz wieder pennt.

  10. Als ausgewiesener CS-Hasser möchte ich aber eines in Erinnerung rufen:

    Die Folgen des Jahresabschlusses der CS wird auch der Finanzdirektor der Stadt Zürich spüren! Und indirekt irgendwie auch wir alle!!!! Die CS wird, wie die UBS, über Jahre keine Steuern mehr bezahlen!!!!!!!

    #JustSaying

    • Was heisst hier „mehr“? Beide zahlten doch seit ca. 2009 keine Steuern mehr, wenn ich nicht irre. Bei der UBS könnte sich das gelegentlich ändern, wenn die Verlustvorträge aufgebraucht sind.

  11. Eine Krähe hackt der andren kein Auge aus

    oder

    Söihäfeli Söideckeli

    Solange der wenig fähige Wirtschaftsanwalt an der Spitze der CS ist ändert sich nichts zum Guten, sondern zum Schlechten. Die Privilegierten kriegen den Hals nicht voll und das Fussvolk zahlt dafür.

  12. Sieht nach echter Verzweiflung bei TT aus: „je schlechter ich die Vorgänger aussehen lasse, desto länger kann ich mich oben halten.“

  13. Taugenichtse. Alles Taugenichtse. In diese Positionen gehievt durch ihre Buddies und Buddies ihrer Buddies. Beschämend. Einfach nur beschämend.

  14. Na ja, wenn er Eier gehabt hätte, hätte TT den Bonus für 2015 für Alle bzw. für das Topmanagement und das restliche Kader gestrichen. Aber eben ….

    Ich hoffe der Abbau fängt von oben an, Rohner, MDR’s etc., dort spart man am meisten ein. Hohe Löhne, hohe Boni, für kaum etwas zu gebrauchen. Das Resultat 2015 bzw. das Aufschieben der Probleme (Goodwill) zeigt das schön auf. Viele die heute schimpfen haben BD und seinen Kumpels zugearbeitet und die Klappe gehalten. Die Kritiker wurden kaltgestellt oder rausgeworfen. Wer zahlt heute die Zeche? Die Aktionäre und die Indianer!

  15. Eine echte Ersparnis wäre es alle Berater in die Wüste schicken. Das spart nicht nur die Honorare sondern die Kosten die deren Dummheiten verursachen. Ein paar MD ohne praktische Bankausbildung können gleich mitgehen.

  16. Als vor einigen MonatenT.T. die erwarteten Ziele für 2018 bekannt gab, erinnerte ich mich sofort an R. Hüppi der Zürich Versicherung als er vor etlichen Jahren sagt, dass jährlich mit 15% Wachstum zu rechnen sei.
    Dann habe ich meine Zürich Aktien für fr. 750.- verkauft. Hüppi „überlebte“ seinen Goldsessel in der Zürich Vers. nicht mehr lange.

    Was bedenklich ist: Solche Statements von T.T. wie auch von Hüppi und sicher noch anderen Top Shots ( z.B. UBS Kurer: keine Kapitalerhöhung notwendig….) sind für „normale“ Aktionäre irreführend und schädigend. Werden sie bewusst so kommuniziert, so sollte es Konsequenzen geben, wenn nicht bewusst, so sind diese
    Top Shots auf dem falschen Platz.

  17. Es ist natürlich etwas utopisch, aber bei der CS wäre ich gern CEO. Das ist eine Aufgabe, bei der man nur gewinnen kann. Kurzfristig gibt’s eins auf den Deckel aber langfristig kann man sehr viel gewinnen. Man kann von TT halten was man will, aber als Externer kann er ohne Rücksicht auf Seilschaften, Cliquen etc. aufräumen. Er hat einfach wenig Zeit. Ich hoffe, aber für den Finanzplatz & den Kanton Zürich, dass ihm das gelingt und er rasch die richtigen Entscheidungen fehlt (Übrigens nur weil ein McKinsey Team einmal vorher versagt hat, heisst nicht automatisch dass das nächste auch nichts bringt). Über den VR und die CEO Vorgänger zu schimpfen, mag zwar der Seele gut tun, bringt die Bude aber nicht weiter.
    Es braucht eine starke Konkurrenz zur UBS und ich hoffe die CS wird das sein.

    • Er „fällt“ wohl eher die CS statt „die richtigen Entscheidungen“.

      Die CS (aber auch andere) quasselt immer mal wieder über ihre hervorragenden Bank“produkte“, obwohl sie ja eher dem tertiären Sektor zuzurechnen ist und grundsätzlich „bloss“ (kostengünstige) Dienstleistungen erbringen müsste. Aber die Konkurrenz, die nicht Thiam & Co. zu finanzieren hat, kriegt das wohl kostengünstiger hin.

    • „übrigens nur weil ein McKinsey Team einmal vorher versagt hat, heisst nicht automatisch dass das nächste auch nichts bringt“

      nennen Sie uns doch bitte ein einziges vergleichbares Beispiel das nach McKinsey besser da stand als vorher. In der Schweiz.

  18. Was sind das eigentlich für Vermögensverwalter, die im Eigenschaft solche Verluste einfahren? Die CS ist da zwar nicht allein. Allgemein ist professionelle Vermögensverwaltung so schlecht, dass sie verboten werden müsste. Die Banken schauen nur noch für sich und nicht einmal mehr dazu sind sie in der Lage. Was die gestrige Falschmeldung zu Wells Fargo betrifft: Hat da jemand mit einer gezielten Falschmeldung den Kurs hochgepumpt um vor dem (für Insider) absehbaren Zerfall des Kurses seine Schäffchen noch ins Trockene zu bringen? Wird untersucht, wer da Kasse gemacht hat und ob kriminelle Börsenmanipulation vorliegt?

  19. Wie es scheint, hat sich Brady Dougan gerade noch rechtzeitig abgesetzt, natürlich ohne irgendeine Verantwortung zu übernehmen für den Salat, den er dem Nachfolger hinterlassen hat.

  20. Der Niedergang begann mit Rainer E. Gut von dann gings bergabwärts! Punkt! Aus- respektive Abverkauf. Punkt. Fordert Gelder des VR und der GL zurück das Geld wurde hauptsächlich im angelsächsischen Raum verbrannt – Pensionskassen wehrt Euch – Ihr seid im Namen des Volkes unterwegs und die Stimmen der Aktien gehören dem Volk sprich den EinzahlerInnen und nicht den Banken- steht endlich auf!

  21. Die CS erleidet also einen Vorsteuer-Verlust von 2.4 Mrd Franken.

    Die Schweizerische Nationalbank hat im selben Jahr einen Verlust von 23 Milliarden Franken erwirtschaftet – also fast das Zehnfache.

    Dennoch – beim Verlust der SNB wird abgewiegelt. Sie könne ja Banknoten drucken wird behauptet und damit ihre Schulden bezahlen, behauptet SNB-Chef Jordan.

    Zudem sei das ein „Buchverlust“, wird bagatellisiert.

    Nein! Der Verlust der SNB ist zehnmal schlimmer. Zudem werden bei der SNB nicht überwiegend ausländische Aktionäre dafür aufkommen, wie bei der CS, sondern bald einmal die Schweizer Steuerzahler.

    Auch der Verlust der CS ist ein „Buchverlust“. Das ist genauso gravierend.

    Wann endlich begreifen Herr und Frau Schweizer, dass es bei der SNB um ein Vielfaches schlimmer aussieht als bei der CS?

    Kommt hinzu, dass die CS der SNB höchstwahrscheinlich auch einen hohen Milliardenbetrag an Giroguthaben gewährt.

    Bei negativem Eigenkapital der SNB müssen diese dann auch entsprechend wertberichtigt werden. Das kann die Verluste der CS nochmals massiv steigern.

    Am Bürkliplatz sieht es noch schlimmer aus als am Paradeplatz.

    • Lieber Christoph, diese Gesellen und Abzocker zahlen gar nichts zurück. Was meinen sie warum sich BD in die USA abgesetzt hat, Grübel so kleinlaut ist und Mühlemann nicht hörbar ist. Mit ihnen die ganze Meute der MD’s die grossartig tun, fast nichts können und Unsinn mitmachen. Mir tut TT leide der den ganzen S……. aufräumen muss und trotzdem immer noch Mia von DLJ im Keller hat! Eigentlich gehören die MK-Boys Mühlemann, Wellauer und andere wegen vor Gericht! Wobei TT auch dumm ist, noch immer lässt er MK-Leute in der CS aufräumen. Aufräumen heisst bei MK die Kassen des Auftraggebers ausnehmen!

  22. Wenn die 4’000 Schweizer-Mitarbeiter einen armseligen alten Karton in der Hand gedruckt bekommen um ihre alte SKA-Habseligkeiten zu transportieren können Sie getrost den letzten Gang nach Hause nehmen.

    Ihre Funktion wird weiterhin an ihrem alten Arbeitsplatz von Horten billigen, inkompetenten, importierten „Kollegen“ weitergeführt.

    „Work/Life Balance“. Eine Win-/Win- Situation für alle. SATIRE AUS.

  23. Ich verstehe die Aufregung nicht.
    Eine Bank ist eine verurteilte Vereinigung
    und wird von entsprechenden Auftraggebern geführt.
    Punkt!

  24. Bei dem Chaos, das in der CS seit Jahrzehnten Organisationsprinzip ist, muss man sich über diese Ergebnisse nicht wundern. Es wird Zeit, dass der Laden abgewickelt wird…

  25. Die reichen Araber werden sich heute auch fragen, warum sie soviel Geld in die maroden Banken Credit Suisse und Deutsche Bank investiert haben. Die Araber haben immer wieder Kapitalerhöhungen gezeichnet und neues Geld in die beiden maroden Banken eingeschossen. Heute haben sie riesige Verluste auf ihre Investitionen. Die Aktionäre wurden von den Managern ganz schön über den Tisch gezogen. Es ist doch pervers, dass einer ein Antrittsbonus in Millionenhähe bekommt, um dann kurz darauf zu verkünden, dass die Bank Milliarden verloren hat. Wer in Bankaktien investiert hat von investieren wirklich nicht viel Ahnung. Die angestellten Manager ziehen die Eigentümer der Firma und übrigens auch die Kunden dieser Firmen über den Tisch und diese Eigentümer schauen einfach zu wie ihr Vermögen zerbröselt.

  26. Spätestens mit dem Millardenabschreiber des Goodwills hat Rohner seine Glaubwürdigkeit verloren. Bis vor kurzem war dieser Posten in der Bilanz weder für den VR. Noch für die Revisionsstelle oder die FINMA ein Thema. Das Ganze ist nicht nachvollziehbar. Und wenn doch, dann haben Dougan und Rohner während Jahren geschönte Ergebnisse ausgewise. Dass der Rohner noch in den Spiegel schauen kann! Vermutlich hängt im Baderzimmer an dessen Stelle ein Plakat des ZFF! Pah!

  27. Nach dem heutigen Absturz an der Börse wird wohl sehr schnell ein neues Executice Compensation Programm aufgelegt werden… Aus zwei Gründen: a) laufende Programme werden zu unlukrativ fürs Management und b) bei diesen tiefen Kursen können in einem neuen Programm schon bei bescheidenen Verbesserungen der Zahlen der CS bombastische Multiplikatoren in der Zukunft erzielt werden. – Thiam wird dann wieder 70+ Millionen Bonus abziehen wie Brady damals, wetten!

  28. Vielleicht schaffen die neuesten Allg. Geschäfts-Bedingungen (AGB) Klarheit? Die mehrseitige Postille lag angeblich den Kontoauszügen per 31.12.2015 bei, welche vor kurzer Zeit an die ‚Sparer‘ und Kontoinhaber versandt wurde: Kommentarlos. Es dürfte ratsam sein, diese genau zu studieren.

    Einige § könnten einem die Nackenhaare aufstellen. Die Rechtsabteilung treibt gezielte Vorsorge auf Dinge die nicht mehr auszuschliessen sind.

  29. Für mich schleierhaft, dass dieser Bilanzbrocken „Goodwill“ über all die Jahre in den Büchern der CS stehengeblieben ist!
    Hat die Prüfgesellschaft wieder einmal den Blinden-Tarif angewendet und das grüne Häklein umsonst gesetzt?
    Wurde die Geschäftsleitung aufgeklärt?
    Man muss sich fragen, wieviele weitere ähnliche Positionen noch im Dornröschen-Schlaf schlummern. Psst. nicht wecken bitte.

  30. Lasst die zwei selbstverschuldeten Angeschlagenen endlich ihre letzten Tage gemeinsam verbringen und schliesst die CS und die DB zusammen. Mit Abstand die ahnungslosesten sogenannten Manager habe ich bei diesen zwei düsteren Karrierestationen erlebt. Gemeinsam lässt sich das Siechtum besser ertragen und den cultural clash und die Positionskämpfe gönne ich den Protagonisten auf beiden Seiten. Lasst die Spiele beginnen !

  31. Ich war einmal äusserst Stolz für die SKA und CS tätig zu sein. Damals waren noch richtige Kapitäne an Bord vor denen man grosse Achtung haben könnte. Heute ist die Führung nur noch mit geldgetriebenen, machtbesessenen farblosen Wenigkönnern besetzt. Alle zwar mit schönen MBA Abschlüssen und Dr. Titeln dekoriert doch nach dem James Dean Titel „denn sie wissen nicht was sie tun“ belastet. Die Bank kommt nicht vom Fleck. Für die Drehschraube Personalabbau bei einem C/I Ratio von über 60 und deren schnelle Wirkung zu kennen muss ich weiss Gott nicht promovieren.

    Ich könnte dem lieben Tidjane eine Liste von mindestens 700 Leuten schicken bei denen es nicht mal auffallen würde wenn sie anderntags nicht mehr im Büro erscheinen.

    Good Look Tidjane

  32. Arbeitloser Familienvater (ursprünglich aus dem Finanzsektor) mit schulpflichtigen Kindern. Beworben bei der CS als Security Officer ( Stelle war ausgeschrieben) Mit Bereitschaft für Spätschicht und Wochenend und Feiertag Dienste. Arbeiten in Uniform. Weniger Lohn in Kauf genommen.
    Besser ein Job als keiner. Ganzer Bewerbungsprozess durchgemacht mit Interview.
    Erhielt eine Absage vom HR Recruitment.
    Begründung war:
    Es fehlte Ihnen die Motivation für den Job……
    Fazit:
    Vielleicht hat es bei den 4000 einige dabei die keine Motivation mehr haben…….

    • „Besser ein Job als keiner“ ist für mich keine Motivation. Ich muss sogar rechnen, dass der Bewerber innert Kürze mit der Begründung „Besser ein Job der mir auch nicht gefällt, aber 50 CHF mehr bringt“ wieder abspringt.

  33. Egal wer die Chefruderer sind, ist es ein Hohn sondergleichen wenn diese McKinsey-Heissluftbläser von Goodwill plappern. Welcher Goodwil soll denn das bitte schön sein? Das Image der beiden Grossbanken bei der einheimischen Bevölkerung ist dermassen schlecht, dass sich schon fast niemand mehr getraut zu sagen, dass er bei einer dieser beiden Geldvernichtungsmaschienen angestellt ist. Niemand zwingt die Grossbanken in einer Liga mitzumischen, wo sie noch nie hingehörten! Die immerwiederkehrenden Skandale sind der beste Beweis wie sehr Inkompetenz, Verantwortungslosikgeit und Arroganz grassieren. Nichts vermag den Zustand einer Firma besser darzustellen, als die Anzahl Juristen, die sie beschäftigt. Die Gross-Banken sollen aufhören mit SPEKULATIVEN EIGENGESCHÄFTEN und sich wieder auf das zurückbesinnen, was ihre ursprüngliche Aufgabe war. Die Einführung von NEGATIVZINSEN durch die SNB sollte die Geschäftsbanken davon abhalten, das Geld bei der Nationalbank zu lassen. Doch statt es der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, wird selbst damit herumgezockt! Solche Banken braucht kein Mensch und kein KMU. Genauso wie einige Tourismusorte ihren Gästen aus dem Ausland einen vortailhaften Umrechnungskurs anbieten, könnte die SNB der Exportindustrie das Wechselkursrisiko direkt abnehmen, indem sie Jahr für Jahr einen zuvor festgelegten CH-internen Mindestkurs für CH-Firmen garantiert oder ihnen Kapital direkt zur Verfügung stellt. Damit wäre auch das Them EURO-Mindeskurs – im Sinne einer Globalwette, welche die SNB immer verlieren würde – vom Tisch!

    • Bitte, oh Herr; mit „Goodwill“ ist ein Begriff aus dem Accounting gemeint. Und warum soll eine Bank nicht „spekulieren“ ? Vielleicht gibt es Investoren, die gehen davon aus, dass die Bank mit Geld umgehen kann und stellen ihr darum Kapital zur Verfügung zum „Spekulieren“, oder ? Was soll daran schlecht sein ?

    • Aber bitte Herr Hofnarr, das Wechselkursrisiko kann schon seit vielen Jahrzenten von CH-Firmen mit Futures hedged / garantiert werden. Oder wollen Sie das die SNB das Risiko uebernimmt? Dann sind wir aber im Lande des „Privatizing Profits And Socializing Losses“ angekommen.

    • Ji Chai,

      Asia time is coming? Yes, we Europeans we are all well prepaid to see the Asia Bubble burst. We experienced it in 1914-1918, 1929 and 1939-1945. You Asia will be next!

    • SchweiZer, Asia’s…
      Doesn’t seem that you are quite there yet. Not even talking about being prepARED. 🙂

    • Ji Chai: ni how from schweiTzer! Have a yam chan and continue to do monkey financing in monkey year.

    • Hm, das mag sein. Nur so lange Asia grundlegende Rechtschreibung nicht beherrscht, sollte es besser nicht zu schnell kommen. Sonst gehts Asia wie im John Lennon Song, weisst du…“I couldn’t walk but I tried to run“.

  34. Solang die Verantwortlichen (Mühlemann, Dougan, Rohner und viele mehr) sozial, rechtlich und finanziell nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wird sich nichts ändern. D.h. der Werkplaz Schweiz wird durch die GIER, kombiniert mit dem mutlosen schafsverhalten der Arbeitnehmer & Volkes, ganz verschwinden.
    Wie wäre es mit: z.Bsp. mit AN-freundlicher Kündigungsschutz (selektiv, für zBsp 50+ AN), Mindestanforderungen an die Marke ‚Swiss‘ (Bsp: 80% der Wertschöpfung erfolgt in der Schweiz), Grenzsteuersatz für Einkommen über 5 Mio CHF schweizweit massiv erhöhen, STREIKEN etc. ……. Ich weiss, jetzt bin ich ein Linker. Denn, der Markt wird es schon richten. Aber eben nicht für den Mittelstand und AN, sondern für die Share-holder – so fürchte ich.
    PS: wir, das Volk, sind offenbar nur gut gegen die noch Schwächeren (Ausländer, Asylanten etc.) zu wettern. Gegenüber unserer Elite (BR, Ceo’s, VR, Blocher, JSA, …) , die die Schweiz ruinieren, ziehen wir tagtäglich den Schwanz ein. Und das in einer direkten Demokratie – was alles noch schlimmer macht!

    • Weshalb ein Kündigungsschutz für für 50+? Wegen den BVG-Mehrausgaben? Die „Alten“ erzählen doch immer, sie hätten Erfahrung. Wenn das krin Marktwert ist …

    • @rudi: danke für die super idee, dann führen wir einen kündigungsschutz 65+ ein. dann werden, gemäss ihrer logik, alle mit 64 entlassen. Mässi denn…

    • Neid auf die Shareholder scheint mir in diesem speziellen Fall unbegründet. Es ist schon unfassbar, wie sie diesem Treiben tatenlos zusehen und noch neues Geld einschiessen.

  35. Die Story und Kommentare beschreiben den tragischen, von Egomanen gesteuerten, Mikrokosmos CS.

    Und die Konsequenzen für den Makrokosmos ZH/CH?

    Der ehem. Finanzvorstand der Stadt Zürich (M. Vollenwyder) prognostizierte einst in seiner Finanzplanung 2013 – 2018, dass ab 2015 die Banken wieder beträchtliche Gewinne erzielen würden und mit diesen sich in der Stadt ab 2016 wieder entsprechende Ausgaben rechtfertigen lassen. Bei Betrachtung der laufenden Erhöhung der Personalbestände in öffentlichen Verwaltungen und den teilweise enormen Ausgaben, lässt sich nichts Gutes erahnen…

    • eigentlich müsste die Stadt Zürich den VR wegen Bilanztricks drannehmen, sie hat ja auf Grund der Angaben gewisse Investitionen vorgenommen resp. Ausgaben verursacht.

    • Welcher Partei gehörte der ehrenwerte Herr Vollenwyder an?

      Und in welcher Firma hat der ehrenwerte Herr Vollenwyder vor seinem Job als Finanzvorstand der Stadt ZH gearbeitet?

      Ach so!

  36. Seit dem Jahr 1998 wird mindestens alle -2- Jahre komplett Umgebaut – kein Stein bleibt jeweils auf dem anderen. Immer mit der Begründung: „in Zukunft machen wir alles besser und richtig.“ Diese hochtrabende Beleidigung für alle früheren Mitarbeiter zahlt sich ja wirklich toll aus. JEDE dieser Veränderungen hat nicht’s als weitere Verluste gebracht und bald gibt’s nicht’s mehr zu verscherbeln. Die heutige Generation der „Manager“ beschäftigt sich lieber mit sich selber, als mit ihren Kunden. Ich wette – die nächste Reorganisation ist schon in Vorbereitung…….

  37. Unglaublich wie die konventionellen Medien vs IP den Grund wieder auf lächerliche goodwill abschreibungen zurückführen.
    glaubt jemand im ernst, Thiam macht freiwillig solche goodwill abschreibungen? wenn doch sein bonus am aktienkurs hängt? Da ist viel mehr Feuer hinter dem Rauch! 2008 relaunch, Steuerzahler bitte schon Extra Batzen parat machen.

    Wer recht hat konventionelle Medien vs. IP, siehe heute Aktienkurs, wenn es tatsächlich nur an Abschreibungen liegt würde es nach oben gehen.

  38. Oje. Ich arbeite noch immer in diesem Laden im Backoffice. Nächstes Jahr sind es 25 Jahre. Mein Team hatte mal 17 Mitarbeiter. Nun sind es noch 6. Dafür 20 mehr in Polen. Arbeit machen wir noch immer gleich viel. Hauptsächlich die Qualität der abgelieferten Arbeiten unserer polnischen Kollegen aufwerten. Nun muss ich zwei weitere Mitarbeiter nominieren aufgrund Sparmassnahmen. Ich denke ich nominier mich selbst. Mal schauen was zurückkommt. Bringe es nicht übers Herz nochmals zwei Mitarbeiter aus der Firma zu lügen.

    • Hab ich vor 4 Jahren auch gemacht. War das erste Mal, dass man auf mich gehört hat… Und weg war ich! Und glücklich bin ich seitdem…

    • Das ist mutig und verdient Respekt. Wir brauchen solche Leute um unsere Herzenswerte zusammen halten zu können. Nur diese Eigenschaft wird uns über die schwierigsten Jahre die wir zu erwarten haben, hinweg helfen, nach dem masslosen Wohlstand aufgrund der Kreditexpansion, womit sich die Banker die Taschen voll gestopft haben.
      Die Polen sind anständige Menschen und gute Arbeiter, aber wenn sie so weit weg sind und alles nur über Computer läuft, ist es schwierig die Luft in der Zentrale zu riechen.

  39. Einer der einen Grossteil des DLJ Impairment mitverantwortet, sitzt immer noch im VR. Richard E. Thornburgh, ex Member of the Group Executive Board in various executive roles including Group CRO, Group CFO and CFO Investment Banking (1997–2005). Das CS Hauptproblem ist der VR (Rohner, Thornburgh etc.)…

    • Tja, leider hat keiner dieser ‚ehrenwerten‘ Herren kaum noch ein Stückchen Restehre im Ranzen… Abzocken bis zum geht-nicht-mehr, nach mir die Sintflut. Erbärmlich!

    • und der sich noch immer „dumm und dämlich“ verdient, Boni kassiert und ganz bestimmt nicht zu den 4000 Entlassenen zählt!
      „… Aux armes citoyens….“

  40. Das muss man sich eigentlich auf der Zunge zergehen lassen: da rührt im 2016 ein grosser Teil des Verlustes von einem Goodwill her, den ein McKinsey-Heini vor über einer Dekade viel zu teuer eingekauft hat.
    Und der das nun berichtigen soll, ist: richtig!!! – ein Ex-Minister der Elfenbeinküste, der vorwiegend McKinsey-Heinis um sich schart.

    Wärs Theater, müsste man das als Dadaismus oder Satire bezeichnen. Leider ist es der alltägliche Wahnsinn bei CS!

    • Sie haben sowas von recht! Ich weiss wirklich, wieso diese Leute noch immer engagiert werden, nicht nur in der CS!!

    • Deutsche Bank, Credit Suisse, Zurich .. und ein Master of Desaster, der viel zu wenig erwähnt wird: Joe Ackermann!

    • Ja, das mit dem Goodwillabschreiber ist das Grösste! Leute, die solches aushecken und auch umsetzen, also den Gootwill verbuchen und sage und schreibe 15 Jahre später abschreiben (nachdem die übernommene Bude schon 15 Jahre lang kaputt ist), müssten eigentlich gehen!
      Jeder Frau und jedem Mann, jedem Mädchen und jedem Jungen, jeder juristischen Person und jeder Handels- oder Personengesellschaft, welche/r noch eine Geschäftsbeziehung mit der CS unterhält, wird empfohlen, diese sofort aufzulösen oder sich beim Konkursrichter zu melden. Zwecks Abklärung der Solvabilität des Spieltriebes.

    • Offen gestanden wundere ich mich, dass es möglich (sprich: legal gemäss Accounting Rules) war, den Goodwill für DLJ (Donaldson, Lufkin& Jenrette) über 15 Jahre in den Büchern zu haben. Immerhin wurde schon beim *Kauf* von DLJ vielerorts gesagt, die Acquiition sei zu einem völlig überrissenen Preis gemacht worden – *vor* dem endgültigen Platzen der Internet Blase 2001 …

    • Mühlemann, Dougan, Rohner und viele mehr spielen in dieser Firma, was man auch auf jedem Fernsehsender bis zum Abwinken miterleben, mitfühlen und sehen kann. Die CS ist nichts anderes als eine dieser endlosen Soapstorys, in welchen in jeder neuen Folge, die ewig gleiche Geschichte mit neuen Köpfen bis zum geht nicht mehr durch gespielt wird.
      Die Typen kassieren mit Pockerface Millionenboni und nachdem sie einen Abgang gemacht haben, stellt sich herraus, welchen Saustall sie angerichtet haben. Doch was kümmert die das noch weiter – sie geniessen ihre Gelder während die Mannschaft aus dem Maschinenraum auf die Strasse gestellt wird. Und was macht die Politik – natürlich nichts, da sie ja beim nächsten Züri Filmfestival wieder auf dem roten Teppich stehen möchten. Es ist einfach nur zum KOOOOOTZEN:

  41. da habt ihr die rechnung aber ohne das digital private banking gemacht. in ein paar monaten wird die cs das digitale globale schlachtross aus der taufe heben und allen, aber wirklich allen in nullkommaplötzlich davon fliegen und zwar weltweit!! die cs wird in google sphären hochsteigen ihr werdet sehen.

    • Digital Private Banking? Der Laden, dem eben zwei Drittel der Belegschaft weggestrichen wurden? Das sagt wohl genug…..

    • Bei solch abenteuerlichen Tagträumen dürften die Nächte wohl nicht nur ein bisschen freudig sein…

    • Oha, da hat aber einer den abfahrenden Zug verpasst, DPB ist schon längst am Boden, da kommt auch nix mehr.
      Aber schön, gibt es auch in diesen Reihen noch „Believer“ 🙂

    • Das Verständnis für Ironie scheint dünn gesäht hier. Anyway, mich haben Sie überzeugt, ich freue mich darauf, wie die CS in überschallgeschwindigkeit an Apple und Google vorbeirauscht und die Welt erobert! Dann endlich wird das ganze Universim dem UR huldigen, wie er es verdient hat. Sogar ich werde in die Knie gehen.

    • Das Online-Banking ist seit einem Jahrzehnt das selbe, die Smartphone Apps werden alle paar Jahre mal aktualisiert. Natürlich spielt die CS an vorderster Front der Digitalisierung mit!

  42. CS hat noch gewaltiges Sparpotential – mal 3/4 aller MD’s, die sowieso nur heisse Luft produzieren, in die Wüste schicken. Dann die Geschäftsleitung nach Pune oder Wroclav verlegen (diese müssen nämlich nicht zwingend am teuren Paradeplatz sitzen) – natürlich zu indischen oder polnischen Konditionen. Auch von Indien oder Polen aus, kann man noch Geschäftsreisli machen und auch das WEF in Davos wäre sogar noch erreichbar. Damit wäre schon mal ein grosser Anfang gemacht und die Bank stünde in wenigen Monaten wieder besser da – ach ja, altbekannt und schon öfters wiederholt: ein fachlich versierter VRP wäre sicherlich ebenfalls hilfreich für eine Besserung.

    • Genau. Dann könnte man das teuere Hauptgebäude am Paradeplatz auch vekaufen und den davor stehenden Kiosk als HQ erwerben. Zwecks Staatsgarantie versteht sich.

      The Most admired… Kiosk.

  43. Die Lösung ist ganz einfach:

    Der Dolder-Hotelier und £-Spezialist wird Chef des Devisenhandels, dann fliessen die Milliarden-Gewinne wieder. Sein Assistent wird Würstchen-Uli, der Ende Monat aus dem Bau kommt. Der weiss auch, wie es geht. Auch bei den Konzernsteuern könnte er Einsparungen erzielen.

    Und nützt alles nichts, kann man ja im Schalterraum ein paar Dolder-Bildchen verhökern, die ESTV hätte ihre Freude daran. Vielleicht kauft die Fifa ein paar Helgen; mit dem Grundstück hat es ja seinerzeit auch geklappt.

  44. Es scheint wieder einmal nur eine Lösung zu geben: Ossi Grübel
    Er hat ja Erfahrung wie man die CS kurz vor dem Kollaps rettet.

    • @ Stefan Wälti

      Grandiose Idee:

      Investmentbanking aufbauen; Controlling abschaffen und wegschauen. – Wenn Sie den Zerfall beschleunigen möchten stimme ich Ihnen zu. Lieber ein Ende mit schrecken. Im Jargon nennt man das auch „warm abbrechen“.

  45. Den einzusparenden Betrag könnte man ganz einfach erreichen: Die Bank müsste endlich mal die Hunderschaften von nutzlosen MD’s entlassen. Jeder von denen bekommt ja mindestens 500k pro Jahr…
    Solange da nicht aufgeräumt wird, sind alle Wortmeldungen bezüglich Einsparungen der CS-Führung nur Lug und Betrug.

  46. Ich war selber in der Gruppe und direkt bei der Credit Suisse tätig. Ich sehe diese Entwicklung mit Schrecken. Am Schluss zahlt die Zeche der Mitarbeiter, von denen viele tausende gibt, die einen tollen Job machen.
    UBS-Ehrenpräsident Robert Holzach hatte 2009 „die sieben Todsünden der Banken“ aufgezeigt. Dies sollte in jedem Lehrbuch stehen.
    Wieso nur wollten die Schweizer Banken im grossen IB-Becken mitschwimmen …

  47. Ich habe dies kommen sehen, mit diesen Chefs, Thiame und Rohner. Beides Fehlbesetzungen mit viel Arroganz. Ich habe 7 Monate bei der CS gearbeitet, unter der Führung von Mühlemann und Wellauer, ebenfalls Mc Kinseys. Es hat mir gereicht, damals schon ein Chaos-Laden, 3 x Arbeitsplatz gezügelt, miserable Stimmung im Team, etc. Leider hat sich die Vergangenheit von 2000 wiederholt.

  48. Mich interessiert nur eines, wann wird der Verwaltungsratpräsident Urs Rohner geschasst! Er ist an dem Debakel mitverantwortlich, er wusste seit Jahren von den Leichen und hat wenig bis nichts getan! Die CS kommt nur in Fahrt wenn UR weg ist!

    • Das allein genügt nicht. Es braucht einen Kulturwandel im VR. Dieser hat UR zum Präsidenten ernannt. Ein Wandel kann aber 10 bis 20 Jahre dauern, d. h. bis die Mehrheit der heutigen Mitglieder altershalber ersetzt sind. Voraussetzung ist natürlich noch der Wille überhaupt etwas zu ändern.

    • Es ist einfach unglaublich: und weiter lässt man den kaum fähigen UR gewähren! Ja, wann wird der endlich abserviert. Es kann doch nicht sein, dass ein Jurist, der es bei seiner Gilde nicht viel weitergebracht hat, weiterhin bei einer ehemals bestandenen Grossbank einfach Kapital vernichtet!
      Er hat nicht einmal den Anstand, selbst den Hut zu nehmen.

    • Sicher ist, dass er von den Leichen hätte wissen müssen. Sind Sie auch sicher, dass er von den Leichen wusste? Vielleicht hat er es versäumt, die richtigen Fragen zu stellen oder er hat die Antworten überhaupt nicht verstanden 🙂

  49. Im 2011 bekamen die Manager noch ein Handbuch:
    most admired
    most admired bank
    most admired people
    most admired development
    most admired managers
    Das war der Anfang vom Ende.
    Merke: Hochmuth kommt vor dem Fall!

  50. da wären doch noch ein paar MDs, die man streichen könnte. Und die Löhne ab Stufe D generell 25% kürzen. Dann würde man gleichzeitig die nur monetär getriebenen Söldner los.

  51. Pingback: Anonymous
    • Tatsache. Und es würde zudem die Bank sanieren wie zuvor keine Massnahme. Wird aber nicht passieren.

  52. Was für eine windige Kreatur, dieser lh!
    Insinuieren (Auflösung? Wer gibt noch Kredit? Der Staat?) und dämliches Zeugs (Puff – weg!).
    Den ganzen Rest lässt er weg. Neugeld, verwaltete Vermögen, Margen, Sparmöglichkeiten.
    Ja, natürlich hassen wir den Looser Lucki immer noch. Es ist wahnsinnig, dass solche Geldvernichter frei rumlaufen können.
    Aber TT beginnt nun die „heisse Luft“ abzulassen. Schauen wir mal, was dabei rauskommt.

    • @Fritz
      Recht hat er aber! Nur scheinen Sie das nicht sehen zu wollen! Oder haben Sie noch einen Glauben?

    • Das schöne am Ganzen ist, dass der Markt schlussendlich das Sagen hat. Die CS Aktie sagt Ihnen eigentlich was er von den Neugeldern, Margen und Sparmöglichkeiten so hält. Die einzigen Loser (ein ‚o‘ übrigens) sind die CS Aktionäre und früher oder später die CS Angestellten.

      Heute -9%, was wollen Sie noch mehr? Dreistellig war damals das Versprechen (lachen im Hintergrund).

  53. Wer ist wirklich erstaunt? Sicher ist auch, dass die Boni trotzdem fliessen werden. Jeder Unternehmer und jeder einigermassen inteligente Mensch wird das nie verstehen können. Aber wie es immer heisst, die Mitarbeiter haben sehr gute Leistungen erbracht und müssen dafür honorieret werden, insbesondere die sehr guten Manager. Die Floskeln sollten endlich der Vergangenheit angehören. Wie lange wird noch zugeschaut und wie lange bringen Kunden gelder in diese Bank?

    • @Insider
      Welche Boni denn? Wenn Sie Bonus erhalten haben, können Sie Sich glücklich schätzen. Dann gehören Sie aber auch dem höheren Mgmt an. Die untere Gilde hat nichts gesehen, obwohl sie doch DIEJENIGEN sind, die die Arbeit verrichten. Ohne die da unten wären die dort oben NICHTS.

  54. Hochmut kommt vor dem Fall! Schade, dass wieder die Mitarbeiter büssen müssen und sich das Top Management früher oder später vergoldet absetzt. Bei solchen Machenschaften kann man nur Links werden. Wann wird solchem Gebahren endlich der Riegel geschoben? unser Wohlstand wird bewusst vernichtet mit verherenden Folgen für unsere Kinder!

  55. Noch schlimmer als das Resultat daherkommt, ist der neue Chef selber. Die CS hat rein gar nichts gelernt. Früher der unsägliche MC Kinsey Mann – und wahre schuldige am Niedergang der Swissair – Lukas Mühlemann und heute wieder ein Ex-MC Kinsey namens Thiam.
    Ganz übel!

    • Absolut richtig ! Und besagter LM reist mehrmals pro Jahr mit hochnäsiger, arroganter Miene nach Portugal, Business Class selbstverständlich. Wozu wohl !?

  56. Wenn will er den noch entlassen? Outsourcing nach Indien und Polen wurde schon gemacht. Im Uetlihof gibt es Inder soviel man will. Die Putzfrauen haben eine knappe Zeit in Sekunden, um Tische zu reinigen, sonst geht das zu Lasten ihrer Freizeit. Kaffee bezahlen die Angestellten selber.

    Richtig viel Speck hat die CS beim Management und den unerträglich langsamen Prozessen. Aber lieber lässt man Arbeitszeugnisse im Polen fertigen, als da ranzugehen.

    Vielleicht ist es wirklich Zeit für einen Bankrott?

    • Zu ihrer Frage: der Finanz- und Werkplatz CH stünde heute auf jeden Fall um einiges besser da, hätte man damals die marode UBS den Marktkräften überlassen… – warum nicht einfach den Angelsachsen ihre IB Spielzeuge wegnehmen und sie nach Hause schicken?

    • @Schwiizer – „…. hätte man damals die marode UBS den Marktkräften überlassen…“
      und dafür der Swissair aus dem Sumpf geholfen!!!

    • @P.M. ja absolut, sehe ich auch so, die heute hoch rentable Swiss(air) wurde ebenfalls auf dem Altar der Hochfinanz geopfert und zu einem Spottpreis ins Ausland verscherbelt… – was diese sich selbst bereichernden ‚white collar‘ Hasardeure die letzten 15-20 Jahre auf Kosten der Gesellschaft alles angerichtet haben und dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden (können), ist ein Hohn und Schlag ins Gesicht jedes ehrlichen Büetzers und Bürgers diese Landes. Leider ist davon auszugehen, dass unsere Steuergelder dannzumal wieder als Risikokapital für die Rettung einer unnötigen ausländischen Zockerbude herhalten müssen und unsere Sozialwerke bei der rasanten Kapitalumverteilung weiter geschändet werden.