Raiffeisen-Präsident: Egotrip statt aufräumen

Pascal Gantenbein bringt sich in NZZ in Stellung für Langzeit-Ära – Lässt CEO Gisel in Ruhe – Bank in rasendem Vertrauensverlust.

Die Schweiz erlebt in diesen Tagen ein Schauspiel der besonderen Art. Da schmort seit Wochen der Ex-Chef der drittgrössten Bankengruppe in U-Haft. Und nun wollen 2 Professoren den Fall lösen.

Mit einer Untersuchung. Der gefühlt siebzehnten. Pascal Gantenbein, 48, und sein Ex-Lehrer Bruno Gehrig, 71, sie haben nun die Mutter aller Abklärungen eingeläutet.

Mehrere Millionen von E-Mail“ rund um den Skandal des Ex-CEOs der Raiffeisen wollen die beiden Akademiker durchleuchten und dann entscheiden, wer wann was gewusst hat.

Hobby-Banker mit Blöterliwasser: Raiffeisen-Interims-Präsident im NZZ-Interview.

100 (!) Beteiligungen sollen auf diese Weise untersucht werden. Eine gigantische Anzahl, die selbst professionelle Ermittler um den Schlaf bringen würde.

Doch die beiden Intellektuellen geben sich zuversichtlich. Bis Ende 2018 wollen sie soweit sein, dass sie Massnahmen beschliessen könnten.

Warten bis 2018. 100 Beteiligungen untersuchen. Millionen von E-Mails lesen.

Are they nuts? Da befindet sich die Raiffeisenbank im freien Fall. Zwar nicht, was die Kunden angeht. Die bleiben vorerst treu, weil sie Freude an ihren günstigen Hypotheken haben.

Doch in der 10’000-köpfigen Belegschaft rumort es immer lauter. Die Mitarbeiter an der Front und in den Regionen erleben tagtäglich die Krise hautnah. Sie befinden sich imagemässig im freien Fall.

Und die beiden wichtigsten Köpfe lancieren eine monatelange Stecknadel-Suchaktion.

Was es bräuchte, ist schlicht und einfach anderes: einen harten Schnitt mit der Vergangenheit. Jetzt. Sofort.

Das aber will Gantenbein mit seinem Studenten-Vater Gehrig nicht. Vielmehr aspiriert er auf einen definitiven Verbleib an der Spitze der Raiffeisen.

Das machte er im gestrigen NZZ-Interview klar. Auf die Frage, ob er länger an der Spitze bleiben könnte, meinte Gantenbein:

„Grundsätzlich bin ich offen, ein solches Engagement zu prüfen. Da ich erst im letzten Sommer zum Verwaltungsrat stiess, bin ich unbelastet von der Ära Vincenz.“

Es folgte quasi das Bewerbungsschreiben an die Adresse der Delegierten der Raiffeisen.

„(Doch) zuerst müssen die Genossenschafter meine Arbeitsweise besser kennenlernen. Sie wollen wissen, wie ich kommuniziere und auf ihre Anliegen eingehe.“

Mit seiner Art der Arbeitsverweigerung – um nichts anderes handelt es sich bei Gantenbeins nun eingeleiteter Untersuchung durch Professor Gehrig – hofft der Interims-Präsident auf Goodwill.

Der dürfte ihm gewiss sein; zumindest bei den Kollegen im Verwaltungsrat. Im zuständigen Nominations-Ausschuss für die Wahl des definitiven Präsidenten sitzen:

die Zürcher Ex-Politikerin Rita Fuhrer, ein aktiver Stadtrat von Lugano und als Präsident ein Immobilien-Mann aus der Romandie.

Zwei Politiker, ein No Name.

Banker? Sanierer? Bekannter Wirtschaftsmann? Nirgends zu sehen.

Die drei entscheiden nun über die Bewerbung von Pascal Gantenbein. Er will offenbar im November an einer ausserordentlichen Generalversammlung das Zepter für immer erhalten.

Um das zu erreichen, darf Gantenbein nicht aufräumen. Sondern er muss so tun, als ob er den Skandal um Pierin Vincenz und seine Privat-Investments à fonds aufarbeiten würde.

„Millionen von E-Mails“: Das klingt nach Sherlock Holmes, nach minutiöser Suche nach den Schuldigen.

Effektiv ist es eine PR-Übung der klassischen Sorte. Blase die Untersuchung auf, um Monate zu verlieren. Dann wird das Ganze langsam von selbst verschwinden.

Echtes Aufräumen ginge anders. Gantenbein müsste eine neue Führung bestellen. Patrik Gisel würde abgelöst durch einen CEO von aussen. Der würde rasch ein schlagkräftiges Team zusammenstellen.

Und dieses würde dann die zweite und dritte Führungsstufe neu besetzen und die grössten Baustellen aus der Ära Vincenz rasch aufräumen.

Professor Gantenbein würde derweil einen neuen Verwaltungsrat zusammenstellen. Danach könnte er zurück an die Universität gehen. Er hätte seinen Auftrag erfüllt.

Nun spielt sich das Gegenteil ab. Obwohl alle wissen, dass Gisel viel zu lange die rechte Hand von Vincenz war, darf der angezählte CEO weitermachen.

Der Verwaltungsrat schützt sich damit selbst. Solange Gisel im Kreuzfeuer steht und die ganze Kritik auf sich zieht, stellt niemand Fragen nach der Rolle der obersten Aufseher.

Dort wurde alles abgenickt, was Vincenz vorgeschlagen hatte.

Rita Fuhrer, der Lugano-Stadtrat, der Immobilienchef, ein Chefrevisor von BDO, Franco Taisch als abgesetzter Luzerner Professor und weitere sagten immer brav Ja zu allen Käufen, die Vincenz tätigen wollte.

Keiner fragte laut, ob denn die eine Milliarde, die Vincenz insgesamt investierte, der Raiffeisen guttun würde.

Keiner wollte wissen, warum die Frau von Vincenz diese Investments oft in Eigenregie als korrekt einstufen konnte.

Der Skandal liegt längst auf dem Tisch. Statt nun Taten zu beschliessen, initiiert Professor Gantenbein die nächste Abklärung. Eine noch grössere als alle bisherigen, eine Monster-Untersuchung.

Und alle Verantwortlichen verstecken sich dahinter.

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113 Kommentare zu “Raiffeisen-Präsident: Egotrip statt aufräumen

  1. Gisel immer noch im Amt. Und die Staatsanwaltschaft bewegt sich nicht.
    Herr Hässig, Sie sind viel zu lieb zu den verbleibenden Mitgliedern des Vincenz-Gisel-Clans.
    Bringen Sie doch mal eine wirklich kritische Geschichte zu Gisel, Schaub, Auer und dem neuesten Mitglied der „Familie“: Gantenbein.
    Nur keine falsche Rücksicht!

  2. Sie sind ja auch ein eifriger Leser dieser Inside Paradeplatz – Beiträge. Bitte handeln Sie unverzüglich und entsorgen Sie die argst gebeutelte Raiffeisen Schweiz von dem schlimmsten aller noch vorhandenen Probleme: HERR PATRIK GISEL
    Nur so kann Ruhe einkehren; glauben Sie mir das!

    • De Vincenz-Gisel-Clan scheint durchzuhalten, auch wenn der Boss im Knast hockt. Mit Gantenbein hat man ja einen unkritischen VRP gefunden, der offensichtlich an Aufklärung und Problemlösung nicht interessiert ist, dafür umsomehr an einem lukrativen Posten.
      Erinnert mich an meine Alte Heimat.
      Und wie immer: Die Behörden (Finma) schauen weg. Herr Hässig, ich hoffe, Sie sind vorsichtig. Mit solchen Netzwerken ist nicht zu spassen. Auch nicht in der Schweiz. Umso wichtiger ist Ihre Arbeit!

  3. Gestern abends wie auch heute früh dieselbe Erfahrung in bekannten St.Galler-Lokalen: Ungläubiges, wütiges Kopfschütteln noch und noch wegen dem Verhalten des Interims-VR-Präsidenten Pascal Gantenbein. Sein katastrophales Interview in der NZZ am Sonntag ist immer noch ein Thema. Und keiner kann’s glauben, dass Gisel, dem die krasse Lüge von Inside Paradeplatz nachgewiesen und auch belegt wurde, nicht von Gantenbein postwendend fristlos rausspediert wurde… (Der ach so liebe, nette Herr Gantenbein hatte einen wirklich jämmerlichen Einstand als Interims-VRP der Raiffeisen; er nimmt seine wirklichen, dringenden Aufgaben überhaupt nicht wahr und versagt total!)

    • Er (Ganteinbein) hat ja noch Rita Fuhrer und demnächst Doris Leuthard im VR. Zwei absolute Top Banking Cracks. Die Erfinderinnen des Bankings und der Marchzinsberechnung, senkrechte Schweizerinnen, die NIE auch nur ein bisschen an sich selbst denken. NIE. Solche Top Cracks braucht das Land! Vreni Spörri als ehemalige VR bei der verschwundenen Swissair hat’s vorgemacht. Die wusste mit knapper Not, was ein Flugzeug ist. Und das war es dann schon. Eben, Cracks wo man hinschaut. Wir Schweizer haben halt schon das Beste Bildungssystem!

      aus minderbemittelten Landwirten mit Diskalkulie werden Bundesräte…
      aus Atomlobbistinnen wie die Doris werden Bank Cracks….

      Poaaa da wird es einem ja schlecht vor lauter Ehrfurcht…

  4. Interessant, wie viele gescheite und trotzdem frustrierte Menschen es in diesem Blogg gibt…
    Nun ja, ich für mich bin lieber klein, dumm und glücklich, als gross, allwissend und dennoch unzufrieden…

    • So kann man es sich auch schön reden.
      Die immer noch sehr sanfte Kritik an bestimmten Personen entsteht durch deren völlige Weigerung, offensichtliche Schritte zu unternehmen oder auch nur das Problem zu erkennen.
      Bild: Die Titanic ist auf den Eisberg aufgefahren und der Kapitän befiehlt, lustige Tanzmusik aufzuspielen anstatt SOS zu funken und in die Rettungsbote zu steigen.

  5. Vor einem Monat habe ich gedacht, Gantenbein sei wirklich unverbraucht. Dann lese ich so einen Mist:
    https://m.srf.ch/news/wirtschaft/untersuchung-bei-raiffeisen-keine-indizien-fuer-fehler
    Auszüge: „Gisel sitzt fest im Sattel“, „Chefwechsel steht nicht zur Debatte“, „Keine Indizien, dass die Geschäftsleitung Fehler gemacht hat“.
    Herr Gantenbein: Sie haben mit diesem Interview bei mir jegliche Glaubwürdigkeit eingebüsst. Ich bin völlig enttäuscht, Sie sind offenbar dem Amt nicht gewachsen. Leider.

    Herr Hässig: es wird Zeit, dass Sie mal ein wenig kritisch werden und aufhören, Gantenbein mit Samthandschuhen anzufassen! Walten sie ihres Amtes! Die Finma pennt ja vor sich her.

    • Ja, Herr Ganten Bein. Sie haben sich selbst ein Bein ausgerissen mit solchen Statements! Sie sind nicht tragbar für das Amt des VR Präsdieten!

    • Danke für den Link.
      Tja, PG müsste nur den Deloitte Bericht lesen. Hat den gezielten Tunnelblick und trötzelet lieber.
      Üble, ganz üble Sache Herr Gantenbein. Tolles Vorbild für unsere Studenten und Jungen und der warm up für den endgültigen Absturz der HSG.
      Ruhe Ihre Integrität in Frieden !

    • Ich glaube nicht, dass Gantenbein derartig verblendet sein kann, so einen Unsinn zu erzählen, trotz Deloitte Bericht!
      Die Frage ist: Hat irgendjemand aus dem Vincenz-Gisel Umfeld etwas gegen Gantenbein in der Hand?
      Herr Hässig: Sie sind die EINZIGE Hoffnung, diesen Saustall endlich auszumisten! Ermitteln Sie bitte!

    • Genau! Den einzigen Ermittler, den ich ernstnehmen könnte wäre Lukas Hässig! Der würde aufräumen mit der Gisel-Family!
      Plus vielleicht Ossi Grübel, der wäre gnadenlos genug, um diesen Augiasstall auszumisten. Hat er ja auch damals bei der CS nach der traurigen Ära Mühlemann gemacht.
      Nichts als ein gekauftes Schmierentheater in St.Gallen, eine Peinlichkeit sondergleichen für die Finma! Auch die Staatsanwaltschaft: Guter Start mit den Verhaftung von Vincenz und Stocker. Aber warum nicht weitere Verhaftungen gefolgt sind ist nicht nachvollziehbar.
      Die Vincenz-Gisel-Connection hat bisher auch die Haft des Familienoberhauptes überlebt.

    • @Sizilianer, All
      Ja. Und nachher bei der UBS hat der Ossi auch kräftg aufgeräumt. Der Mann hat in seinem linken kleinen Finger mehr Integrität und Rückgrat als die ganze Raiffeisenspitze zusammen. Allein sein Rücktritt wegen dem Adoboli-Fall: Nicht rum diskutieren. Ich habe nicht genügend kontrolliert. Jemand muss Verantwortung übernehmen. Und das bin ich. Bevor überhaupt irgendwer einen Rücktritt gefordert hat!
      Man Vergleiche das mit dem Verhalten von bestimmten Leuten in St.Gallen.

  6. Wahrheit des Bankensystems:
    Das Geld- und Bankensystem verwaltet und kontrolliert sich eben selbst, weil es keine klare Trennung (nicht Vollgeld = weitere Spielform) zwischen Geldschöpfung und Verwaltung gibt!
    Die Zentralbank bestimmt mit Eigengeschäften das Liquiditätsvolumen der Geschäftsbanken (keine Durchlässigkeit für Buchgeld).
    Das Eigenmittelerfordernis kann mit Kreditgewährung abgedeckt werden. Weil die betreute Bildung, Regierende und Medien, welche allesamt das bestehende System in seiner Entstehung, Funktion und vor allem Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, nicht verstehen können oder eher dürfen (siehe Geldsystemlehre der Fakultät Ökonomie), lebt die Bevölkerung im Manipulations-Dauermodus!
    Mit Stopp des Geldausgleichs (Interbankgeschäft), wie 2007 ist die Krise inszeniert!
    In diesem Umfeld agieren die Mächtigen der Bankenwelt.

    Warum die Raiffeisendelegierten, ihre „Macht“ nicht ausüben, ist schwer zu beurteilen?

  7. Das IWE zählt international zu den bedeutendsten Forschungseinrichtungen im Fachgebiet der Wirtschaftsethik gemäss HSG Webseite.

    Einfache Frage: Bildet ihr das was ihr forscht in der Raiffeisen ab und vermittelt solches Wissen und Strategien an Eure Professoren und Studenten?

    Wenn Ethik u.a. heisst: Alle sittlichen Normen, auf denen verantwortungsbewusstes Handeln fusst heisst dies auch, dass man sich an Regeln, Weisungen und Gesetze hält und für deren Einhaltung besorgt ist sowie für sein Handeln und seine Taten hin steht, oder?

    Ist schon interessant, weltspitze sein wollen und solchen Output in den Firmen platzieren und abbilden.

    Denkt ihr nicht ihr solltet Euren Lehrstuhl einstampfen. In der realen Wirtschaft wäre eine solches Warmgebläse schon lange abgestellt worden.

    • Ich sage es ja, die Uni St. Gallen gehört in die Wüste geschickt. Ich stelle aus Prinzip keine Absolventen der Uni St. Gallen ein. Solche Leute schaden unserer Volkswutschaft, denn deren einziges Ziel ist es, sich selbst auf Kosten einer Mehrheit zu bereichern! Volkswirtschaftlich ist ein solches Verhalten absolut schädlich!

  8. Also dann machen wir doch mal die Rechnung: Ein paar Annahmen: A) Es arbeiten 100 Leute an der Aufarbeitung und lesen die E-Mails. B) die 100 Personen arbeiten ohne Ferien und auch am Wochenende, also ca. 250 Tage. C) die 100 Personen arbeiten 10 Stunden täglich. Resultat: bis Ende 2018 können maximal 250’000 gelesen werden. D) Mehrere Millionen E-Mails, heisst mind. 2 Millionen. Resultat: 8 E-Mails pro Stunde. Sollten nur zwei Leute E-Mails lesen, müssten sie also je 400 E-Mails stündlich lesen. Interessant. Das müssen Genies sein.

    • KI und IT-Unterstützung, ausgerechnet bei Raiffeisen!? Dass ich nicht lache!

    • Ja kein Scanner einsetzen! Ja nicht! Denn die würde sicher fragliche Mails finden. Und das darf unter gar keinen Umständen geschehen.
      Darum liest Ganteinbein all diese Mail ganz persönlich durch. Und markiert mit gelben Leuchtstift irgendwas. Dann macht er eine PowerPoint Folie und eine VR Präsentation. Und schon ist das Weissbuch erstellt und abgewunken. Der VR wird vor Begeisterung in die Hände klatschen. Gisel bekommt die goldene Olmabratwurst am Ehrenbändel für seine „herausragenden Leistungen für den Finanzplatz Schweiz, insbesondere St. Güllen“ überreicht, Gantenbein wird ein Denkmal gesetzt. Libor-Branson zieht mit der Finma ins Vorzimmer von Gantenbein, Boris Collardi wischt mittlerweile in Genf die Strassen. Und was lernen wir dabei? Nichts.

  9. Etwas muss man Pascal Gantenbein lassen: Er hat geschafft, was selbst bei Raiffeisen keiner vor ihm fertig gebracht hat. Er hat innert wenigen Tagen seine ganze Glaubwürdigkeit verspielt und ist selbst in den Fokus der misstrauisch gewordenen Beobachter geraten.

  10. Raiffeisen positioniert sich immer besser im Private Banking und wächst dieses Jahr noch stärker als in den letzten Jahren im Bereich „Vermögende Kunden“. Eine hervorragende Leistung und der Beweis, dass potentielle Kunden sehr wohl zwischen Raiffeisen Schweiz und den autonomen Raiffeisenbanken unterscheiden können. Bravo!!

  11. Herr Gantenbein, das war keine gute Leistung gestern im Interview. Es ist ausgesprochen schwach, sich so plump auf einen Posten zu bewerben. Plus Gisel ist weiter im Amt, was Sie eh schon schwach aussehen lässt.
    Fragen Die doch mal in der Branche herum (oder bitten Sie Herrn Hässig, eine kleine Online-Umfrage zu machen). Ich nehme an 99 Prozent der Branche würde für eine sofortige Entlassung von Gisel plädieren. Müsste einen schon etwas zu denken geben.

  12. Gantenbein’s Egotrip ist vielleicht die eine Seite. Die andere Seite ist jedoch Unfähigkeit pur und null Menschenkenntnisse! Wenn Gantenbein glaubt aus tausendenden von E-Mails etwas zu finden, ist dieser blauägig. Diese Aktion kostet nur viel Geld und ist wieder ein Arbeitsbeschaffungsprogramm!

  13. Das Geld- und Bankensystem kontrolliert und bedient sich eben selbst, weil es keine klare Trennung (nicht Vollgeld = weitere Spielform) zwischen Geldschöpfung und Verwaltung gibt!
    Die Zentralbank bestimmt mit Eigengeschäften das Liquiditätsvolumen der Geschäftsbanken. Das Eigenmittelerfordernis wird mit Kreditgewährung abgedeckt. Die Ökonomen, Regierende und Medien, welche allesamt das bestehende System in seiner Entstehung, Funktion und vor allem Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, nicht verstehen können oder eher dürfen, meinen damit sei das System unter Kontrolle!
    Mit Stopp des Geldausgleichs (Interbankgeschäft), wie 2007 ist die Krise inszeniert!

    In diesem Umfeld agieren die Mächtigen der Bankenwelt. Die Täter und Opfer wechseln sich ab.
    Die Delegierten von Raiffeisen hätten die Macht, aber jeder hat Angst um sein Profil?

  14. Raiffeisen CH = Management à la Kaukasus: in jeder wichtigen Position ein „family-menber“

    Müssten nicht die Delegierten dem potentatenhaften, sonst nur aus Staaten im Kaukasus bekannten, Nepotismus Einhalt gebieten? Der nächste selbstverliebte und willige Potentat wurde am Sonntag in Stellung gebracht. Der König ist tot, es lebe der König! Genossenschafter bitte weiter fleissig den Kopf in den (Migrations-) Dreck und keine Fragen stellen.

  15. Gantenbein hat nichts, aber auch wirklich gar nichts, kapiert. Einfach nur peinlich, was der Gute von sich gibt. Schlicht und ergreifend der falsche Mann. Wenn das alles ist, was die Raiffeisen aus den eigenen Reihen aufzubieten hat, wird es NIE zu einer lückenlosen Aufklärung der vermuteten kriminellen Machenschaften kommen. Aber ket‘s face it: das wäre auch nicht wirklich im Interesse von Raiffeisen – zuviele hängen da mit drinn…

  16. Und die traurige Komödie nimmt kein Ende. Vincenz nach wie vor in U-Haft, Gisel handlungsunfähig und nicht mehr tragbar, Gantenbein ratlos und auf Zeit spielend – sämtliche genannten Protagonisten haben sich unwideruflich disqualifiziert. Die Gehrig-Untersuchung wird im Sande verlaufen – ohne radikalen Neuanfang mit unbelasteten Köpfen müsste die Finma der Bank die Lizenz entziehen. Punkt.

  17. In der ganzen Causa RB VR, IT, Investments, Abhängigkeiten, Gisel und PV und …. und …. hatte ich eine Zeit lang den Eindruck, es wird tatsächlich etwas unternommen auf Management- und BWL-Ebene.
    .
    Nun …. habe ich aber definitv jegliche Hoffnung auf eine posivite Zukunft der RB aufgegeben; ich werde mittlefristig meine Beziehungen mit dieser Bank beenden und mich nicht mehr mit dieser Filz-Truppe auseinandersetzen!

  18. Who’s next?
    Wenn es so weiter geht kommt auch die HSG noch unter die Räder! Das Debakel wird immer grösser. Das ist typisch schweizerisch: Analysieren, abwarten und Tee trinken aber nur nicht der Wahrheit in’s Gesicht schauen.

    • Also, aus CVP Sicht gesehen hätten wir noch alt BR Deiss, Jurist, welcher u.a. die Bilateralen mit der Guillotine-Klausel unterzeichnet hat, bei General Electric Erfahrung gesammelt (Zitat AZ: Alstom/GE: Ex-Bundesrat Joseph Deiss ist still und heimlich zurückgetreten) und mit 72 Jahren (gem. Wikipedia) Vorsitzender der Raiffeisenbank in Courtepin ist.
      Dann hätten wir noch Ruth Metzler und Doris Leuthard oder beide zusammen.

    • Die Uni St. Gallen soll ruhig unter die Räder kommen. Diesen Saustall brauchen wir nicht!

    • Als die HSG St.Gallen noch klein und fein war, verdiente sie ihren weltweit excellenten Ruf. Sie war absoluter Top. Es dozierten hervorragende Professoren, denen es um akademische Leistung und Weitergabe von Wissen ging. Der Kontakt zu den Studierenden war eng. Arroganz und professorales Gehabe kannte man nicht. Dann began der Wachstumswahn.

      Nun kaufte man sich teilweise recht rostigste Nieten aus Teutonien ein, Grossmäuler ohne inneren Wert, die ihre eigenen Seilschaften pflegten. Bei Neubesetzungen funktioniert heute diese Mafia bis hinein in die wissenschaftlichen Institute.

      Auch bei bei der Ernennung von Dozenten aus dem einheimischen Fundus werden heute all zu grosse Konzessionen bezüglich persönlicher Statur und wissenschaftlicher Qualität gemacht.

      Viele von diesen Herrschaften sind primär damit beschäftigt, möglichst viel Imagepflege und Eigenwerbung zu betreiben, mit dem Fernziel der Hebung des eigenen Marktwertes und persönlicher Gewinnmaximierung.

      Unter Insidern ist der Ruf des einst hervorragenden Institutes längst angekratzt. Bekanntlich hat Grösse immer ihren Preis!

      Eine St.Galler Professur auf der Visitenkarte ist längst kein Gütesiegel mehr, was nicht heissen soll, dass heute auf dem Rosenberg erstklassige Dozenten vollkommen verschwunden sind. Einige wenige sind noch immer da.

      Dank diesen und der enormen Investition in gezielte Publizität hält man sich bis heute auf den oberen Plätzen im internationalen Ranking. Möglicherweise sind die Alternativen nicht wesentlich besser?

    • @Wanda Osiris

      Genau so ist es, liebe Wanda. Klein und fein muss allerdings schon ein Weilchen her sein, denn bei Besetzungen von Professuren wurde an der HSG schon vor über 20 Jahren gewaltig gemischelt …

      Für mich persönlich kann ich allerdings nur sagen: Gott sei Dank war dem so!

    • Strolche und Halunken, wie sie im Buch stehen!

      Im füllen von eigenen Taschen auf Kosten Dritter, dass verbindet Betrüger weltweit!

  19. Sehr geehrter Herr Hässig

    Ich inzrdttte Ihre Kommentare und Folgerungen zu 100 Prozent! Vielen Dank!
    Frdl Grüsse
    P. Moeller

  20. Wo ist die FINMA????
    Ein Hobby-Banker und Blöterliwassertrinker und ein
    befangener VR Mandatesammler sollen alles intern untersuchen. Ein absoluter Wahsinn. Ein Skandal sondergleichen.

    • Die FINMA ist präsent. Sie schützt und unterstützt doch ein solches Treiben! Merken Sie’s nicht?

  21. Gisel wird noch lange bleiben. Gisel weiss zuviel. Wer soll ihn denn absetzen zu Bedingungen die intern nicht zu einem Aufschrei führen?
    Eigentlich der (Laien)verwaltungsrat aber der hat ja offensichtlich seine Aufsichtspflicht grob und wer weiss sogar strafrechtlich relevant vernachlässigt oder sass halt auch am Zapfhahn von Vinzenz.
    Werden sehen was für rechtlichen Winkelzüge folgen.

    • Man sollte endlich Verantwortlichkeitsklagen gegen VR, GL und Revisionsstelle einreichen. Der Fall Glarner Kantonalbank hat gezeigt, dass die Chancen vor Gericht sehr gut sind.
      Es braucht nur Nachweis der Pflichtverletzung, Schaden, Kausalzusammenhang und Verschulden.
      Beispiel Gisel/Investnet: 100 Millionen ohne Due Dilligence – ein klarer Fall! Worauf wartet Gantenbein eigentlich noch?! Bis alles vertuscht ist und die Zeugen zum Schweigen gebracht wurden?

  22. Mit einer semantischen Textanalyse – entsprechende Lösung kann ich liefern – wären die Kontexte der „millionen von E-Mails“ und auch der 100 Beteiligungen sehr schnell hergestellt und die Fehlleistungen ursächlich zurückgeführt, wenn man möchte.

  23. Offenbar ist der jetzige CEO noch der Fähigste aller Unfähigen. Auch das ist bezeichnend.
    Aber für jährlich 2 Millionen Salär und eine halbe Million für die eigene PK lässt sich gut einstecken. Ein Büetzer arbeitet ein ganzes Leben lang für diese Jahres-Pensionskassengeld. Und erbringt dabei eine Leistung/einen Mehrwert.
    Ich warte auf die dringend notwendige Zinserhöhung der SNB; dann geht der ganze Laden hoch.

    • In einer Woche wissen wir, wieviel Gisel letztes Jahr abkassiert hat.
      In einer „normalen“ Firma ware in der Lage klar: Keinen Rappen Bonus. Bei diesen Protagonisten bin ich mir sicher, dass grosszügig Gelder fliessen.

    • Dafür kann Gisel nicht mehr an sein Triathlon, weil er dort wohl ein direktes „Feedback“ befürchten muss (gerade beim Schwimmen).
      Und wenn er dann doch rausgeschmissen wird, dann dürfte er auf dem RAV als unvermitteltste gelten.
      Gut, vielleicht für den VR der Migrosbank könnte es reichen…

    • Der normale Büetzer kommt sogar im ganzen Leben nicht auf eine halbe Million in seiner PK! Das Debakel in unserer Bananenrepublik ist noch viel schlimmer als von Ihnen genannt! Volkswirtschaftlich absolut verwerflich!

  24. Das Vorgehen beweist, die Genossenschafts-Idee funktioniert nur solange eine zukunftsweisende Vision vorhanden ist. Sobald diese fehlt (sich überlebt hat), und die Verwaltung die Kontrolle übernimmt, bzw. sich selber lobt und Pfründen sichert, kippt das ganze. Da ist die Genossenschaft gegenüber der Aktien-Gesellschaft klar im Nachteil. Die Erneuerung läuft, wenn überhaupt, klar (zu) langsam. In diesem Punkt werden wir auch noch einiges von der Migros hören und lesen. Erfolge und Desaster kommen und gehen. Verhindert können diese oft nicht werden. Bleibt nur noch mit den Füssen abzustimmen. Eines wissen wir gewiss: den letzten beissen die Hunde!

  25. Gantenbein ist bereits verbrannt – die angekündigte interne Untersuchung ein Witz. Es ist kaum zu erwarten, dass die diversen unlauteten Machenschaften schonungslos aufgedeckt und weitere personelle Konsequenzen gezogen werden. Raiffeisen wird Jahre brauchen, um sich von diesem Imageschaden wieder zu erholen. Würde mich nicht wundern, wenn dann immer noch die gleichen Versager am Steuer stehen.

  26. E e e entschuldigung, dass i i ich hier sto sto stottere. A a aber i i ich re re rere … rege mich so au au auf !

    Li li lieber Herr Pro pro Professor Ga ga gaga … Gantenbein

    Was Sie t t tun wollen i i ist nnn nnn nun wirklich ga ga ga gaga!

    Ha ha ha habe fertig!

    • Giovanni, you made my day: „Gaga-Gantenbein“ Dann Ever-Smiling Rita Fuhrer von der Sünneli-Partei, die hintennach propellert. ürzlich machte sie mit einem Oldtimerflugzeug den Kopfstand. Zum Schiessen das Ganze. I want more of this crazy stuff!

  27. Gisel KURZFRISTIGE „Überlebensstrategie“: Zuerst als „Nichtwissender“ alles auf Vincenz abschieben. Dann nach dem verheerenden Rüegg-Stürm NZZaS-Interview diesen noch völlig demontieren und in die Wüste schicken – und jetzt nach dem noch katastrophaleren NZZaS-Interview mit Gantenbein sich möglichst unauffällig verstecken…

  28. „….Da befindet sich die Raiffeisenbank im freien Fall. Zwar nicht, was die Kunden angeht. Die bleiben vorerst treu, weil sie Freude an ihren günstigen Hypotheken haben….“

    Kann ich voll und ganz bestätigen. Kaum ein Normalo-Bürger bzw. Raiffeisen-Mitglied stört sich gross an dem Theater PV und den IT-Problemen.

    Im Gegenteil. Die meisten haben davon nur sehr beschränkt oder noch gar nie gehört. Interessiert auf gut Deutsch keine Sau. St. Gallen ist ja für die meisten weit weg und zudem ist ja „ihre eigene“ Bank nicht davon betroffen, sondern nur der Verband. Also halb so wild. Der feine Fleischvogel wartet….

    Das böse Erwachen könnte aber kommen, wenn die Banken-Kernsysteme stehen und keine Bankgeschäfte mehr möglich sind. Spätestens dann wird das Normalo-Mitglied erwachen und sich die Augen reiben. War da nicht was…?!

    Aber klar, dies ist eine Whorst-Case-Szenario, welches hoffentlich nicht eintreten wird. So viel Grips werden wohl die Oberen in St. Gallen noch haben. Immerhin haben sie ja nun die Reissleine gezogen, was den weiteren Rollout von Avaloq anbelangt.

    P. Gantenbein jedenfalls wünsche ich viel Spass beim Lesen der Millionen E-Mails. Wieder eine Geldvernichtungsaktion mehr. Aber darauf hat sich die Raiffeisen ja in den letzten Jahren spezialisiert. Schlägt sogar den Bund. Alle Achtung!

  29. überall rutschen die gleiche sorte von „ma-nagern“ durch, die uns ständig „sparen“ predigen und sich selber unverschämt bedienen.
    eine richtige seuche ist das.
    zeit, dass fähige leute aus dem mittleren kader aufsteigen und nicht solche aus seilschaften und „ganz schlaue“.
    man sollte mal auf die 35 – 40 jährige setzen und die alte endlich mal in pension schicken.

  30. „Grundsätzlich bin ich offen, ein solches Engagement zu prüfen. Da ich erst im letzten Sommer zum Verwaltungsrat stiess, bin ich unbelastet von der Ära Vincenz.“

    Gemäss seiner eigenen Aussage hätten er ja auch sein jetziges VR-Mandat geprüft bevor er es angetreten hat. Soweit so gut wenn ein Professor sagt „er prüft“. Und unternommen hat er offensichtlich ja auch nichts in seiner Amtszeit.

    Bitte, bitte Herr Professor Gantenbein. Gehen Sie in den SNB-Bankrat und lösen Sie Honorardoktor Karrer ab und Sie können ihre Theorien innerhalb des Bankrats und in der Presse zum Besten geben. Es wäre Ihnen und uns allen gedient.

  31. Liebe Raiffeisler

    Fragt Eure UBS-Kollegen und -Kolleginnen wie man mit einem schlechten Ruf Tag für Tag seinen Job macht.

    Dieser Ruf wird noch arg leiden, wenn dokumentiert wird, wie PV & Co. Euch an der Nase herumgeführt hat.

  32. Lieber Herr Hässig
    Lehnen Sie sich nach hinten. Es wird zukünftig noch abstruser.

    Prof. Gantenbein lässt Gisel, Schaub b.a.w. auf der Payroll. Nach dem selektiven Lesen, zusammen mit seinem Lehrer Gehrig, wird ein „Bericht“ zusammengestiefelt wo Gisel und gewisse Kollegen „verantwortlich“ gemacht und Abfindungen erhalten werden. Der Rest sind Missverständnisse, Kommunikationsfehler, heute würde man es nicht mehr so machen, einfach das übliche bla, bla, bla. Prof. Gantenbein will sich mit seinem akademischem Lehr- und Ziehvater absichern und Raiffeisen VR-Präsident werden. Dass dies klappt wird er einen Beirat, ein executive & supuervisory board committee, Komitee der 100 oder eine Ethische Kommission für bla, bla, einführen wo Raiffeisen-Mitglieder und HSG-Buddies, weiterhin gegen üppiges Honorar, bei Laune gehalten werden. Und die politischen Parteien der Schweiz werden weiterhin ihren Check mit Bonus und Aemtli für’s Stillhalten erhalten.

    Was Prof. Gantenbein sich nicht bewusst ist: Mit Aussagen wie: „Doch zuerst müssen die Genossenschafter meine Arbeitsweise besser kennenlernen. Sie wollen wissen, wie ich kommuniziere und auf ihre Anliegen eingehe.“ weiterhin zeigt dass er innert nützlicher Zeit nicht’s aber gar nicht’s nur annähernd auf die Reihe kriegt ausser sich für einen neuen Job in Stellung zu bringen.

    Forschung und Gastprofessuren auf der ganzen Welt abhalten ist das eine und Vorlesungen abhalten und lehren wie man’s machen muss, sollte oder könnte, aber selber den Nachweis schuldig bleiben dass man es auch selber kann, nur ein bisschen, ist halt schon was anderes. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Darum holt man sich Kollegen aus dem hiesigen HSG-Fundus und die Unis immer mehr Professoren aus dem Ausland.

    Raiffeisen VR-Präsidium ist die einzige lohnmässig gute Option die er noch hat, da er seinen Namen gerade selbst verbrennt. Wer will schon von einem Dozenten, Doktor-Professoren benotet oder gar korrigiert werden oder gar den Namen unter seiner Diss lesen, ein Gutachten erstellen lassen, wo man nun live sieht wie Prof Gantenbein und seine Kollegen agieren und kommunizieren? Wer will Zeit in einem Hörsaal verschwenden wo jeder sich fragt: Kann er das oder glaubt er dies selber und hat er dies anno selber abgeliefert was er erzählt? VR in einem anderen KMU . . . . ? ? ?

    • Ja, das ist die reale Welt in der heutigen Bananenrepublick Schweiz! Willkommen im realen Leben!

  33. Das blanke Grauen! Der Saustall in St. Gallen versucht immer weiter zu vertuschen. Es ist wohl vergessen worden, dass Gantenbein selbst von der Zentrale in St. Gallen handverlesen und zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen wurde. Ganz und gar nicht unabhängig von der Geschäftsleitung und ihrem CEO! Ich erwarte, dass die FINMA und die Staatsanwaltschaft jeden Stein umdrehen und die Machenschaften auf den Tisch bringen. Angefangen von den persönlichen, verwandtschaftlichen Verstrickungen und amourösen Eskapaden über persönlichen Vorteilsnahmen bis hin zum Management-Versagen auf den oberen Ebenen.

  34. Problematik Wahl Gehrig

    1. Es ist öffentlich bekannt, dass Gehrig beim Kauf eines Unternehmens eine Milliarde in den Sand gesetzt hat (genauer Betrag ist egal). Darum gehe ich davon aus, dass er weder den Mut noch die Glaubwürdigkeit hat, um Kaufpreise zu kritisieren – was durchaus im Interesse der aktuellen GL Raiffeisen CH sein dürfte.

    2. Professoren und Akademiker, insbesondere BWL und JUS ohne viel Praxiserfahrung sind gegenüber Spezialisten in den Bereichen Treuhand und Wirtschaftsprüfung BLIND! Die Tatsache, dass sie sich gegenüber Praktikern überlegen halten verschlimmert leider deren Naivität – weil sie nicht einmal nachfragen. Mit Praktiker meine ich nicht Manager. Zusammenhänge, die ein Buchhalter aus der Branche sofort „sehen“, resp. kombinieren würde, müssen dieser Gruppe Akademikern extra aufgezeigt und erklärt werden. Ich spreche aus Erfahrung.

    Gantenbein hat mich bisher nicht überzeugt mit seinem Vorgehen. Bisher wirkt es so, als würde er primär seine eigene Karriere verfolgen. Jedenfalls hat er anscheinend keinen Schritt gewagt, um sich bei der aktuellen Raiffeisen Schweiz Crew unbeliebt zu machen.

    Link Bericht Bruno Gehrig
    https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/die-raiffeisen-setzt-bruno-gehrig-als-chefermittler-ein-er-und-pierin-vincenz-sind-bekannte-132425850

  35. Da gibt es einen Journy namens Hässig: Den finden immer mehr einfach lässig! Der nimmt überhaupt kein Blatt vorn Mund, Er leuchtet überall und allen in den Schlund. Seine maliziösen Recherchen,nonchalanten: Vergrault er sich ungefragt mit Defraudanten! Die ihm postwendend mit Anwälten drohen; Dereinst eben diese vor den Gesetzen flohen! Der Finanzplatz und seine skurrilen Tagelöhner; in Altlasten schwebend; vor der Finma-Stöhner – kriechen , einer nach dem andern , zu Kreuze . Danken wir heut mal dafür Lukas, für die Speuze. Sechseläuten 2018

  36. Bin absolut Ihrer Meinung… einen knallharten Schnitt… Strich und Neuanfang. Nur wir Kunden können das nicht entscheiden! .. Dann das Desaster mit Avaloq! Bei Bank Vontobelfunktonniert alles (Bericht der letzten Welwoche). Warum stoppt Finma diesen Filz nicht? 😳😡

  37. Braucht es einen Marsch der einfachen RB Mitarbeiter in der Pampas nach St. Gallen auf den roten Platz? Jedem Lehrling leuchtet ein, dass gewisse Personen nicht mehr tragbar sind und eine neue Untersuchung nur Augenwischerei…

  38. Zuerst gehört untersucht, was Avaloq für Ihren Deal bezahlt hat, der an einem Sontagsbrunch mit Hrn. Zoller ausgehandelt wurde!!!
    Dank dem liederlichen Raiffeisen-Deal wurde der „Wert“ von avaloq auf 1’000 Mio. gepusht…
    FF hatte da wenig Anteil – Peter Schöpfer im Lead einer paralysierten GL…

  39. Tja, mit Computergestützte search ( learning maschine) kann man soviele Emails auch auf Topics, Themen, Namen innert Minuten untersuchen…Problem dabei ist nur: was sind die relevanten Kriterien? Übringens, alle machen so : von FBI zu FINMA… auch bei der UBS Fall war ähnliche verfahren in Gange….
    Bei der Beteiligung auch…mir überrascht die hohe…die Finanzprofis wissen schon, dass eine optimale Diversifikation nicht mehr als 20 oder 30 Name entählt…somit den Zahl ist riesig, bei jeden Gesichtspunkt!
    Alles in allem: wenn sie speditiv arbeiten mit gute Forensic Firmen dann sind innert 2 oder 3 Monate fertig, also vor Sommer…und wenn nur Entäuschung heraus kommt, dass niemanden Schuld war oder gewusst hatte, dann ist die Empirie / Statistik Schuld….😂😁

  40. Werde für das halbe Dalär unterrsuchren, mit der gleichen Schlussfolgeeung und ohne Schuldzuweisungen, so wie vorgesehen, nach dem CH-Kollega-Pronzip:
    To big to fail, and to big for gail.

  41. Da passt doch Atom Doris Leuthart hervorragend dazu. Keine Ahnung wie Banking geht, aber im VR sitzen wollen. Warum wird eigentlich gegen den VR nicht ermittelt? Der hat doch die oberste Verantwortung. Zumal gemäss OR. Oder? Erinnert an Vreni Spörri im VR der ehemaligen Swissair. Aber was solls, so ist es halt in unserer Demokratie: Korrupt bis ins Mark. Warum wohl verhindern die Bürgerlichen Massnahmen zur Senkung der Medi Preise? Ein VR Pöstchen bei irgendeiner Chemifirma winkt…. Wo man hinsieht, sogenannte Vetterliwirtschaft. Auf Deutsch: Korruption wie in einer Bananenrepublik. Wobei diese ehrlicher sind: die stehen dazu. Hier nennen sich diese Typen „vom Vouch gewählte Parlamentarier“. So funktioniert unser System.

    • Was heißt korrupt bis ins (zum) Mark?

      Die Finna geht auf den Coop Chef los wegen vergleichsweise harmloser Kurspflege, sieht aber bei Gisel, Ceregato und den Verwaltungsräten kein Handlungsbedarf.

    • Noch passender wäre doch die stets in der Grauzone operierende Ex-Bundesrätin Metzler. Sie bringt alle Voraussetzungen: von wenig eine Ahnung, überall dabei, wenn es um grenzwertige Geschäftli geht und das Risiko für einen Reibach gross ist. Und CVP-Hintergrund.
      Metzler richtet es schon: es muss nur sumpfig sein und nach dem Prinzip „pecunia non olet“ gehen…

  42. Gantenbein’s katastrophales Interview in der gestrigen NZZ am Sonntag hat auch unter namhaften Stadt St.Gallern die Zornesröte ins Gesicht getrieben: Unisono ist die hören, dass dieser Gantenbein offenbar schon hochgradig „angezählt“ sei und dass diese HSG-Professoren schädlich für das Image von Raiffeisen seien…

    • Die ganze Uni St. Gallen ist eine Katastrophe für die Schweizer Wirtschaft.

      Das System „Schweiz“ beruhte auf Langfristigkeit, Loyaliät und Fairness.

      Das System „Uni St. Gallen“ beruht auf Kurzfristigekeit und Ausbeutung der Mehrheit durch eine Minderheit. Die Besitzer (Shareholder) und ihre Handlanger (die Geschäftsführer und Politiker) bereichern sich schamlos am Arbeiter, am einfachen Bürger. Stichworte hierzu: Lohnschere die sich vergrössert, Arbeitslosigkeit bei den über 40jährige und bei den Schweizern, Masseneinwanderung von Flüchtlingen und Sozialscharozern sowie Billigarbeitern (sogenannten Fachkräften)…

  43. Zwiegespräch auf dem HSG Campus:
    ——————————————————————:-)——————

    Der Professor zu seinem Kollegen:
    „Dies kommt uns sehr ungelegen,
    du weisst schon, mit deinem Segen,
    in dieser Sache von wegen, wegen!“

    Der Kollege räuspert:“ Doch so banal,
    was ist nun daran denn schon fatal ?
    Das geht an mir vorbei, du weisst anal,
    jetzt machen die daraus einen Skandal!“

    Der Staatsanwalt ist noch am Bohren:
    Wer hängt da alles drin über die Ohren?
    Einer nach dem andern hat geschworen,
    „in diesem Krimi hab ich schon verloren!“

    Gar schlimmer trifft es die noch Draussen:
    Sie tun es, wie in Südafrika die Straussen ,
    den Kopf tief im Sand den Hintern aussen;
    und hoffen nur noch, man lässt sie laufen!

    Und die Moral von dieser üblen Geschicht:
    Bald entscheidet das zweitoberste Gericht ,
    denn es ist dessen uneigennützige Pflicht :
    Nach Jahren, gelangen die Taten ans Licht.

    ORF

  44. Die Finma könnte und müsste mindestens Gisel absetzen. Wenn dies beim ehemaligen CEO der Coop Bank wegen vergleichsweise harmloser Kurspflege gemacht wurde, muss man sich schon die Frage stellen warum hier nicht gemacht wird. Vielleicht kann EWS diese Frage beantworten.

    • Gisel kann man nicht absetzen – wenn der los plaudert, wer mit wem an welchem Deal wieviel verdient hat…blöde ist er nicht und hat sein Excel sauber nachgeführt.
      Horror für manch einen VR in SG – Gisel kann zwar keine IT aber Excel – jedem VR schon mal sein Bsp. gezeigt…das hilft schon länger…

    • Die Bank Coop, resp. deren Akteure, waren nicht so gut „vernetzt“ wie die Raiffeisen. Die FINMA ein Sauhaufen sondergleichen!

  45. Super, super Luki — nach dem er ein IT Spezialist ist, jetzt auch Governance Spezialist, Organisationsentwicklungsspezialist. Und als neustens noch ein Headhunter Spezialist. Gratis dazu, der Sanierer.

    Sie sollten nocht mehr wütender yjournslist sein, sondern der neue CS CEO, die bräuchten einen Tausendsassa dringender als die „im freien Fall befindenden“ Raiffeisen Gruppe.

    Meine Fresse. Schlecht geschlafen, Luki?

    • Nomen est omen. Auftragsschreiber? Nein. Bei derartigem Schrott zieht selbst die Raiffeisen die Kostenbremse.

    • Mein Beileid zu Ihrem Job, Herr oder Frau Umm Heit. In der PR-Abteilung der Raiffeisen zu arbeiten, ist wahrlich ungemütlich.

    • Was für eine erbärmliche PR-Arbeit, D. Umm Heit. Das wird Sie eines Tages einholen, wenn die ganze Wahrheit auf dem Tisch liegt.

    • Nomen est omen – das bedacht gewählte Pseudo bleibt Programm für dümmlichste Kommentare der besonderen Sorte.

    • Liebe(r) D. Umm-heit, erst lesen, dann Gehirn einschalten, dann Rechtschreibung korrigieren… dann allenfalls erst absenden:-)

    • @D. Umm Heit

      Hat Ihre eine Hirnwindung heute einen epileptischen Schub gehabt?

  46. Herr Pascal Gantenbein, sind Sie sich bewusst, dass Sie sich auf einem Pulverfass befinden? Ihre Aussagen in der gestrigen NZZ am Sonntag lassen nur einen Schluss zu: Sie sind selbst in Rekordzeit zum grössten Problemfall geworden!

  47. Zeit gewinnen und vernebeln………und die Krise aussitzen.

    Diese offensichtliche Strategie führt die Raiffeisen noch mehr ins Elend Herr Professor.

    Vertrauen sieht anders aus……

  48. „Da befindet sich die Raiffeisenbank im freien Fall“ – So geil. Aus irgendeinem Büro in Zürich City. Aber keinen blassen von der Front. Die RB GVs sind mehrheitlich durch. Die Lage ist entspannt an der Front bei den Genossenschaftern und Kunden – die Geschäfte laufen rund. Die Zahlen stimmen.

    Der Filz in St. Gallen bleibt. Mal abwarten. Time will tell. Gelassenheit. Luki, Gelassenheit. Die 15 Min. Ruhm hatten Sie jetzt inkl. ein freundliches Interview bei Schawinski. Da haben sich zwei gefunden.

    Und was läuft bei der Postfinance IT migrations-mässig so? Dort keine frustrierte Quelle(n)?

    • Klar, was soll der Lohnempfänger auch machen, die Gebühren bezahlen, die 2.5%, oder so, Genossenschaftsanteilsdividende erhalten und „Klappe“ halten. Lokaler Bankrat sagt, das ist kein Problem, hat mit uns nichts zu tun, es ist kein Schaden entstanden. Allerdings merken wohl inzwischen alle, dass das Geld nach St. Gallen fliesst und dort verpulvert wird. Mal sehen ob alles noch so friedlich ist, wenn die Genossenschaften noch mehr Geld ins Hauptquartier schicken müssen

    • @Friedli: Sind Sie der neue Praktikant in der Presse-Abteilung der Raiffeisen-Bank? Das ist ja furchtbar mit anzusehen wie schlecht Sie Ihren Job machen.

    • Lesen Sie auch durch was Sie selber schreiben? Kritisieren wäre ok, aber so . . Fakt ist einfach, dass LH Punkt und Nerv getroffen hat. Und LH liefert Fakten und dies ohne bezahlte Gutachten, Kommunikationsberater, anwaltschaftlicher Drohkulisse, Gspürsch-mi Veranstaltungen. Hätten Sie beim Interview bei Schawi richtig zugehört würden Sie so was nicht schreiben sondern sich Gedanken machen was hier in der Schweiz abgeht und wie investigativer Journalismus gezielt mundtot gemacht werden soll und wird. Sind Sie sicher, dass die Zahlen der Raiffeisen stimmen und eine Wette hierfür eingehen? Das war wir bei Raiffeisen sehen sind erst die dunklen Wolken. Das Gewitter kommt noch.

  49. Wie schon mal gesagt, von irgendetwas muss man ja schließlich leben, auch als Professor, und wenn der Speck schon mal vor einem liegt … …

  50. Herr Hässig: Sie haben 100 Prozent recht. Bleiben Sie dran! Halten Sie den Druck hoch.
    Irgendwann muss sich die Lage doch verbessern, die Hoffnung stirbt zuletzt!
    Und ich starte hiermit einen Aufruf an alle integren Mitarbeiter bei Raiffeisen:
    Wissen Sie irgendetwas belastendes gegen Gisel oder ein anderes GL-Mitglied? Melden Sie es Herrn Hässig! Anders werdet ihr diese Leute kaum los.

    • Auch so ein Ahnungsloser. Die meisten haben überhaupt kein Interesse daran Gisel loszuwerden. Ich auch nicht und ich bin normaler Mitarbeiter. Gisel war immer fair mit uns.

    • Mit Pierin war der faire Herr Gisel auch immer nett: hat immer schön alles abgenickt.

    • @Gisel Fan
      Glauben Sie denn ernsthaft, dass Gisel sich im Amt halten kann? Aus ein paar Jahrzehnten Erfahrung im Compliance: Völlig unmöglich. Der Druck wird immer weiter steigen. Am Ende wird Gisel gehen müssen, aber auf denn Weg dazu wird er sich selber und seinem Umfeld einen irreparablen Schaden zufügen. Das sieht man bereits jetzt an Professor Gantenbein, der bereits erheblich an Ansehen eingebüsst hat.
      Ein Gratistipp, auch aus ein paar Jahrzehnten Erfahrung: versuchen Sie nun Distanz zu Gisel zu gewinnen. Der neue CEO (und der wird kommen und garantiert eine externe Person sein) wird mit den Abhängern von Gisel Kurzen Prozess machen.