Raiffeisen-Gehrig: Liebesdiener mit 1-Mrd-Pleite

Sonderermittler spendet Segen für Wegelin-Deal – Versenkte einst bei Swiss Life Riesensumme – Retter der Zentrale in St. Gallen.

Bruno Gehrig ist 71 und eigentlich Pensionär. Doch sein Ex-Student Pascal Gantenbein, der unbedingt Raiffeisen-Präsident werden will, hat den Doyen der Swiss Economy reaktiviert.

Und siehe da: Gantenbeins Special Agent Gehrig scheint, das Gewünschte zu liefern. Gehrig hat der Genossenschaftsbank jedenfalls seinen ersten grossen Segen erteilt.

In Lugano erklärte der einstige Nationalbank-Vize, dass beim Kauf der Wegelin-Bank alles mit rechten Dingen zugegangen sei.

Der Wegelin-Deal ist die Mutter aller Übernahmen des verdächtigen Ex-CEOs der Raiffeisen Pierin Vincenz. Dieser blätterte 2012 stolze 577 Millionen für die Minibank auf den Tisch.

Davon blieb nicht viel übrig. In einem Notverkauf verramschte Vincenz-Nachfolger Gisel der Vontobel die Notenstein, die sich in ein offenes Abflussrohr verwandelt hatte.

Gehrig erklärte, er und sein Team hätten Tausende von Emails durchforstet, aber nichts Auffälliges gefunden. Wegelin sei „vorbei für uns“, meinte er.

Damit hat Gehrig vorzeitig den explosivsten Sprengsatz der Ära Vincenz entschärft; und zwar auf eine Art, die Fragen nach Gehrigs Fähigkeiten aufwirft.

Eine mögliche Geheim-Absprache zwischen den Wegelin-Verkäufern Konrad Hummler und Otto Bruderer sowie Vincenz würde sich kaum in offiziellen Mails finden.

Zudem ist die Wegelin-Transaktion so wichtig, dass sie nicht als Erstes vom Tisch gewischt werden sollte, wie das Gehrig getan hat.

Vielmehr wirkt es so, als ob Gehrig seinen Auftraggebern Gantenbein und Gisel einen Liebesdienst erweisen wollte. Wegelin „vorbei“ – besser geht’s nicht für das Top-Duo.

Dabei passierte im Januar 2012 Eigenartiges. Konrad Hummler war mit seiner Wegelin unter US-Beschuss geraten. Er hatte US-Steuerflüchtigen Asyl geboten.

Nun stand seine Bank vor einer Anklage in Übersee. Letzte Rettung war ein Verkauf. Und siehe da: Dafür stand alles bereit.

Ein Insider berichtet, dass Vincenz mit Hummler den Deal offenbar im Vorfeld abgesprochen hatte; als ob die beiden sich längst einig gewesen wären.

Die elf Tage Deal-Gespräche, die Gehrig in Lugano erwähnt hat, wären demnach nur offizielle „Show“-Time gewesen.

Tatsächlich hätten Hummler und Vincenz das Geschäft unter sich durchgewunken. So die Version dieses Kenners der Materie.

Hummler betont in Gesprächen, dass alles sauber über die Bühne gegangen sei. Es wären zu viele Anwälte und Berater am Tisch gesessen, als dass etwas Verborgenes hätte stattfinden können.

Gehrig erteilt der Hummlerschen Version seine Absolution. Speziell ist, dass auch Gehrig einst einen Deal zu verantworten hatte, der ins Geld ging.

Unter seiner Präsidentschaft hatte die Swiss Life vom deutschen Unternehmer Carsten Maschmeyer dessen AWD erworben.

5 Jahre später musste die Swiss Life das Investment in ihren Büchern von 1,9 auf 1,3 Milliarden Franken korrigieren. Weitere 500 Millionen drohten als zusätzlicher Abschreiber.

Der Blick schrieb damals von einem „1-Milliarden-Flop“ von Bruno Gehrig. Der Nimbus des einstigen Superstars war schlagartig vorbei.

Diesen hatte sich Gehrig erschaffen, ohne restlos zu überzeugen. Bei der einstigen Bankgesellschaft wurde er 1989 zuständig für deren Tochter Cantrade, eine Trading-Bank.

Nach nur 2 Jahren ging Gehrig von Bord und wurde Professor an der HSG in St. Gallen. Später klagte eine Sonderstelle rund um die deutsche Wiedervereinigung gegen die Julius Bär.

Diese hatte die Cantrade im 2005 erworben. Es habe „Auszahlungen und Überweisungen (…) ab dem 1. Juni 1990“ gegeben, die nicht erlaubt gewesen seien. Die Klage wurde bisher abgewiesen.

Gehrig erhielt im 1996 einen neuen Superjob im dreiköpfigen Direktorium der Nationalbank. Nach seinem Ausscheiden im 2003 startete er dann seine VR-Karriere, die neben der Swiss Life auch die Roche und die UBS umfasste.

Interessant sind Mandate, die Gehrigs Wikipedia-Eintrag auflistet. Von 1984 bis 1991 war er Präsident einer „Studiengruppe Wirtschaftspolitik der CVP Schweiz“, und von 1992 bis 1996 Mitglied der Eidgenössischen Bankenkommission.

Beide Institutionen haben massgeblichen Anteil an der Raiffeisen-Misere. Viele der Exponenten wie Vincenz und der Raiffeisen-Cheflobbyist sind von der CVP, im VR der Raiffeisen sassen Leute von der EBK.

Sie ist Vorgängerin der Finma, die den Raiffeisen-VR soeben abgestraft hat. Doch damit lenkt die Aufsicht vom eigenen zögerlichen Eingreifen ab.

Es handle sich um „kollektives Versagen“, meinte Finma-Chef Mark Branson in der Sonntags-NZZ. Damit schützt Branson die einzelnen Verwaltungsräte. Keiner ist direkt Schuld.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

61 Kommentare zu “Raiffeisen-Gehrig: Liebesdiener mit 1-Mrd-Pleite

  1. Auch wenn nichts auf dem Tisch ist und noch die Untersuchung der Untersuchung negativ ist – Lh-Cowboy kann’s nicht lassen und findet an nichts aber auch gar nichts etwas Positives… Was muss das für ein Leben sein, wenn man täglich diesen negativen Schweif um sich hat…

  2. Die Verantwortlichen entblössen sich selber. Diese HSG s halten ihr Umfeld für ganz schön dumm und glauben tatsächlich, dass dieses nichts merkt von ihren Verwirrungsspielen.
    Und was ist schlussendlich ihr Gewinn?
    Polo Hofer lässt grüssen mit: „ ds letschte Hemmli“….

  3. 1. Für Amerikaner ist er (Mark Branson) das Gesicht des Steuerbetrugs. 2008 war Mark Branson Chef der UBS-Vermögensverwaltung. In dieser Funktion musste er im Senatsausschuss vor TV-Kameras Abbitte leisten. Grund: die Steuertricks der UBS, wodurch den USA Milliarden an Steuereinnahmen entgingen. Noch Jahre später wird die Szene in Dokfilmen über die Finanzkrise und die böse Rolle der Banken gezeigt.

    2. Er wurde schon als Verräter bezeichnet 2012 will SVP-Nationalrat Alfred Heer erfahren haben, dass die Finma den US-Behörden geheime Bankdaten übermittelt habe. Ob es einen «Maulwurf in der Finma» gebe, wollte er vom Bundesrat wissen. Milieu-Anwalt Valentin Landmann behauptete damals, es handle sich um Mark Branson.

    3. Beim Libor-Skandal war er involviert 1,4 Milliarden Franken Busse musste die UBS zahlen, weil sie bei der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor mitmischte. Eine führende Rolle spielte dabei eine Japan-Tochter der UBS, die zwischen 2006 und 2008 von Mark Branson geführt wurde. Als später die 
Finma die Rolle der UBS im Skandal untersuchte, musste Branson als Mitglied der Finma-Geschäftsleitung in Ausstand treten. Ex-Nationalrat Rudolf Strahm (SP) findet: «Er ist für die Finma ein Reputationsrisiko.»

    Mehrfache schwerwiegende sich wiederholende Verfehlungen und sowas wird als Chef der obersten Aufsicht gewählt obwohl Branson eindrücklich bewiesen hat, dass er jeweils, wie Gisel, nichts wahr- oder unternimmt. Der Branson der’s selber mehrmals nicht im Griff hatte will der Raiffeisen was vorschreiben bzw. Vorbild sein? Wenn’s nicht so erbärmlich, peinlich und tragisch wäre. Es wäre zum Krummlachen.

    Ist clever von den Banken Lobbyisten eine solche Person mit solchen Verfehlungen via BR auf den Stuhl des Aufsehers zu hieven wenn man von Branson ALLE seine offiziellen und inoffiziellen Verfehlungen kennt.

    Integrität = Ruhe in Frieden.

  4. Ein verdammter Filz … Gehrig kann seine Arbeit einstellen, rauskommen wird eh nichts, er besser nur seine Rente auf.
    Das geht alles schlecht aus …
    Die Finma findet zwar noch schwere Verfehlungen und kollektives schweres Versagen.
    Aber bereits heute wäscht die HSG ihren Professor wieder von allem weiss, und er kann weiter dozieren. In einem Gebiet nota bene, wo er kläglichst versagt hat.
    Was können solche Nieten von Profs ihren Studenten beibringen? Solchen Mist zu machen wie er? Peinlich.
    Und dass gerade mit der HSG eine derartige Niete dermassen hätschelt – unbegreiflich. Sie zerstören sich mit Vinzenz, Gisel, Gantenbei, Rüeegg und andere Pfifen mehr ihren Ruf selber.

    Wann endlich wird aufgeräumt in den oberen Stockwerden der RCH?

    „Die Finanzmarktaufsicht Finma wirft dem ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der Raiffeisen-Bank Johannes Rüegg-Stürm schwere Fehler vor – ausgerechnet in seinem Spezialgebiet Governance. Trotzdem darf er weiterhin an der Uni St.Gallen lehren.“

    • ganz ruhig, courant normal in der CH. es gibt viel sumpfiges auszutrocknen, um den DT ausdruck nicht zu bemühen. nur scheint es der entsprechenden kaste sehr wohl in ihrer suhle zu sein, wissend, dass sie von der mehrheit der 246 pausenclowns, die sie, liebe leser, bezahlen, gedeckt, unterstützt und gefördert werden.

    • @rk
      Wie recht Sie haben, leider. Was solche Geschichte zeigen ist, wie solche Leute, inkl. bestimmte Politiker, zu „ihrem“ Vermögen kommen.

      Da trennt sich die Moral, Anstand, Integrität, Charakter, Seriosität, Authentizität vom Weizen bis ins Bundeshaus.

      Früher wurden solche Typen die tricksen, trügen, tarnen & vertuschen und auf Kosten Dritter schmarotzen aus dem Verkehr gezogen und geächtet.

      Heute kommen solche Schlufis in der Bilanz und werden gehuldigt und „man“ reicht sich gegenseitig in die nächsten fürstlich honorierten Verwaltungsräte weiter.

    • wie viel kann man dann von jemandem erwarten, der das Wort Management – etwa so ausspricht?

      Mönögement – HSG – Klassiker

  5. Es ist unglaublich, wie viel kriminelle Energie in unserer Wirtschaft herrscht! Soll keiner mehr nach Süden zeigen.

    L. Hässig verdient den „Wilhelm Tell“-Preis!
    Für all die Courage! Danke!

  6. Es gibt immer wieder Zukäufe oder Fusionen, bei denen man den Kopf schüttelt und am Verstand der Zuständigen zweifelt. Dazu gehört der oben erwähnte AWD-Kauf der Swiss Life unter Gehrig oder die Fusion von Holcim mit Lafarge unter Soiron. Industrielle Logik: Fehlanzeige. Aber nachher jahrelang Probleme und Riesenabschreiber, also vernichtetes Kapital. Ob solche Manager einfach zeigen wollen, dass sie was bewegen oder lockt der Grössenwahn: Die grösste Europas, die grösste der Welt, usw. ? Man glaubt, man sei im Kindergarten …

    • The boards have to be very motivated …..

      Remember: „Money makes the world go round!“

  7. soll (gerüchteweise) Joseph Kabila zuoberst auf Uelis „shortlist“ stehen. Er soll am ehesten das Länder- bzw. „Glencore-Risiko“ der CH-Banken überblicken können.

  8. So Herr Professor Gehrig hat die Mails gelesen und keine Spur von Unregelmässigkeiten gefunden, ergo-sum, da sind auch keine. Hamlet hat jetzt auch den endgültigen Beweis dass es Nessi nicht gibt, er hatte gestern seine Badewanne gründlich abgesucht, da war nichts. Akte geschlossen. Wieso man für eine klinisch tote Paria-Bank CHF 577 Millionen bezahlt hat wurde aber noch nicht schlüssig erklärt. In diesem Deal liegt vermutlich der grösste Schlung der ganzen Regentschaft des Herr Vincenz. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung. Darum möchte die erweiterte Seilschaft auch die Macht behalten. So kontrolliert man den Schnüffelzugang am besten.
    Da Herr Prof. Dr. Gehrig sich als frontuntauglich erwiesen hat, leider gilt hier die Unschuldsvermutung nicht mehr, bleibt ihm nur noch ein Job im Wirtschafts-Kabarett der Schweiz, der HSG. Hamlet gönnt der HSG ihre Inkompetenz und ihr stetiger Abstieg als seriöse Wirtschaftshochschule, allerdings sollten sie zukünftig ihre Lacheinlagen selber bezahlen, sprich, die Steuergelder müssen endlich abgestellt werden. Weit über die Hälfte des CHF 230m Budgets werden vom Bund und den Kantonen (nicht nur Kt St. Gallen) getragen. Die HSG hat für die Schweiz schon lange keine strategische Bedeutung mehr, nur das würde Steuergelder noch rechtfertigen. Hamlet’s Lieblingskalauer von der Steuertropf HSG: in der Schweiz muss das Unternehmertum wieder stärker gefördert werden. Richtig, dann aber lieber nicht mit HSG Characteristics.

    • AWD-Gehrig erteilt Absolution an Vincenz & friends

      Kommt mir etwa so vor, wie wenn Donald Trump zum Bundesrichter ernannt worden wäre.

    • @Der Bock ist immer der Gärtner: Ist es denn so schwierig? Den AWD-Deal hat nicht Gehrig zu verantworten!

  9. Was ist los mit den Kommentaren heute? – Will wieder so ein Knorrli ohne Kleider oder ein freches Mietmaul LH mundtot machen?

  10. Gehrig sollte wohl eher Gering heissen. Denn so viel (bzw. wenig) hat er rausgefunden bei Raiffeisen rausgefunden.

    Ausserdem frage ich mich, ob es sich bei Mark Branson auch um „kollektives Versagen“ handelt.

    Falls ja: Wer gehört denn diesem Kollektiv an? Mark Branson und sein Alter Ego? Dann sollte man ihn aber schleunigst mit untersuchen. Und als Finma-Chef beurlauben.

    Ueli? Hallo? Is anybody home?

  11. Tja, wie will man als Aufsicht die Regeln durchsetzen wenn der oberste Boss nachweislich selber gröbere Unrechtmässigkeiten im Rucksack mitbringt und mit der Assistentin herumgiselet. War diese Wahl wirklich das Beste was zur Auswahl stand? Waren die Hard- & Softskills aller inländischen Kandidaten noch ungenügender?

    Compliance, Anstand etc. Wen kümmert’s. Wie will die FINMA je jemanden zur Verantwortung ziehen können wen die Verteidigung bestimmte Anklagepunkte der obersten Aufsicht selber anheften kann?

    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/ex-ubs-banker-mark-branson-hat-eine-schwierige-vergangenheit-wie-gefaehrlich-ist-der-neue-finma-chef-id2756910.html

  12. So ein Skandal ist wieder nur in der Schweiz möglich. Ein operatives Risiko sondergleichen. Man stelle sich vor ein Schweizer würde oberster Bankenaufseher in England oder den USA. Und sicher nicht mit einer solchen beruflichen Vergangenheit. Zurecht undenkbar!

    Wirklich wie in einer Bananenrepublik! Wie kann man ausgerechnet einen ehemaligen UBS-Banker in so ein Amt hieven? Die UBS ist/war so ziemlich in jeden Skandal verwickelt, der in den letzten Jahren aufgedeckt wurde und zu hohen Bussen führte. Aber statt Verantwortung zu übernehmen, statt für ihr Verhalten bestraft zu werden, zocken diese Bankmanager weiterhin fett ab und/oder werden in andere wichtige Ämter befördert.

    Wirklich wie in einer Bananenrepublik!

  13. Gehringische war unter anderen „starke Kandidat“ für UBS VRP nach der Ospelianische Debakel… man hat für anderen sich entschieden mit besonderen Gründen… und er wechselt dann zur Roche… er ist ein “ Bruckenmann“, ein Mann der Vergangenheit, wie auch Villiger war… gut für RB ….
    In Retailbanking sehen wir die Möglichkeit die Kosten zu halbieren und somit auch die fees…dänkt dran….und das innerhalb 5 bis 10 Jahren… Zukunft ist jetzt, für die Leute die sehen, hören und verstehen können. Gehören sie auch dazu? 😁

  14. Und jetzt will dieser Gantenbein auch noch definitiver Präsident werden – Das ist ja lächerlich! Gleicher Background wie Rüegg-Stürm, keine Praxiserfahrung in einem VR oder einer GL. Was für einen Leistungsausweis hat dieser Gantenbein vorzuweisen? und So einer soll VRP der drittgsrössten Bank der Schweiz werden. Wählt Raiffeisen den Gantenbein haben sie gar nichts aus der Vergangenheit gelernt. Die Delegierten sollen sich mal Gedanken machen!!!
    Es sollte eine Persönlichkeit mit grosser Führungs und Bankenerfahrung VRP werden!!!

    Dies sind die beruflichen Erfahrungen und Tätigkeiten von Herrn Gantenbein:

    Berufliche Tätigkeit

    Seit 2007
    Ordentlicher Professor für Finanzmanagement an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel und Studiendekan der Wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät

    Seit 2008
    Dozent für Corporate Finance an der Universität St.Gallen (HSG)

    Beruflicher Hintergrund

    Seit 2011
    Professional Member of The Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS)

    2006-2012
    Gastprofessuren an der HEC Paris (FR), der Universität Genf (CH), der HEC Montréal/École des hautes études commerciales (CAN) sowie an der Wits Business School/University of the Witwatersrand Johannesburg (SA)

    2004-2013
    Lehrbeauftragter an der Universität Liechtenstein

    Ich sehe nur einen theoretischen Vollzeitprofessor, welcher von der Praxis keine Ahnung hat – Gleich wie sein Vorgänger Rüegg-Stürm!

    Gantenbein als VRP = LÄCHERLICH!!! Das kann ich nicht Ernst nehmen!

    Aber solange er alles macht was die Regionalfürsten will, wird er sicherlich von den Delegierten als VRP gewählt – SCHRECKLICH

    Die Delegierten sollen aufwachen!

  15. Und da gibts tatsächlich Leute, die noch immer glauben, eine Ausbildung an der HSG (Hässlichste Schule Global) mache einem zum Master of the Universe…!

  16. Totalversagen, und das aus dem Munde von Libor Mark…?!?
    Der Witz des Tages!

    Die geballte Inkompetenz an Schweizer Wirtschaftskoryphäen namens Rohner, Ospel, Kielholz, Gehrig, Mühlemann und Meister sollte man als McKinsey-Board einsetzen und von aussen zusehen, wie sich dieser Shop, bestehend aus lauter Standluftgebläsen und Schilfrohrsängern, selber zerlegt.

    Ich weiss: You dreamer, du!

  17. 21. Juni 2018. Papst Franziskus besucht die Schweiz. Zuoberst auf der Traktandenliste steht die Beichte der gewinn- und funktionsorientierten CVP. Absolution erhalten u.a. Doris Leuthard, Pierin Vincenz, Urs Schwaller, Bruno Gehrig, Stefan Engler und Pascal Gantenbein.

  18. „Mit der Wegelin und der Raiffeisen ist alles in Ordnung, weil ich es gesagt habe.“
    Bruno Gehrig, 2018

    Mit der gleichen Logik wurde u.a. auch schon begründet:

    „Die Erde ist flach, weil ich es gesagt habe.“
    Hekataios von Milet, 6. Jhdt. v. Chr.

    • Sehr sympathisch und witzig… wenn ich Ihnen und ihren Freunden sagen würden, das Zeit nicht gibt, würden sie Kopf schütteln und sagen : der Mann ist verrückt…
      Tja ich finde schön zu kritisieren, aber in diesem „Ostschweiz Orgien“ ist Gierig (BG) und Armbein (PG) weder Schuld noch tätig gewesen… man kann diskutieren ob, diese die „richtigen“ für jetzt sind…ok, weiss ich nicht… aber sie sind nicht schuldig, das ist die Wahrheit und wie ein besten Freud von mir immer wieder sagt:
      “ Honesty is the most expensive value in this world and cheap people cannot afford it!“
      Ich sage die Wahrheit, mindestens meine…., ich bin ehrlich, aber nicht beliebt….who care??

      P.S.: MB ( FINMA ist auch nicht schuld für das…. mindestens nicht verantwörtlich, jemand anderen war dort Chef vorher, dieser hat eine sehr gute Stelle, best bezahlte in der Schweiz…wieso? Weiss ich nicht…aber ich würde diese Weg verfolgen….🤣🤣

    • der Gärtner, vor allem wenn die FINMA mit von der (Mikado-)Partie ist.

    • Jeder der versucht etwas in der Schweizer Wirtschaft zu bewegen ist somit unter Generalverdacht.

      Jeder macht Fehler. Punkt.

    • zu meiner zeit gingen nur fuuli und dummi sieche an die hh. hat sich leider nix geändert!

    • Mich schon. Sogar sehr. Hässig macht in der Sache einen super Job.

  19. An die Raiffeisen-Delegierten im ganzen Lande: Mehr ihr denn nicht, dass diese HSG-Seilschaften Euch lediglich als einfältiges, dummes „Stimmvieh“ missbrauchen?

    • Die haben halt einen Riesenrespekt vor den „Schtudierten“!

  20. Offenbar hat man derart Angst vor der Detonation dieser (wahren) Bombe, dass man dieses Thema „vorab“ mit einer billigen Lüge abhaken wollte… Man will ja Hummer wieder ermöglichen, dass er fortan zu jedem Unsinn wieder seinen Senf dazu geben kann. (Hummer ging in den letzten Monaten auf völlige „Tauchstation“.)

    • Der ist kein Hummer, sondern ein Hummler, also mit den Hummeln verwandt. Die sammeln auch Nektar.

  21. Gemäss Mark Branson im NZZaS-Interview ist „kollektives“ Versagen offensichtlich weniger schlimm als ein Versagen von einzelnen Ra(i)ffeisen-Verwaltungsräten.

    Gemäss FINMA-Logik ist es also unbedenklicher, wenn sich Inkompetenz auf viele Schultern verteilt … Das ist natürlich sehr beruhigend für die Raiffeisen-Genossenschafter!

  22. Der Kauf war beschlossen bevor die “Due Dilligence” began. Die Ausführenden wurden mit dem Satz los geschickt: so schaut euch das mal an und stellt fest das wir alles richtig gemacht haben

    Das wussten auch alle…

  23. Ja mit Swiss-Life und AWD war ja auch nichts faul! Wieso sollte da bei Wegelin was sein? Der weiss doch genau wo er wegschauen muss! Ansonsten kriegt der niemals mehr ein Mandat. Und wie es so schön heisst das Geld geht ja nicht verloren, es hat es einfach jemand anders.

    • … ja bei AWD wusste jeder wie das Geschäftsmodell aussah: junge „Quereinsteiger“ ohne jegliche Qualifikation und Eignung / 50% Migrationshintergrund ohne jegliche Perspektive dazu nötigen ihre Kollegen dazu nötigen, völlig unsinnige Lebensversicherungen, welche viele in die Schuldenfalle führten, aufzuschwatzen – nachdem der hinterste und letzte ausgesaugt und in den Medien vor Geschäftspraktiken gewarnt wurde – also das Geschäftsmodell ausgelaufen war – hat sich Meschmayer das bereits tote Ding vergolden lassen – von wem ? von Gehrig – wohl geblendet von dieser blonden Ferrero Schauspielerin – ein riesen Coup für Muschmyaer – ein Reinfall für die Rentenanstalt…

    • @all-weely-driver

      Vielleicht hat es sich ja nicht nur für den Muschymaer privat rentiert ….

  24. Wie schon mehrfach in diesem Portal kommuniziert: Gehrig erfüllt nur eine Feigenblatt-Funktion. Er hat nie und nimmer den Auftrag, ehrlich zu recherchieren. Gantenbein geht’s nur darum, endlich ein lukratives Jöbli zu haben…da kommt ihm Gehrig mit seinem Alibi-Auftrag gerade gut gelegen!

  25. Ich sag’s ja. So wird’s auch weiter gehen, wenn die Herren jetzt ungeschoren davonkommen!
    Das Kürzel „PG“ können nun sogar Pascal Gantenbein und Patrik Gisel gemeinsam benutzen. Später kann dann jeder noch besser sagen „der andere war’s“. Sandkastenspiele im Kindergarten!

  26. Wenigstens ein EINZIGER Journalist, der die hässliche Wahrheit schreibt. Der Gehrig ist doch ein reines Feigenblatt!

  27. Gehrig, masslos überschätzt. Und dann lässt er nochmals so einen Riesen-BS raus wie „Wegelin sei vorbei“! Wie bescheuert ist das denn!!! – Das könnte ihn noch Kopf und Kragen kosten, sollte die Staatsanwaltschaft Zahlungsströme aus dem Wegelin-Partner-Umfeld auf PV-Konti nachweisen können. Hoffen wir doch sehr, die Staatsanwaltschaft arbeitet hier gründlich und mit voller Übersicht. – Und Herr Gehrig: Natürlich werden Kick-Back-Vereinbarungen schriftlich übers Firmen-Email getroffen bzw. wird Kommunikation dazu übers Firmen-Email verschickt…

    • Würde ich aus psychologischer Sicht eher ausschliessen, dass PV ausgerechnet beim saftigsten Deal seiner Karriere ausnahmsweise nicht auch für sich geschaut hätte. Passt nicht zum psychologischen Profil von PV.

    • …selbstverständlich, darum wurden die E-Mails auch extra mit dem Suchfilter kumulativ „Wegelin“ + „Geschenk“ geprüft.

  28. Ich denke die Kickbacks sind wenn schon von Hummler und Co. ab Vincenz geflossen und nicht umgekehrt! Da das Geld auf einem Konto von Vincenz bei einer anderen Bank gelandet wäre, würde man bei Raiffeisen nichts finden. Und wohl war Vincenz do clever nicht in E-Mails darüber zu schreiben. Aber wohl nur, dass es seine Sekretärin nicht lesen kann!

  29. Ach Pistolen Luki Luke: Sie gehen mit der These rein, dass die Wegelin Transaktion nicht korrekt abgewickelt wurde. Ohne Fakten ohne Kentnisse über M&A. Pech gehabt. Dieser Deal war zu gross, und zu kurzfristig. Und die Bewertung auch nicht sonderlich komplex, was für Preise i.d.R als Aggio bezahlt werden. Das sagte auch Gehrig. Dieser hat jedenfalls mehr Ahnung vom Business als Pistolen Juffli Luki Luke.

    Jeden Tag eine neue Story von Raiffeisen. Das gibt Klicks. Und Kommentare. Nahrung für frustrierte UBS Retailbanker.

    Substanz ist in den Artikeln schon lange nicht mehr. Wie lange lohnen sich die Weininserate noch?

    • Tick-tack. Abwarten, bis alle verdächtigen Kontobewegungen auf allen PV zuzuordnenden Bankkonti von der Staatsanwaltschaft überprüft wurden… „Wänns ticket, dänn ischs ä Bombä!“ – „S’Bäseli und s’Schüüfeli“ werden zum Reinemachen nach der Detonation allerdings nicht reichen…

    • Ach…. der/die/das Tiamento/Magda/Hohlio Nümmerchen in argen Identifikationsnöten. Passt zur akzentuierten Identitätskrise in SG.