Raiffeisen-Präsident: Maulkorb für Delegierte

Pascal Gantenbein nahm Delegierte vor Lugano-Versammlung ins Gebet – „Stabilität“, „geeintes Auftreten“: Das sagt Ihr den Medien.

Nach ihrem Jahreskongress in Lugano sitzt die oberste Führung der Raiffeisen Schweiz sicherer im Sattel als zuvor. Die alte Vincenz-Seilschaft unter Patrik Gisel bleibt im Amt.

Grund für dieses Phänomen ist der Helfer ganz oben: Interims-Präsident Pascal Gantenbein. Der HSG-Professor lässt Gisel & Co. unbehelligt, dafür wird er wohl bald definitiver Kapitän.

Scheitern könnte das Manöver von Gisel und Gantenbein nur, wenn sich die 250 einzelnen Raiffeisen-Banken gegen das Duo Fraternale auflehnt.

Dass dies nicht passiert, dafür sorgt Präsident Gantenbein mit Sondereinsätzen. Am 14. Mai, also 1 Monat vor Lugano, war Gantenbein an der „Koordinationssitzung der Regionalverbände“ in Zofingen.

Dort sprachen sich die Vertreter der Regionalverbände für Lugano ab, welche die 250 Banken repräsentieren. Gantenbein machte unmissverständlich klar, was er von ihnen erwartet.

„Es ist wichtig, dass sich alle bewusst sind, was man in den Medien kommuniziert und welche Signale wir gegenüber der Öffentlichkeit damit aussenden.“

Die Worte stehen im „Newsletter“ zur Koordinationssitzung. Dieser ist mit „INTERN“ markiert. Präsidenten-Kandidat Gantenbein führte weiter aus, was für „Signale“ er von den Leuten erwarte.

Es gehe darum, „gegenüber der Öffentlichkeit ein Zeichen zur Stabilität zu senden und deshalb ist ein möglichst geeintes Auftreten wichtig im Wissen darum, dass es noch viel zu tun gibt.“

Entsprechend lief am Samstag „Lugano“ ab. Eine Versammlung nach Drehbuch aus St. Gallen, wo die Raiffeisen-Führung ihre Zentrale hat.

Als Kritiker der Banken agierte Kurt Sidler. Der Mann repräsentiert als Chef die Regionalverbände, wäre somit die Stimme der Basis.

Doch Sidler ist die Stimme von Gisel und Gantenbein. Er sass mit den beiden an der Pressekonferenz am Samstag am gemeinsamen Tisch, gab lächelnd Interviews.

Und tat so, als ob er kritisch mit der Führungsriege bei der Raiffeisen Schweiz ins Gericht ginge, die offiziell eine Tochter der 250 Banken im Lande ist, faktisch aber macht, was ihr gefällt.

Sidler war Gisel und Gantenbeins Hofnarr. Er spielte die Rolle seines Lebens. Dabei war Sidler „embedded“. Er war dabei, als Gantenbein in Zofingen den Lugano-Ablauf im Voraus präsentierte.

Und dabei den Delegierten einen Maulkorb für die Medien verhängte. Fast alle hielten sich daran, nur wenige Delegierte äusserten Kritik. Sie manövrierten sich ins Abseits, riskieren die Verbannung.

Kritisch wäre gewesen, wenn die Delegierten die Honorar-Erhöhung für Gantenbein und die übrigen Verwaltungsräte rückgängig gemacht und die schon ausbezahlten Gelder zurückverlangt hätten.

Das passierte nicht. Auch dafür hatte Gantenbein vorgesorgt. In Zofingen am Meeting mit den Regionalfürsten warnte Gantenbein bei diesem Punkt mit Blick auf den Lugano-Kongress. Die an der Vorbereitungssitzung präsenten Regionalfürsten, allen voran Kurt Sidler, hielten sich daran.

Damit bleibt alles, wie es schon unter Ex-CEO und Langzeit-Untersuchungs-Häftling Pierin Vincenz war: St. Gallen regiert.

Jetzt einfach in einer leicht anderen Konstellation. Die alte Bruderschaft von Vincenz und Gisel ist durch eine neue ersetzt worden. Sie heisst Gantenbein und Gisel.

Und alle schauen zu.

„Die Stimmung war angespannt, die Delegierten waren enttäuscht und forderten Aufklärung“, spielte Patrik Gisel nach Lugano seinen Part im Interview mit der Finanz und Wirtschaft.

Und weiter: „Es war aber ein guter Tag, weil er alles hatte, was zu einer demokratisch gelebten Genossenschaft gehört.“ Die Raiffeisen, eine Schweiz in der Schweiz.

Um dann das Signal zum Aufbruch zu geben. „Wir haben Massnahmen getroffen, die in die richtige Richtung gehen.“

Damit ist für Gisel auch klar, dass er der Richtige für die Zukunft ist. „Solange ich das Vertrauen des Verwaltungsrats und der Gruppe derart stark spüre, fühle ich mich in der Verantwortung. Die Genossenschaft ist eine nachhaltige Unternehmensform, und es wäre nicht nachhaltig, die halbe Führung abzusetzen.“

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107 Kommentare zu “Raiffeisen-Präsident: Maulkorb für Delegierte

  1. Man müsste endlich den Saustall HSG und das entsprechende Geklüngel ausmisten. Passiert aber nicht, leider. Säuhäfeli, Säudeckeli

  2. Dieser äusserst seltsame, mühsam orchestrierte Auftritt des geschniegelten Pascal Gantenbein war auch zugleich der Anfang seines Endes bei Raiffeisen…

  3. Wenns um Machterhaltung und um Lohnexzesse geht hackt eine Krähe der anderen keinAuge aus, auch bei Raiffeisen nicht! Im Prinzip müsste man diesen Augiasstall rigeros ausmisten inklusive der operativen Chefetage und dem kompletten Verwaltungsrat!
    Danke für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit.

  4. Der Gisel fügt der ganzen Branche schweren Schaden zu. Er entspricht genau denn Klischee eines gescheiterten, gierigen Bankers.
    Koradi, Gisel, Vincenz: die Moral ist völlig abhanden gekommen. Es ist eine Schande!

  5. PG scheint immer noch nicht zu realisieren, dass er intern bei RCH seinen Rückhalt verloren hat. Und von wegen verbesserter Corporate Governance: P. Gantenbein fehlt die Distanz zu PG, er wird von PG instrumentalisiert. Was braucht es noch, damit P. Gantenbein endlich handelt und den CEO absetzt? Ich habe keine Hoffnung mehr in eine gute Entwicklung von Raiffeisen und werde deshalb meine Kundenbeziehung auflösen. @ Lukas Hässig: hätte noch ein paar Müsterchen zu Gisels Charaktereigenschaften. Vielleicht packt aber auch PV noch aus.

  6. Die Physiognomie dieses Herrn Gantenbein lässt vom Schiff aus auf einen narzistischen, kalten, aalglatten, eingebildeten Karrieristen schliessen. Wenn der zum neuen Präsidenten durchgewunken wird, dann beginnen die Probleme wieder von vorne. Einfach schlimmer, als das, was die Bank bisher hatte. Es gibt doch im Kreis der Genossenschaften normale, anständige Persönlichkeiten, die die Bank leiten können?

    • Physiognomie ist so verlässlich wie Kaffeesatzlesen.

      Aufgrund der Gesichtsform kann nicht auf Charaktereigenschaften von Individuen geschlossen werden.

    • @Mutti
      Harvey Weinstein schon mal gesehen, oder Bischof Haas oder Hannibal Ghadaffi?

    • Nachtrag aus Gründen der Fairness, da ich Wissen aus ideologischen Gründen unterschlagen hatte:

      Die Forschung zeigt, dass Gesichtsformen durch die Ausprägung der Geschlechtshormone in der Pubertät mitgeprägt werden.

      Relativ viel Testosteron bewirkt z.B. : kantige Gesichtszüge, eher breites als schmales Gesicht, ausgeprägtes Kinn

      Relativ viel Testosteron wiederum wird mit folgenden Verhaltenstendenzen in Verbindung gebracht: Dominanzstreben, Aggression, sexuelle Untreue

      Aber die Forschung zeigt auch, dass keine Vorhersagen bezüglich Individuen möglich sind. Nur weil etwas häufig vorkommt, muss dies im Einzelfall nicht gelten. Zudem wird Verhalten durch viele andere Einflussfaktoren moderiert.

      Auf mich persönlich wirkt Gantenbein ehrgeizig und sehr („universitär“) naiv.

    • Grossartig, Herr Muti. Dürfen wir Sie als Experte in unsere Compliance Abteilung aufnehmen. Anstelle von Frau Vincenz, die uns leider verlassen will.

  7. ein grosser teil der kommentatoren scheint die situation aus dem falschen blickwinkel zu betrachten: gisel & gantenbein haben alles richtig gemacht, wunderbar durchgemerkelt, wie das neuteutonisch heisst. wissend, dass die staffage der delegierten (wozu eigentlich delegiert?) schon lange mit dormikum vollgepumpt ist: karrierechancen, lohnerhöhungen etc. die finma hat schlaustens ihren negativsegen (ohne konsequenzen) vor der Dversammlung gegeben, damit die kritikermeute noch etwas zum zehren hatte. brilliantes libretto. business as usual, weiterschaffen gem. tagesbefehl, der scheidende VR hat abkassiert, alles in butter.

  8. Dieses Papier ist eine Farce. Inhaltlich und vor allem an die Regionalverbände gerichtet. Falsche Signale senden, scheint ein äusserst wichtiges Handlungskriterium zu sein ;-).

  9. Nach diesem ungeheuerlichen, unglaubwürdigen Auftritt von Gantenbein in Lugano ist nun definitiv klar: Gantenbein hat die Probezeit als VRP NICHT bestanden! Weiters ist nun auch klar: Er ist lediglich ein Handlanger von Gisel…
    An Raiffeisen-CH: Es muss zwingend ein anderer VRP für die Wahl im November gefunden werden!

  10. Aber Herr Gantenbein ..

    Bisher war das RB-Establishment das Problem .. neue Ausgangslage seit dem Wochenende, sie sind Teil des Problemes, nicht der Lösung! Eigentlich müssen wir uns bei ihnen (kleingeschrieben) bedanken, dass sie die Karten und ihre Absichten auf den Tisch gelegt haben. Gratuliere, sie gehören neu zu dem RB-Establishment, zuvor konnte man das Ganze noch unter ‘Einarbeitung’ abhaken. Irgendwann ist die Schonfrist abgelaufen. Als (K)akademiker haben sie einmal mehr bewiesen ‘If you can do it .. do it .. if you can’t do it .. teach it’. Next !

    Happy landing, bitte nicht auf Kosten der Steuerzahler. Die Einzige Hoffnung, die verbleibt ist, wenn RB darstellen muss, wie es bezüglich Hypothekenvergabe/ Ertrag und Risiko aussieht. Dann verbleibt als angeblicher Erfolgsausweis der RB und der letzten 15 Jahre nur noch ein geändertes Logo. Ob dies wohl reicht ? Die einfachste Möglichkeit wäre, die FINMA entzieht der RB den Genossenschafts-Status. Aus sich heraus ist die RB anscheinend nicht fähig, den Wandel zu vollziehen. Wie wäre es mit einem neuen Logo?

    Mfg Industrial

    • Lesen Sie die Geschäftsberichte. Analysieren Sie doch die Zahlen. Die Kernkapitalquote beispielsweise. Nach Ihrem Motto: Keine Ahnung, Wutbürger sein mit Kommentaren und Urteilen.

    • Wütender Bürger oder Wutbürger ?

      Grüezi Herr Schlossberg

      Ich bin ein ‘wütender Bürger’, ob das zum ‘Wutbürger’ reicht? In einem Geschäftsbericht finden Sie einerseits die Ausnutzung des möglichen Spielraumes einer Rechnungslegung und andrerseits vor allem das, was eine Unternehmung Sie wissen lassen will. Accounting is not a science .. it’s an art ..

      Meine Frage nach der Risikobeurteilung des RB-Hypothekengeschäftes lassen Sie unbeantwortet. Angenommen, wir haben es hier mit einer Blase zu tun, werden wir nicht wenige wütende Bürger haben. Ist ja nicht das erste Mal, dass der Bürger die Zeche für etwas bezahlen muss.

      MfG Industrial

    • @Marx
      Geschäftsberichte bilden die Vergangenheit ab ähnlich wie Geschichtsbücher. Latente Risiken welche alleine die Zukunft betreffen zum Beispiel die Entwicklung des Wertschriften- oder des Immobilienmarktes werden nicht abgebildet und höchstens im Lagebericht erwähnt.

      Raiffeisen Schweiz ist mit Sicherheit bei den Anlagen mehr Risiken eingegangen als die traditionellen Raiffeisenbanken, insbesondere bei Geschäftsliegenschaften.

      Die Aufgabe von Industriellen ist es, Risiken zu erkennen, künftige Entwicklungen zu antizipieren und mit zu gestalten.

      Unternehmer vs. Historiker / Buchhalter – welche Perspektive ziehen Sie vor?

  11. Kann nicht verstehen, wie ein geschasster Raiffeisen CEO à la Patrick Gisel noch im Amt bleiben kann und zudem das Vertrauen seiner modernen Hofnarren geniessen kann. Ein Filz der sondergleichen der da in St. Gallen abgeht. Gro­tesk ist auch, dass der CEO ein Privatflugzeug hat und die Aufwände für das Flugzeug über die Spesen der RB abwickelt.

    Sollte die Raiffeisen irgendwann ihre Kontogebühren erhöhen, werde ich meine Konti dort saldieren und hoffe, viele Kunden machen das auch.

  12. BLICK vom 11.03.2018 titelt nach dem seinem Namen alle Ehre machenden Blitz-Rücktritt des Raiffeisen-VRP Rüegg-Stürm: «Neuer Präsident gesucht: Wer zieht Raiffeisen aus dem Sumpf?»

    Hierzu holt Blick die Stellungnahme von folgenden 2 Fachexperten ein:
    (……)
    „Eine Gelassenheit, die Martin Janssen (69) nicht teilen kann. «Alle Zeit der Welt hat Raiffeisen nicht, um einen neuen Verwaltungsratspräsidenten zu finden», gibt der Bankenexperte und Geschäftsführer der Ecofin-Gruppe zu bedenken. Dafür sind die Anforderungen an den Neuen klar: «Der neue VR-Präsident von Raiffeisen muss eine starke Persönlichkeit sein, die den Finanzplatz Schweiz und das Bankgeschäft ausgezeichnet kennt – und die dem Konzernchef im Konfliktfall auch die Meinung sagt.»

    Ähnlich sieht es auch der Headhunter und Unternehmensberater Bjørn Johansson (70): «Der neue VR-Präsident muss eine Person mit hoher Glaubwürdigkeit sein, jemand, der ein Herz für die Schweiz und die Raiffeisen-Kunden hat. Denn Raiffeisen ist eine wichtige Institution in der Schweiz. Und die Person braucht Erfahrung mit Unternehmen im Wandel.» (…..).“

    M.E. sind all die genannten Eigenschaften und Haltungen unabdingbar, die eine Person für das Raiffeisen-VR-Präsidium mitbringen MUSS, einerseits ganz generell für die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe und andererseits im speziellen zur aktuellen Situation der Raiffeisengruppe.
    Wie bereits einige IP-KommentatorInnen zu Recht festhielten, verfügt der Uni-Professor Gantenbein zuwenig bis gar nicht über diese Schlüsseleigenschaften und eignet sich demzufolge nicht fürs definitive VR-Präsdium, was er im übrigen mit seinen „Maulkörben“ an die Delegierten hinsichtlich der DV in Lugano noch zusätzlich bekräftigt hat.

    Ich hoffe sehr, dass die Delegierten nach ihrer halbverpassten Chance in Lugano zu einem echten Neustart und zur Rehabilitierung des Genossenschaftsgedankens sich bis zur a.o. DV im November 2018 intensiv mit den nötigen Schritten für einen echten Neustart auseinandersetzen und sich dabei nicht erneut von den beiden PG einlullen resp. einschüchtern lassen, sodass sie mit den entsprechenden Entscheidungen die Chance für einen echten Neustart im November vollständig wahrnehmen.

    Dabei geht es nicht darum, eine „Palastrevolution“ zu veranstalten, aber einen sauberen Strich unter das bisherige Gebaren und Versagen der verantwortlichen Organe (VR, GL, interne Revision) zu ziehen – und dies ist naturgemäss nur möglich, wenn alle bisherigen Personen dieser Organe ausgewechselt werden. Denn die „Organe“ funktionieren so gut (oder schlecht), wie dessen Mitglieder agieren. Wenn die statutarischen Regeln und Weisungen von den verantwortlichen Personen nicht eingehalten werden, so werden auch keine Neustrukturierungen oder Rechtsformen (AG) zukünftig helfen, solche Selbstbedienungsmentalitäten zu verhindern.

    • @Allegretta

      Sie schreiben sehr gut und es stimmt praktisch alles: elegant mit Stil…Kompliment!
      Für mich fehlt es praktisch überall ein richtige Merkmale auch für (Top) Manager, und zwar “ die Leidenschaft“ für was sie tun! Sie sind meisten gehemt, sprechen wie geschriebene Blatt, tragen Null Verantwortung und wissen von nichts! Nein, so kann nicht wirklich top Motiviert sein. Wenn Federer so sich verhalten würde, dann würde er auch nicht ein Bier turnier gewinnen…
      Es braucht Leute, die auch ohne Rechtsanwälte und Beratern, dort stehen können und eine Meinung vertreten.
      Ok, bin ich einverstanden: es ist immer einfacher zu kritisieren als zu machen, wissen wir allle…
      Zudem die RB Manager verdienen wenig in Vergleich…das stimmt auch, und das wäre wieder positiv, aber sperrt genau die Top – Kandidaten mit Ego und drive. Somit dann sind sie zufrieden mit was sie haben… und ihre quasi – Monopolstelle in Hypotheken und Konti , ist ein Garant für ihre Machstelle in der Schweiz: im Prinzip ein Schachzug an der Schweiz, oder was ist die alternative? 😂

    • @Star Philosoph — Mitte Dreissig —
      Allegrina (anstelle von Allegretta ;-)) dankt für Ihr Kompliment!

      Ich stimme Ihnen zu, was die „Leidenschaft“ des Top-Managements betrifft – hingegen stimme ich Ihrer Schlussfolgerung in KEINER Weise zu, dass der vergleichsweise „tiefere Lohn“ Top-KandidatInnen „sperrt“, wie Sie es nennen – Sie meinen wohl verhindert – und noch weniger stimme ich den Eigenschaften zu, die Sie für Top-KandidatInnen nennen: „mit Ego und Drive“. Gerade das „Ego“ ist eine Eigenschaft, die solch astronomische „Löhne“ von CEOs entstehen lassen, die in keiner Relation mehr zur reellen Aufgabe stehen. KEIN Mensch kann soviel leisten und Verantwortung übernehmen, die einen „Lohn“ von mehreren Millionen CHF rechtfertigen würde. Hier versagt der sog. „freie Markt“ vollständig, denn solche Löhne würde ein funktionierender freier Markt niemals entstehen lassen. (Solche absurde Löhne können nur dank nepotistischen Absprachen und die daraus entsehenden informellen Feudalstrukturen entstehen.)
      Schauen Sie sich doch die „Top“-CEOS der jüngsten Vergangenheit an, was die zurückgelassen haben (Ospel, Dougan, Ackermann, Winterkorn et al.), ohne dafür die Verantwortung übernehmen zu müssen.

      Wenn auch spät, aber nun scheint es, dass das Pendel anfängt zurückzuschlagen, weg von dieser Abzockermentalität. Ein Indiz ist die überdeutliche Sprache des FINMA-Berichtes zur Causa Raiffeisen und auch die gerade erfolgte Verhaftung des Audi-CEO Stadler.

      Top-KandidatInnen für eine CEO-Aufgabe sind Menschen, die sich ihrer Verantwortung FUER ein Unternehmen bewusst sind, d.h. die wissen, dass eine gute und erfolgreiche Dienstleistung nicht nur von einer einzelnen Person erbracht werden kann, sondern IMMER ein gut funktionierendes Team von motivierten MitarbeiterInnen mit guten Fachkenntnissen hierfür unabdingbar ist. Denn es sind ALLE MitarbeiterInnen, die ein Unternehmen ausmachen und ihm ein Gesicht geben, nicht nur die Leitfigur. In diesem Sinn braucht es eine Persönlichkeit, die „Drive“ hat, nämlich die MitarbeiterInnen zu motivieren und ambitioniert ist, die Dienstleistungen entsprechend ALLER KundInnenbedürfnisse anzupassen und weiterzuentwickeln, ZUSAMMEN mit den MitarbeiterInnen. Und ich bin überzeugt, dass Löhne in exorbitanter Höhe nicht die in diesem Sinne geeigneten Persönlichkeiten anlockt, sondern vielmehr die raffgierigen und machtlüsternden Charakteren à la CEOs, die der Neoliberalismus hervorgebracht hat, und die bereit sind, für ihren Vorteil nötigenfalls auch über Leichen zu gehen, sowohl im übertragenen Sinn wie auch expressis verbis.

      Etwas pathetisch ausgedrückt: „Die Leitungsetagen brauchen andere Menschen“, nämlich solche, die wissen und sich tief bewusst sind, was Verantwortung für MitarbeiterInnen bedeutet und welche Bedeutung diese auch für die gesamte Gesellschaft hat.

      Im Falle von Raiffeisen geht es m.E. aktuell nicht darum, eine „eierlegende Wollmilchsau“ zu suchen, aber für die im aktuellen Zeitpunkt wichtigste Schlüsselposition, das VR-Präsidium, muss es eine Person sein, die den Genossenschaftsgedanken umfassend versteht, sich damit voll identifiziert und zugleich über die nötige praktische Erfahrung damit verfügt wie auch einen Leistungsausweis über das nötige Rückgrat gegenüber einer GL vorweisen kann. Folglich kann das nicht wieder ein Theoretiker sein wie ein Pascal Gantenbein, der zudem ebenfalls aus diesem einschlägigen HSG-Dunstkreis kommt, dem nicht unberechtigt erweise der „Filzokratie“-Geschmack anhängt.
      Was den CEO-Posten und die gesamte GL anbelangt bin ich der Ansicht, dass die Basis – sprich die Regionalbanken – dem neuen VR aktiv einen Vorgehensvorschlag unterbreitet, wie diese erneuert wird. Ausser Frage muss stehen, dass ALLE ersetzt werden, denn die Restauration eines Vertrauensverhältnisses mit den aktuellen Personen ist m.E. nicht mehr möglich. Der engagierte VR-Präsident der Raiffeisenbank Horw hat hierzu einen guten Vorschlag zur Stärkung der Basis gemacht.

  13. Die Themen beim Frühstückskaffe nahe der Raiffeisen CH gehen und gehen nicht aus: Vor allem Kopfschütteln löst aus, dass Gisel ernsthaft versucht, seinen persönlichen VRP in Gestalt des „lieben, netten“ Herrn Gantenbein beliebt zu machen. Offenbar will Gisel diesen Gantenbein (bis anhin war dieser in der Wirtschaft ein Nobody und total unbekannt) als persönliches Schutzschild installieren. Ziel: Vernebeln, verwischen und vergessen lassen der zahlreichen Ungeheuerlichkeiten bei Raiffeisen… Ärgerlich ist, dass sich der bisher hochkannt gescheiterte HSG-Filz (Vincenz, Rüegg-Stürm etc-) in Form eines neues HSG-Filzes (Gisel, Gantenbein & Konsorten) neu zu etablieren versucht. Die Raiffesen-Delegierten werden offenbar nur als dummes „Stimmvieh“ betrachtet…

    • Frühstückskaffee-Themen in St. Gallen

      Interessant, was nahe des Raiffeisen-CH-Sitzes so diskutiert und erörtert wird. Sehr zutreffend ist die Feststellung, dass der bisherige, gescheiterte HSG-Filz sich in Form eines neuen HSG-Filzes in der Raiffeisen zu halten versucht, was in der Tat sehr ärgerlich ist.

      Auch ich halte P. Gantenbein nicht für den geeigneten Nachfolger von J. Rüegg-Stürm, der trotz seines Fachwissens in „Good Governance“ kläglich versagt hat; aber nicht deshalb, weil er ein „Nobody“ und „total unbekannt“ ist, sondern weil er u.a. keine praktische Erfahrung in Unternehmensführung hat und schon gar keine im genossenschaftlichen Bereich. Und kommt hinzu, dass er eben auch aus diesem einschlägigen Sumpf- und Dunstkreis der HSG kommt, der bei den meisten HSG-„Abkömmlingen“ nolens volens seine negativen Spuren hinterlässt.
      Ich schätze ihn als nüchtern sachlichen Menschen ein, womit er den Grunderfordernissen an einen Wissenschafter gerecht wird. Für einen VRP einer Bank – und v.a. einer genossenschaftlichen Bank in der aktuellen Situation wie die Raiffeisen – reicht dies allerdings bei weitem nicht aus. Hierfür fehlt ihm m.E. die Identifikation und die Verve, die für die genossenschaftliche Idee unabdingbar sind. Zudem traue ich ihm das nötige Rückgrat nicht zu, sich gegen starke Leadfiguren durchzusetzen.

      So oder so wäre es auf jeden Fall gesünder und erfolgversprechender für die Raiffeisengruppe, wenn sich die Basis nach Persönlichkeiten umsieht, die nicht aus dem HSG-Dunstkreis stammen und v.a. dass sie sich nicht als dummes „Stimmvieh“ behandeln lässt, anosnsten sich einmal mehr bewahrheiten würde, dass jede demokratisch organisierte Gemeinschaft die Leitung erhält, welche sie verdient…..

  14. Nach meiner Meinung werden hier erpresserische Methoden angewendet.
    Der ganze Verwaltungsrat sowie die ganze Geschäftsleitung absetzen. Bis es soweit ist und die richtigen Leute gefunden wurde sollte die RA unter Leitung der Finma beaufsichtigt werden.
    Wenn der Fisch vom Kopf her stinkt, der Rest aber noch zu gebrauchen ist, dann muss der ganze Kopf ab.

    • es ist effektiv eine falsche Aussage, dass der Fisch´vom Kopf her stinkt – er stinkt vom Bauch her! Damit stimmt der RB Vergleich aber auch – der Bauch sind die Delegierten und deren Verhalten stinkt gewaltig.

  15. Zeitungen erwähnten, dass Gisel unnötig mit seinem Privatflugzeug rumfliegt und einen Teil Raiffeisen als Spesen berechnet. Es geht somit im Stil Vincenz weiter…

    Und alle schauen zu! Kontollen sind immer noch nicht vorhanden und der CEO kann tun und lassen was er will!

    Nichts gelernt, aber wozu auch, solange man selber abkassieren kann?

  16. Ein CEO, der über Jahre die Nummer zwei war und von den Missständen nichts mitbekommen hat, ist definitiv ein ungeeignetere CEO.
    Wusste er von den Vergehen und hat nicht gehandelt, zeigt das sein Charakter.
    So oder so – Gisel tritt endlich zurück!

    • Gisel wird Nie freiwillig zurück treten. Warum sollte er auch. Und die Delegierten und schon gar nicht der VR werden ihn dazu zwingen.

    • Geht nicht, muss noch mein Flugzeug via „Geschäftsflüge“ von Altenrhein nach Bern amortisieren. Termine in Sitten und Stans wären auch noch gut.

    • Das Stichwort ist „Charakter“. Gisel verteidigt sich mit den Argumenten eines 5-Jährigen (habe gar nichts gesehen und bin darum nicht Schuld!).
      Und der VR ist derartig unfähig, dass er bis jetzt mit diesem Nonsens-Argument durchgekommen ist!

  17. Was Gisel und Gantenbein absondern, ist keine Satire mehr, das scheint schon Zynismus zu sein. Für die Nicht-Affinen: Es wurde so gut wie nichts getan, nur der geplatzte rechte Vorderreifen erneuert. Wer nun diesem pseudo Allmendhaus Raiffeisen die Stange hält, dem kann in diesem Universum nicht mehr feholfen werden.

  18. Interessant zu sehen, wie sich die Delegierten zu veritablen Hampelmännern von einigen HSG-lern machen lassen. Die Delegierten haben offenbar noch nicht bemerkt, dass sie gar nix zu sagen haben…. (St.Gallen hat das TOTALE KOMMANDO übernommen!)

    • Der Fakt, dass Gisel mit seinem Privatflugzeug unnötig rumfligt und Teil der Kosten an Raiffeisen als Spesen verrechnet zeigt, dass sich WIRKLICH NICHTS, ABER GAR NICHTS GEÄNDERT HAT!!

      Korrigenda: Es ist nicht ganz ünnötig, denn so kommt Gisel auf seine Flugestunden damit er seine Fluglizenz nicht verliert.

  19. Das einzig richtigte vertrauensfördernde Signal der Raiffeisenführungsriege hätte bedeutet: Geld zurückl! – Wenn auf unserem Bauernhof die Wiesendamen und Borstentiere den Stall durcheinandergebracht haben, dann gab es für für Vater und Buben „substantielle“ Mehrarbeit. Wir forderten dafür keine Zusatzvergütung, sondern krempelten die Ärmel hoch und nahmen den Besen in die Hand.

  20. Dieser Gantenbein will Präsident werden – Das ist ja lächerlich! Gleicher Background wie Rüegg-Stürm, keine Praxiserfahrung in einem VR oder einer GL. Was für einen Leistungsausweis hat dieser Gantenbein vorzuweisen? und So einer soll VRP der drittgsrössten Bank der Schweiz werden. Wählt Raiffeisen den Gantenbein haben sie gar nichts gelernt.
    Es sollte eine Persönlichkeit mit grosser Führungs und Bankenerfahrung VRP werden!!!

  21. Eine unglaublich widerliche Schmierenkomödie. Nachdem schon Rüegg Stürm als Professor alles abnickte, ist Gantenbein noch eine Spur inkompetenter. Und Gisel mit seiner aalglatten Spiegelglatze und seinem aufgesetzten Dauergrinsen. Das Lugano Meeting als Total Farce. Die alten Seilschaften von PV und der Bruchpilot gehören definitiv abgesetzt, damit die Raiffeisen einen Neuanfang macht. Und Sidler als RB Vertreter, was für eine Lachnummer. Wir empfehlen, dass sich die RB Vertreter separat treffen und eine Sondersitzung verlangen. Die Kultur der Raiffeisen mit diesen Vertretern ist total unglaubwürdig geworden.

  22. Es ist ein Raiffeisen Problem, nicht nur ein Vincenz Problem !
    VRP: wieder ein Professor ? Was nützt ?
    GL: Fehlt den Format. Der eine ist dort nur Weil Sie Frau ist, der Andere Weil Er mit dem CEO joggt, dr Andere noch Weil Er Luxuswagen fährt, usw. Etwas zu wenig.
    Aussenstellen: In der Romandie kein Chef vor Ort, Im Tessin wurde erst in den letzen Wochen die Stelle besetzt. Insider meinen vom Mensch: Führung, Persönlichkeit, Vernetzung, Null. Ausserdem hätte keine Ahnung vom Banking (Ist diese die neue Aera?)
    Die Banken: Neben gute VRP und BL regieren ewig kleine Boss, oft politisch (im negativen Sinn des Wortes) gebunden, ohne Professionalität und Kompetenz. Ueberall muss man eingreifen sonst gibt es keine Aenderung, im Gegenteil.Was erwartet die FINMA eine neue, seriöse und effiziente Organisation, mit klaren und verblindichen Reglemente zu verlangen

  23. Das Interview von Mr. Vollgas (Patrik Gisel) aus Bilanz 19/2015 habe ich am Freitag persönlich bei zwei Genossenschaften abgeben. Nach dem Lesestudium stellt sich die Frage, was tut der Mann für Raiffeisen!!! Es ist ihm wurscht, wer unter ihm der Chef ist, liebe Genossenschaften. Sie haben zu liefern, damit die Feudalherrschaft weitergeführt werden kann.
    Bei Leonteq als VR hat er den Beweis geliefert, dass er zum Bettvorleger von Hr. Vincenz und nicht die Interessen von Raiffeisen vertreten hat.
    Nachdem er gleichzeitig mit Hr Vincenz Mitte 2017 den Rücktritt aus dem VR gab (wieso eigentlich?) gibt Hr Gisel bei einem VRP-Meeting in der Ostschweiz auf eine Frage zu Leonteq sinngemäß die Antwort: Hätten wir die Beteiligung rechtzeitig abgestossen, so wäre die “ neue IT “ bezahlt. Man fragt sich unweigerlich, ob man mit so jemandem
    an der Spitze weiterkommt. Zuerst schädigt er durch seine Handlungen bei Leonteq die ganze Raiffeisen-Familie, um danach solche Sprüche von sich zu geben.
    Wer untersucht den Fall Leonteq bei Raiffeisen Hr. Gantenbein? Sollten sie neu zum Erfüllungsgehilfen von Hr. Gisel mutieren, so schliesst sich der Kreislauf. “Der Schwanz wedelt mit dem Hund“.

  24. Der Raiffeisen-Fisch stinkt leider nach wie vor. Oder besser gesagt: Mehr denn je.

    Und woher stinkt der Fisch schon wieder, Herr Professor Doktor Ganteinbein?

    Ach so, stinkende Fische gibt es in der akademischen Theorie ja nicht. Träumen Sie weiter, Herr Gantenbein. Und Herr „(Un-?) Fit For Finance“ Gehrig!

    Der offiziell-nichts-wissende Herr Gisel wird Ihnen für immer dankbar sein.

    • Jetzt seinen Sie bitte fair. Gisel musste in Sitzungen immer einen Pamir aufsetzen. Und bevor er etwas unterschreiben musste, hat ihm Pierin Vincenz immer die Augen verbunden. Somit konnte er ja gar nichts wissen!

  25. War von der Raiffeisenspitze etwas anderes zu erwarten? Wohl kaum.
    Man hat absichtlich die Abstimmungen über die Dechargen auf November vertagt um sich nochmals Zeit zu geben in der Hoffnung, dass das Volk vergesslich ist.
    Aus Erfahrung weiss ich, dass RCH noch NIE anders getickt hat. Probleme wurden majestätisch auf die lange Bank geschoben und anschliessend mit Projekten und Diskussionen wegdiskutiert von Top bis Down. Papiere sind genügend vorhanden aber die Umsetzung hat noch nie geklappt. Nur die kleinen MA durften nicht drohen. Diese wurden wirklich herauskatapultiert.
    Dass Gantenbein bleiben würde oder wollte hat doch LH bereits schon vorab gewusst!?
    Dass PG jedoch bleiben kann oder wird muss verhindert werden!

  26. 1) Die Finma sollte das Hypothekargeschäft der Raiffeisen unter die Lupe nehmen. Keine andere Bank ist in den letzten 15 Jahren so stark gewachsen in diesem Geschäft. Nun gibt es Stimmen welche genau das, als das grösste Verdienst von PV ansehen. Ist es vielleicht so, dass hier gerade umgekehrt die grösste Zeitbombe tickt? Die Zündschnur brennt. Die Zinsen steigen.

    2) PG finde ich eigentlich eine ganz gute Lösung. Ich glaube das ist ein integrer und schlauer Fuchs. Wohl fehlt ihm die VR Praxis, aber der Mann versteht viel vom Bankengeschäft. Dass auch er aus dem HSG Sumpf stammt ist ein endemisches Problem der Schweiz. Er ist sicher nicht der Typ, der auf der Abschiedsfeier oben ohne auf den Tischen tanzt.

    • @BigGame schreibt:

      PG finde ich eigentlich eine ganz gute Lösung. Ich glaube das ist ein integrer und schlauer Fuchs.

      PG mag ein schlauer Fuchs sein. Zumindest wenn’s um sein eigenes Hemd geht. Obwohl ich selbst hier substantielle Zweifel habe. (Oder haben Sie seine neulichen facebook Posts schon vergessen?)

      Aber integer? Echt jetzt?!

      Könnte es sein, dass Sie und ich unter „integer“ (bezogen auf einen menschlichen Charakterzug, nicht auf Variablen in Programmen) etwas anderes verstehen?

    • Na ja: Zwei halbschlaue PG geben einen Vollschlauen. Denke aber nicht, dass es besser ist. Weg mit dem ganzen Trupp und Neuanfang braucht Raiffeisen: neue Verwaltungsräte in den Genossenschaften, neue Delegierte, neuen VR bei Raiffeisen Schweiz und eine neue Geschäftsleitung. Es ist nicht die Führung, die arbeitet, sondern es sind die Mitarbeiter. Die Führung vollständig auszuwechseln ist keine Katastrophe. Die Bank funktioniert auch ohne Führung während einer gewissen Zeit. Aber die schlecht Führung weitermachen zu lassen führt zur Katastrophe. Dies ein kleiner Exkurs aus dem Thema „Prinzipien der Führung in Organisationen“.

    • Lieber Unbekannter BigGame
      Entweder Du hast keine Ahnung wie ein Geschäft gross wird oder hast Dich in Der Platform geirrt?

    • Ergaenzung: die Rede hier ist von Pascal Gantenbein. Gisel ist ja nicht VR. Entschuldigen Sie die Verwirrung.

  27. Kadavergehorsam bis zum bitteren Ende.
    Das Problem (Gisel und den Rest der GL) muss entfernt werden. Dann werden auch die Medienberichten besser.
    Ist das denn so schwer zu verstehen?

  28. Dieser Raiffeisen VR ist was vom peinlichsten und erbärmlichsten was das Banking je hervorgebracht hat.

    Als dann der VR wirkliche Arbeit leisten musste, haben die erstmal ihre Vergütungen massiv angehoben.

    Die vorherigen Abgeltungen waren, dann wohl eher „Schweigegeld „, mindestens diesen Eindruck bekomme ich.

  29. Gugus Herr Gisel.
    Offenbar haben Sie von Hr. Branson u.a. die Aussage nicht verstanden, dass sich der Raiffeisen-Verwaltungsrat nach dem „kollektiven Versagen“ in der Ära von CEO Pierin Vincenz erneuern muss.

    Sie als Zudiener, Mitträger, Unterlasser gehören, mit ihrer eigenen Seilschaft, auch dazu ! ! Sie können als langjähriges operatives Nr. 2 (es geht nicht darum was Sie als Nr. 2 nicht gewusst haben sondern hätten wissen MÜSSEN ! !) dem VR weiterhin Zucker in den Allerwertesten blasen.

    Sie gehören, wie der VR mit Gantebein, weg.

  30. Hat eigentlich keiner der Teilnehmer dort die News der letzten Tage und Wochen gelesen? Und das vernichtende Statement der FINMA???

  31. DV, VR, Finma,… alle von PG und Gantenbein abgeräumt, bzw. mundtot in die Tasche gesteckt. Mal sehen, was die Zürcher Justiz parat hält gegen PV und seine Nachfolger. Derzeit scheinen PG und Gantenbein mit ihrer Realitäts-Verkrümmung tatsächlich durchzukommen und geben die Losung aus: „Wenn ihr uns nichts nachweisen könnt, bleiben wir.“ Eine solch dreiste Verweigerung vor Führungsverantwortung… hat man über Jahrzehnte kaum jemals in der Schweiz und Europa gesehen. Sollten sie damit tatsächlich durchkommen, kann man wirklich vom Glauben abfallen.
    PG hat (im für ihn besten Falle) seine Pflichten, „Schaden von RCH abzuwehren“, komplett versagt. Dies sowohl als Mitarbeiter Nr. 1 von PV als auch als dessen Mitarbeiter. Jeder weiterer Tag mit ihm an der Spitze ist ein klares Signal an alle Mitarbeiter von RCH: „Dreistigkeit obsiegt“.

    • „…als auch als dessen Nachfolger“ muss es natürlich lauten.

  32. Dass die Grossbanken von Blender und Schwätzer geführt werden, wissen wir schon lange. Siehe Gottstein in FN von heute: Illy weg, der Neue war ja sowiese der Rainmaker! Time will tell. Für mich (UBS Kunde / ex-CS / ex-UBS Mitarbeiter) war Raiffeisen bis vor wenigen Monaten echt sympatisch und ich habe mir einen Wechsel vorstellen können. Nein danke. Leider ist auch die Bank, offensichtlich gleichsam wie die Grossbanken, von Leuten ohne Charakter geführt. Schade.

  33. Man hüte sich vor den HSG-Professoren. Der vorangegangene VRP war eine Katastrophe, und der neue Hr Gantenbein hat den Start auch schon versemmelt. So wird das nichts. Eine Fehlbesetzung löst die andere ab, und der verantwortliche CEO darf weiterwursteln. Der ganze Raiffeisen-Verband ist nicht mehr zeitgemäss.

  34. Kurt Sidler, oberster Raiffeisendelegierte, ist der gleiche intelligente Plauderi wir Gantenbein, Gisel & Co.

    Sidler: „FINMA Bericht sei harscher dahergekommen als wir erwartet haben obwohl die Inhalte schon die gleichen gewesen sind wo wir gewusst haben . . .“.

    Ist schon erstaunlich, okay bei Raiffeisen eigentlich nicht mehr, wie solche Personen in die jeweiligen Gremien oder Positionen berufen werden und dann so kläglich und auf der ganzen Linie versagen und noch weiterwirken wollen und vor allem dürfen.

    Solche verbale Outputs zeigen klar auf, dass dieser
    unselige Klüngel den Knall bis heute nicht gehört hat, geschweige verstehen will/kann um was es eigentlich geht.

    Bei Raiffeisen gilt offenbar die gegenseitige Lohn- und bezugsmässige Besitzstandgarantie mit FINMA-Bundesgarantie.

    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/blick-interview-nach-der-delegiertenversammlung-das-sagen-die-raiffeisen-verantwortlichen-id8507620.html

  35. Es sieht so aus als könnte eine nachhaltige Veränderung nur durch die Basis, die Kunden, bewirkt werden.
    Also ich hab ein Raiffeisenkonto und das lass ich jetzt (aus)sterben und für ein weiteres Bankgeschäft werde ich mich auch nicht an Raiffeisen wenden. Ich möchte eine nachhaltige Veränderung.
    Leider wird meine „Protestaktion“ als Einzelperson nicht viel bewirken, aber trotzdem.

  36. zum Glück habe ich meine Beziehung zu der Raiffeisen aufgelöst. Es ist zum heulen !!!!! Sauhäfeli / Saudeckeli. Einfach unglaublich für die Schweiz. Die oberen dürfen lügen und betrügen, dem Kleinen wird Salär gekürzt oder entlassen. Pfui Teufel

  37. Dies ist keine Satire: Die treiben es so weit, bis ihnen die Kunden in grosser Anzahl davonlaufen… Dann erst werden sie die Geschäftsleitung auswechseln. Irgendwie wie mit den Bienen, die den Honig in grosser Anzahl brachten. Die Mächtigen haben sie mit Gift vertrieben. So sterben dann auch die „Ameisen“ aus. Gantenbein will VRP werden? Das ist nun wieder Satire!

  38. Reminder zu Gehrig:

    ,- Gehrig ist eng verbunden mit Franz Marty ehem. VRP RCH
    ,- Gehrig hat bei Swiss Life mit einer Unternehmensbewertung / -kauf eine Milliarde selber in den Sand gesetzt!
    ,- Gehrig wird sich wegen seiner Funktion bei Swiss Life nicht mit relativ kleinen Beträgen (Milliönchen) aufhalten

    Gehrig fehlt die Unabhängigkeit und vertritt somit den alten „Raiffeisen-Club“. Da Gehrig selber bei Akquisen grobe Bewertungsfehler gemacht hat, hat er nicht die fachliche und praktische Autorität sowie natürliche Hemmungen Bewertungen von Akquisen zu kritisieren.

    Kein Wunder funktioniert Gehrig perfekt als „Deckeli“.

    https://www.blick.ch/news/awd-debakel-bei-swiss-life-der-1-milliarden-flop-von-bruno-gehrig-id2113548.html

    https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/altlasten-und-neue-probleme-raiffeisen-verpasst-den-neuanfang-132435449

    • Ja ok, Blick zitieren, wo nebenan Trump, Rigozzi und Monstern stand ist schon relevant….
      Aus der Geschichte lehren wir, dass von 3 Professoren mindestens 2 in der Wirtschaft versagen haben und vor allem Wirtschaftsprofessoren… darunter „Big Minds“ à la Merton, Scholes und anderen…. der enzige von diese big minds, der Erfolg gehabt hat war Fisher Black ( von Black&Scholes) mit Derivaten bei Trading Room von GS, da er immer gespottet hat, dass er nicht wüsste wieso die Markteilnehmer an diese einfache Formeln glauben, wenn man die Annahmen anschaut, dann sieht man schnell dass nicht funktionieren kannn…
      Somit ist Gierig statistisch keine Ausnahme und er ist “ true & fair“…
      Das System RB ( hier die Analogie zu BS Formula…) ist einfach ein “ Standhalter der era Vincenz“…. und Giselle mahnt von Angst wegen run of Bank, dabei weiss er genau, dass auch wenn die n-1 Bank pleite ging, für die Zentrale wäre nur ein Muki bisser… so wie kann ein solche System unter diese Annahme funktionieren? Vielleicht erwarten Sie auch „Ein Wunder“ wie die CH – Nati gestern Abend…. Wunder ist auch, aber ein Drama Kino. Somit RB dreht sich zwischen Wunder und Drama….mal schauen was drauskommt…😂🤣

    • Aus Zeitgründen hatte ich den obersten Google Link zur Thematik eingefügt und der war vom Blick.

  39. Nicht genehme Kommentare werden hier nicht publiziert. Was der Empörung um dem Raiffeisen Bashing nichts nützt, darf keine Stimme erhalten. Bravo.

    Es wurde reagiert auf die Kritik. Mit Fakten, mit nachhaltigen Änderungen und ohne viel Lärm. Der gesamte VR tritt zurück und wird erneuert. Es werden neue Strukturen und Reglemente (Check & Balances) erarbeitet. Und ein Vergütungsmodell mitsamt Bericht.

    Das sind starke und geeignete Massnahmen. Und jetzt warten wir den Gehrig Bericht noch ab, der nicht viel neues, wenn überhaupt zu Tage bringen wird.

    Dann kann wieder mit Spesen und FB Post Stimmung gegen einzelne Exponenten von Raiffeisen gemacht werden.

    Der 15 Min. Ruhm geht allmählich zu Ende. Wieder langweilige Jobentalssungen und Restrukturierungen Artikel. Wie öde.

    • Herr Hässig, Sie sind ein Engel, dass Sie auch solchen Lohnschreibern Raum gewähren.
      Lassen Sie sich von diesen Subjekten nicht irritieren. Sie sind wichtig für den Finanzplatz.
      Wichtiger als die akademischen Tiefflieger und Bruchpiloten auf jeden Fall.

    • Sogar Ihre arroganten Tiamento Schrott-Ergüsschen werden publiziert… und Sie beschweren sich?! Vielleicht hilft Ihnen einmal eine ruhige Minute in den schönen Appenzellerbergen, Ihren offensichtlich verpeilten Wertekompass zu adjustieren. Viel Glück!

    • […] Es werden neue Strukturen und Reglemente (Check & Balances) erarbeitet. Und ein Vergütungsmodell mitsamt Bericht […]
      –> schon an die „alten Vorschriften“ hat sich keiner gehalten wieso soll das plötzlich anders sein, die Firmenkultur bei RCH ist vergiftet, auch weil die „alten“ Leute immer noch am Ruder sein wernden.
      Naiv zu glauben dass wenn es neue „Gesetze“ gibt sich jeder automatisch daran hält und das „Problem“ somit gelöst ist.

      Honni soit qui mal y pense…..

    • „Und jetzt warten wir den Gehrig Bericht noch ab, der nicht viel neues, wenn überhaupt zu Tage bringen wird.“ – Ich bewundere Ihren Weitblick, Herr „di Marco“, äh Gisel. Den mit dem Abwarten haben wir auch noch nie gehört, schon gar nicht als Beruhigungspille.

    • Solange sogar Dein Müll publiziert wird kannste Dich wohl kaum beklagen, PR-Fuzzi!
      Hoffentlich zahlt Dich der Gisel gut (natürlich mit dem Geld der Genossenschafter!)

    • @Tiamento di Marco:

      Was wurde reagiert? Ja wirklich. Patrik Gisel fliegt mit seinem Privatflugzeug herum und verrechnet einen Teil der Kosten als Spesen der Raiffeisen. Erinnert mach meiner Meinung sehr Stakr an Pierin Vincenz‘s Umgang mit Spesen oder besser gesagt Raiffeisengeldern.

  40. Sonnenkönig Gantenbein hat noch immer nicht begriffen, dass «seine» Zentrale in St. Gallen nur ein Service Center (der Raiffeisenbanken) ist mit einem masslos überbezahlten Back-Office-Chef namens Patrik Gisel.

    PS: Das in St. Gallen und im Zürcher Hyatt «verjubelte» Geld wurde nicht durch Raiffeisen Schweiz «verdient», sondern durch die lokalen Raiffeisenbanken in St. Gallen «abgeliefert».

  41. Ja und? Hätte er sagen sollen: lasst die Sau raus und macht Raiffeisen öffentlich schlecht? Hätte er nicht zur Mässigung aufgerufen – DAS wäre ein Versagen, rein führungsmässig und gesamtverantwortlich betrachtet.

    • Wieso? Als ich mich heute bei meinem Bankleiter beschweren wollte ist er eine Viertelstunde über Gisel und Gantenbein hergezogen.
      Er hat auch gemeint, er prüfe gerade, einen ähnlichen Brief wie die Raiffeisenbank Horw an alle Kunden und Genossenschafter zu schreiben.
      Hat mir gezeigt, dass ich am richtigen Ort Bankkunde bin und wenigstens noch ein paar aufrechte Leute dem Misthaufen in St.Gallen Widerstand leisten.

  42. Liebe Raiffeisen-Delegierte

    Ich hatte bis zum Schluss gehofft, dass sich auch bei Ihnen die Erkenntnis durchsetzt, dass ein glaubwürdiger Neuanfang ein Bruch mit der Vergangenheit, sprich die Absetzung von Patrik Gisel, zwingend erfordert. Offenbar hat Ihnen hierfür aber der Mut und das notwendige Rückgrat gefehlt. Vielmehr haben Sie sich offenbar bereits im Vorfeld von der Raiffeisen-Spitze instrumentalisieren und einbinden lassen. Schade – ich hätte deutlich mehr von Ihnen erwartet. Mit Ihrem feigen Verhalten erweisen Sie Raiffeisen einen Bärendienst.

    • Typische Schweizer eben. Traurig. Mit solchen Knorrlis hätten die Eidgenossen am Morgarten nicht gewonnen.

    • Lieber anonymer Schreiberling

      Leider liegt es nicht in der Kompetenz der Delegierten, die GL RCH abzusetzen. Das muss der VR tun! Und bei der VR-Erneuerung sind bekanntlich klare Zeichen gesetzt worden.
      Ein bisschen weniger Polemik bitte!

    • Lieber anonymer Delegierter
      Als Raiffeisen-Genossenschafter erstaunt Ihre Haltung. Als ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrates (Bankaufsichtsbehörde vor PWC) einer Raiffeisenbank nicht. Ich habe selbst feststellen müssen, wie Verwaltungsräte Kredite bei der von ihnen zu leitenden und zu überwachenden Bank haben, deren Tragbarkeit nicht den Kriterien entsprochen haben und wo der normale Risikobeurteilungsmechanismus ausser Kraft gesetzt wurde. Mahnungen wurden nicht ernst genommen und auch nicht umgesetzt. Mit der PwC-Bankrevision ging es im selben Stil weiter. Es wurde nur teurer aber nicht besser wie figura zeigt. Es ist nicht nur der Kopf der bei Raiffeisen stinkt, es braucht einen fundamentalen Veränderungsprozess in den Genossenschaften und es braucht auch verantwortungsbewusste Delegierte, denen das Wohl der Bank an erster Stelle liegt und nicht die Sicherung der alten Pfründe. Interessant ist auch wie viele Architekten Einsitz in den Raiffeisen Verwaltungsräten haben. Die Verbindung von Bau und Grundpfandkrediten ist sehr offensichtlich und die damit verbundenen Interessenskonflikte fallen auf. Hoffen wir, dass die Basis der Genossenschafter den Mut hat, Veränderungen in die Wege zu leiten und diesen ganzen Sumpf endlich austrocknet. Die meisten Genossenschafter sind sich ihrer Nachschusspflicht gar nicht bewusst. Wenn da mal was schief läuft, dann gute Nacht.

    • @Delegierter: Sie haben recht, die Delegiertenversammlung kann Gisel nicht absetzen. Aber man hätte klar zum Ausdruck bringen können, dass man einen neuen CEO wünscht um den sogenannten Neuanfang voranzutreiben. Das interessante bei Raiffeisen Schweiz ist, dass der CEO der Dienstleistungsfirma für die über 250 Raiffeisenbanken, diese kontrolliert anstatt umgekehrt und wohl auch den Verwaltungsrat. Das System Vincenz lebt somit weiter und alle schauen zu. Man wird wieder neue Verwaltungsräte finden, die das Spiel mitmachen. Eines muss man Pierin Vencenz lassen, das System hat er gut aufgebaut und konnte somit alle Kontrollen aushebeln und alle Entscheide selber treffen. Und so nebenbei noch einiges in die eigene Tasche schieben. Interessant ist, dass es bekannt war und alle bei Raiffeisen haben weggeschaut. Und warum schaut man weg? Wohl weil man selber auch ein wenig mitprofitiert.

    • Lieber Delegierter RCH

      Was tun Sie wenn der VR nicht das tut was Sie gerne möchten?

      ..Eben, darum handelt der VR nicht gegen den Willen der Delegierten…oder?

      Das Argument hat etwas mehr mit Logik als mit Polemik zu tun.

      Wenn sich die Delegierten von RCH und die VRP’s je Bank einig sind, dann können sie sich formell problemlos kurzfristig in die Geschäfte des VR und der GL einmischen und diese z.B. absetzen. Bevor Sie fragen: Ich kenne Gesetz und Statuten von RCH.

    • @Fritz the Cat

      Sehr interessanter Bericht.

      Die Nachschusspflicht über die Beteiligungsscheine hinaus wurde allerdings abgeschafft vor ca. 5 Jahren.

    • War ja klar, alte Männer und rückgratlose Feiglinge fürchten die konfrontation. Same shit diffrent business.

  43. Die Delegierten von RCH sind ein Schwachpunkt im Raiffeisensystem.

    Sie lassen sich anscheinend wie Schulmädchen bevormunden und die Rechte erklären.

    Die Delegierten von RCH können, wenn sie sich einig sind, fast alles bei Raiffeisen CH bewirken – Darum legt RCH auch so viel wert auf individuelle Beeinflussung (Devide).

    Ich glaube nicht, dass die FINMA tatsächlich verbietet, dass ein Bankleiter im VR sitzt, sofern er gewisse geforderte Kompetenzen mitbringt

    Die Bankvertreter / Delegierten sollen sich UNABHÄNGIG INFORMIEREN und beraten lassen.

    Jedenfalls müssen in dieser heiklen Phase die Rechte der Regionalbanken gestärkt werden -bei einer Umwandlung von RCH in eine AG verlieren sie fast alle potentiellen qualitativen Mitspracherechte. Sie können nur noch die Dividenden allenfalls Löhne durchwinken und entweder an Raiffeisen Schweiz wie ein Franchise-Nehmer zahlen oder austreten.

  44. „Nicht nachhaltig, die Halbe Führung abzusetzen“ sagt der Gisel. Da hat er völlig Recht! Die GANZE Führung muss abgesetzt werden! Analog zu PostAuto.
    Schwerste Weisungsverstösse sind nachgewiesen durch die Finma (Vincenz Kredit). Gab es irgendwelche Konsequenzen? In Risk? In KRM? Nada.

  45. „und es wäre nicht nachhaltig, die halbe Führung abzusetzen“, mein Gisel offenbar im Einklang mit Gantenbein. Die beiden haben ja keine Ahnung von fast gar nichts. Einen Neuanfang kann man nur machen, wenn oben Tabula rasa gemacht wird und mit neuen Köpfen ein Restart versucht wird. Gisel und Gantenbein sind belastet und wollen es nicht wahrhaben – Kunststück, es winkt ja eine schöne Stange Geld, das haben die St. Galler, Raffeisen und HSG bzw. Uni schon lange bemerkt.

  46. Mutti, die emotionale Variante:

    Gantenbein hat die Rechte der Delegierten / Genossenschaften zu vertreten!!

    Alleine die Präsentantion dieser Perspektive hat er sogar an der Pressekonferenz mit seinen Aussagen total „verpeilt“.

    Am Ende der Presskonferenz grinsten sich Gisel und Gantenbein erleichtert gegenseitig an – der Klassiker*!

    *Insiderhinweis für Kommunikationspezis

  47. Wenn Filz beim Filz aufräumt bleibt Filz zurück.
    Geld und Macht ist einfach zu verführerisch. Es glaubt doch niemand, dass G&G ihre jetzige Macht einfach so wieder aufgeben. Was sollen die beiden ohne Raiffeisen machen? Die haben doch sonst nichts. Welcher König gibt freiwillig seine Herrschaft auf und wird „normaler“ Bürger …

    • Da gab’s doch mal einen Song … ca 1970:

      „Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben
      Schöner Playboy, …“

      Gut, Schönheit ist im Auge des Betrachters. Also defintiv nicht in meinem.

  48. Ich kann mich nur wundern: es wurde kein wirkliches Zeichen gesetzt und keine ernsthaften Bemühungen sind erkennbar gewesen, die den angekündigten Neuanfang untermauern.

    Gisel kann weiterhin schalten und walten, obwohl er über Jahre hinweg Teil des Problems gewesen ist und am System Vinzenz partizipieren hat können. Ich verstehe nicht, warum Gisel als VR und VRP der betroffenen und ins Visier geratenen Beteiligungen seitens der Basis nicht härter angefasst wird. Sehr bedauerlicher Umstand. Chance vertan! Kultur adieu!

  49. Gantenbein steht für weiterwursteln bei der RB. Schont Gisel dass er als zukünftiger VRP einen Lakaien als CEO hat. Transparenz nicht gefragt. Berichte nicht zugänglich gemacht, die Presse an der DV ausgeschlossen. Das ist alles andere als ein Neuanfang, so könnte auch Putin argumentieren!

  50. Gantenbein ist die allergrösste Enttäuschung. Er lässt seine „liebe“ Maske fallen und zeigt sein egoistisches Gesicht. Sein Credo lautet: Vernebeln und vertuschen auf Teufel komm raus! (Er will unbedingt das lukrative Jöbli….)

  51. Typischer Montagmorgenbericht, wenig Inhalt, schwere Lesekost wegen zu vieler Fehler. Das können Sie besser, Herr Hässig.

  52. „Rückgabe der Vergütung wird nicht entsprochen weil es aus Sicht des VR gegen aussen die falschen Signale sendet“
    Ja prima, in dem fall wurde ja nichts falsch gemacht, oder anders man könnte ja rückwirkend erhöhen was nach aussen ein Signal senden würde es wurde alles Top gemacht. Mensch die sind um nichts verlegen um ihre eigene Kohle zu retten, egal wie faul das Argument ist. Nur bei den Mitarbeiter wäre das ne ganz andere Sache!

  53. wie bei den gv’s üblich: dicken hals und doch nichts ändern.
    alle selber schuld, diese genossenschafter.
    gierig bleibt gierig.
    sobald die zinsen steigen, dürfen die genossenschafter dann
    kräftig geld einschiessen der zentrale.
    spätestens dann wird es denen dämmern.

  54. Klare Fälle für die Klapse sind hier auszumachen, aber sicher nicht Leute für eine Position an der Spitze der RCH!

  55. Ach Luk Luke, ging in die Hose Ihre Polemik. Es ist doch normal, dass ein Dprecher und nicht jeder irgendetwas sagt. Es sind Delegierte und nicht Einzelaktionäre. Herr Didler als Vertreter der Delegierten hat das gut gemacht. Auch Gantenbein, wenn man die PK verfolgt hat.

    Es gibt einen Gesamtwecjsel im VR und Strukturen und Reglemente werden angepasst? Untersuchung folgt.

    Was wollen Sie denn menr? Weg mit Gisel aus persönluchen niederen Gründen. Das ist verwerflicher pseudo Blog Journalismus.