Die Roche baut ab. In Zug, wo der Basler Pharma-Multi im Dorf Rotkreuz seine wichtige Division Diagnostics betreibt.
Der Abbau wurde letzte Woche bestätigt; er soll klein ausfallen. Was die Medienstelle nicht offenlegte, dafür jetzt aber ein Insider offenbart:
Es dürften viel mehr ihre Stelle verlieren. Die Rede ist von „Hunderten“. Halt einfach Externe.

Genannt werden diese „Contractors“, es handelt sich um Leute, die von Adecco & Co. den Grossfirmen vermittelt werden.
Die Erschütterungen treffen laut der Quelle die Roche Diagnostics-Abteilung „Operations“. Dort käme es in den kommenden Tagen und Wochen zu besonderen Eruptionen.
Massenhaft für Jobs ins Billigausland verschoben.
Hintergrund sei ein kolossales Versagen des Managements. Dieses habe einen neuen „Massenspektrometrie-Analyser“ entwickelt.
Von ihm hätte sich die Diagnostics-Spitze den grossen Erfolg erhofft. Effektiv habe die Entwicklung Hunderte von Millionen verschlungen.
Und nie das Erhoffte gebrachte. Das Gerät und die Methode seinen ein „Flop“, so die Quelle.

Was die Roche-Lenker auf dem linken Fuss erwischt habe sei China. Dort seien die Rückvergütungen für Labortexts massiv gekürzt worden.
Sprich: Statt dass der „Massenspektrometrie-Analyser“ zum Goldesel würde, erweist er sich als viel zu teuer.
Das Problem für Roche Diagnostics verschärfe sich, weil die Spitze andere zentrale Entwicklungen „verschlafen“ respektive diese auf Eis gelegt hätte.

Jetzt müsse die Crew die Fehler „ausbaden“, so die Auskunftsperson. Eine Sprecherin von Roche sagte letzten Freitag:
„Roche muss sich kontinuierlich an ein sich stetig wandelndes Umfeld anpassen, daher müssen wir unsere Ressourcen entsprechend bestmöglich einsetzen.“
„Dies bedeutet, dass es in einigen Bereichen bei Roche zu Stellenkürzungen kommen kann, während wir in anderen Bereichen die Mitarbeiterzahl erhöhen.“
„Im Rahmen dieser fortlaufenden Überprüfung werden wir innerhalb unserer Organisation in Rotkreuz Anpassungen vornehmen.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wo liegt dir Range für den Verdienst eines externen Contractors in der Pharma Branche?
Als Referenz: in der Finanzindustrie lagen vor einigen Jahren locker bis zu 20k CHF im Monat drin.
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Aus einschlägiger eigener Erfahrung: Ab in die Frühpensionierung. Je früher desto besser.
Das Leben bietet mehr als Arbeiten.
Und für die unbelehrbaren. In Pattaya suchen sie wieder Tauchlehrer (Tauchkenntnisse sind keine Voraussetzung. Nur Englisch sollte man sprechen und sich gut verkaufen können).
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Die Medikamenten Preise sind
sicher dieses Jahr wieder viel
teurer. Original oder Generika
spielt auch keine Rolle mehr.
Unterschied sind ein paar
Franken noch,meistens vom
gleichen Hersteller!!