Der Sprüngli ist eine Institution. Er gehört zum Paradeplatz wie die CS. Die ist weg, die Confisérie aber bleibt.
Für immer. Oder?
Jüngst häufen sich die Irrungen und Wirrungen. Der Grossumbau im 1. Stock verärgerte viele. Man musste plötzlich vorab reservieren.
Jetzt sorgt ein Hahnewasser-Gate für Aufregung. Stammgäste kriegen ein Glas Wasser gratis aus der Röhre.
Genau eines.
Wünschen sie ein zweites, macht der Kellner eine unglückliche Miene. Sorry, geht nicht.
Das erlebte ein Zürcher diesen Samstag im Sprüngli-Hauptgeschäft am Epizentrum des Finanzplatzes.
„Der Mitarbeiter meinte zu mir, er dürfe nicht mehr als ein Glas Hahnenwasser pro Gast zum Kaffee abgeben“, so der Gesprächspartner. „Befehl von oben.“
Am Zürcher Hauptbahnhof gabs auch News. Dort verlangte das Personal über Nacht einen „Servicezuschlag“ von einem Franken für jene, die ihre eingekaufte Schoggi im Lokal verspeisen wollten.
Die Ware hat ihren Preis, trotzdem wollte Sprüngli noch mehr.
Kaum ausprobiert, stampften die Zuständigen das Vorhaben ein. Es war offenbar nicht auf besonderen Anklang bei der edlen Kundschaft gestossen.
Im Bahnhof Basel führten die Verantwortlichen des dortigen Shops kürzlich ein Verwirrspiel der Extraklasse auf – mit identischen Pralinés zu komplett unterschiedlichen Preisen.
Die eine Schachtel mit 77 Stück war gleich schwer wie die andere mit 117 Stück – letztere aber 40 Prozent teurer. Hat Sprüngli sein Business noch im Griff?
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Ein Glas Hahnenwasser pro Gast, klar, Hydration ist Luxus. Bald gibt’s wohl Sauerstoff nur noch gegen Quittung.
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Es änderte sich etwas vor ca. 7 Jahren, schon vor dem Umbau. Das Authentische ging verloren, das Menu änderte sich, es wurde kommerzialisiert und oberflächlicher. Schritt für Schritt ging die Qualität nach unten, dafür die Preise nach oben. Es ist nicht mehr das es einmal war.
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Die ganze „ich möchte alles kostenlos“ Mentalität ist zum….
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Thailand 🇹🇭 ist doch viel billiger, warum
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Sprüngli hat’s verstanden: Erst 1‑Franken‑Serviceaufschlag, jetzt Wasser‑Rationierung. Fehlt nur noch, dass man fürs Atmen eine Marzipan‑Gebühr löhnt.
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@Lukas: Arbeitest du gratis (falls Journalist überhaupt ein seriöser Job ist)?
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Da gibt’s eine Antwort drauf: Boykottieren.
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@Yvonne: Genau. Mein letzter Kauf = letzten Mittwoch. Dann Boykott und schlechte Noten in Blogs & Foren auf anderen Sprachen (+ 3 ausser Deutsch).
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Schoggi für 279.–, Wasser rationiert wie in der Wüste. Sprüngli schafft es, gleichzeitig teuer und knauserig zu sein eine seltene Kunst.
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Was ist das dann plötzlich mit diesem Sprüngli-Bashing?
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Befehl von oben klingt nach einem Ort, wo jemand ernsthaft glaubt, man könne die Marge retten, indem man Durst verbietet.
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Ein zweites Glas Leitungswasser! Bitte, wir sind hier am Paradeplatz, nicht in einem Entwicklungsland. Wer Durst hat, soll Champagner bestellen.
Wusste nicht das in Zürich Wasser knapp ist. Parkplätze ja, aber Wasser?
Ihr lasst Euch doch freiwillig über den Tisch ziehen. Die Firmen sehen dass Ihr zu blöd für’s Wählen seid, also kann man Euch auch mit allem anderen abzocken. Züri halt.
Kommt ins Rheintal, wählt SVP, dann könnt Ihr soviel Wasser saufen wie Ihr wollt. Nein doch nicht. Bleibt wo Ihr seid, wir haben kein Sprüngli.
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PFAS verseuchtes Hahnenwasser können sie selber saufen.
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@Ösi: Bin nicht aus dem Rheintal, müsste ich mich zwischen Zürich und dem Rheintal entscheiden, würde ich das ländliche Rheintal auswählen. Für einen Menschen wie sie, der lange Ladenöffnungszeiten als Lebensverbessrung einstuft, ist es vermutlich das Paradies den ganzen Tag shoppen zu gehen. Ich würde ihnen empfehlen sich mehr in der Natur aufzuhalten, im Rheintal geht das noch.
@Ösi: Touché. Ich bleib trotzdem lieber dort wo Wald und Wiese sich noch kennen und der Frosch gute Nacht sagt.
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Palfner und SVP. Passt!
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Antwort an @Ösi ist Konkurs: Mit dem Weggang von Jelmoli (vom Zentrum) hat ZH kein Interesse mehr. Es gibt nur „Markengeschäfte“, die wir sehr leicht anderswo zu viel, wirklich viel niedrigeren Preisen finden können.
Außerdem schaffen die Fahrräder im Zentrum Anarchie, das ist extrem unangenehm.
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Es ist hier jedem frei gestellt, dort einzukehren oder nicht.
Oder auch selber ein Restaurant zu eröffnen, dass dieses Renomée erschafft und gratis Leistungen verteilt. Ein Glas zu servieren/waschen/ersetzen an einem der teuersten Plätze der Welt ist halt nicht umsonst.
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Wer zu Sprüngli ins Cafe geht, vermag sogar auch das erste Glas Wasser zu bezahlen.
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Ich würde mich nicht trauen, um ein zweites Glas Wasser zum Kaffee zu fragen. Ich finde ein Glas dazu ist ok. Vielleicht kommt noch jemand auf die Idee, ein Stück Torte zu bestellen, zuerst die Sahne drabfressen und nochmal Sahne zu bestellen. Und der Vergleich mit den Pralinen ist mehr als schwach, 77 gegen 117, die Arbeit machts da wohl aus, nicht das Gewicht.
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Redets wenigschtens tsüritütsch döt ?
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Macht den Saftladen Sprüngli doch endlich zu! Haben die Sozi-Zürcher nichts anderes zu tun?
Zum Glück brauchen wir dieses verblödete Zürich nicht.
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Und warum soll man überhaupt ein zweites Glas Wasser zum Kaffee wollen? 🤔
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Ich bestelle immer das Club-Sandwich.
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Tja, Sprüngli ist sowieso überbewertet.
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@Exil-Züricher: Genau. Das Backen & die Schokolade sind in Bozen viel besser, zum Beispiel beim Peter und/oder beim Acherer.
Oder im Waadtland beim Tristan (Perroy VD). Mit zusätzlich einem perfekten Empfang (& gratis Parking).
Wer Schokolade mag, hat sehr, wirklich sehr viele Adressen im Kopf.
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Es ist üblich, dass Produkte „to go“ weniger kosten, als Produkte, werde vor Ort gegessen werden. Habe nichts dagegen, dass Schlaumeierli, welche etwas „to go“ kaufen und vor Ort konsumieren mit dem Differenzbetrag zur Kasse gebeten werden.
Dass es zum Kaffee ein kleines Glas Wasser dazu gibt, gehört zum guten Ton und zeichnet gute Cafés aus. Das bedeutet nicht, dass es danach mehr Wasser gibt.
Leute, welche solche Beträge für Industrie-Schokolade ausgeben, sollen sich nicht beschweren. Sie taten dies zwar nicht unbedingt im vollen Besitz ihrer geistigen Kräfte, jedoch freiwilig.
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Boomerprobleme
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In einem Restaurant bezahlt man für die Dienstleistung. Ein Sitzplatz, Ambiente, Sanitäranlage, Bedingungen etc….
Diese ständig wiederkehrende Debatte um Gratis Waser ist unnötig.
Nirgends im Leben gibt’s was gratis!
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Chuck Norris bekommt so viel Wasser wie er will.
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Genial!
Erfahrung und Wissenschaft zeigen, dass Bedürfnisbefriedigung ein Urtrieb des Menschen ist. Und, der Nutzen eines Gutes (zB Erlebnis) mittels Knappheit erhöht werden kann. Die Mengenkürzung entspricht einer Preiserhöhung: der Nutzen für Zürcher steigt und damit auch deren Befindlichkeit (Ego). Deshalb konstruiert Sprüngli, inmitten von Züri, eine lokale Gastrowüste.
Zusätzlich: Ein grosszügiges Geschenk von Sprüngli für die Indigenen: die dürfen schon heute die staatlich verordnete Klimakatastrophe erleben.
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Ja, der Verfall ist spürbar. Habe das auch letzten Mittwoch erlebt. Außerdem sind die Preise für Basisprodukte explodiert. Es gibt nur eine Lösung, den totalen Boykott.
Für diejenigen, die Schokolade mögen: Probieren Sie belgische Schokolade, sie ist ausgezeichnet. Guylian (the original seashells z.B.) und/oder die Perugina Pralinés.
Überall gültig: wenn ein Unternehmen die Kunden vergisst, muss man dieses Unternehmen vergessen.
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Wir mussten am Samstag 15 Minuten warten bis eine Kellnerin unsere Bestellung aufnahm. Gebracht wurden die 2 mittelmäßig Cappuccini wieder von jemand anderem. Hinterer Teil war abgesperrt obwohl viele Leute auf der Treppe anstanden. Der ganze Service scheint chaotisch und unübersichtlich und uneffizent organisiert zu sein. Für uns war es sichet letzter Besuch. Ein Plus die neuen Toiletten.