Raiffeisen: 750’000 Stutz für Lachappelle „wenig“

In Intern-Dokument verteidigt Spitze der Genossenschaftsbank Honorar des neuen Präsidenten – „Wesentlich tiefer“ als beim Ex.

Guy Lachappelle soll unter allen Umständen und gegen alle Vorbehalte als neuer Präsident auf den Raiffeisen-Thron gehievt werden.

Zu diesem Zweck hat die Führung der Raiffeisen Schweiz gegen die rebellischen Raiffeisen-Banken im Lande eine Kommunikations-Offensive gestartet.

Die Massenmedien schreiben nun gut über Lachappelle. Laut Finanz und Wirtschaft ist dessen Wahl praktisch sicher.

Als zweite Flanke beackert die umstrittene Raiffeisen Schweiz-Führung, die auf operativer Stufe aus alten Pierin Vincenz-Leuten besteht, das Personal.

Mit einem Frage-Antwort-Katalog (hier zum Dokument) versuchen die Kapitäne, die 10’000 Genossenschafts-Mitarbeiter auf Lachappelle-Kurs zu bringen.

Dieser sei nicht im Visier der Behörden bei den hängigen Verfahren rund um einen der grössten Betrugsskandale der Schweiz um eine Anlagefirma namens ASE.

Dort gehe es allein um die Basler Kantonalbank, schreiben die Raiffeisen-Chefs im internen Dokument zuhanden des Personals.

Inwiefern Guy Lachappelle, der Noch-CEO der Basler KB, und die Basler KB zwei verschiedene Dinge sind, wissen die Götter.

Viel kommunikative Energie verwenden die Raiffeisen-Chefs auf die Entschädigung von Guy Lachappelle. Sie geben erstmals zu, dass dieser 750’000 Franken im Jahr erhalten soll.

Diese Zahl ging bisher nur in den Medien um. Jetzt nennen die Verantwortlichen sie selbst zum ersten Mal konkret.

Damit verdiene Guy Lachappelle weniger als der alte Präsident. Gemeint ist der im März aus dem Amt gejagte HSG-Professor Johannes Rüegg-Stürm.

Rüegg-Stürm sei auf 715’000 Franken gekommen – und das für ein 50 Prozent-Pensum. Die stolze Zahl täuscht: Bis 2016 gab es gut 500‘000, erst danach 44 Prozent mehr.

Bei Lachappelle sei die zeitliche Beanspruchung viel höher. Deshalb seien die 750’000 Franken für ihn sogar wenig, wenn man das mit dem Honorar für den Vorgänger vergleiche.

Mit dieser Argumentation macht die Raiffeisen-Spitze eine tollkühne Pirouette. Sie verwandelt einen Präsidenten mit drei Vierteln Millionen im Jahr, der eigentlich nur einen starken CEO aussuchen und führen müsste, in einen Wohltäter für die gemeinsame Sache.

Als Grund für die 750’000 Franken, die für das Genossenschaftsmandat eine neue Dimension darstellen, führen die Raiffeisen-Kapitäne die Anforderungen ans Amt auf. Es handle sich praktisch um einen Vollzeitjob.

„Das Kompetenz- und Anforderungsprofil für den neuen Verwaltungsratspräsidenten sieht das Amt als Hauptmandat vor“, steht im „Q&A: Hintergrundinformationen zum nominierten VRP RCH“.

Und weiter: „In der Anfangsphase handelt es sich faktisch um ein Vollmandat, weil Guy Lachappelle während dieser Zeit keine weiteren Mandate annehmen darf.“

100 Prozent Lachappelle für 750’000 Franken all inclusive – so das von der Raiffeisen-Zentrale in St.Gallen geschnürte Präsidenten-Paket.

Das Problem damit wird immer offensichtlicher. Die Raiffeisen Schweiz-Führung, die Angst haben muss vor einem unerbittlichen Präsidenten, der volle Transparenz schafft, hat sich mit Guy Lachappelle einen Traumkandidaten geangelt.

Lachappelle wollte seine BKB verlassen – etwas Anderes ist immer weniger vorstellbar. Er wusste um die kurz vor der Veröffentlichung stehenden Gerichtsentscheide und um die Risiken, die diese für ihn bergen; jedenfalls, was seine eigene Reputation angeht.

Nichts wie weg aus Basel, so die Losung für Lachappelle. Die dargebotene Hand aus St.Gallen kam da wie gerufen.

Nun musste nur noch das Problem mit dem Lohn gelöst werden. Lachappelle erhielt als CEO der Basler KB gut eine Million im Jahr. Die Hälfte oder noch weniger, wie das vor kurzem für das Raiffeisen-Präsidium im Raum gestanden hatte, waren für ihn ein No-go.

Da finden wir schon eine Lösung, versprachen die Raiffeisen-Königsmacher dem Mann vom Rheinknie – und machten aus einem Teilzeitjob ein Vollzeitmandat.

Die Sache wäre zum Lachen, wenn sie nicht weit reichende und vermutlich besonders schädliche Folgen hätte.

Welcher CEO, der etwas auf sich gibt und viel taugt, hat Lust, unter einem Vollzeit-Präsidenten namens Lachappelle die zweite Geige bei der Raiffeisen Schweiz zu spielen?

Wer will sich freiwillig wie damals bei der UBS unter Präsident Marcel Ospel den Launen und Ambitionen eines Über-Präsidenten unterwerfen?

Wohl kaum einer, der das Zeug hat, die Raiffeisen Schweiz zu neuen Ufern zu führen.

Somit wird klar, was hinter „Operation Lachappelle“ wirklich steht. Der Mann suchte dringend einen machtvollen Spitzenjob – zum alten Salär. Die Raiffeisen servierte ihm diesen auf dem Silbertablett.

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87 Kommentare zu “Raiffeisen: 750’000 Stutz für Lachappelle „wenig“

  1. „Sorry“ für die Wiederholung:

    Nicht nur die Gegenwart disqualifiziert G. Lachappelle, sondern eben auch die Vergangenheit:

    Die seinerzeitigen ASE-Renditeversprechen von 18 % p.a. waren von allem Anfang an als Betrug(sversuch) ZWINGEND ERKENNBAR, da sie in Widerspruch zu banalen „Finance“-Erkenntnissen standen/stehen. Wenn ein angeblicher Top-Kader wie G. Lachappelle dieses Wissen nicht hatte bzw. damals eben wohl eher opportunistisch „beide Augen zudrückte“, dann bot bzw. bietet er heute kaum Gewähr für einwandfreie Geschäftsführung.

    Dass die FINMA und die Presse diesen grundlegenden Punkt ignorieren, ist irritierend, denn er gilt auch für andere Betrugsfälle mit überhöhten Renditeversprechen und Beteiligung von Schweizer Banken!

    Diese Ueberlegung gilt auch für „unerklärlich hohe“ Erträge von speziellen Bankbereichen, z.B. HFT-Devisenhandel, Libor-Erträge etc – „if you know what I mean“.

  2. Der Durchschnittslohn Brutto ist in der Schweiz 6500 Franken pro Monat. Vollzeit.
    Und dem Herrn sind 500‘000 pro Jahr zu wenig?
    Wir moralisch kaputt muss man sein?

    • Moral, Anstand, Ethik das ist nichts für solche Leute. Wir, das Volk muss sich schleunigst zur Wehr setzen gegen diese Elite!
      Die habe alle eine kognitive Dissonanz!

  3. Behaltet doch bitte den Kuhpflütter der OLMA-sdahl bei euch in St. Güllen. Danke.

    A propos OLMA-sdahl: Wie läuft’s so mit Die-Salba? Denn ich denke, die Sonne wird am Arizon noch lange nicht aufgehen. Zumal sich ja kaum jemand vom Lo-Acker machen wird …

  4. Nachdem sich Raiffeisen in allerhöchster Image-Not „klammheimlich“ und ganz kurzfristig als Hauptsponsor des Vincenz-Freund „Köbi“ – Palastes „Alp7“ an der OLMA verabschiedete, ist an die Stelle von Raiffeisen CH plötzlich ein neuer Kurzfrist-Not-Hauptsponsor (zum Sprengpreis?) aus dem Hut gezaubert worden. Es handelt sich um einen nicht unumstrittenen „Liegenschäftler“, der sich nun erhofft, sich endlich auch einmal an der vermeintlichen Köbi-Glamour-OLMA-Sonne profilieren zu können…

  5. Bis vor kurzem prahlte der Hansdampf-Hausi Leutenegger in alle Windrichtungen, dass er sich jeweils mit seinem ewigen und besten „Freund“ Pierin Vincenz an der Olma zur legendären Bratwurst getroffen habe.
    Die Zeiten ändern sich auch in St.Gallen brutal rasant:
    Nach seinem bleibenden gesellschaftlichen Totalabsturz zeigte sich der in weiter Öffentlichkeit wortwörtlich geächtete Vincenz gestern an der Olma-Eröffnung nicht mehr wie üblich und traditionell mit seinem „Freund“ Hausi…
    https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/frauenfeld/der-thurgau-und-die-olma-hausi-hueppen-und-haerdoepfelgwuerz-ld.1060815

    • Danke für den Link. Bisher habe ich das Tagblatt nicht gelesen, aber es gehört offenbar zur Speerspitze des Journalismus:

      «Die Sortenvielfalt nimmt laufend zu», sagt eine Standmitarbeiterin und steckt Zahnstocher in Käsebrocken.

    • Herr Zwahlen könnte eigentlich VRP werden. Mit seinem Rücktritt hat er gezeigt, dass er noch so etwas wie Werte kennt.

    • Eine ganze „Armada“ von HSG-lern ist beim rasanten Imagezerfall der Raiffeisen CH federführend: Bald einmal wird der Name von Pascal Gantenbein als ganz besonders negativ belastetende Gallionsfigur noch vor Rüegg-Stürm, Vincenz, Gisel, Capaul & Co. eine negativen „Ehrenplatz“ belegen…

    • HONRAR GANTENBEIN! FRECHHEIT.

      Gantenbein kassiert das Fette Honorar von Rüegg-Stürm TCHF 700 weil er rein zufällig das Amt als VRP übernehmen konnte (weil er damals das einzige nicht vorbelastete VR Mitglied war.

      Ich erinnere mich als er damals in der Sendung Eco ankündigte die Vergütungen zu i.S.v. „überprüfen“ zu wollen.

      Gantenbein hat sich anschliessend als opportunistisch und dekadent selbst enttarnt.

  6. Krass, dass IP eigentlich als einziges Medium fundierte Berichte zum Thema Lachappelle bringt. Manchmal noch Schweiz am Wochende und SZ.
    Aber den Rest kann man wirklich nicht brauchen.
    Ich tippe auf Schreibverbote.

  7. Warum wohl möchte die alte Führung durch alle Böden hindurch den neuen Präsidenten selber bestimmen? Glaubt irgend jemand von den Delegierten, dass der neue Präsident von Gisels Gnaden gegen Gisel und Co. vorgehen und ihn gegebenenfalls zur Kasse bitten wird? Lassen sich die Delegierten tatsächlich von PR Sprüchen, wie „die Wahl Lachappelles ist praktisch sicher“ beeinflussen?

    • Leider ist die Sache wohl gelaufen. Lass uns „Everybody Knows“ von Cohen abspielen. Das passt.

      ABER: Karma is a Bitch. Guy, ich nehme an, Hässig wird Dich im Visier behalten. Und dann erwischt er Dich halt in 18 Monaten. Oder das Bundesgericht bestätigt das Urteil des Bundesstrafgerichts. Oder, oder…

  8. Die Siamesischen Zwillinge Gisel & Gantenbein scheinen nun eine Politik der Verbrannten Erde zu praktizieren.
    Motto: „Wenn ich Raiffeisen nicht haben kann, dann soll keiner Raiffeisen haben!“ Anders ist eine solche Personalpolitik doch nicht mehr nachvollziehbar.

  9. Ich würde behaupten: Ein Mann mit solchen möglichen rechtlichen Problemen (man lese das Gerichtsurteil, da läuft es einem kalt den Rücken runter) und einem riesigen Reputationsproblem (ASE) hätte grösste Probleme, in einer Raiffeisenbank auch nur eine Stelle als Schalter-Mitarbeiter zu erhalten.
    Also: Als Schalter-Mitarbeiter würde man ihn aus Reputationsgründen kaum nehmen. Aber als Verwaltungsratspräsidenten einer systemrelevanten Bank ist er dann gut genug?
    Bin ich denn hier im falschen Film?
    Wer um Himmels Willen hat denn hier den Background-Check gemacht?

    • Ja liebe Leute, solange Hr. Sidler (Typus Wackeldackel) im Mitentscheidungsgremium sitzt, wird der Status quo beibehalten. Für Aufbruchstimmung müssen andere sorgen.
      Ehe der Hahn kräht, werden die Delegierten von den Feudalherren bei RCH am Nasenring durch die Manege geführt. Einen Bauernaufstand gegen das Establishment wäre aber notwendig, um sich aus den Fesseln zu befreien. Die emotionale Distanzierung zur Basis ist so gross und vice versa die Handlungsfähigkeit der einzelnen Genossenschaften sehr beschränkt, sodass die Oberen machen können, was sie wollen.
      Hört endlich mit dem devoten Verhalten auf. Es fördert nicht die Harmonie sondern lässt Raum für hochleistungsfähige Selbstbediener.

  10. Etwas ist garantiert: Sollte wider erwarten Lachappelle völlig unvernünftigerweise als VRP gewählt werden, dann wir die Dauer-Kaskade von Negativschlagzeilen betr. Raiffeisen nie aufhören…

  11. Lieber Herr Hässig
    Sie schaffen es mit aller Kraft und negativen Energie nicht, Herrn Lachappelle davon abzuhalten, dass er VRP der RCH wird und dort aufräumt. Sie versuchen das mit allen Mitteln und allerlei, was Sie über ihn in unglaublich viel Phantasie ausblümen. Bleiben wir doch bei den Fakten:
    -es liegt nicht gegen Herrn Lachappelle vor
    -er ist ein guter Manager und hat bei unserer BKB dazu geführt, dass die Erträge im letzten Jahr hoch sind
    -er hat weder sein Salär selbst bestimmt noch etwas verschwiegen (es ist ja nicht an ihm sein Salär zu kommunizieren)
    -Lachappelle wird der RCH gut tun – jede Bank macht dort momentan was sie will

    Lachappelle vor President!

    Gruss
    Basler

    • Basler
      Die Banken sind rechtlich eigenständige Unternehmungen. Vor der Einmischung der FINMA war die Organisation von unten nach oben intakt. Ich weiss, Sie kennen nur von oben nach unten, darum ist Herr Lachapelle mit gleichem falschen Denken, der völlig falsch Mann. Die Gleichschaltung der Funktionen mit den anderen Bankorganisationen hat zum Schlamassel geführt.

    • @ Basler: Habe selten einen derart grandiosen Unsinn gelesen. Den Lachappelle könnt Ihr sehr gerne in Basel behalten; den brauchen wir hier sicherlich nicht! Gruss aus St.Gallen!

    • Sie wollen doch nur, dass wieder Ruhe einkehrt und der Problemfall zu Raiffeisen geht!
      Unglaubliche Verfehlungen sind bei der BKB geschehen! Lachappelle war mitten drin! Nun sogar festgestellt durch das BUNDESSTRAFGERICHT!
      Aber glauben Sie nicht, dass das geschehen wird! Wir Opfer werden nicht aufgeben! Niemals!
      Ich verlange Gerechtigkeit! Jeden Franken soll die BKB entschädigen! Und die Organe der Bank sollten lebenslange Berufsverbote erhalten und zivilrechtlich gerade stehen!
      Die Raiffeisenbanken sind auch Opfer von Manipilatoren!

    • Darum ist er die falsche Person, es braucht keinen Aufräumer, sondern eine neue Werteorientierung, Bescheidenheit und eine Dienstleistungssicht

    • Sie müssen einer dieser x-Sesselfurzer bei der BSKB sein, die nur dort eine Stelle fand – mir ist bekannt dass diese Bank sehr viele Leute angestellt hat welche entweder arbeitslos waren oder eh nicht zu gebrauchén sind – viele Kopfnicker.

    • Perspektive von Raiffeisen Schweiz, St. Gallen
      Die Kritik an Lachapelle ist natürlich der Fantasie entsprungen.
      Ach ja, es geht vor allem darum die einzelnen Regionalbanken noch mehr einzubinden und zu kontrollieren (also nicht die Verwaltung in St. Gallen)

      Reminder
      Die einzelnen Regionalbanken sind nicht normale Geschäftsstellen sondern gemäss dem demokratischen System von Raiffeisen autonom. Das soll auch mindestens so bleiben!

    • Lieber Herr u/o Frau Basler
      Bitte ehrlich sein – sie hoffen doch sehnsüchtig, dass er bald aus Basel verschwindet – stimmts?

    • …er ist ein guter Manager und hat bei unserer BKB dazu geführt, dass die Erträge im letzten Jahr hoch sind..

      JaJa für die BKB hat er geschaut, bzw. beide Augen beim ASE Fall ganz fest geschlossen!
      Nur so war es möglich dass sich die BKB an der ASE eine „goldene Nase“ verdient hat und die Boni stimmten.

      Das dabei ein paar Geschädigte zurückbleiben werden, wohl als „Kollateralschaden“, wurde von Herr L. miteingerechnet.

      „Widerlich“ ist alles was mir dazu einfällt.

    • @Basler

      Sind Sie ein Basler? Marcel Ospel vileleicht?
      In dem Fall kann ich Ihnen mitteilen: Monsieur Lachappelle wird nicht zum Teil der Lösung. Er bleibt bzw. wird, wie Marcel Ospel, der gösste Teil des Problems.

      Oder sind Sie Mario Basler? Der Fussballer? Dann wären Sie entschuldigt.

      So oder so bin ich neugierig, was Sie so rauchen, schnupfen oder einwerfen. Denn so einen vollgeilen Trip konnte ich schon lange nicht mehr geniessen!

      Bis zum nächsten Mal bei der Notschlafstelle!

  12. Und hinter der Sache stecken doch die beiden PGs. Der eine PG hofft darauf, dass er das Vizepräsidum trotz seinem verheerenden Versagen behalten kann. Der andere PG hofft auf jemand, der Erfahrung mit Vertuschung hat und noch nie besonders genau hingeschaut hat.
    Und der Rest der Vincenz-Geschäftsleitung (Auer, Poerschke, Schaub, Brügger usw.)
    kassiert weiter Monat pro Monat ab.
    Die Finma setzt auch alles daran, dass ihre üble Rolle nicht aufgearbeitet wird. Die Revisionsstelle ebenso. Und die sonstigen Profiteure (Anwälte, Berater, PR) saugen Raiffeisen weiter aus, dass es einem graust.
    Alle sofort rausschmeissen!

    • Lachappelle, ma belle
      These are words that don’t go together well

  13. Ich habe heute die Kontaktstelle per Mail angeschrieben. Dabei geht es mir um das Wesentliche und nicht um die Symptombekämpfung des Geldschöpfungsbetrugssystems:
    Das Bankensystem muss im Einklang mit der Geldschöpfung reformiert werden. Klare Gewalten -Trennung zwischen Geldschöpfung, Bankensystem einerseits und Wirtschaft (Nichtbanken) andererseits. Entsorgt das Delkredererisiko und befreit das Denkvermögen vom Virus Steuer- und Sozialzahler (Geld fällt nie vom Himmel), eingeimpft von der Fakultät Ökonomie mit der Geldsystembetrugslehrmeinung, wonach die Banken, Kundengelder (gibt es nicht) für die Gewährung von Krediten und für ihre Eigengeschäfte (sollte verboten sein, weil verfassungswidrig) verwenden. In diesem Zusammenhang wäre auch die kreierte (Symptombedienung) systemische Banken überwunden!

    Der Verband hat fast nur strategische Aufgaben im Interesse ihrer autonomen Banken wahrzunehmen. Keine Eigengeschäfte! Operativ hat sie nur den Interbankausgleich zu sicheren (Liquidität = unsinniges Spiel für eine Geldschöpfung aus dem Nichts). Hier könnte Raiffeisen als Geldschöpfer für die Wirtschaft, eine wichtige Rolle verkörpern und das Bankensystem resp. Regierende zur längst notwendigen Reform zwingen, welche die Zukunft vor Krisen bewahrt!

    Es braucht also ein Denker, welcher fähig ist, sein eigenes Denkvermögen vom antrainierten Mist zu befreien! Herr Lachapelle isrt dafür nicht geeignet, weil Ökonomen das Geldsystem nicht verstehen können! In der Schweiz kenne ich nur Wirtschaftsprofessor M. Binswanger, welcher das System einigermassen durchschaut hat (Zahler-Mythos = Fehlanzeige).

    Wer im Fall ASE für die Kreditvergaben der BKB verantwortlich zeichnete, muss Kenntnis von den kreierten Machenschaften gehabt haben, oder er ist zu blöd, um die Zusammenhänge zu erkennen.

    Es ist unverantwortlich, eine derart öffentlich zu recht unrecht kritisierte Person, auf den Thron zu hieven.

    Bis 2003 war ich Bankleiter einer Raiffeisenbank. Während meiner Aktivzeit als Delegierter des Verbandes, wurde unter meiner Führung die seinerzeitige Informatikreform (eine Hardware) und die Statutenänderung zur Möglichkeit von Eigengeschäften (verfassungswidrig = Judikative in verordneter Agonie) verunmöglicht. Nach meiner Aktivzeit hat man beides, völlig entgegen jeder Vernunft und in Missachtung der gefassten Entscheide, umgesetzt. Die gleiche Die Finma, VR und Delegierte von Raiffeisen sind für das Schlamassel verantwortlich. Die Mitläufer bestimmen nun Lachapelle! Ein Schelm, wer denkt?

    Die Kernkompetenz der Raiffeisen wurde durch Schuldengeldspielwarengeschäfte (Grössenwahn) überlagert und führte zum Schlamassel. Eine Rückführung zur Raiffeisenidee ist unerlässlich. Die neue Informatik Avaloq muss man nicht mehr in Betrieb nehmen und versuchen, bestmöglichst zu verkaufen.

    • Lieber Genossenschafter..
      Genau: zu blöd um die Zusammenhänge zu erkennen. Allgemein zu blöd und Devisenmässig wohl speziell zu blöd. Da ist er aber nicht alleine

  14. Als alter pens. Banker ( nie bei Raiffeisen dafür meine Depots dort)
    wünsche ich mir dass dieser Saustall endlich ausgeräumt wird!
    sonst geht es wie mit dem Bündner weiter und das Salär ist
    total überrissen. Dieser Lachappelle hat bei der BKB vermutlich
    noch etwas zu vertuschen.

  15. Irgendwie habe ich von Herrn Lachappelle noch nie gehört, wie der den (Sau-)Laden in St. Gallen ausmisten und den Sumpt trocken legen will.

    Habe ich da etwas verpasst? Oder lässt es sich einfach damit begründen, dass er weder ausmisten noch trockenlegen will?

    Aber sollte er erwartungsgemäss gewählt werden, dann können wir hier weiterhin fast täglich Stories über Raiffeisen Schweiz lesen. Es gibt bereits Gerüchte, dass die PR-Abteilung der Credit Suisse die PR-Abeteilung der Raiffeisen Schweiz massiv unterstützt, mit dem Ziel, dass Lachapelle gewählt wird. Warum: Dann ist nicht die Credit Suisse hier fast täglich in den Schlagzeilen.

    • @B. Meier:

      Sie haben von Herrn Lachappelle noch nie gehört, wie er den (Sau-)Laden in St. Gallen ausmisten und den Sumpf trocken legen will?

      Will er denn den Sumpf trocken legen? Wohl kaum!

      Also wird er
      1. das Professörchen Gantenbein als Vize behalten
      2. den nie-von-nichts-wissenden-und-gewusst-habenden Gisel für mindestens ein weitere Jahr als CEO behalten.

      Immerhin: Bezüglich nie-von-nichts-wissenden-und-gewusst-habend werden sich die Herren Gisel und Lachappelle sicher finden.

  16. Man muss bei der Finma die Nachfrage stellen, wieso Direktor Mark Branson nach der Beurteilung seitens Bundesgericht nicht reagiert? BGer bejaht einen „dringenden Tatverdacht“ und damit wird Guy Lachappelle direkt belastet! Wieso deckt die Finma Lachappelle? Was hat Lachappelle gegen die Finma in der Hand, dass diese aktiv die Installation von Lachappelle bei Raiffeisen unterstützt?

    • Mark Branson schützt die Banken, nicht die Bank-Kunden.

      Branson war Präsident der Verbier-Stiftung (s.a. Prozess Paris) während seiner PR-Zeit bei der UBS.
      Dann folgte die Phase als Verantwortlicher u.a. für UBS-Japan, wo er angeblich nichts mitbekam von den Libor-Schiebereien. Fielen die ausserordentlichen (ergaunerten) Libor-Erträge dem Controlling oder der internen Revision (W. Stürzinger?) der UBS wirklich nicht auf?

      Oder hat er weggeschaut, so wie das Guy Lachappelle mit ASE machte, den er offensichtlich bestens versteht …..

  17. eigentlich ganz einfach, wenn Lachappelle gewählt wird und seine Leistung nicht bringt, oder der Fall BKB / ASE doch noch eskaliert, werden die Delegierten in die Wüste geschickt?????

    Ich glaub da liegt das Problem. Die einzelnen VRP und Bankleiter sind fast alle hoffnungslos überfordert, können mit Müh und Not das tägliche Geschäft bewältigen, und es fehlt schlicht und einfach fachlich und persönlich, um etwas in St. Gallen zu verändern.

    Also was passiert? Es wird schön brav nachgeplappert was vorgegeben wird, weil der Widerstand der wenigen Genossen die zur jährlichen GV im Dorf erscheinen ist wesentlich angenehmer zu ertragen als sich schlau zu machen und sich täglich mit der Zentrale anzulegen.

    Und schliesslich hat man sich ja gegenseitig lieb, kennt sich sich seit Jahrzehnten und ist zufrieden!

    „Den Fortschritt versanken wir den Nörglern, zufrieden Menschen wünschen keine Veränderung.“
    (Herbert George Wells 1866 – 1946)

  18. kann mir einer sagen, was eigentlich der prozess ist bei der wahl. ein kandidat – und wenn dieser nicht gewaehlt wird, was dann, PG bleibt bis auf weiteres?

  19. Man fühlt sich wie in der ehemaligen DDR, wo Speichelleckende „Medien“ die Betonköpfe verteidigt haben.
    Jetzt wird ein neuer Hoffnungsträger präsentiert. Quasi der Egon Krenz von Raiffeisen.
    Raiffeisenbanken, fegt den Klüngel um Gisel und Gantenbein endlich hinweg!

  20. Die Anordnungen der „Zentrale“ an ihre Eigentümer sind die verkehrte Welt, die in St. Gallen offenbar die Oberhand geniesst.
    Alle Anfragen seitens der Presse, die einer (eigenständigen) Raiffeisenbank gestellt werden, sind gemäss Instruktionen von RBCH der Medienstelle von Raiffeisenbank Schweiz in St. Gallen weiterzureichen. Wer dieser Anordnung nicht folgt, hat wohl Konsequenzen zu gewärtigen!
    Frage: Hat die St. Galler Dienstleistungszentrale (denn das ist, was die RBCH eigentlich ist resp. sein sollte) den Verstand verloren? Oder hat sie ihren Sitz schon nach Peking verlegt, wo derartiges Vorgehen Standard ist?

    • Sie RCH nutzt die Macht, welche sie unter Vincenz aufgebaut hat einfach aus. Und solange es sich die über 250 Raiffeisenbanken im Land gefallen lassen, wird sich das auch nicht ändern. Da müssten sich eben einmal ein paar zusammen tun.

    • Das ist ein Skandal – so wird sichergestellt, dass die 2.5 Mio. Genossenschafter nur „gefilterte“ und erwünschte Informationen erhalten.

      Diese Instruktionen der RBCH sind rechtlich als Empfehlungen zu werten – oder?

      Die einzelnen Regionalbanken „verstecken“ sich bei Bedarf leider zu gerne hinter St. Gallen. Diese Banken sind aber bis heute gegenüber ihrer Inhaber / Genossenschafter informationspflichtig.

    • Stimme ich Ihnen zu!
      Dafür verantwortlich, ist die FINMA, sie hat die Zentrale wegen den Systemspiel gestärkt!
      Es müssen alle Banken mit dem gleichen Fehler leben, dann macht niemand einen Fehler!

  21. Es geht weder ums Geld, noch um die Person Lachapelle!
    Das muss klar sein und RB_Führung sollte sehr, sehr, sehr froh um unsere gratis „kritische“ Bemerkungen, da die Interne Leute und bezahlte Medien sich nicht leisten können…
    Unsere Aurgument ist ziemlich simpel: „Eine Person, die so viel Zeit, Energie und Kraft (vielleicht auch noch Geld…) einsetzen muss um nachweissen zu können, dass er doch „Sauber“ ist, hat nicht die notwendige Zeit, Energie, Kraft um die schon viele komplizierte Aufgaben zu lösen und vielleicht noch schwieriger Zeit zu bewältigen. Das ist unsere Punkt, Stopp.
    Wir fragen uns schon lange jetzt, ob in der Schweiz keine gute ausgebildete und mittlere starke Leader mehr gibts, da vermehrt sowohl für die private Wirtschaft als auch für den Staat taugen fast nur Kandidaten mit „Wolken“. Aber vielleicht das ist die bessere Strategie ein „Selbsternante Elite“, die nichts ändern wollen… den Preis werden wir alle zahlen. Deswegen sprechen wir auch so laut… ob jemanden zuhört und auch vertsht, ist noch einandere Sache. „Fait vos jeux messieur…“ aber nicht später reklamieren: „Wir haben nicht gedacht und gewusst….“

  22. ganz trauriges theater.
    mir tun nur noch die angestellten leid.
    vorallem das mittlere kader, dass die kohle verdient
    für raiffeisen und sehr mässig bezahlt wird.
    was tut eigentlich das sammelsurium von akademiker
    bei der finma?

    • „Das Sammelsurium“ unter Führung von Mark Branson stellt nicht den Anlegerschutz in den Vordergrund stellt, sondern die Interessen der Banken.

      Zahllose weitere fragwürdige Beispiele für «Banken- bzw. Banksterschutz» durch das „FINMA-Akademiker-Sammelsurium“ sind im IP-Archiv leicht identifizierbar.

  23. Aha, Lachappelle macht Propaganda in eigener Sache. Ich bin als Genossenschafter ganz klar gegen Lachappelle, er ist ein Schlag ins Gesicht für uns Alle. Ich werde ein Argumentarium gegen Lachappelle zusammenstellen. Und erwarte von Raiffeisen Schweiz, dass dieses Argumentarium auch allen 10‘000 Mitarbeitern und Delegierten zugestellt wird.
    Sonst ist das undemokratisch.
    Und wer weiss? Wenn es Raiffeisen Schweiz nicht publiziert, vielleicht hat Herr Hässig Interesse?

    • Seit wann ist umgesetzter! – nicht die gute Grundidee von u. a. Gleichheit und Demokratie – des Sozialismus/Kommunismus demokratisch geworden? Die Parteileitung am roten Platz hat beschlossen, dass Lachapelle Präsident wird. Diesen Parteibefehl haben die Parteikader (Delegiertenversammlung) am 10.11.18 demenstrechend befehlsgemäss, äh demokratisch natürlich, umzusetzen. Fängt nicht hinter Winterthur der Ostblock an?

  24. Lest das Urteil des Bundesstrafgerichts! Da steht klipp und klar, dass ein „Dringender Tatverdacht“ bejaht wird. Darum müssen detaillierte Angaben zu den Rollen der geliefert werden, inkl. zu den „obersten Hierarchieebenen“. Und wer war als Leite Insitutionelle und Firmenkunden für den Fall ASE zuständig? Lachappelle.
    Damit ist alles gesagt. Kein Delegierter kann so blöd sein, Lachappelle zu wählen! Es ist völlig absurd, dass er überhaupt zur Wahl gestellt wird!
    Und die Journalisten / Mietschreiberlinge sollen gefälligst mal einen minimalen Aufwand betreiben und das Urteil durchlesen!

    • Dann hoffen wir ‚mal, dass das Bundesgericht schnellstmöglich darüber entscheiden wird und damit eine Verjährung verhindert!

    • Herr Lachappelle wird gewählt – auf Teufel komm raus – notfalls wird er zu einem späteren Zeitpunkt nochmals auf die Bühne vor die handverlesenen Delegierten gezerrt. So stehts in diesem Diktier-Dokument.

      Wer dirigiert das Orchester? Die Obrigkeit in St. Gallen. Da sind die Regionalfürsten und die Dorfkönige der Raiffeisenbanken auf dem Land nur hö(h)rige LACHnummern.

      Was ist aus den ehemaligen Raiffeisen- und Bauernbanken geworden? Biedere Befehlsempfänger. Der Bauernkrieg von 1653 lässt grüssen. Die Obrigkeit (in diesem Fall St.Gallen) weiss Ihre Pfründen zu schützen. Die Untertanen (Raiffeisenbanken) haben die Zeche zu zahlen.

      Wer stellt einen Mitarbeiter ein, wenn nur der geringste Hinweis auf ein mögliches früheres Fehlverhalten vorliegt? Bei einem VR-Präsidenten der 3. Bankenkraft ist das natürlich ganz anders zu beurteilen. In dubio pro reo.

      Quo vadis Raiffeisen?

    • Der Hammersatz unter 4.3: „Ein begründeter Verdacht ergebe sich häufig aus internen und externen Hinweisen, insbesondere aus Medienberichten… Das neue GwG, 3. Aufl. 2009, N. 9 zu Art. 9). Liegt Wissen oder begründeter Verdacht vor, ist die Meldung unverzüglich zu erstatten.“ Also weiter so – IP!

  25. Neben dem offensichtlichen Skandal in Basel, welcher nun Raiffeisen bei einer Wahl von L. belasten wird, sollte nicht unterschätzt werden, dass L. als Verwaltungsratspräsident völlig unerfahrenen ist. Als Ober-CEO wird er auch keinen anständigen CEO finden, d. h. es wird nicht ausgemistet und die alte Garde sonnt sich weiter in St. Gallen ubd Guido Schilling kann weiter genehme Leute vermitteln.

    • @Swiss: Sie haben wohl leider recht. Es braucht richtigen Druck von der Basis und den Eigentümern, sprich von den Kunden und den über 250 Raiffeisenbanken welche die Zentrale ja gehört.

    • Ja, der liebe Guido…. immer schön im Prime Tower sitzend und sich ins Fäustchen lachend….ewigi Liebi

    • @B. Meier schreibt:
      Es braucht richtigen Druck von der Basis und den Eigentümern.

      Genau. Sonst mutieren die Eigentümer zu Eigendümmern.

  26. als CEO die 2. Geige spielen?
    wenn der headhunter auswählt wirds so kommen!
    wenn Raiffeisen mich auswählt ist die Bank in 4 Jahren wieder in der Spur und hat eine Anlageberatung die sich sehen lassen kann.
    Momentan läuft der Stresstest bei reverse convertibles 🙂
    PS1 mein Werdegang liegt beim Headhunter in der Schublade
    PS2 warte zudem auf den Gehrig Bericht!
    Kontakte möglich unter
    pike006@sunrise.ch

    • Es liegt wohl nicht an erfahrenen Kandidaten auf VR und Management Stufe… solche Personen sind nur in St. Gallen nicht gewollt. Mein Dossier (für VR/VRP) wurde zuerst intern im Frühjahr 18 schubladisiert, dann an den Headhunter GS weitergeschoben und dann abgeschoben. Man wusste ja wen man wollte…
      Im Gegensatz zu Lachappellle habe ich langjährige Erfahrungen auf VR und VRP Stufe, auch bei börsenkotierten Gesellschaften.
      Kontakte möglich unter:
      xalwaysx7@gmail.com

    • Sie wundern sich, warum ihre Bewerbung nicht berücksichtigt wurde? Ich vermute, Sie sind bereits bei der Vorprüfung ausgeschieden.
      Diese war vermutlich wie folgt (bevor es Klagen hagelt, das nennt sich Satire, liebe
      Raiffeisen-Anwälte. Dient zur Belustigung der Leser. Das gleiche, was sie jeweils mit ihren Klagen machen):
      – Ist der Kandidat arbeitslos? Beruflich gescheitert? Verzweifelt?
      – Ist der Kandidat persönlich befreundet mit Gisel oder Gantenbein?
      – Ist der Kandidat wirtschaftlich abhängig von Raiffeisen (z.B. über Aufträge)?
      – Ist der Kandidat CVP-nah?
      – Ist der Kandidat eine Quoten-Frau oder sonstwie unfähig?
      – Hat der Kandidat ein rechtliches Problem oder ist sonstwie nicht handlungsfähig?
      Wenn nicht mindestens 2x „Ja“, dann wandert die Bewerbung in das Altpapier.

  27. Ich habe das Gefähl, bei der Raiffeisengruppe läuft es immer gleich: Am Kaffeeautomaten lässt man sich über die Chefs aus und macht die Faust im Sack. Wenn die Leute aber die Möglichkeit hätten sich aufzulehnen, stehen alle stramm und schweigen. Nur nicht auffallen lautet die Devise.

    • Die gängige Bünzli-Unterwürfigkeit halt. Sobald so ein HSG-Wichtigtuer kommt, kuschen alle. In jedem anderen Land würde man diese Schnudergööfli in Grund und Boden veräppeln und schlicht nicht mehr ernst nehmen. Only in Schwitscherländ..only in Schwitscherländ.

    • Das ist eben ein wenig schwierig, da Raiffeisen Schweiz da schon einige Werbung schaltet. Man beisst doch nicht in die Hand die einem füttert.

  28. Machen wir an dieser Stelle doch kurz zwei Vergleiche:

    Frisörin ca. 52’000.-
    fällt täglich Entscheide von grösser Tragweite. Fragen Sie ihre Frontdesk-Mitarbeiterin….

    Projektleiter ca. 90’000.-
    weiss um die Auswirkungen und Konsequenzen von Fehlentscheiden

    Aus diesem Betrachtungswinkel sind die 750’000.- wirklich ein „Lach“ (appelle)….

    Fazit:
    Ein BRAVO an die RB-Spitze!!! Ein so verantwortungsbewusster und haushälterischer Umgang/Entscheid zeugt von Weitsicht…..

    Schreiner

    • VRP Honorare (ich weiss, ein Vergleich ist nicht 1:1 sinnvoll, die Relationen aber..)

      VRP Honorar Migros: CHF 420’000 (Reminder, da ist auch eine Bank dabei)
      https://report-download.migros.ch/dossier/2017/de/qd/Migros-Report-2017.pdf

      VRP Honorar PostFinance: CHF 226’135.– (inkl. Nebenleistungen! )
      https://www.postfinance.ch/content/dam/pfch/doc/ueber_uns/report2017_info_de.pdf

      zusätzlich VPR Honorar Postkonzern: CHF 225’000
      https://geschaeftsbericht.post.ch/app/themes/post-gb17/downloads/de/DE_Post_Geschaeftsbericht_2017.pdf

      Wegen der praktisch „öffentlichen“ Finanzierung -( oder wie würden Sie das Genossenschafterkapital qualifizieren?) und der qualitativ definierten Auftrages (Gruss von Raiffeisen) finde ich einen Vergleich aber sinnvoll.

      Wenn ein VRP ein Honorar von CHF 500’000.– (total unabhängig davon wie viele Stunden er hierfür investieren muss) nicht akzeptiert, dann ist sein Wertesystem nicht für Raiffeisen geeignet. Ich erwarte von einem Raiffeisen VRP, dass er die Aufgabe nicht alleine wegen des Honorars annimmt, sondern weil er sich den Zielen von Raiffeisen verpflichtet fühlt.

    • nur so zum Vergleich:

      VRP UBS Axel Weber
      ca 6‘000‘000.-

      VRP CS Urs Rohner
      ca 4‘000‘000.-

      Klar ist Lachapelle mit lächerlichen 750‘000 nicht glücklich

    • @Gonzolone

      1) 100% privat finanziert / Aktionäre können VRP direkt abwählen
      Die Aktionäre von UBS/CS haben tatsächlich die Möglichkeit den VRP direkt abzuwählen oder mittels tiefem Kurs zu „strafen“. (Dies ist im Raiffeisensystem nicht möglich (die Verbandspräsidenten werden von den Bankleitungen (CEO oder VRP) gewählt – die Delegierten je Bank sind da total „abgehängt“ und können nichts unternehmen)

      2) international tätige Konzerne mit sehr komplexen Eigengeschäften:
      nicht die Liga von Lachapelle

  29. Der bruchgelandete, weil heillos überforderte Noch-VRP Pascal Gantenbein versucht sich nun in der Verzweiflung noch als „Billiger Jakob“. Gantenbein will verbissen seine eigene Haut retten. Offenbar hat Gantenbein immer noch nicht begriffen, dass ein VRP Lachappelle tödliches Gift für die Raiffeisen CH wäre….ein absolutes NO GO!

    • @Nach dem Morgenkaffee in St. Gallen: Dass Lachappelle nicht der richtige Mann ist, ist wohl in der Zwischenzeit allen klar geworden. Klar wird er durchgedrückt, auf Teufel komm raus! Die Zentrale übt bereits massiven Druck auf die Raiffeisenpäsidenten- und Delegierte aus. Der Bruchpilot Gantenbein will einfach nur im Verwaltungsrat bleiben, so ein lukratives Nebenjöbli haben und schön weiter kassieren. Was gut oder schlecht für Raiffeisen ist, ist ihn doch egal. Hauptsache in seinem Portemonnaie stimmt es. Die Delegierten sollten weder Lachapelle als VRP wählen, noch Gantenbein im VR wieder wählen. Dann einen echten Interimspräsidenten bestimmen, und dann wieder mit der Suche von vorne beginnen. Und auch bitte darauf bestehen, dass Gisel wirklich Ende Jahr sein Büro räumt und alles abriebt (Schlüssel, Handy, Notebook, Badge, etc.).