Sexual Harassment: EY entlässt Talent Officer

Nach wochenlangen Dementis und Drohungen greift die Europa-Chefin der Beraterin durch: Schweizer Partner suspendiert.

Die Führung von Ernst&Young Schweiz hat einen Fight gegen echte Untersuchung, freie Medien-Berichterstattung und faire Behandlung von Angestellten verloren.

Die oberste Europa-Chefin hat per sofort einen der höchsten Partner von EY Schweiz und engen Vertrauten von Marcel Stalder, dem CEO des Schweizer Ablegers der Beratungsfirma, suspendiert.

Julie Teigland, wie die Europa-Chefin heisst, sagt, man habe auf Medienberichte reagiert und einen Fall von früher nochmals genau angeschaut. Nun gebe es eine unabhängige Untersuchung durch Aussenstehende.

Damit zieht EY die Notbremse. Der Partner, dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird, scheidet per sofort aus allen Funktionen aus. Ob noch weitere Massnahmen folgen, bleibt abzuwarten.

Der hohe Manager war an besonders exponierter Stelle. Als Talent Officer von EY Schweiz trug er die oberste Verantwortung für alle Personalfragen. Er sass in der Geschäftsleitung der Schweizer Ländergesellschaft.

S., wie er abgekürzt heisst, gehörte zu den Obersten von EY Schweiz, die unter Führung von Chef Stalder zuletzt gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen geraten ist.

Der Partner leitete den ganzen Bereich der Versicherungs-Kunden und war selber der Leitende Revisor einer der grössten Schweizer Assekuranzfirmen.

S. war vor 2 Monaten öffentlich durch einen Bericht in diesem Medium unter Druck geraten. Er hatte eine Unterstellte vor 2 Jahren mit SMS und mündlich belästigt, so die Vorwürfe der Frau.

Diese musste krank geschrieben werden, am Ende erhielt sie 10 Monatssaläre. Bei S. gab es nur einen kleinen Eintrag in der Personalakte, seine Karriere bei EY ging ungebremst weiter.

Die EY-Führung unter Schweiz-Chef Marcel Stalder reagierte auf den Medienbericht mit Klagen und der Version, es habe sich beim Fall um eine „Affäre“ zweier Erwachsener gehandelt.

Der Tages-Anzeiger publizierte am Mittwoch neue Details rund um die Belästigungsvorwürfe. S. hatte der jungen Unterstellten SMS geschickt mit Anspielungen auf ihre „Assets“, womit die Brüste der EY-Mitarbeiterin gemeint waren.

Der Artikel war der Auslöser für das heutige Machtwort von der obersten Europa-Führung von EY. Erst dieser Artikel weckte die EY-Verantwortlichen aus ihrem Schlaf. Am gleichen Tag lancierte eine Schweizer Whistleblower-Plattform eine Plakataktion vor dem EY-Sitz beim Prime Tower.

„(…) recent news coverage has presented new claims and allegations and we are taking the following actions“, schreibt Europa-Chefin Julie Teigland in ihrem Mail, das heute kurz nach 10 Uhr an alle EY-Schweiz-Mitarbeiter gegangen ist.

Nun verspricht die EY-Spitze eine „thorough investigation (…) using a third-party law firm“. Europa-Chefin Teigland verspricht: „(…) we will take strong disciplinary action against anyone we determine to have violated our policies and/or our EY Global Code of Conduct once it is concluded“.

In Übereinstimmung mit der Schweizer Praxis würde zudem per sofort „the partner who is the subject of the charge“ „on administrative leave“ gesetzt, und er würde auch „immediately stepping down from all of his roles and responsibilities“.

Generell verspricht Managerin Teigland, dass EY ihren „approach to investigations“ verstärken würde, „so all concerns are promptly and thoroughly reviewed, and acted upon based on the results of our review“.

Der letzte Punkt wirft ein trübes Licht auf die EY-Führung in Europa und weltweit. Sie muss nun korrigieren, weil sie versagt hatte.

Sie hatte mit ihrem blinden Vertrauen und Wegschauen zugelassen, dass die Schweizer „Clique“ mit Chef Marcel Stalder, seinem Personalleiter und dem Talent Officer die Sexual Harassment-Untersuchung gegen die junge Frau vor 2 Jahren in Eigenregie durchführen konnten.

Spätestens als vor 2 Monaten der Fall mit konkreten Angaben an die Öffentlichkeit gelangt war, hätte Teigland und der CEO in New York, Mark Weinberger, eine rigorose externe Untersuchung beschliessen müssen. Sie wurden damals durch Emails ins Bild gesetzt.

Statt dessen liessen die EY-Oberen es zu, dass die Stalder-Boys mit Klagen vor Handelsgericht versuchen konnten, die Überbringer der Botschaft mundtod zu machen. Damit kam neben dem Harassment-Vorwurf gleich ein neuer auf, nämlich: Die EY ist nicht interessiert an Aufklärung.

Daran schien anfänglich nichts etwas ändern zu können. Es gab drei Whistleblower, die dem Präsidenten von EY Schweiz und Vorgänger von CEO Stalder einen langen Brief mit vielen ernst zu nehmenden Kritikpunkten schickten.

Es gab mehrere Artikel in diesem Medium, die aufzeigten, wie die EY Schweiz-Führung zu Desorientierung und Drohungen griff mit dem Ziel, sich selbst vor harten Fragen und einer ernsthaften Untersuchung zu schützen.

Es gab unzählige Kommentare von Kritikern mit vielen Details, die den Fall vor 2 Jahren und auch weiteres beschrieben und klarmachten, dass EY Schweiz hier ein Problem hat.

Doch nichts rührte sich. Die Weltleaders der EY liessen ihre Schweizer Chefs in Ruhe. Diese fuhren fort mit ihrer Kampagne der Einschüchterung. Genau jene Methode, die ihnen im Harassment-Fall vorgeworfen wird, wendeten sie nun an im Umgang mit Journalisten. So lange, bis sie aufflogen.

Kommentare

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  1. Es ist unglaublich; in die Ecke gedrängt und aufgrund seines Verhaltens damals und in weiteren Fällen, greift der (offiziell bisher nur mutmassliche) Akteur nun zum letzten Mittel; er schickt seine langjährigen, eifersüchtigen Assistentinnen los, um die Kommentarspalten unter diversen Namen, präferiert auch männlich, mit Hasskommentaren und Lügengeschichten über das Opfer vollzuspamen mit frei erfundenen Geschichten und Sachverhalten, welche schlicht NIE stattgefunden haben. Was ist die einzige Chance des S, um seine Haut, seine berufliche Karriere, noch zu retten? Das Opfer zu denunzieren, unglaubwürdig zu machen, als „leichtes Mädchen“ darzustellen? Eine Horde Anwälte sei bereits engagiert. Dies ist immer so in solchen Fällen. Wirklich? Lieber S, liebe eifersüchtige Girls, wirklich? Schreckt ihr nicht mal davor zurück? Das Opfer niederzumachen, nochmals und wiederholt, um die eigene Haut zu retten? Von Einsicht keine Spur? Mal schauen, wann die Klage wegen Persönlichkeitsverletzung kommt, es wäre schon seit Monaten Zeit. Gegen Partner, gegen Gehilfen und gegen EY im Generellen, welches sich wissentlich und wiederholt zum Fall äussert mit schlicht unwahren Tatsachen („Affäre unter Erwachsenen“, „die Genugtuungssumme bestand aus Krankheitsabgeltung und Überstunden“, etc.) und damit das Opfer wissentlich denunziert. Mit Hässig und Binswanger gibt es ja genug Zeugen, welche man schriftlich und in diversen Sitzungen bewusst angelogen hat, indem man das Opfer in den Dreck gezogen hat. Es ist sehr dünnes Eis, auf welchem ihr euch bewegt liebe Schreiber und EY, ein Hüten der Zunge böte sich schon seit Monaten und Jahren an, jetzt aber mehr denn je….

    • Das Opfer sollte unbedingt klagen. Was seit Beginn dieses Falls hier im Forum abgeht ist schier unglaublich!
      Wie kann man öffentlich behaupten, das Opfer und der Täter hätten eine Affäre gehabt? Was ist mit der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers!
      Und das Opfer könnte sogar noch Genugtuung gelten machen, weil diese Anfänger bei EY ja das raus gestrichen haben!
      Übrigens Strafanzeige gegen unbekannt wegen Übler Nachrede ist auch sehr „lustig“! Dann würde wohl der Mark Weinberger vollends ausrasten!

    • Woher eollen Sie wissen was stattgefunden hat oder nicht? Waren Sie dabei?

  2. Werte Mitleser, bitte erlauben Sie mir, kurz die Geschehnisse einzuordnen, natürlich gilt dabei die Unschuldsvermutung.
    Und diese haben früher begonnen als es scheint.
    Vor 2 Jahren war EY mit diesem Harassment Fall konfrontiert. Man hat damals beschlossen, das Thema zu vertuschen. Das war vor MeToo, darum nicht besonders unüblich. Das Opfer wurde grosszügig entschädigt und alle waren damals (vermutlich) glücklich.
    Dann beging EY den ersten grossen Fehler: Der Täter wurde befördert. Der Täter blieb Chief Talent. Das hätte nie geschehen dürfen und die Person hätte diese Ämter zum Selbstschutz nie annehmen dürfen. Dadurch hat sich eine „Bruchstelle“ aufgebaut, ein für alle Beteiligten untragbares Risiko.
    Vor einem Jahr hat Hässig dann einen ersten (vagen) Artikel zu dem Thema gebracht, das hat damals aber nicht Fährt aufgenommen. Spätestens dann hätte S. vom Amt als Chief Talent zurücktreten müssen, um das Risiko zu mindern.
    Im Oktober ist dann der Fall in die Luft geflogen. In der Bewältigung hat die PR-Abteilung massive handwerkliche Fehler begangen. Stichworte: Klage, Drohungen, Abbruch Kommunikation. Auch die offensichtlichen Fake-Kommentare und Manipulationen von Likes haben nur dazu geführt, dass Zeugen noch wütender wurden und sich dann bei Hässig gemeldet haben. Auch der Whistleblower-Brief hat nicht geholfen.
    Ich habe auch gehört, dass im Hintergrund mehrere Personen versucht haben, das Thema bei Medien zu pushen. Auch muss irgendjemand den Freimüller von Campax/Swissleaks auf diese Spur gebracht haben, ich nehme nicht an, dass er zu den regelmässigen Lesern von IP gehört. Auch dafür gab es sehr früh Anzeichen, von Aufrufen in diesem Forum bis zu konkreten Ankündigungen.
    Auch geht aus dem Bericht des TA hervor, dass es vor dem Artikel zahlreiche Meetings gegeben hat. EY war gewarnt.
    EY hätte dann sofort auf Deeskalation setzen müssen. In einem MeToo Fall ist Konfrontation schlicht sozial nicht mehr akzeptabel. Auch hier hätte es Möglichkeiten gegeben, wie eine Beurlaubung, ein Rücktritt als Chief Talent oder andere Massnahmen. Auch dies ist nicht erfolgt.
    Mein Fazit: Der ganze Fall ist ein völliges Versagen der PR und letztlich des CEOs als obersten Verantwortlichen.
    Seit Jahren gab es kein so vollständiges Versagen der PR bei einer grösseren Unternehmung.

  3. Warum hat das so lange gedauert? Seit Wochen war klar, dass dieser Schritt erfolgen muss.
    Aber es darf nicht dabei bleiben. M.S. und V. müssen ebenfalls schnell zurücktreten.
    Andreas Blumer soll übernehmen, er ist respektiert, integer, erfolgreich und gehört nicht zum S.-Umfeld.

    • Blumer has been appointed FSO Leader by MS.
      Blumer was the direct superior of S who was a FSO Partner.
      As FSO Partner and Leader and friend of MS, Blumer was fully aware of this story and he did not react.

    • Einverstanden! Aber Prio 1 muss auch der Abgang dieses Fleischers sein. Sein Auftritt gegen innen (man hört die Storys zum Partnermeeting) und aussen: eine einzige Katastrophe! Der Mann ist völlig überfordert mit der Situation!

  4. Eine weitere hochkarätige Trophäe für unseren Lukas Hässig. Sogar der Blick musste den Fall vermelden: https://www.blick.ch/news/wirtschaft/vorwurf-sexuelle-belaestigung-partner-von-ey-schweiz-freigestellt-id15071201.html
    Eine handwerklich saubere Arbeit: Wer sonst hat in der Schweiz den Power, gegen eine Big4, dessen Chef eng befreundet ist mit dem Ringier-CEO, einen zweimonatigen Abnützungskrieg nicht nur durchzustehen sondern ganz klar zu gewinnen.
    Ein sauberer Abschluss des Jahres, Herr Hässig, Gratulation!
    Ich wünsche Ihnen eine gute Erholung über die Festtage!

    • Sogar der „Blick“ musste……………….

      Dieser Fall zeigt exemplarisch auf, dass Ringier sich in Geiselhaft begeben hat von Credit Suisse und E&Y etc.

      Die kürzliche Talkrunde mit Urs Rohner war sowas von peinlich. Zuviel cosiness schadet bis zur Unglaubwürdigkeit Herr Medienmanager Marc Walder.

  5. Vermutlich nur freigestellt, suspendiert und nicht entlassen wie im Titel erwähnt. Das heisst, der Mann bezieht wahrscheinlich noch viele Monate den Lohn, wird dann erst entlassen und erhält noch zusätzlich eine Abfindung. Wetten dass es so kommt ?

  6. Ein (Chief) Talent Officer hat u.a. folgende Aufgaben:

    a) Sie soll erstens dafür sorgen, dass die Besten Köpfe angestellt werden.
    b) Soll sie verhindern, dass die besten Mitarbeiter abgeworben werden oder von sich aus davonlaufen.
    c) Personalförderung

    Zu den ersten beiden Punkten:
    Punkt a) Wer hat diesen Talent Officer in eingestellt oder in diese Position gehoben?

    Punkt b) Wie viel EY-Personen sind schon, aufgrund der Zustände, schon davongelaufen? Welche weibliche Talents wollen in Zukunft für so einen Firma mit solchen Lippenbekenntnissen arbeiten?

    • Liebe Putzfrau: Der Mann hatte doch Talent, nämlich im Belästigen von Mitarbeiterinnen und im Mobben. Der Begriff „Talent Officer“ trifft voll zu. Es erschliesst sich mir allerdings nicht, was diese Talente bei eine Revisionsfirma zu suchen haben. Da sich EY aber äusserst zögerlich von diesem Talent trennt, muss doch etwas dran sein. Vielleicht war es so, vielleicht sehen wir alle das ganz falsch bisher:-).

  7. Zitat EY: „Bei EY arbeiten Menschen, die Integrität zeigen, gegenseitigen Respekt, Offenheit, Vielfalt und Teamgeist leben.“
    Quelle: https://www.nzz.ch/branded-content/publireportagen/neue-partner-vernetzt-fuer-sie-da-ld.1414230

    Wenn der Sachverhalt nicht so ernst und tragisch wäre, obige Aussage wäre zum Totlachen.

    An solchen Aussagen wird u.a. die Glaubwürdigkeit einer Firma gemessen.

    Situation falsch beurteilt, interne Regeln nicht umgesetzt, anstatt alles intern sauber abzuhandeln verweigern und verwedeln, Gerichtsverfahren initiiert welches nun zum Bumerang wird.

    Wird spannend sein zu sehen wie lange sich Herr Stadler noch als CEO und gewisse Personen sich noch halten.

    • Aber bitte!

      „Bei EY arbeiten Menschen, die Integrität zeigen, gegenseitigen Respekt, Offenheit, Vielfalt und Teamgeist leben.“

      Ein kleines Scherzchen wird doch wohl noch erlaubt sein?!

      Zumal das ja nur ganz normaler Corporate Bullsh*t *st.

      Sorry, aber d*e „*“ Taste klemmt gerade!
      (Ja, d*es *st me*ne persönl*che Art von *ntegrität.)

  8. Also, ich muss zugeben… Es könnte sehr gut sein dass LH falsch liegt. Habe gerade mit zwei EY Partnern gesprochen, da kommen noch einigen Fakten auf uns zu. Die Dame war nicht ganz 100% unschuldig. More to follow soon!

    • Ja super Quellen, diese EY-Partner 😂
      Herr Hässig, schön dass man es hier offen ankündigt: Bei Ihnen werden wohl bald irgendwelche Schmutz-Geschichten zum Opfer eintreffen. Seien Sie vorsichtig.
      Und an die EY-Leute: Sie haben nun 2 Optionen:
      A) Bereinigung der Sache: Abgang von Stalder und ein paar Leuten: In 3 Monaten ist das Thema vergessen
      B) Schmutzkampagne gegen das Opfer, Festhalten an Stalder und Co.: Das Thema wird weiter eskalieren, neue Zeugen melden sich usw. Am Ende müssen Stalder und Co. natürlich auch gehen, aber der Schaden wird noch grösser

    • Es kommen tatsächlich noch Fakten auf uns zu; nur in die selbe Richtung wie bisher. Mäsi dürfte momentan nicht gut schlafen

    • Jeder der weiss wer die Dame ist und ihre Vorgeschichte kennt, wird Ihnen wahrscheinlich recht geben. Es spielt allerdings in dem Fall nur eine untergeordnete Rolle. Nur weil eine hohl ist rechtfertigt das noch keineswegs sexuelle Belästigung.

    • Auf ehrgeizige Männer wirkt eine schöne junge Frau sowieso provozierend / herausfordernd.

      Ein Vorgesetzter kann sein eigenes schlechtes Benehmen sowieso nicht mit dem Verhalten von untergebenen Mitarbeitern begründen.

  9. International ist das jetzt auch ein Thema. Mit Namensnennung: https://goingconcern.com/ey-switzerland-suspends-chief-talent-officer-accused-of-sexual-harassment/
    Was passiert jetzt eigentlich mit der Klage gegen InsideParadeplatz? Und mit der Webseitensperrung?
    Die neue Story müsste doch sein: „Vielen Dank Herr Hässig für die Aufklärung, die uns dabei hilft, den Code of Conduct einzuhalten“, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    Und Stalder sollte noch nächste Woche seinen Eücktritt geben. Wie er die ganze Geschichte gemanagt hat ist schlicht UNTERIRDISCH!

  10. Klar ist ser Typ noch auf der Website. Die Helden haben doch schon alles out-gesourced und nun dürfen sie wohl eine Woche warten bis das angepasst wird. EY fail ohne Ende = Made my Day 😀
    Priceless!

  11. Die Handelszeitung hat nun ein kleines kommunikatives Problem:
    Beim ersten Artikel von Hässig haben die noch die Position von EY ungeprüft übernommen:
    https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/nach-ubs-blockt-auch-ey-website-insideparadeplatz
    Und jetzt stellen sich dummerweise die Vorwürfe als wahr heraus…
    https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/ey-entlasst-kadermitglied-wegen-sexueller-belastigung
    Herr Barmettler? Haben Sie noch etwas dazu zu sagen?

    • Handelszeitung – Chefredaktor Stefan Barmettler soll sich doch bitte erklären nach diesem peinlichen Fiasko. Erwähnter Mann ist übrigens der erhabene Lenker eines „Fachblattes“, der die Leser von „Inside Paradeplatz“ arrogant in drei Kategorien einteilt:
      1. Bankenhasser
      2. Vollgeldtheoretiker
      3. Frustrierte

      Gesagt ist gesagt Herr Chefredaktor in dieser wundersamen Selbstüberschätzung.

      Ringier Axel Springer Publikationen sind ein derart kolossaler und mutloser Einheitsbrei geworden, dass publizistische Unterschiede zwischen „Bilanz“, „Glückspost“ und „Handelszeitung“ kaum auszumachen sind.

      Die Zukunft dieser Medienfabriken sieht düster aus. Ähnlich einer Wursterei, werden Artikel in Zweit- und gar Drittverwertung neu gemixt und verpackt und……..wieder neu publiziert. Es gibt ja über 30 Publikationen im Portfolio zwischen „al dente“ und „Schweizer LandLiebe“.

      Alter Wein in neuen Schläuchen-Journalismus ist der Tod dieser Berufsgattung.

      Ein schlanker, kritischer, mutiger Ein-Mann-Blog wie dieser, zeigt den Unterschied zu diesen selbstgefälligen, gefangenen „Sachverständigen“, in ihrem verdammt einschnürenden Korsett.

  12. Ein populistisch auftretender Journalist und eine im Stile Alice Schwarzers schreibende Journalistin verzücken ein Publikum was sich nicht die Mühe machen will, das ganze Bild zu verstehen. Das resultiert, nahezu zwangsläufig, in einem Shitstorm auf Blickniveau (oder Bildniveau für die deutschen Genossen hier).

    Allerdings hätte EY um Klassen professioneller agieren müssen, um dem Sensationsjournalismus von Anfang an den Wind aus den Segeln zu nehmen und dadurch den Weg für eine vernünftige Aufklärung zu ebnen – auf beiden Seiten.

    • Die EY Kampagne wird man wohl noch jahrelang als Case-Study des Versagens an Universitäten verwenden.
      Die Hauptschuldigen sind aus meiner Sicht ganz klar der PR-Typ, der CEO, der HR-Typ und diese Europachegin. Am besten alle 4 noch vor Jahresende raus schmeissen, damit man das neue Jahr ohne Altlasten starten kann.

    • Das ganze Bild zu verstehen? Hat er sie belästigt? Ja. Punkt! Er als ihr Vorgesetzter MUSS sich kontrollieren können, sonst ist er NICHT geeignet für diese Stelle und dafür Menschen zu leiten! Es ist ganz egal, ob sie sich ihm an den Hals geschmissen hat oder nicht: denn falls sie das gemacht hat, und er es nicht gemeldet hat, ist er SELBER Schuld! Er MUSS als Vorgestzter über seinen Trieben stehen, Punkt aus! Dieses ewige, aber-was-für-einen-Ruf-die-Dame-hat, oder ihr-wisst-alle-nicht-was-SIE-getan-hat-bla-bla. Dieses ewige Täter in Schutz nehmen!

  13. EY vom 15. Okt 2018, sagt ziemlich alles über die unprofessionelle Haltung von GL, HR und PR.
    O-ton EY an IP:
    ‚„Für uns als Firma hat Ihr Blog eine rote Linie überschritten, als sie es zuliessen, dass Menschen im feigen Schutz der Anonymität Sexistisches und Unflätiges gegen unsere Mitarbeiter von sich geben.“
    Gemeint war damit der Schutz von Täter,
    und der Schmutz auf das Opfer.

  14. Das mediale Echo ist verheerend. Aber die Sache ist damit für alle abgeschlossen.
    EY ist gut beraten, nun auch auf die Prozesse, die zu diesem Ergebnis geführt haben, zu schauen.
    – Was hat HR getrieben in dem Fall?
    – Warum hat PR derartig versagt?
    – Was war die Rolle des Länderchefs?
    – Warum hat man den Whistleblower-Brief nicht ernst genommen (das wäre wohl die letzte Gelegenheit gewesen, den Fall noch elegant zu lösen)
    Ich rechne mit dem Abgang von mindestens 5 weiteren Personen in den nächsten 6 Monaten.

  15. Ich rate dem Whistleblower, der das Foto der neusten E-Mail gemacht hat, seinen Bildschirm ganz sauber zu reinigen. Das Fleckenmuster ist einzigartig wie ein Fingerabdruck. Damit wäre problemlos ein Nachweis möglich, wer das Foto an insideparadeplatz geschickt hat.

  16. So, so! Was schreibt jetzt der Anwalt dieses Partners: „Ich bitte Sie daher, die Ehre meines Blabla Blabla …“. Eine gute Empfehlung: er solle jetzt einen Brief nach New-York und nach London schicken. Das tut er nicht; es ist viel einfacher, eine kleine Sekretärin zu drohen un zu schikanieren. Pauvre type. Typisch Schweizer Anwälte.
    Kiki

  17. Der Manager Armer Willi (AW) gräbt also die Mitarbeiterin Grosse Assets (GA) an. Dazu gibt es 2 Szenarien:

    1. GA kann auch gut arbeiten, also geht sie. Den Schaden haben die Anteilseigner

    2. GA kann nix, der AW belässt sie aber im Unternehmen. Den Schaden haben die Anteilseigner.

    Was immer geschieht, jeder Arme Willi der Mitarbeiter(innen) angräbt, schädigt das Unternehmen.

    M.E. gehört es doch zum Job von Prüfern, herauszufinden, ob beim geprüften Unternehmen das Management die Anteilseigner schädigt. Wer als Manager allerdings EY beauftragt, weiss jetzt, dass es aus der Richtung eher Kumpanei denn Prüfung gibt. Oder dass die Prüfung bei grossen Assets auch „verständnisvoll“ durchgeführt wird.

    Geile Prüfungsgesellschaft.

  18. Bravo, Lukas Hässig, machen Sie weiter so und lassen Sie sich nicht von denen beirren, die Ihr Engagement schlecht machen.

  19. So sind eben die Anzugshengste. Nicht viel im Kopf, noch weniger sonst und dann gross aufspielen….

    Herr H., sie sind der Grösste:)

    • Bravo Herr H. Sie haben keine Angst stehen für die Rechte der Frauen ein… BRAVO !!!!

  20. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass dem Freigestellten eine Sex-Falle gestellt wurde, um ihn abzuservieren. Dazu braucht es nur ein “Bienchen” mit gewissen Reizen (nicht mein Gschmack) und einem gewissen schauspielerischen Talent und die Suppe ist gekocht. Dise Dame wird in meinen Augen immer billig bleiben!

    • Aha, vor 2 Jahren wurde die Falle gestellt, um nun zuzuschnappen.
      Und organisiert hat das alles der Putin.
      Und was soll genau damit erreicht werden?

    • Mein Beitrag wurde leider von der Zensur total entschärft, was ich sehr bedauere und wirft ein schlechtes Licht auf den Herrn Hässig umd seine Auffassung von freier Meinungsäusserung! Pfui!

    • So ein Kommentar kann nur von einem Mann kommen! Was sind, denn Männer bitte??? Könnt ihr eure Hormone nicht im Griff halten? Seid ihr Schuljungen, welche gerade die Sexualität entdeckt? Was geht denn ab? Von einem gestandenen Mann, von einem Partner einer Firma erwarte ich, dass er sich KONTROLLIEREN kann! Wie kann er, denn positiv arbeiten in einer Geschäftswelt, wenn er seine Emotionen und HORMONE nicht im Griff hat?

    • Herr Dönz, es wird immer noch klar wie Sie ticken, seien Sie unbesorgt. Es stellt sich jetzt aber die Frage, wer für disen Schreibfehler verantwortlich ist…

    • So en seich Herr Doenz, Sie schauen zu viel Krimis..
      Wake up and come back to the reality..
      Es spielt sich jeden Tag ab in den Büros.
      Aber wahrscheinlich haben Sie Tomaten vor den Augen…

    • Ich stimme da zu! Echt krass wie B damit weg kommt und Herr Hässig für so ein Mist noch credit bekommt….
      Zumale man auf B’s Instagram Profil sie halb nackt und in anzügliche Posen posieren sieht in den Monaten, wo sie angeblich sexual harassed wurde. Da ich selbst einmal Opfer eines solchen Verbrechens war, kann ich sagen, dass man sich nie so ablichten lassen würde, wie sie es tut kurz nach einem Harassment Vorfall. Zudem weiss ich, dass B, ihr Boyfriend und dessen bester Freund etwas gegen S hatten. Ja die kennen sich auf persönlicher Ebene! Wird auch in keinem Artikel erwähnt. Ich könnte mir vorstellen, dass die das Ganze ins Rollen gebracht haben zuerst um S eins auszuwischen aber dann vielleicht jemand anderes diesen Fall genutzt hat, ihn ein für alle mal fertig zu machen und vom E&Y Thröchen zu stossen. Nur schade für S, da er eigentlich einer der Guten ist und das nicht verdient hat!

    • @Karl Dönz
      Sei doch froh, dass dein Geschreibsel überhaupt veröffentlicht wird. Immerhin machst du sogar jetzt noch möglicherweise strafrechtlich relevante, unbewiesene Vorwürfe an das mutmassliche Opfer einer Straftat! Versuch mal, so einen Kommentar beim Tagi zu publizieren!
      Und hier ein direktes Feedback zu deiner Meinung: Du bist zum 🤮
      Dieser ganze Problemfall in Sachen Frauen im 3. Stock war schon vor Jahren bekannt, zu einem Zeitpunkt, wo die Mitarbeiterin im jetzigen Fall noch nicht mal für EY gearbeitet hat.

    • Herr Gumpibällali… Me too sollte mal bei Ihnen vorbeischauen… Wer weiss was Sie da so anstellen.
      Jedenfalls schreibt keiner So eine Antwort der normale Ansichten hat über Frauen..
      BRAVO Herr H. Sie sollte wirklich den Journalisten Preis erhalten für 2018. Sie haben gekämpft schrecken nicht vor ein einpaar Drohungen und es gehört schon eine Portion Mut dazu so eine Plattform zu erhalten.. BRAVO Weiter so… !

  21. Herzlichen Glückwunsch, Herr Hässig, zu Ihrer auch 2018 wieder verdienten Wahl zum Journalisten des Jahres!

    PRactive

    • Exakt. Es ist ein Skandal, dass eine Zeitung die der Tagi so einer Dame wie Frau Binswanger überhaupt eine Plattform bietet. Schönen sollte sich der Tagi für solch einen schlechten Journalismus. Alleine die Überschrift hat schon Blick-Niveau. Vom Rest mal abgesehen..

  22. Kann mir jemand erklären, warum dieser Head Talent immer noch auf der EY-Webseite unter Geschäftsleitung aufgeführt ist??

    • Wenn man es schafft, die E-Mail richtig zu lesen, hättest du dir die Antwort selbst geben können.

    • @Genie
      Gemäss Mail ist er per sofort von allen Ämtern zurück getreten. D.h. er hat auf der Webseite gar nichts mehr verloren. Übrigens auch zu seinem Schutz, zum jetzigen Zeitpunkt kann jeder Dorftrottel seinen Namen innert Sekunden herausfinden. Da bringt es auch nichts, wenn der Tagi ihn mit „Chef“ und LH mit „S.“ anonymisiert.
      Diese mediale Hinrichtung von S. ist schon brutal. Das hat er diesem famosen Alexander Fleischer und Marcel Stalder zu verdanken.
      Nun ja, Fleischer und Stalder werden nun wohl ein paar ganz unerfreuliche Fragen von oben beantworten müssen.

  23. Ich frage mich was für Leute arbeiten bei dieser Firma EY?
    Wie kann man solche Märchenfiguren überhaupt vertrauen?
    Sexuelle Belästigung im Haus? Geht’s Noch?!
    Was genau führt dieser Mitarbeiterinnen und Mirtarbeiter so niedrig im Geschäft sich zu verhalten? Stress, Frust oder was noch?

    • Bitte unterscheiden Sie zwischen den „Verantwortlichen“ und den restlichen 99.9% der Mitarbeiter, die nichts verschuldet haben.

      Sexuelle Belästigung gibt es in jedem Unternehmen, in jedem Land, auf jedem Kontinent. Ob die Fälle öffentlich werden, ist eine andere Frage. Eine ganze Firma mit ihren über 200’000 Mitarbeitenden in den Dreck zu ziehen, ist weder gerecht gegenüber den Unschuldigen als auch der globalen Unternehmung.

      Es wird immer böse Menschen geben. Die Allgemeinheit mit einzubeziehen ist jedoch nicht gerechtfertigt.

    • An EY Wirtschaftsprüfer- 99.9% die seit Jahren die Wahrheit wissen und für die eigene Karriere den Schnabel hielten. Sind die besser als die Chefs?

  24. … Kommentatoren-Pfeifen (inkl. Frau Pfeife Diana), die nichts begriffen haben. Sie wissen nicht mal, wann man lieber schweigen sollte.

    • Die EY PR Heinis werden es sicher schaffen, den Fall von Neuem zu befeuern! Da bin ich ganz sicher.
      Mit Fleischer wirkt hier ein „Vollprofi“.

  25. Bin froh, dass ich seit einem Jahr nicht mehr bei EY Zürich arbeiten muss. Politische Machtkämpfe wie ich sie seit Schneeballschlachten in der primarschule nicht mehr gesehen habe, ein toxisches Arbeitsklima (da die GL nicht mehr tragbar ist) sowie Abhänge zahlreicher Talents, denen das zu viel wurde!

    Nur schade um die hart arbeitenden Kollegen, welche es tatsächlich in Reihen bei EY gab und die Leidtragenden der Napoleon-KOmplexe der Teppich-Etage sind

    Das ganze ging viel zu laneg und ohne LH’s Intervention und Eskalation wäre das ganze wohl under den Teppich gekehrt worden

    • Kenne Marcel nicht länger, aber 15 Minuten plaudern haben mir gereicht.

      Grausige Blasiertheit und Überheblichkeit ohne Inhalt und Geist.

  26. Vielen Dank, Herr Hässig!
    Die Wahrscheinlichkeit, dass S. wieder an der Hardbrücke auftaucht dürfte bei 0% liegen.

    • Das ist klar. Nochmals ein Campax-Plakat vor der Hütte will ja niemand. Es geht jetzt nur noch um die Bedingungen des Exits und um die Frage, wie viele Leute auch noch gehen müssen.

  27. Was macht IP, wenn auch die externe Untersuchung zum Schluss kommen sollte, dass S.M.S nichts vorgeworfen werden kann? Hat sich dann die ganze Welt gegen Lukas H. verschworen? Warum steht übrigens in keinem Text, dass B. mit anderen EY Ladies aktiv einen Whatsapp Chat betrieb, in denen sie sich offenherzig gegenseitig darüber austauschten, wie sie sich am besten um der Karriere Willen an die Partner heranschmeissen? Vielleicht machte B. ja auch im letzten Moment einen Rückzieher, weil ihr Freund, ein Jurist, davon erfahren haben könnte und musste ihr Vorhaben abbrechen mit allem drum und dran? Finde die Story etwas einseitig. Wünsche den Beteiligten nur das Beste und Lukas H. viele individuelle Klicks.

    • Und eine ihrer besten EY Freundinnen dann plötzlich mit einem Partner anbandelt (inzwischen verlobt, so glaube ich)…

      Schon ein bisschen verdächtig

    • …eine junge Dame aus Übersee, welche plante nur eine begrenzte Zeit in der Schweiz zu bleiben (nun aufgrund des Lebenspartners länger blieb), soll aufgrund von „Karriere“ sich an einen Partner ranschmeissen? Eine Karriere, die gar die ihr Ziel war hier in der Schweiz oder im Consulting?….macht Sinn ihre Aussage, die ist sogar richtig „lustig“.

    • @EY Gossip Girl: Ja sie hat ja sehr viel damit zu tun was ihre Freundin will und gemacht hat! Ich finde auch wir alle sollten haftbar gemacht werden für das was unsere Freundinnen machen! Ist doch logisch.
      @Peter Lustig: Was andere Damen machen hat nichts damit zu tun wie sich die Dame gefühlt hat und was sie wollte! Das dieser Herr in so einer Funktion überhaupt solche Chats mit „seinen“ Angestellten hat ist übrigens auch sehr unprofessionell, es sei mal gesagt! Sry ich war mal bei meiner Firma auf einem Weihnachtsessen, mein Mgr, hat sich dermassen betrunken hat gelallt und war nur peinlich. Ich habe jeglichen Respekt vor ihm verloren! Es sollte doch allen klar sein, Arbeit ist Arbeit und kein Studium und wir nicht alle Studi-Kollegen. Man kann freundlich und zuvorkommend mit einander arbeiten, und doch respektvoll, dass jedem klar ist, wer Chef und wer nicht!

    • Herr Dr. F. (der Beitrag hat ähnliche Merkmale wie die Wut-Mail damals: Mangelhafte Rechtschreibung, wirrer Inhalt usw.): Bitte lassen sie es gut sein. Ihr Gebastel hat doch E&Y bereits genug geschädigt, finden sie nicht? Konzentrieren sie sich besser auf das Wesentliche: Nämlich ihre Suche nach einer neuen Stelle – idealerweise ausserhalb von PR oder Medien.

    • Also als Jurist würde ich den Partner von B nun nicht bezeichnen. Das ist ja eine Beleidigung für eine ganze berufsgruppe. Der Herr hat mit mir studiert und nur mit Ach und Krach eben jenes Studium bestanden. Heute arbeitet er bei einer zwielichtigen kreditvergabe-Firma und kümmert sich lieber um sein gekünsteltes Aussehen als um etwas anderes. Für mich ist wirklich nichts was aus dieser Ecke kommt, in Ansatz ernst zu nehmen. Aber eben… babkground Checks sind für „Journalisten“ wie Frau Binswanger und Herrn Hässig ja überflüssig. Es lebe also die Fake Media! Ein Trauerspiel. Bin gespannt wer das nächste Opfer sein wird.

  28. Lukas Hässig war der Frontrunner in dieser üblen Geschichte zwischen Macht und Ohnmacht. Er wurde von E&Y in die Mangel genommen plus üblicher psychischer Drohkulisse.

    Michèle Binswanger vom Tages-Anzeiger konnte diese Geschichte schlussendlich weiterentwickeln dank diesen IP-Parametern plus präzisen Vorgaben. In ihrem Artikel ist der Name „Inside Paradeplatz“ zweimal erwähnt als Quellenvermerk – oder Reklame-dankeschön (?)……..

    Folgedessen wäre es nichts als schäbig, wenn der Tages-Anzeiger nicht einige grosszügige Flocken auf’s Konto von Lukas Hässig rüberschieben würde……….Echte Wertarbeit soll nicht bloss durch clicks entlöhnt werden.

    • @SMS

      Die Auszeichnung als „Journalist des Jahres 2018“ für Lukas Hässig würde nun folgedessen bedeuten, dass die „Flocken“ noch viel höher ausfüllen müssten………….

      Im Fussball der Spitzeligen ist es doch so, dass der Vermarktungswert von Topscorern ins Unermessliche wächst.

      Madame Michèle (als ebenfalls ausgezeichnete Journalistin) müsste diesbezüglich im Salär- und Spesenbüro der Tamedia vorstellig werden. There is no free Lunch!

  29. sorry, aber die europa chef dame soll auch gleich gehen.
    viel zulange gezögert und all den anderen frauen einen
    bärendienst getan.
    unglaublich, dass gerade auch frauen gegen frauen tätig
    sind und offensichtlich keinen scham kennen und nötige
    konsequenzen!

  30. Was stimmt bei E&Y nicht. Zuerst Tatsachen verwedeln, Journalisten drohen und dann zur Besinnung kommen? Ist dieses Muster Blaupause für die Arbeit von E&Y?
    Da gilt es zu prüfen ob in der Schweiz fähige Partner sitzen, den S. entlassen, ohne Bonus, goldenen Fallschirm und dergleichen, bei der Frau entschuldigen und wieder eine passende Stelle anbieten! Erst dann ist der Fall erledigt!

    • Typisch EY. Ist für mich persönlich ein Unternehmen mit hinterletzter Führungskultur. Nicht wegen diesem Vorfall aber ganz grundsätzlich wie dieses Unternehmen mit Menschen umgeht. Ich würde keine Uniabsolvent eines der Big4 empfehlen. 70 Stunden die Woche ohne Moral zu einem Hungerlohn… wohl bekomms…

  31. wie spannend, die kommentare der vorangegangenen Berichte zu lesen…

    und wo sind nun die trolls vom 3..?

    bravo Lukas! Ich gratuliere neidlos für die Hartnäckigkeit

  32. Dieser „Talent Officer“ von EY Schweiz hatte offensichtlich Talent. Das scheint jetzt bei EY nicht mehr so gefragt zu sein. Deshalb folgerichtig: Raus mit diesem „talentierten“ Officer, wenn auch reichlich spät und wenn möglich noch monatelang mit Lohn, da funktionell „zu Oberst angesiedelt“ bei EY Schweiz. Wäre da ein Fristloser drin gelegen? Auch der Tagi berichtete und bezog sich auf Inside Paradeplatz. Gut gemacht IP !

  33. Der Name der Beschuldigenden wird schon längst in der Finanzwelt rum gereicht.
    Wenn man dem Beschuldigten glaubt, soll sie sehr provozierend gewesen sein und gerne mal sich mit ihren verdeckten „Assets“ nicht versteckt zu haben.

    Wie immer in solchen Dingen, in der Mitte dürfte die Wahrheit liegen….

    Nun, wenn schwache Leistungen zu nichts führen, dann werden gerne zusätzliche Qualitäten eingesetzt- was übrigens ein ganz alter Hut ist und der beschuldigte Tölpel hätte dies auch wissen müssen!

    Der Bewanderte geht in einen Club oder, wo er diese Damenlandschaft halt so findet, honoriert die Leistung und am Schluss, küsst sie mich und sagt; es sei schön mit mir gewesen und sie freue sich wenn sie mich bald wieder treffen werde. Das diese Aussage natürlich in einem geschäftlichen Kontext zu sehen ist, dürfte auch dem hintersten und letzten Günstling klar sein….

    Mann gönnt sich ja sonst nichts……!

    • Wieder mal Rufmord am Opfer. Wie in den letzten 2 Monaten immer wieder. Wer steckt dahinter? Was soll bezweckt werden?
      Julie, da gibt es noch ganz viel Unrat, der entfernt werden muss!

    • Mal angenommen dem sei so gewesen…..hiesse dann ergo: eine Frau, welche ein Rock anzieht, ist Mittäterin bei einer Vergewaltigung? Wollen Sie das sagen, Herr Falkenschweif?

    • Ui ui ui, da fühlen Sie ja solidarisch mit. Ja, der Arme, konnte halt einfach nicht anders, weil er ist ja nur ein Mann. Ey ich kann’s nicht mehr hören! Selbst wenn die Dame NACKT rumspaziert gibt das noch lange NIEMANDEM das Recht sie zu bedrängen, anzufassen, versuchen sie zu küssen, ihr private Sexnachrtichten und Belästigungsnachrichten zu schicken! Er hätte das auch ganz einfach machen können, sie darauf hinzuweisen, dass man sich bei EY an einen Dresscode halten muss. Wir wurden hier auch draufhingewiesen, dass wir uns im Businesslook anzuziehen zu haben, und dann auch gleich erklärt wie der in unserer Firma aussieht, und nein KEINE Frau hat aufgeschrien und sich beklagt ihr würde die Freiheit genommen. Also bitte!

  34. Darf man nachfragen welche Sau man nun nächste Woche durchs Dorf treibt?? Schon eine Idee?
    Das (linke/ frustrierte) Volk verlangt nach Brot und Spielen!!

    • Gebe Ihnen absolut Recht. Nur die linken&frustrierten benötigen Brot und Spiele. Die „Rechten“ sind so was von entspannt und lebensfreudig……..hahahahaha… selten so gelacht!

    • Ja, den nächsten Belästiger, welcher von oben geschützt wird und das Gefühl hat, er kann seine Machtposition ausspielen und diverse junge Frauen belästigen dadurch. Genau der wird die nächste sein! Oder finden sie, das sollte belohnt werden? Eben.

    • Kein Problem, es gibt überall noch frustrierte Deppen die meinen mit primitiven Verhalten eine Frau bedrängen zu können. Nach ihrer Diktion sind das vor allem rechte Zeitbürger!

    • Da wüsste ich sogar einen bekannten GD-Namen, der diesen Spruch auch gebraucht hat. Für mich ein absolutes No go das nicht geschützt werden darf!

  35. Es handelt sich hier nicht um eine Entlassung, aber wen interessieren schon Fakten? Fakten passen halt nicht zu einer öffentlichen Hetzjagd im 21. Jahrhundert? Sind sie und Frau B. nun glücklich??

    • Hauptsächlich sind nun alle jungen Damen welche bereits bei EY arbeiten glücklich, alle Opfer sind glücklich, alle die irgendwann mal da arbeiten wollen, die Aktionäre, die Kunden und JEDER, auch die Männer mit halbwegs Gerechtigkeitsinn. Des Weiteren jeder, der am wirtschaftlichen Gedeihen von EY interessiert ist. Was bitte hat Frau B. alias X damit zu tun, lieber Hans (Nötig)?

  36. What the f…
    Ich hatte Pirelli-Kalender im Büro, mache auch Komplimente und spielte Streiche, war jung, unbekümmert und wir hatten ein tolles Klima! 30 Jahre später: Die Kalender hängen immer noch, Damen (nicht Tussies – eben auch 30 Jahre älter…) sind nach wie vor empfänglich für Komplimente. So what the f.. ist mit unserer Gesellschaft los. Karriereleiter geht offensichtlich nur über Compliance, Anwälte, Regulatorien, und dem ganzen b.. sh..! Also:
    WARNUNG: keine 1:1-Gespräche mehr, keine Versprechungen i.S. Karriere, HR in Polen kann da nicht eingreifen…;
    Wann kehrt der gesunde Menschenverstand wieder ein? Die Radieschen, die ich dann von unten ansehen werde können es mir ja dann berichten… ciao good old times

    • Genau das habe ich in etwa auch gedacht! NB Möglicherweise werden dannzumal (in möglichst ferner Zukunft hoffentlich) auch noch die Radieschen wegreglementiert sein.

    • ….nur kurz zu Ihrer Erklärung,…..wir haben das Jahr 2018….falls Sie sich immer noch dagegen verschliessen, dass Frauen mittlerweile auf dem gleichen Level sind (oder sein sollten) wie Männer, sollten Sie vielleicht den Marty McFly anrufen, der kann Sie zurückbringen in eine Zeit, in welcher Ihr Gedankengut noch traurige Realität war. Btw.: Den Unterschied zwischen normalen 1:1 Gesprächen und sexual harassment/Abhängikeitsverhältnis haben Sie auch noch nicht verstanden wie es scheint…

    • Ganz ruhig Alter Mann! Früher ging alles mit wenig bis gar keine Arroganz dafür mit Anstand und Respekt vor sich. Da wurden keine anzüglichen Messages oder gar Bilder verschickt.

      Komplimente mussten auch damals schon genau überlegt und die Worte dazu gewählt werden.

      Heute kennen viele Testosteronhengste keine Grenzen mehr und denken, Mann kann sich alles erlauben. Nicht alle Frauen denken und fühlen wie Tussies wie im TV…

      Schon in den 80-er wusste jeder in NY, London, etc., dass man nicht alleine mit einer anderen Person (m oder w) alleine Lift fährt oder zu zweit in den Keller ins Archiv geht. Und früher oder später kommt ja alles auch in die Bergdörfer…

      Wer heute nicht mit dem Hirn im Kopf denkt, sollte schon dafür bestraft werden.

      Männer, werdet erwachsen und anständig, dann klappt später auch die Partnerschaft und Ehe bis ins hohe alter. Vereinsamte Geschiedene und Scheidungswaisen sowie Trash Work Familien gibt es schon genug…

      Merry x-mas!

    • Naja, also solange du ihre Brüste nicht als Assets bezeichnest und ihre Bikinifigur kommentierst (sowie mit Sex übezeugen willst) bist du glaube ich noch gut dran

      Sein Verhalten war jenseits!

    • @again
      So wie du schreibst bist eben vor 30 Jahren stehen geblieben und glaubst Du warst der Held. Scheinbar hattest du schon damals kein Anstand und Respekt vor Frauen

    • Wow! Es ist also ein Kompliment, wenn mir mein Boss mit aller Macht versucht seine Zunge mir in den Hals zu stecken? Es ist ein Kompliment, wenn mein Boss mir persönliche Nachrichten auf mein Handy zu kommen lässt und meine Brüste als Assets bezeichnet? Es ist ein Kompliment, wenn mein Boss mich fragt, ob wir zusammen in einem Hoetlrestaurant auf ein erfolgreiches Projekt (alleine!) „anstossen!“ wollen? Tja, wir Frauen sind da wirklich ziemperlich geworden, wir wollen tatsächlich ernst genommen werden, und Karriere durch Arbeitsleistung und nicht Bettleistung machen! Wir sollten uns schämen, wirklich! Ach ja und btw NIE wird ein Mann verstehen können, was für Ängste solch ein Vorfall bei einer Frau auslöst, NIE!

    • Lieber again me-2La
      Ich kann Ihren „Frust“ nachvollziehen. In der „grossgekotzten“
      Finanzwelt und bei Feministinen scheinen solche Themen
      wirklich aus dem Ruder zu laufen. Viele solche Stories sind
      leider wahr und andere sind aus „Wichtigtuerei“ wohl frei
      erfunden. Wir glücklich ich doch bin, auf dem Lande zu leben wo ein Kompliment an eine Frau nicht gleich als sexuelle Belästigung empfunden wird. Darum kotzt es mich jedesmal an wenn ich nach Bern muss, sei es zum Arzt oder
      sonstiges, was uns ausserhalb der Stadt von der Stadt entzogen wurde.Paradebeispiele von extrem Feminismus; Wyss, Rytz, Funicello, Kiener Nellen, Trede und und und

  37. Beratungsfirmen – überall genau dasselbe. Beraterlis halten sich für die Grössten aber meistens ist das eigene Ego grösser als die Leistungen, die sie vollbringen müssten.

    • Ich habe noch nie einen Berater gesehen, der einen Mehrwert geschaffen hat! Am schlimmsten sind die von McGrinsy!

    • Wurde auch Zeit, dass diese Figur aus seiner Führungsposition entlassen wurde.

      Hoffentlich wird der Schnitt gross genug angesetzt, damit das ganze Gestrüpp das bei der EY Schweiz wuchert, duchforstet wird.