Raiffeisen-Chefs schenken Personal „Bibel“

2000 Banker der Zentrale erhielten zu Christmas Buch statt Bonus über Gründer Friedrich Raiffeisen – Motto: Moral vor Fressen.

Unter Guy Lachappelle und seinem neuen CEO Heinz Huber versucht die Raiffeisen-Gruppe, den moralischen Kompass der vom Kurs abgekommenen Raiffeisen-Gruppe neu auszurichten.

Dazu haben Lachappelle und Huber – der am Montag in St.Gallen begonnen hat – den rund 2’000 Bankern der Genossenschaftszentrale eine Art Bibel überreicht.

„Zwei Pioniere, eine Idee“ heisst das Werk, es ist ein Buch zum 200jährigen Jubiläum von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dem Begründer der Raiffeisen-Idee.

Hommage an „Gute“: Jubiläumsbuch (Bild: Tutti)

Das Jubiläum war letztes Jahr und stand in kaum zu überbietendem Kontrast zu den sich überschlagenden Ereignissen rund um Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz und dessen Mitstreiter.

Die Geschenk-Aktion mit dem Buch an die Mitarbeiter des Headquarters wird in St.Gallen auf Anfrage bestätigt. „Es ging darum, in diesem Kontext die historischen Anfänge von Raiffeisen in Deutschland und in der Schweiz anhand der Biographien der beiden Raiffeisen-Pioniere Johann Evangelist Traber und Friedrich Wilhelm Raiffeisen aufzuzeigen“, schreibt eine Sprecherin in einer E-Mail.

Goldener Aufstieg: Gernet, Ex-CVP, heute Chef-Lobbyist

Co-Autor des Werks ist ein Mann, der seit Jahren hinter den Kulissen an den Raiffeisen-Strippen mitzieht. Hilmar Gernet heisst er, einst in Bern eine grosse Figur als Generalsekretär der CVP Schweiz, seit seinem Wechsel auf die Lohnliste der Raiffeisen Schweiz deren einflussreichster Lobbyist.

Gernets Buch blieb öffentlich weitgehend unbeachtet. Doch es schaffte es in ein Papier des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen SIF, wo die Schweizer Bankenpolitik massgeblich gesteuert wird. Gernets Raiffeisen-Werk wurde vom SIF in einem langen Dokument zitiert.

Verweis auf Gernets „Bibel“: Finanzplatz im 2018 (Quelle: SIF)

Der moralische Pathos von Gernet mithilfe der Referenz, die der Lobbyist den Gründervätern der Raiffeisen erweist, kontrastiert mit der Stimmung in der Zentrale.

Dort müssen die Mitarbeiter für das zurückliegende 2018 mit weniger Bonus vorliebnehmen; dies, obwohl die ganze Raiffeisen-Gruppe auf einen weiteren Rekordgewinn zusteuert.

Die Bonus-Kürzung wird als eine Art Solidaritätsbeitrag aller rund um den tiefen Fall der Raiffeisen betrachtet. Sie steht allerdings im Widerspruch zu den Salären der beiden neuen Aushängeschilder.

Präsident Lachappelle verdient rund 50 Prozent mehr als sein Vorgänger, CEO Huber kommt inklusive Pensionskasse auf gegen 2 Millionen im Jahr – eine Verdoppelung im Vergleich zu seinem bisherigen Spitzenjob bei der Thurgauer Kantonalbank.

Kommentare

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  1. F.W. RAIFFEISEN war eben nicht nur ein Moralist und Prediger sondern vor allem auch ein ERFOLGEICHER ÖKONOMISCHER PRAKTIKER. Das System bot Menschen aus der sozialen Unterschicht: ZUGANG ZU KREDITEN mit finanzierbaren Konditionen.

    F.W. Raiffeisen wird zu Unrecht gerne* in die Kommunisten, Prediger oder Utopisten Ecke gestellt oder lächerlich gemacht.

    Da ich Schriften von Raiffeisen gelesen habe, kann ich bestätigen, dass er da nicht hingehört. Raiffeisen war es wichtiger Armut und soziale Ungerechtigkeiten zu eliminieren als Seelen zu retten. Die Kreditgenossenschaften basieren zwar auf Solidarität und Vertrauen der Kreditgeber, die Organisation ist jedoch privatwirtschaftlich. Die Kreditvergabe erfolgt ebenfalls nicht nach planwirtschaftlichen, sondern nach ökonomischen Kriterien.

    Reminder:
    Das Raiffeisensystem hat mindestens 100 Jahre in der Schweiz sehr erfolgreich funktioniert. DIE ZINSEN waren nicht immer so tief und werden auch künftig nicht immer so tief sein wie in den letzten zehn Jahren!
    z.B. Die letzte Immobilienkrise Anfang der 90er Jahre hat die Bank relativ schadlos überstanden (dank der traditionellen Kreditvergabe).

    (*z.B. jene welche Raiffeisen gerne in eine normale profitorientierte Bank umwandeln möchten, jene die von den hohen Zinsen von Kleinkrediten profitieren etc., alle jene die sich selbst davon überzeugen „müssen“, dass „das“ eben nicht geht).

  2. Wasser predigen, Wein saufen. Sich danach wundern wenn sich die Menschen genau so unsozial benehmen. Aber wenigstens kann man dann das Feigenblatt vorweisen mit dem man seine Blösse zu verdecken versucht. Bei Sozialhilfe Empfängern diskutiert man um 70Fr. weniger im Monat. Arme Schweiz!!

  3. Es wird immer wieder von Vorbildsfunktion und «Religionsfreiheit» gesprochen, wo es sich aber tatsächlich um NACHVOLLZIEHBARE KINDLICHE INDOKTRINATIONEN handelt,
    und dies je nach Kulturkreis, in den man hineingeboren wird.
    Wären wir im Spital als Baby vertauscht worden, würden wir heute wohl einem Hexenmeister oder einem Schamanen glauben, weil es uns die gut meinenden Eltern so vermittelt haben, wie in:
    EU, Süd +Nord-Amerika: Christenheit, Church of England, Zeugen Jehovas, Baptisten usw.
    Türkei, naher Osten, Philippinen usw.: Islam
    Israel: Judentum
    Indien: Hindu
    Japan: Shintoismus
    Burma, Japan, Tibet usw.: Buddhismus usw.
    Alle mit Milliarden von Anhängern.
    Und alle kommen natürlich in den (geglaubten) Himmel! Welchen?
    Und alle wollen Recht haben!!! Vorwand für Kriege!
    Und niemand will gemerkt haben, dass es sich um REINE Indoktrinationen (je nach Land – dann auch noch Staatsreligion (Türkei > Islam mit Scharia)) handelt. Und unser BR und gewisse Parlamentarier CVP EVP sowie die Raiffeisen-Führung glauben noch an diesen nachvollziehbaren Unsinn! Im Internet-Zeitalter!

  4. Der König und der Kaiser sind weg, es leben der neue König und der neue Kaiser.

    Brot und nicht mal Spiele, dafür ein Buch, naja das Volk muss beschäftigt werden, es soll sich blos nicht langweilen.

  5. Ein ziemlich plumper Versuch der neuen Führung! Diese Teppichetage ist noch weiter von den Ideen der Rf-Gründer weg als die Typen bei der CS, die mit Alfred Escher ihre Selbstbedienung verwedeln zu können glauben. Demut fühlt sich anders an.

  6. Was, Raiffeisen CEO Huber verdient 2 Millionen?
    Sonst noch jemand in der RB? Nur er?

    Zum Vergleich, in der CS kassieren 1 0 7 0 gewöhnliche Angestellte (Phantasie-Bezeichnung „Risk Takers“) im Schnitt 1.55 Mio. Franken pro Jahr. Aber es werden laufend Arbeiter entlassen an der Basis. Dafür wird der Club immer grösser. Fakten dazu: https://insideparadeplatz.ch/2018/12/31/1070-cs-risktakers-kosten-1655-millionen

  7. Das Buch wird tatsächlich in einem kuriosen SIF-Dokument zitiert, was jedoch nicht zwingend ein Gütesiegel ist, denn dort wird zum Beispiel auch aus der Coop-Zeitung zitiert (siehe Fussnote 25).

    Überhaupt ist die Lektüre dieser einzigartigen Publikation aus Bundesbern sehr empfehlenswert. Man erfährt dort viel Wissenswertes wie z.B.

    „Der erstmalige Gang eines Unternehmens an die Börse heisst Initial Public Offering (IPO).“

    oder

    „Die BIZ ist am Aeschenplatz BS in einem Rundbau des Tessiner Architekten Mario Botta (geb. 1943) untergebracht.“

    oder

    „Die Bank Cler AG, die bis Mitte Mai 2017 als Bank Coop AG firmierte, ist eine Tochtergesellschaft der Basler Kantonalbank. Obwohl ihr Ursprung und Sitz in Basel sind, hat sie einen rätoromanischen Namen: Cler bedeutet klar, deutlich respektive transparent.“

    oder

    „Die ursprüngliche Clariden Bank wurde 1955 mit Domizil in Zürich gegründet. Der Clariden (auch Claridenstock) ist ein Berg der Glarner Alpen mit einer Höhe von 3267 m. ü. M.“

    und so weiter, und so fort.

    Dokument „Erläuterungen zu Kennzahlen“ unter:
    https://www.sif.admin.ch/sif/de/home/dokumentation/publikationen/kennzahlen-finanzstandort-schweiz.html

    • man muss ja die hoch bezahlten Beamten beschäftigen in einem der vielen überflüssigen Bundes-Stellen – und sei es nur mit überflüssigen geographischen etc. Fakten auf Papier und Internet bringen.

  8. einfach nur geil. die beiden neuen hinterwäldler setzen bereits Ideen wie im kindergarten um. zuerst hätte es sich gehört, dass sie mindestens im ersten arbeitsjahr auf die hälfte des jahressaläres verzichtet hätten. aber eben. gerne blablabla. der vrp und ceo haben bereits einen ersten negativen hammerstempel hinterlassen. was müssen wir als nächstes erfahren; basteln mit gerda consetti oder mitsingen im spielhuus? ich denke jetzt fertig mit jööööö und kindergarten.

    • Nur mal aus Interesse: Verzichtest Du im ersten Halbjahr im neuen Job auf Dein Salär? Sollen Deine Kinder im ersten Halbjahr ihrer Ausbildung auf finanzielle Unterstützung verzichten?

    • gute frage mitleser. habe bei einer bank bereits zweimal auf einen bonus verzichtet obwohl meine finanziellen entschädigungs-dimensionen nicht derer der raiffeisenspitze entspricht. tja, die einen reden darüber, die anderen auch; tun’s aber dann noch gleichzeitig. grüsse aus der schneeschweiz :):):):)

  9. Ist doch ein vernünftiger Ansatz, um den Bankern die Idee der Gründer vor Augen zu halten. Sie sollten nachher noch ein paar Fragen im e-Learning beantworten, dass sie das Buch auch gelesen haben.
    Hier braucht kein Mitleid aufzukommen. Mitleid gebührt nur den Regionalbanken, welche tagtäglich die eigentlichen Kunden bedienen und unter der Probleme aus der St. Galler Zentrale (dem goldenen Kalb) leiden, wie auch unter den Reputationsschäden. In St. Gallen sind die Leute vergoldet, anstatt demütig als Service Center den Regionalbanken zu dienen.

  10. Gerne würde ich diese „Bibel“in meine Bibliothek aufnehmen.Ich bitte um Zustellung eines Experten.Ich bin natürlich auch Raiffeisenmitglied und bin an der Geschichte sehr interessiert. Besten Dank
    Benny Freitag
    Untere Rainstrasse 3
    5042 Hirschthal

  11. Hässig lässt die Bombe platzen

    Wow, das ist investigativjournalismus der Spizenklasse. Hässig deckt einmal mehr ein Skandal historischen Ausmaases auf. Ohne sein fundiertes Insiderwissen wären diese Machenschaften wohl nie an die Öffentlichkeit gelangt. Die Banker hätten dieses Buch klammheimlich gelesen, vermutlich einen Geheimbund gegründen und die Weltherrschaft an sich gerissen. Nur dank Hässigs unbeirrtem Kamp gegen das Böse konnte das Schlimmste in letzter Minute noch abgewendet werden.
    Diese Story, die an Spannung, Intriegen und Verrat wohl nicht zu überbieten ist, verdient den Pulizter Preis 2019.

    • Sind sie auf der Flucht vor dieser
      Bombe? Mit dieser Menge an Flüchtigkeitsfehlern im Kommentar habe ich diesen Eindruck

    • Sie brauchen ja nicht hier mit zu lesen, wenn es niemals relevante Stories gäbe.

    • @Peter Frank

      ein Kommentar der Spitzenklasse!

      Spitzenklasse mit tz
      Ausmass mit 2 s nicht a
      Kampf sollte dies wohl heissen
      Intrige schreibt man ohne ie
      Pulitzer schreibt man so

      Bevor Sie sich über das alles lustig machen, investieren Sie Ihre Zeit doch in Ihre Rechtschreibung. Sonst lächelt man über Sie und nicht über LH 🙂

    • @Peter Frank. Vielleicht schenkt Ihnen Herr Hässig für diesen Kommentar einen „Duden“. Dieser dürfte dazu beitragen Ihre Rechtschreibung und Grammatik zu verbessern oder zumindest das Niveau eines Realschülers zu erreichen. In diesem Sinne empfehle ich Ihnen, sich vom Newsletter abzumelden oder vor dem Kommentieren ihren Coiffeur zu konsultieren.

    • @Peter Frank
      Wie wäre es mit einem Deutschstudium, Orthographie scheint definitiv nicht Ihre Stärke zu sein, auch Ihr Geschreibsel ist nicht von Relevanz. Vielleicht vorerst die Primarschule beenden bevor Sie sich auf einen Blog wagen und Artikel kommentieren wollen.

    • vielleicht kann sich peter frank lediglich aufs lesen von anderen kommentaren konzentrieren 🙂

    • @Lesen bildet

      Bitte kläre mich nochmals auf, damit ich es meinen Kindern richtig beibringe.

      „Intrige schreibt man ohne ie“? Aber in diesem Wort hat es doch kein ie. Und selbst wenn man das Original „Intriege“ nimmt, käme durch „ohne ie“ plötzlich „Intrge“ zustande.

      Auch alle andere sollten nur dann über die Fehler von Frank Peter klagen, wenn sie selbst fehlerlos sind. Vor allem der Einsatz des Kommas bereitet vielen ein Problem, oder die Unterscheidung zwischen Punkt und Komma.

  12. Ein erster guter Schritt, nun muss die Verankerung dieser Werte in die Organisation erfolgen. Back to the roots ist weiterhin der richtige Weg!

  13. Chapeau! Eigentlich eine gute Idee…was die beiden Herren verdienen, und wird leider immer bei IP wiederholt, interessiert uns eigentlich nicht! Wenn sie gutes machen, dann ist ihre Lohn verdient…und diese war ein guten Start…

  14. CC (Christian Constatin, Präsident des FC Sion) würde diesen Artikel als
    „Scheissarbeit“ abstempeln.

    Wenn ein neuer VRP und CEO dem Personal ein Buch über den Gründer
    abgeben, geht dies absolut in Ordnung. Ansonsten lästert der „hässige“
    Hässig konstant über zu hohe Gehälter und Boni und wenn es wenig oder
    gar nichts gibt, heisst sein Motto „Moral statt Fressen“!

    • Dein Kommentar könnte man auch als „Mistarbeit“ bewerten.Typisch schweizerische Einstellung

    • Dä Wädi checkts wieder mal nicht. Es geht hier darum, so wie‘s im Artikel auch steht, dass wie leider heutzutage üblich Wasser gepredigt und Wein gesoffen wird. Aber dazu brauchts natürlich ein wenig Intelligenz um diese Vorgänge auch kognitiv miteinander verknüpfen zu können.

    • Was vielleicht zu lästern gibt ist der Co-Autor des Buches, wahrscheinlich war das Buch ein Ladenhüter und somit kam die Idee dem Mitarbeiter/Co-Autor indirekt einen Bonus zu beschaffen indem man mal 2000 Exemplare kaufte. Man muss sich doch gegenseitig helfen, vor allem wenn einer noch Lobbyist ist.

  15. Moral vor Fressen? Wohl kaum!

    Keine Sorge, bei einem Durchschnittssalär von CHF 175’000 p.a. bleibt den feisten Raiffeisen-Bankern immer noch genug zur Völlerei.

    Kein Mitleid an dieser Stelle für die Banker der Zentrale (im Gegensatz zu den eigentlichen Raiffeisen-Banken in den Regionen).

  16. Aber herr lachappelle, haben sie es noch nicht gelernt: fuer veraenderungen braucht nicht nur verordnungen, schoengeistige buecher und pamphlete! Es braucht vorallem vorbilder! Sie koennten da einiges zeigen; die andern haben es ja noch nicht kapiert. In st. Gallen hat man ihnen das doch sicher doziert!

    • Als VORBILDER müssten die Herren in St. Gallen ihre Gehälter ganz massiv abbauen. Als Vorbilder sollten sie auch die sogenannte Raiffeisen-Bibel lesen und anwenden statt den anderen zu verschenken.

  17. Predige Wasser, trinke selber Wein.
    Offensichtlich auch die (unglaubwürdige) Devise bei Raiffeisen.
    Selten solch Morivations-Spritzen, für das grosse Mehrheit aller Mitarbeiter gesehen und dies bei noch so vielen HSG-Hotshots in der Führung. Die glauben offenbar wirklich, die nicht-studierten sind kreuz-blöd. Na wenn sich dies mal bloss nicht rächt. Meine Prognose:
    Ab Mitte 2019 war es der Gewinn-Zenit. (Wenn man die Mitarbeiter für blöd verkauft und die Wirtschaft einbricht).

    • Mit fetter und über-obligatorischer Direktoren-Rente kann man gut zusehen, wenn die bereits lächerlichen Fudi-Bonis sinken (bei der Mehrheit / Mittelschicht).
      Ich bin mir sicher, dem schweizer Erfolgdsmodel wird nicht mehr laufen, wenn die Mittelschicht weiter ausgebeutet wird.
      Natürlich denkt ein nicht tangierter, der nie finanzielle Probleme erfuhr, gar nicht erst so weit.

  18. Grossartige Idee! Lesen bildet… – hoffentlich erhalten die unfähigen RBCH-VRs auch ein Exemplar. Bevor dann die VRs eine Decharge erhalten müssen sie einen Aufsatz zum Thema schreiben und einen Multipl-Choice-Test bestehen…

  19. 95% waren und sind wohl zu faul, es zu lesen. Es sollten Tests zum Inhalt durchgeführt werden (für alle und persönlich (nicht durch Assi erledigt)). Wer mehr als zweimal nicht erfüllt, darf sich dann nach einem neuen Job umsehen.

  20. Schön Reden kann Jeder.
    Konkrete Handlungen sind nötig!
    a) Altlasten aus Vincenz-Zeiten (insbesondere Poerschke, Schaub, Burn sowie unzählige Figuren auf Bereichsleiterebene) müssen endlich konsequent abgesetzt werden!
    b) Der ASE-Lachappelle ist ungeeignet für das Amt. Der soll lieber endlich seine Verantwortung im ASE Fall übernehmen
    c) Raiffeisen Schweiz muss endlich zurückgeschrumpft werden, also kostenmässig etwa halbiert
    d) Die überhöhte Vergütung von Huber müssen dem Amt (Abwicklungszentrum) angepasst werden, also auf etwa ein Drittel reduziert
    e) Die IT gehört reformiert, damit eine Pleite wie bei Avaloq (das System kann weniger und hat zu Vollkosten etwa eine Milliarde gekostet) vermieden werden
    f) Wir Raiffeisenbanken müssen endlich ernst genommen werden!

    • Wasser predigen und Wein trinken (saufen!) ist nichts Neues! Aber, dass heutige Bosse noch mehr kassieren (also: reine und tatsächliche ABZOCKER! sind) und den günstigen oder viel günstigeren Mitarbeitern eine Bibel verteilen ist vergleichbar mit den christlichen Kirchen. Auch dort wird oben abgezockt was das Zeug hält und unten wird gespart und möglichst viele Kosten reduziert.
      Social Events werden verschwenderisch organisiert, aber vom wahren Glauben hört man länger je weniger!
      Wird nun diese Heuchelei auch auf die Wirtschaft, sprich: die angeschlagene Raiffeisenbank wegen Pierin Vincenz, Gisel & Co mit den heutigen „neuen“ Bossen übertragen?
      Was sagte Papst Franziskus am 2.1.2019? „Besser Atheist als scheinheilig!“
      Das hat nicht nur für die kath. Kirche seine Gültigkeit! Auch die Raiffeisen-Bosse müssten sich dies sehr zu Herzen nehmen wenn sie wirklich den Gründern Ihre Philosophie -via Bibel?- verbreiten wollen, oder?

    • Sie haben sich innerlich doch längst von Reiffeisen verabschiedet. Was hindert Sie daran sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen? Ihre mangelnde Qualifikation? Nicht vorhandenes Engagement?

      Sie sagen es ja selbst: Reden kann jeder. Also auf zu neuen Ufern und Herausforderungen, dann müssen Sie Ihren Frust nicht mehr hier ablassen.

      Viel Glück!

    • Ich hätte ein ungeöffnetes Exemplar zu verschenken 🙂
      Und dann erst Hubers „Mein erster Arbeitstag bei RCH“ – Videobotschaft – oje oje oje – so könnte man bestenfalls als Präsi beim FC Hintertupfigen auftreten. Bleibt zu hoffen, dass seine Qualitäten um Faktoren besser sind.

  21. Erst kommt das Fressen,
    dann kommt die Moral.

    Bertolt Brecht
    * 10. Februar 1898 † 14. August 1956