Übernimmt McKinsey das Kommando bei Raiffeisen?

Präsident Lachappelle sucht Hilfe für Abbau in St.Gallen – 100 bis 200 Stellen in Gefahr – Übernahme Postfinance einst Big Thema.

Heinz Huber ist der CEO der Raiffeisen-Gruppe. Damit ist er formell der Chef jenes Geheim-Projekts, bei dem es um Kosten und Jobs geht und das in wenigen Wochen verabschiedet werden soll.

Huber ist nur Ausführender. Treibende Kraft hinter dem Masterplan ist Guy Lachappelle, wie Huber neu bei Raiffeisen und verantwortlich dafür, dass die Gruppe eine gute Zukunft hat.

Es geht im Kern wie bei allen Instituten um eine Frage: Wie machen wir mehr Geschäfte bei weniger Kosten? Dafür suchen Huber und Lachappelle bis Ende März oder Anfang April einen externen Berater.

Das Rennen machen könnte McKinsey. Die Beraterin hat laut Insidern gute Karten für den Zuschlag. PwC ist als langjährige externe Revisorin der Genossenschaft Teil des Problems, EY ist zu eng verbandelt mit Ex-Chef Pierin Vincenz.

Deloitte wäre eine Alternative, doch das die Nummer 4 der Schweiz unter den Beratungs- und Auditfirmen will das Revisionsmandat von der Genossenschafts-Gruppe.

Bleibt neben McKinsey noch KPMG und Oliver Wyman. Eine kleine Beratungsfirma, wie das anfänglich geplant war, ist offenbar kein Thema mehr. Eine solche hat lediglich vorgespurt und hilft beim neuen Zusammenspiel zwischen Raiffeisen-Besitzerbanken und der Zentrale in St.Gallen.

Zweimann-Büro nur für Soft-Fragen (am4change)

McKinsey oder ein anderer kriegt den Auftrag zu sparen. Das ist wie immer einfacher als mehr zu verdienen.

Dass es auch bei der Raiffeisen Schweiz und ihrer Handvoll eigenen Niederlassungen – sie stehen im Fokus, nicht die 250 Banken in den Regionen – um Kosten geht, will die Raiffeisen-Spitze möglichst lange für sich behalten; deshalb sprachen ihre Vertrauten diese Woche von sanften Anpassungen.

Nun zeigt sich aufgrund von Gesprächen mit Knowhow-Trägern, dass es um mehr geht. Jährliche Einsparungen von mindestens 30 Millionen sind offenbar vorgesehen. In drei Jahren – so lange dauert der Umbau der Genossenschafts-Zentrale – ergeben sich 100 Millionen.

Im Minimum. Die Hälfte davon dürfte wie immer bei solchen Übungen mit Stellen einzusparen sein. Bei Gesamtkosten von 250’000 Franken pro Arbeitsplatz und Jahr ergäben sich somit 200 Jobs, welche der Operation Sparen bei Raiffeisen Schweiz zum Opfer fallen würden.

Das entspräche 10 bis 15 Prozent der heutigen Belegschaft im Headquarter der Nummer 3 in St.Gallen. Dort hat die wichtigste Inland-Bankengruppe, die formell eine Tochter der 250 Raiffeisenbanken in den Regionen ist, ihren Sitz.

Dass McKinsey gute Karten hat, den Auftrag an Land zu ziehen, hängt nicht nur mit Arbeiten zusammen, die das bekannte und oft auch umstrittene Unternehmen in jüngerer Zeit für die Raiffeisen erledigt hat.

Vielmehr war McKinsey in einem Deal wichtig, der die Schweizer Bankenlandschaft umgepflügt hätte und von der Bedeutung her beinahe an den Schulterschluss von Bankverein und Bankgesellschaft von Ende der 1990er Jahren heranreicht – zumindest aus helvetischer Inland-Optik.

Die Rede ist von der Übernahme der Postfinance durch die Raiffeisen Schweiz. Davon wusste man bis heute nichts. Doch nun wird bekannt, dass im Nachgang zur grossen Finanzkrise von 2008 die Spitzen der beiden Retail-Finanzriesen Gespräche über einen Schulterschluss führten – mit McKinsey als zentraler Beraterin auf Seiten der Raiffeisen.

Für Pierin Vincenz als damals starken Mann der Raiffeisen wäre dies der Coup des Lebens gewesen. Für die Chefs der Postfinance hätte ein Verkauf an die Raiffeisen einen Weg nach vorn ermöglicht. Sie wurden zwar mit Kundengeldern überhäuft, doch konnten sie diese nicht für Kredite nutzen – die Lizenz dafür fehlte.

Der Kauf der Postfinance durch die Raiffeisen sei am damals noch zu wenig starken Druck bei den Bernern gescheitert, sagt ein Gesprächspartner. Inzwischen hat sich das geändert. Die Postfinance ist in Schieflage geraten. Ob ihr verzweifelter Ruf nach einer Volllizenz zum Ziel führt, ist ungewiss.

Die Partnerschaft zwischen Raiffeisen Schweiz und McKinsey, die beim Übernahmeplan Postfinance besonders intensiv war, blieb über die folgenden Jahr eng. Käme McKinsey nun bei Lachappelle zum Handkuss, würde das Raiffeisen-Insider nicht überraschen. „McKinsey ist sicher eine Option“, sagt ein Raiffeisen-Mann dazu.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Früher wusste ich nicht wie man Mänätscher schreibt .. heute bin ich einen ..

    Wer für teuer Geld eingestellt wird, eine System zu durchleuchten und auszurichten .. sollte fähig sein, dies mit den internen Mitteln zu bewältigen und erst noch schnell.

    Wenn dies jemand nicht kann, dann gehören seine Vorgesetzen zuerst ausgetauscht, in diesem Falle VR’s. Aber z.B Frau Leuthard ging wöchentlich in den COOP, das reicht aus, um da als VR einen guten Snob/ Job zu machen ..

    Berater wie McKinsey verstreuen Ansätze, die diese bei zweitklassigen Firmen aufgenommen haben und verbreiten diese zweitklassigen Ansätze bei Firmen, die des verdient haben und anscheinend immer noch zu viel verdienen, um sich zweitklassige oder drittklassige Manager zu leisten. Nur zweit oder drittklassige VR’s, stellen auch zweitklassige Manager ein ..

    Wenn man keine Argumente mehr hat, warum man als Manager Berater braucht, die Digitalisierungs-Karte zieht immer, ein Eingeständnis dafür, dass man die Königsdisziplin Marktbearbeitung nicht beherrscht und cost-cut nun mal sehr einfach ist. Da hilft auch kein SG Managementmodell – ein Sammel-surium bekannter betriebswirtschaftlicher Basics, der Rest dort ist Networking von Blendern – fähige HSG-ler sprechen nicht dauernd von Networking ..

    Effizienzgewinne (Ono Taichi) sind nicht da, um Mitarbeiter abzubauen, sondern um mit gleich vielen Mitarbeitern, immer mehr umzusetzen. Ob Wachstum auf Kosten der Konkurrenten oder neuen Geschäftsfeldern mit neuen Ideen mit Möglichkeiten (z.B Digitalisierung: auotmation with a human touch) ..

    Alle anderen schaffen den Turnaround, in dem Geschäftsdokumente beidseitig ausgedruckt werden .. oder aber Klo-Papier und Kantinen Ketch-up berechnet wird ..

    Sumimasen Corporate Zwitscherland,
    Oyasuminasai Industrial

  2. Einfach nur Traurig wenn man selbst nicht genug Skill hat um Stellen zu streichen. Und man für jede Kleinigkeit externe Krawatten zahlen muss.
    Früher hätte HR die überflüssigen entsorgt.

  3. Wenn das Management nicht mehr weiter weiss, dann holt man McKinsey um die schlechten Nachrichten den Mitarbeitern und den Genossenschafter zu überbringen. Aber bringen wird auch das nichts. Resultat: ausser überhöhter Spesen nichts gewesen. Habe das schon mehrmals selber erlebt.

  4. Arbeitsverweigerung ist das, zumindest! Die Herren wussten wofür sie vor kurzem geholt wurden und haben bei Assessments und Vorstellungsgesprächen etc. sicherlich auf ihre Qualifikationen für diese bevorstehenden Herausforderungen in der bekannten Situation von Raiffeisen hingewiesen. Sie sind eingestellt worden um Raiffeisen auf Vordermann zu bringen, strategisch zu entwickeln, und zwar höchstpersönlich, Frühstücksdirektoren hat es dort wohl noch genug.
    Und nun das: „ich weiss nicht wie das geht und hole mir auf Kosten der Firma Berater ins Haus.“ Ok, den ersten Teil „ich weiss nicht…“ werden sie natürlich nirgends sagen.
    Eine Führung (GL und/oder VR) die Berater für solche grundlegende strategische Arbeiten brauchen sind unfähig oder zu faul. Andersherum dasselbe gesagt: sie sind nämlich als Organ verantwortlich, dass die Firma sich korrekt für die Eigentümer entwickelt und wenn sie Berater – auf Kosten der Eigentümer immer nota bene – einstellen, ist man entweder zu faul die Ärmel hochzukrempeln und/oder unfähig. Für beide Fälle gilt: raus!

  5. Wenn ich an das Netzwerk denke das McKinsey haben muss, dreht es mir den Magen um. Heisse Luft, dicke Hose und gigantische, unseriöse Abzockerei. Das kommt mir beim Namen McKinsey in den Sinn. Denn das sehe ich jeden Tag. Auf der Strecke bleibt die Unternehmung, die Kunden und 90% der MA dieser Unternehmung. Plus natürlich der Staat, in doppelter Hinsicht. Den jemand bezahlt immer. Das ist bei McKinsey immer die Allgemeinheit. Bei uns haben sie schon lange das Sagen und werden trotzdem jeden Tag noch stärker. Es ist kaum mehr als 10 Jahre her, da hat man intern gesagt, die Totengräber von McKinsey kriegen bei uns keinen Fuss mehr über die Schwelle. Mir fällt nicht eine Unternehmung ein der McKinsey geholfen hat. Dabei habe ich schon bei zwei McKinsey Buden gearbeitet.

  6. hmm, ob lachappelle bereits mit dem #Finma-auftrag in der tasche angetreten ist mck ins haus zu holen? fragt mal einer bei branson nach unter welche auflagen die personalie lachappelle genehm war?

    oder ist das duo lachappelle/huber bei #Raiffeisen bereits am ende des lateins beim aufräumen?

    #FINanzMArktmafia #Finma #Raiffeisen

  7. Raiffeisenbank? Eine Bank die nicht in der Lage ist, für den deutschen Kunden, steuerlich relevante Fremdwährungsgewinne dem Steuerreport beizufügen, obwohl man alle Daten besitzt. Warum ist das so – Antwort: KEINER blickt durch, aber KEINER gibt es zu. Die steuerehrlichen Auslands Kunden, sind für die Raiffeisenbank anscheinend ein „IT-Problem“?

    • Motzen ist immer einfach. Sie können ja auch offensichtlich keine deutsche Rechtschreibung und Grammatik, schreiben aber dennoch öffentlich in einer Kommentarspalte.

      Wissen Sie denn wie komplex die Berechnung der Fremdwährungsgewinnberechnung ist ? Selbst in Deutschland blicken da nicht viele Personen durch geschweige denn deklarieren es.

  8. R. Farung
    unauslöschliches Gesetz:
    der Auftraggeber und somit Business-Vermittler für McK ist. i m m e r zwar der Mächtigste und ebenso
    der Fach-Schwächste im ganzen Theater.
    Ein weiterer Beweis wird‘s uns einmal mehr zeigen.

  9. McKinsey? Falschinformation. Kann nicht sein, die haben ja keine Leute mehr.
    Sind nämlich schon alle in der CREDIT SUISSE und stossen sich dort gesund. Gerne rekrutieren und befördern sie sich gegenseitig. Ein Gewalts-Filz!
    Im Club der „Key Risk Taker“ wimmelt es von McKinsey Geiern. Pro Schnabel erhalten die 1.55 Mio Franken.

    • Die MK-Leute sind die Wegelagerer der Neuzeit, lassen sich durchfüttern und liefern keinen Mehrwert. Sie stehen für Chaos, Inkompetenz und flappsige Sprüche, viele haben das im Randkanton St. Gallen gelernt! Was alle gemeinsam haben, gleich langweilig gekleidet wie beim Nordkoreaner!

  10. Du meine Güte, war nicht mal der ex-CS-Mühlemann bei McKinsey ?? Der hat doch nachher bei der CS „gewirkt“ und auch noch beim damaligen Swissair-VR seine „Kompetenz“ zum Ausdruck gebracht. Und jetzt macht er sich mit seinen Mio. ein schönes Leben auf den Golfplätzen und anderswo wo sich solche Typen zu zeigen pflegen, Ospel gehört scheints auch zu dieser Bagage. Wahrhaftig, das sind ja Referenzen. Mir tun die MA der wieder „aufgestellten“ Raiffeisen leid.

  11. Mann-o-Mann, ganz viele bescheidene Geister hier! Die Entrüstung zeigt eine gewisse Naivität. Ich finde McK auch schrecklich (bei der CS erlebt), aber wie bitte sollen LachKapell und Hubèr einen Laden aufräumen ohne externe Hilfe? Die zwei sind auf Informationen angewiesen, die sie von potenziell Betroffenen nie und nimmer bekommen. Und sicher ist McK besser für Sparübungen als für Strategieberatung geeignet. Bei letzterem sind sie brandgefährlich, wie wir alle aus der jüngeren Wirtschaftsgeschichte der Schweiz wissen.

  12. Eine Uebernahme von PostFinance durch Raiffeisen mit McKinsey im Boot wäre wohl ein weiterer Super-GAU in der CH-Bankenlandschaft gewesen ……

  13. McKinsey ist viel zu sehr mit der Ära Vincenz-Gisel verbunden.
    Das wäre nur ein Beweis, dass keine Erneuerung geplant ist.
    BCG wäre auch schlimm.

  14. Mc Kinsey, der Schwächekörper, wo sich viele HSG’ler ein Stabsjöbbli beschaf
    fen, in der Hoffnung, ihre Birne würde dort noch etwas nachreifen…..
    Wenigstens könnten sie bei Raiffeisen, auf den Spuren ihres Altherrn endlich lernen, „wie man es richtig macht“: nämlich, dass das beste Fundament für Unanständigkeit, Bodenständigkeit ist und nicht der akademische Müll, den sie aufgesogen haben! Bleibt ihnen, den Mist, welcher unter all den Unschulds-
    vermutungen langsam eintrocknet diskret zu entsorgen, jetzt wo ihr Professor
    für Unschuldsgewissheit gesorgt hat, kann man diesen ja Schritt wagen…..

  15. Eine Übernahme der Postfinance durch die Raiffaisen wäre ja relativ einfach: Die Postfinance überträgt die Kundenbeziehungen und -vermögen sowie die ihre Aktiven an die Raiffaisen. Den Rest überlässt man dem Staat zur Liquidation.

  16. Die sollten wieder mal die Schulbank drücken und lernen was eine Genossenschaft ist: eine Nonprofit Organisation. Aber eben der Grössenwahn hört leider nie auf…

  17. Man glaubt es kaum. Aufbruch hätte werden sollen und der Bankspitze fällt nichts Gescheiteres ein als eine Firma zu engagieren die für ihre schönen Folien bekannt ist, aber noch nie was Kontruktives hingekriegt hat. Für was werden Lachapelle und Huber eigentlich bezahlt?

    • Wofür werden sie bezahlt? Für ihr Netzwerk zu Headhuntern, die sie in diese Positionen spielten. That’s it, folks! Erwartet keine stellaren Leistungen. Da wird 0815-Sesselfurz-Durchschnitt abgeliefert werden, höchstens.🤭

  18. McKinsey, Roland Berger und andere Berater haben von der Bundeswehr die lächerlichste Armee der Welt gemacht. Die Kampfjets fliegen nicht, die Bundesmarine fährt nicht aufs Meer, die Unterseeboote tauchen nicht. Selbst die unschuldige Flugbereitschaft hat serienmässig Pannen. Ursula von der Leyen, eine völlig überschätzte Politikerin, hat umsonst probiert, ihre Inkompetenz mit diesen Blender zu kaschieren.Was, auf der anderen Seite, gut funktionniert, ist die Rechnung an dem deutschen Volk.

    PS.
    1) http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/skandal-um-beratungsfirma-oezdemir-fordert-auftragsstopp-fuer-mckinsey-thread-817720-1.html

    2)https://www.welt.de/politik/deutschland/article189975887/Nach-Pannenserie-Bundesminister-muessen-ab-sofort-mit-Linienflugzeugen-reisen.html

  19. Oha, das heisst dann Management bi Helikopter, landen viel Staub aufwirbeln und wieder weg sein. Den Mist dürfen dann die Zurückgebliebenen ausbaden. Das ist etwa die History der Mackies!

    • Sorry aber die Bubis von Oliver Wyman sind noch grössere Chaoten. Siehe Flugzeugwartungsfirma in Zürich-Kloten

  20. McKinsey!!! Die noch grösseren Abzocker übernehmen nun die Bank. Wo soll ich mein Geld noch plagziere? Grauenhaft. Es kommt mir das kotz…. wenn ich dies höhre. Die schweizer Banken werden kaputt gemacht. Wo führt das noch hin?

  21. übrigens die CS hat Jahrelange Erfahrungen mit McKinsey! Was ist aus der einst stolzen Kreditanstalt geworden? Dauerbaustelle mit unterirdischen Gewinnen mit Beerdigungsstimmung.

  22. „Vision und Strategie sind die Basis des zukünftigen Erfolgs einer Unternehmung. In unserer Strategiearbeit schaffen wir die hierzu erforderliche Atmosphäre“ Das bedeutet wir entlassen mal 200MA und bürden die Arbeit auf die verbleibenden auf Kassieren ein üppiges Honorar dafür. Unzufriedene Kunden und Mitarbeiter sind kollateral Schäden wo ein anderer Berater ins Lot bringen kann. Was viel Geld kostet um abzubauen und noch mehr um es wieder zu richten!

  23. McKinsey ist keine gute Idee. Das Resultat der Untersuchung kostet viel Geld und ist im Voraus bekannt: Stellenabbau, (Handabhackermethode). Wie das umgesetzt wird, ist nicht mehr Aufgabe von McKinsey.
    Wenn die Raiffeisenbank 100 bis 200 Stellen reduzieren will, soll sie das selber entscheiden. Sie kann das Honorar von McKinsey sparen.

    • Lachappelle oder Lach-Kapelle

      Es ist ein schlechter Scherz. Anscheinend ist niemand von der Führung in der Lage, die Prozesse zu analysieren und optimieren. Bevor das AVALOQQQQ (Ebner Software) beschafft wurde, gehe ich davon aus, dass alle Prozesse optimiert wurden. Ich befürchte jedoch, das der standard-Moloch AVALOQQQQQ einfach ueber die Bank gestülpt worden ist. Dies,owbohl die 240 Raiffeisen Niederlassungen so ein grosses System gar nicht benötigen.
      Entweder hat unser Bergler und Blender Vinzenz keine Ahnung oder war schlecht beraten. Es kann natürlich auch sein, dass er selber vom Mammon geblenden wurde.
      So oder so müssen diese Schweinerei die MA ausbaden.

  24. 1. Um ein Beratungsunternehmen zu holen genügt auch Mickey Maus als CEO.
    2. McKinsey ist nicht Rettungssanitäter, sondern Todesvorbereiter, Sterbebegleiter und Organverkäufer von Unternehmen.

    Geschichte wiederholt sich. Man kann sich schon die Zeitungsartikel der kommenden Jahren ausmalen.

    • In diesem Fall heisst der CEO „Whober“. Mickey Mouse hat hingegen grössere Ohren, einen höheren IQ und eine 90jährige Erfolgsgeschichte aufzuweisen.

  25. Typisch Jurist. Fehlendes Fachwissen und gleich Verantwortliche für Entlassungen einkaufen.

    • @„Management“ no leadership: Ich glaube dies ist nicht einmal Management. Sie wissen, dass sie den Wasserkopf abbauen müssen. Aber man will ja nicht die Bösen sein und so holt man sich für teures Geld eine Beratungsfirma die dann zum Schluss kommt, dass man Leute abbauen muss. Also eigentlich weiss man das jetzt schon, aber so hat man den Stempel von der Beratungsfirma und kann im Entlassungsgespräch sagen, wir hätten sie ja nicht entlassen, aber die Beratungsfirma hat uns dies empfohlen.

  26. Was löst „McKinsey“ bei mir aus? Ungute Gefühle. Ja, auch Angst. Aber auch Wut und Erinnerungen, z.B. an Lukas Mühlemann. Fragen… z.B. weshalb nicht die alten Fehler weiterhin machen? Antwort: Weil alten Männern nix Neues in den Sinn kommt. Was zählt: Mann muss für seinen hohen Lohn was tun, auch wenn’s nicht das richtige ist!

  27. Für was sind eigentlich die hochbezahlten, von Fachwissen voll bepackten, verantwortungsvollen (ich trage viel Verantwortung) CEO’s und weiteren tollen Führungskräfte da? Ist deren verantwortungsvolle Leistung die einzige, die Nummer von McKinsey & Co auswendig zu kennen, damit wenns mal schwierig wird, diese anzurufen?

    • Sind eben alles Blender, wenns Arbeit gibt und anspruchsvoll wird fällt ihnen nur noch McKinsey ein, obwohl deren Leistungsausweis im Bankensektor dürftig ist!

    • Uni Abgänger / HSG Gesindel / Hoch dekorierte Dr. Titeln. Wenn es darauf an kommt sind sie nicht im Stande Entscheidungen zu treffen oder eine konstruktive Lösung zu finden.

      Die Lösung sieht bei allen gleich aus. Sparen und Entlassungen.

      Die studieren eine Ewigkeit und danach bringen Sie „Lösungen oder Ideen“ die ein 4. Klässler auch bringen würde.

      Wir haben eine Super Elite an ideenlose selbst verliebte und gierigen Managärlis.

    • Die sind dazu da, so richtig schön abzukassieren, grosse Reden zu schwingen und wenns brenzlig wird sind sie schnell weg. Zu mehr sind die ganzen Bänkler CEOs und Konsorten auch nicht zu gebrauchen.

  28. Ich hoffe, dass Raiffeisen nicht so dumm ist und sich auf McGrinsey einlässt, denn ich habe McGrinsey schon oft erlebt und dabei habe ich es noch nie erlebt dass:
    – „McGrinsey einen Mehrwert ausser für sich selbst gebracht hat!“

    Aber immerhin haben sie schöne Folien gemacht, der Inhalt war zwar falsch oder sinnlos, aber eben, die Folien haben schön ausgesehen. Raiffeisen könnte auch ein paar Studenten von der Kunstfachhochschule anheuern, die könnten wohl auch schöne Folien machen.

    • Die McK Boys benützen vielfach dieselben Folien, welche sie schon anderen Firmen verrechnet haben. Es kann sogar vorkommen (selbst erlebt, und nicht nur einmal), dass der Name der anderen Firma in einer Folie nicht ausgetauscht wurde. „Bschiss“, auf gut englisch.

  29. Nun, die Denke von Mc Kinsey und seinen Schrottboys kann man sehr schön an der Denke und „Kultur“ von Thiam und seinen Schrottboys in der CS sehen.Mc Kinsey gehört zu den amerikanischen „Beratungsfirmen“, sogenannte Expertenberater, welche mit dem „Dampfhammer“ anrichten. Alles was sie können, ist Furcht und Schrecken verbreiten.Sie haben ein einziges Modell(„GemeinkostenAnalyse“), mit dem sie die Firmen und die Welt betrachten. Allerdings ist UnternehmensKultur heute das zentrale Thema in allen Firmen und bei allen Veränderungsprozessen: Davon hat McKinsey definitiv null Ahnung. Sie schicken die „Youngsters“ frisch ab HSG Presse, welche mit Ihren PowerPoint Schlachten eins überdecken: Dass Sie null Führungserfahrung und keinerlei Prozesskompetenz haben.Mc Kinsey gehört zu den Firmen, die sich mit den Oberen „verbünden“ und für das Durchdrücken von „Sparmassnahmen“ die „Drecksarbeit erledigen“.Dass LaChapelle solche Alibi „Beratungsfirmen“ einsetzt, um die Raiffeisen Zentrale zu zerschlagen: Viel Vergnügen für die McKinsey Opfer.Es zeigt, dass LaChapelle völlig visionslos ist, und Huber sein „Hampelmann“.Natürlich ist es richtig,dass StGallen, der RaiffeisenBrainCenter voll von HSG Profs(!) abgespeckt wird, da es ja primär der Party- und Selbstbedienungstempel von Vinzenz und den GiselBoys war,aber Mc Kinsey ist definitiv die falsche Adresse: Mc Kinsey ist definitiv eine Abbruchfirma, die keine Ahnung von Organisationsentwicklung hat, seine HSG Grünschnäbel hinschickt und dafür die Tarife der Senioren in Rechnung stellt.Raiffeisen StGallen wird so definitiv zu einer schlechten Olma Kopie. Kleine Empfehlung an die Genossenschaftsbanken:Trennt Euch ab und holt Euch wirkliche Berater rein, die wissen, was die Entwicklung einer glaubwürdigen Bankenkultur bedeutet.

  30. Eine weitere Bank die ein unfähiges Kader hat das nicht fähig ist die Zukunft zu planen. McKinsey freut dass auc Lachappelle und Huber die notwendigen Kompetenzen und Visionen nicht haben. Also zuerst einmal Gelder rausschmeissen und dann Leute! Bekannte Strategie!
    Eigentlich sollte jeder VRP oder CEO umgehend gefeuert werden sobald er nach „Berater“ schreit!

  31. Und bei McKinsey sind bekannterweise, einige der HSG wieder zu finden!

    Es bleibt also beim Filz, nur wieder in einer anderen Ausprägung.

  32. Wenn man unfähig ist, den angenommenen Job auszuführen, holt man sich für teueres Geld Berater. Die Ziehen dann ein Konzept, das sie schon dutzendfach verkauft haben, aus der Schublade und passen es etwas an.
    Doch Verantwortung können sie keine übernehmen. Berater sind Eunuchen: sie wissen wie es geht, können es aber nicht.

  33. What? Gebt Postfinance endlich ein „Volllizenz“ mit gescheiten Rahmenbedingungen! Ist eine Übernahme der Postfinance durch die Raiffeisen Schweiz aus Sicht der Schweizer eine Option. Denke NEIN !

  34. Wenn McKinsey dort Einzug hält, werde ich meine Geschäftsbeziehung kündigen. Wenn die Raiffeisen soviel Geld zum Verschleudern hat, dann brauchen sie mich nicht. Lustige farbige Präsentationen verkaufen (produziet werden diese ja nicht, da immer der selbe Stuss drinsteht), Leute auf die Strasse stellen und selber hundertausende Franken einsacken? Und die GL kassiert noch mehr ab? Nein, nein und nochmals nein!!

    • @ Kopfschüttler: Kündigen ok, aber wohin? CS und UBS fallen für IP-Abonnenten ausser Rang und Traktanden und bei der PostFinance kommen Sie vom Regen in die Traufe: Dort hat sich mit Roberto Cirillo ein weiterer McKinsey Boy eingenistet.

  35. Ich zitiere:
    Der Raiffeisen-Mann meint:„McKinsey ist sicher eine Option“…

    Aber ist McKinsey auch eine sichere Option?

    Wo liegt genau deren Leistungsausweis? Muss sich Herr Lachappelle hinter einem Namen verstecken, sich versichern? Damit würde er sich gleich jetzt, zu Beginn, als mut- und ideenloser Verwalter diskreditieren.

    Raiffeisen ist wie ein Porsche ohne Getriebe…sie bringen ihren Konstruktionsvorteil einfach nicht auf den Boden. Unverständlich.

    • Wenn’s die McKinsey-Option auf Unternehmungen gibt, die von denen beraten wurden, dann unbedingt eine Put-Option kaufen! Bei Raiffeisen jedoch geht auch das nicht.

  36. Gopferdeckel nomol! Wieso können diese hochbezahlten Manager Ihre Arbeit nicht selber erledigen? Da kassiert man Millionen um eine Berarungsfirma zu beauftragen, die dann für einen die eigene Arbeit erledigt. Die kosten dann auch wieder Millionen.. Und wer trägt dann die Verantwortung für den (meistens miss-)Erfolg? Niemand! Dann sind alle wieder weg..
    Die heutigen Führungskräfte sind einfach keine Unternehmer, sind eben nur (Kosten) Manager

  37. Also sowas Lächerliches habe ich noch nie gehört. Da haben die Herren in Bern sicher laut schallend gelacht als PV mit den jungen McK Consultants und ihren schönen Powerpoints anrückte. Hybris hoch drei.

  38. Offenbar sind Lachappelle und Huber bereits nach wenigen Wochen am Ende ihres bescheidenen Lateins: Jetzt droht eine „Abschlachtung“ von Raiffeisen CH unter tatkräftiger Mithilfe von McKinsey!

  39. Bei Raiffeisen Schweiz gibt es wirklich viele Leute, welche den ganzen Tag viel reden aber eigentlich überflüssig sind. Daher macht ein Stellenabbau durchaus Sinn. Bisher kam es mir so vor, als sei Raiffeisen Schweiz eine geschützte Werkstatt.

  40. Für was hat man Lachapelle geholt? Damit er Berater holt? Das hat man nun davon, einen Auswärtigen zu engagieren, der die Bude zuwenig kennt. Verursacht einfach Kosten zuerst.

  41. Liebe Raiffeisenmitarbeiter, macht Euch schon mal auf die Suche nach einem neuen Job, wenn McKinsey Euch berät. Optimieren heisst bei der Firma, unnötige Mitarbeiter entlassen und ein paar Prozesse optimieren. Das, was eigentlich jede Unternehmensberatung beherrscht aber McK hebt sich in einem Punkt ab: Sie kosten einiges mehr. Accenture ist der Raiffeisen wohl doch nicht gut genug, was auch richtig ist und dürfen deshalb nur an der IT rumbasteln. Arme Raiffeisen, schlechtes Management führt dazu, dass solche Beratungsunternehmen den Laden umstrukturieren.

    • Mc Kinsey: ist die allerbeste Garantie dafür, dass die Welt rund ist und alles was oben steht sich nun unten findet.

    • habe McK erlebt… die Juniors aus dem Osten wollten mir erklären wer nötig ist und wer nicht ohne auch nur etwas vom Geschäft zu verstehen.
      Das Geheimnis ist dass jeder unnötig war bis das vorher definierte Sparziel erreicht wurde. Habe das Vertrauen in das Senior Management verloren und bin gegangen; bester Entscheid meines Lebens.