Wo steckt Tidjane Thiam?

Neuer Look, altes Zulangen: CS-Chef verdient gigantisch – Rechthaberei vs NZZ – Intern seit Wochen unsichtbar.

Die Credit Suisse hat einen Chef. Tidjane Thiam. Der tritt eloquent auf, wenn sein Unternehmen jedes Quartal die „Erfolge“ präsentiert.

Danach ist Ruhe. Thiam verschwindet nicht nur von der öffentlichen Bildfläche. Sondern er wird auch in der Credit Suisse nicht gesehen.

Wo steckt der grosse Boss?, fragen sich immer mehr. Was macht Thiam?

Die Frage ist umso relevanter, als entscheidende Weichenstellungen anstehen. Falls Thiams Kronprinz Iqbal Khan tatsächlich zur Julius Bär abspringen will, dann müsste der CS-CEO rasch einen guten Nachfolger – oder eine Nachfolgerin – aus dem Hut zaubern.

Noch wichtiger wäre es, den Gerüchten um Khans Wechsel auf den Grund zu gehen und dann Klartext zu reden. Thiam müsste Khan zwingen, sich zu entscheiden – und dann entsprechend kommunizieren.

Statt dessen lässt Thiam alles in der Schwebe. Bleibt Khan, geht er? Man weiss es nicht.

Es handelt sich nicht um einen Nebenschauplatz, sondern um die zentrale Zukunftsfrage der Bank. Intern gilt Khan als jener Banker, der die besten Chancen hat, nächster CEO der CS zu werden.

Härteste Herausforderin ist Lara Warner. Die beiden liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Thiam schaut zu – und schweigt.

Umgekehrt reagiert er sofort, wenn sein Lohn nicht aufs Komma genau dargestellt wird. So findet sich in der gestrigen NZZ am Sonntag eine Präzisierung, die höchst eigenartig anmutet.

Suche den Unterschied: NZZaS

„Im Zusammenhang mit dem am 7. April publizierten Artikel unter dem Titel ‚Ausländische Investoren besitzen 60 Prozent an Schweizer Konzernen‘ legt die Credit Suisse Wert auf folgende Präzisierung“, stand da gestern.

Und weiter: „In der letzten Ausgabe der ‚NZZ am Sonntag‘ wurde geschrieben, dass die Aktionäre der Credit Suisse an der kommenden Generalversammlung für den CEO 13 Mio. Fr. absegnen würden und für den Verwaltungsratspräsidenten 5 Mio. Fr.“

„Richtig ist, dass die Vergütung 12,65 Mio. Fr. für den CEO und 4,7 Mio. Fr. für den Präsidenten beträgt.“

Thiam interveniert, weil sein Lohn und Bonus von der NZZ am Sonntag von 12,65 Millionen auf 13 Millionen gerundet wurde? Die CS greift ein, weil die Entschädigung ihres Präsidenten Urs Rohner statt mit 4,7 mit 5 Millionen Franken beziffert wurde?

Wirklich? Und die gleiche CS schweigt seit Wochen zu den Gerüchten rund um ihre Nummer 2 Khan. Diese sind von den grössten Nachrichtenportalen aus den USA in die Welt hinaus posaunt worden – entsprechend geben sie CS intern zu reden.

Die CS-Oberleitung ist schnell im Protestieren und „Richtigstellen“, wenn es um ihren eigenen Verdienst geht. Wir sprechen dabei von Peanuts, nämlich von einer Rundung nach oben um 2,8 Prozent (bei CEO Thiam) respektive um 6,4 Prozent (bei Präsident Rohner).

Thiam ist weg, abgetaucht, still. Egal, wie laut die Gerüchte sind. Nur wenn sein Bonus zu reden gibt, dann reagiert er wie aus der Kanone geschossen.

Für die 45’000 CS-Mitarbeiter, davon rund 17’000 in der Schweiz, ist das ein Problem. Die Crew bräuchte einen Chef, der auf der Brücke steht und die Richtung vorgibt. Einen CEO, der fassbar ist, der fragt, der überlegt, der entscheidet.

Lieber TV als News: Thiam (Bloomberg)

Dass dies geschieht, ist nicht zu erkennen. Schon seit langem nicht mehr. Thiam tritt vor allem nach aussen in Erscheinung. Neben den Quartals-Terminen war dies auch am diesjährigen WEF in Davos der Fall.

Dort lerne die Welt dann auch sein neues Äusseres kennen. Auch das kann helfen, wenn im Business die Antworten auf die drängenden Fragen fehlen. Lieber eine Debatte über Stil als eine über Substanz.

Wie will Thiam die CS zu neuen Erträgen, zu neuem Business, führen? Was kommt nach den endlosen Jahren des Kostenabbaus? Was Anderes als ständige Entlassungen unten und in der Mitte hat der CEO im Köcher? Wie will er den Absturz im Investmentbanking beenden?

Kommentare

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  1. Verstehe das Theater um diesen Khan nicht. Er ist ein durchschnittlicher Mänätscher (kein Unternehmer) und ein guter Blender und Schwafli.

  2. Zum Glück gehören Transparenz, Kommunikation und Vertrauen zu den Grundregeln der CS… Die Chefetage ist schon lange nicht mehr ernst zu nehmen.

  3. Ist nun neben Khan (siehe Artikel vor ein paar Tagen) auch TT „verloren“ gegangen? – Vielleicht hat sie ja jemand auf dem Fundbüro abgegeben.

  4. Vielleicht ist er in Timbuktu? Egal wo das Bankgeschäft läuft auch ohne ihn. Seine Absenz ist nicht von Bedeutung.
    Wie im übrigen bei allen die meinen ohne sie gehe es nicht.

  5. Vor einigen Jahren war ein Job in der Finanzbranche ein grosses Ziel, denn es gab gute Ausbildung, Aufstiegsmöglichkeiten, gutes Salär und man war stolz auf die Arbeit und gute Leistung gezeigt. Das wurde inzwischen abgelöst durch eine neue Kultur die aus grossem Gehabe, wenig Leistung, Abkassieren, schnelle Jobwechsel und simplen Kostendrücken besteht. Wer will in so einem Bereich noch arbeiten?

  6. Mich überrascht es immer wieder, was die Stammtisch-Politiker auf solchen Plattformen zu sagen haben. Teilweise sehr viel Meinung für relativ wenig Ahnung.

    Vielleicht findet man einfach keinen valablen Kandidaten als Nachfolger von TT, das weiss niemand.
    Vielleicht hat er zu Recht darauf gepocht, dass generell Mitarbeiter entlassen werden, vielleicht hat er sich auf seine Mit-Geschäftsführer verlassen…

    In der Arbeitswelt gibt es wohl überall Pläuschler und faule Eier, dass man dann sagt: „Fertig jöh!“ ist doch verständlich! Und in der Bankenwelt wurde wohl noch viel mehr Unfug betrieben vor 20-30 Jahren, da war es aber ein Ansehen, als Bankangestellter bezeichnet zu werden.

    Und wenn alle dermassen unzufrieden sind mit TT und CS: Saldiert das Bankkonto, verkauft Aktien, kündigt das Arbeitsverhältnis, wechselt die Hypothek, wechselt das Depot und das Säule 3a Konto…

    • Alles schon erledigt! Und ich hoffe es folgen noch viele nach! Was tun SIE denn, wenn es immer wieder weniger Kunden dort gibt?

      Ihre vielen VIELLEICHTs zeigen, dass sie am allerwenigsten Ahnung haben. Vielleicht sollten sie sich einen anderen Hintern zum reinkriechen suchen!
      Nach 14 jahren CS und der meisten Zeit davon im HR weiss ich wovon ich rede – im Vergleich zu Ihnen. Es wurden Leute entlassen, weil sie 50 wurden. Also erst mal das Minimum an Hirn aktivieren, bevor sie hier Ihrem verbalen Durchfall frönen! Es wurden dort schon Leute entlassen da sind Sie noch mit nacktem Hintern auf der Krabbeldecke rumgegekrochen.

  7. Thiam ist eben voll im Stress und bespasst derzeit die wichtigsten Aktionäre, damit sie an der GV vom 26. April den Vergütungsbericht nicht ablehnen.
    Geht ja um seine Kohle!
    Und um unsere: Anderthalb Kisten pro Schnauz und Jahr.

    Der Club erinnert die Arbeiter an der Basis, dass sie nur als Manipulationsmasse geduldet sind.
    Nicht vergessen: Wer aufmuckt, wird ge-rifft.

    Facts zum Club der ▶ 1 0 3 0 ◀ CREDIT SUISSE Einkommensmillionäre:
    https://insideparadeplatz.ch/2019/03/25/thiamrohner-sehen-sich-auf-stufe-jamie-dimon/

  8. TT hat nichts für CS, für CS Aktienkurs, für die Schweiz, für das Personal und für CS Kunden erreicht.
    Keine Ideen, keine Aussichten, kein Szenario, kein Business, keine Kontakte mit Kunden, in der Schweiz die unbekannteste Person heisst TT.
    Meine Herren, ich melde mich ab ! (Wäre die schönste Nachricht des Jahres). Herr Kinofestival / Weisse Weste wird sicher rasch folgen . . .

  9. Die Schweizer Grossbanker machen durch’s Band weg eine miserable Falle. Keine Ideen, Werbung zum Fremdschaemen (siehe Flughafen UBS Werbung), Aktienperformance unter jeder Sau (Vergleich mit US Banken) outdated business models (Vermoegensverwaltung). Ausser beim Abkassieren und sich selbst ueberschaetzen sind sie ueberall untere Liga.

  10. First class people .. hire first class people ..

    Second class people ..

    Star-wars at CS, nicht Alles was Strahlung emittiert, ist ein Stern und schwarze Löcher saugen alles ab.

    MfG Industrial

  11. Hässig for CEO. Wäre das nichts für Sie? In Ihrem brilliant geschriebenen Artikel geben Sie ja praktische eine genaue Anleitung von dem, was zu tun ist.

  12. @Markus, man kann auch auf fallende Kurse setzen und viel Geld damit verdienen, ja klar das grenzt an Leichenflederei aber das „verdiente“ Geld tröstet über den Schmerz hinweg.

  13. Guter mutiger Artikel. Was den ceo Thiam betrifft, einfach lächerlich. Gibt es wirklich keinen verantwortungsbewusteren CEO, oder kann und darf keine verantwortungsbewusste Führungskraft rekrutiert werden?

  14. TT und sein Management Team sind eine Schande für die Schweiz.

    Grenzenlose Gier – Rücksichtslosigkeit – Fragwürdiges Verhalten – Arroganz sind die Merkmale von dieser Mannschaft.

  15. Schade, werden die guten Recherchen von Inside Paradeplatz immer wieder durch fragwürdige, unwahre und beleidigende Leserkommentare untermauert.
    Amen !

    • Dann sagen Sie doch: was nicht stimmt, wie Sie es machen würden! Kritik ist immer leicht, aber bessere Vorschläge kommen nie – oder sie taugen nichts.

  16. Ich bin weder Aktionär noch Gläubiger oder Schuldner der CS. Ausserdem bin ich auch nicht neidisch, wenn einer von Dummen sehr viel kassiert. Ich bekäme nicht mehr, wenn Thiam nur 10% seines Gehalts bekäme und seine Abgangsentschädigung nur 25% seiner bisherigen Vereinbarung entspräche. Ärgern würde ich mich vielleicht als Aktionär von CS. Lassen wir doch die Eigentümer entscheiden. Da nützt kein noch so propagandistischer, wichtigtuerischer Lärm an der GV mit Ursprung von einigen „Wohltätern“, die mit sogenannter Ethik ihr Geld verdienen. Das Bild hat sich so rechtzeitig gezeigt, dass ausnahmslos alle, die heute das grosse Lamento anstimmen, rechtzeitig hätten aussteigen können. Die wollten reich werden mit CS, und haben sich aufgrund ihrer groben Fehleinschätzung des Geschäftsleitungsklimas verspekuliert.

    • Es ehrt Sie, dass Sie keinen Neid hegen und in diesem Zusammenhang korrekterweise sagen „es geht mir nicht besser, wenn es ihm schlecht geht“.
      Leider bin ich und falls Sie in der Schweiz Steuern zahlen auch Sie in der Haftung, falls diese Bank in gröbere Schwierigkeiten gerät und wir wieder ungefragt zum Retter der Bank gemacht werden.
      Aus diesem Grunde ist es von öffentlicher Relevanz, ob diese Leute einen guten Job machen oder nicht und nicht nur eine Angelegenheit für die Eigentümer der Bank. Es wäre interessant zu beobachten, wie deren Reaktionen ausfallen würden, wenn der CH Staat plötzlich morgen sagen würde: die CS ist für uns nicht mehr wichtig. Wir werden im Notfall keinen Rappen dafür ausgeben und im Fall der Fälle ist das Konkursamt Zürich zuständig.

    • Als Unbeteiligter ist Ihnen doch alles egal, oder nicht? Wieso äussern Sie sich
      denn? Ihr Kommentar gehört in den „trash can“.

  17. Ich könnte mir 2 Versionen für die Abwesenheit des CS-Chefs vorstellen: 1. Er ist beim Schneider und lässt sich noch einige Massanzüge verpassen. Darin sieht er nämlich gigantisch gut aus, besser als UBS-Kollege Ermotti. 2. Er klappert die hiesigen RAVs ab um einen Nachfolger für Khan zu finden, Inländervorrang eben.

  18. Habe ihn am 1. April zuletzt auf dem Friedhof Sihlfeld gesehen an der Beerdigung des Finanzplatzes Zuerich, zusammen mit Marcel Ospelt, Evelyne Widmer Schlumpf und Pierin Vincenz. Kommissar Maendli und Assistent Froeschel haben die vier inzwischen verhaftet und an Donald Trump in Guantanamo überführt. Leider Fake News 🙁

  19. Ob der schon einmal von Leadership gehört hat? Bei den Gagen kann man einen 3000%igen Einsatz für die Firma erwarten, Tag und Nacht und an Wochenenden sowieso. Abwesend sein geht da gar nicht, erst recht nicht in Krisenzeiten. Und dass es eine gravierende Krise ist, kann man bei dem Aktienkurs auch mit den überkandidelten Schönfärbereien von der Marketingabteilung und kreativer Buchführung nicht wegdiskutieren. Man kann das auch nur in fünf Worten zusammenfassen: VERSAGEN AUF DER GANZEN LINIE!!!

  20. „Thiam erklärt Fussball
    Nun muss man wissen, dass Thiam ein Arsenal-Fan mit Saisonkarte ist und Wenger als Trainer des Clubs aus Nordlondon schon seit längerem eine Durststrecke hat. «Er glaubt ständig, dass sich Spiele mit unerfahrenen 19-jährigen Mittelfeldspielern gewinnen lassen – ohne Verteidiger und ohne Stürmer», ereiferte sich Thiam weiter.“
    Sorgen hat der Voodoo-Ökonom, er besser einmal darüber parlieren, wie er die CS vor dem definitiven Abstieg bewahren will.

  21. TT wird wieder bei seinen Arabischen Freunden sitzen. Damit diese ganz sicher hinter Ihm stehen und den Lohn und Boni bei der Generralveranstaltung de Aktionäre ange nommen werden. Danach wird er Seinen Hut ziehen und den Stall den anderen hinterlassen.

  22. Liebes Volk, zieht eure Gelder ab. Nur so kann das kleine Volk auf diese Schweinerei Antworten. Viele wenige Gelder geben auch einen grossen Haufen. 60 % Aktienantei im Ausland. Das ist doch keine Schweizer Bank mehr. Geht alles in die Hose muss der Staat (Steuergelder) wieder alles richten. Also die kleinen Steuerzahler. Und diese 2 geldgierigen Menschen werden die Bank kapput machen früher oder später. Hier soll der Staat jetzt eingreifen, wenn nicht soll die Bank fallengelassen werden. Es ist Zeit die 2 Abzocker zu entlassen und Ihnen für Ihre Leistung entsprechend die Lohngelder und Boni zu kürzen.

    • Du bist nur ein Plauderi mit den immer wiederkehrenden Plattitüden. Musst Dich nicht 2 x melden pro Tag…

    • Es ist leider so, dass die Menschheit nur dann etwas lernt und sich wehrt, wenn etwas zu nicht gemacht wird. Unfähige Abzocker an der Spitze zu haben ist genau so gefährlich. Sollen mal die Grossaktionäre die seit Jahren nichts tun die Zeche bezahlen. Auch von so einer Krise werden wir uns später wieder erholen. Es braucht einfach mal Opfer in der oberen Liga.

  23. Und am Sechseläuten war ausser Börsen-Winner Peter Spuhler kein namhafter Wirtschaftsvertreter zu sehen. Tauchstation scheint Trumpf zu sein im Moment. Man lässt der zweiten und dritten Reihe den Vortritt. Diesmal figurierte sogar eine französische Stadt als Gastkanton. Was will uns das sagen???

  24. Diese Geschäftsleitung ist überfordert, inkompetent und deutlich überzahlt auf kosten der Ationäre. Also an der nächsten GV Bericht abweisen und keine Decharge.

  25. Das verstehe ich jetzt nicht. Jeder Mausclick, Mail, was jemand macht, sich bewegt wird heute in grossen Unternehmen überwacht. Da ist es doch ein Widerspruch wenn behauptet wird nicht zu wissen wo der oberste chef ist, was er macht, der hat sicher auch ein Geschäftshandy.

  26. Solche Geldgierige CEO’s gehören schon lange von der Schweizer Bildfläche. Kam, kassierte und brachte fast nichts zu Stande. Er zerstörte Arbeitsplätze und die Unternehmensaktie versank ins Bodenlose….. Top und herzliche Gratulation!

  27. CS, UBS und Baer werden spät. Ende 2020 ganz neu aufgestellt sein. Dann müssen sich viele der 1/3 der MA vom Konzern der Einheit der CS Schweiz ebenso bei der UBS wo auch 1/3 vom Konzern in der Schweiz tätig sind und auch viele bei Baer Gedanken machen, wie lange sie noch tätig sein werden.

  28. Halt wie jeder 0815-Angestelle: wenn man weiss die Zeit geht zu Ende, was will man dann noch „arbeiten“. Va muss er sich jetzt genau überlegen wie er seine 12.65mln anlegen will, auf die CS würd ich mich da auch nicht verlassen

  29. Den Tidj kann man schon ab und zu sehen. Kürzlich bin ich ihm beispielsweise am White Turf in St. Moritz über den Weg gelaufen: Im Rahmen der Gender-& ethnischen Gleichberechtigung durfte er die Rolle der Ehrenperson (vormals: Ehrendame) übernehmen und dem Sieger einen Pokal überreichen.

  30. Diese CS-Burschen sind echt zum Weinen. A propos Richtigstellung. Die Aussage der CS-Pressestelle zum Jahresergebnis 2018 war falsch und irreführend: „Group annual reported pre-tax income of CHF 3.4 billion, up 90% against 2017…“. (https://www.credit-suisse.com/corporate/en/investor-relations/quarterly-result.html)

    Richtig ist:
    a) Das Vorsteuerergebnis belief sich lediglich auf 3.372 Milliarden Fr., und nicht wie von der CS-Pressestelle kolportiert 3.4 Milliarden Fr.
    b) Die Steigerung gegebüber 2017 betrug nur 88%, und nicht wie von der CS dargestellt 90%.

    In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass Punkt b) absolut nicht mit Rundung zu tun, sondern eine bewusste Irreführung der Investoren darstellt.

    • Sollte dies der Wahrheit entsprechen müsste dann nicht die Börsenaufsicht sofort handeln und die CS wegen Täuschung der Anleger/ Börse Rüffeln? Oder sind 2% Punkte zuwenig Abweichung von der Wahrheit?

  31. Muss Thiam arbeiten? Echt jetzt? er hat bekanntlich Angst vor den Medien, ein schlechtes Gewissen gegenüber seinen Mitarbeitern und verstecken ist deshalb der einfachere WEg, als für seine Bank hinstehen.

  32. Wie lange noch??? Es reicht! Aktienkurs halbiert, 3% weniger Mitarbeitern, Verlust und noch mehr Verlust.

    Liken wenn du dafür bist dass er zurücktreten sollte!

    • Das verstehe ich jetzt nicht. Grosse Unternehmen überwachen die Mitarbeiter aufs genaueste! Da sollte doch auch bekannt sein was der oberste Chef eigentlich den ganzen Tag. Gibt sich auch hier ein Tätigkeitsprotokoll.

  33. Das zeigt doch, wo seine Prioritäten liegen! Wer nicht so viel kann, hat wenig zu sagen. Passt doch!

  34. Die überzahlten amerikanischen Manager gehören abgewählt. Die hüst- und host-Banker sind niemals 13 Millionen wert. Noch schlimmer sind die Seilschaften in der Bank und die miese, verächtliche Behandlung des Personals. Auch der Verwaltungspräsident Rohner sollte schon lange den Hut nehmen. Die Zustände in dieser Bank spotten jedem Vergleich. Schweizer Manager mit solidem Bankwissen, grosser Führungserfahrung und Motivationkünsten sollten die CS endlich wieder leiten und ein konstruktives Klima einführen !

  35. Mr. Thiam,

    I hope you read all of this and have the common sense to realise that we’ve had enough of you and your so called leadership. Just leave now before things get worst. Invest your valuable time and money in a decent headhunter and find another firm to hire you!

    Good bye,
    Mike

  36. Es wäre ein Geschenk des Himmels für den Finanzplatz Schweiz wenn TT mit seiner Crew rasch für immer verschwinden würde.

  37. Ist wie auf einem grossen Dampfer, da braucht es den Kapitän auch nicht immer auf der Kommandobrücke, solange die Crew weiss, was zu tun ist und den Dampfer auf Kurs hält!

    • ist eben ’ne Bank und kein Dampfer mehr. Das war mal, vor 150 Jahren! Und das Umfeld veraendert sich nun mal rasend schnell und ist auch global. Da waere die Fuehrung schon gefragt. Und Praesenz ein absolutes Muss.

    • Neue Schiffe brauchen weder einen Kapitän noch eine Mannschaft. Schon gar keinen Schettino.
      Nur ignorieren das leider alle.

    • Ein Kapitän dessen Schiff am absaufen ist hat auf der Brücke zu stehen!

      Er kann Ferien machen wenn sich der Aktienkurs (wie versprochen) verdreifacht hat.
      Entweder er stiftet Mehrwert und bekommt dafür Geld oder pennt in der Südsee, dann sollte er aber auf seinen unverdienten Lohn verzichten.