Ermottis UBS droht IP mit weiteren Klagen

Scheidender CEO lässt sich von Financial Times bis Schweizer Illustrierten feiern – und hetzt Medienanwalt auf Finanzmedium.

Sergio Ermotti, unser Supermann aus dem Südkanton. Eine grössere mediale Inszenierung eines Wirtschaftskapitäns, der abtritt, hat die Schweiz noch nie gesehen.

Blick mit Ehrbezeugung, Tages-Anzeiger mit Analyse, 20 Minuten mit Bildstrecke, Financial Times zu Führungsstil („expect „trueness“), der Mensch Ermotti in der Schweizer Illustrierten („vergesse nie“).

Die Abschiedstour ist einmalig, einzigartig für Schweizer Verhältnisse. Alles perfekt orchestriert, mit dem Höhepunkt heute: Die UBS präsentiert unter ihrem scheidenden Chef ein Rekordergebnis.

Nicht zur glänzenden Oberfläche will passen, was der Medienanwalt der Grossbank vor einer Woche diesem Medium per eingeschriebenem Brief ins Haus geschickt hat.

Pass auf, wir beobachten Dich. So die Botschaft.

Watch out (IP)

„Wie Sie wissen, steht meine Klientin mit Ihnen in einer gerichtlichen Auseinandersetzung über einen anderen Artikel, und ich verrate Ihnen kein Geheimnis, dass meine Klientin bzw. einzelne ihrer Exponenten schon mehrfach kurz davor standen, mir den Auftrag zu Klagen wegen wiederum anderer Artikel zu erteilen“, so der UBS-Anwalt.

Und dann: „Sie müssen damit rechnen, dass diese Zurückhaltung nicht mehr in unbedingt gleicher Weise geübt werden wird.“

Ein falscher Schritt, und es hagelt nächste Klagen.

Für die Leser sei das nicht bestimmt. „Das vorliegende Schreiben darf selbstverständlich weder ganz noch auszugsweise veröffentlicht werden“, betont der UBS-Anwalt.

Die Abmahnung passt nicht zu Ermottis Show-Tour. „Generally speaking, I’m open to criticism, but what I don’t like is people who are superficial and not well-informed“, gibt ihn die Financial Times wider.

„If there is one thing I really hate, it’s hypocrisy . . . For me, it is one of the worst malaises in our society.“

Hypokrisie: Scheinheiligkeit, Heuchelei. Das hasst Ermotti. Er lieferte sich Fights mit Medien, auch mit der Financial Times.

Er stellte den hier Schreibenden an Pressekonferenzen in den Senkel. Das zeigt: Ermotti verbiegt sich nicht, er spricht geradeheraus.

Wo ist der Bremser? (20min.ch)

Doch wie passt das zu Klagen, zu Abmahnungen, zu Publikationsverboten?

Die grossen (Wirtschafts-)Medien frassen dem UBS-Chef aus der Hand. Der Chefredaktor der Bilanz („Er tritt mit starker Bilanz ab“) hatte einen direkten Draht zu Ermotti, der Weltwoche-Verleger ist per Du mit dem Tessiner.

Im Verwaltungsrat von Ringier, der Blick-Herausgeberin, sitzt Ermottis ehemaliger Chef für die UBS Schweiz.

Noch persönlicher ist der Link über Claudio Cisullo, der von Ermotti den weltweiten Einkauf der UBS erhalten hatte.

Auch Cisullo ist bei Ringier im VR. Und das grosse Interview zu Ermotti, wie er als Junge Profifussballer werden wollte und seine Frau auf der Piazza in Lugano kennengelernt hatte, führte eine Susanne Walder.

Die Frau von Ringier-Spitzenmann Marc Walder.

Journalist? Manager? Kollege? (KMU Impulse)

Speziell wird die Ermotti-Ringier-Connection beim Chef der Handelszeitung. Das Wirtschaftsblatt gehört zur Hälfte Ringier, zur anderen dem deutschen Axel Springer-Verlag.

Der Handelszeitungs-Chefredaktor gibt mit der UBS zusammen ein regelmässiges Erzeugnis heraus. KMU Impulse heisst es, ein „Magazin von UBS, Handelszeitung und Le Temps“.

Auf Seite 3 steht der Journalist jeweils neben zwei UBS-Spitzenkadern. Vereint strahlen sie in die Linse.

Macht das unabhängigen und kritischen Journalismus gegenüber der UBS und ihrem abtretenden Chef unmöglich? Der Chefredaktor der Handelszeitung würde sagen: Nein.

Vor Monatsfrist publizierte er unter „Komplexer Abschied“ eine Bilanz zu Ermotti. Diese fiel im Vergleich zur folgenden Lobhudelei in vielen anderen Blättern differenziert aus.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Exponenten seiner Klientin seien schon mehrmals kurz davon gestanden, ihm Auftrag zur Klage gegen IP zu erteilen: Wie will der Mann klagen, wenn er vor Gericht nicht zugelassen ist?

  2. Ermotti ist ein mediales Produkt, die Presse geht mit ihm herum, wie Gala mit Georg Clooney, dessen Look er übrigens hat, was nicht schaden kann. Die Geschichte vom Profi-Fussballer ist lächerlich, der junge Sergio war in seiner Jugend eher dicklich, scheute härtere Einsätze und war für Fussball wenig begabt. (Ich kenne einer seinen Junioren Trainer) Er war wie viele Jungs im sonnigen Ticino ein gutmütiger Mensch,stammt aus bürgerlichem Haus und absolvierte eine Banklehre bei der Corner Bank. Gymnasium und Uni hätten ihn aber übefordert. Viele Mütter wären auf diesen Sohn stolz gewesen, für Hochleistung aber wenig geeignet. Bleiben wir für heute bei diesem Kapitel.

  3. Der Sergio Ermotti ist nicht ehrlich! Wenn man nämlich miteinbeziehen würde, wieviel weniger Steuern die UBS wegen der Betrügereien bezahlt hat, kommt auf eine noch miesere Leistung als es der Aktienindex ausweist. Und der Prozess in Frankreich ist auch noch offen. Unglaublich, aber ausserhalb der Finanzindustrie wäre er wegen Erfolglosigkeit schon lange fristlos entlassen worden!

  4. Lasst Euch nicht ins Bockshorn jagen von der UBS-Juristerei.
    Auch unter der Aegide von Chefjurist Peter Kurer wurde gedroht.
    Auf Veranlassung höchster Behörden musste er dann 2009 nach
    einem Jahr VRP zurücktreten.
    Google: „Kurer: ich trete nicht zurück“

  5. Der Aktienkurs bewegt sich nicht, aber die Gehälter der „Risk-Taker“, die alles machen ausser Risiko einzugehen. Ermotti wird der erste Milliardär der Schweiz, der weder ein Unternehmen gegründet, geerbt oder etwas erfunden hat, einfach dem Verwaltungsjob in einem riesigen, trägen Finanztanker nachgekommen ist.

    • Lieber Oliver,
      merkwürdiog, hat Sergio Ermotti seine Anwälte unter Kontrolle oder ist dies umgekehrt? Wer Lukas Hässig derart ungesichert angreift, macht sich der Dummheit schuldig. Zudem, wie diese Beiträge zeigen, würde er sich einem Shitstorm aussetzen, der die künftige Karriere ernsthaft beschädigen kann. Es fehlt ihm, wie Lukas Hässig beschrieben hat, die soziale Kompetenz. Das kann für einen „big boss“ tödlich sein.
      Der UBS-Prozess in Frankreich zeigt, dass die Anwälte Sergio Ermotti auf Glatteis geführt haben. Ob er dies nun ausbaden muss oder sein Nachfolger?

  6. Sergio says: „If there is one thing I really hate, it’s hypocrisy.“

    Interesting. You must be really hating yourself, then.

  7. Ich weiss nicht ob es eine gute Idee ist, den Lukas hässig zu machen…. Die Bank und dieser Anwalt machen so keinen guten Job.

  8. @Fredy 18:53
    „..Er (Ermotti) war nicht einmal Durchschnitt, wenn man ihn mit Studer, Holzach oder Senn vergleicht!..“

    Ausgerechnet Studer!! Da lachen ja die Hühner gleich vielfach..
    Und Holzach oder Senn? Jene Zeit kann man wirklich nicht mit den letzten 10J vergleichen, was für eine Groteska!

    • Röbeli Studer? Oberst i Gst (im Jargon: Oberst im Gestrüpp)? Lead, Follow, or Get out of the Way?

      Tut mir leid, aber Robert Studer war Peanuts!

  9. Das Impulse Magazin in der Handelszeitung war eine tolle Sache.

    Ermotti war ein Verwalter und besserer Buchhalter mit Banking Erfahrung, nicht mehr nicht weniger. siehe Aktienkurs UBS.

  10. Ein Egoist und Blender tritt ab. Hat in den Jahren am Ruder nichts erreicht. Hat sich auf Kosten der Aktionäre bereichert.
    Eine Schande für die Schweiz und den Bankenplatz.

    • Je höher der Affe steigt desto besser sieht man seinen Arsch
      äh Hintern.

      Zitat: Willi Ritschard,ehemaliger Bundesrat.

  11. „Er tritt mit starker Bilanz ab“

    Stark positiv oder stark negativ?

    Mein Wissens-Stand sind immer noch ca. 5% EK. Das ist bedenklich….
    schwach.

  12. IP kommt mir je länger desto mehr wie ein „Finanz Blick“ daher. Themen anschneiden, Gerüchte verbreiten und Emotionen schüren. Hauptsache es geht gegen die Grossbanken. Schade eigentlich, wäre sonst lesenswert.

    • Auch in Mostindien gibts glücklicherweise die Glückspost am Kiosk zu kaufen …

  13. UBS, wieso fallen wir so tief, einen Anwalt beizuziehen, dessen Formulierungen im Schreiben an einen Primarschüler erinnern, der in einem dauernden persönlichen Krieg mit den Komma- Regeln steht und Papier verwendet, wie es vor Jahrzehnten verwendet wurde? In Zürich scheint es sehr einfach zu sein, ein Anwaltspatent zu erhalten!

  14. Oh je, im Austeilen sind diese Herrschaften immer ganz gut, wenn sie dann mal kritisiert werden, machen sie gleich auf Mimöschen!

  15. Ich war 27 „siebenundzwanzig“ Jahre bei der UBS dort, bis SE kam, um mich „als kommunikationsbehindert“ wegen der ungerechten Stellenabbau rausgeschmissen hat. Beschämend! Und nun belohnt er heutzutage die MA? Was ist das für ein Moral?

    • Mein Arbeitskollege, bestens ausgebildet, mehrsprachig, angenehmer
      Charakter, wurde auch nach 27 Jahren UBS mit 53 abgebaut.
      Er fand wieder eine Stelle im Finanzsektor.

  16. Wenn man Ermotti am Aktienkurs während seiner Zeit als CEO misst, und das muss man bei einem CEO, dann hat er völlig versagt. Am Schluss noch so ein „Höpserchen“, das vermutlich zu seinem Abgang inszeniert wurde, macht seine Gesamtleistung auch nicht besser! Er war nicht einmal Durchschnitt, wenn man ihn mit Studer, Holzach oder Senn vergleicht!

  17. Ich gebe Herrn Ermotti recht. Die Berichterstattung lässt schon so manche Fragen zum Berichterstatter offen, der erscheint voller Frustration.

    • @Eugen: Ich bin kein SE-Fan, jedoch hat er inzwischen auch begriffen, wie Geldschöpfung („aus dem Nichts“) läuft. Nur: Was hat dieses Thema hier zu suchen?

  18. Ich hatte das Glück noch die grossen Kaliber des Bankgeschäfts erlebt zu haben; namentlich Holzach, Studer, Senn oder Gut. Was darauf folgte war und ist Schwachstrom.

    • Gut…? Da war doch was? Hat der nicht die SKA den Amis verscherbelt, die sich bis heute totlachen über die grenzenlos naiven Schweizer?
      Was bleibt von ihm? Sein Biographie, vom CS Hofchronisten verfasst, mit dem unsäglichen Titel:
      „Die kritische Grösse“?
      Kein Witz!
      Realsatire.

  19. Heisse Luft. Entweder man zieht IP vor den Kadi oder man lässt es bleiben. Aber mit so einer Drohung hat man sich einen echten Bärendienst erwiesen. Das ist Kindergartengehabe.

  20. Stinkig Hässig, das sich jemand wehrt, wenn sie Halbwahrheiten hier veröffentlichen und stänkern? Gehört zum Business dazu und geschieht Ihnen recht. Wenn das, was Sie rauslassen, stimmt, dann haben Sie vor Anwalt und Klagen ja nichts zu befürchten. Alle anderen Medien sind ganz ganz schlimm ausser natürlich IP, die Revoluzzerseite, die mit möglichst vielen Klicks Geld macht und somit von diesen und ihren Werbern völlig unabhängig ist…

  21. peinliche selbstinszenierung,
    durchorchestriert mit zahlenkranz
    der genau auf seinen abgang passt.
    alle verkäufe so getaktet, dass
    er wie ein kleiner herrgott abtreten kann.
    ermotti entlarvt sich selber als
    selbstinszenierer, narzisst und egoman.
    den bonus an die mitarbeiter zahlt ja der
    aktionär.

  22. kleine ergänzung:
    ermotti hat cisullo und ein paar anderen ubs lern den
    einkauf zugeschanzt.
    nochmals klartext, der deal
    ist am ende mehrer hundert millionen wert.

  23. Tja, die Welt ist verrückt in Quantephysik und jetzt wirkt auch bei GB….bis 2005 war UBS “ Master of Risk“, SwissRe übrigens auch….vielleicht deswegen zieht Remotti dorthin…dann würde Ospels zum Gospels und Kurrecht schaffte nicht, was jetzt der neue / alte VRP gelingen wird: von eine globale Banking zu Amwaltkanzlei….aber intern gibt kämpfe, die anderen wollen eine Beratungsunternehmung werden….
    Am Ende, man weiss gar nicht, da jetzt kommt ein Digitalexperte und will mindestensten eine Birne ausmachen…Wirrwar in Management ist ein Zeichen der Zeit, oder jemanden weiss genau was in USA nächste Monat geschieht?

  24. „Wie Sie wissen, steht meine Klientin mit Ihnen in einer gerichtlichen Auseinandersetzung über einen anderen Artikel, und ich verrate Ihnen kein Geheimnis, dass meine Klientin bzw. einzelne ihrer Exponenten schon mehrfach kurz davor standen, mir den Auftrag zu Klagen wegen wiederum anderer Artikel zu erteilen“

    Der RA meldet sich beim aufmüpfigen Kleinbauern Hässig. Der grosse Ermotti habe den RA als Pistolero engagiert, die Pistole sei geladen und ihr Griff habe schon tausend Kerben.

    Was für ein Stil! Nichts ist ihm peinlich.

    Übrigens warten wir alle gespannt auf den Grosserfolg Ermottis im Pariser Strafprozess. Fünf Milliärdchen miese?

  25. „Das vorliegende Schreiben darf selbstverständlich weder ganz noch auszugsweise veröffentlicht werden.“ es fehlt jede rechtsgrundlage für eine solche forderung. solange sie selbst handeln, können sie machen was sie wollen.

  26. „Ey, mann ey, i weiss im Fall wo dini Auto schtot, wotsch Schtress ey?!“

    Muss sich IP tatsächlich von einem RA, der nicht einmal fehlerfrei schreiben kann, einschüchtern lassen?
    Peinlich für den Anwalts-Stand in Zürich. Auch für die UBS.

    • wenn das alla anderen auch so täten, hätten wir eine andere Schweiz mit anderem Gesicht. Aber so ist sie korrupt aus der Verwaltung über Politik, Banken, SMI-Konzerne bis in die Staatsanwaltschaft.

  27. Die „Ehrenbezeugungen“ in den verschiedenen (Wirtschafts- und) Bücklingsmedien werden wohl direkt von der UBS geliefert worden sein… Heutige „Journalisten“ der erwähnten Medien haben m. E. keine eigene Meinung mehr.

  28. Sehr geehrter Herr Hässig,

    gratuliere, sie machen genau das Richtige! – Sie stellen die UBS und ihre Machenschaften zur Schau. Angriff ist die beste Verteidigung!

    Wie man richtig recherchiert und die publizierten Thesen und Behauptungen beweisen kann, muss ich ihnen nicht erklären. Sie sind der Profi. Aber solange sie ihre Aussagen belegen können, sind ihre Chancen, einen Rechtsstreit gewinnen zu können, intakt.

    Auch die UBS wird, trotz ihren schier endlos vielen Geld, die Wahrheit einer Geschichte nicht vom Tisch wischen können. Ihre Beweise müssen einfach wasserdicht sein. The Truth will prevail. Good luck!

    R.G.S.

  29. Bei der UBS arbeitet jemand, der die Medien aufmerksam gemacht hat auf sich, und das zirka im September 2019. Natürlich war er vorher schon bekannt, aber nicht flächendeckend auch bei Leser*innen, die nicht aus dem Finanzbereich kommen. Solche Publicity will keine Bank.

  30. Nun gut, die BILANZ sieht man zu oft bei Anwaltskanzleien- aber auch an schönen Orten, wo Mann oder Frau gegen ein recht hohen Obolus oder so, ihren Gelüsten nachgehen kann….
    Wie dem auch immer, mich hatte vor einigen Tagen aus einer Runde ein Gesprächspartner gefragt, welchen Mehrnutzen eine UBS für ein grösseres KMU hat- eine interessante, berechtigte Frage!

    Ich meine halt, dass auch ein Ermotti nie und nimmer CHF 135 Mio. Wert war und ist- faktisch hat er keinen Mehrwert geschaffen und hinterlässt sehr kostspielige Baustellen….

    Und hätte dieser Typ nicht ein derart grosses Ego und Arroganz, man hätte als UBS viele dieser kostspieligen Baustellen während seiner Abzockerzeit schliessen können…… Hat man aber nicht!

  31. Für mich ist Ermotti einfach unappetitlich. Schade, ja verheerend, dass er der Schweizer Wirtschaft weiterhin „erhalten bleibt“.

    IP war und ist das einzige Medium in ddr Schweiz, dass nicht auf Huldigungs-Hofberichterstattung gemacht hat. Alle anderen sind Filzjournis und sollten sich schämen.

    • Vergiss nicht, die anderen Medien sind von der WErbung der Grossbank abhängig und da berichtet man nunmal freundlich. Die Medien werden so ganz klar gekauft. Ringier macht da den Vorreiter. Die haben mit Philipp Morris einen Riesendeal gemacht dafür berichtet der Verlag nur noch über diese Firma, wenn es um Tabak geht. Kriegt keiner mit, ist aber Tatsache.

      Und ehrlich, die Mainstream-Journis der heutigen Generation sind gar nicht mehr kritisch. Sie machen copy/paste Journalismus auf tiefstem Niveau.

  32. Sandkasten-Spiele am Paradeplatz:

    „Wenn Du noch mal meine Sandburg mit Steinen bewirfst, werde ich
    Mutti sagen, dass sie dich an den Ohren zieht, du Lümmel!“

  33. von wegen „pass auf, wir beobachten dich“
    UBS steht unter scharfer Beobachtung der U.S. Securities and Exchange Commission.
    (we are the investor’s advocate)
    Seit Jahr 2000 musste UBS in den USA in 83 Fällen 16,8 Milliarden Bussen zahlen,
    wegen Marktmanipulationen und anderen illegalen Machenschaften.
    Details siehe „UBS Violation Tracker“

  34. Ja, ja, die vierte Macht ist leider nicht mehr, was Sie zuzeiten der Dreyfus Affaire einmal war. Emile Zola würde für seinen Brief keinen Adressaten mehr finden. Heute sind die Lobbyisten am Ruder, deren Diktat sich auch die serbelnden Medien unterwerfen. Kritiker werden als einsame Rufer in der Wüste eingeschüchtert, indem man ihnen mit teuren Gerichtsverfahren droht. Ich glaube Gottfried Keller hätte seine helle Freude an den Nachkommen seiner Leute von Seldwyla.

  35. Personenkult kommt in der Schweiz nicht an. Herr Ermotti sollte sich zurückhalten und keinen Medienzirkus um seine Person dulden oder veranstalten. Die Marbella-Sache konnte er nicht lösen und hinterlässt den Scherbenhaufen seinem Nachfolger. Scheint wohl zur Mode werden, dass die sogenannten Marbella-Connectionen-Grosskonzerne mit Drohungen unbequeme Figuren oder Medien einschüchtern zu versuchen, um weiter wursteln zu können.
    Gunther Kropp, Basel

  36. Ausser dieses schleimen – äh schmeicheln – ist gut für mein EGO.
    „If there is one thing I really hate, it’s hypocrisy . . . For me, it is one of the worst malaises in our society.“
    Was jetzt?
    Die SwissRe ist zu bedauern. Wann hat wohl Sergio seine Yacht?

  37. Unterschwellige Andeutungen, die Zurückhaltung aufgeben zu wollen? Das sieht toll aus, wenn man sich erinnert: Vor geraumer Zeit geisterte durch die Medienlandschaft, das UBS-Management habe die Publikation «iP» aus der Liste der relevanten Medien entfernt, so dass Mitarbeitende der UBS die Website insideparadeplatz.ch vom Bureau aus nicht lesen können sollten. Welches Janusgesicht eröffnet sich uns, wenn die irrelevante iP-Plattform vom Gesicht der Mitarbeitenden abgeschirmt werden muss, der iP-Herausgeber aber dauernd mit Prozesskostenandeutungen in Schach gehalten werden soll…? Das Wochenlohngeschenk von 30 Mio USD, das in keinem Verhältnis zu den 18 Mia Dividenden, 14 Mia USD für breaches of certain laws und 4,5 Mia Schadenersatz in Frankreich steht, wird mit Bankgebühren und Negativzinsen finanziert. Wo bleibt ein Preisüberwacher?

    • … wo bleibt die FINMA, was machen die Kunden? Hat da keun MA mehr „face in the skin“?

      Als ob man nur noch von Hosenscheissern umgeben ist!

    • Der pennt in der Schweiz schon seit 100 Jahren in seinem ewigen Dornröschenschlaf.
      Nicht um sonst erhalten die Lobbyisten in Bern einen Ausweis, damit sie ganzjährig unsere Politiker fröhlich beeinflussen können, im Bundeshaus.
      Bitte den diesen nutzlosen Preisüberwacher-Posten sofort streichen, der ist voll für die Katz, das sieht man schon beim gefälschten Konsumentenpreis-Index und der Teurung, wobei dort einer der grössten Posten gänzlich fehlt: Die Krankenkassen-Ausgaben der Bürger. Diese sind aber obligatorisch, aber dann doch nirgends im Index inbegriffen… und auf sowas stützt man sich, wenn man die Lohnanstiege berechnet. Einfach nur Betrug von höchster Ebene abgesegnet.
      Danke Parlament, danke Bundesrat. Bitte Eure Posten auch gleich alle ausschreiben, zum halben Preis macht dies ein 10jähriger besser.

  38. Die Schweizer Medien sind einfach nur noch peinlich. Sie Hetzen mit Corona (machen Panik, stellen danch die Politik zur Schau), stellen Menschen ins Licht, die es gar nie verdient haben…. – Hauptsache die Kasse stimmt -… in diesem Beispiel für Ermottili und für die Medien…

    • @Max: Ohne Sondereffekte ist das Resultat letztlich eher medioker. Aktienkurs: Seit dem Einbruch 2007 (-80%!) keinerlei Kursmehrwert für die Aktionäre (mal kurzzeitig etwas über CHF 20, sonst nur südwärts). Heisst doch nichts anderes, als dass der Markt Ermottis Leistung ebenso einschätzt.

    • Frage: Sind die Rückstellungen für die (Milliarden) Busse in Frankreich in der Bilanz schon impliziert?

  39. Also Herr Hässig, jetzt heulen Sie mal nicht so rum. Sie teilen kräftig aus, diffamieren ohne inhaltliche Substanz sogar Mitarbeiter in den unteren Rängen und inszenieren sich selbst und ihre Plattform als irgendetwas Investigatives. So wie Sie das Erstere wirklich nicht nötig haben, haben Sie im Zweiten durchaus spannende Stories mit Hartnäckigkeit verfolgt.

    Vielleicht sollten Sie den Sinn und Zweck Ihrer Plattform neu überdenken und eventuell an dem „Charakter“ Ihrer Plattform arbeiten. Dann erübrigen sich wohl auch die einen oder anderen Klagen gegen Sie…

    • Sie scheinen nichts zu verstehen. Die „etablierte“ Presse hat jede Kritikfähigkeit verloren und somit auch jede Glaubwürdigkeit, deshalb hat sie auch keine Zukunft mehr. Das Inserat in der Financial Times, dass ich gestern Abend gelesen habe ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten, zum Glück wurde das Bild von dem „Herren“ nicht mit Photoshop behandelt, wie das sonst gerne der Fall ist, eine Schande. Erinnert an die Arbeit von Ackermann, Leichen pflastern seinen Weg.

    • Aber, aber Albert!

      Etablieren und Glaubwürdigkeit verleihen kann doch wohl nur der Empfänger der Informationen, ergo der Leser. In dem immer noch privilegierten Umfeld in dem wir leben, herrscht Meinungsfreiheit. Ebenso herrscht die Freiheit sein Werden und Sein – zumindest relativ – frei zu gestalten. Also steht sowohl IP seine Sichtweise der Dinge zu als auch Herrn S.E. und auch Ihnen.
      Nur, wer im Glashaus sitzt, sollte halt vorsichtig sein, mit Steinen zu werfen. Zumal seitens IP etliche Steine aus – zumindest aus wahrgenommener und scheinbarer – Bosheit geworfen werden.
      In seiner Funktion als CEO hat S.E. Grenzen gegenüber seinen Mitarbeitern (man denke an die Einstufung „gut“ mit einer Leistungsbeurteilung von „2“ aus einem Bewertungssystem von 5 und dem daraufhin systematisch gekürzten Bonus für alle betroffenen Mitarbeitern – aber eben nicht derjenigen der Führungsebene) überschritten und sein Leistungsausweis ist nachweislich (siehe Vergütungsberichte im Vergleich zu finanziellen Ergebnissen) nicht der Beste. Aber muss ich als potentiell Kritik Übender deswegen ethisch entgleisen? Nein, muss ich nicht. Das, und nur das differenziert und legitimiert eine echte und ehrliche Opposition. Ansonsten reiht man sich in dergleichen ein.

  40. #FINanzMArktmafia #FINMA #UBS #CreditSuisse #MedienMafia #Ringier #PolitMafia #EFD_DFF #ParlCH #FinanzplatzSchweiz

    Drohungen aus den Kreisen sind ja nichts neues… dann wollen wir doch hoffen, fliegt der Fall «#UBS Genève» via Frankreich nicht um die Ohren!

  41. ououou – da fühlt sich aber jemand ganz schwer auf den Schlips getreten. Tja, wer austeilen kann, muss auch einstecken können. Aber da ist IP mit Hässig ja eher auf der austeilenden Seite. Und wenn jemand, der erwiesenermassen Erfolg hatte und entsprechend auch abtreten darf – ja, gewisse wissen mit der Bühne besser umzugehen, als Hässig – das nutzt, wir der hässigmässig in die Pfanne gehauen. Untersteschubladenjournalismus…..

    • Welchen Erfolg? Abschieds-Quartalgewinn nach 12 Jahren Flaute? Echt jetzt?

      Ps. Aber vergessen sie nicht das eigentliche Geschenk, Frankreich holt gerade Anlauf und auch USA ist nach 86 Verfehlungen und 16.8bn noch lange nicht fertig 😉

    • an Pit. Da stimme ich Ihnen zu: IP ist auf der Ebene Bild, Glückspost und ähnliches anzusiedeln. Mit anderen Worten:nicht ernst zu nehmen!

  42. Schade ist Herr Ermotti bei IP so dünnhäutig. Das hat er gar nicht nötig. Er ist ein guter Typ mit gutem Erfolgsausweis, wenn man berücksichtigt von wo er gestartet ist. Der Wechsel zu Hamers wird es in sich haben. Die nächste Stufe der Manager bei Hamers müssen sich jedenfalls wärmer anziehen als unter Ermotti. Es werden härtere Zeiten auf die Managing Directors zukommen. Ohne Entlassungen und Lohnkürzungen wird das kaum gehen. Viele werden freiwillig gehen oder sind schon gegangen. Das ist gut für das Banking es wird wieder transparenter und ehrlicher. Sich hinter Grossstrukturen zu verstecken wird wieder schwieriger. Gut so!

  43. Zu den Verbandelungen grosser Anwaltskanzleien lese man nochmals, was Erich Heini am 12. Dezember vergangenen Jahres (damals im Zusammenhang mit der CS) schrieb. Ergänzend könnte hier noch prophezeit werden, dass Lukas Hässig für den Fall, dass er grössere Mittel für eine rechtliche Auseinandersetzung braucht, innert Kürze über ein crowd funding sehr erfolgreich wäre. Es gibt wohl mittlerweile kaum mehr etwas, was kritische Bürger und Leser mehr nervt als die Arroganz der Grossbanken und deren Schleicherei bei den Verlagen. Bei einem ganz besonders. Wo vor Jahren der Besitzer und der Chefideologe meinten, sie stünden für ‚intelligenten Journalismus‘. https://insideparadeplatz.ch/2019/12/20/die-cs-homburger-nebelwand/

  44. Lieber IP, lassen Sie sich bloss nicht unterkriegen! Der Finanzfilz glaubt noch immer über allen Dingen zu stehen und merkt nicht, dass seine Zeit schon längst abgelaufen ist. Sie klammern sich mit aller Kraft an ihren Visitenkärtchen mit den trügerischen Titeln und meinen sie wären kleine Herrgötter nur weil sie in Nadelstreifen rumstolzieren. Wären deren Kunden nicht dumm wie Bohnenstroh und würden endlich den Möchtegerns hinter die Fassaden schauen, müssten sich diese doppelgesichtigen Narzissten endlich mal selber hinterfragen. Zum Glück gibt es noch Konkurrenz, die den Grossbanken die Kunden entlocken und nicht mit allerlei versteckten Gebühren und falschen Versprechungen zu ihren Gunsten den Kunden melken bis zum Gehtnichtmehr!!! Weiter so IP, bieten sie diesen Blendern Paroli damit sie nicht noch mehr abheben in ihre universelle Scheinheiligkeit.

  45. Wenn nach dem Ausscheiden von Sonnyboy Ermotti wenigstens auch der UBS Aktienkurs so shiny wäre, wie seine rahmengenähten Schuhe. Also mehr als einen kleinen Stehapero vom Migros Caterer für 15 Personen hat er zu seinem Abschied nicht verdient (und selbst das ist noch grosszügig).

  46. Zeit, zu Schweigen!
    Man könnte natürlich einwenden, dass Ermotti nicht für das Gemeinwohl verantwortlich und an seinen eigenen Massstäben zu messen sei: am Aktienkurs. Doch auch so gesehen ist Ermotti, der ein Jahressalär von vierzehn Millionen Franken kassiert, gescheitert. Der Kurs der Unicredit sackte ab 2007 ins Bodenlose. Und seit Ermottis Amtsantritt fiel der Kurs der UBS von 17 auf 11 Franken – kürzlich verkaufte gar ein Verwaltungsratsmitglied der Bank 72 000 Aktien. Und nun also droht der Bank auch noch eine Fünf-Milliarden-Busse aus Paris. In seiner Selbstüberschätzung hat es Ermotti verpasst, mit Frankreich auf einen Vergleich einzusteigen.

    • Wenn man sich so klar im Recht sieht – die bisher involvierten Gerichte haben ihr Urteil billigst argumentiert – gibt es keinen Grund einen Vergleich einzugehen. Wir alle wissen, einer EU-Bank wären die Richter mit Bestimmtheit entgegengekommen. Somit hat Ermotti und Gefolgschaft richtig gehandelt. Und die Schweiz sollte hier klar Position für unseren Bankenplatz beziehen anstatt sich zu verstecken.

  47. Auch verständlich dass Showmaster und Blender a la Ermotti usw. IP nicht mögen, Medien wie IP die Wahrheiten aufdecken sind verpönt, denn das Ziel der Showmaster und Dreiwetter Taft-Sacko Blender ist Macht und Angst bei den MA auszubreiten, auch im indirekten Drohen von GD’s; MD’s usw. das wird tagtäglich praktiziert. Jetzt werden Bilanzen der Banken „entschlankt“ und demzufolge braucht es viel weniger dieser Blender; die UBS hatte bis vor wenigen Jahren 1200, heute noch max. 1100 MD’s, 150 können locker freigestellt werden und der Lohn der restlichen 900 um 25 % gekürzt, somit spart die UBS Einheit Schweiz 150 Mio. CHF, so kann ein Konzern entschlankt werden, damit die MA wieder mit einem Lächeln zur Arbeit kommen.

    • dachte bei den United Bandits of Switzerland ist die Seite gesperrt, ist anscheinend abhängig von der Hierarchiestufe:-))))

  48. Ermottis Auftritte sind umso deplatzierter, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die UBS 2008 so grandios versagt hat wie kaum jemals eine Bank vor ihr. Sie hat sich auf dem US-Immobilienmarkt um Milliarden verzockt. Damit hat sie die grösste Finanzkrise der Geschichte mitverursacht, in der Millionen von Menschen ihre Arbeit und ihr Dach über dem Kopf verloren, was den Populismus weltweit befeuerte. Ermotti selbst war damals Investmentbanker und stellvertretender CEO bei der italienischen Unicredit, die in Osteuropa Milliarden verspielt und eine soziale Krise mit ausgelöst hat.

  49. nicht kleinkriegen lassen lukas!

    Was hat der Ermotti denn schon geleistet? aalglatt, nicht authentisch, schauspielerisch, nicht griefbar.

    heisse luft.

    zeit für den hammer nach der wohl langweiligsten party ever!

  50. Wieder ein solch unsäglicher Typ. Er entlarvt sich gleich selber, wenn er davon fabuliert, dass er Scheinheiligkeit und Heuchelei hasst, dabei macht er selber tagein und tagaus nichts anderes. Und diese inszenierte Abgangslobhudelei ist nichts anderes als auf die Spitze getriebene Scheinheiligkeit. Jetzt kann er ja dann in seinem 100 Mio. Fitnesspalast rumplanschen und sich überlegen, wieviel er bei der Rück abräumen kann. Der Kielholz, der andere Blender wirds ihm schon zuhalten.

  51. Zur Leistung von Ermotti und dem UBS-Management muss man nur kurz mal den Aktienkurs anschauen.
    Da kann man noch so viel PR machen.

    • genau, bessere Zahlen durch Bilanzierungstricks, Neugeld und Geschenk an Mitarbeiter, da krümmt sich ja der Wurm am Boden vor Gelächter! Wann kommt denn endlich das Geschenk an die Aktionäre? Die Verwaltungsräte schieben sich die Gelder und Mandate gegenseitig zu und der dumme Aktionär bleibt auf leeren Werbesprüchen sitzen. UBS Kunden, wacht endlich auf! „Rette sich wer kann“

  52. Die Schreibe von diesem Anwalt ist ja mal übel. Sprachlich richtig schlecht und holprig. Grauenvoll! Einem Typen, der so schreibt würde ich den Auftrag sofort entziehen.

  53. Das könnte der Ringier Anwalt „Schwaibold“ sein.

    Jene Kanzlei, die mit Frau Spiess-Heggli für den Blick eine politische Kanterniederlage einfährt …

  54. Die Brüder von der Presse;
    haut ihnen mal in die Fresse.
    Bilanz-Schütz und der Köppel
    schreiben alles für den Göppel.

    Ein Netzwerk für Schleimende,
    unterdrückend Millionen Weinende.
    dank der UBS an die Wand gedrückt,
    die Schweiz spielt damit verrückt!

    Lasst Ermotti Grimassen schneiden,
    für Lob frisst dieser sogar Kreiden.
    Der Zürich-Hauptsitz ein Konstrukt,
    Milliarden hoch ein Derivat–Produkt.

    ORF

  55. Nur noch peinlich und lächerlich. Passt aber zu seinem insgesamt mageren Leistungsausweis. Die Mediokrität kann er ja jetzt bei der Swiss Re einbringen. Die angeln sich ja auch schon lange als Underperformer durch.

  56. Gegen den Wind brünzle, gibt nasse Hosen! Dies wird auch der „überreife“ Hässig schmerzlich erfahren. Er wird mit Klagen und daraus resultierenen Strafgeldern belegt werden, dass ihm „das Liegen“ wehtun wird. Hässig hat sich masslos überschätzt und jetzt werden ihm endlich einmal die „Hosen heruntergelassen“ und seine andauernden Wutanfälle gegen Banken sanktioniert. Es wäre nur angebracht, wenn Vontobel sich den Klagen anschliessen würde; trifftige Gründe hätte er genug, diesem ewigen Motzer das Maul zu stopfen!

  57. Ermotti ist so ein eigenartiger Blender in der UBS wie BR Cassis mit der Glencore. Schön vertuschen und die Tatsachen unter den Teppisch wischen.

  58. Ermotti ist jemand, dessen ganzes Handeln im „Give-and-Take“-Modus abläuft (der vornehmere und modernere Begriff heisst „Netzwerker“). Damit begibt er sich permanent in Grauzonen.

    Mit diesem Verhalten stellt er sowohl die UBS (und inskünftig die Swiss Re) als auch seinen Heimatkanton Tessin immer wieder in ein schiefes Licht. Und natürlich alle Personen, die mit ihm Geschäfte machen oder sich in seinem Licht sonnen.

  59. Nicht zu sagen zu Herr Motti….
    Aber Medien sollten nicht mit Macht und Geld verheiratet sein…Medien sollte unabhängig sein…es gibt sehr wenig in ganze Welt.
    Tja, was will man noch sagen: “ alle bekommen was sie verdient haben.“
    Wir sind so zufrieden und das ist beneindeswert in Zeit der Angst und Unsicherheit. Wir sind Menschen….den rest weiss ich nicht…

  60. Tolle Zahlen & Geld für Mitarbeiter finde ich löblich. Und danach? Beileidigte Leberwurst Sergio, einem unterdurchschittlichen Manager. Risiken minimiert, oberflächlich vielleicht. Kein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell entwickelt, Frankreich Busse kommt auch noch, Verkauf von Fund Center, und last but not least….. Alle wissen, dass die nächste grosse Sparrunde kurz bevorsteht! Ich kann den wenigen guten Leuten die noch dabei sind, asap eine neue Stelle ausserhalb des Banking zu suchen!!!

  61. Wenn er solche Herz-Schmerz-Geschichtengeschichten erzählt, darf man davon ausgehen, dass er weiss was er erzählt. Deshalb ist es für die UBS wohl viel besser, wenn er nicht über das Business spricht.
    Hat sich offenbar von einem Kommunikationsspezialist beraten lassen.

  62. Scheinheiligkeit und Heuchelei ist seiner Meinung nach das grösste Übel. Sein Bank beruht aber genau auf diesen Grundsätzen. Wer da nicht ein Heuchler und Ja-Sager ist, wird es NIE aber auch gar NIE zu einer Führungspersönlichkeit schaffen.

    • @Stefan Meier
      Die grössten Loser sind diejenigen, welche Loser mit zwei „o“ schreiben. Anders formuliert: Wer des Englischen nicht mächtig ist sollte es mit Deutsch versuchen.

  63. Und auch hier wird die Grossbank scheitern, wie das bisher alle mit ihren Klagen getan haben.

    Die Bank versteht nicht, dass Anwälte den Hässig noch hässiger machen und er sich noch mehr in das Thema verbeisst. Anwälte sind immer die schlechteste Lösung bei Journalisten.

    Das gepflegte Gespräch wäre in diesem Fall sehr viel nützlicher aber die Kommunikationsleute der Bank können das nicht. Und der CEO will nicht sprechen, weil IP ihm zu klein und unbedeutend ist – aber nicht so klein und unbedeutend, dass man das Medium nicht verklagen würde. Fail UBS, again a fail

  64. Bleiben Sie stark, Herr Hässig und lassen Sie sich von solch peinlichen Schreiben nicht einschüchtern.

    Ihre Community steht hinter Ihnen und wird Sie – gegebenenfalls – in einem weiteren Rechtsstreit gegen die UBS bestimmt finanziell unterstützen!

  65. Artikel:
    „Wie Sie wissen, steht meine Klientin mit Ihnen in einer gerichtlichen Auseinandersetzung über einen anderen Artikel, und ich verrate Ihnen kein Geheimnis, dass meine Klientin bzw. einzelne ihrer Exponenten schon mehrfach kurz davor standen, mir den Auftrag zu Klagen wegen wiederum anderer Artikel zu erteilen“
    So schreibt nicht einmal ein Milieuanwalt!