Gottstein vergoldet Trader, geizt bei Normalos

CS-Chef schenkt Ami-Bankern trotz Verlusten hohe Boni. Schweizer im Backoffice werden mit Almosen abgespiesen.

Thomas Gottstein, der CEO der Credit Suisse, führt seine erste Bonusrunde durch. Nun zeigt sich, für wen Gottsteins Herz schlägt.

Für die Trader in der Investmentbank. Von dieser stammt der CS-Chef selbst, dort war Gottstein gross geworden.

Nun ist Zeit fürs Dankeschön. Die Trader und Dealer der CS-Investmentbank, die mehrheitlich in den USA sitzen, werden von Gottstein und der Zürcher CS-Zentrale reich beschenkt.

Sie erhalten laut einer Quelle den Löwenanteil des Bonustopfs des Jahres 2020. Dieser sinke insgesamt, die Rede ist von 10 und 25 Prozent weniger, je nach Bereich.

Doch in den erfolgreichsten Abteilungen innerhalb der Investmentbank in New York herrscht Partystimmung. Dort steigen die Boni fürs Virusjahr.

Angesprochen auf die enormen Unterschiede zwischen den einzelnen CS-Einheiten verwies ein Sprecher auf Gottsteins kürzliche Aussage in der Financial Times, wonach es für die Leute weniger Boni geben würde.

Neuer Look (CS)

Der VR der CS muss die Vorgaben von Gottstein und seinen Kollegen in der Konzernleitung noch absegnen. Danach kommts zum grossen Couvert-Verteilen.

Das jährliche Ritual findet meistens mit dem März-Lohn statt. Dann jubilieren die einen und schimpfen die anderen.

Die Unterschiede zwischen New York und Zürich sind offenbar enorm. Gewinner sind die Amerikaner im Konzern, der Rest verliert.

Boss aller Trader: Brian Chin (CS)

Besonders viele Enttäuschte wird es in der Schweiz geben. Dort, wo immer noch rund 17’000 der knapp 50’000 CS-Mitarbeiter sind, fällt der Bonus diesmal mager aus.

Die Zeche für die hohen Abschreiber mit Schiffs- und Flugzeug-Krediten, mit einem New Yorker Hedgefund und einem alten US-Hypotheken-Rechtsstreit zahlen nämlich nicht wie erwartet die Amerikaner im Konzern.

Sondern die Schweizer.

Bei ihnen wird gespart, ihr Bonus sinkt – laut einer Quelle teilweise dramatisch.

Der Nette im Umzug (André Helfenstein, CS)

Für die „kleinen“ Angestellten im Schweizer Backoffice und in den Filialen querbeet im Land gebe es deutlich weniger als in den letzten Jahren.

Auch die Private Banker im Bereich International Wealth Management, die Milliarden von Kunden-Neugeldern zur CS gelotst hatten, hätten wenig zu lachen.

Wenig herausgeholt für eigene Truppe: Philipp Wehle (CS)

Bonus runter also bei den Normalos im Zürcher Üetlihof und weiteren Schweizer „Hinterhöfen“, Bonus rauf in den CS-Glaspalästen von Manhattan.

Dort knallen die Korken. Auch im Edel-Headquarter am Paradeplatz muss keiner darben.

Gottstein sprach in der Viruskrise letztes Jahr viel von Solidarität, der CS-Chef gilt als Vater der Soforthilfe für alle KMUs.

Sein eigenes Fixsalär und jenes seiner Kollegen zuoberst kürzte der CEO in jener Zeit, als Zeichen des Beistands.

Als es um die Bonus-Wurst ging, zeigte Gottstein, wo seine Sympathien liegen: bei seinen Freunden im grossen Trading. Selber dürften der CEO und seine Konzernleitungs-Kollegen ebenfalls auf die Rechnung kommen.

Für die Normalos in den weniger glamourösen Büros ein Stimmungs-Killer. Sie schauen neidisch hinüber zur UBS. Dort rollt der Bonus-Rubel – für alle.

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Kommentare

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  1. Sehen die Trader den Flow der Kunden nicht mehr, verdient keiner von denen einen müden Cent! Und den Kunden Flow generieren die anderen! Wenn einer von denen was könnte, wäre er längst Privatier!

  2. Ja, wie mehrmals erwähnt, jedes Jahr dasselbe …. seit Jahrzehnten.
    Immer noch undurchsichtig, unfair und ungerecht, diese Bonus-Verteilerei.
    Die Decision-Makers schaufeln sich die grössten Beträge in die Hosentaschen, während die kleinen Angestellten, für die jeder Tausender zählt, kalt abserviert werden.
    Eine angemessene Umverteilung zulasten Top Management und zugunsten Basis (inkl. Mid-Management), täte den Oberen nicht weh, den Unteren aber viel Gutes.
    „Dream on“ … I hear you…

  3. Sehr schlechte Banken Politik.
    Werde mich von der CS abwenden als, Langjährige Kundin.
    Sehr schlimm diese Politik kanni nicht mehr sehen noch hören.
    Au wenn die Trader viel Geld an Bord holen, so haben Sie au oftcsehr viel verloren, was, der Klein Anleger bezahlt mit mehr Gebühren!!!
    Disgusting Mr. Gottstein

  4. Gottstein ist als CEO eine grosse Enttäuschung für die Schweiz. Erzählt irgendwas von Solidarität und fordert noch mehr Leistung. Kein Mensch versteht mit wem man genau solidarisch sein soll und für einen Bonus von CHF 3K (es waren mal 15K) kann er sich seine geforderte Mehrleistung irgendwo hinstecken!

  5. Das lustigste: Kann mich noch erinnern, wie hier auf IP zu Thiams Zeiten geradezu inbrünstig ein „echter Eidgenosse“ als CEO herbeigesehnt wurde. Na dann: Served as requested.

  6. Die höchsten Boni wurden schon immer dort verteilt, wo auch die höchsten Verluste angefallen sind. Wenn die Cost/Income Ratio unter 100 sinkt, gehen die Amis schon auf die Barrikaden und drohen mit Abwanderung. Zürich ist dann so was von beeindruckt, dass man halt die Differenz in der Schweiz holt.

  7. Das ist nichts Neues! Das war auch vor 30 Jahren schon so!! Da sagte man immer die US-Boys hätten ihre Boni vertraglich zugesichert.

    • Das war ja auch so, evtl. noch heute.
      Aber was solls, hat die nie interessiert, welche die Verträge gemacht und unterschrieben haben:
      – Gewinne an sie und das Top-Mngmnt
      – Verluste an die gesamte Bank/Aktionäre

  8. Ist es nicht oberpeinlich wenn man sich nur noch über Boni definieren kann? Dass dies sogar jedes Jahr noch gross medial thematisiert wird ist der Oberskandal. Was für ein mittelalterlicher Anreiz ist dass denn? Lernt mal arbeiten und Euer „eigenes“ Geld verdienen. Komplett hängen geblieben und nicht mehr der Realität entsprechend. Ihr Banker-Bubis solltet alle mal ein Unternehmen führen und eigenes Geld verdienen. Verstehen wie Wirtschaft in der Realität funktioniert. Wünsche Euch viel Glück in der Zukunft.

    • Herr Moser;
      zu Ihrem ersten Satz:
      Kenne niemanden der sich über Boni definiert.
      zu Ihrem zweiten Satz:
      Scheint die Öffentlichkeit zu interessieren, sonst würde es auch nicht thematisiert werden.
      zu Ihrem dritten Satz:
      Keine Erfindung des Mittelalters, gab es wohl schon früher.
      zu Ihrem vierten Satz:
      Fremdes Geld auf seinem Konto zu haben, wäre ja illegal.
      zu Ihrem fünften Satz:
      Tut mir leid, dass ist Realität.
      zu Ihrem sechsten Satz:
      A) Nicht jeder dort ist ein Bubi (es arbeiten auch Damen in einer Bank) B) Nicht alle können ein Unternehmen führen.
      zu ihrem sechsten Satz:
      Die funktioniert immer noch mit Banken, oder?
      zu Ihrem siebten Satz:
      Das wünsche ich Ihnen auch.

    • Möserli wer definiert die Banker den über die Boni? Sind es die Banker, die das ganze medial thematisieren? Wie würdest Du denn Dein Unternehmen (ich bezweifle ganz stark, dass Du eines hast) ohne Unterstützung der Banken führen? Wie hast Du Dein Wachstum und Investitionen genau finanziert? Wie wickelst Du Deinen Zahlungsverkehr ab? Oh hoppala..

    • @Moser
      Leider zu 100% wahr.

      @Banker: klar das die Banker das nie zugeben würden. Aber warum wird man sonst Banker? Weil man Barmherzig ist?
      Weil man der Oserhase ist? Hahaha

      P.S. Kenne keinen Banker, der NICHT geldgeil ist.

    • Echt scharfsinnig! Einfach, aber dieser Erkenntnis war ich mir bisher nicht bewusst. Danke.

    • Die Dummen sind die Schweizer oder besser gesagt die Dümmsten. Eine Schweizer Bank mit schweizerischer Führung unter U.R. füttert das USA Geschäft seit Jahrzehnten durch ohne einen wirklichen Profit. Dafür müssen die Schweizer geradestehen. Die Amis lachen sich zu Tode und kassieren munter weiter dank der Schweizer Führung. Hört sich schon idiotisch an. Nun stelle ich fest, dass alle schweizerische Werte in der CH High Society wenig bis gar keine Bedeutung hat. Dieses Problem beginnt schon in der Schule. Es kommen nicht die begabtesten und intelligentesten ins Gymnasium sondern die Familien die das nötige Geld haben. Mit Privatschulen, Gymivorbereitungskursen und Stützunterricht werden die Schüler durch die Matura gedrückt. Vom Druck der Society und den Eltern werden diese Leute eine steile Karriere machen und genau das spiegelt die heutige Wirtschaftselite. Sie haben noch nie gelernt was Wertschätzung, Gerechtigkeit, Mitgefühl und Würde ist, da das System der CH High Society sie zudem konditioniert haben. Die Verlierer sind die Kleinen die auf das Geld angewiesen sind oder die Eliten die durch Suizid ein Ende setzen. Welch kranke Gesellschaft.

  9. Ist nicht ungerechtfertigt wenn ein Grossteil der Gewinne aus diesem Bereich stammt (erhöhte Marktaktivität, Volatilität). Nur wenn sich dies bei schlechterer Performance in diesem Bereich fortsetzt wird es ein Problem.

    • Aus dem Bereich stammen und stammten aber auch die grössten Verluste! Was bitte ist dann noch daran gerechtfertigt?

    • Der Grossteil der Gewinne im Trading kommt von den Kundenflows- sogar eher noch mehr, heisst Gewinne aus Flows der Kunden sind eigentlich grösser als der ausgewiesene Gewinn, da auf Eigenpositionen (reines Prop. trading) Geld verloren wird. Wieso sollte ein „guter“ Trader sonst bei einer Bank arbeiten? Als Hedgefundmanager würde er ja ein x-faches verdienen. Jeder weiss, dass es so ist. Ohne Flow keine Show- and the (Bonus) show must go on

    • genau, aber wieso werden bei gigantischen Verlusten nicht auch gigantische Malus ausbezahlt?

      Merken sie was? Ihre Logik (und die der Bank) ist total krank. Weil das nicht aufgeht. Die US-Jungs zahlen NIE für ihren Mist

  10. Tja, vielleicht liegt es daran dass die amerikanischen Mitarbeiter weltoffener sind? Agiler im Verhandeln? Nicht so buenzlihaft? Vielleicht sitzen deshalb die Schweizer alle im Hinterstübchen, im Backoffice, wie der Artikel behauptet?

    Vielleicht aber ist es ganz anders.

    Jedem Schweizer ist es doch frei gestellt, woanders hin zu gehen. Tut er´s nicht – ist er doch selbst schuld.

    • Was hat Weltoffenheit mit Bonus zu tun? Oder anders gefragt arbeitet den ein Amerikaner mehr oder besser als ein Schweizer dass ein hoher Bonus gerechtfertigt ist ? Bringt es ein Schweizer Investmentbanker weniger zu Stande als sein amerikanischer Kollege mehr Geschäfte an Land zu Ziehen ? Nur weil er Schweizer ist ? Oder was willst du eigentlich uns mitteilen? Schmarren pur

    • @Reto

      Genau solche Leute mit einer Denke wie der Ihren findet man im Backoffice. Und dann wundern Sie sich?
      Dies ist ein freies Land. Niemand hindert sie daran, mehr zu erreichen!

      Mit zunehmender Akzeptanz der Cryptowährungen und dem Trend zu Robo Advisors und Discountbrokern werden sie aber bald automatisch auf die Strasse gesetzt und sich neu orientieren. Müssen.

    • @pa pa:
      ähm, klar ist so einfach wie klosbrühe.
      aber erklären sie mir also einfach mal kurz wieso die us-verluste nicht von denen bezahlt werden?
      ist ja einfach zu sagen oder?

      und wieso hats nicht die gleichen *geilen* jobs aus der usa in der ch? bitte doch rasch erklären?

      ich würde sofort für 100.- im Monat arbeiten, mit einem (gesicherten!!!) jahresbonus von 500k.

      sie sind einfach ein…i

  11. Wir wissen nicht, wie sich Wall Street in diesem Jahr entwickelt. Auf alle Fälle hat die CS dort das grösste Risiko. Es ist auch fraglich, wie dies im Artikel zu Recht erwähnt wurde, ob dieses ständige Strategie der CS aufgeht, US-Verluste der CS Schweiz zu belasten. Die Zahlen für 2020 und für das 1. Quartal 2021 werden zeigen, ob dies eine gedeihliche Entwicklung für den CS-Gesamtkonzern ist. Stabile Gewinne erwirtschaftet die CS im Auslandgeschäft in der Schweiz und rückläufige im Inlandgeschäft, aufgrund dem nach wie vor bestehenden „Overbanking“ der Schweizer Bankenlandschaft, obwohl die CS dank der ehemaligen Volksbank
    möglicherweise ein besseres Schweizer Retail-Geschäft hat als die UBS.
    Natürlich hat die CS dank der ehemaligen First Boston eine starke Stellung im US-Heimmarkt. Aber sie hat von New York aus sehr wenig Ausstrahlung von dieser Position her auf die weltweiten Märkte, dies zeigt der Flop ihrer Ostasien-Strategie. Weltweite Kunden bevorzugen für eine Wall-Street Bank echte Amerikaner wie Goldman Sachs. US Kunden sind
    im normalen Geschäft mit CS USA keine sehr lukrative Position, deswegen
    spekuliert man etwas mehr als man sollte. Vielleicht können zukünftige Verluste in New York mit den zuvor erhaltenen Boni der genialen US-Risk „Takers“ verrechnet werden.
    Würde dagegen die UBS ihre Zelte in New York abbrechen, würde man es ausser bei ihrem dortigen Personal nicht wahrnehmen. Ihre Gewinnkraft liegt in New York einzig im Interbankgeschäft mit dem dazugehörigen
    Devisenhandel. Das US-Privatkundengeschäft ist eine schwachbrüstige Angelegenheit und das Investmentbanking ist überhaupt nicht so ausgeprägt wie bei der CS.

    • die Frage ist, wie dann die Kommentare der hochentwickelten Kommentatoren tönen würden…

  12. Das war immer schon so, und wird immer so bleiben.

    Wenn es Backoffice-Mitarbeiter gibt, denen dies nicht passt, dann sollten sie an die Front.

    PS: Der Spruch „weit weg von der Front gibt’s alte Krieger“ stimmt in der Bankenwelt schon lange nicht mehr. Diese Änderung wird allerdings nicht dazu führen, dass es im Backoffice mehr Boni geben wird; im Gegenteil.

    • Max, man kann doch nicht einfach die Arbeit wechseln. „An die Front“ kann man nur in jungen Jahren (als Assistant RM) oder wenn man „Kunden“ mitbringt.

      Letzteres ist in der Regel nicht der Fall. Viele RMs beginnen als Assistant und bauen dann einen Kundenstamm auf.

      Ersteres kann man ab einem gewissen Alter auch nicht mehr, weil man keine Stelle als Assistant RM mehr bekommt.

      Es ist also nicht einfach möglich, die Arbeit zu wechseln.

  13. Schade! Grundsätzlich sind die Wildwestzeiten vorbei und Herr Gottstein hätte es in der Hand gehabt diese leidige Geschichte der Bonuszahlungen endlich zu beenden. Aber eben Banker bleiben Bankster.

    • Gottschalk zeigt sein wahres Gesicht und schaut nur für sich, wie das üblich ist bei der CS.

  14. „Von dieser [der Investmentbank] stammt der CS-Chef selbst, dort war Gottstein gross geworden“

    Gross geworden? Gottstein?

    Er ist kleiner als Harry „fahr Er mal den Wagen vor“ Klein in Derrick. Kürzer als Sebastian Kurz.

    Eine weitere Null, die von einer weissen Weste auf den Thron gehoben wurde.

    • Genau und hat vor Kurzem noch dem Thiam den Allerwertesten geleckt, völlig ohne Rückgrad

  15. Herr Dr. Gottstein macht das gut, er ist so super. Er könnte sich aber noch mehr um die Chefs kümmern. Von denen hat es viel zu wenig.

  16. Es herrscht in vielen Bankleitungen noch immer und wieder neu der Irrglaube, dass nur das Trading „Geld verdiene“.

    Wer jedoch endlich eine saubere interne Profit-Center Rechnung führt sieht sofort, dass die Money-Zubringer im Wealth Management, im Private Banking und generell in der Akquisition zu verorten sind. Ohne diese ist das Trading weitgehend arbeitslos, denn für die Bewirtschaftung der Bank-Eigenpositionen und Eigenmittel kann das Trading auf 10% des Personalbestandes reduziert werden. Es findet eine laufende Quersubventionierung der Neugeld-akquirierenden Stellen zum Trading statt. Dies kommt in der Bonuspolitik nicht ädaquat zum Ausdruck.

    Wealth Manangement und Private Banking werden immer mehr wie Stabsstellen behandelt, die „Geld verbrauchen“ und nicht Geld bringen. Das ist ein Rückfall in die Denkschule der 90iger Jahre.

  17. Es ist gut das die Trader hochen Bonussen bekommen; so steigt die Chance, dass sie bürgerlich wählern und die linken Tendenzen können etwas aufgehalten werden ! Es sind allerdings weitere Anstrengungenen nötwendig !!

  18. Könnte es sein, dass Herr Gottstein erkannt hat, dass ein Grossbanken-Feudalsystem nur funktioniert, wenn die Masse der Beschäftigten Niedriglöhne erhält?
    Gunther Kropp, Basel

    • Könnte es sein, dass der Gunther seine Medikamente nicht nimmt? Oder zuviel davon?

    • @Kunther Gropp
      Wie man sieht dürfen den Zusatz „Leiter Sicherheitsdienst“ nicht mehr verwenden, haben Sie schon eine Aussage wegen den Ereignissen in Zürich und nähe Basel gemacht und was möchten Sie zum Thema „Gottstein vergoldet Trader, geizt bei Normalos“ mitteilen?

    • Ach Gunther…schau mal auf die Likes…Deine Zeit ist abgelaufen. Deine pseudointellektuellen Phrasen will keiner mehr hören. Du warst offenbar selbst für die Ermittler in der Marbella Sache zu uninteressant.

    • @Kunther Gropp, Leiter Spezialeinheit G.K.
      Sie dürfen sich wieder mit dem Titel „Leiter Spezialeinheit G.K.“ schmücken, haben Sie das OK von Ihren Vorgesetzten erhalten? Was möchten Sie zum Thema „Gottstein vergoldet Trader, geizt bei Normalos“ mitteilen, oder dürfen Sie sich nicht über Arbeitskollegen äussern?

  19. Ueberrascht mich das? Aber sicher nicht. Gleiche Bank, anderes Gesicht an der Spitze aber deshalb ändert sich doch nichts. Same procedure as last last year!!!

  20. Nix neues. Die Amis wollen bei Laune gehalten werden. Bei Kündigungen ist dort auch mit Prozessen und hohen Kosten zu rechnen. Der Schweizer kriegt ein müdes Lächeln und Schuhtritt vom Chef. Evtl. Noch ein Abschieds Kaffee in der Kantine.
    Dann ists gut so.

  21. Die Töpfe wurden gerade erst verteilt, Deine Quelle ist somit ein frustrierter mittelmässiger Line Manager auf unterer Stufe.

    Die Boni werden seit Jahrzehnten im Februar kommuniziert, wennschon sind die Leute dann unzufrieden, nicht erst im März, wenn es zur Auszahlung kommt. Aber Du berichtest ja neu über diese Branche, wie solltest Du solche marginalen Dinge auch wissen. Dafür stimmen sicher all die anderen Zahlen…so 10 Prozent oder 25 oder zwölfunddreissig oder so….aber who cares…lass uns weiter hetzen, das macht Spass und bringt Klicks. Jämmerlich Lukas, einfach nur jämmerlich

  22. Richtig. Durch die Auswertungen der Homeoffice-Produktivität wird man die Facts zu massiven Kosteneinsparungen haben. Das Homeoffice wird ohnehin zum Bumerang, insbesondere für die überzahlten Stabsstellenjobs. Nur die Staatsangestellten können sich freuen. Dies aber auch nur mittelfristig, denn die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten.

    • na ja, ich bin im Stab, mache nur noch Home Office und war noch nie so produktiv, kreativ und effektiv. Globales Arbeiten geht ohne Kaffeeklatsch und Flurfunk viel besser.

  23. Gottstein sollte lieber mal in die Zukunft schauen und sich überlegen, wie man als Banker wieder richtig Geld verdienen kann. Die Kosten für das Trading sind viel zu hoch. Würden diese Kosten dramatisch gesenkt werden, würden die Kunden deutlich mehr Umsatz mit Trading machen.

  24. Lieber Herr Hässig, jetzt aber bitte nicht wieder das alljährliche Gejammer wegen ungerechten Boni.
    Das kennen wir zur Genüge, hat System und lässt sich scheinbar nicht ändern. Zumindest solange nicht, als wir nur geldgierige Dampfplauderer wie Gottstein, Collardi, Rohner und Konsorten an den Schalthebeln der Bonusmacht haben. Ist eine traurige Tatsache. Und die lieben Aktionäre schauen dem Treiben (CS lässt grüssen) einfach zu. Selber schuld.

  25. Wozu die Aufregung. Die beiden Grossbanken sind seid eh und je ein Selbstbedienungsladen der US Investment Banker und werden Jahr für Jahr gerupft wie eine Weihnachtsgans.

  26. Die CS genauso wie die UBS, beide sind amerikanische Banken, besonders wenn es ums Abkassieren geht. Ist für die Yankees doch ein super Geschäftsmodell. Wenn es Bussen gibt, ist die Bank handelsrechtlich schweizerisch, wenn es um die Gewinnverteilung geht, ist sie amerikanisch. Dafür werden überall an den Hebelstellungen Ausländer gesetzt, die für die „richtigen Zahlen“ verantwortlich sind. Das läuft schon lange so und nennt sich „geschäftliche Ausplünderung“, wofür letztlich der Steuerzahler aufkommt.

    • Genau, die Ausländer sind schuld! Nicht der Schweizer VR, nicht der Schweizer CEO.

  27. Es scheint, dass Thomas Gottstein und seine Führungsmannschaft nichts – aber auch gar nichts – begriffen haben.

    Geldgier, Arroganz und Selbstgefälligkeit sind die Markenzeichen der heutigen Credit Suisse.

  28. Gottschalk ist genau der gleiche Typ wie Rohner und Konsorten. Die CS ist ein trauriges Kapitel der Schweizer Geschichte.

  29. In der Schweiz wird seit vielen Jahren eine solide Arbeit abgeliefert und ein Löwenanteil der Erträge kommt auch von hier. Die jährlichen Milliardenzahlungen (Busgelder) wie auch übermässige Bonizahlungen gehen in die USA. Dies schon seit sehr langer Zeit zulasten der Schweizer Belegschaft. Das dies auch unter einem Schweizer CEO geschieht ist erbärmlich aber leider nicht überraschend.

  30. Die Einkommensmillionäre finden: Danke Thomas!
    Sie verdienen durchschnittlich Fr. 6’400.
    Pro Arbeitstag.

  31. Als Kunde muss man die Bonus Excesse von Credit Suisse zum Glück nicht unterstützen.

    Man kann ganz einfach mit den Füssen abstimmen zu einer besseren Bank wechseln.

  32. Das ist ja wirklich nichts Neues. Gottstein folgt nur seinen Vorgängern. Die USA ist ein von der Schweiz gesponsertes Entwicklungsland. Die CS hat dort wohl
    30 mia in den Sand gesetzt.

  33. Das CS sich überhaupt getraut Boni von ca. CHF 3 Milliarden auszuschütten ist eine Schande und ein Affront ohne gleichen speziell noch in Corona Zeiten.

  34. wo ist das problem?
    trader müssen liefern und können job verlieren,
    wenn sie daneben liegen.
    haben schlaflose nächte usw.
    backoffice ist kommen und gehen. wieso soll man
    diese leute am gewinn beteiligen?