Rolf Olmesdahl gehört zu den wenigen Banking-Informatik-Chefs, die man kennt. Dies wegen einer wechselvollen Karriere mit einem Ende bei der Raiffeisen unter Liaison-Gesängen.
Jetzt kriegte Olmesdahl die Chance zum Comeback. Er wird IT-Chef der Credit Suisse innerhalb der UBS, wie Finews meldet.
Die Personalie ist spannend. Olmesdahl kennt die UBS-Mainframe-Landschaft – das sind die grossen Server-Programme mit den Tagesend-Verarbeitungen – aus dem Effeff.
Er war lange IT-Chef der UBS Schweiz, bis er sich mit der durch Ulrich Körner geschützten Michele Trogni überwarf.
Darauf kams zum Marathon durch die Finanzindustrie: zunächst zur Zurich, von dort auf Lockruf seines alten UBS-Bankverein-Gspusis Patrik Gisel zur Raiffeisen.

Olmesdahls Know-how ist für die anstehende CS-Integration ins UBS-System Gold wert.
Wie zentral die IT ist und wie anfällig auch die vermeintlich stabilen Systeme der UBS sich präsentieren, zeigte sich gestern.
Stundenlang waren Profi-Investoren, die auf einen reibungslosen Zugang besonders angewiesen wären, ohne Verbindung ins E-Banking.
Auf Mails-Reklamationen gabs nach einer Stunde lediglich Vertröstungen auf später.
Olmesdahls Kür zum Chief Technology CS mit Rapportierungslinie zum IT-Chef der UBS sorgt aus einem weiteren Grund für Gesprächsstoff.
Bei der Raiffeisen musste er von Bord, nachdem es rund um seine interne Liebschaft auf oberster Stufe laut geworden war.
Kathrin Wehrli sass zusammen mit Olmesdahl in der Geschäftsleitung der Raiffeisen Schweiz AG, und sie und Olmesdahl waren im Sommer vor zwei Jahren zu einem Liebespaar geworden.
Wehrli sprang wenig später von Bord und kam bei ihrer Ex-Bank CS unter, das Gleiche gelingt nun auch Olmesdahl, allerdings agiert er dort bereits unter UBS-Kommando.
Wehrlis Name machte letzte Woche die Runde als mögliche neue Postfinance- oder Vontobel-Chefin.
Olmesdahl hatte seit seinem abrupten Abgang in St.Gallen, der wenige Wochen nach jenem von Partnerin Wehrli gegen seinen Willen erfolgt war, keine grossen Stricke verrissen.

Jetzt erhält er von der UBS die Chance zu beweisen, dass er der richtige Mann für die wirklich grossen und anspruchsvollen Informatik-Projekte ist.
Bei der Raiffeisen gelang ihm die Umstellung vom alten Intern-System auf jenes von Avaloq – zwar mit Verspätung und höheren Kosten als geplant, doch das gehört dazu.
In der weitläufigen IT der UBS ist Olmesdahl immer noch eine bekannte Figur, auch wenn seine Zeit bei der Nummer 1 weit zurückliegt.
Er muss sicherstellen, dass die CS-Informatik mit ihren Tausenden von Mitarbeitern rund um den Globus nicht auseinanderfliegt, bevor sie in jene der UBS migriert worden ist.
Banken IT Wanderpokal Olmesdahl….reimt sich und stimmt sogar noch.
Insbesondere im Bankenbusiness gibt es diese Wanderpokale. Sie finden immer Unterschlupf auch wenn sie am letzten Ort total versagt haben.
es gibt keine Raiffeisen Schweiz AG, sondern rine Raiffeisen Schweiz Genossenschaft. Pistolen Luki hat zu schnell geschossen…
Als ob ein abgehalfterter Pseudo-Topmanager hier einen Unterschied machen wuerde. Ein weiteres Beispiel wie man gestrauchelten Freunden hilft sich zu bedienen anstatt im Sinne der Schweiz zu handeln
Wenn man Körner & co persönlich kennt ist alles möglich….
Seine Weste ist nicht wirklich rein…
Viel Glück… Die CS IT ist veraltet und mies. Die UBS IT ist veraltet und noch mieser. Das kommt nicht gut.
Ironischerweise hat die CS IT aufgrund des enormen Kostendrucks über die letzten 10 Jahre die ein oder andere kreative und solide Lösung erbracht. Viel zu wenig um gut zu sein aber immerhin.
The visual I have is of two large old garbage trucks colliding.
Ach ja, die UBS IT. Da kommen nostalgische Gedanken auf und mein Archäologen-Herz schlägt schneller. Für’s Banking vertraue ich dann aber doch lieber auf ein moderneres IT Vehikel …
für die wenigen Jahre bis zum Bankrott der UBS lohnt eine Modernisierung der IT nicht mehr
Habe gehört, dass Rolf Olmesdal eine Namensänderung auf Wiederkehr beantragt habe.
Trogni ist in bester Erinnerung, als wenig kompetenter eiserner Besen.
In Sachen Kostenüberschreitungen und Projektverzögerungen ist er ja Experte.
Von da her passt er hervorragend in dieses Umfeld.
Grossartig Luki, das ist echt das Spannendste seit Jahren. Ein Bewohner in meiner EW hat den Parkplatz gekündigt.
irgendwie, wie muppet show.
immer die gleichen leute.
in der politik und in der
wirtschaft.
egal, was man kann, hauptsache
man ist medienpräsent.
Olmesdahl ist ein Guter. Bei Raiffeisen trauern ihm die meisten immer noch nach.
Ja genau und vor allem im Gedchichten erzählen…. unter andrem
Mainframe = Tagesendverarbeitung ? 🤣🤣🤣
Welteweit werden über 90% aller relevanten Finanzaktionen über Mainframes abgewickelt. Ein bisschen grössere Institute wie die Bank of Chine mal locker über 30 Millionen Online Transaktionen in der Stunde. Und Mainframe ist die modernste IT Plattform, bullet prooof, mit bis zu 100% Verfügbarkeit und no loss of comitted data. Auch wenn man an einem UBS Bancomat eine Ein-/Auszahlung macht, oder übers E-Banking via Mobile, hinten steht immer der Mainframe. Wenn’s klemmt, dann ist es immer die Mickey Mouse Welt mit ihren Windoof-/Unix Server.
Die Zusammenführung der CS und UBS IT ist dann eine ziemlich grosse Geschichte. Da war die Fusion Bankverein und UBS Pipifax dagegen, denn die damaligen ‚IT Landschaften‘ waren geradezu simpel im Vergleich zu den heutigen ‚modernen‘ Systemen.
„Mainframe“ in diesem Zusammenhang bedeutet einen Verbund von einzelnen Rechnern mit bis 32 Prozessoren. Dazu Datenbanksysteme mit (einem) gemeinsamem System-Katalog auf allen Rechnern, Hot Backup Sites welche automatisch übernehmen im Fall einer Hardware Störung. So einfach wird es nicht werden, die Systeme einfach zu integrieren. Und die Systeme bei UBS und CS sind genau dieselben.
Olmesdahls Know-how ist für die anstehende CS-Integration ins UBS-System Gold wert?
Echt jetzt? Was er weiss ist, wie man politische Spielchen spielt. Immerhin, das ist ja mehr als nichts.
Michelle ist wieder ins Meer hinaus geschwommen („Da bläst sie!“).
Aber ob er sich unter der jetzigen IT Führung wohlfühlen wird? Immerhin weiss Rolf was ein Computer ist.
Olmi… na dann Prost! In der alten SBG ist er immer aufgefallen durch zu viel Sport und zu wenig Alk. Immerhin hat er gegen Trogni Charakter gezeigt – im Gegensatz zu Arn! Ein typischer Org-Mann mit wenig IT-Sachverstand. Muss kein Nachteil sein in dieser Situation. Auf jeden Fall ein agiler Netzwerker mit guter Menschenkenntnis. In der UBS gibt es nicht mehr viele, die ihn noch kannten – sind doch unterdessen auch schon fast alle weg…
Congratulations Rolf! Your passion and energy is an inspiration to so many and what you do is critical for Switzerland!
Bravo and Brava Rolf!
Cheers
Die Personalpolitik der CS war ja der Hauptgrund, weshalb sie bachab ging. Erschütternd ist hingegen, dass die ganze Industrie immer wieder die gleichen Personen auf die wichtigen Stühle setzt. Die Blender schützen und stützen sich gegenseitig aus naheliegenden Gründen.
Den CS-Kunden ist zu wünschen, dass sie möglichst rasch aus der CS IT heraus migriert werden.
Und was machen Dr. Hansbeat Loacker und Dr. Robert Scheich?
Ohne die ist doch der Olmi verloren …
Rolf Ohlmesdahl wäre ganz klar der richtige Mann für diese Aufgabe. Er kennt die UBS EDV (IT) in und auswendig, auch deren Schwachstellen. Er spricht die Sprache des Volkes. Ich hoffe, dass er zusagt.
Röbeli, jetzt kann ich’s ja sagen:
Fehlen bei Dir nicht ein oder zwei Schindeln aufm Dach?
( Bei der Raiffeisen gelang ihm die Umstellung vom alten Intern-System auf jenes von Avaloq – zwar mit Verspätung und höheren Kosten als geplant, doch das gehört dazu.)
Das ist nun mal ein absoluter Witzsatz.
Denn; Nicht Herr Olmesdahl hat das bewältigt sondern die entsprechenden die sich damit Auskennen.
Herr Olmesdahl ist wohl das Licht an der Spitze, von Praktischer tätigkieit mit diesem Metie in keiner Art und Weise.
Aufgrund dieser Ernennung vermute ich dass die Migration der CS-Kunden zur UBS noch nicht weit fortgeschritten ist. 😉
Nach meinen Informationen könnten die Verantwortlichen bei jedem Quartalsabschluss damit beginnen.
Jedoch sieht es nach meiner Meinung so aus, wie wenn dies noch Monate bis Jahre dauern könnte. 😉
Stil ist die halbe Miete bei Raiffeisen steht unter Wehrlis Bild. Dieser Stil immer für Frauen ü80
Oh jeh, abgehalftert ist noch übertrieben.
Bei Raiffeisen nicht überall beliebt.
Ich würde fast wetten, das er jetzt temporär bei der neuen UBS die IT-Integration abarbeitet und, und dann zu der Bank wechselt wo seine „Partnerin“ Vorstandschefin wird.
Nö
Arbeiten beide bei der CS
’normalos‘ werden mit ü45/50 entsorgt!
und dann gibt es die ü45/50 mänätscher – alles superheroes. die laufen 100m unter 8 sec, gumpen aus fem stand 3.40 m, laufen den marathon in 59 minuten…
Hier geht es um ü60
Somit Hirntod
So hoch wie beide in der Karriereleiter grkommen sind umso tiefer fallen sie…
Unglaublich…. ein Schwaetzer durch und durch
Top Mann, excellente Wahl!
Rolf wird die Aufgabe problemlos meistern.
Schliesslich hat Rolf es mehrmals sein Können bei solchen Projekte bewiesen.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!
Das Hauptproblem an Russland sind die Russen.
Putin sucht grad eine Speziallösung.