Die Tragödie von Crans-Montana ist nicht in Worten zu fassen. Die Berichte in den Medien machen unermessliches Leid der Betroffenen spürbar.
Die Behörden ringen um Antworten. Die Fragen werden einschneidend sein.
Ein Bild in den sozialen Medien zeigt, wie es zum schrecklichen Drama mit über 40 Toten, darunter viele Kinder, gekommen ist.
Ein Funkensprung von Wunderkerzen auf Champagnerflaschen entzündete den Akustik-Dämmschutz an der Decke.
Dieser ist aus simplem Kunststoff, wie in jedem Hobby-Musikkeller. Für Profi-Lokale nicht zugelassen.
Das machen die Vorschriften klar. Auf nationaler Stufe. Die Kantone sind in der Regel für deren Einhaltung zuständig.

Im Wallis, einem von Events und Tourismus lebenden Kanton, sei der Vollzug „weniger präventiv“, schreibt IP-Autor Paul Schellenbaum. „Kontrollen erfolgen oft anlassbezogen.“
Die oberste Verantwortung trägt der Regierungsrat. Die Zuständigen waren gestern in Crans-Montana vor Ort. An einer Pressekonferenz am Abend erfuhr man aber wenig Konkretes.
Stéphane Ganzer ist „Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport“, er sagte nichts Erhellendes. Sein Kollege Mathias Reynard ist Präsident der Walliser Exekutive.
Auch er trat vor die Medien. Und auch von ihm waren keine weiter führenden Antworten zu hören.
Seine Aufgabe im Regierungsrat: Er leitete das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur.
Die zwei zentralen Exekutiv-Politiker im Ferienkanton des Landes hörten den Worten von Bundes-Präsident Guy Parmelin, der die Fahnen im Land auf halbmast setzen liess. Die Schweiz würde von einer der schwersten Tragödien erschüttert.

Die Fragen an die Behörden sind klar: Wie konnte eine Decke mit solch einem brennbaren Material bewilligt werden? Wie kontrollierte das „Le Constellation“ am Eingang das Alter der Gäste?
Wieso gab es nur einen Fluchtweg aus dem Untergeschoss, wo der Brand innert Sekunden ausgebrochen war, über die Treppe im Innern in den oberen Stock?
Schreibt das Gesetz für öffentliche Lokale nicht zwingend zwei Exits vor?

Was ist mit dem Terrassenumbau vor dem „Le Constellation“? Dort zeigt ein Video, dass der vorgesehene Notausgang keinen Türgriff hatte; jedenfalls nicht aussen.
Im Innern ist der Zugang zur Tür mit Möbeln versperrt.
Der Film stammt von 2015, als die neuen Besitzer, ein Paar aus Korsika, das Lokal wieder eröffnete, nachdem dieses zuvor verwaist gewesen war.
Sie hätten 100 Tage hart geschuftet, um ihren Wunsch eines Event-Treffpunkts zu verwirklichen, sagten die beiden in einem Magazin-Beitrag im letzten Sommer.
Inzwischen besitzen sie drei Gastrostätten in der Region Crans-Montana.
Die Walliser Behörden mussten den Umbau abnehmen. Was genau haben sie geprüft? Was haben sie angezeigt? Welche Nachbesserungen mussten die Lokal-Betreiber leisten?
Vor allem: Wie konnte die Decke aus hoch entzündbarem Billig-Kunststoff durchgewunken werden?




Das ist eine Journalistische Glanzarbeit, im Umfang unglaublich ergibig, umfangreich Informativ. Pulitzerpreiswürdig
Danke für diesen ausführlichen Bericht. Er war so kurz, dass ich vor Unglaube unfreiwillig doch noch die 13 Werbeanzeigen studiert habe.
Kannst ja arbeiten gehen, wenn dir langweilig ist!
Schämen sie sich!
VKF, Brandschutzrichtlinie 2015, Sprinkleranlagen:
2 Notwendigkeit
2.1 Allgemeines
1 Je nach Personenbelegung und Nutzung sind Bauten, Anlagen oder Brandabschnitte mit
ausreichend dimensionierten Sprinkleranlagen auszurüsten.
Die Barbetreiber und die Branschutzbehörden stehen hier in der Verantwortung. Auch wenn derzeit die Unschuldsvermutung gilt, muss man kein Hellseher sein, um festzustellen, dass hier ein Mangel bestand. Selbst wenn hirnlose Partygänger mit dem Feuer spielen, darf so etwas nicht passieren. Der Rest ist einfach nur tragisch.
Gerade wenn hirnlose Partygänger mit dem Feuer spielen, darf so etwas nicht passieren! – Dafür sind Gesetze da.
Vor allem es sind Betreiber mit den Wunderkerzen, die gleichzeitig die Decke anzünden, und nicht die hirnlosen Partygänger, die schauen dabei zu. Und man sollte hier nicht überheblich gegenüber dem Partyvolk sein, in bester Stimmung nimmt man mitten in der Nacht nicht zwingend die katastrophale Gefahr des Feuers war. Unschuldsvermutung hin oder her, es sind die Betreiber der Location und die Kontrollorgane verantwortlich.
Min. Sicherheitsmassnahen wie z.B. Feuerlöscher , Wasserschlauch F , Feuermelder … alles das, hätte verhindert werden können. Das Verantwortungsbewusstsein nach Profit ist in letzter Zeit ….
Leider bleiben dann die hirnlosen Partygänger oben an der Treppe stehen weil es draussen kalt ist. So ist die Treppe verstopft und blockiert die Gäste die noch unten sind.
Lt. Medienberichten veranstaltet das der Gastgeber bzw. das Personal „Aufführungen“ mit Champagnerflaschen, die mit Wunderkerzen bzw. anderer Pyrotechnik bestückt sind.
Die Ursache sind anscheinend keine „hirnlosen Partygänger“ wie vermutet.
Mein Beileid den Opfer und deren Angehörigen. Es wird sich die Frage der Verantwortlichkeiten der lokalen wie auch kantonalen Behörden zwangsläufig stellen. Unverständlich das die Besitzer nicht in Untersuchungshaft genommen worden sind, auch zu deren eigenem Schutz. Es wird wohl eine beispiellose juristische Welle auf das Wallis zukommen. Bleibt zu hoffen das aus dieser Tragödie die richtigen und wichtigen Konsequenzen gezogen werden. Ich befürchte jedoch, wie im Wallis üblich, die Sache sich im Sand verläuft und verjährt.
Yep von Amtes wegen.
Juristen sind zurzeit in den Skiferien.
Baubewilligung im VS: eine Hand wäscht die andere.
gut ist dass die Buebelis und Madelis mit ihren Schmatzphones alles prächtig protokolliert haben. Da hat sich wenigstens diese Investition in die Jugend rentiert! So hat die Justiz jetzt Beweise, dass sie selbst versagt hat.
Und trotzdem: keine Untersuchungshaft, keine Sicherstellung der Verantwortlichen, keine sichtbare Konsequenz.
Das passiert nur, wenn jemand mit 100 durch das Dorf fährt.
Korrekt zusammen gefasst. Ein Ereignis, welches NIE hätte passieren dürfen.
Nach den zwischenzeitlich veröffentlichten Fotos in den sozialen Medien scheint sich der Fall aufzuklären.
Es soll wohl lt. Medienberichten anscheinend ggf. durch eine Angestellte auf den Schultern eines Kellners mit einer Champagnerflasche mit Wunderkerze(n) der Deckenbrand ausgelöst worden sein.
Traurig ist, dass man auch sieht, dass anscheinend die jungen Gäste mit ihren Handys die brennende Decke fotografieren bzw. filmen, anstatt das Lokal sofort zu verlassen. Die Gefahr wurde von vielen Gästen offensichtlich unterschätzt, möglicherweise auch wegen des Alkoholgenusses.
Diese Decke ist gemäss einfach auffindbaren Fotos mindestens seit Oktober 2022 installiert, vermutlich schon viel länger.
Wohin haben seitdem bei Inspektionen die Feuerpolizei und die vorgeschriebenen behördlichen Prüfer geschaut?
Warum hat die Staatsanwaltschaft laut Pressekonferenz keine Untersuchungshaft bestätigen können?
Wieso wurde an der Pressekonferenz mehrfach so betont, wie gut die Behörden gearbeitet haben?
Bildquellen:
rb40-bar-counter-Le-Constellation-2022-10-1
r469-interior-Le-Constellation-2022-10
Wenn dem so ist: wohin haben erwachsene Besucher des Lokals in dieser Zeit geschaut? Und weshalb hat kein einziger den Mangel den Behörden gemeldet. Ein Dorf ohne jegliche Zivilcourage
Nicht Dummheit, aber irgendwas in das sie geschaut haben war da schon.
Die Fragen mögen gut sein. Aber Sie schon jemals gesehen, dass ein Politiker in der Schweiz für irgendetwas verantwortlich ist? Politiker und Richter gehören zu den einzigen Jobs mit null Verantwortung: sogar ein Velofahrer, und das kommt auch selten vor, haftet allein viel strenger als alle Politiker, Richter etc. zusammen. Und im Wallis? Dort schon gar nicht.
Ist es wirklich nötig zum jetzigen Zeitpunkt dermassen eine Eskalation anzutreiben? Lasst doch die Behörden arbeiten, bevor ihr Öl ins Feuer giesst
Liebe Frau Hau-Maier, sie machen ihrem Namen ja alle Ehre!
Das ist leider nötig da unsere Behörden lieber mal abwarten und beobachten.
Bitte konzentrieren Sie sich wieder auf Nachrichten aus der Finanz- und Wirtschaftswelt. Das hier ist nicht Ihr Thema.
Die Finanzindustrie funktioniert manchmal ähnlich.
@Leserin: ist etwas unangenehm? Zum einen betrifft so etwas auch die Wirtschaftswelt, zum anderen ist IP meist einen Schritt voraus, wie auch jetzt und bringt es auf den Punkt. Weiter so!
@Turica: absolut, übrigens auch das Medizinwesen, es wird erst reagiert, wenn es katastrophal ist, bis dahin wird zugeschaut und durchgewunken
habe gestern bei mir im Schlafzimmer auch mal die Polyurethan-Vertäfelung betrachtet. Vorsorglich mal die Kerze auf dem Nachttisch ausgeblasen. Konnte dann sehr ruhig schlafen.
Profilaktische Massnahmen sind halt wirklich Gold wert. Jetzt hoffe ich, dass ich von den Kunststoffgasen der Möbel nicht schon lange einen Dachschaden bekommen habe.
Gruss, Euer Urs (CH)
Wahrscheinlich gab’s ein paar Lärmklagen, und da hat man eine „Lösung“ gefunden und mit ein paar Kunststoff-Elementen die Decke „nachgerüstet“. Vielleicht am gleichen Ort bestellt wie die vielen Wunderkerzen.
Die Antwort auf die Frage von LH ist klar und einfach: Das Wallis (der Rest ist „Üsserschwiiz“) interpretiert grundsätzlich Gesetze und Vorschriften so, dass es ihnen in den Chram passt. Christian Constantin ist ein Exponent dieser Sippe mit eigenen Regeln.
Mein allertiefstes Beileid und Mitgefühl an alle Betroffenen und Angehörigen. Nein, das hätte nicht passieren dürfen!
Im Wallis ist alles ein wenig anders, als im Rest der Schweiz. Man
kennt sich und bespricht die wichtigen Sachen bei einem Glas Fendant.
Lukas, für Schuldzuweisungen ist es aber noch zu früh.
Ich teile Ihre Meinung über das Wallis. Andererseits scheint mir der Artikel von L.H. keine Schuldzuweisung. Wenn es wie zum aktuellen Stand auf 115 z.T. schwer Verletzten 40 Todesopfer gibt, dann stimmt etwas nicht bei der Einhaltung der Sicherheit. (Versicherungsmathematik)
Schöne schweizerische Solidarität kommt hier zum Ausdruck — die Wahrheit ist: genau so läuft es jeden Tag überall in der Schweiz.
Davor die Augen zu verschließen heißt, an der nächsten Katastrophe Mitschuld zu sein.
Glanzleistung des Artikelschreibers:
Ein Notausgang hat zwingend nur im Gebäudeinnern einen Türgriff, nie aussen!
Aber wichtig ist offensichtlich, schon mal hetzen, schon mal Stimmung machen. Fragwürdig! 🤨
Wen oder was genau wollen Sie schützen?
@ an Fragwürdig:
Ich will niemand schützen, aber ich bin in jeder Situation für Objektivität und Fairness.
Kennen sie diese Attribute?
Ein gutes neues Jahr! 🍀
Der Brand in Crans-Montana war kein Zufall, sondern ein bekanntes Hochrisiko-Szenario: Pyrotechnik entzündet Polyurethanschaum an der Decke. PU brennt extrem schnell, setzt hochtoxische Pyrolysegase frei (u. a. Zyanid) und füllt den Raum in Sekunden mit einem brennbaren Gasgemisch. Wird dieses gezündet, kommt es zu Flashover und ggf. einer Rauchgasexplosion. Ohne Sprinkler ist ein solcher Deckenbrand praktisch nicht beherrschbar. Das ist kein individuelles Versagen, sondern ein systemisches Sicherheitsversagen.
die installierte Lüftung wirkte zusätzlich brandbeschleunigend. Da unten muss man mit nbb-Materialien arbeiten!
Deswegen braucht es gesetzte und Kontrolle. Selbstverantwortung geht nicht!
L i n k e B a z i l l e !
Was für eine Niedertracht, der misslungene Versuch diese Tragödie der SVP anzulasten.
Diese Niedertracht ist unfassbar, was bist Du für eine traurige Gestalt.
all diese Fragen machen das Ganze nicht ungeschehen. Die Fragen sind aber berechtigt. Die Welschen nehmen es scheinbar etwas lockerer mit Bewilligungen und Abnahmen als die Deutschschweizer. Hier muss man für Alles und Jedes Abnahmen und Bewilligungen haben. Trotz Allem, unbegreifbar und traurig. Ein Neujahrsbeginn zum vergessen.
unser Spezialdepartement für das Bauwesen in Bern ist stets bemüht, dem Volk ordentliche und nachhaltige Baumaterialien unterzujubeln. Experten aus allen Kantonen und zuverlässige Parteigenossen arbeiten Hand in Hand. Wie es zu der Installation von minderwertigen Material kam, ist uns unerklärlich. Wir vertrauen in die Eigenverantwortung unserer Bürger!
L i n k e B a z i l l e !
…. Stéphane Ganzer FDP! und schon sind es zwei Ungeziefer 😉
Die abendliche Pressekonferenz wirkte in allen Belangen hilflos. Sowohl seitens der kantonalen Behörden und insbesondere seitens des Gemeindepräsidenten konnten Journalistenfragen betr. Gebäudezu-/Ausgänge, Baupolizeivorschriften und periodische Ueberwachung durch lokale Baupolizei, Protokolle/Auflagen nicht beantwortet werden. Kein professionelles Krisenmanagent über alle Stufen, welches berechtigte Fragen antizipiert und erste klärende Antworten aufgezeigthätte. Betroffenes Schweigen: sorry, zu früh…Da kommt auf die Behörden noch was zu!
Bei Frau Pilloud die gleichen Allgemeinplätze wie am Morgen: sorry, noch zu früh. Aus Respekt vor den Opfern können wir nichts sagen. Die Fragen werden später beantwortet. Etc. etc.
Dieses Ereignis ist tragisch. Aber kaum ein anderer Kanton pflegt das Gefühl, anders zu sein als der Rest der Schweiz, mit so viel Inbrunst wie das Wallis. Dies bezieht sich u.a. auch auf das Einhalten von Bauvorschriften und damit verbundene Vorschriften. Die WalliserInnen bezeichnen den Rest der Schweiz als „Ausserschweiz“. Jetzt nach dieser Tragödie, darf die ganze „Ausserschweiz“ international den Kopf hinhalten, wenn dann brockenweise die Sicherheitsversäumnisse der Walliserbehörden ans Tageslicht kommen.
Brandschutzvorschriften??
„Im Wallis, einem von Events und Tourismus lebenden Kanton, sei der Vollzug oft „weniger präventiv“, schreibt der Autor. Da wird einem echt übel! Gerade da, müsste doppelt kontrolliert werden!
Es gibt hier viele Interessenskonflikte. Wer der an der Pressekonferenz anwesenden Walliser Vertreter war schon in einem der drei Restaurants des Ehepaars M.? Generalstaatsanwältin Pillouds Mann ist Co-Geschäftsführer einer Weinhandlung und beliefert Restaurants wie dieses. Man beisst doch nicht die Hand, die einen füttert!
Regierungspräsident Reynard hat 2025 die gesamte Regierung nach Korsika eingeladen. Barbetreiber M. lädt eine korsische Musikgruppe („I Vagabondi“) in Walliser Kirchen ein, um im Advent 2025 zu spielen. Man kennt sich und schätzt sich in der Region.
Die Schweiz kennt klar definierte Brandschutzregeln – das Wallis setzt stärker auf Eigenverantwortung.
Das führt zu einer weit höheren „Pflicht“ des Immobilien-Inhabers wie ev. des Pächters der Bar „Le Constellation“.
Bestehen „Mängel“ an der Decke – wie auf dem Foto ersichtlich – dann ist „umgehend Untersuchungshaft“ gegen den Immobilien-Inhaber wie eines allfälligen Pächters der Bar „Le Constellation“ anzuordnen.
Das ist strafrechtlich legitimiert, administrativ akzeptiert – und situationsbedingt unumgänglich bei um 40 Toten und 115 Menschen, die teilweise „schwerstverletzt“ sind.
Verantwortlich für die Sicherheit der Gäste bleibt der Eigentümer/Betreiber der Lokalität. Es scheint immer mehr, als hätten hier die bekannten Umstände vorgelegen. Benutzung von sehr leicht entzündbaren Material in der Einrichtung, hantieren mit offenem Feuer in einem geschlossenen Raum und zu wenig oder nicht funktionale Fluchtwege für die Gäste.
Als Gast sollte man auch aufmerksam sein und Lokale mit solchen Merkmalen meiden. Gäste und der Betreiber müssen ihre Eigenverantwortung schon selbst wahrnehmen, unabhängig von Handlungen oder Unterlassung der Behörden.
@Panama Pampers
Unfassbar wie Sie selbst bei einem so fürchterliches Ereignis nicht davor zurückschrecken, mit gefakten Pseudonymen ihr Unwesen zu treiben.
Ihr Verhalten ist nicht lustig – es ist widerlich!
Medikation erhöhen und alles wird wieder gut!
Panama Papers? Eher Panama Pampers da steckt so viel Windelvoll-Geflatter drin wie bei deinem g e i s t i g e n Tiefflug. Auch bei diesem tragischen Ereignis bist du wieder auf der Überholspur der Intelligenzarmut unterwegs. Du solltest dich sowas von
s c h ä m e n!
@Panama Papers:
100%ige Zustimmung!
Normalerweise sollte man mit so einer Person Mitleid haben – aber dazu geht dieser Person zu weit.
@ Walliser: Drei Pseudonyme, eine Person und leider keine davon mit mehr geistiger Schärfe gesegnet. Du solltest dich schämen!
Auch bei diesem tragischen Ereignis bist du wieder auf der Überholspur der Intelligenzarmut unterwegs. Du solltest dich sowas von
s c h ä m e n!
Mir fällt heute auch wieder einmal die Decke auf den Kopf.
Schämen sie sich!
Widerlicher Freak!
Schreib wenigstens unter einer eigenen ID.
Kotzbrocken.
Geh Windeln wechseln, Pampers-Boy und leg Dir ein eigenes Pseudonym zu
@ Frankfurter: Du kleines W ü r s t c h e n aus dem grossen Kanton, halt schön deine Füsse still.
@ Austriaco: Du D u m m s c h w ä t zer alias Papers oder wie ihr g e i s t i g e n
Tiefflieger euch noch alles nennt. Schämt euch.
Jeder EU-Bürger (hier: Franzose) kann ohne irgendeine Ausbildung eine Bar betreiben im Wallis. Dann noch selber alles umbauen (Normen? nie gehört). Guet Nacht am Sächsi, oder wie sagt man das im Wallis?
im Wallis wie im Zürch: jeder Honk tut für seinen Nächsten sein Bestes.
wie ist das bei Dir am Sächsi?
Ich bin schockiert: Auch 30 Stunden nach dem äusserst tragischen Vorfall gibt es noch immer keine eindeutigen Zahlen zu Toten, Verletzten und Vermissten. Dabei handelt es sich um einen einzigen, überschaubaren und zugänglichen Tatort: zwei Stockwerke, wenige hundert Quadratmeter, keine Einsturzgefahr, keine abgelegene Lage. Selbst technisch wäre eine Eingrenzung möglich – über Mobilfunkdaten.
In einem Land wie der Schweiz wirkt diese anhaltende Intransparenz schockierend – wie bei einem schlecht organisierten, überforderten Staat.
Im Wallis will das niemand so genau wissen, und man vertraut darauf, dass es andere auch so sehen. Doch weit gefehlt: die Story ist Frontpage-News auf der ganzen Welt.
Pikantes Detail: Im Sommer 2025 reiste die gesamte Walliser Kantonsregierung, Staatsrat genannt, auf ein Reisli nach – Korsika! Und wer betreibt drei Restaurants im Wallis, davon ein korsisches namens „Vieux Chalet“? Kombiniere und studiere!
In einem Beitrag des TV-Senders Canal9 vom Dezember 2025 sieht man J.M., den Betreiber des „Le Constellation“, wie er ein korsisches Konzert der Gruppe „I Vagabondi“ in Lens organisiert. Natürlich hat man im Wallis dieses Engagement geschätzt.
canal9.ch/fr/haut-plateau-les-voix-corses-resonnent-dans-les-alpes-valaisannes/
Und immer noch sitzt niemand in U-Haft!!!
40 Menschen sind elendiglich verreckt, über die 100 sind schwer verletzt / entstellt.
Es ist ein absolutes Minimum, da ein paar Leute in U-Haft zu nehmen.
Stichworte: Verdunkelungsgefahr, Fluchtgefahr.
Und ja, das beinhaltet auch die, die diese gemeingefährlichen Basteleien „abgenommen“ haben.
Die Behörden pennen. Vertuschen.
Das Wallis wieder.
Mein herzlichstes Beileid an alle Angehörigen. Ich habe selber Kinder in diesem Alter. Man prüft als Partygast nicht zuerst, ob es zwei Ausgänge gibt oder wo die Exits sind. Man schaut zuerst, ob/dass man reinkommt und wo die Toiletten sind.
Nun: was ist mit all den anderen, hunderten von solchen Bars in der Schweiz? Schnelle Reaktion und transparente Kommunikation sind gefragt (X @ParmelinG)!
Typisch in den Bergen.
Da macht jeder, was er will.
Wenn man Feuer an brennbare
Decke hält, wundert man sich
dann noch, dass der Laden brennt??
Wie blöd muss man da sein?
Hallo, ist ist bekannt dass Discos und ähnliches eine Gefahrenquelle sind. Die Behörden sollten jährlich kontrollieren was in den Lokalen verändert wurden ist. Diese Kontrollen sind Bewilligung für 1 Jahr zum Betrieb. Aber nichts geschieht die Behörden wollen nicht zuständig sein.
…und immer geht es primär um die kollektiv strategische Verantwortungsfrage….
Die filmen das Heranbringen der Flaschen mit den Wunderkerzen.Das wird meist mit lauter Musik begleitet.Es geht um „Angeberei“wer wie viele Flaschen bestellt,zu zeigen was bestellt wurde und soll andere Tische zu mehr Bestellungen animieren.Das ist in Verantwortung der Betreiber.Es ist billige Masche und wurde an Top Locations mittlerweile immer weniger benutzt.Wenn man schon so etwas abkupferte an dieser Location,hätte das nie mit dieser Amateur Installation dieser Decke durchgeführt werden dürfen.Das ist verrückt.Sind die Betreiber schon in Untersuchungshaft?
Aber wenn ich in meiner Tiefgarage Chemineeholz und meine Winterpneus aufbewahre hat der Inspektor der Feuerpolizei eine schriftliche Rüge angebracht. Ok ist der Kanton Zürich und nicht Wallis und ich bin mit dem Prüfer nicht verwandt. Ich habe bei 8 Garagenplätzen auch nicht 13 Autos in der Garage aber sonst alles ok…
Ich bin Mitbesitzer eies KMU im Kanton Bern, welches über Ausstellungs- und Verkaufsräumlichkeiten, vornehmlich für Möbel, verfügt.
Wenn ich daran denke, welche Auflagen in Bezug auf Fluchtwege, Brandschutz etc. uns die Behörden auferlegt haben.
Dies obwohl wir nie auch nur annähernd 400 Personen beherbergen, ein absolutes Feuer- und Rauchverbot haben und schon vor der Gebäudekonstuktion über mehrere Ausgänge verfügten, kann ich aufgrund dessen, was ich von dieser Bar zu Gesicht bekommen habe, nur ungläubig den Kopf schütteln.
Eine Bar mit Geschäftsmodell Champagner an Teenies zu verkaufen sollte auch feuerfest verboten sein. Mir taten Kinder die da reingehen schon vorher leid.
Es ist nicht die Decke die offensichtlich falsch bestellt wurde. Es sind die mindestens 2 fehlenden Notausgänge die auf jedem Plan der genehmigt wurde allen bekannt waren. Staatsanwälte Sind leider Politiker in der Schweiz. Für bis zu 200 Personen schreiben die Brandschutzvorschriften der Schweiz VKF/AEAI entweder (a) drei Ausgänge mit einer Breite von jeweils 0,9 m oder (b) zwei Ausgänge (einer mit einer Breite von 0,9 m und einer mit einer Breite von 1,2 m) vor – ein Ausgang allein entspricht also nicht den Vorschriften.
Ich kenne auch den 80er Jahren in Deutschland eine renommierte Kellerbar/-Disko.
Dort gab es nicht so eine Decke und trotzdem standen dort mehrere große Feuerlöscher mit denen man einen Brand schnell löschen konnte.
Gibt es im Wallis bzw. dort vor Ort noch nicht einmal mehrere große Feuerlöscher in einer Kellerbar/-Disko?
Zynischer, geht es wohl kaum, dass Feuer hat sich blitzartig verbreitet.
Auf Tripadvisor ist diese Decke bereits im Jahr 2016 ersichtlich. Ich hoffe die Ermittlungsbehörden im Wallis nehmen die Betreiber wegen Fluchtgefahr nach Korsika in Untersuchungshaft.
Vetternwirtschaft wie im Wallis üblich, prominent durch Amherd gelebt und bis nach Bern getragen.
Bei allem Respekt, wieso lassen die Leute nicht die Spezialisten ihre Arbeit machen und warten die Untersuchungen ab? Mit ein paar Fotos aus den sozialen Medien werden sofort Schlüsse gezogen und es wird massiv vorverurteilt, und dies alles aus der Distanz. Diese Tragödie ist zu gross, als dass man sofort wieder über alles und jeden herzieht. Ein respektvoller Umgang mit allen Beteiligten wäre angezeigt.
wieder so ein richtig geiles Pic bi IP wo die hohen Walliser Tiere ein Grüppli bilden welches gemeinsam LED-Birli in eine Edisonfassung dreht. Oder demonstriert wie man im Gegensatz zu den verbotenen Glühlampen ein LED anfassen kann und nichts brennt….
So oder so, die Katholischen Lichtbringer, ein kleiner Hauch von Sixtinischer Kappelle.
Die Gewinnmarge scheint gut gepflegt worden zu sein, offenbar zulasten des Brandschutzes. Tote und Verletzte sind dann kein Unfall, sondern einkalkuliertes Restrisiko. So funktioniert modernes Management: Sicherheit mindert Rendite, Verantwortung endet vor dem Exit. Wenn es schiefgeht, ist niemand zuständig.
Mein Beileid den Opfern. Die Unschuldsvermutung gilt.