Die Tragödie von Crans-Montana ist nicht in Worten zu fassen. Die Berichte in den Medien machen unermessliches Leid der Betroffenen spürbar.
Die Behörden ringen um Antworten. Die Fragen werden einschneidend sein.
Ein Bild in den sozialen Medien zeigt, wie es zum schrecklichen Drama mit über 40 Toten, darunter viele Kinder, gekommen ist.
Ein Funkensprung von Wunderkerzen auf Champagnerflaschen entzündete den Akustik-Dämmschutz an der Decke.
Dieser ist aus simplem Kunststoff, wie in jedem Hobby-Musikkeller. Für Profi-Lokale nicht zugelassen.
Das machen die Vorschriften klar. Auf nationaler Stufe. Die Kantone sind in der Regel für deren Einhaltung zuständig.

Im Wallis, einem von Events und Tourismus lebenden Kanton, sei der Vollzug „weniger präventiv“, schreibt IP-Autor Paul Schellenbaum. „Kontrollen erfolgen oft anlassbezogen.“
Die oberste Verantwortung trägt der Regierungsrat. Die Zuständigen waren gestern in Crans-Montana vor Ort. An einer Pressekonferenz am Abend erfuhr man aber wenig Konkretes.
Stéphane Ganzer ist „Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport“, er sagte nichts Erhellendes. Sein Kollege Mathias Reynard ist Präsident der Walliser Exekutive.
Auch er trat vor die Medien. Und auch von ihm waren keine weiter führenden Antworten zu hören.
Seine Aufgabe im Regierungsrat: Er leitete das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur.
Die zwei zentralen Exekutiv-Politiker im Ferienkanton des Landes lauschten den Worten von Bundes-Präsident Guy Parmelin, der die Fahnen im Land auf halbmast setzen liess. Die Schweiz würde von einer der schwersten Tragödien erschüttert.

Die Fragen an die Behörden sind klar: Wie konnte eine Decke mit solch einem brennbaren Material bewilligt werden? Wie kontrollierte das „Le Constellation“ am Eingang das Alter der Gäste?
Wieso gab es nur einen Fluchtweg aus dem Untergeschoss, wo der Brand innert Sekunden ausgebrochen war, über die Treppe im Innern in den oberen Stock?
Schreibt das Gesetz für öffentliche Lokale nicht zwingend zwei Exits vor?

Was ist mit dem Terrassenumbau vor dem „Le Constellation“? Dort zeigt ein Video, dass der vorgesehene Notausgang keinen Türgriff hatte; jedenfalls nicht aussen.
Im Innern ist der Zugang zur Tür mit Möbeln versperrt.
Der Film stammt von 2015, als die neuen Besitzer, ein Paar aus Korsika, das Lokal wieder eröffnete, nachdem dieses zuvor verwaist gewesen war.
Sie hätten 100 Tage hart geschuftet, um ihren Wunsch eines Event-Treffpunkts zu verwirklichen, sagten die beiden in einem Magazin-Beitrag im letzten Sommer.
Inzwischen besitzen sie drei Gastrostätten in der Region Crans-Montana.
Die Walliser Behörden mussten den Umbau abnehmen. Was genau haben sie geprüft? Was haben sie angezeigt? Welche Nachbesserungen mussten die Lokal-Betreiber leisten?
Vor allem: Wie konnte die Decke aus hoch entzündbarem Billig-Kunststoff durchgewunken werden?




Das ist eine Journalistische Glanzarbeit, im Umfang unglaublich ergibig, umfangreich Informativ. Pulitzerpreiswürdig
Danke für diesen ausführlichen Bericht. Er war so kurz, dass ich vor Unglaube unfreiwillig doch noch die 13 Werbeanzeigen studiert habe.
VKF, Brandschutzrichtlinie 2015, Sprinkleranlagen:
2 Notwendigkeit
2.1 Allgemeines
1 Je nach Personenbelegung und Nutzung sind Bauten, Anlagen oder Brandabschnitte mit
ausreichend dimensionierten Sprinkleranlagen auszurüsten.
So, so – passt scho….
Während sich unter der Decke dichter Rauch bildet, filmen die Jugendlichen munter weiter. Auf einigen Handybildschirmen im Bild ist das Feuer schon zu sehen. Fliehen? Nö, lieber feiern. Wohlstandsverwahrlosung pur.
Die Jugendlichen sind sich leider nicht bewusst dass die heissen Gase mit toxischer Zusammensetzung aus Kohlenmonoxid (CO) & Blausäure (HCN) längst den Raum zwischen Ihnen und dem Ausgang gefüllt haben und der Flash-Over nur wenige Sekunden später erfolgen wird.
Während Kohlenmonoxid den Sauerstofftransport im Blut blockiert und Blausäure die Sauerstoffverwertung in den Zellen verhindert, führt diese Kombination bei PU-Schaum-Bränden durch ihre gegenseitige Verstärkung zu einem extrem schnellen inneren Ersticken und sofortiger Handlungsunfähigkeit.
Vermutlich wissen die Walliser Behörden das da weggeschaut und geschlampt wurde. Preis: 40 tote, viele Schwerverletzte die ihr Leben lang gekennzeichnet sind, damit leben müssen, nur weil Behörden ihren Job nicht gemacht haben!
Die Barbetreiber und die Branschutzbehörden stehen hier in der Verantwortung. Auch wenn derzeit die Unschuldsvermutung gilt, muss man kein Hellseher sein, um festzustellen, dass hier ein Mangel bestand. Selbst wenn hirnlose Partygänger mit dem Feuer spielen, darf so etwas nicht passieren. Der Rest ist einfach nur tragisch.
Gerade wenn hirnlose Partygänger mit dem Feuer spielen, darf so etwas nicht passieren! – Dafür sind Gesetze da.
Vor allem es sind Betreiber mit den Wunderkerzen, die gleichzeitig die Decke anzünden, und nicht die hirnlosen Partygänger, die schauen dabei zu. Und man sollte hier nicht überheblich gegenüber dem Partyvolk sein, in bester Stimmung nimmt man mitten in der Nacht nicht zwingend die katastrophale Gefahr des Feuers war. Unschuldsvermutung hin oder her, es sind die Betreiber der Location und die Kontrollorgane verantwortlich.
Min. Sicherheitsmassnahen wie z.B. Feuerlöscher , Wasserschlauch F , Feuermelder … alles das, hätte verhindert werden können. Das Verantwortungsbewusstsein nach Profit ist in letzter Zeit ….
Der absolute Horror. Es bleibt nur zu hoffen, dass mit dem Walliser Filz nun endlich aufgeräumt wird. Für Geld lässt sich in diesem Kanton jede Bewilligung erkaufen. Was man auf den Videos sieht, sind billigste Pyramidenschaumstoffelemente welche illegal sind in öffentlichen Lokalen!
Leider bleiben dann die hirnlosen Partygänger oben an der Treppe stehen weil es draussen kalt ist. So ist die Treppe verstopft und blockiert die Gäste die noch unten sind.
Lt. Medienberichten veranstaltet das der Gastgeber bzw. das Personal „Aufführungen“ mit Champagnerflaschen, die mit Wunderkerzen bzw. anderer Pyrotechnik bestückt sind.
Die Ursache sind anscheinend keine „hirnlosen Partygänger“ wie vermutet.
In Andermatt hat doch Silvester auch ein Luxushotel gebrannt und vier weitere Restaurants in der Schweiz abgebrannt. Meine Erfahrungen in der Schweiz sind, dass die Vorschriften betreffend Lebensmittelkontrolle, Brandschutz, Gewerbekontrolle viel weniger streng sind als in Deutschland. Ein zweiter Notausgang ist immer vorgeschrieben, inklusive Beschilderung. Auch findet einmal im Jahr eine Betriebsprüfung statt, wenn zum Beispiel eine kleine Bäckerei eine defekte Fliese hat, muss sie sofort ausgetauscht werden wegen Hygiene Mängeln. In der Schweiz sind viele völlig veraltete Betriebe.
Es waren nicht die Gäste, sondern die Angestellten selbst haben die Bude angezündet!
Es handelte sich lt. Medienberichten möglicherweise um einen Kellerraum eines Mietshauses.
Da stellt man normalerweise Fahrräder oder andere Sachen ab.
Wer vermietet einen Keller in einem Wohnhaus als „Diskolokation“ möglicherweise ohne Notausgänge?
Ganz Ihrer Meinung: Jetzt werden wir schnell sehen, ob es den Behörden in der Durchsetzung, Bestrafung, Umsetzung ernst ist oder nicht… Es geht auch nicht an, dass z.B. (nachweislich) im VS der Kontrollprozess anders ist als z.B. in ZH etc etc… auch hier müssen die Verantwortlichen an die Kandarre genommen werden… Behörden, Feuerpolizei, Ämter, Barbesitzer, Hausbesitzer, Vermieter bis hin zum Servicepersonal und Bewachungspersonal … Ich bin gespannt…
Die Untersuchung der ganzen Sachverhalte und Umstände müsste von externen Stellen gemacht werden, nicht von Walliser Behörden. Sonst wird vernebelt und unter den Teppich gekehrt. Und Verantwortliche und Mitverantwortliche kaum belangt. Es braucht auch keine neuen Gesetze und Vorschriften. Aber die Einhaltung der bestehenden muss geprüft und durchgesetzt werden.
Gibt es schon erste Rücktritte?
Hier ein Kandidat: „Der SPIEGEL stellte am Freitagmorgen schriftliche Fragen an die Gemeinde und an Féraud zur Art und Zahl der Prüfungen. Der Gemeindepräsident kommentierte die Anfrage mit den Worten: »Wer sind Sie, so etwas zu verlangen! Ich habe den Anstand, Sie nicht so zu behandeln, wie Sie es verdienen, und zwinge mich dazu, Sie darüber zu informieren, dass die Kantonspolizei für die Information der Presse zuständig ist.« Eine Anfrage bei der Kantonspolizei blieb bislang unbeantwortet.“
Es liegt nicht an den Vorschriften. Die sind streng genug. Es liegt am prüfen und am durchsetzen der Vorschriften und da besteht im Wallis dritt Welt Niveau!
Mein Beileid den Opfer und deren Angehörigen. Es wird sich die Frage der Verantwortlichkeiten der lokalen wie auch kantonalen Behörden zwangsläufig stellen. Unverständlich das die Besitzer nicht in Untersuchungshaft genommen worden sind, auch zu deren eigenem Schutz. Es wird wohl eine beispiellose juristische Welle auf das Wallis zukommen. Bleibt zu hoffen das aus dieser Tragödie die richtigen und wichtigen Konsequenzen gezogen werden. Ich befürchte jedoch, wie im Wallis üblich, die Sache sich im Sand verläuft und verjährt.
Und hoffentlich werden sie Ver-Antwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Hoffentlich!
Was da ablief, mit Zündquellen uww. ist purer Vorsatz.
Yep von Amtes wegen.
Juristen sind zurzeit in den Skiferien.
Und vor allem: Das waren nicht einmal Wunderkerzlein, das waren ja fast kleine Vulkane! Ich habe meinen Kindern gerade zwei Wochen lang gepredigt, dass man Wunderkerzen nur im Freien entzünden darf. Es steht sogar bei den ganz harmlosen auf der Packung. Was sind das für Betreiber, die Maxi-Wunderkerzen im Untergeschoss, scheinbar 30cm von einer Plastikdecke entfernt, entzünden? Das ist strafwürdig (fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst, Art. 222 Strafgesetzbuch).
Baubewilligung im VS: eine Hand wäscht die andere.
Diese Decke ist gemäss einfach auffindbaren Fotos mindestens seit Oktober 2022 installiert, vermutlich schon viel länger.
Wohin haben seitdem bei Inspektionen die Feuerpolizei und die vorgeschriebenen behördlichen Prüfer geschaut?
Warum hat die Staatsanwaltschaft laut Pressekonferenz keine Untersuchungshaft bestätigen können?
Wieso wurde an der Pressekonferenz mehrfach so betont, wie gut die Behörden gearbeitet haben?
Quellen:
https://img.restaurantguru.com/rb40-bar-counter-Le-Constellation-2022-10-1.jpg
https://img.restaurantguru.com/r469-interior-Le-Constellation-2022-10.jpg
gut ist dass die Buebelis und Madelis mit ihren Schmatzphones alles prächtig protokolliert haben. Da hat sich wenigstens diese Investition in die Jugend rentiert! So hat die Justiz jetzt Beweise, dass sie selbst versagt hat.
Tragisch, sarkastisch, aber es ist offenbar so.
Und trotzdem: keine Untersuchungshaft, keine Sicherstellung der Verantwortlichen, keine sichtbare Konsequenz.
Das passiert nur, wenn jemand mit 100 durch das Dorf fährt.
Korrekt zusammen gefasst. Ein Ereignis, welches NIE hätte passieren dürfen.
Nach den zwischenzeitlich veröffentlichten Fotos in den sozialen Medien scheint sich der Fall aufzuklären.
Es soll wohl lt. Medienberichten anscheinend ggf. durch eine Angestellte auf den Schultern eines Kellners mit einer Champagnerflasche mit Wunderkerze(n) der Deckenbrand ausgelöst worden sein.
Traurig ist, dass man auch sieht, dass anscheinend die jungen Gäste mit ihren Handys die brennende Decke fotografieren bzw. filmen, anstatt das Lokal sofort zu verlassen. Die Gefahr wurde von vielen Gästen offensichtlich unterschätzt, möglicherweise auch wegen des Alkoholgenusses.
Zum Glück gibt es diesmal die sozialen Medien! Nur so kann nichts zurecht gebogen oder verschwiegen werden! Bis jetzt langsame und ungenaue Behördeninformation wie in einer Bananenrepublik!
Diese Decke ist gemäss einfach auffindbaren Fotos mindestens seit Oktober 2022 installiert, vermutlich schon viel länger.
Wohin haben seitdem bei Inspektionen die Feuerpolizei und die vorgeschriebenen behördlichen Prüfer geschaut?
Warum hat die Staatsanwaltschaft laut Pressekonferenz keine Untersuchungshaft bestätigen können?
Wieso wurde an der Pressekonferenz mehrfach so betont, wie gut die Behörden gearbeitet haben?
Bildquellen:
rb40-bar-counter-Le-Constellation-2022-10-1
r469-interior-Le-Constellation-2022-10
Wenn dem so ist: wohin haben erwachsene Besucher des Lokals in dieser Zeit geschaut? Und weshalb hat kein einziger den Mangel den Behörden gemeldet. Ein Dorf ohne jegliche Zivilcourage
Nicht Dummheit, aber irgendwas in das sie geschaut haben war da schon.
Die Fragen mögen gut sein. Aber Sie schon jemals gesehen, dass ein Politiker in der Schweiz für irgendetwas verantwortlich ist? Politiker und Richter gehören zu den einzigen Jobs mit null Verantwortung: sogar ein Velofahrer, und das kommt auch selten vor, haftet allein viel strenger als alle Politiker, Richter etc. zusammen. Und im Wallis? Dort schon gar nicht.
Die Schweiz kennt klar definierte Brandschutzregeln – wobei im Wallis stärker auf „Eigenverantwortung“ gesetzt wird.
Das führt zu einer weit höheren «Pflicht» des Immobilien-Inhabers wie eines ev. Pächters der Bar „Le Constellation“.
Bestehen „Decken-Mängel“ (siehe Fotos), dann ist „umgehend Untersuchungshaft“ gegen den Immobilien-Inhabers wie eines allfälligen Pächters der Bar „Le Constellation“ anzuordnen.
Das ist strafrechtlich legitimiert, administrativ akzeptiert – und situationsbedingt unumgänglich bei um 40 Toten und 115 Menschen, die teilweise „schwerstverletzt“ sind.
Ist es wirklich nötig zum jetzigen Zeitpunkt dermassen eine Eskalation anzutreiben? Lasst doch die Behörden arbeiten, bevor ihr Öl ins Feuer giesst
Liebe Frau Hau-Maier, sie machen ihrem Namen ja alle Ehre!
Das ist leider nötig da unsere Behörden lieber mal abwarten und beobachten.
Es ist schön, so viel Verständnis aufzubringen. Dasselbe Verständnis galt offenbar auch für Brandschutzinspektoren und Security: „Die Profis wissen schon, wie man Risiken handhabt.“ Das Problem ist nur, dass blinde Vertrauen in Fachleute ohne eigene Wachsamkeit in einem Umfeld wie diesem fatale Folgen haben kann – ein einziger Leichtsinnsakt reicht dann, um eine Katastrophe auszulösen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Alles andere ist naiv.
Bitte konzentrieren Sie sich wieder auf Nachrichten aus der Finanz- und Wirtschaftswelt. Das hier ist nicht Ihr Thema.
Die Finanzindustrie funktioniert manchmal ähnlich.
@Leserin: ist etwas unangenehm? Zum einen betrifft so etwas auch die Wirtschaftswelt, zum anderen ist IP meist einen Schritt voraus, wie auch jetzt und bringt es auf den Punkt. Weiter so!
@Turica: absolut, übrigens auch das Medizinwesen, es wird erst reagiert, wenn es katastrophal ist, bis dahin wird zugeschaut und durchgewunken
habe gestern bei mir im Schlafzimmer auch mal die Polyurethan-Vertäfelung betrachtet. Vorsorglich mal die Kerze auf dem Nachttisch ausgeblasen. Konnte dann sehr ruhig schlafen.
Profilaktische Massnahmen sind halt wirklich Gold wert. Jetzt hoffe ich, dass ich von den Kunststoffgasen der Möbel nicht schon lange einen Dachschaden bekommen habe.
Gruss, Euer Urs (CH)
Wahrscheinlich gab’s ein paar Lärmklagen, und da hat man eine „Lösung“ gefunden und mit ein paar Kunststoff-Elementen die Decke „nachgerüstet“. Vielleicht am gleichen Ort bestellt wie die vielen Wunderkerzen.
Die Antwort auf die Frage von LH ist klar und einfach: Das Wallis (der Rest ist „Üsserschwiiz“) interpretiert grundsätzlich Gesetze und Vorschriften so, dass es ihnen in den Chram passt. Christian Constantin ist ein Exponent dieser Sippe mit eigenen Regeln.
Mein allertiefstes Beileid und Mitgefühl an alle Betroffenen und Angehörigen. Nein, das hätte nicht passieren dürfen!
Genau so ist es. Das Leukerbad-Schuldendebakel hat schon vor 30 Jahren aufgezeigt, dass das Wallis eine Bananenrepublik mit Opus Dei an der Spitze ist.
21 sind nicht einverstanden mit meinem Kommentar; bis jetzt. Sind wohl alles Walliser.
Im Wallis ist alles ein wenig anders, als im Rest der Schweiz. Man
kennt sich und bespricht die wichtigen Sachen bei einem Glas Fendant.
Lukas, für Schuldzuweisungen ist es aber noch zu früh.
Ich teile Ihre Meinung über das Wallis. Andererseits scheint mir der Artikel von L.H. keine Schuldzuweisung. Wenn es wie zum aktuellen Stand auf 115 z.T. schwer Verletzten 40 Todesopfer gibt, dann stimmt etwas nicht bei der Einhaltung der Sicherheit. (Versicherungsmathematik)
Schöne schweizerische Solidarität kommt hier zum Ausdruck — die Wahrheit ist: genau so läuft es jeden Tag überall in der Schweiz.
Davor die Augen zu verschließen heißt, an der nächsten Katastrophe Mitschuld zu sein.
Kleine Korrektur. Im Wollis trinkt man Goron, das ist eine Billigversoin von Dôle.
Glanzleistung des Artikelschreibers:
Ein Notausgang hat zwingend nur im Gebäudeinnern einen Türgriff, nie aussen!
Aber wichtig ist offensichtlich, schon mal hetzen, schon mal Stimmung machen. Fragwürdig! 🤨
Wen oder was genau wollen Sie schützen?
@ an Fragwürdig:
Ich will niemand schützen, aber ich bin in jeder Situation für Objektivität und Fairness.
Kennen sie diese Attribute?
Ein gutes neues Jahr! 🍀
Darf aber nicht mit Möbeln verbarrikadiert sein!
@Observer
Was ist mit dem durch Möbel verstellte Notausgang?
Der Brand in Crans-Montana war kein Zufall, sondern ein bekanntes Hochrisiko-Szenario: Pyrotechnik entzündet Polyurethanschaum an der Decke. PU brennt extrem schnell, setzt hochtoxische Pyrolysegase frei (u. a. Zyanid) und füllt den Raum in Sekunden mit einem brennbaren Gasgemisch. Wird dieses gezündet, kommt es zu Flashover und ggf. einer Rauchgasexplosion. Ohne Sprinkler ist ein solcher Deckenbrand praktisch nicht beherrschbar. Das ist kein individuelles Versagen, sondern ein systemisches Sicherheitsversagen.
die installierte Lüftung wirkte zusätzlich brandbeschleunigend. Da unten muss man mit nbb-Materialien arbeiten!
Vielen Dank für diese aufklärende Analyse. Ich bin erschüttert!!
Motto:
– Brandschutzauflagen: unwichtig
– Feuerlöscher: nebensächlich
– Fluchtwege: überschätzt
– Notausgänge von innen zu öffnen: unerwünscht
– Ausweiskontrollen: verzichtbar
– Verwendung von Wunderkerzen: kein Problem
– Security, welche auf das Verhalten der Gäste achte: unnötig
Wie es eine Person aus der Gegend treffend zusammenfasste: „Ich bin überrascht, dass es so lange ging, bis etwas passierte.“
Deswegen braucht es gesetzte und Kontrolle. Selbstverantwortung geht nicht!
L i n k e B a z i l l e !
Was für eine Niedertracht, der misslungene Versuch diese Tragödie der SVP anzulasten.
Diese Niedertracht ist unfassbar, was bist Du für eine traurige Gestalt.
Eigenverantwortung war stets eine inhaltsleere Hülle, welche die Rechten immer dann abgesondert haben, wenn sie Gesetze und Kontrollen vermeiden wollen.
Das Resultat dieser Mentalität sieht man hier.
Wie immer zahlen perfiderweise Andere den Preis für das „eigenverantwortliche“ Handeln.
@Unbelesener,
es ist kein Versuch diese Tragödie der SVP anzulasten!
Es geht um die Heilige SVP Eigenverantwortung die leider in dieser Welt nicht funktioniert!
all diese Fragen machen das Ganze nicht ungeschehen. Die Fragen sind aber berechtigt. Die Welschen nehmen es scheinbar etwas lockerer mit Bewilligungen und Abnahmen als die Deutschschweizer. Hier muss man für Alles und Jedes Abnahmen und Bewilligungen haben. Trotz Allem, unbegreifbar und traurig. Ein Neujahrsbeginn zum vergessen.
unser Spezialdepartement für das Bauwesen in Bern ist stets bemüht, dem Volk ordentliche und nachhaltige Baumaterialien unterzujubeln. Experten aus allen Kantonen und zuverlässige Parteigenossen arbeiten Hand in Hand. Wie es zu der Installation von minderwertigen Material kam, ist uns unerklärlich. Wir vertrauen in die Eigenverantwortung unserer Bürger!
L i n k e B a z i l l e !
…. Stéphane Ganzer FDP! und schon sind es zwei Ungeziefer 😉
Die abendliche Pressekonferenz wirkte in allen Belangen hilflos. Sowohl seitens der kantonalen Behörden und insbesondere seitens des Gemeindepräsidenten konnten Journalistenfragen betr. Gebäudezu-/Ausgänge, Baupolizeivorschriften und periodische Ueberwachung durch lokale Baupolizei, Protokolle/Auflagen nicht beantwortet werden. Kein professionelles Krisenmanagent über alle Stufen, welches berechtigte Fragen antizipiert und erste klärende Antworten aufgezeigthätte. Betroffenes Schweigen: sorry, zu früh…Da kommt auf die Behörden noch was zu!
Bei Frau Pilloud die gleichen Allgemeinplätze wie am Morgen: sorry, noch zu früh. Aus Respekt vor den Opfern können wir nichts sagen. Die Fragen werden später beantwortet. Etc. etc.
Säuhäfeli, Säudeckeli – das ist das Wallis. Im Leidverteilen sind die Wallisser Weltmeister. Im Skifahren auch. Schwach wie die Pressekonferenz war auch die Berichterstattung SRF. Begonnen bei der Bildqualität, fortgesetzt mit der Lokalberichterstatterin die für eine Katastrophe dieser Grössenordnung ganz einfach überfordert war. Lobenswert hingegen die professionellen Infos der REGA, Heli-Unternehmen. Der verantwortungslose Staat (nicht nur der Kanton Wallis) ist ein Auslaufmodell. Ob Amherd oder Infantino, solche Personen braucht die Schweiz nicht.
Dieses Ereignis ist tragisch. Aber kaum ein anderer Kanton pflegt das Gefühl, anders zu sein als der Rest der Schweiz, mit so viel Inbrunst wie das Wallis. Dies bezieht sich u.a. auch auf das Einhalten von Bauvorschriften und damit verbundene Vorschriften. Die WalliserInnen bezeichnen den Rest der Schweiz als „Ausserschweiz“. Jetzt nach dieser Tragödie, darf die ganze „Ausserschweiz“ international den Kopf hinhalten, wenn dann brockenweise die Sicherheitsversäumnisse der Walliserbehörden ans Tageslicht kommen.
Nur die OBER-Walliser betrachten den Rest der Schweiz als Üsserschwiiz. Die Sprachgrenze beginnt bei Sierre/Siders, effektiv beim Pfynwald.
Brandschutzvorschriften??
„Im Wallis, einem von Events und Tourismus lebenden Kanton, sei der Vollzug oft „weniger präventiv“, schreibt der Autor. Da wird einem echt übel! Gerade da, müsste doppelt kontrolliert werden!
Es gibt hier viele Interessenskonflikte. Wer der an der Pressekonferenz anwesenden Walliser Vertreter war schon in einem der drei Restaurants des Ehepaars M.? Generalstaatsanwältin Pillouds Mann ist Co-Geschäftsführer einer Weinhandlung und beliefert Restaurants wie dieses. Man beisst doch nicht die Hand, die einen füttert!
Regierungspräsident Reynard hat 2025 die gesamte Regierung nach Korsika eingeladen. Barbetreiber M. lädt eine korsische Musikgruppe („I Vagabondi“) in Walliser Kirchen ein, um im Advent 2025 zu spielen. Man kennt sich und schätzt sich in der Region.
Pilloud’s Antwort auf die Treppenbreite ist skandalös: „Was heisst schon zu wenig breit? Alles ist eine Frage der individuellen Wahrnehmung“. Könnte man daraus schliessen, dass im Innerschwiizerland alles eine Frage der „individuellen Wahrnehmung“ ist?
Ds Wallis, nitt i miis Härz inne gmeisslet.
Im Wallis wird alles irgendwie immer bewilligt von allen dubiosen Figuren vor allem mit genügend Bakschisch…
Die Schweiz kennt klar definierte Brandschutzregeln – das Wallis setzt stärker auf Eigenverantwortung.
Das führt zu einer weit höheren „Pflicht“ des Immobilien-Inhabers wie ev. des Pächters der Bar „Le Constellation“.
Bestehen „Mängel“ an der Decke – wie auf dem Foto ersichtlich – dann ist „umgehend Untersuchungshaft“ gegen den Immobilien-Inhaber wie eines allfälligen Pächters der Bar „Le Constellation“ anzuordnen.
Das ist strafrechtlich legitimiert, administrativ akzeptiert – und situationsbedingt unumgänglich bei um 40 Toten und 115 Menschen, die teilweise „schwerstverletzt“ sind.
das Pächterehepaar macht gerade mit Miss Zwickli Urlaub auf den Malediven!
Wird schwer, sie in Untersuchungshaft zu bringen. Aber, guter Versuch, Meister!
Verantwortlich für die Sicherheit der Gäste bleibt der Eigentümer/Betreiber der Lokalität. Es scheint immer mehr, als hätten hier die bekannten Umstände vorgelegen. Benutzung von sehr leicht entzündbaren Material in der Einrichtung, hantieren mit offenem Feuer in einem geschlossenen Raum und zu wenig oder nicht funktionale Fluchtwege für die Gäste.
Als Gast sollte man auch aufmerksam sein und Lokale mit solchen Merkmalen meiden. Gäste und der Betreiber müssen ihre Eigenverantwortung schon selbst wahrnehmen, unabhängig von Handlungen oder Unterlassung der Behörden.
@Panama Pampers
Unfassbar wie Sie selbst bei einem so fürchterliches Ereignis nicht davor zurückschrecken, mit gefakten Pseudonymen ihr Unwesen zu treiben.
Ihr Verhalten ist nicht lustig – es ist widerlich!
@Panama Papers:
100%ige Zustimmung!
Normalerweise sollte man mit so einer Person Mitleid haben – aber dazu geht dieser Person zu weit.
Relativ eindeutig ein einzlner Freak der hier verschiedene Pseudonyme faked.
Ich mag zwar Ihre Beiträge auch nicht, Panama Papers – aber dieser Freak ist wirklich widerlich.
@ Walliser: Drei Pseudonyme, eine Person und leider keine davon mit mehr geistiger Schärfe gesegnet. Du solltest dich schämen!
Ja, als ob Ihr Kommentar überhaupt wichtig wäre. Solche Pseudonyme wie das Ihre oder das andere ordne ich prinzipiell Spinnern zu.
Ich mag keine d u m m und S c h w a c h k ö p f e wie dich..
@ Peter Schneider: Die noch grösseren Spinner und S c h w a c h k ö p f e sind die welche darauf reagieren.
@ Panama Papers: Deine Kommentare zeigen vor allem eines: Wo anderen ein Mindestmass an Anstand bleibt, füllst du die Lücke mit Zynismus. Das erklärt vielleicht auch, warum du dich hinter ständig neuen Pseudonymen versteckst.
Der Kommentar dieses Verwirrten wurde inzwischen gelöscht. Danke an die IP Redaktion!
Wenn Verwirrung ansteckend ist, erklärt das einiges. Ich frage mich langsam, wer hier wirklich den Überblick verloren hat.
Das beschreibt die Lage unangenehm genau. Man wähnt sich in den Panama Papers nur dass hier nicht Missstände aufgedeckt, sondern systematisch erzeugt werden.
Nach jahrelange Verwaltungsverfahren wird ein unbekannter Jurist alle Walliser frei-sprechen und die Ursache auf billige und verbotene ausländer Ware (Wunderkerze & leicht-brennbare Polyurethandecke) abtun.
Die verursachende Kellnerin wird nicht mehr ermittelbar sein, da vermutlich verstorben und nicht mehr identifizierbar war. Als ungelernte Aushilfe stand sie vermutlich nicht auf der Lohnliste, womit jegliche Haftung des Arbeitgebers abbedungen wird.
Jeder EU-Bürger (hier: Franzose) kann ohne irgendeine Ausbildung eine Bar betreiben im Wallis. Dann noch selber alles umbauen (Normen? nie gehört). Guet Nacht am Sächsi, oder wie sagt man das im Wallis?
im Wallis wie im Zürch: jeder Honk tut für seinen Nächsten sein Bestes.
wie ist das bei Dir am Sächsi?
Sowohl Walliser wie Korsen sind nicht gerade an dem interessiert, was aus der Hauptstadt kommt…..
Ich bin schockiert: Auch 30 Stunden nach dem äusserst tragischen Vorfall gibt es noch immer keine eindeutigen Zahlen zu Toten, Verletzten und Vermissten. Dabei handelt es sich um einen einzigen, überschaubaren und zugänglichen Tatort: zwei Stockwerke, wenige hundert Quadratmeter, keine Einsturzgefahr, keine abgelegene Lage. Selbst technisch wäre eine Eingrenzung möglich – über Mobilfunkdaten.
In einem Land wie der Schweiz wirkt diese anhaltende Intransparenz schockierend – wie bei einem schlecht organisierten, überforderten Staat.
Im Wallis will das niemand so genau wissen, und man vertraut darauf, dass es andere auch so sehen. Doch weit gefehlt: die Story ist Frontpage-News auf der ganzen Welt.
Von den Toten ist möglicherweise wegen der hohen Temperaturen nicht sehr viel übrig geblieben….. Mein Beileid und Genesungswünsche an alle Opfer und ihre Familien…. auch an alle Helfenden danke und alles Gute.
Pikantes Detail: Im Sommer 2025 reiste die gesamte Walliser Kantonsregierung, Staatsrat genannt, auf ein Reisli nach – Korsika! Und wer betreibt drei Restaurants im Wallis, davon ein korsisches namens „Vieux Chalet“? Kombiniere und studiere!
In einem Beitrag des TV-Senders Canal9 vom Dezember 2025 sieht man J.M., den Betreiber des „Le Constellation“, wie er ein korsisches Konzert der Gruppe „I Vagabondi“ in Lens organisiert. Natürlich hat man im Wallis dieses Engagement geschätzt.
canal9.ch/fr/haut-plateau-les-voix-corses-resonnent-dans-les-alpes-valaisannes/
war denn Napoleon nicht auch ein Korsett?
Auch Frankreich hat mir den Korsen seine leidige Mühe….
Und immer noch sitzt niemand in U-Haft!!!
40 Menschen sind elendiglich verreckt, über die 100 sind schwer verletzt / entstellt.
Es ist ein absolutes Minimum, da ein paar Leute in U-Haft zu nehmen.
Stichworte: Verdunkelungsgefahr, Fluchtgefahr.
Und ja, das beinhaltet auch die, die diese gemeingefährlichen Basteleien „abgenommen“ haben.
Die Behörden pennen. Vertuschen.
Das Wallis wieder.
Denke auch, das wird unter den Teppich gekehrt. Man wird von einer schlimmen Tragödie sprechen und viel Betroffenheits-Pathos verbreiten. Die zumindest Mit-Verantwortlichen werden kaum zur Rechenschaft gezogen. Dass einiges nicht eingehalten wurde, ist sonnenklar. Die genaue Untersuchung müsste von externer Stelle durchgeführt werden, nicht von Walliser Behörden…
finden, damit sie selbst nicht nicht mitverantwortlich und nicht mitbeschuldigt werden können.
Staaten verhalten sich grundsätzlich äusserst hinterlustig und hinterfotzig. Ausserdem lassen sie sich und ihren Staat, sowie ihre Regierungstägigkeit durch Falschgeldwährungen finanzieren.Das sagt schon alles.
Mein herzlichstes Beileid an alle Angehörigen. Ich habe selber Kinder in diesem Alter. Man prüft als Partygast nicht zuerst, ob es zwei Ausgänge gibt oder wo die Exits sind. Man schaut zuerst, ob/dass man reinkommt und wo die Toiletten sind.
Nun: was ist mit all den anderen, hunderten von solchen Bars in der Schweiz? Schnelle Reaktion und transparente Kommunikation sind gefragt (X @ParmelinG)!
Typisch in den Bergen.
Da macht jeder, was er will.
Wenn man Feuer an brennbare
Decke hält, wundert man sich
dann noch, dass der Laden brennt??
Wie blöd muss man da sein?
@Freda Kalbermatten: Wie ignorant können Sie nur sein? Geben Sie wirklich den Opfern die Schuld? Wie konnten die ahnen oder wissen, dass die Decke brennbar ist? Die wollten alle einen tollen Silvesterabend verbringen und vertrauten auf die Sicherheit des Lokals.
Hallo, ist ist bekannt dass Discos und ähnliches eine Gefahrenquelle sind. Die Behörden sollten jährlich kontrollieren was in den Lokalen verändert wurden ist. Diese Kontrollen sind Bewilligung für 1 Jahr zum Betrieb. Aber nichts geschieht die Behörden wollen nicht zuständig sein.
…und immer geht es primär um die kollektiv strategische Verantwortungsfrage….
Die filmen das Heranbringen der Flaschen mit den Wunderkerzen.Das wird meist mit lauter Musik begleitet.Es geht um „Angeberei“wer wie viele Flaschen bestellt,zu zeigen was bestellt wurde und soll andere Tische zu mehr Bestellungen animieren.Das ist in Verantwortung der Betreiber.Es ist billige Masche und wurde an Top Locations mittlerweile immer weniger benutzt.Wenn man schon so etwas abkupferte an dieser Location,hätte das nie mit dieser Amateur Installation dieser Decke durchgeführt werden dürfen.Das ist verrückt.Sind die Betreiber schon in Untersuchungshaft?
Aber wenn ich in meiner Tiefgarage Chemineeholz und meine Winterpneus aufbewahre hat der Inspektor der Feuerpolizei eine schriftliche Rüge angebracht. Ok ist der Kanton Zürich und nicht Wallis und ich bin mit dem Prüfer nicht verwandt. Ich habe bei 8 Garagenplätzen auch nicht 13 Autos in der Garage aber sonst alles ok…
Ich bin Mitbesitzer eies KMU im Kanton Bern, welches über Ausstellungs- und Verkaufsräumlichkeiten, vornehmlich für Möbel, verfügt.
Wenn ich daran denke, welche Auflagen in Bezug auf Fluchtwege, Brandschutz etc. uns die Behörden auferlegt haben.
Dies obwohl wir nie auch nur annähernd 400 Personen beherbergen, ein absolutes Feuer- und Rauchverbot haben und schon vor der Gebäudekonstuktion über mehrere Ausgänge verfügten, kann ich aufgrund dessen, was ich von dieser Bar zu Gesicht bekommen habe, nur ungläubig den Kopf schütteln.
2 – 3 Ballons – und schon ist alles iO
Eine Bar mit Geschäftsmodell Champagner an Teenies zu verkaufen sollte auch feuerfest verboten sein. Mir taten Kinder die da reingehen schon vorher leid.
Es ist nicht die Decke die offensichtlich falsch bestellt wurde. Es sind die mindestens 2 fehlenden Notausgänge die auf jedem Plan der genehmigt wurde allen bekannt waren. Staatsanwälte Sind leider Politiker in der Schweiz. Für bis zu 200 Personen schreiben die Brandschutzvorschriften der Schweiz VKF/AEAI entweder (a) drei Ausgänge mit einer Breite von jeweils 0,9 m oder (b) zwei Ausgänge (einer mit einer Breite von 0,9 m und einer mit einer Breite von 1,2 m) vor – ein Ausgang allein entspricht also nicht den Vorschriften.
Es ist:
– eine Decke aus brennbarem Polyurethanschaum,
– niedrige Deckenhöhe (Hitze- und Gasstau),
– Mitarbeitende, die die Decke mit Pyrotechnik selbst in Brand setzen,
– keine Sprinkleranlage,
– keine ausreichenden Notausgänge,
– massive Überfüllung: rund 300 Personen auf ca. 100 m².
Im Wallis nimmt man es mit Auflagen und vielen anderen Dingen nicht so ernst. Aber die 862 Millionen aus dem nationalen Finanzausgleich nahm man sehr gerne. Es hätten gerne auch noch etwas mehr sein können. Da greift man gerne auf die Üsserschwiz und Grüezeni zurück. Aber mischt euch gefälligst nicht in unsere internen Mauscheleien ein.
Ich kenne auch den 80er Jahren in Deutschland eine renommierte Kellerbar/-Disko.
Dort gab es nicht so eine Decke und trotzdem standen dort mehrere große Feuerlöscher mit denen man einen Brand schnell löschen konnte.
Gibt es im Wallis bzw. dort vor Ort noch nicht einmal mehrere große Feuerlöscher in einer Kellerbar/-Disko?
Zynischer, geht es wohl kaum, dass Feuer hat sich blitzartig verbreitet.
Mich wundert das die Betreiber noch auf freiem Fuss sind. Sie sind Franzosen, die Grenze ist in wenigen Minuten zu erreichen, da besteht Fluchtgefahr. Gründe für eine Flucht gibt es genug, weil finanziell hat das Paar ausgespielt nach dieser Katastrophe. Zu verlieren haben sie daher nichts.
Auf Tripadvisor ist diese Decke bereits im Jahr 2016 ersichtlich. Ich hoffe die Ermittlungsbehörden im Wallis nehmen die Betreiber wegen Fluchtgefahr nach Korsika in Untersuchungshaft.
Genau, die kooperieren, indem sie ihr Facebook und Instagram Seiten löschen. 🤨
sogar in der wayback maschine sind keine links ersichtlich, weder Fb noch Insta. Komisch
Vetternwirtschaft wie im Wallis üblich, prominent durch Amherd gelebt und bis nach Bern getragen.
Luki hat wieder Glück gehabt, da kann er jetzt monatelang schreiben und KJS wird bestimmt wochenlang über das Wallis fluchen, das einzige, was er kann.
Bei allem Respekt, wieso lassen die Leute nicht die Spezialisten ihre Arbeit machen und warten die Untersuchungen ab? Mit ein paar Fotos aus den sozialen Medien werden sofort Schlüsse gezogen und es wird massiv vorverurteilt, und dies alles aus der Distanz. Diese Tragödie ist zu gross, als dass man sofort wieder über alles und jeden herzieht. Ein respektvoller Umgang mit allen Beteiligten wäre angezeigt.
Für einen durchschnittlich vernünftigen Menschen lässt sich die Ursache aus dem vorhandenen Bild- und Video-Material schlüssig ableiten. Hier wurden offensichtlich Vorschriften und Pflichten in grobem Mass missachtet. Eine unverzügliche Untersuchungshaft (Betreiber, Beamte) wäre angebracht. Die Staatsanwältin überzeugt absolut nicht.
wieder so ein richtig geiles Pic bi IP wo die hohen Walliser Tiere ein Grüppli bilden welches gemeinsam LED-Birli in eine Edisonfassung dreht. Oder demonstriert wie man im Gegensatz zu den verbotenen Glühlampen ein LED anfassen kann und nichts brennt….
So oder so, die Katholischen Lichtbringer, ein kleiner Hauch von Sixtinischer Kappelle.
Die Gewinnmarge scheint gut gepflegt worden zu sein, offenbar zulasten des Brandschutzes. Tote und Verletzte sind dann kein Unfall, sondern einkalkuliertes Restrisiko. So funktioniert modernes Management: Sicherheit mindert Rendite, Verantwortung endet vor dem Exit. Wenn es schiefgeht, ist niemand zuständig.
Mein Beileid den Opfern. Die Unschuldsvermutung gilt.
Welche Verkettung von Ereignissen zum Inferno geführt hat, ist mittlerweile allen klar, ausser den Walliser Behörden. Die VS-Staatsanwaltschaft sollte wegen Befangenheit die Ermittlungen abgeben! Sehr fragwürdig auch die Reise des VS-Staatsrats im Sommer 2025 nach Korsika und dass das Betreiberpaar aus Korsika noch frei herumläuft. Die VS-Behörden sind Teil des Problems und der „süpergüetä“ Kanton Wallis soll die Konsequenzen selber ausbaden und nicht die dort verhasste „Üsserschwyz“ via Finanzausgleich.
Die Opfer tun mir unendlich leid! Das darf nie wieder passieren!
„Jede und jeder trägt zu dieser Lichterkette bei. Jede Kiste ist ein Impuls, eine ausgestreckte Hand, damit niemand zurückbleibt.“
Das Jahresmotto zum Foto der Regierung passt hervorragend:
Lichterkette: check.
Impuls: check.
Ausgestreckte Hand: check.
Nur sind leider einige zurückgeblieben.
Leider wird der Sicherheit viel zu wenig Beachtung geschenkt . Im Nachhinein jeweils billige Ausreden wie „unglückliche Verknüpfung ….“
Viele Betriebe sind zum Zeitpunkt der Eröffnung konform mit dem Gesetz. Operativ im Tagesgeschäft wird es jedoch nie umgesetzt. Bei Kontrollen an diversen Anlässen musste ich oft Notausgänge, Brandschutz und Evakuierung bemängeln, bevor wir eine Location für einen Event freigaben. Und leider einmal mehr…. Je westlicher desto schlimmer
Eine Tragödie, mein Mitgefühl bei den Opfern und bei den Angehörigen.
Eine Tragödie die auch wütend macht, weil sie vermeidbar gewesen wäre!
Es stellt sich nun die Frage, wie es in den übrigen Lokalen dieser Betreiber und auch anderen Lokalen ausschaut?
Ich habe da so meine liebe Mühe, müssen sich solche Tragödien mit unermesslichem Leid ereignen, bis man genau hinschaut?
… läuft halt alles ein wenig anders, als in der Üsserschwyz. Es werden auch Nationalstrassen einen halben Meter zu wenig breit gebaut, obwohl die Kosten durch die Decke sind und man jahrelange Verspätung hat. Oder die vielen Altlasten, welche jahrelang den Talboden im Oberwallis verseucht haben und von der Politik und verursachenden chem. Industrie nur widerwillig angegangen wurden, nachdem nichts mehr abgestritten werden konnte.
Und immer die Erwartungshaltung, dass die Üsserschwyz für Fehlbeträge aufkommen soll.
Auf Canal 9 gibt es einen Beitrag (09.12.2025), indem sich der Wirt als Kultur-Mäzen zeigt, der einen korsischen Chor in Walliser Kirchen eingeladen hat. Beim Brandschutz scheint er aber ein Chorknabe gewesen zu sein.
Wann kommt endlich die jährliche Kontrolle welche die Betriebsbewilligung für 1 Jahr ausstellt.
Liebe Schweizer, wenn mir als Deutscher in der Schweiz jemand ein Papier vorlegte, auf dem geschrieben wäre, dass die Republik Österreich in Wahrheit eine Bananenrepublik sei, dann würde ich das sofort unterschreiben – jawohl, er bekäme von mir sogar ein beglaubigtes Siegel, denn es steht ausser Frage, dass die Republik Österreich in Wahrheit eine Bananenrepublik ist. Aber bei der Schweiz bin ich mir auch nicht mehr so sicher !!!
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom und angestellter Immobilienbewirtschafter bin ich empört über diese Klickbait Artikel von Hässig.
Bis zu einem etwaigen Prozess gilt die Unschuldsvermutung. Das Besitzerpaar haben in harter Arbeit alles selber erarbeitet und jeder darf Champagner zum selber definierten Preis anbieten, wie auch Hässig hier selber. Das ist Liberalismus.
Stéphane Ganzer, FDP, „Vorsteher des Departements für Sicherheit trifft bis auf Gegebeweis keine Schuld, wennschon sind die Aufsichtsbehörden schuld.
Die Rettungorganisation zeigt, dass sich Zusammenarbeit mit der EU lohnt.
Wer solche eklatanten Sicherheitsmängel jahrelang ignoriert, ist kein schlampiger Beamter, sondern ein krimineller Schreibtischtäter. Offenbar wogen die lokalen Seilschaften und der Tourismus-Profit schwerer als der Schutz von Menschenleben. Durch systematisches Wegschauen der Behörde ist Beihilfe zum Mord geleistet worden. Für diese Mischung aus Korruption und totalem Kontrollversagen gehört die gesamte Verantwortungskette nicht ins Amt, sondern hinter Gitter.
@Realitäten: Dieses schreckliche Ereignis nun als Werbung für den Unterwerfungsvertrag zu missbrauchen, ist einfach nur primitiv!
„Das Besitzerpaar haben“ Alles klar – lern‘ zuerst mal Deutsch. Am besten in Brüssel.
„Jeder darf Champagner zum selber definierten Preis 14-Jährigen anbieten.“
Ja, das klingt wahlweise nach Uesserschwyz oder nach Dutroux-Brüssel.
Lukas du bist der Burner dieses Bild mit der Walliser Executive auszuwählen. https://www.vs.ch/de/web/gouvernement
Das meinte bereits Charles Adrien Wettach alias Grock.
Gemäss 20Minuten war womöglich der zweite Notausgang verschlossen.
Fahnen auf Halbmast setzen ist ein Hohn. Trauerzeichen sind für Unvermeidbares gedacht. Hier aber war fast alles vermeidbar, bekannt, reglementiert – und trotzdem ignoriert: Brennbares Material, Pyrotechnik, Überfüllung, fehlende Sprinkler, fehlende Ausgänge.
Das Glück hat uns (Schweiz) verlassen… Nur noch Lölis und Plauderis auf allen Ebenen! Sei es in ‚der Wirtschaft‘ wie auch im Staat!
TRAU SCHAU WEM oder kkk kommandieren, kontrollieren, korrigieren
nicht Alles was Napoleon der Menschheit beschert hat ist nur gut
Dass so etwas in der Schweiz möglich ist, ist einfach schockierend! Dabei behaupten wir doch immer, wir hätten Top-Sicherheitsstandards und seriöse Aufsichtsbehörden.
Mir tun die Familien der Betroffenen unendlich leid. So junge Leute und jetzt so viele tot und verbrannt. Es schmerzt unglaublich, wenn man Kinder verliert. Das Herz wird herausgerissen. Ich möchte allen Betroffenen mein tiefes Beileid aussprehen und ich wünsche allen, die noch leben, dass sie gesund werden und trotzdem irgendwie den Weg ins Leben zurück finden.
Ich weiss von einem Bekannten, dass in der Ostschweiz die Brandschutzmassnahmen relativ strickt kontrolliert werden. Er hat mir von Vereins-Anlässen erzählt bei denen es Besucherbeschränkungen gibt. Ausserdem mussten Sicherheitskonzepte vorgelegt werden mit Fluchtwegen und mehrere Fluchtwege waren Pflicht.
Ich möchte hier nicht vorschnelle Schuldzuweisungen machen, aber könnte mir vorstellen, dass man es von Seiten Betreiber und Behörde mit dem Brandschutz nicht so genau nahm.
Die Cowboys in Krass-Montana haben ihre eigenen Gesetze. Das ist lustig bis es nicht mehr lustig ist.
Bei DailyMail gibt es ein Bild, das die Kellnerin kurz vor dem Brand zeigt: in jeder Hand eine grosse Champagnerflasche mit je einer Wunderkerze, auf dem Kopf eine Art Ski- oder Motorradhelm, auf den Schultern eines anderen Kellners, der ebenfalls Champagnerflaschen mit Wunderkerzen hält. Die Kellnerin hat wohl kaum etwas gesehen und versehentlich die Decke angezündet.
Ja, viele waren sich offenbar nicht des Ernstes der Lage bewusst.
Bei vielen fehlt es auch an grundlegenden Grammatikkenntnissen.
Die Vorschriften sind in Ordnung. Nur die Kontrollen und deren Regelmässigkeit ist das Problem! Warum nicht ähnlich wie für viele Toiletten, in jedem Lokal ein angeschlagenes Feuerpolizeiliches Kontrollblatt mit entsprechender verbindlicher regelmässiger Unterschrift?
…dessen Kommentar wird nicht publiziert. Es kommt nicht auf den Ton an. Fragen nach Feuerwerk in einem solchen Raum, brennbaren Decken etc. sind nicht erlaubt. Die Tagi-Zensur schreibt: „Leider müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass Ihr Kommentar nicht veröffentlich werden kann. Um einen angenehmen, sachlichen und fairen Umgang miteinander zu gewährleisten, publizieren wir keine Beiträge, die sich im Ton vergreifen.“
Ich bin froh, dass die wesentlichen Fragen hier gestellt werden.
Im rot-grünen Qualitäts-Lügen-Medium Tagesanzeiger wird noch ganz Anderes zensuriert. Im hauptsächlichen alle nicht-rot-grünen Kommentare.
Probieren Sie es aus!
Gut geeignet für den Versuch sind
– Sofortiger Einwanderungs-Stopp
– Ende des Asyl- und Flüchtlingswesens
– Ende der Entwicklungs-Hilfe
– Islam-Verbot in der Schweiz
– Remigration von 2 Mio. eingebürgerten Einwanderern und 2 Mio. Einwanderern, weil die Schweiz nur 5 Mio. Menschen ernähren kann
– Die 1. Säule der Altersvorsorge, die AHV ist ein Schneeball-System
Auf Social Media, zu sehen bei DailyMail, gibt es ein Filmchen, in welchem ein junger Partygänger versucht, mit einem T-Shirt (!) den Deckenbrand zu löschen. Derweil filmt sein Kollege aus nächster Nähe.
Schaue seit dem Brand alle News Kanäle der Welt. Ch wirkt zu 99% zensuriert. Viele italienische und französische Eltern haben hoffentlich genügend chuzpe dieser mörder zu belangen
sellschaftern besetzt. Da kann man nicht viel erwarten. Ämtli sind dazu da um sich besser verköstigen zu können auf Kosten der anderen Spassbürger. Es passt doch alles bestens zusammen.
Bei nachhaltiger Kollektivverblödung sind solche Dinge ganz normal. Man konnte es landesweit schon in Sachen Corona und Impfungen bestaunen, wie sich die Menschen in die Irre führen lassen. Das Finanzsystem, wo Währungen die durch Kredit/Schulden und Zinsschuld entstehen, als gesetzliches Zahlungsmittel bestimmt wurden, ist ein weiterer Beweis welcher Naivität Regierende und Massenbevölkerung verfallen sind.
Insbesondere die zwei Hauptverantwortlichen der Regierung, der Präsident Reynard und der Ressortvorsteher Sicherheit Ganzer, sind beide Lehrer. Die scheinen nicht die hellsten Leuchten in der Lichterkette zu sein, um im Bild zu bleiben.
Die Decke ist feuerpolizeilich sicher unzulässig. Aber was wenn diese leicht brennbare Schaumstoffverkleidung ( zur Lärmdämmung ) erst nach der letzten feuerpolizeilichen Kontrolle von den Betreibern/Besitzern des Lokals eigenmächtig befestigt wurde? Selbst wenn diese so wäre bliebe dann immer noch der viel zu schmale Treppenaufgang, der bei der letzten Kontrolle der Feuerpolizei bereits existierte. Schon nur bei einer Massenpanik ohne Feuer und Rauch bereits ein gefährlicher Engpass. Dazu keine Sprinkleranlage an der Decke und wohl auch keine Feuerlöscher und Löschdecken.
Also mindestens 3-4 eklatante Sicherheitsmängel; wovon schon einer davon fatal ist, aber gleich mehrere davon in Kombination grobfahrlässig und Katastrophe schon vorprogrammiert. Und wenn noch zu viele Leute im Raum sind nützen auch alle erfühlten Brandschutzauflagen nichts.
Der Bundespräsident Parmelin muss die politische Verantwortung übernehmen und per sofort zurücktreten!
Sehe ich nicht so, wenn schon Walliser Staatsräte und Lokalpolitiker, da eindeutig ein Problem des Kantons und der Gemeinde, in deren Verantwortung und Aufsicht und sicher nicht des Bundes. Darauf weisst schon die Bundesverfassung hin und regelt das auch so.
Der kann hier wirklich nichts dafür.
Der Walliser Regierungsrat und die Gemeindevorsteher sollten zurücktreten, unter deren direkter Aufsicht wurden die Vorschriften nicht eingehalten. Nicht der Parmelin.
Da war wohl die Baubehörde ein wenig zu gutmütig, betr. Deckenverkleidung, Notausgang. Die Folge wird mehr Regelungsdichte sein, in diesem Fall ausnahmsweise sogar sinnvoll.
Regelungen haben wir schon mehr als genug. Wären alle davon eingehalten worden, dann hätte diese Katastrophe auch nicht stattgefunden.
Seit Amherd keine Überraschung
Ein Pfusch bei der Renovation, eine Nachlässigkeit bei den Eigentümern und Betreibern sowie ein Behördenversagen. Überall in der Schweiz hätte dies geschehen können. Ein Symbol des Niedergangs.
Wieder einmal wurde „Wirtschaftsfreiheit“ beim Walliser Filz grösser gewichtet, als kantonale Aufsicht! Jetzt muss alles rigoros aufgeklärt werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und zwar subito.
Das sagt doch bereits der gesunde Hausverstand: Wie ist es denn möglich, dass in einer öffentlichen Bar mit den üblichen Notausgängen 40 Leute verbrennen? Immerhin sind diesmal Zürcher Inspektoren vor Ort. Haftungsklagen werden folgen, denn ausnahmsweise sind Ausländer betroffen. Dann erinnern sich unsere plötzlich wieder an Verantwortung und Gesetze. Bei uns Inländern hätte man das längst als tragisches Schicksal abgehakt.
Nicht nur die Decke, sondern das ganze Lokal an und für sich. Nur 1 Fluchtweg für 50 Personen sofern 51 Personen im Lokal sind dann wird es schon kritisch, dann Lüftung für Shisha da kommt Sauerstoff permanent rein das ist wie mit einem Gebläse die Grillgut anblasen ! Wieso keine U-Haft ?? In der Türkei Brand Hotel da wurden sofort Inhaber, Betreiber, Gemeindeverantwortliche in Haft genommen und nach 7 Monaten schon für Lebenslänglich abgeurteilt aber klar man ist im Wallis. Da heisst es bei Fragen was ist eine Breite Treppe … bla bla bla , ich fordere Bundesstaatsanwaltschaft aber sofort
Diesen korsen und seine Sponsoren inkl. Alle öff. Verantwortlichen bis hinauf nach bern sofort wegsperren. Bitte die Brandschutzchefin von Zürich runterschicken und 100% aufklären. Da wurde wissentlich und mit voller Absicht abzocke mit Jugendlichen betrieben!
Dieses Mal wird es für die fünf Leuchten schwierig sein, alle Versäumnisse unter den Teppich zu kehren. Oder wie die Angelsachsen sagen: „the heat is on“.
Wer das Wallis kennt, weiss, dass dort andere Regeln und Gesetze gelten. Vieles wird unter der Hand gemacht. Wieso jetzt alle plötzlich so überrascht sind von diesem Bananenkanton ist das eigentliche Wunder. Mein Beileid an alle Betroffnen; ich hoffe die Schweiz und der Kanton Wallis lernen etwas daraus. Und warum nimmt niemand die Verantwortlichen der Bar ins Visier?
Wallis, solange die Kohle stimmt kümmert es doch dort kein Mensch und schon gar nicht die Regierung was dort abgeht.
Die Pressekonferenz zeigt doch, dass die Vertuschung und Verantwortungslosigkeit in diesem Kanton schon im Gang ist.
Nun sieht es ziemlich sicher danach aus, als habe die hochentzündliche Deckenverkleidung und die debile Show mit den Champagnerflaschen den Brand ausgelöst, obwohl die Behörden und MSM immer noch um den Brei herumreden. Wie hätten die jungen Leute wissen sollen, um was für Material es sich hier handelt, wenn nicht einmal das Personal wusste, wie gefährlich die Sache sein kann und offenbar niemand rechtzeitig einen Feuerlöscher zur Hand hatte? Eine Schande. Aber im Kanton Wallis, wo statt wirksamem Herdenschutz lieber alle Wölfe und Luchse platt gemacht werden, wundert einen nichts mehr.
Auch sehr auffällig, dass der Frage bezüglich „Notausgänge und Fluchtwege“ kein einziges Wort seitens der Behörden und in den Nachrichten zu vernehmen war! 40 Tote und 80 in kritischem Zustand spricht eine klare Sprache!!!
Während Insideparadeplatz aufgrund einer greifbaren, leichtentflammbaren Akustikdämmung die Brandursache schlüssig nachweisen kann und Ross und Reiter benennt,
– ziehen sich die Ermittlungsbehörden (Staatsanwaltschaft, forensischer Dienst usw.) mit Antwortverschleppung aus der Affäre und weisen
– NZZ und
– BLICK
zwei jungen Frauen, mit einer Champagnerflasche und Wunderkerze, die durch die Barinhaber angezündet wurde, die Brandstiftung zu.
Die Behörde werden geschont und zwei überstellige Mädels, die ein Champagner-/Feuermenü ab Karte kauften, soll die Verantwortung untergejubelt werden.
Jedes Jahr höhere KK-Prämien. Aber wenn etwas passiert, fehlen trotzdem die Spitalplätze: 14 Verletzte werden offenbar in Polen behandelt.
„Vor allem: Wie konnte die Decke aus hoch entzündbarem Billig-Kunststoff durchgewunken werden?“
Ganz einfach: Sie wurde nicht durchgewunken. Die Chefs dieser Disco sind aus dem Ausland und haben einfach gemacht, was sie wollen. Was kümmert Ausländer, welche Gesetze und Regeln wir hier haben?
Sie haben auch Facebook und Internetauftritt gelöscht. Das macht man nicht, wenn man nichts zu verbergen hat…
Die wichtigste Frage aber ist, wieviele solche Orte es in der Schweiz noch gibt!?
Diese Katastrophe zeigt doch exemplarisch, dass die Schweiz auf solche Ereignisse nicht vorbereitet ist, auch wenn es “ nur „einige dutzend Schwerstverletzte und Brandverletzte sind. Was wenn etwas grösseres passiert wie ein Flugzeugabsturz oder ein Terroranschlag mit hunderten von Schwerverletzten und Brandverletzten? Schon jetzt müssen 14 Schwerstverletzte von ca.80 nach Polen gebracht werden. Dafür gebührt grosser Dank, wirft aber auch einige Fragen auf.
Mir tun alle diese vielen (sehr jungen) Toten und Schwerverletzten unheimlich leid. Es gibt keinen einzigen Grund, in einem von Events und Tourismus lebenden Kanton (auch nicht im Wallis), dass der Vollzug von dringend (lebenswichtigen) Vorschriften „weniger präventiv“, sein kann. Kontrollen dürfen nicht nur anlassbezogen kontrolliert werden.
So wurde wohl leichtsinnig einfach brennbares Material zur Dämmung des Lärms an die Decke gehängt und wenn ich das richtig verstehe, gibt es nur einen Fluchtweg aus dem Untergeschoss, wo der Brand innert Sekunden ausgebrochen war, über die Treppe im Inner
Ich nehme mal etwas plump an, dass für diesen Massenmord niemand in den Knast muss. In unserem schönen Land kommen die grössten Verbrecher nie an die Kasse und im Speziellen nicht, wenn sie beim Staat angestellt sind. Aber wehe, man kann sich eine Parkbusse nicht leisten oder vergisst sie zu bezahlen.
Jetzt braucht es dringend eine unabhängige Überprüfung aus anderen Kantonen! Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis
trägt zwar die Hauptverantwortung aber leider ist diesem korrupten Filz nicht zu trauen!
Es ist alles so richtig was hier geschrieben steht… Und um jeglichen Verdacht auf „Walliser Clüngel“ von aller Anfang an auszuräumen, müsste die Untersuchung und Aufarbeitung durch eine ausserkantonale Kommission (oder die BA) angeführt werden, um jegliches Versagen auf welcher Stufe auch immer schonungslos aufzudecken!
Blick nennt nun die Betreiber mit Namen und zeigt auch ihre Verbindung zur korsischen Band „I Vagabondi“, welche derzeit im Wallis auf Tournee ist.
Betreiber dieser Lokalität bis auf den letzten Cent verklagen wegen Schadenersatz für die Hinterbliebenen dieses Unglücks.
Wegen der offensichtlichen Fehler müssten diese Betreiber dazu noch mit mehrjährigen Haftstrafen belegt werden.
und jetzt? Hat das für die Betreiber ernsthafte Folgen? Wohl eher nicht. In der Türkei oder in China würden solche Leute noch am selben Tag vor laufenden Kameras von der Polizei abgeführt werden. Aber im Wallis und in der Schweiz eben nicht, so das vielleicht noch belastendes Beweismaterial beseitigt wird. Ein Hohn für alle Überlebenden und Angehörigen.
Anbei ein Youtube-Video über eine Flash-Over-Demonstation wie es heute in der BILD veröffentlicht wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=BtMmymOxdjc
3 Minuten !
Typisch Wallis und Westschweiz. Halten sich für cool, lästern über die Deutschweiz, hängen aber finanziell an unserem Tropf weil ihr Leistungsvermögen und Professionalität einfach zu wünschen lässt. Im Wallis kommt dann noch Korruption und Copaindenken dazu.
Perfekte Zusammenfassung.
Heute ist in der BILD ein YouTubeVideo von einer Flash-Over-Demonstation zu sehen.
3 Minuten !
Jeder Bus oder Car muss jährlich in die Kontrolle, warum keine Räume die der Unterhaltung dienen?
Trump ist schuld.
Die Kolonne hält zusammen wie Pech und Schwefel und zieht alle Register, nachdem der Brand in der «Le Constellation» ihr unschickes Tun entlarvte.
Die NZZ – nie satt vom Bashing der Katholischen Kirche und immer wieder ihre Zähne an den steineren Festen der 2000-jährigen Religion schleifend – zeigt auf der Frontseite als erstes einen Bildbannerbogen, auf dem der Gottesdienst und der Pfarrer den prominenten Platz einnimmt.
Die Schuld wird dem Indiviuum zugewiesen, das zum Sprecher gemacht wird: «Es ist eine Tragödie, was hier passiert ist. Es ist zu viel für mich».
Aha…! «Für mich».
FRAU STAATSANWALT-CHEFIN PILLOUD WALTEN SIE IHRES AMTES !
Wegen Verdunklung sollten sie die Besitzer verhaften mit allen Unterlagen und sämtliche Kontroll-Organe die dieses Unglück nicht verhindert haben ! Vielleicht Frau Pilloud kommt ihnen das zu nahe und so sollten sie in den Ausstand treten und ein Kollege sollte das übernehmen.Die Eltern und die Bevölkerung wollen Taten sehen und keine leeren Presseübungen und zwar schnell.
Interessenskonflikte?
Swiss Quality ade. Die Schweiz war berühmt für ihre gute Gastronomie. Man konnte fast überall in ein Restaurant gehen und erhielt etwas Gutes aufgetischt. Die Wirte, oft arbeitete die ganze Familie mit im Betrieb, waren stolz auf ihre Leistung. Was einem heute aufgetischt wird, ist, ausser in der Spitzengastronomie, oft eine Zumutung. Auf Druck der Linken wurde das Wirtepatent abgeschafft (aber im Wallis nicht), was der Anfang vom Niedergang der Gastronomie war. Ausländische Wirte kennen unsere Vorschriften oft nicht und die Behörden schauen nicht so genau hin.
Es ist eine grosse und mutmasslich vermeidbare Tragödie. Die Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Herzliches Beileid.
Ein sehr wichtiger Punkt für die Zukunft steht an. Die Revision der Brandschutzvorschriften 2026 ist derzeit in der Vernehmlassung. Nach diesem Fall klingen Wörter wie Deregulierung,Vereinfachung und einheitlicher Vollzug unter Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsprinzips,damit auch die Baukosten gesenkt werden können,wie Hohn. Evtl. muss der risikobasierte Ansatz nochmals überdacht werden, wenn man Risiken/Kontrollen heute schon nicht im Griff hat!
Quelle:VKF
Wir haben schon mehr als genug strenge Regelungen. Die Katastrophe wäre so nie passiert unter Einhaltung aller Vorschriften. Die Frage ist eher warum diese nicht eingehalten wurden und warum es nie ernsthafte juristische Folgen für Betreiber, Beamte und Politiker gibt?
Warum ist noch niemand in Untersuchungshaft?
Es gibt auch in Zürich solche Clubs; bin manchmal in Icon Club, beliebtes Venue von Expats. Meostens Full House, Zuoberst. Und jedesmal , wenn ich auf die HolzDecke hinaufschaue , bekomme ich mulmiges Gefühl…
Tja, in den sozialen Medien sind Bilder, Kommentare von Jungen Leute die selber in diesem Keller waren zu sehen, zu lesen und zu hören, die einige Fragen schon beantworten. Schade, dass die offizielle Schweiz, inkl. Walliser Filz diesen Mut zur offenen Information noch nicht gefunden hat. P.S. Wallis: Eure Schwächen, Geheimnisse oder Abwehrmechanismen wurden offengelegt; man hat euch „blossgestellt“, es gibt nichts mehr schön zu reden. Trägt endlich Verantwortung, ihr Walliser Käseschnitten……
Die Walliser Behörden scheinen ein Problem zu haben mit der Kontrolle des Brandschutzes. Wie ist es sonst zu erklären, dass innerhalb von 24 Std. gleich zwei Objekete abgebrannt sind. Am 31.12. das Restaurant Breya, beim Sessellift Champex (zum Glück keine Verletzten oder Toten, da das Rest. gechlossen war zum Zeitpunkt des Brandes) und dann Crans Montana. Welche Tragödie, die man aber hätte vermeiden können!!
„Dieser ist aus simplem Kunststoff, wie in jedem Hobby-Musikkeller. Für Profi-Lokale nicht zugelassen.
Das machen die Vorschriften klar. Auf nationaler Stufe.“
Können Sie diese ‚klare Vorschriften‘ auch klar nennen ? Merci.
VKF. Schweizweit gültig.
Ja, das Wallis ist auch so ein sonderbarer Kanton – hoffe hier greift auch die „Staatshaftung“…und das Wirtepaar gehört sofort verhaftet!
– 40 Tote und 115 Verletzte. Wieviele Personen haben sich zur Zeit des Unglücks in der Bar aufgehalten und wieviele hätten es aus Brandschutzgründen höchstens sein dürfen?
– Der Notausgang war gleichzeitig die Zugangstreppe zur Bar im Untergeschoss.
– Der Notausgang im Erdgeschoss war mit Möbeln verstellt und es fehlte der Türgriff.
– An der Decke der Bar war eine hochentzündliche Akustikdämmung aus Polyurethan angebracht.
– Champagner-Flaschen wurden mit brennenden, am Flaschenhals befestigten Wunderkerzen von jungen Frauen auf den Schultern junger Männern hereingetragen.
Bei einer derartigen PU-Schaum Installation wäre auch mit konformen Ausgängen eine Tragödie unvermeidlich gewesen.
Warum nicht flächig Ping-Pong Bälle an die Decke kleben…
Gemäss Art 221 Strafprozessordnung gilt:
Untersuchungs- und Sicherheitshaft sind nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie:
a.
sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht;
b.
Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen;
Angesichts der Schwere des Verbrechens müssten die zuständigen Personen der zuständigen Behörde (auf der Homepage der Gemeinde einfach zu finden) in U Haft