Das Foto zeigt die beiden Schwestern vor einem geschmückten Christbaum. Jetzt suchen die Angehörigen verzweifelt nach Informationen zum Verbleib der Mädchen.
Sie gehören zu einer bekannten Unternehmerfamilie im Möbel-Geschäft aus der Romandie.
Entweder befinden sich die Opfer unter den über 100 Verletzten, die in einem der vielen Spitäler wegen schwerster Brandverletzungen behandelt werden.
Oder sie sind unter den über 40 Verstorbenen. Die Jüngere ist 14, die ältere 15.
Viele weitere Vermisste sind ebenfalls knapp über dem Kindesalter, sie gelten als Jugendliche. Das zeigen die Bilder in den sozialen Medien.
Die Angehörigen bitten mithilfe der Bilder um Hinweise über den Verbleib ihrer Liebsten.
Unter 16-Jährige dürfen in Crans-Montana nach 10 Uhr nachts in keine Bar mehr. Das steht unter „Protection de la jeunesse“ im entsprechenden Gesetz des Kantons Wallis.
„A partir de 22 heures, les jeunes de moins de 16 ans n’ont accès aux locaux et emplacements qu’accompagnés de leur représentant légal ou d’un tiers majeur habilité par le représentant légal.“
Die Vorschrift findet sich auf der Webseite von Crans-Montana.

Wie die vielen Kinder und Jugendlichen in der Silvesternacht ins „Le Constellation“ hineinkamen, ist eines der grossen Fragezeichen der Tragödie, die das ganze Land erschüttert.
Wer kontrollierte oder eben nicht? Wer trägt dafür die Verantwortung?
Der Eintrittspreis für die Party im Lokal eines korsischen Ehepaars, über das jetzt in Frankreich berichtet wird, betrug laut einer Walliser Quelle 140 Franken.

Ein stolzer Eintritt, insbesondere wenn man das junge Alter berücksichtigt, das viele Gäste hatten. Junge haben normalerweise nicht so grosse Budgets.
Bei geschätzten 300 Gästen kommt man bei diesem Betrag auf 42’000 Franken. Dies allein für die Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar.
Was alles im Preis inbegriffen war, ist nicht bekannt. Der Gewinn für das Betreiber-Paar dürfte so oder so gross sein.
Bei diesem handle es sich laut einem Gesprächspartner des „Corse Matin“ um ein „couple de travailleurs“, ein „Arbeiter-Paar“.
Umgekehrt deuten Fotos von der Decke des „Le Constellation“ im Untergeschoss auf günstige Materialien für die Akustikdämmung hin.
Diese Decke fing um 1.30 Uhr am 1. Januar Feuer, nachdem das Personal Wunderkerzen auf Champagner-Flaschen angezündet hatte.
Im „Le Nouvelliste“ sagte der Besitzer des Lokals nach dessen Eröffnung im 2015, er habe einen grossen Teil der Renovation der zuvor leer stehenden Bar selber erledigt.
Als Exit gab es dort nur eine Innentreppe. Ob es noch einen anderen Not-Ausgang gab und dieser allenfalls verschlossen war, wie in den sozialen Medien umgeht, ist nicht klar.
Die Gemeinde Crans-Montana hat eine eigene Einheit, welche die Einhaltung der Brandschutz-Vorschriften kontrolliert.
Diese stelle unter anderem die „protection contre l’incendie et les éléments naturels“ sicher, steht auf der entsprechenden Homepage. Was hatte sie genau geprüft?


Gelten die Gesetze auch in der Hochsaison und wenn man gut vernetzt ist mit dem Walliser Polit-Establishment? Frage für einen Copain.
Nein, nur für Üsserschwizer und Grüezeni.
In der Walliserkanne wurde wegen nichts gehandelt, mit bleibenden Folgen…
Diese Brandkatastrophe war verheerend. Mein Beileid an die Opfer, die Verletzten und die Angehörigen. Aber trotz der kontroversen Diskussionen. Etwas scheint sich heraus zu kristallisieren! Die Brandschutzanlagen waren völlig ungenügend. Nur einen
einen Ausgang für soviele Leute??? Wieso gab es keine oder keinen Notausgang? Offenbar waren die Materialien an der Decke völlig ungeeignet da billig und sehr schnell entzündbar!!
Dass sich das Feuer explosionsartig ausgebreitet hat spricht für diese Tatsachen.
Seit Eröffnung des Lokals hat wohl niemand eine Branschutzkontrolle durchgeführt.
Es ist schon ein Bisschen unfair, auf den Walliser Politikern und Beamten rumzureiten. Dabei sind diese Vorreiter in Sachen Deregulierung und Gewinnmaximierung. Auch in Sozialer Sicht sind sie ganz vorne bei der Externalisierung von privaten Risiken mit dabei, damit jede Person in Ruhe schlafen kann, während der Rubel rollt.
@Kollege vom Copain, sie haben den HüGrü (Hüärä Grüezeni) vergessen.
Wallis=Korrupte Vetternwirtschaft!
Erst kassieren, dann wegducken: Nach den tragischen Todesfällen junger Menschen wurden kritische Stimmen einfach durch Blockieren auf Facebook und Instagram zum Schweigen gebracht. Berechnender geht es kaum.
Es geht um den Tourismus in der Schweiz.
Es wäre schlimm, wenn die Gewinnsteigerung in Crans-Montana nächstes Jahr ausbleiben würde.
Wirklich schrecklich für alle Familien. So etwas darf in der Schweiz einfach nicht passieren. Da wurde auf allen Ebenen versagt. Das dies so ist sieht ein „Blinder“. Hätte der Bundesrat „Eier“ würde er hinstehen und sagen es tut uns leid die Behörden tragen eine Mitverantwortung und wir klären die Umstände und die Verantwortlichen lückenlos auf.
Aber eben „Eier“ müsste man haben …..
Ein peinlicher Auftritt vom Bundespräsidenten, Herr Parlemin würde jetzt kaum noch mit einem Rekordergebnis gewählt werden.
Junge Menschen verlieren ihr Leben, und als Reaktion folgt digitales Wegsperren statt Aufarbeitung. Das Blockieren von Facebook- und Instagram-Accounts wirkt nicht wie Überforderung, sondern wie eiskaltes Kalkül.
Abschalten wird nichts nützen, Bilder gibt es reichlich und die Behörden können sicher auf die gesperrten Accounts zugreifen. Keine Firma wird sich dem widersetzen, unabhängig von der Rechtslage wäre der Reputationsschaden immens.
Es ist einfach nur grotesk: Jugendliche sterben in einem völlig überfüllten Lokal, und trotzdem sitzt niemand in U‑Haft. Bei jedem kleineren Delikt wird sofort durchgegriffen aber hier, wo offensichtlich massive Sicherheitsfragen im Raum stehen, herrscht plötzlich lähmende Zurückhaltung. Für die Angehörigen wirkt das wie ein Hohn. Wie lange will man noch warten, bis endlich jemand Verantwortung übernimmt?
Seien Sie bitte solidarisch mit den Opfern, und stellen Sie kritische Fragen erst dann, wenn sich die Walliser Behörden auf eine gemeinsame Verteidigungslinie geeinigt haben. Merci!
Danke für den Hinweis. Ich wusste nicht, dass Solidarität jetzt bedeutet, Behörden beim Schweigen zu unterstützen.
Die Angehörigen sollten evtl. auch besser auf ihre Goofen aufpassen!
@ Lö Walä dankt : Interessant, wie schnell Kritik plötzlich als unsolidarisch gilt, sobald es unbequem wird. Man könnte fast meinen, Schweigen sei hier politisch erwünscht.
Das wusste ich auch nicht, aber so wurde es an den PKs kommuniziert. Es würde mich sehr erstaunen, wenn sich das heute um 15 Uhr ändern würde.
In der Walliserkanne wurde wegen nichts schmerzhaft durchgegriffen…
Als problematisch erweist sich insbesondere die Antwort der Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud auf die Frage eines Journalisten zur Breite der Treppe im Fluchtweg. Ihre Einschätzung, wonach die Breite individuell wahrgenommen werde und daher relativ sei, erscheint unzureichend und wirft erhebliche Fragen auf.
Dutzende Personen wurden bereits vernommen, heisst es aus Italien. Ein sichtbarer Wille, etwas aufzuklären. Im Wallis hingegen scheint man sich darauf spezialisiert zu haben, die Hände in den Schoss zu legen und das Schweigen als Schutzschild zu benutzen. Die Ermittler wirken wie Statisten im eigenen Verfahren anwesend, aber ohne erkennbare Funktion.
Und so schlampig hat auch Viola in Bern gearbeitet.
Das ist der Walliser Filz. Vertuschen, Schmieren und vergessen.
Die Angehörigen hatten halt ihre Goofen besser erziehen sollen.
Selber schuld.
Ja das ist eine Strafe für die Schweiz
Sie wird gerichtet.
Nächster Schritt: Wirtschaftskrise, Depression und Kollaps.
Deus vult.
Korsische Zustände, reine Profitgier.
Sorry, natürlich gilt grundsätzlich Unschuldsvermutung, aber es handelt sich um ein französisches Pärchen (Fluchtgefahr??), die das Lokal betreiben und letztendlich die Hauptverantwortung tragen , und es ist klar, dass hier einiges nicht stimmte, mit minderjährigen Gästen, mit mutmasslichen Mängeln beim Brandschutz(siehe Fotos) etc. im Kontext mit dem katastrophalen Ereignis. Wäre hier nicht Untersuchungshaft angebracht??
In der In der Luzernerzeitung kann man lesen: „Die abgebrannte Bar «Le Constellation» in Crans-Montana war bekannt dafür, auch Minderjährige ohne Ausweiskontrolle reinzulassen.“
Laisser-Fair-Style: Man wusste es und hat es entsprechend genutzt. Was Kontrollen und Vorschriften betrifft, sind die Walliser sich gegenüber für eine grosszügige Auslegung bekannt.
Jetzt ist aber gut, Herr Hässig. Sie haben jetzt genug mediales „Kapital“ aus diesem schrecklichen Unglück geschaffen. Seien wir doch ehrlich: die Opfer sind Ihnen Schweissegal. Ihnen liegt einfach daran, möglichst viele Klicks aus einer Story zu generieren.
Warum klicken Sie dann? Gehen Sie spazieren, das beruhigt.
Frank, kannst dich ja bei deiner Mama ausweinen gehen!
Heute keinen Termin beim Eingliederungsberater?
@Frank P: Genau, und es sind deren 8 Beiträge, teils spekulativer Art. So auch Kommentare, welche der Kategorie Vorverurteilung oder gar dem Bashing der Walliser zuzuordnen sind, von Blödel-Kommentaren abgesehen. IP muss die KI-Zensur ausgeschaltet haben und nähert sich derart dem Blick-Niveau.
M e d i k a t i o n sofort drastisch
erhöhen, die Allgemeinheit dankt!
@FRANK & SINA aus der TATRA
Danke FRANK dass sie diesen
„skandalösen“
SUPERGAU
TOTSCHWEIGEN
MÖCHTEN
Danke an Inside Cransmontana
Für den Kampf gegen die
Korrupten Mächtigen Eigenverantworlichen fleissigen Gastro-Gnomen im
Höllenflug
Er übt Systemkritik.
Leute wie Sie wollen doch, dass alles immer schlimmer wird.
Wie viele Schekel oder Silberlingen kriegen Sie dafür?
Auch Jugendliche haben Selbstverantwortung zu tragen, sie bestimmen selbst
– ob sie in eine dichte Menschenmenge gehen
– ob sie in ein sichtbar überfülltes Lokal gehen
– ob sie eine Pille mit unbekanntem Inhalt schlucken
– ob sie Alkohol konsumieren
-…
Interessant, wie schnell aus Minderjährigen plötzlich vollverantwortliche Erwachsene werden, sobald es darum geht, Schuld von Veranstaltern und Aufsichtspersonen fernzuhalten. Die Jugendlichen hätten dort nie sein dürfen – Punkt. Verantwortung beginnt bei denen, die sie trotzdem hineingelassen haben.
Die Jungen haben keine Vorbilder mehr.
Welche Selbstverantwortung?
Die Boomer haben diese Idee über Bord geworfen.
Krass.
3. Welt. Land Schweiz. Vallis.
Und Bereicherung im Vordergrund.
Wann wird Bärn aktiv? Die Walliser schützen sich untereinander.
Parmelin die N i e t e, wird nie und nimmer aktiv…
An Muppet Show: müsste hier nicht der Basler aktiv werden?
Sogar der Blick ist anständig genug sich zurück zu halten bei der Berichterstattung und die Kommentarspalten nicht zu öffnen… Aber IP…
Watson ist auch offen….
Kannst ja arbeiten gehen wenn dir langweilig ist!
So ein Chabis, Blick ist offen
@ Erich – Schonungslose Information ist jetzt angesagt.
Seit 1985-1990 drangsalieren Behörden die Medienschaffenden zunehmend. Zeitungstitel werden durch Gemeinden und Kantone – finanziert aus Steuergeldern – konkurrenziert.
Das hat die Schweiz in eine sehr schwierige Nachrichtenlage gebracht. Der Gipfel der Impertienz und Anmassung gegen die Medienfreiheit steht in Art. 28 StGB: Behördeninformation ist immer straflos!
Wohin dies geführt hat? Die Bevölkerungsentwicklung stockt. Das Vertrauen in den Staat ist lädiert. Die Staatsverwaltung stösst querbeet auf Ablehnung.
Da muss ändern.
Mein Beileid an alle Hinterbliebenen, den Opfern und Angehörigen. Tragisch ist, dass man von „Behörden“ spricht. Nein, es waren einzelne Täter die das illegal bewilligt haben, die bei diesen Behörden arbeiten. Es werden noch viel mehr Tote werden, wenn das mit den 60%+ Verbrennungen stimmt und wohl alle der 80 Schwerverletzten sind ein Leben lang entstellt. Ich hoffe der Bundesrat verfügt eine ausserkantonale Untersuchung durch einen ausserkantonalen Sonderstaatsanwalt, den soviele Opfer (Langzeitschaden wohl über 1 Milliarde CHF) gab es noch nie bei einem Ereignis in der Schweiz!
Das Geschäft der Betreiber florierte, gierig füllte man sich die Taschen mit dem Geld aus dem Verkauf von Alkohol und Tabak an Kinder. Denn das Etablissement hatte im hinteren Bereich des Untergeschosses eine Shisha-Lounge eingerichtet – ohne Baugenehmigung?
Die Betreiber sind nur zu Teil schuld, das sind keine Brandschutzfachleute. Die Haupschuldigen sie die welche die Freigabe der Bar genehmigten hatten. Oder die Bar nicht kontrolliert haben.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, Zitat Lenin.
Alle gemeinsam sind sie B a n d i t e n und S c h u r k en!
Seh ich auch so.Das einzige wo man dem Betreiber anlasten kann ist der Zutritt unter 18 Jährigen plus die Benutzung der Feuerwerkskörper (Wenns den so wäre).
Lass mich raten: gebürtiger Walliser?
Als problematisch erweist sich insbesondere die Antwort der Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud auf die Frage eines Journalisten zur Breite der Treppe im Fluchtweg. Ihre Einschätzung, wonach die Breite individuell wahrgenommen werde und daher relativ sei, erscheint unzureichend und wirft erhebliche Fragen auf.
Ich musste mich fremdschämen, als ich Frau Pillaud zuhörte. Die Frau ist total überfordert und unfähig. Man sollte sie sofort suspendieren.
Beatrice Pilloud hat recht. Wenn man 1000 Menschen fragen würde, die Treppe auf den Nanometer genau zu schätzen, bekäme man vermutlich unterschiedliche Antworten. Da ausserwallisische Messbänder nicht nach walliser Art geeicht sind, kann man die Breite nicht messen.
Wichtig ist: für Walliser Zwecke ist die Treppe breit genug.
„Die erfolgreichen Gastronomen waren in Crans-Montana gut vernetzt“. Übersetzung für nicht-Wallisser: Die Verantwortlichen Beamten und Kontrolleure leiden unter temporäreren Seh- und Hörstörungen, sind aber gut genährt und haben nie ein leeres Glas. Worte wie „Eintritt“, „Ihre Rechnung“ oder „wir sind ausgebucht“ „Untersuchungshaft“ sind Fremdworte.
„Quoi?“, sagte der Inspektor, trank sein Ballon Fendant leer, und machte sich von dannen.
Die Bankrotterklärung an der PK sprach Bände – alle wussten, dass garantiert die Regeln und Vorschriften nicht eingehalten wurden, jeder der Verantwortlichen versucht jetzt, seine Haut zu retten. Eine Schade für die Schweiz.
Alle ab in die U-Haft. Wer zuerst das Maul aufmacht, kriegt einen Strafrabatt von 20%. Wer schweigt, halt noch ein Jahr extra obendrauf.
Dann singen die wie die Kanarienvögel.
Absolut unverantwortlich von Betreibern, Security, und wahrscheinlich auch den Behörden.
Da wir in der Schweiz sind, hat aber niemand etwas zu befürchten bei der Kuscheljustiz hier…
Denkt daran es geht um Milliarden im Tourismusgeschäft.
Wir sollten und darauf einigen, dass sicherheitsmässig alles in Ordnung war und nur eine kleine Verkettung unglücklicher Zufälle diesen Brand hervorbrachten. Es stimmt auch nicht, dass es zuwenige Fluchtwege gab. Sie waren einfach aus Sicherheitsgründen noch nicht gemauert.
Der arme korsische Spitzengastronom sollte durch ein Crowd-Funding unterstützt werden, so dass er diese Saison wieder eröffnen kann.
Was haben 14 oder 15-jährige in einer Bar nachts um 1:30 verloren? Dafür sind einzig und alleine die Eltern verantwortlich! So tragisch die Geschichte auch ist. Den Eltern sollte man links und rechts…
Es braucht jetzt endlich VERHAFTUNGEN!
Das ist man den Opfern und ihren Familien schuldig. 🕯️
So einfach ist das nicht.
Verhaftungen würden ja bedeuten, dass etwas nicht in Ordnung war. So ein Schuldeingeständnis ist nicht gut für den Kurdirektor von Popanz-Montana und es würde dem Tourismus der Schweiz schaden.
Schon aus Kollusionsgefahr (oder Verdunkelungsgefahr) hätten solche Verhaftungen schon längstens vollzogen werden sollen.
Staatsanwältin Béatrice Pilloud müsste von der Aufgabe entbunden werden, um die Unabhängigkeit zu garantieren. Eine ausserkantonale Person bräuchte es für diese Aufgabe, weil das Justizsystem im Valais vorbelastet ist.
@Gerold Ott
Genau. Das ganze Wallis ist durchsetzt von Korruption.
Das Geld wird vom kleinen Kontrolleur unten oder dem Gemeinde-Fürsten entgegen genommen. Der darf das natürlich nicht alles behalten. Sondern es wird dann breit im ganzen Kanton verteilt.
Die ganze Untersuchung muss von A-Z ausserkantonal geführt werden.
Sonst wird es hier nie Gerechtigkeit geben.
Vermutlich sind die Walliser bereits mit Hochdruck daran, Beweise zu vernichten und Absprachen zu organisieren.
Es sieht so aus als würde das Linkedin-Profilbild des Brandschutzbeauftragten von Crans Montana ihn beim Golfspielen zeigen … darunter ein geteilter Beitrag für eine neue Assistenten-Stelle, die ausgeschrieben ist. Man fragt sich, auch wenn nur Vermutungen …
Ich kenne jemanden, der hatte schon wegen (angeblichen) Vergehen, die sich dann als 100% falsch rausgestellt haben, die Kapo für eine HD im Haus. Hier sterben 40 Menschen und die Betreiber des Tatortes löschen seelenruhig alle Social-Media Profile und „tauchen unter“. Was zum Geier heisst hier bitte die sind „untergetaucht“? Leben wir in einer Bananenrepublik?
Was für eine naive Frage.
Das tun wir schon seit spätestens 2001.
Nur noch die Püffer funktionieren in diesem Land
Wir leben in einer Bananen-Republik.
Hat der Rechts-Staat in ihrem Leben schon mal funktioniert?
Die Pressekonferenz muss für die Angehörigen wie ein Faustschlag ins Gesicht gewesen sein. Statt Antworten erhielt man dümmliche Antworten der Stawa zur Breite des Ausganges und stetes Ausweichen, obwohl viele Fakten bekannt waren. Dazu einen Bundesrat, der wie ein Tschumpel Solidarität des Bundesrats verkündete. Was hilft das den Eltern, oder der Öffentlichkeit?
Schon krass es sterben über 40 über 100 Schwerverletzte, es gibt noch und nöcher Hinweise auf Gesetzesverstösse.
Hausdurchsuchung? Uhaft? Nö, machen wir lieber bei Journalisten und Kiffern
Die Geschmacklosigkeit ist zudem, dass für heute kein einmaliger Ruhetag für Ski fahren in Crans Montana herrscht. Sooooo gross wird Solidarität dort geschrieben.
Das Wallis funktioniert eben etwas anders. Wie in Paris rote Ampeln zu rein dekorativen Zwecken da sind, sind im Wallis Gesetze dazu da um umgangen zu werden.
Zudem ist es in der ganzen Schweiz gute Sitte, dass für den Geldadel Gesetze nicht gelten.
Nur ein Beispiel, wie die Rechtsfreie Republik Wallis tickt:
Der Kanton Wallis lehnte 1980 als einziger Kanton in grossem Umfang die Einführung der generellen Sicherheitsgurtpflicht in der Schweiz ab — im Rahmen der Volksabstimmung vom 30. November 1980 über das Bundesgesetz, das das Tragen von Sicherheitsgurten (und Helmen) vorschrieb. Dabei stimmten im Wallis über 86 % der Stimmberechtigten gegen die Vorlage, während die nationale Gesamtabstimmung mit 51,6 % knapp angenommen wurde.
Der Kanton Wallis hat der Schweiz immens geschadet mit seinem Laissez-faire-Schlendrian.
Was haben dekadente Feiern in CM mit der Wirtschaft zu tun?
Es ist völlig klar, woher die Jugendlichen das Geld für diese Party hatten. Man muss nur mal deren Eltern anschauen. Das waren alles Superreiche.
Brandschutznormen gelten auch für Superreiche.
Auch BLICK von Ringier, Walder (n.v.: Corona) & Co. haben nun einen Brandschutz-Experten gefunden, den sie zitieren. Spricht er sachkundig, so leistet doch die Übersetzung durch die Redaktion blamable Erzeugnisse:
– «Akustik» bezieht sich auf das Auffangen und Vernichten von Luftschall. Die Akustikdecke ‚isoliert‘ dementsprechend nicht, wie vielerorts getextet wird, sondern absorbiert.
– «Schall» wird erzeugt durch Vibration. Sie kann durch Schlag auf eine Membrane erzeugt werden, z. B. auf den Boden mit den Schuhen. Isoliert wird er durch eine unterliegende Matte, damit er lokal bleibt.
Auch die heutige Pressekonferenz der Walliser Behörden startet wieder mit Verspätung bzw. später als angekündigt. Einfach unprofessionell.
Die Propaganda beginnt bereits im Titel der PK: „Incendie d’origine indéterminée“. Dabei geht es ja genau darum, abzuklären, warum es gebrannt hat.
Im Wallis, wo Vorschriften mehr als Empfehlungen gelten…
Parmelin und die Tourismus-Lobby sind sich einig: diese Katastrophe war lediglich einer Kette von „incidents fâcheuses“ entsprungen. Alle relevanten Sicherheitsmechanismen wurden eingehalten. Nur die teuersten und sichersten Materialien wurden verbaut (die EMPA bestätigt: in nassem Zustand war es bei Tests sehr schwierig die Schalldämpfung anzuzünden).
Die Kinder in der Bar profitierten von der Crans-Montana-Regel, wonach das Alter von Milliardärskindern doppelt gerechnet werden darf, da diese einen höheren Intellekt haben als Proletariatsschnudergoofen.