Der Waldkauf war eine der letzten Akquisitionen von Roberto Cirillo, einem einstigen McKinsey-Partner.
Für 70 Millionen kaufte der Post-Chef 2023 einem deutschen Prinzen Wälder im deutschen Thüringen ab. Sie sollten die CO2-Bilanz der Post aufbessern.
Die Post sieht in den Wäldern auch wirtschaftliches Potential. Der Holzschlag würde Rendite erbringen.
Ob es irgendwann einmal so weit kommt, ist unklarer denn je.
Bereits ein halbes Jahr nach dem Kauf wurde bekannt, dass die Wälder massiv vom Borkenbefall betroffen sind.

Wieder sechs Monate später zeigte sich: Es ist alles noch viel schlimmer. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) schreibt im Zusammenhang mit dem Thüringer Wald von einem „Intensivpatienten“.
Wegen der Trockenperiode der vergangenen Monate würde der Wald vor einem Kollaps stehen.
Vor ein paar Monaten meldete die Landesforstanstalt ThüringenForst, dass 23 Prozent der Waldfläche derart kaputt seien, dass sie neu aufgeforstet werden müssten.
Was hat da die Schweizer Post gekauft?
„Wir haben diese Entwicklung erwartet und handeln entsprechend“, schreibt die Post.
Im Nachhaltigkeitsbericht der Post liest man gar nichts von Borkenkäfern oder kaputten Waldflächen. Auch nicht von den politischen Widerständen in Deutschland gegen einen Holzschlag in den bedrohten Wäldern.
„Besonders intensiv bekämpfen wir den Borkenkäfer“, so die Post.
Die befallenen Bäume werden seit letztem Jahr verkauft. Das kaputte Holz kann man aber höchstens für Brennholz benutzen.
Eigentlich wollte die Post mit dem Wald des Prinzen ihre CO2-Bilanz aufpeppen. Mit den Holzpellets wird das Gegenteil erreicht.
Das Cirillo-Abenteuer geht noch weiter.
Die Post will die kaputten Fichten mit „klimaresistenten Baumarten wie Douglasien ersetzen“. Bis zum forstwirtschaftlichen Holzschlag benötigen die bis zu 100 Jahre.
Der Wald wird nicht einmal in der Bilanz der Post aufgewiesen. Handelt es sich beim Kauf des Thüringer Prinzen-Walds wenigstens um einen einmaligen Fehlkauf?
Nicht, wenn es nach den Vorstellungen des CEOs gegangen wäre. Cirillo plante nämlich mit weiteren Waldflächen in „europäischen Ländern“ oder in der Schweiz.
So weit kommt es jetzt nicht. Die Wut über den Kauf eines kaputten Waldes gelangte nämlich bis in die höchsten Polit-Sphären des Landes: in den Bundesrat.
„Wir erwarten nicht, dass die Post weiter Wald kauft“, sagte ein verärgerter Rösti kürzlich an der Medienkonferenz.
Wenn man ein Unternehmen ruinieren will, stellt man Ex MacGrinsi Manätscherli ein. Unfähigkeit ist deren Kernkompetenz. Wer sich von diesen Nullen beraten lässt, sollte verbeiständet werden.
…wen interessiert’s?
Wieso lässt die Politik so einen Kauf überhaupt zu?
Das ist doch einfach nur hirnverbrannt.
Gab es da nicht noch einen VR mit dem Obergewerkschafter Levrat als VRP. Der CEO wird den Wald ja kaum in Eigeneregie gekauft haben🤔. Service public vom allerfeinsten🤮.
ich besitze selber wald.
wald ist nur noch hobby.
das weiss aber jeder.
Wenn man bei McKinsey lernt wie man den Buuden telefonische Endlos-Warteschlaufen, FAQ und anderes Kundenabwimmelungsgedöns vertickt, dann wundert auch die Einfältigkeit nicht, mit dem Kauf von Bäumen den CO2-Ausstoss reduzieren zu wollen.
Ein Furz aus dem Hause McKinsey. Riecht entsprechend.
Am allerschlimmsten finde ich, dass es Schweizer Firmen wie die Post gibt, die einen Lebenslauf mit Station McK nicht gleich in den Rundordner platzieren. Diese Amis haben seit S’Air selig nichts mehr in der CH verloren. Geschenk an Trump zurück.
Der Wald in Ostdeutschland ist ein Lehrstück von roter SP-Politik.
Simonetta Sommaruga und Christian Levrat haben das eingefädelt und
der Tax-Payer zahlt.
Demnächst werden wir das Netto-Baum-Null-Ziel im Zillbacher Forst erreicht haben.
Douglasien?
Keine heimischen Gewächse, entsprechend geringer der ökologische Wert für Würmer und Insekten usw. und dann auch Vögel usw.
Man sollte diesen Mann anklagen und seine untergebenen Manager fristlos entlassen
Diese Aktion mit dem Waldkauf in Deutschland mit „grenzdebil“ zu bezeichnen würde die Sache nicht ganz treffen. Sie war definitiv „voll debil“.
So abwegig wäre das nicht. Wenn man sich den Schaden anschaut, denn kleptomanische Witzfiguren mit McKinsey-Background in den letzten Jahrzehnten angerichtet haben, dann hätte sogar eine Verantwortlichkeitsklage gegen den Bundesrat Chancen, weil dieser McKinsey nicht schon lange per Notrecht verboten hat.
Im Trump-Zeitalter ist ein McKinsey-Verbot eigentlich Pflicht!
Hat schon jemand mal daran gedacht, dass die Amis McKinsey ganz bewusst den Auftrag geben, die Wirtschaft von anderen Staaten schädigen?
Dieser Kauf wurde von ganz oben, also den SP-Granden, abgesegnet oder gleich eingefädelt. Unsere Linken fühlen sich gut, wenn sie möglichst viele Millionen oder lieber gleich Milliarden ans Ausland verschenken können. „Denn die Schweiz ist unverdient reich.“ An die EU, für Entwicklungshilfe, Demokratie-, Diversitäts- und Nachhaltigkeitsprogramme, Korruptionsbekämpfung in der Ukraine etc. Oder selbst an einen Prinzen, der wohl inzwischen noch nicht von seinem Lachanfall erholt hat.
Entweder völlig verblödet oder korrupt? Maybe beides.
Wir waren oft in Deutschland und in seinen Wäldern. Und staunten. Sehr häufig waren die angeblichen Wälder reine Baumplantagen. Wenn da der Käfer kommt, ist der Teufel los. Aber wenn da ein Prinz erlaubt, ihm
für ein paar Dutzend Millionen einen angekränkelten Baumbestand abzukaufen dann freut sich der Bünzli-Bössli, weil er ein Geschäftli gemacht hat und jetzt ein Bonüssli zugut hat.
Im Süden von Deutschland ist es besser.
Könnte es sein, dass unser Land dilettantisch komplett am Ziel vorbei irre geführt wird?
Er kam, sah und flüchtete. Cirillo a presto.