Der Streit in der hohen Politik um den im Mai vielleicht vermasselten Zoll-Deal ist für die Eliten. Unten im Nebel, bei den KMUs, gehts um Handfestes im Hier und Jetzt.
Die nackte wirtschaftliche Existenz.
Insbesondere bei Bäckereien. Die nächste mit langer Geschichte hat soeben den Laden zugemacht.
Der Widmer-Beck in Langnau am Fusse des Albis und mit einem Ableger in Thalwil musste schliessen.

„Bäckerei-Konditorei Widmer AG in Liquidation“, lautet die neue Bezeichnung im Handelsregister.
„Mit Urteil vom 11.11.2025 hat das Konkursgericht des Bezirksgerichts Horgen über die Gesellschaft mit Wirkung ab dem 11.11.2025, 10.00 Uhr, den Konkurs eröffnet; demnach ist die Gesellschaft aufgelöst“, so der jüngste Eintrag im Register.

Schon zuvor waren Bäckereien plötzlich zur Sterbe-Gattung Nummer 1 im Land der KMU geworden.
Der Limmatbeck, der bei seiner Expansion keine Grenzen kannte, ging sang- und klanglos unter. Viele Kleinere hatten zuvor das Zeitliche gesegnet.
„Fast jede Woche schliesst eine Bäckerei: Was dahintersteckt“, schrieb der Tages-Anzeiger. Die Gründe liegen vor allem im Ausland.
„Innert zehn Jahren hat die Menge an importierten Backwaren wie beispielsweise Fertigteige um die Hälfte zugenommen“, so eine Expertin im Tagi.
Die Bäckereien sind das Sinnbild für die Krise. Der Schweizer Wirtschaft geht es an den Kragen. Rieter bricht in Echtzeit zusammen, Grosse wie Sika müssen schnell sanieren, selbst die Vorzeige-Kühne+Nagel hat Speck angesetzt.
Die Banken könnten plötzlich durch Revolut Federn lassen, die UBS geht möglicherweise nach Übersee – der Hammerschlag für Zürich.
Die SNB hat ihr Pulver verschossen. Die Zinsen sind bei null. Die Bäckereien haben ausgebacken. Das Brot als Kern jeder Gemeinschaft kommt nicht mehr aus fleissiger Familien-Unternehmer-Hand.
Wie immer wird aus einer geschlossenen Bäckerei gleich der Untergang des Abendlandes gebacken.
„Rezession vor der Tür?“ – nein, vielleicht war’s einfach nur schlechtes Management, hohe Mieten und zu viel Gipfeli-Romantik.
Sagt menxxxl aus dem homeoffice heraus..
Die Metzgereien sind schon längstens weg, nun sind die Bäckereien dran. Die üblichen Verdächtigen unter den Grossverteilern haben übernommen. Einheitsbrei ist angesagt. Es ist schwierig geworden, qualitativ höherwertiges Fleisch und Backwaren zu finden.
In Deutschland hat es die besseren Brote als in der Schweiz und sie kosten MASSIV weniger.
Könnte es sein, dass die Kunden, die qualitativ höherwertiges Fleisch und Backwaren suchen (oder sich leisten können), weniger geworden sind?
Ich schwör auf das 1 Franken Brot vom Aldi. Günstig wie bei Loomit in Pattaya!
für einen laib fertigbrot fahr ich mit meinen lasten-velo jeden zweiten tag nach d zum tegut. – die wissen wie brot schmecken muss!
Es sind immer weniger Leute bereit, die Phantasiepreise zu zahlen. Ich streamline auch mein cost-income ratio und kaufe im Ausland ein.
Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass wir Fertigteig aus dem Ausland importiert haben.
Klau-Mi Kühne, eingebürgerter Hanseat (aus Steuergründen!)
das wäre alles mit einem 39%-Zoll nicht passiert!
Die Zeiten ändern sich lieber Lukas. Aldi, Lidl und Denner gemeinsam
mit dem Grossbäcker Aryzta machen den Bäckereien das Leben schwer.
Und der Mittelstand hat immer weniger Geld.
das stimmt!
seitdem gestern die Discounter eröffnet haben, gehen plötzlich die Bäcker baden!
@plötzlitsch und unerwartet: Da ist was dran. Aber warum? Weil viele Menschen immer mehr aufs Geld schauen müssen. Erst wird der Bonus kleiner, im nächsten Jahr bleibt er weg, ein paar KollegInnen fehlen ebenfalls, der Lohn wächst nicht im Gleichschritt mit Preisen, Steuern, Abgaben. Der Job wird unsicherer, vielleicht wandert er aus, nach Osteuropa, nach Asien? Man hält sein Geld zusammen. Und der Zopf vom Discounter ist günstiger und gar nicht mal schlecht.
Wäh! Heisst das, dass die Bäcker bislang nie gebadet haben?
Brot zu essen ist ungesund und macht fett.
Im Grunde ist Brot ein hochverarbeitetes Industrieprodukt in dem altes gelagertes Mehl verarbeitet wird. Guten Appetit!
eben! lasst uns wieder zu Käse und Fleisch-Raclette ohne dieses verdammte Brot zurückkehren!
Brot ist nicht ungesund – im Gegenteil.
Besonders Vollkorn- und Sauerteigbrote gehören zu einer der gesündesten Kohlenhydratquellen. Dick macht Brot nur in Übermenge oder mit sehr kalorienreichen Belägen. Und Brot ist keineswegs grundsätzlich ein „hochverarbeitetes Industrieprodukt“.
Bist wohl ein G r o s s m a u l aus dem grossen Kanton?!
Traditionelles Brot ist nicht hochverarbeitet.
Industriebrot ist stärker verarbeitet, aber nicht automatisch „hochverarbeitet“ im negativen Sinn.
Mehl wird aus Qualitätsgründen gelagert, nicht weil es „alt“ wäre.
Das ist korrekt. Selber esse ich kein Brot
Brot kaufen wir nur für 99 Rappen bei Aldi oder Lidl. In der Schweiz zahlen wir sicher keine überzogenen Preise.
Krass, wie du gleichzeitig Unternehmer und vom Staat finanziert bist. Multitasking ist eben nicht jedem gegeben.
Du nennst dich Millionär, aber dein Lifestyle schreit eher nach Unternehmensberater im Bereich staatlich finanzierter Freizeit. Keine Sorge, das 99-Rappen-Brot passt perfekt Luxus muss ja irgendwo anfangen.
Auch wir Unternehmer lieben eben das Aldi- und Lidl-Brot!
Schaut doch mal wer bei Aldi und Lidl Deutschland parkiert. Alles dicke BMWs und Mercedes. Reich wird man eben nicht, wenn man das Geld zum Fenster hinaus wirft.
Ah, die dicken BMWs auf dem Aldi-Parkplatz schön teuer geleast, während man beim Lidl-Brot echtes Geld spart. Aber keine Sorge, Hauptsache protzen, selbst wenn’s nur auf Pump geht. 😏
Ich wette, nur Deutsche in der Schweiz mit ihren fetten Bonzen-Karren kaufen bei Oldi und Diddl ihre Lebensmittel. Die Schweizer fahren nach Schland zu Tegut!
Welche Schweizer? Gibt ja fast keine mehr..
Soso, EINE Bäckerei macht dicht. Die Anzahl der Bäckereien hat in den letzten Jahren nur absolut minimal abgenommen. Was hingegegn geschieht ist, dass grössere Ketten die Filialen von kleineren Bäckereien, welche z.B. aus Altersgründen und ohne Nachfolger schliessen, übernehmen.
Es gibt noch viele Blödhammel, welche meinen, ein 10-Franken-Brot sei besser als ein 1-Franken-Brot. Solange diese bereit sind Fantasiepreise zu zahlen, sind die Bäcker safe. Danach müssen sie einfach die Margen auf 200 bis 300% senken.
gehen jetzt viele Metzgereien und Bäckereien, sowie viele andere Unternehmen in die Pleite, samt Staaten und Regierungen! Was glauben sie, weshalb hat kürzlich der naive deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz /CDU, per Mausclick viele hunderte von Milliarden neue Euro-Schulden gemacht, um diese zu Sondervermögen zu erklären?
Er hat es deshalb gemacht, weil auch die Deutsche Regierung tatsächlich pleite ist! So wird die Bevölerung getäuscht und belogen. Tatsächlich betreiben diese Staaten und Regierungen Insolvenzverschleppung mit ständig neuer Verschuldung.
Alle lügen+verschleiern ihre Pleite!
Ein Faktor bei den Problemen der Schweizer Wirtschaft wird übersehen. Die Schweizerische Notenbank hat auf Druck der Gewerkschaften und der Exportindustrie den Schweizer Franken gestützt. Das heisst sie hat mit SFr, z.B. Euro gekauft. Dieses Geld fliesst nun zurück in die Schweiz. Aber nicht gleich Verteilt in die Schweiz sondern viel nach Zürich, Genf, etc.
Das führte zum Kaufkraftzerfall der Währung in diesen Regionen. Das sieht man daran, dass man für eine 12m2 1-Zimmerwohnung CHF 1500.- bezahlen muss (Es gibt noch andere Faktor)
Fazit: Es fehlt den Leuten immmer mehr an Kaufkraft.
wird die Schweizer Bevölkerung schon seit, vielen Jahren belogen. Sie können es am Goldpreis ablesen, denn Gold ist das GELD, nicht die Währungen der Banker, die durch Kredit entstehen und Zinsen kosten. Die Währungsmengen (sind die Falschgeldmenge!) werden alle systematisch ausgeweitet, weil sonst die Zinsen an die Banker gar nicht finanziert werden können. Was die betreiben ist ein inflationär wirkendes Kreditschneeballsystem, deshalb werden die Preise (die Löhne nicht!) parallel zur Vermehrung der digitalen Falschgeldmengen ständig an angepasst. GOLDPREIS:
1971 = USD 35.- heute ca.4200.-
C.-, Kl.-,Gend.-, Migr.- + Ukr.- Quatsch kostet halt.
Damit hast du dir deinen Examen-Weggen verdient, Walti!
Cassis, Amherd und KKS sind einiges teuerer.
Kühne & Nagel hat nicht nur Speck angesetzt. Die Corona-Party ist
vorbei. Und das ist gut so. Der Fall Kühne & Nagel hat wenig mit dem Bäckerei Sterben zu tun.
Hauptgrund ist wohl eher der gesunde Lifestyle— auch ich esse morgens lieber Haferflocken mit Früchten.
Viel wichtiger ist, dass wir solidarisch mit dem Bundesrat und Parlament die Milliarden an Selinski weiterhin überweisen.
Der Selinski hat in seinen Villen an der Cote d’Azur und in Paris und London ganz andere Probleme als Bäckereischliessungen oder fehlende, bezahlbare Wohnungen für den Schweizer Mittelstand.
Die Prioritäten werden eben schon richtig gesetzt von Cassis, Jans und Co. Und die Pensionierten sollen sich übrigens schämen die 13. AHV zu bekommen, anstatt diese an die Ukrainischen Selinski-Helden zu spenden.
Hört mal auf mit diesen Subventionen und Schutzzöllen….kein wunder können die Verarbeiter nicht mehr existieren, die Leute gehen auch nicht mehr in 7 Läden als Normaler Beck hast du ausgeschissen. Entweder bietest du etwas was zieht oder du exportierst ein Qualitätsprodukt, die Schweizer Bauern sind so dumm, sie habe angst vor Chlorhühner und Ami Rindfleisch und verweigern den Wettbewerb obwohl Sie weltweit für Ihre Produkte das 10 Fache bekäme in China kaufen Sie abgepackte Luft in Japan Einzelfrüchte gebt dem Armen billigen Food und verkauft die Qualitäsprodukte an die Weltweite Oberschicht
Vermutlich bin ich schuld. Ich backe das Brot seit Jahren selber, aber immerhin mit Brot aus einer Schweizer Mühle.
Naja, kein Wunder wenn das Brot schon vor dem Backen gemahlen ist;);)
Die Wirtschaft funktioniert nun mal in Zyklen. In den 2000er Jahren schlossen viele Bäckereien. Damals oft wegen Nachfolgeproblemen aufgrund der unattraktiven Arbeitszeiten und dem geringen Verdienst.
Gut 10 Jahre später kam es zu einem Revival. Viele Ketten expandierten, weil das Konsumverhalten sich geändert hatte und die Leute das Mittagessen beim Bäcker kauften. Die zentrale Produktion konnte die unattraktiven Arbeitszeiten mindern.
Der Homeoffice-Trend verstärkt durch den Lockdown brach diesen Trend wieder. Die Hoffnung auf eine Rückkehr zum vorherigen Niveau endet immer häufiger.
Frage was macht z.B. die Bäckerei Wimmer im knallharten Wirtschaftsumfeld in München besser?
https://www.baeckerei-wimmer.de/ueber-uns/
Bei einem veränderten Marktumfeld (CH-Markteintritt Aldi, Lidl usw) hätten sich die Bäcker Neu positionieren müssen. Die sehr stolzen Bäcker und ihre noch stolzeren Verbände hatten dazu seit September 2004 Zeit. Dieses Geheul ist einfach überflüssig. Sorry
Aldi und Lidl haben Milliarden Schweizer zu Tegut nach D getrieben!
Sie sind es gewohnt für gute Ware wenig zu bezahlen.
der lauf der dinge, althergebrachtes geht, neues kommt. kleine bäckereien sind zu wenig effizient im vergleich zu den grossindustriellen. als nächstes kommen dann die apotheken an die reihe.
Hat dich die Spitex heute wieder vergessen?
Dies ist (leider) eine Folge vom heiligen Glauben ans Wachstum. Nur die unzähligen kleinen Krankenkassen halten wir künstlich am Leben, und wundern uns über die explodierenden Gesundheitskosten.
Aber der Bäckermeisterverband kann leider den Quali-Unterschied zwischen einem 99 Rappen-Brot, sonstiger Aufbackware und einem feinen Swiss Hand Made Brot nicht konstruktiv darstellen. Das Brotpreis-Gejammer geht vor Stolz an der Facharbeit. Kein Gütesiegel, keine Auflistung der besten Inhalte, keine Zeit-Modelle der langen Herstellungzeit, nix nada zero. Es fehlt in der Formulierung und Verteilung der klugen Botschaft des feinen Brot backen …
Der Punkt ist: nicht jeder Kleinbetrieb produziert solides Handwerk, sondern quasi gleiche Qualität wie Aldi, aber zum vierfachen Preis. Da entscheidet drr Markt.
Schaut euch mal die Preise an den Weihnachtsmärkten an. Birreweich!! Für eine Plastikbratwurst CHF 10.00, aber im Aldi für CHF 1.50 eingekauft.
das 10er-Pack Plastikeumel gibs bei Aldi für CHF 2.50 und ist aus Rumänien importiert. Bon Appetit auf deinem Weihnachtsgang!
Ich meine, wer Pony’s mag …
@Knecht Albrecht:
Fleisch von Pferden und Ponys ist gesünder als Fleisch von Mastschweinen und Antibiotika-Rindern. Und was für Rumänen gut ist, kann doch für Schweizer Rappenspalter nicht schlecht sein.
nicht GELD. Die Banknoten sind nur Schuldscheine gegen Bankzins! Alles ist Täuschung, natürlich auch die Zahlen, welche mit Kreditkarten+Handys digital übermittelt werden. Es werden nur betrügerische Datensätze übermittelt, die doch garcnicht mit GELD gedeckt sind. Wenn ihr immer noch so naiv und blöd seit, und glaubt, die Bankkonten seien mit GELD gedeckt, dann ist euch nicht mehr zu helfen, denn die Banken sind mit ihrem wenigen Eigenkapital gar nicht in der Lage, die Kontoguthaben zu decken. Alles beruht auf der Grundlage der Täuschung weil auch Medien+Regierung das Volk nicht informieren.
Die UBS geht garantiert in die USA… wird die Bombe noch vor Ende Jahr platzen? Dann hat der BR aka KKKS (Katastrophen KKS) zig weitere Tausend Angestellte auf dem Gewissen… zusätzlich zu jenen des 39% Zollhammers…. und es wird diesem unfähigen BR so weitergehen…
Das Problem ist das folgende, „normales Brot“ in anständiger Qualität liefern die grossen Detailhändler immer besser. Die „Dorfbäckereien“ differenzieren sich da immer weniger. Aber, es schiessen kleine innovative Bäckereien aus dem Boden, die mit Sauerteigen das oberste Qualitätslevel neu definieren. Und die florieren. Ich kaufe mein Brot auch bei solchen. Die „Dorfbäcker“ haben das verpasst, die kleinen wie die grösseren.
Geschmack ist nicht jedem gegeben. Wer ein Aldi-Brot mit einem Bäckerbrot vergleicht und keinen Unterschied findet, dem ist nicht zu helfen. Beim echten Bäcker wird ein Teig stundenlang bearbeitet resp. ruhen gelassen und nicht mit chemischen Zutaten schnell geknetet und gebacken. Aber eben – Geiz ist geil und geschacklos
Wer betreibt denn da Zensur?
Wenn da über dem Kommentar geschrieben wird:
“Wartet auf Freigabe“, dann bedeutet dies nichts anderes, als das Zensur betrieben wird, und man seine Meinung nicht mehr frei veröffentlichen darf, ausserdem werden so Kommentare zeitlich illegal absichtlich zurückgehalten (bis zu einer willkürlichen Freigabe), damit sie nicht gelesen werden.
Das ist nicht in Ordnung. Die freie Meinungsäusserung gibt es auch in der Schweiz nicht!
das stimmt so nicht!
ich habe meinem Schweizer Nachbarn heute schon fünf Mal gesagt, dass er ein Depp ist. Wo bitte ist da Zensur?
Meine Eltern haben es noch vor der Krise in die Pension geschafft. Gründe für das Bäckereien-Sterben: Stark erhöhte Stromkosten sind der Hauptgrund. Daran sind einzig und allein unser Strombarone/-lobbyisten schuld, welche sich seit der Pandemie die Taschen gefüllt haben. Die Pandemie hat ihr übriges getan. Dazu kommen immer höhere Mieten, höhere Rohstoff-Preise, Konkurrenz durch Grossverteiler mit Fabrikware zum Aufbacken (hier kann man einfach nicht mithalten) und Konsumenten, welche nur beim Grossverteiler kaufen. Nur Qualität allein reicht nicht mehr. Perfekter Sturm. Adieu Bäcker-Handwerk
Aber den deregulierten Stromvertrag mit „on the spot“-Preisen, weil er ja soo viel billiger ist, hat der Wirtschaftberater abgeschlossen, oder?
Da Bäckereien Strom-Grossverbraucher sind, hatten die schon lange vor der Strommarkt-Liberalisierung etwas bessere Stromtarife. Bei den Preisanstiegen in den letzten Jahren wird aber die Marge weggefressen. Je nach Gegend waren die Preisanstiege DEUTLICH über den 39% (US-Zoll), welche momentan ein KMU nach den anderen in den Ruin treibt. Dazu noch überall sonst höhere Kosten. Da die Kundschaft besonders beim Brot sehr preissensitiv ist, kann man eben nicht einfach die Preise erhöhen – wie es sonst in den letzten Jahren ALLE gemacht haben! (Stichwort: Gierflation)
Brot aus der Bäckerei ist einfach eine Bequemlichkeitsausgabe, ähnlich wie der Räderwechsel in der Garage statt zuhause. Durchaus legitim, aber mit einem effizienten Ablauf kriegt man das auch selber zeitsparend hin. Dinkel und Roggen im 5- oder gar 25kg-Sack von einer Schweizer Mühle ins Haus geliefert, im Teigrührer geknetet und im eigenen Ofen gebacken schlägt jedes kommerzielle Brot, Laugenweggli oder Zopf, von Discount bis Premium.
Pensioniert?
Ob die hetzenden Wutbürger, die hier die Ukraine, die „linke Politik“ oder was auch immer für alles verantwortlich machen, ihr Brot beim Bäcker kaufen? Wann haben sie das letzte Mal eine Bäckerei von Innen gesehen? Wer den Bäcker will, soll ihn beim Einkauf berücksichtigen. Das Gejammer, dass man sich das nicht leisten kann – wegen der Ukraine??? – ist in den meisten Fällen absurd. Wer oft am Flughafen ZH ist sieht, dass wir genug Geld für viele Ferienreisen pro Jahr haben… aber fürs Brot vom Bäcker reicht es nicht? Absurd!
Aber in Langnau und Thalwil hat es doch genügend Parkplätze?
Wie viele Bäckereien gibt es am Paradeplatz?
Google hilft..
Es gab das gleiche auch schon vor ein paar Jahren bei den Molkereien. Und den Mühlen. Und den Detailhandelsläden.
Das Konsumverhalten ändert sich. Und auch die Mitarbeiter.
Und das ist per se nicht schlecht: Wer will denn noch um 4 Uhr in der Nacht in der Backstube stehen?
Die Industrie verdrängt das Handwerk und zwar überall. In selten schöner Übereinstimmung sagen alle, wirklich alle: „Ja, ich muss eben auch auf’s Geld schauen!“ Die Industrielle Revolution frisst die angestammten Berufe weg. Auch mein eigener wird verschwinden, da mache ich mir keine Illusionen.
Ein grosses Problem bei Bäckereien sind die explodierten Strompreise. Diese fallen bei den Produktionskosten massiv ins Gewicht und die Betriebe haben kaum Möglichkeiten, dies zu kompensieren, da die Schmerzgrenze für die Kunden bei Preissteigerungen erreicht ist. Die Politik muss die Versorgungssicherheit und die Senkung der Stromtarife priorisieren, sonst serbelt unsere Wirtschaft komplett ab.
Ich wollte die Liberalisierung des Strommarkts ja nicht.
Die Schweiz ist in der Rezession. Seit Monaten werden täglich Mitarbeiter entlassen. Es ist beängstigend.
An dieser Monetarisierung eurer Selbstbespassung durch IP, sind da eigentlich auch die woken Links-Grünen daran Schuld, oder ist das nun diese Wertschöpfung von Rechts?
Verwaltungen von Bund und Kantonen wachsen munter weiter. Von Steuergeldern garantierte Langzeitstellen mit sicherer Pensionierungsperspektive.
Im Widerspruch die Bürokratie, die abgebaut werden soll, aber munter weiter wuchert. Einzureichende Formularsätze werden plötzlich um zwei Seiten mit einigen neu zu liefernden Angaben umfangreicher, obwohl die Details den Verwaltungen bereits bekannt sind. Die Verwaltungsangestellten müssen beschäftig werden. die Arbeiten soll aber der Bürger erledigen.
Bitte, bitte, IP gib mir die Freigabe, ich will nicht immer im Gefängnis der Zensur enden.