Mitten in der Sommerhitze explodierte der Fall Laurent Freixe. Der Nestlé-CEO hatte eine interne Affäre.
Nicht zum ersten Mal. Die Story erschien an einem Sonntagmorgen in der Ferienzeit, sie wurde bis heute fast 110’000 Mal auf Inside Paradeplatz aufgerufen.
Platz 1.
Zwei Monate später verstarb aus dem Nichts der beliebte Zürcher SVP-Nationalrat Fredi Heer. Um Mitternacht im Zürcher Arbeiter- und Ausgehviertel Chreis Cheib.
Dieser Artikel kommt auf über 86’000 Aufrufe im 2025.
Aufsehen erregte der Suizid eines Raiffeisen-Bankers, der zum Abschied Vorwürfe an seine Chefs erhob.
Der Bericht erschien Ende Juni. Gegen 72’000 Mal geklickt.
Hinter den drei „farbigen“ Stories folgte eine Einschätzung zu Karin Keller-Sutters Eigenmiete.
IP ist
Die wollten die Stimmbürger weg haben, doch die Finanzministerin möchte die Zitrone noch maximal auspressen.
Die zweite Frau, die zu reden gab auf IP und es auf Platz 5 schaffte, war Yaël Meier, soeben in Tages-Anzeiger und NZZ prominent erschienen. Sie ist berühmt, zahlt aber tiefe Löhne.
Es folgten Artikel zu einem Ruag-Manager, der in Deutschland Armee-Material verklickerte, sowie zu einem Ferrari-Händler aus dem Baselbiet mit langem Rechtsfall.
Auf Platz 8 die führende UBS-Geschichte, sie drehte sich um die CS-Integration, bei der es zwischendurch geholpert hat. Auf Platz 9 landete Autor Beni Frenkel mit seiner Topstory über SRF-Sparmuffel.
Schliesslich noch die meistgelesene News-Story aus dem Stall Migros; diese drehte sich überraschenderweise um einen Abgang nicht beim Orangen Riesen, sondern bei Discount-Tochter Denner.
Der Artikel kam auf 55’000 Views.
Insgesamt legte IP 2025 zu. Die Seitenaufrufe stiegen um rund 29 Prozent. Die Zahlen beruhen auf der Auswertung des eigenen Systems (WordPress). Bei Google Analytics (inkl. Landingpage) waren es 50 Millionen Views, dort beträgt das Plus 13 Prozent.


In den Top 10 genau noch 2 Artikel mit Bankbezug, die CS/UBS genau einmal auf den hinteren Rängen.
Mach aus dem Blog endlich, was er ist. Ein Platz für Altweiber-Geschwätz und Boulevard auf der untersten Stufe.
Die Anzahl Seitenaufrufe als Kennzahl für den Erfolg zu nennen (und sonst keine Angabe zu weiteren Treibern) ist schon fast erbärmlich.
Darum, IP umbenennen in Glanz und Gloria, dann brauchts effektiv keine Recherche mehr.
Ein gutes, hoffentlich letztes neues Jahr
echt arm, wenn man nicht zwischen klicks und views unterscheiden kann.
wer hat eure Bude nur programmiert? Ein zweijähriger Schimpanse ist da begabter.
Für mich sind nach wie vor die Artikel über die Firma SIX (nicht Six) das Highlight. Bitte weiter dran bleiben. Merci und en guete Rutsch
klar, als SIX-in-the-City Fan erregst du dich wahrscheinlich an jedem ATH. Wo andere sich an Bildern erfreuen, leckst du Diagramme …
wow! Phänomenal!
es soll in der Schweiz tatsächlich noch Märchenerzähler geben, die substanzielle Geschichten erfinden. Drama und Komödie. Doch der Schweizer Humor sucht immer noch seine Fans!
schade dass die Geschichten von Hans Geiger nicht unter die Topf Ten gelangt sind.
Der eremitierte Prof hätte es wahrlich verdient!
zum Glück ist mein Mann nicht Journalist (oder Zeitungsbudenbetreiber)
Ein grosses Dankeschön an die gesamte Redaktion von IP. Ich bin selbst noch jung und arbeite seit meiner Lehre bei einer Schweizer Grossbank. In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten und Einblicke in verschiedene Bereiche zu gewinnen sowie aktiv mitzuwirken. Dennoch stelle ich fest, dass der Stolz auf die Branche zunehmend schwindet. Nichtsdestotrotz möchte ich mich nochmals herzlich bei Ihnen für Ihre Arbeit bedanken.
So wird es nie langweilig 😉
Schleimer!
Und wieviele super provisorischen Verfügungen hat die Staatsanwaltschaft verfügt?
Absolute Nr. 1
Es guet‘s Neus🎉
es ist unerträglich, dass IP immer mehr als Sprachrohr von allerlei Putin-/Kreml-Freunden missbraucht wird!
Vielen Dank, Herr Hässig. Ihre Berichterstattung ist das, was Journalismus sein soll: Unbequem, unterhaltsam und auf Basis eigener Recherche.
Beni Frenkel macht sich gut. Noch nicht auf ihrem Niveau, aber er wird besser.
Die Gastautoren: Hier würde ich mehr auf Qualität setzen. Manche wirklich TOP (der Clausewitz-Militäranalyst und Geiger), andere NAJA (Stöhlker oder all die Lebensberater). Stöhlker soll doch einfach 1x pro Quartal was Gutes schreiben. Nicht alle 2 Tage einen unausgereiften Schrott.
Aber nochmals: DANKE!
Stöhlker sollte vor allem nich immer nur diffamieren und miesmachen , noch besser wäre, wenn er nicht mehr schreiben würde.
@ Ein Fan: Stimme Ihnen zu 100 Prozent zu. Bezüglich Stöhlker sogar 200 Prozent! 😉
Oh mein Gott….Beni du armer Wicht musst einen selbstlobenden Kommentar schreiben? So schlimm? Gute Besserung!
Machen Sie weiter so, Lukas!
Ich bedanke mich bei den vielen Kommentarschreibern. Ihr zeigt mir wie die Schweizer Banker ticken – das ist für mich unbezahlbar.
Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Wünsche auch Ihnen einen guten Rutsch, viel Erfolg und Gesundheit! Auf dass wir weiterhin von Ihnen lesen und „lernen“ können. Der Panama Kanal schütze Sie!
Ach, Panama Papers kriecht also wieder aus seinem digitalen Versteck.
Man merkt: Auch zum Jahresende bleibt die Selbstüberschätzung stabil wie ein Schweizer Uhrwerk nur leider ohne deren Präzision.
Diese ewigen Belehrungen darüber, „wie die Banker ticken“…
Wenn Oberflächlichkeit eine olympische Disziplin wäre, hättest du längst Gold, Silber und Bronze im Regal.
Und dein Neujahrsgruss – rührend.
Für 2026 wünsche ich dir vor allem eines:
dass wir vielleicht endlich weniger von dir lesen müssen.
Das wäre für viele tatsächlich ein Geschenk, das unbezahlbar bleibt.
Lukas sollte wieder mal realistisch werden statt Schrott zu predigen.
Ich finde IP einfach gut. Unabhängig und ohne Tabus, schiesst und trifft in alle Richtungen. Einen Guten Rutsch!
Übrigens, wissen alle wieso die Chinesen keinen „Guten Rutsch“ wünschen? Sie können das „R“ nicht aussprechen. (Ich weiss das ist ein gerecykleter alter Witz)
Die Themen 2025 beschreiben den Niedergang der Schweiz. 2026 wird schlimmer.
Ohw ouw, ich rate dir sofort auszuwandern bevors verboten wird. Mich nimmt kein Land mehr auf. Gruss vom Benny.
Ich finde es ist eine gute Mischeung aus mehreren Bereichen, Geo-Politik, international, national, lokal, wobei vieles was lokal passiert mit dem internationalen verbunden ist, z.B. die Banken und Pharma.
Vor allem bereichernd finde ich die Kommentare von den Herrschaften hier sehr informativ, verschiedenen Ansichten, Meinungen, Informationen, die man vorher nicht kannte, manchmal Insider-Wissen, usw.
Ich finde die Diskussion, Debatte, Austausch sehr wichtig in einer Gesellschaft, und IP ist ein Medium das dazu beiträgt.
Gerne mehr als 600 Zeichen erlauben!
Allen ein frohes neues Jahr!
Und wo/wie ist der Paradeplatz in den top 10 vertreten? Welcher Artikel beruht auf Eigenrecherche?
Das war evtl mal ein Insider Platz mit Primeurs und Eigenleistung. Jetzt ist es ein schlechter Abklatsch der Schweizer Illustrierten – tragisch
aber nur wegen Panama Papers/MarcelPalfner 🙂
Das Abonnement ist per se keine schlechte Idee, es fehlt jedoch an Substanz. Zugegeben, die Recherche kostet.
Sollten Sie auf eine Idee kommen mehr zu recherchieren und dem Beamtenstaat Paroli zu bieten, würde ich ein Abonnement in Erwegung ziehen. Voraussetzung: in dem geschlossenen Teil des InsideParadeplatz, nur von den Abonnenten abrufbar, lassen sich Granaten finden die die Politiker und Staatsanwälte hinter Gitter bringen.
Über Banker und Versicherer zu lästern ist das Eine, den Beamtenstaat anzugreifen etwas vollkommen Anderes.
„In Erwägung ziehen“.
Sicher. Hauptsache gratis, aber beim Kritisieren ganz vorne.
Gute Website, nur zu Isr./Gaz. Total versagt. Beiträge zu Spitalskandalen auch sehr stark.
Schade keine Story von Klaus J. Stöhlker unter den Top Ten.
Stöhlker ist aus meiner Sicht der schwächste Autor auf IP. Nicht weil er nicht schreiben kann. Aber seine Texte sind unfertig.
Er sollte einfach weniger schreiben, aber mehr redigieren, mehr feilen.
@Gia
Aber Stöhlker, der selbsternannte Berater für Öffentlichkeitsbildung konnte offenbar keine Berufsschule besuchen, weil es den Beruf gar nicht gibt.
Stöhlker ist ein trauriges Kapitel und hat als Eingewanderter unser Volk stets als Idioten beschrieben und sich als Klugscheisser gelobt.
Lieber Herr Hässig
Vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz und die vielen spannenden und kritischen Artikel, auch von anderen Autoren. Ich gönne Ihnen den Erfolg von Herzen, Sie sind ein helles Licht in der ansonsten leider erbärmlichen Schweizer Medienlandschaft.
Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr und freue mich auf viele weitere journalistische Knaller im 2026.
Mit besten Grüssen
P. Pfister
Welcher Erfolg? Wenn es einen solchen gäbe, hätte Lukas alles genüsslich ausgebreitet. So bleiben die angeblich gestiegenen Views…die Top 10 der Jahre 2020/2021 zeigen aber, dass die Top Artikel mehr als das doppelte an Views generiert haben.
Für Lukas bleibt zu hoffen, dass er im 2026 die Reissleine findet
Der Blick und Nebelspalter kann Zeitung ,
Beim Tages-Anlüger bin ich gespalten, aber wieder im Aufwind .
Sehr schöne Nachrichten zum Jahreswechsel, Lukas Hässig! Ich persönlich bleibe ein treuer Leser Ihres Blogs und wünsche Ihnen einen guten Beschluss und bleiben Sie Ihrer journalistischen Linie treu, eine unbequeme Haltung ist sehr wichtig.
Eine starke Leistung in 2025. Und viel Erfolg im 2026! Auch da werden die Themen sicher nicht ausgehen.
Für mich ist IP abgeschlossen. Seit dem Jubiläum werden die Beiträge mieser und die Autoren KJS, BF, Geiger uva sind nicht mehr zumutbar. Wenn ich im Bekanntenkreis IP anspreche, heisst es, bist Du jetzt auch auf diesem tiefen Niveau gelandet.
Wenn Sie ihre Befindlichkeit auf die Meinung Dritter – alles Kopfnicker – abstützen, lesen Sie doch den Tagi. Da steht, was recht und gut ist und der linken Bubble zusagt.
Krass wie die Zahlen eingebrochen sind. 2020/2021 hatte Lukas mehrere Stories mit über 200k Views. Die Performance ist ja noch schlechter als die von Ellex!
Herr Hässig , sie können „Hau den Lukas“ definitiv .
Aber ein grosszügiger Mensch, denke ich, sind Sie nicht .
Themen wie der Bankenplatz Ticino und Chez Les Welsch kommen definitiv zu kurz .
Am Paradeplatz wird es eh einsam, Sprüngli, Bosch und ehemaliges Bankverein [das war’s] tun auch nicht ihres ‚daxu‘.
Vielleicht kommen ja bald die Cinesen oder Inder .
Vielleicht liegt es an Ihrem Beziehungs Netz .
Eine zweite Fremdsprache beherrschen Sie ja sicher.
Oder geben Sie es external, pls.
Weitere Ideen können Sie mir gerne Abkaufen, aber Kaffee bezahlen tun Sie nicht gerne…
Super journalismus, womit auch berufssuizid berichtet wird…..normalerweise wird dies totgeschwiegen und kein manager zur verantwortung gezogen, wie in den 90er jahren bei holaro