Was in der Neujahrsnacht in Crans-Montana geschah, lässt niemanden unberührt. Innerhalb weniger Minuten endeten junge Leben, wurden Zukunftspläne ausgelöscht, Familien und Freundeskreise unwiderruflich verändert.
Die Gedanken gelten den jungen Menschen, die ihr Leben verloren haben, den Verletzten, die um ihr Leben kämpfen, und jenen, die nun mit einer Leere leben müssen, für die es keine Worte gibt.
Anteilnahme, Respekt und Zurückhaltung sind geboten. Nichts relativiert dieses Leid.
Dennoch ist es nach der ersten Betroffenheit notwendig, sachlich hinzuschauen. Nicht aus Sensationslust oder für vorschnelle Schuldzuweisungen, sondern um zu verstehen – für die Opfer und für alle, die künftig Veranstaltungen besuchen.
Die bisher bekannten Fakten zeigen einen rasch eskalierenden Brand mit extremer Dynamik, Panik und mutmasslichem Flashover. Die strafrechtlichen Ermittlungen laufen, die Ursachen werden forensisch geklärt.
Was sich in diesen Ermittlungen zeigen wird, lässt sich heute nicht beurteilen. Was sich aber bereits jetzt beurteilen lässt, ist das System, in dem solche Veranstaltungen stattfinden.
Ich habe über Jahre für Firmenevents und Grossanlässe Sicherheitskonzepte erarbeitet und Kontrollen durchgeführt. In vielen Fällen mussten wir vor einer Freigabe eingreifen – nicht wegen theoretischer Risiken, sondern wegen konkreter Mängel:
Feuerlöscher, die nicht funktionierten oder fehlten. Fluchtwege, die versperrt, abgeschlossen oder als Abstellflächen missbraucht wurden.
Notausgänge, die auf Plänen existierten, im Ernstfall aber nicht benutzbar waren.
Besonders heikel ist die Brandlast bei temporären Umbauten: Vorhänge, Dekorationen, Tischverkleidungen, Akustikelemente. Die entscheidende Frage lautet: Sind diese Materialien schwer entflammbar und bewilligt?
Oder wurde aus optischen, zeitlichen oder wirtschaftlichen Gründen ein Risiko in Kauf genommen?
Meine Erfahrung zeigt: Genau hier wird improvisiert. Und genau hier entscheidet sich, ob Menschen im Brandfall eine reale Fluchtchance haben.
Die gesetzlichen Vorgaben in der Schweiz sind eindeutig. Brandschutzvorschriften, Flucht- und Rettungswege, Materialanforderungen, maximale Belegung sowie der Unterhalt von Löschmitteln sind umfassend geregelt.
Die operative Pflicht liegt beim Betreiber. Verantwortung lässt sich delegieren, Haftung nicht.
Doch die Frage nach der Umsetzung bleibt. Im Kanton Wallis basiert der Brandschutz stark auf Eigenverantwortung – ein rechtlich zulässiges, aber politisch gewähltes Modell.
Wer ein System mit wenigen externen Kontrollen etabliert, muss sich fragen lassen, ob dieses System in der Praxis funktioniert. Kontrolle ist kein Misstrauensvotum. Sie ist ein Korrektiv für den Ernstfall.
Behörden legen fest, wie tief und wie häufig kontrolliert wird. Sie entscheiden über Nachkontrollen bei Umbauten und Nutzungsänderungen. Sie setzen Auflagen durch – oder eben nicht.
Politik stellt die Ressourcen bereit, definiert Prioritäten und sorgt für Fachkompetenz in den Vollzugsbehörden. Sicherheit ist kein optimierbarer Kostenblock, sondern eine Grundvoraussetzung für den Betrieb von Veranstaltungen.
Die Tragödie von Crans-Montana ist deshalb mehr als ein mögliches Einzelversagen. Sie ist ein Signal: Wenn mehrere Schutzschichten gleichzeitig versagen, muss das System als Ganzes hinterfragt werden.
Das bedeutet nicht, vorschnell Schuldige zu benennen. Es bedeutet, die richtigen Fragen zu stellen: Wurden die bestehenden Vorschriften eingehalten? Wurden sie kontrolliert? Wurden Mängel dokumentiert und nachverfolgt?
Hatten die zuständigen Stellen die Ressourcen und die Kompetenz, ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen? Und wenn nicht: Wer hat diese Lücken zu verantworten?
Den Opfern schulden wir mehr als Betroffenheit. Wir schulden ihnen eine schonungslose Analyse – und Konsequenzen, die über Symbolpolitik hinausgehen.
Lieber Hr Schneider
Was erwarten Sie von einem vorbestraften Täter im Rotlichtmilieu? Sein Profit vs Sicherheit?
Und die Behörden….Tiefschlaf bzw Augen zu.
Ich habe – wie es scheint im Gegensatz zu Ihnen – ein grundsätzlich positives Menschenbild. Vielleicht täusche ich mich grundsätzlich aber mir tut der Betreiber leid, weil es sich mir so darstellt: da ist ein Mensch, der in jungen Jahren auf der schiefen Bahn war, aber die Kurve bekommt, der anpackt, etwas riskiert, etwas schafft, der aber leider vollkommen ahnungslos bzgl Brandschutz und Feuerdynamik ist, der vielleicht sogar bereit gewesen wäre einen Fachmann zu beauftragen, wenn man ihn darauf hingewiesen hätte, dass es nötig ist. Er ist ein Opfer von laissez-faire und „Eigenverantwortung“.
Ich habe mal mir mal mit einer KI die bestehenden spezifischen konkreten Brandschutzvorschriften ausgeben lassen wie für Ausgänge, Dämm-Materialien, Pyrotechnik, Personenanzahl für eine Bar / Disco in einem Untergeschoss und sie mit den bis jetzt vorhandenen Informationen zum Brand in Crans-Montana abgleichen lassen. Ganz offenbar wurden diese nicht eingehalten.
Worauf bezieht sich der Autor, wenn er sagt, im Wallis habe man ein System mit wenig externen Kontrollen gewählt?
Die zuständigen Behörden haben doch gesagt, dass jährliche Kontrollen durch die Gemeinde vorgeschrieben gewesen wären. (Ob diese tatsächlich durchgeführt wurden konnte man hingegen nicht sagen.)
Oder ist dem nicht so?
@Sander
Dem ist wirklich nicht so!
Der Betreiber der Bar hat selbst Gesagt: Ich hatte drei Kontrollen die letzten 10 Jahre! Und die Decken Verkleidung habe er schon 2015 montiert gehabt!
Also noch Fragen?
Damit können somit auch die drei Fragen des Autor Hr. Schneider alle mit Nein beantwortet werden!
@Rabe
Gut, was der Betreiber sagt halt ich erstmal für unverbindlich. Und dass das Material dort seit 2015 hing ist von Fotos hinlänglich bekannt.
Interessieren tut mich, was der Autor des Artikels konkret damit meint, wenn er sagt, im Wallis seien nur wenig externe Kontrollen vorgeschrieben.
Der Sicherheitsverantwortliche im Kanton hatte beim ersten Statement die Eigenverantwortung hervorgehoben. Nun sagt er: „Er vermutete, dass vielleicht zwischen zwei Kontrollen neue Renovationen ausgeführt und neues Material installiert worden sei.“
Jetzt tauchen Fotos vom Umbau 2015 auf, die anscheinend eben diese Deckenplattenmontage durch den Besitzer zeigen. Das wirft Fragen zur Gründlichkeit der Kontrolle(n) auf. 3 in 10 Jh sagt der Besitzer.
Und genau deswegen stellt sich die Frage, warum das PU – wie es sich aus den Bildern im Netz darstellt – zehn Jahre lang an der Decke hängen könnte.
Entweder es wurde nicht kontrolliert.
Oder es wurde bei Kontrollen nicht beanstandet.
Oder Auflagen aus Beanstandungen wurden nicht umgesetzt.
Von der Antwort hängt nicht nur die Schuldfrage, sondern auch die nach notwendigen Maßnahmen ab.
Es gibt noch andere Fragen, z.B. die nach Wegen und Ausgängen, aber es läuft immer auf die Frage hinaus, ob Quantität oder Qualität von Kontrollen oder ausgeblieben Umsetzung von Auflagen mangelten.
@Tom Schneider & FDS
Alles bekannt, beantwortet aber meine Frage nicht.
Dass nicht richtig kontrolliert wurde, scheint angsichts der Tatsache, dass das Zeugs seit 10 Jahren an der Decke hing, evident.
Aber der Autor des Artikels impliziert ja, dass solche Kontrollen im Walliser System auch nicht vorgesehen seien.
Und das widerspricht zumindest den Aussagen der Behörden und dem Gesetzestext, welche beide davon sprechen, dass jährlich zu kontrollieren ist.
Stimmt es, dass im Kanton Wallis, in der Grundschule Korruption Hauptfach ist?
Ja, sowie auch im Kanton Thurgau
Ja, klar. Heisst aber anders: Mathe!
Ganz am Ende sind lebende oder tote Restaurant-Mitarbeiter mit den Bengalkerzen vermutlich dann die einzig Schuldigen.
Die werden es leider versuchen das ganze so hin zu drehen! Die Toten können sich nicht mehr Wehren. Bleibt zu Hoffen,dass sie damit nicht durch kommen werden und richtig eine auf die Mütze kriegen. Und zwar so, das sie ihres Lebens nicht mehr froh werden und ihnen das Liegen weh tut, weil sie so mit Klagen und Zahlungen eingedeckt werden. Hoffentlich wird mal ein Exempel stationiert. Zeit wäre es langsam wenn die Behörden noch ein bischen Glaubwürdig behalten möchten.
Für die sprühstäbe gelten auch Sicherheitsabstände gemäß Sicherheitsbeilage. 1 m Abstand mindestens von Zuschauer und leicht brennbaren Material ( darf es in einer BAR an der Decke leicht brennbares Material haben ??? ) aber jetzt kommt es in einer vollen Bar ist es unmöglich 1 m Abstand mit dem Sprühstab zu halten zu den Personen beim bringen da ist die Fontäne meistens 20-50 cm weg von den Zuschauer Köpfen. Klar musste das Personal auf Anweisung des Chefs den Champus so präsentieren immer mit dem Risiko das diese 1 m nicht eingehalten werden und zudem waren zu viele Personen im Keller !
Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Ist ja wohl klar, wo die Interessen von staatlichen und staatsnahen Kontrolleuren nun liegen. Jeder einzelne Todesfall ist so tragisch wie jeder einzelne hier. Noch schlimmer die Hilflosigkeit, die Brandopfer beim Sterben begleiten zu müssen. Der aufkommende Kontrollaktivismus ist aber nur ein Zeichen bisheriger Untätigkeit oder von Geldgier. Er wirkt als Ablenkungsmanöver nur entlarvend.
Die Pressekonferenzen wirken arrogant und naiv zugleich.
Die Pressekonferenzen spiegeln den geistigen Zustand der Menschen ab!
… als Schauspieler scheint die „Truppe“ wohl talentiert zu sein.
Die reinste Muppet Show!
… selbst die Blödmänner Leuenberger und Tigrillo konnten das besser!
Gut und recht, was der Autor schreibt. Meiner Meinung steht es auch ausser Frage, dass genügend Kompetenz vorhanden ist.
Die entscheidende Frage ist aber vorab, ob die Verantwortlichen der Untersuchung auch uneingeschränkt WILLENS und UNABHÄNGIG sind.
Dieses Vertrauen muss zuerst geschaffen werden.
Die angebliche „Kompetenz“ ist jeweils an den Pressekonferenzen mehr als nur sichtbar. Zum Fremdschämen!
Man kann selbstverständlich auch alles schönreden !
I n k o m p e t e n z in
Vollendung!
Sehr schön geschrieben. Jedoch kurz und bündig: Hier haben Menschen durch ihr offensichtliches Wegschauen und ‚keine Verantwortung übernehmen wollen‘ 40 Menschenleben und wohl noch viele mehr, die dazukommen werden, verschuldet!
Genug anfassen mit Kuschelhandschuhen!
Untersuchung sofort in ausserkantonale Hände legen und die Betreiber der Bar in Untersuchungshaft.
Es wirkt schon fast clever, dass die Besitzerin sich zunächst im Zürich behandeln ließ, um anscheinend am nächsten Tag möglicherweise mit dem nächsten Flugzeug das Land zu verlassen bzw. zu flüchten.
Und Webseiten wurden anscheinend auch gleich gelöscht.
Ist es nicht langsam gut mit Berichten zu diesem Unglück auf diesem Blog?
Schöner die Kassen nie klingeln, aber nach 3 Tagen ist für die breite Leserschaft hier klar
– was / wie / warum es passiert ist
– wer die Schuldigen sind
– dass der Staat wieder einmal komplett versagt hat
– dass die Leute an den Pressekonferenzen komplette Nieten sind
– dass das Wallis ein Ort ist, an nur Vetternwirtschaft gilt
– dass die Massenmedien bewusst schweigen
Etcetcetc
Fakt ist, ea sind hier Menschen umgekommen, es ist ein Unfall und es hätte überall passieren können. Schweigt endlich
Genau: Es hätte überall passieren können. Ist es aber nicht.
Passiert ist es im Kanton Wallis, in welchem auch Wohnhäuser und Skilifte an stark Lawinen-gefährdeten Hängen gebaut werden …
Wenn Provinzgrössen die Weltbühne betreten, kann es Surreal werden.
Immerhin haben sie jetzt
Ermittlungen gegen die Betreiber eingeleitet.(Dankbare Bauernopfer)
… die Betreiber „durften“ zunächst das Land verlassen bzw. „flüchten“.
Na endlich die Strafanzeige wegen fahrlässiger Tötung wurde auf das Betreiberpaar eröffnet. Ok die Fakten waren eigentlich in den ersten Stunden am 1.1.2026 schon klar. Eine Frage ist berechtigt gab die Staatsanwältin dem Paar einen kleinen Vorsprung Bonus damit diese sich bereits mit Anwälten sich gut absprechen können? Will man die Schuld auf Totes Personal abschieben ? Ich bin gespannt wie das dann so abläuft aber mache mir keine Hoffnungen weil wenn erst nach 2 Tagen Anzeige gemacht wurde dann wird es bis zur Anklage 5-10 Jahre gehen. Im Wallis verjähren viele Fälle ….
Wir schulden den Opfern und vor allem deren Familien Zeit und Pietät, um mit der Situation klar zu kommen. Wir haben einen Rechtsstaat und in dem werden nicht 12h nach einem Ereignis bereits die angeblich Schuldigen auf dem Dorfplatz geteert und gefedert! Es ist wirklich unsäglich wie das Ganze ausgeschlachtet wird und alle Vollhirnis hier das Gefühl haben, sie hätten ein Anrecht auf irgend etwas. Es war ein Unfall, klar ist es basierend auf Nachlässigkeiten passiert. Es hätte in dieser Nacht aber an x anderen Orten auch und trotz Vorsichtsmasanahmen passieren können.
Man kann also von Systemversagen, mit äusserst tragischen Folgen sprechen. Oft führt Gier dazu, dass Eigenverantwortung nicht wahrgenommen wird. Bei einem Thema wie Brandschutz bräuchte es rigorose Kontrollen. Gebäudeversicherungen in anderen Kantonen haben ein grösstes Interesse an Sicherheit, da sie keine Haftungsfälle wollen. Im Wallis ist mal wieder alles anders. Ich empfehle das Büchlein von Maurice Chappaz, „Zuhälter des ewigen Schnees“, zu lesen.
Gier – und die politischen Vertreter der Gier – führen in erster Linie dazu, dass überhaupt mit inhaltsleeren Tarnwörtern wie „Eigenverantwortung“ operiert wird – statt reguliert und kontrolliert.
Wann immer jemand von Eigenverantwortung spricht, dann meint er damit, dass er eben gerade keine Verantwortung wahrzunehmen plant und bei dieser Nicht-Verantwortung auf keinen Fall durch Gesetze und Behörden gestört werden möchte.
Eine Treppe zu verschmälern schafft mehr Sitzplätze und damit Umsatz.
Eigenverantwortung kann man nur auf der Grundlage von Kenntnis wahrnehmen. Wer die Dynamik von Bränden nicht kennt und keine Ahnung bezüglich der Materialien hat, wie rasch sie brennen, welche Gase sie produzieren, wie rasch und wie nachhaltig diese toxisch sind, kann keinen eigenverantwortlichen Brandschutz betreiben. Er wird sich immer verschätzen. Natürlich könnte man einen Fachmann anstellen, aber wenn mir die Kenntnisse fehlen, wie beurteilen ich dessen? Also braucht es ein funktionierendes – und das heißt kontrolliertes – System von Zertifizierungen. Ohne Kontrolle geht es also nicht.
@Urs: Das müssen Sie mir erklären: Wie schafft eine Verschmälerung der Treppe mehr Sitzplätze?
„Oft führt Gier dazu, dass Eigenverantwortung nicht wahrgenommen wird“
Ja, wenn es nur die „Eigen“verantwortung wäre. Es kippt ins kriminelle, wenn hunderte wegen der eigenen Eigenverantwortungslosigkeit zu Schaden oder gar ums Leben kommen.
@FDS: Zur Dynamik von Bränden: Auf Videoaufnahmen erkennt man an der einseitigen Ausbreitung des Feuers, dass die an der Decke montierte Raumbelüftung fatalerweise zum Brandbeschleuniger mutierte.
@Argus: und auch bezüglich dieses Aspekte muss erst der Groschen fallen, dass es sich um eine Gefahrenquelle handelt. Das wird bei Laien häufig nicht der Fall sein. Wer Eigenverantwortung und Freiwilligkeit das Wort redet, muss sich fragen lassen, welche Motivation Betreiber haben einen Fachmann zu beauftragen, wenn der Groschen an keiner Stelle fällt. Es braucht dann keine besondere Gier o.ä. moralische Verfehlung. Auch weil Betreiber selbst in ihrem Betrieb Dienst tun erscheint mir mangelnde Kenntnis viel plausibler ursächlich zu sein als ein moralischer Defekt.
@Sander: dazu kann man anfügen, dass im Mutterland der Eigenverantwortung, den USA, das Prinzip Eigenverantwortung nur deswegen halbwegs funktioniert, weil im Schadensfall hohe – sehr hohe – Geldbussen drohen. Ohne das kann es nicht funktionieren. Nur so bringt man Verantwortliche dazu dreimal nachzudenken, wo es noch Sicherheitslücken geben könnte, ohne dass Sicherheit in Regelwerken formal definiert, vorgeschrieben, kontrolliert und abgenommen wird.
Gibt es diese Grundlage in der Schweiz? Kann Eigenverantwortung (wenn Dritte betroffen sind) funktionieren? Genau.
-richtig: RIGOROSE Kontrollen (nicht bloss bei einem Glas Fendant ! ) Zuerst sollte der Kanton Wallis eine OBLIGATORISCHE Gebäudeversicherung einführen. Sind etwa die vielen Holz-Chalets Schuld daran, dass man es politisch nicht durchsetzen kann ? . . . nur so eine Frage
Crans Montana ist nicht sicher.
Kommt doch so wie es dann immer kommt, wenn Straftäter und Behörden zusammen agieren.
Schuldig wird die auf den Schultern sitzende Kellnerin sein, der Inhaber bekommt eine 10’000 CHF Busse und alle anderen kommen davon.
Wenn der Inhaber wegen fahrlässiger Tötung etc. zu 10’000 Franken verurteilt würde, dürfte die Haftpflichtversicherung Regress nehmen. In diesem Fall wären das mehrere Millionen.
Es ist halt das Wallis.
In fünf Jahren werden zwei Bauernopfer vor Gericht den Kopf hinhalten müssen.
Und die wirklich Verantwortlichen in diesem durchgestochenen Kanton? Waschen ihre Hände wie immer im Fendant.
Es war halt Eigenverantwortung, Stupid!
@Caligua
Da könnten Sie Recht haben!
Die Behörden haben sich nun entschieden die zwei Betreiber der Bar hinzuhängen. Die Kapo Wallis
hat Ermittlungen gegen sie aufgenommen. Und zwar wegen fahrlässiger Tötung sowie fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst die sie ihnen vorwerfen. Diese werden aber nur ,Bauernopfer’sein. Den Verantwortlichen die es zugelassen haben das es zu diesem Unglück kommen konnte, wird natürlich wie immer nichts passieren. Sind wir mal gespannt was rauskommt! Im nächsten Leben
werde ich auch Staats Angestellter, denn dan habe
ich zugleich auch lmmunität
im Ernstfall.
Auch wenn es richtig ist die Betreiber zu verhaften ist es leider festzustellen, dass sie inkompetent sind. Sie wussten wahrscheinlich nicht, wo die Gefahr lag.
Die Frage ist dann: Wer hat die ganze Anlage abgenommen? Niemand?
Eine Bar, die keinen Notausgang hat, wird vermutlich auch vor 10 Jahren keinen gehabt haben. Wieso haben die bisherigen Kontrollen hier weiter den Betrieb bewilligt?
Gemäss Behörden und Augenzeugen gab es einen Notausgang.
Es hat ihn nur kaum jemand gefunden – und gemäss gewissen Aussagen endete er wohl im Treppenhaus des Wohngebäudes, welches wiederum geschlossen war. (Hat dann aber wohl einer aufgebrochen von Aussen und manche von denen gerettet, die den Notausgang gefunden hatten.)
Der einzige Notausgang war die ca. 1.20 m breite Treppe welche durch die Handläufe auf 1.05-1.10 m eingengt war.
Dei Bareigentüber haben den Abgang 2015 von 2.00 m auf dieses Mass verrringert, gut hier zu sehen:
https://x.com/magna_caesar/status/2007177155449671988/photo/2
Gemäss heutiger Info/ Fotos auf Watson (03.01.2026) wurden schallabsorbierende, hochentzündliche PU- Schaumplatten an den Decken bereits 2015 eingebaut! Jeder, auch nicht Brandschutzfachmann, hätte dies sofort merken müssen und eine Deckenkonstruktion nach VKF- Vorschriften einbauen lassen müssen. Die Behauptungen der Behörden, das periodische Kontrollen und allenfalls eine Abnahme stattgefunden habe, ist somit bestritten oder die zuständige Behörde waren gar nie vor Ort. Ein Debakel sondergleichen!
Fachpersonen müssten wissen, dass solche PU Akustik-Schaum-Dämmungen in ganz unterschiedlichen Ausführungen auf dem Markt sind (leider).
So dürften Sie im Baumarkt Ihres Vertrauens eine PU Akustikdämmung in DIN B3 („leichtentflammbar“ und abtropfend) finden, die in der Schweiz als Bauprodukt aus Sicht der VKF BSV gar nicht zulässig sind.
Ein PU Akustik-Panel das „normal“ brennt (B2 / RF 3) oder schwer entflammbar ist (B1 / RF 2) wäre aber absolut konform – und ist ebenso auf dem Markt erhältlich.
Optisch sind die hochgefährlichen PU- von den PU-FR-Matten nicht unterscheidbar!!
Frage, was hilft das den Opfern, In Eigenverantung? Die Behörden machen sich das leicht und schieben die Verantwortung weiter.
Eine einzige Katastrophe, was die Sachlage angeht und vor allem was die schreckliche aussendarstellung der Schweiz betrifft. Es riecht nach Unfähigkeit, Geldgier und Korruption.
Juhui, noch ein Experte der sich mit Platidüden am Drama von Crans Montana abarbeitet und seine Profilierungssucht befriedigt!
Wiederholt wird gesagt, dass die Gemeinden für die Sicherheitskontrollen in der Verantwortung stünden. Dabei stellt sich die Frage, ob solche Gemeinden über das nötige Fachpersonal verfügen? Die meisten funktionieren nach dem Milizsystem, also auch mit Laien. So auch die freiwillige Feuerwehr von Crans-Montana, dessen Kdt selber sagte, dass sie mit der Situation überfordert waren, denn als sie auf den Platz kamen war das erwartete Feuer gelöscht und sie sich hingegen mit den Brandopfern konfrontiert sahen. Offenbar gibt es bei der Feuerwehr bereits Austritte als Folge.
Man kann Externe, Private beauftragen. Eine Straße wird auch nicht von Staatsdienern gebaut.
„Dabei stellt sich die Frage, ob solche Gemeinden über das nötige Fachpersonal verfügen?“ – wenn nicht, dann stellt man halt einen externen Experten ein! Ganz einfach!
Wenn die Besitzer aussagen, dass ihr Lokal in 10 Jahren 3 mal kontrolliert wurde, sagt das alles!
Aber im Wallis scheint das so zu sein, und Korruption ist dort ja auch nicht unbekannt!
Einfach tragisch. Immerhin, die Politiker zeigen Betroffenheit wie immer. Und für die Opfer, welche oft auch Täter sind, wird alles mögliche getan. Und sogar die Polizei ermittelt.
Das Resultat ist schon jetzt bekannt – Fahrlässigkeit. Wie hätten denn die Verantwortlichen wissen können, dass Fluchtwege nicht abgeändert werden dürfen, dass Billig-Kunsstofffdecken und Dekoration wie Zunder wirken und Feuerwerk nicht in geschlossenen Räumen verwendet werden darf?
Hauptsache die Besitzer haben den 40000.– EURO Reibach im Trockenen. Und in Zukunft gilt: betreten auf eigene Gefahr.
Auf die Gefahr hin, dass ich ketzerisch interpretiert werde:
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die grösste Umweltkatastrophe von Schweizerhalle. Zu jener Zeit befasste ich mich mit einenm Industrie-Neubaukoplex. Was glauben sie, was da in den Beamtenstuben feuertechnisch/auflagentechnisch los war!
Meine Einschätzung, aufgrund dieser Erfahrung: Völlig überfordertes Personal, das situationsbezogen, völlig überfordert war.
Ob es zulässig sein könnte,an dieser Stelle auf ein kumuliertes Ueberdehnungssymptom staatlicher Instanzen hinzuweisen,überlasse ich der Leserschaft.
Gelungener Artikel. Realistischerweise muss man eingestehen, dass so etwas immer passieren kann, allerdings hätte ich erwartet, dass es eher in anderen Ländern passiert und nicht in der Schweiz. Und natürlich sind auch meine Gedanken bei den Opfern und den Hinterbliebenen. Gerade deshalb muss aber die Frage erlaubt sein, ob wir in der letzten Zeit die Prioritäten richtig gesetzt haben? Die Pressekonferenz, von SRF übertragen, war symptomatisch. Schlechte Bildqualität, die Simultanübersetzung versuchte sich im Gendern, statt im Übersetzen. Wir haben Unisex-Klos statt Flutchwege, …
Wenn ich deinen Kommentar lese, ich dies noch ein Schlag in das Gesicht der Opfer und Angehörigen. „So etwas kann nicht immer passieren aber warum in der Schweiz“? Dann kommst du mit der SRF Übertragung (Schlechte Bildqualität etc).
Das ist ja auch im Wallis passiert, und nicht in der Schweiz.
Die Frage ist, warum es passieren kann – warum es in dieser Kombination (Bar im Untergeschoss, PU, Feuereffekte) immer wieder passiert, wo doch die Menschheit insgesamt zweifellos das Wissen hat, es zu verhindern. Grundsätzlich ist die Antwort klar: es scheitert daran die Fachleute an alle Ort zu bringen, die sie sich ansehen müssten. Wie das konkret zu lösen ist, ist schon schwieriger, aber genau das ist die Aufgabe, an der zu arbeiten ist.
Nun wird der Besitzer angeklagt. Er ist kein Walliser und somit verdächtig. Ich hoffe er hat alle Unterlagen welche ihm erlauben die Umbauten so vorzunehmen. Oder sind die Freigaben nur mündlich erfolgt mit Walliser Gebühren.
Was mich jetzt noch am meisten ärgert sind die Kommentare der Walliser Behörden: „Jemand hat einen Fehler gemacht“ gemäss Sicherheitsdirektor S. Ganzer. „Es wird keinen Einfluss auf die Attraktivität von Crans-Montana haben“ gemäss dem Gemeindepräsident. „Auch Tote werden zur Rechenschaft gezogen“ gemäss der total überforderten Staatsanwältin. Sind eigentlich diese Behörden noch von Sinnen. Obwohl 40 Tote oder vielleicht noch mehr, versuchen sie sich gegenseitig zu schützen und schaden dadurch der ganzen Schweiz. Ich hoffe nur, dass diese furchtbare Walliser Mafia diesmal nicht durchkommt.
En principe, il faudrait ordonner la mise sous scellés de tous les documents, tant pour la municipalité que pour les autorités cantonales compétentes, afin de garantir la sécurité des pièces nécessaires. Je suis certain que des tentatives sont déjà en cours pour détruire tous les éléments de preuve et rapports susceptibles d’éclaircir cette affaire.
Wenn ich daran denke, dass dieser Sippschaft von Walliser zur Schweiz gehört, könnte ich kotzen.
Auf der Homepage der Gem. C-M können Unterlagen zur „Brandschutzanforderungen“ gelesen oder runtergeladen werden. Letzte Ueberarbeitung war offenbar das Jahr 2018.
Am meisten schockiert mich, wie unser Land führungslos ist in dieser Katastrophe. Wer im Bundesrat steht denn jetzt hin und übernimmt es, das Land zu lenken? Das raubt mir, nebst dem schrecklichen Ereignis, den Glauben an die Schweiz.
Wie hier auf das Wallis eingeprügelt wird, ist entlarvend. Man könnte meinen, die Zürcher seien heilige Unschuldige, bei denen sich nicht ein Finanzskandal an den Nächsten reihen täte und das es die vollmundigen Zürcher von ihrer Schuld entlasten täte, wenn andere sich schuldig machen würde. Hört auf rumzubrüllen Zürcher, insbesondere Stadtzürcher. Die Walliser sind Chorknaben gegen euch Bankster! Haltet doch einfach ein einziges Mal den Ball flach, ihr Zürcher. Für wen haltet ihr euch eigentlich!?!
Aha. Die vollmundigen Zürcher – insbesondere Stadtzürcher – sind Schuld an der Katastrophe!
Gratuliere! Da wäre ich jetzt nie draufgekommen! Sie sind ein Genie!
PS: Achtung! Es könnte sein, dass meine Zeilen ein klein wenig Ironie enthalten …
Ja also wegen mir kann man den Kanton Wallis an Frankreich verkaufen und so langfristig die 13. AHV finanzieren. Dieser korrupte Kanton braucht kein Mensch. Frage: was zahlt eigentlich der Kanton Wallis an die Jury, welche die Liste der Korruptionsländer bewertet? Die Schweiz ist Immer in den besten Positionen. Das geht ja nur mit Geld.
Was bist Du denn für Einer? Als wenn die „Walliser Klüngelei“ nicht mindestens so legendär wäre wie der „Zürcher Filz“!
– keine Eingangskontrolle, aber 140.– Eintritt
– Alkoholausschank an Minderjährige
– fahrlässiger Umgang mit Wunderkerzen
– leicht entflammbare Deckenverkleidung
– Kein Feuerlöscher greifbar
– kein 2. Notausgang vorhanden
– enge Treppe als Fluchtweg
– Notausgang oben mit Möbeln verstellt
Was braucht es eigentlich noch, um klar Behördenversagen (Korruption?) und Profit-Gier bzw. -Maximierung klar als Ursachen dieses Infernos zu benennen?
Behörden und Betreiber sind Täter, nicht anderes.
Die Kinder, Jugendlichen und deren Eltern sind Opfer, nichts anderes.
Wenn der Kanton Wallis, in dessen DNA anscheinend Vetternwirtschaft, Korruption und kriminelle Energie als Erbkrankheit vorkommt, nicht endlich mal selber zur Einsicht kommt, dass es so einfach nicht mehr weiter gehen kann, dann gibt es nur noch eines:
BOYKOTT des Kantons Wallis als Tourismusdestination, BOYKOTT von Produkten aus dem Kanton Wallis und das Verhindern von Walliser Politikern in Spitzenpositionen von Parteien und in der Bundespolitik!
Vielleicht wird man es dann im Wallis endlich mal lernen!
Beamter: „Sie kommen aus Frankreich?“
Antragsteller: „Ja!“
Beamter: „Was war Ihre bisherige berufliche Tätigkeit?“
Antragsteller: „Nun äh, ich habe mich als Zuhälter betätigt…“
Beamter: „Ausgezeichnet – Sie sind also eine Fachkraft! – Wir lieben Daivörsiti!“
Antragsteller: „Ja, auf jeden Fall!“
Beamter: „Sehr gut, genehmigt. Nur eine Bitte, können Sie etwas für unsere Jugend tun?“
Antragsteller: „Ja, sowieso!“
:
Es ist im vollen Interesse der Walliser Behörden, dass die Eigentümer die Schweiz verlassen und nicht einvernommen werden können weil:
Es ist offensichtlich, dass die Walliser Behörden das Gebäude niemals hätten freigeben dürfen. Ohne Aussage der Eigentümer können sie sich immer auf den Standpunkt stellen, die illegalen PU-Matten wären erst nachträglich eingebaut worden.
… schlicht am Arsch vorbei, was hier passiert ist.
Hauptsache, man kann – nach dem grossen Vorbild Tigrillo – sich ein Pöschteli in der EU sichern!
Wenn ich mir die Tonalität, den Inhalt und die Zitate im folgenden Blick-Artikel anschaue, dann habe ich ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass man im Wallis lernfähig ist:
https://www.blick.ch/politik/kanton-im-dauerstress-so-fordert-die-katastrophen-serie-die-walliser-regierung-id21565948.html
Das sieht mir eher nach bezahlter PR aus.
Der Bergsturz in Blatten ist Naturgewalt und war unvermeidbar. Die Katastrophe von Crans-Montana ist mehrfaches menschliches Versagen bei den Betreibern und den Behörden. Und wäre vermeidbar gewesen.
Als ich ganz am Anfang gehört habe, dass es im Wallis passiert ist kamen mir ganz spontan solche Dinge in den Sinn wie: Vetternwirtschaft, sau häfeli sau deckeli, jeder kennt jeden und Vorschriften sind was für Zürcher. Es ist noch nichts bewiesen, aber es erhärtet sich immer mehr, dass meine ersten Gedanken nicht so weit von der Realität weg sind.
Als ich Wallis und Korsika las, wusste ich, was los war.
Die Gemeinde Crans Montana hat am Samstagnachmittag bei einer Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen, als Zivilklägerin im Brandfall aufzutreten.
Entweder wissen die etwas, was wir nicht wissen, oder das ist selbst für Walliser Verhältnisse überaus dreist.
Immerhin müsste nach aktuellem Kenntnisstand die Gemeinde selbst als Tatverdächtige im Zentrum der Ermittlungen stehen.
Vorneverteidigung.
Wenn es geregelt ist, muss es auch kontrolliert werden. Stellt euch das im Strassenverkehr vor, wenn jeder tun und lassen könnte was er will. Dann wären an der Vorderachse Sommerreifen, links Michelin, rechts Continental und hinten dann Winterreifen, links Goodyear und rechts Barum. Meiner Meinung nach hat hier die Gemeinde ihre Arbeit nicht erledigt und man hätte so (die Matten sah man ja) die Betriebserlaubnis nie erteilen dürfen. Es kann doch nicht sein dass jeder macht was er will. Im Kt. Bern reisst man den Garten ohne Baubewilligung ab und im Wallis kann man machen was man will.
Es gibt es tatsächlich Situationen – wie jetzt beim Inferno von Crans-Montana – wo es der Sache durchaus dienlich sein kann, wenn es starken Druck aus dem Ausland gibt.
Im Kanton Wallis ist man nicht fähig Brandschutzvorschriften umzusetzen und zu kontrollieren. Der Bund halt sich bei diesem Trauerspiel momentan noch vornehm zurück, während die Gemeinde Crans-Montana und der Kanton Wallis bereits damit begonnen haben die Schuld primär auf die (klar mitschuldigen) Betreiber abzuschieben, welche sie als Bauernopfer vorgesehen haben, um von ihrer Mitschuld an dieser Tragödie abzulenken.
Brandschutz? Feuerpolizei? Sicherheit? Ich seh nix, ich hör nix, ich weiss von nix (Zitat von Oberst Schulz in fast jeder Folge von „ein Käfig voller Helden“), auf das wirds schon bald rauslaufen. Oder: „Eigenverantwortung“ (kreisch), die Franzosen sind schuld, oder das Personal, oder noch besser: die Gäste warens! Von den Unverantwortlichen, die diesen Müll sehr fleissig statt drei Mal im Jahr nur alle drei Jahre abgenommen haben, wird garantiert niemand auch je nur einen Richter sehen!
Fakt ist: überall wo diese CVP Walliser auftauschen (SRG!!! Walpen; Cina….) inkl. Am Herd (welche jetzt ebenda wieder kocht) mit all den x-Walliser die plötzlich im EMD erschienen stinkt es gewaltig – bis zu dieser Kanzlei die mittig interdepartamental Haus-Kanzlei spielt (siehe FA-18 Dossier). Wann ist genug mit diesem CVP Filz???
Was hat die CVP mit dem Unglück in Montana zu tun?
„Kontrolle ist kein Misstrauensvotum. Sie ist ein Korrektiv für den Ernstfall.“??? …und deshalb in die EU und unsere jahrhundertalter Föderalismus und unsere Eigenverantwortung aufgeben?
erzeugten????????????????
Diese Frage muss jetzt zuerst beantwortet werden!
Für den Fall, dass Sie das ernst meinen:
Es gibt keinen Anlass zur Annahme, dass die Kerzen mit der Absicht einen Brand zu entfachen an die Decke gehalten wurden. „dicke Schminke“, und „Schminke, die irgendwie satanisch aussieht“ gelten seit ca. 400 Jahren nicht mehr als solcher Anlass.
Es gibt auch keinen Anlass zur Annahme, dass dies das einzige offene Feuer des Abends war oder dass offenes Feuer durch den Betreiber untersagt war oder dass dieser Abend der erste mit offenem Feuer in der Bar war (Bilder im Netz beweisen das Gegenteil)
Fortsetzung: die Kellnerinnen hantierten also mindestens in der Annahme des Einverständnisses ihrer Vorgesetzten mit dem Feuer, wenn nicht sogar auf direkte Anweisung.
Sie durften deswegen davon ausgehen, dass die Betreiber der Bar und die zuständigen Behörden für Feuersicherheit gesorgt hatten. Es ist nicht ihre Pflicht die Feuerresistenz der Materialien im Raum zu prüfen.
Auch wenn Justiz sonst auf Unmittelbarkeit im Verursachen von Todesursachen beharrt, ist die Handlung der Kellnerinnen in diesem Fall sozusagen „zu unmittelbar“, das Ergebnis ist folgerichtige Konsequenz der Umstände.
Fortsetzung die Zweite: der Versuch die Schuld auf möglicherweise verstorbene Kellnerinnen zu schieben, wird, falls er unternommen werden sollte, was ich nicht glaube, scheitern, zumindest letztinstanzlich, weil ein letztinstanzlicher Erfolg die Wahrnehmung der Schweiz als Rechtsstaat international beschädigen würde, was niemand in Kauf nehmen wird.