Der Tages-Anzeiger liefert am selben Tag zwei Beiträge, die sich inhaltlich widersprechen.
Einerseits die nüchterne Diagnose: Der Katastrophenschutz sei über Jahre hinweg vernachlässigt worden. Eine Feststellung, die Fachkreise seit langem teilen.
Andererseits ein Bericht, der stolz den nationalen Katastrophenplan feiert: koordiniert, strukturiert, vorbereitet. Die implizite Botschaft: Die Schweiz kann Krise.
Beides zusammen passt nicht.
Und der reale Einsatz zeigt, welches Narrativ näher an der Wahrheit liegt. Unabhängig von der medialen Tonlage ist der reale Output ernüchternd.
Denn was als national koordinierter Grosseinsatz verkauft wird, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als primär internationaler Rettungseinsatz.
Schwerbrandverletzte wurden aus dem Wallis nicht auf schnellstem Weg in eine inländische Akutversorgung transportiert, sondern per Helikopter und Jet teilweise stundenlang quer durch Europa nach Deutschland und Polen geflogen.
Das ist medizinisch und systemisch höchst fragwürdig.
Und es geschah in einem Land mit über 250 Spitälern, dazu mehreren Universitätsspitälern, grossen Kantonsspitälern und einem der teuersten Gesundheitssysteme weltweit.
Man sollte erwarten, dass ein solches System 100 Brandverletzte primär im eigenen Land versorgen kann.
Es existiert ein Koordinationsplan, und die Brandkompetenzen wurden auf drei Häuser gebündelt, CHUV Lausanne, Kinderspital Zürich und Universitätsspital Zürich.
Das ist theoretisch sauber, aber praktisch unzureichend. Denn auch das Inselspital Bern, das Universitätsspital Basel und das Kantonsspital St. Gallen verfügen über notfallmässige Behandlungsmöglichkeiten für Schwerbrandverletzte.
Niemand fordert Vollbrandzentren überall. Aber Erstversorgung, Stabilisierung, Akuttherapie wären selbstverständlich, dachte man.
Genau hier beginnt das strukturelle Problem.
Im Artikel wird von der Hauptverantwortlichen betont, Brandverletzte seien sofort in definitive Behandlungszentren transferiert worden. Dieser Satz klingt konsequent – ist aber doppelt problematisch.
Schwerstverletzte, das sind langfristig betreuungsintensive Patienten, werden frühzeitig aus dem Land verlagert.
Es handelt sich um Patienten, die über Wochen oder Monate Intensivkapazitäten blockieren, personell extrem aufwendig sind und finanziell nicht kalkulierbar sind.
Dass hier auch eine systemische Entlastungsstrategie greift, liegt auf der Hand – selbst wenn man es nicht offen ausspricht.
Aber medizinisch entscheidender ist: Dieser Ansatz ist bei instabilen Schwerstverletzten hochriskant.
In der Notfall- und Katastrophenmedizin gilt ein unumstösslicher Grundsatz: Zeit ist Outcome und damit schnellstmöglicher Transport zur Akutversorgung, um primär zu stabilisieren.
Nicht zur perfekten Langzeitlösung. Nicht zum endgültigen Zentrum. Sondern zur sofortigen Stabilisierung, um Schockzustände zu kontrollieren, Organversagen zu verhindern, irreversible Schäden zu vermeiden.
Stattdessen wurden Patientenquer durch Europa geflogen, anstatt sie schnellstmöglich in eine erreichbare Akutversorgung zu bringen.
Das erhöhte das Risiko irreversibler Schäden und die Belastung ohnehin instabiler Patienten.
Natürlich wird ein Transport komplexer, sobald ein Patient intensivmedizinisch stabilisiert ist. Aber daraus folgt nicht, instabile Patienten frühzeitig über Landesgrenzen hinweg mit stundenlangen Transporten zu verlegen.
Wenn Verantwortliche im Nachhinein erklären, die Auslandsverlegungen seien Teil eines geplanten Eskalationsmodells gewesen, ist das Narrativpflege im Rückspiegel.
Ein funktionierender, nationaler Katastrophenschutz hätte bedeutet, sofortige breite nationale Aktivierung, dezentrale Erst- und Akutversorgung, kurze Transportwege und keine Notwendigkeit, fast die Hälfte der Schwerstverletzten binnen Stunden ausser Landes zu bringen.
Die Problematik der Koordination zeigt sich auch innerhalb der Schweiz. So nahm das CHUV Lausanne schliesslich über 20 Brandverletzte auf, während eines der grössten Schweizer Universitätsspitäler, das Universitätsspital Zürich (USZ), scheinbar nur sechs Patienten versorgt.
Es geht dabei nicht um marginale Unterschiede, sondern um gravierende Abweichungen innerhalb desselben nationalen Systems – unter identischen regulatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen.
Brandverletzte sind extrem kostenintensiv, haben langwierige, personalintensive Verläufe mit einer unplanbaren Intensivstations-Belegung und bringen somit eine Blockierung von Intensivkapazitäten über Wochen bis Monate mit sich.
Ein Plan, der im Ernstfall darauf basiert, eine hohe Zahl an Patienten rasch ins Ausland zu verschieben, ist kein nationaler Schutzplan, sondern ein Weiterleitungsprotokoll.
Der Katastrophenschutz der Schweiz ist kein Totalausfall. Aber er ist deutlich fragiler, was sehr ernst genommen werden sollte – vor allem auch in Anbetracht der globalen Lage.
Wer heute stolz vom nationalen Plan spricht, muss erklären, warum dieser bereits in den ersten Stunden an seine Grenzen kam. Alles andere ist Selbsttäuschung.
Ich habe bis jetzt ganz naiv gedacht, dass einer der Hauptgründe dafür, dass das CHUV viel mehr Patienten als das USZ aufnahm war, dass es viel näher an Crans liegt und somit auch viel schneller zu erreichen war?
Ihr Argument wäre bei 26 Patienten korrekt, nicht bei 119, also 93, die noch viel längere Wege bewältigen mussten, teils hunderte km ins Ausland.
Stattdessen wurden Patientenquer durch Europa geflogen, anstatt sie schnellstmöglich in eine erreichbare Akutversorgung zu bringen.
Ich habe keine Ahnung worauf diese Einschätzung von Ihnen beruht?
Nach meiner Wahrnehmung ist doch genau das erfolgt 50 kamen in Sitten ins Spital 22 nach Lausanne, weiter 30 nach Zürich, wo Sie Akutversorgt wurden?
Ich bin kein Mediziner aber in einem der beiden Artikel im Tagi stand das Brandopfer nur 3-4 Tage lang überhaupt Transportfähig sind und daher relativ rasch in diese spezialisierten Brandzentren müssen.
Das man jetzt hier sagt wir sollten 100 solche Plätze haben für ein Ereignis das im schlimmsten Fall alle 100 Jahre auftritt ist doch absurd, solche Koordination liegt im Interesse aller, das bereitstellen und anschliessend nicht benötigen ist ja ein Problem der Kosten am Schluss. Ich finde, aus meiner Laienbeobachtung: die Rettungskräfte habe einen guten Job gemacht, für die meisten war es das erste solche Grossereignis.
@John: dafür, dass so ein Ereignis nur alle 100 Jahre Auftritt, müsste man an die Vorschriften ran. So wie sie sind ist mEn häufiger damit zu rechnen.
Dass es in der Vergangenheit nicht häufiger passiert ist, liegt nicht an der Qualität der Regularien, sondern daran, dass es Veranstaltungen nach Art und Zahl wie derzeit weit weniger lang als 100 Jahre gibt.
Es würde ausserdem helfen, ein halbes Dutzend Schulunterrichtstunden in Physik oder Chemie dem Thema Gebäudebrände zu widmen, um künftige Partygänger und -organisatoren von ihrer naturgegebenen Naivität in der Sache ein wenig zu befreien
Es wurden 50 Patienten nach Frankreich, Deutschland und Polen geflogen, war das nötig?
Nein wir haben mehr als genung vorschriften das Problem ist doch das der Staat, nicht irgend ein Privater, sondern der Staat sich am Schluss einen Dreck darum scherrt der Staat ist der grösste Kriminelle der am meisten Gesetze bricht in diesem Land nicht mal alle Ausländer zusammen schaffen die Anzahl Gesetzesverstösse.
Wir müssen die bestehenden Regeln rigoros umsetzten und nicht immer wieder neue machen wo die grossen dann wieder mit juristischen Winkelzügen Schlupflöcher finden sondern einfach mal konsequent umsetzen.
Es sollten wohl 100 Intensivstationsplätze in der Schweiz in verschiedenen Spitälern verfügbar sein wenn man koordiniert, es waren ja schon alleinig in Lausanne 20 verfügbar. Warum nicht 5 in Genf, 5 in Basel, 5 in Zug, 10 am USZ, 10 an der Insel, 5 in St Gallen etc.??
Ist es ganz normal das die nach der Akutnotfallversorgung ins zurück ins Heimatland für die weitere Behandlung müssen, die Freizügigkeitsabkommen erlauben nur die notwenigsten Notfallbehandlungen hier zu machen.
Und die Schweiz hat keine spezialisierten 50 Brandplätze es geht darum das diese Leute X mal
Operiert werden müssen permanent in Narkose sind, künstliche Haut benötigen, täglich Verbandwechsel benötigen, da kannste nicht einfach jeden Arzt oder jede Schwester einsetzen, sondern brauchst Spezielle Teams und Kenntnisse
Die Patienten sind nach 3 bis 4 Tagen sogar besser transportfähig aber Logistik wird schwieriger, da installiert und viele nehmen nur in akut Situation, die Patienten sind als Langlieger nicht „attraktiv“
@bei Ausländern: Man wusste doch nicht einmal wen man transportierte und woher diese kamen. Diese wurden zur Akuterstversorgung im Spital stundenlang transportiert.
@Warum verteilte man nicht: Zuerst wurden tur Erstversorgung alle Patienten in Schweizer Spitäler transportiert. Intensivplätze hatte es genug. Für die writere Behandlung brauchen Patienten mit schwersten Brandverletzungen hochspezialisierte Zentren. Deshalb wurden sie danach so schnell wie möglich in solche weiter geflogen. Und silche Plätze gibt es auch im Ausland nicht wie Sand am Meer, das benötigt spezialisierte plastische Chirurgen, Pflegefachexperten und Infrastruktur. Und zwar über Monate. Das ist etwas aufwendiger und komplexer als ein Säule 3a Konto zu verkaufen…
@transportfähig: auf den Punkt. Schnell weg mit dem Oatienten, es sind gerade mal 80 Patienten im Spital Zuviel für die Schweiz, 50 von denen sind jetzt oder bis Ende der Woche im Ausland. Sollen sich andere darum kümmern
Und plötzlich sind die EU-Nachbarn gut genug.
Ja der Schaden-Verantwortliche ist ein verurteilter Straftäter aus France.
Sogar die NATO hat mit einem speziell ausgerüsteten Transportflugzeug mitgeholfen. Aber psssst… nicht zu laut, sonst drehen unsere Hellebardenclowns durch, weil unsere heilige Neutralität verletzt wurde.
Hubertus, und der Korse konnte gut im Wallis leben
Lukas muss in den letzten Tagen heftig einer abgegangen sein. Über 20 Artikel mit 200 Kommentaren und mehr – so geht Business, baby.
Dass nur knapp 2 Artikel am Rande mit dem Finanzplatz zu tun haben – who cares?
Dass wild spekuliert, vorverurteilt und kräftig Stimmung gemacht wird – daily business für Hässig.
Jetzt kommt noch die Möchtegern-Experten Sicht von einem Arzt (Herzchirurg, aber egal). Auch er spekuliert wild herum, ohne Fakten zu nennen und wohl auch nicht zu kennen. Nenne ein Beispiel, bei dem ein instabiler Patient nicht dorthin gebracht wurde, wo er sollte?
Der Experte (echt oder möchte gern) hätte auch eine Aussage dazu machen können, was es den Prämienzahler zusätzlich kosten würde, wenn – wie von ihm gefordert – Ressourcen zur Aufnahme und Behandlung von über 100 Brandverletzten in der CH permanent bereit gestellt sein müssen. Also für einen Fall, der alle 20, 50 oder 100 Jahre eintritt?
Wer spekuliert, ojemine? Die Decke brannte wegen feuerschutztechnischen Mängeln, hätte nie passieren dürfen? Alles berichtete sind meist Fakten.Und die Patienten sollten nach Köln,Bochum, Aachen, nach Polen, ernsthaft? Woher wissen Sie denn ob der Autor nicht im Gegenteil sogar sehr viel Ahnung hat im Rettungswesen, spekulieren Sie hier bei der Behauptung das er es nicht hätte?.
Für den Laien: es geht hierbei nicht um permanent verfügbar und leer stehen, sondern um die Koordination und Verfügbarkeiten schaffen, das dies temporär Mehrkosten verursacht ist klar, aber die stattdessen dem Ausland aufzubürden wenn Wallis verantwortlich, ist fragwürdig.
@Es geht: Im Ernstfall müssten die Behandlungsplätze innert (wenigen) Stunden einsatzbereit sein. Das betrifft nicht nur Betten und Material sondern auch ausreichend Ärzte- und Pflegepersonal mit den erforderlichen Spezialausbildungen für schwere Brandverletzungen. Anstatt all dies in der CH bereit zu halten, sind aus meiner Sicht die Ressourcen sinnvoller genutzt, wenn im Katastrophenfall auf die verfügbaren Spezialkliniken und Spezialisten im Ausland zurückgegriffen werden kann. Aus meiner Laiensicht ist das kein Versagen des CH-Systems sondern gutes Katastrophen-Management.
Was ist jetzt daran ein Problem, selber auch einmal Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Sonst ist es ja immer die Schweiz die bei jedem Problem ins Ausland eilt und hilft und hilft und hilft.
In CM ist der Ursprung des Übels ein Gebastel von einem vorbestraften Korsen. Hätte dieser nicht auf seiner Insel basteln können? Dieser Tagi könnte sich um kausale Zusammenhänge kümmern und politisches den Profis überlassen.
Immer höhere KK-Prämien aber immer weniger substanzielle Leistung! …seit den 80ern haben wir dank „Strukturreform“ einen Rückgang von über 63% der Spitalbetten pro Kopf der Bevölkerung! Auch sind, bis auf zwei, alle Militärspitäler und andere Anlagen aus den 70ern, die im Ernst-/ Subsidiär Einsatz in kürzester Zeit aktiviert werden konnten, verschrottet. Dafür aber lassen die Menükarten heutiger Spitäler so manches Gourmet-Restaurant alt aussehen. Kriegstüchtig? …was wenn der Russe kommt?
Sagen Sie es ruhig offen, Herr Plass, was die Skandale des Unispitals Zürich ebenso zeigen wie das Geschehen um Crans Montana: Das Schweizer Gesundheitswesen ist mehr Schein als Sein. Glücklich, wer es nicht in Anspruch nehmen muss.
Vor allem ist es in riesiger Pool von Teilzeitärztinnen. Darum immer mehr Personal und immer weniger Leistung. Spreche aus leidlicher Erfahrung innerhalb des ärztlichen Personals.
Sie waren wohl noch nie im Ausland beim Arzt oder im Spital. Die Schweiz hat das vermutlich beste Gesundheitssystem der Welt.
Aber ja, für den eingewachsenen Zehennagel des verweichlichten Schneeflöckleins aus Hintersteirikon gibt’s auch in der Schweiz keinen Platz auf der Intensivstation.
SKANDAL!!
Warum schreiben sie nicht über ukraine? – daily business dort.
Nein, bei so vielen Brandverletzten macht es absolut Sinn, diese auf die Nachbarländer zu verteilen, damit alle Spezialisten ausgelastet sind, statt ein paar Schweizer Zentren überlastet.
Nein, macht es eben genau nicht. Zeitverlust entscheidend.
Die Erstversorgung und Stabilisierung war in der Schweiz, danach Verteilung auf die Brandzentren in Europa statt Warterei in Schweiz. Das ist ideal, Sie haben keine Ahnung.
Die frühestmögliche Versorgung im Spital ist entscheidend, je früher desto besser. Warum wurden diese nicht auch nach Bern, Basel und Bern verteilt,
@Arthur: Es wurden auch Patienten nach Bern und Basel geflogen. Siehe diverse Interviews mit Rega Exponenten. Erstversorgung waren alle in Schweizer Spitäler. Danach kamen Verschiebungen in Zentren die spezialisiert sind für schwere Brandverletzungen. So geht das. Gehen sie wieder Fonds an Senioren verkaufen.
@falsch: die Wahrheit, nicht alle von denen sind schwer brandverletzt, das hätte in die Triage gehört, es sind jetzt schon 30 Patienten aus dem Spital entlassen worden. Von den verbleibenden 86 Patienten sind auch schwere Brandverletzte. Inder Schwriz sollte man in der Lage sein zu versorgen und auch die selbst Verantwortung zu übernehmen
Eine hohe Zahl an Patienten rasch ins Ausland zu verschieben, ist kein nationaler Schutzplan, sondern das ist Kapitulation!
Maduro, Moskau und Peking hin oder her! …wer kontrolliert unser Gesundheitssystem, unser Land, unsere Exekutive, unsere Bundesräte? …Parlament und Volk? …oder ein Äthiopier namens Tedros Adhanom Ghebreyesus? Im beschaulichen Spiez am Thunersee, hat sich die Schweiz in die globale Gesundheitsarchitektur eingeschrieben – still, fast unbemerkt! …wer verteidigt unser Vaterland? …wer verteidigt unsere Heimat Schweiz?
Was hat Tedros Adhanom Ghebreyesus mit dieser Katastrophe zu tun oder haben Sie ein Problem mit ihm, weil er Äthiopier ist?
Falsch. Das ist keine Kapitulation sondern ein großes Glück, dass die europäische Zusammenarbeit auf dieser Ebene so gut funktioniert. Meinen Sie denn, die Schweiz ist in Lage, derart viele Behandlungsplätze für derart schwere Verbrennungen vorzuhalten? Spoiler: Nein.
Sie sollten etwas mehr Demut und Dankbarkeit zeigen. Nicht alles kann man alleine stemmen, auch wenn die Schweiz das gerne so hätte.
Wer bringt die Post? holt den Müll? füttert die Katze? liest das Internet?
Fragen über Fragen …. bleiben Sie dran!
Ein Großteil der Opfer ist ja auch aus dem Ausland.
Bei solch geossen Katastrophen macht es Sinn, mit dem Ausland zu kooperieren. Auch in der Schweiz sind ausländische ÄrztInnen in die Betreung der Opfer involviert. Insbesondere Bürgerliche Poltern immer wenn es um das Sparen bei Spitälern geht. Dafür Jammern sie beim Verschwinden jedes öffentlichen Parkplatzes.
Die Rettungsdienste vor Ort funktionieren super, Chapeau! Und danke.
Ein Katastrophenschutz resp. eine entsprechende Planung im der Schweiz existiert aber leider nicht. Die für sehr viel Geld errichteten Militär- und Notspitäler sind allesamt nicht einsatzfähig, dies hat man bereits bei Corona gesehen und war mit ein Grund für den wirtschaftlich sehr schlechten Lockdown. Die normalen Spitäler laufen immer am Limit. Hat man die Konsequenzen daraus gezogen? Es braucht nur eine grössere Naturkatastrophe, ein grösseres Zugunglück oder ein Terroranschlag, und es gibt vermeidbare Tote deswegen.
Auf den Punkt. Vor Ort top. Es ist eben auch wichtig, die nationale Koordination in Griff zu bekommen.
So ein Quatsch. Die Militärspitäler hätten bei Corona null gebracht. Das Problem waren zuwenig Ärzte und Pflegefqchleute und Intensivplätze. Der Flaschenhals ist immer das Personal, nicht die Räume. Aber das begreifen die Leute hier nie. Bildet mehr Ärtze aus und macht den Beruf der Pflegefachleute attraktiver. Der Rest kommt dann fast von alleine.
Logischerweise gehört zu einem funktionierenden Spital das benötigte Personal. Hat nie jemand etwas anderes behauptet, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Wo liegt das Problem? Die weit über 100 Millionen CHF an Kosten für die „Versorgung“ und mögliche Heilung der Brandverletzten zahlen die Schweizer Unfallversicherungen und Steuerzahler. Also alles ok.
Zudem gibt es noch ein paar Reisli mit dem Superjet für die hochbesorgten Politiker um sich mit den Opfern abzulichten.
Warum hat der Schweizer immer das Gefühl, alles besser zu weissen und schlecht schreiben zu müssen. Herr Plass hat mir bisher gefallen, wie er die Missstände am USZ aufgedeckt hat (auch wenn er dabei unter die Räder gekommen ist). Aber dieser Artikel ist doch etwas sehr polemisch… Ich habe andere Zahlen gehört. Ein Grossteil der Brandverletzten wurde in der Schweiz hospitalisiert. Davon ein Grossteil in der Westschweiz. Auch Bern hat Patienten erhalten. Sowie natürlich Zürich. Ich kann also nicht nachvollziehen, dass da etwas am System falsch gewesen wäre.
Ich denke es sind berechtigte und kritische Ansätze, wenn auch für manche unangenehm. Es mussten 50 Patienten teilweise stundenlange Transporte nach Polen und Deutschland erdulden im instabilen Zustand, warum konnten nicht mehr in der Schweiz verteilt werden, es gäbe genug Möglichkeiten.
Bei allem Respekt von Herrn Plass als Whistleblower in der Causa Maisano, aber als ehemaliger Herzchirurg ist er kein Spezialist für schwere Brandverletzungen und hatte auch keine Einsicht wie der Rettungsprozess konkret geplant und durchgeführt wurde. Alle wurden in der Schweiz wie von ihm gefordert Erstversorgt. Danach im möglichen Zeitfenster sekundär in spezialisierte Brandcenter in Europa verteilt. Das ist das Standardverfahren auch in Europa. Das war höchst professionell und medizinisch korrekt. Kein Gesundheitssystem hätte einen solchen Fall besser managen können.
Es geht nicht um die Rettungskräfte vor dort, es geht um die Koordination und Verfügbarkeit schaffen im eigenen Land, unabhängig vom Ausland. Lausanne hat es gezeigt, wo ein Wille ein Weg, so das der grösste Teil hätte zumindest in der Schweiz versorgt werden können.
@Keiner kritisiert: Alke wurden in der Schweiz erstversorgt. Für schwet Brandverletzte gibt es in der Schweiz drei Zenter: Lausanne, USZ und KiSpi. Da geht es nicht um Intensivbetten, sondern um hochspezialisierte plastische Chirurgie, spezielle Infrastruktur und Personal. Dies für die monatelange Behandlung und Therapie. Ihr macht euch das als Strukiverkäufer etwas einfach. Das Vorgehen würde überall gleich laufen. Kein Land kann hunderte Plätte für schwere Brandverletzungen bereit halten. Katastrophen können immer nur im Verbund bewältigt werden.
Warum wurden dann nicht gleich 100 Patienten ins Ausland und 20 Patienten in der Schweiz behalten?! Im Übrigen was ist wenn es eine grosse Katastrophe gibt mit Hunderten Brandverletzten? Wo liegt die Kapazitätsgrenze der Schweiz, bei 60 Patienten?
Eine Kooperation mit Spitälern im nahegelegenen Ausland ist natürlich sinnvoll. Wie viel länger ist ein Heli nach Grenoble, Tübingen, Innsbruck oder Mailand unterwegs als nach Zürich oder Lausanne? Natürlich ist Wechselseitigkeit Grundlage einer solchen Massnahme.
Auch für die Nachbarn wird es im Ernstfall eine spürbare Hilfe sein auf Zürich und Lausanne zugreifen zu können.
Wenn aber tatsächlich die Notwendigkeit, ohne Wunsch der Familie des Patienten, gegeben war bis nach Polen zu fliegen, muss man zweifeln. Das hiesse auch für D wäre ein signifikanter Auslastungsgrad erreicht worden
Mit heli in bebachbarte Grenzregionen okay. Die wurden mit Jets nach Bochum und bis nach Polen geflogen
Beitragszahler: Ich glaube weder das in Deutschland die Auslastung erreicht wurde noch das Eltern den Zielort Polen mitbestimmt haben in der Notfallsituation, zudem waren die Patienten noch nicht einmal identifiziert.
Im Sonntalk haben Candinas und Glättli schon mit der Crans Katastrophe Werbung für die EU Anbindung gemacht.
Politik auf unterstem Niveau. Die Zusammenarbeit klappt mit den Nachbarn auch jetzt schon.
85 Patienten sind jetzt noch in Spitälern, und 50 sollen bis Ende der Woche ins Ausland verlegt sein. Was soll das? Das hätte man in der Schweiz auch selbst hingekriegt, wenn man wirklich wollte. Aber besser man ist sie los, und Politiker schwafeln von der EU
In dieser Bar waren 400 Menschen.
Wenn es zu einem grossen Krieg gegen Russland kommt, wie sich ihn gewisse Kriegstreiber in der Nato, der Waffenlobby und EU wünschen, werden 100’000 und mehr ähnliche Katastrophen passieren.
Wie werden dann die Opfer gerettet und betreut?
Von Schweizern in der Schweiz. Denn viele wollen ja gar keine Zusammenarbeit mit dem Ausland.
@Gerten. Ja, klar. Ich denke das Problem würde aber vor allem die Verursacher in der EU, vorab D, F und GB betreffen. Natürlich vorausgesetzt die CH bleibt neutral.
Weil ich bin kein Spezialist, möchte ich mich nicht in dieser hochkomplexen Fragen einmischen. Aber, ich kenne die niederländischen und belgischen Gesundheitssysteme ziemlich gut: sie sind sehr kompetent. Die Stimmung, hier, lautet: wir müssen einem Freund in Not helfen. Via Flightradar habe ich den Flug Kloten-Zaventem mit Verletzten aus Crans-Montana gefolgt: ich hatte Gänsehaut.
Der Beitrag ist wichtig und wirft interessante (vielleicht auch unangenehme) Fragen auf!! Warum wurde nicht auf Intensivplätze von mehr Schweizer Spitäler verteilt? Standen tatsächlich bei mindestens 25 Spitälern schweizweit keine weiteren Plätze zur Verfügung? Wenn ja, ist das ein Problem generell, müsste optimiert werden? Wenn doch, wurde diese angefragt? Wurde diese abgewiesen?
Weil es schlichtweg nicht möglich ist. Derart schwere Verbrennungen benötigen hoch-spezialisiertes Personal, intensive rund-um-die Uhr- Betreuung, viele Operationen in kurzer Zeit. Wie soll die Schweiz so viele Behandlungsplätze auf Dauer vorhalten?
In einer mir bekannten Klinik in Deutschland mit solch einer Station gibt es drei Betten. Nur mal so als Beispiel.
Und hätte die Schweiz allein gewurstelt, wäre ein Aufschrei durch die Massen, von internationaler Kritik gar nicht zu sprechen.
Aber gell, man sollte keine Krise und Katastrophe ungenutzt lassen, um sich wichtig zu machen.
Wie ? Bei den Patienten? Wer hätte aufgeschrien, wenn die Schweiz alle Patienten versorgt hätte? Wohl kaum, Im Gegenteil!Man geht in die Schweiz um sich versorgen zu lassen.
@Nichverstand
Die Schweiz kann keine 100+ Brandverletzte ausreichend versorgen. Hätte sie’s trotzdem versucht, hätte jeder geunkt,was für ein Amateurverein wir doch sind und das mit Fredy Gantner als Katastrophenchef natürlich alles viel besser gelaufen wäre, weil international und so.
Beansprucht man im Katastrophenfall Hilfe, ist das ganz blöd. Wenn nicht, auch.
In ausserordentlichen Fällen Hilfe von Nachbarn anzufordern und anzunehmen, ist das Normalste und Selbsverständlichste seit der Steinzeit.
Eines der Hauptzentren (USZ) kann somit nur 6 Patienten versorgen, herzlichen Glückwunsch!
@Ponzi : es sind nicht 100+ Brandverletzte, whrs auch Prellungen und anderweitige Verletzungen, mittlerweile sind noch 80 im Spital
Bin gerade auf dem Flug von Zürich nach Teneriffa. Vorne in der Business Class macht sich Euro Turbo John Pult von der SP breit, wie man sogar aus der Economyklasse sieht.
Wenn er ein Jöbli in Brüssel hat, reichts vielleicht für die Firstclass.
Jööh, neidisch??
Was für ein ökologischer Fussabdruck und dann noch in der Business Class. Pfui Teufel diese Cüplisozis
Er hat extra eine Maske auf für den ganzen Flug damit man ihn nicht kennt.
Was hat Jon Pult mit der Erstversorgung von Brandopfern zu tun? Hass ist keine Meinung.
Auch hier wäre es möglich, dass die Zugewanderten aus Korsika die Vorschriften nicht eingehalten haben.
Und das Einheimische nicht kontrolliert oder weggeschaut haben. Und es fehlt nur noch der Satz, das die EU schuld ist.
Da kriechen sie wieder aus ihren Hecken, die Laveris-und-Ploderis, und feuern ihre verbalen Salven gegen das System.
Es geht es hier um Patienten mit schweren Brandverletzungen. Diese Menschen benötigen hochspezialisierte medizinische Behandlung, intensive Pflege und Betreuung. Eine 08-15-Pflege oder eine beliebige Unterbringung im Spital reicht dafür schlicht nicht aus.
Es sind ausgewiesene Spezialisten/-innen, die sich um diese Fälle kümmern, und das erfordert besondere fachliche Kompetenz, geeignete Strukturen, ausreichend Zeit und finanzielle Mittel.
Und da ist schon bei 70 Patienten Schluss?
Absolut.
Und genau daran arbeitet die Politik auch schon länger.
Deshalb braucht es auch angeblich den EU Vertrag.
Die Politiker wollen nicht ohne die Nachbarn auskommen.
Oder die, die Masken in einer Pandemie beschlagnahmen, als keine Freunde ansehen.
Kompletter Vertrauensverlust.
Unser Gesundheitssystem ist seit Dreyfus eine verlogenes und verlottertes System. Bedienungsladen und viel zu teuer. Ausmisten.
Es ist unrealistisch zu glauben,dass die Schweiz dauerhaft eine große Zahl an Behandlungsplätzen für schwerste Verbrennungen vorhalten kann.Diese Patientinnen und Patienten benötigen eine extrem intensive,hochspezialisierte Betreuung rund um die Uhr-oft inklusive mehrerer Operationen innerhalb kurzer Zeit.
Anstatt das Gesundheitssystem pauschal schlechtzureden,sollte man anerkennen,wie wertvoll die europäische Zusammenarbeit ist. Dass spezialisierte Zentren in anderen Ländern mitgenutzt werden können, ist kein Zeichen von Schwäche,sondern ein Segen,denn nicht alles lässt sich alleine stemmen.
Wenn es unrealistisch ist, 100 Brand-Schwerverletzte im Katastrophenfall versorgen zu können, ist das ein Disaster
Allerdings, für diese riesige Menge an Verbrennungen 3. und 4. Grades hat die Schweiz die hierfür nötigen Kapazitäten nun mal nicht.
1. Grad kann ambulant behandelt werden (Hautrötungen)
2. Grad kann jedes Spital behandeln (Brandblasen)
3. Grad kann jedes Spital die Erstversorgung erledigen – dann Weiterleitung (Haut verbrannt).
4. Grad wurden gleich sofort nach Lausanne oder Zürich geflogen (bis auf Knochen verbrannt).
Von den 13 Patienten, die Zürich aufgenommen hat, wurden inzwischen 7 weitergereicht:
https://www.suedtirolnews.it/politik/brandkatastrophe-in-crans-montana-hilfe-aus-suedtirol
Es ist auch nicht nötig, dass ein Land alleine 150 Patienten behandelt. Das kommt alle 20 Jahre vor. Man soll sich aushelfen. Die anderen Länder können das auch nicht alleine. Die Schweiz würde auch helfen wenn das in Frankreich passiert wäre.
Es sind mittlerweile 80 noch im Spital, die anderen entlassen worden. Das USZ mit seinem hochmodernen Brandzentrum behandelt nur noch 6 Patienten, das nennt man aus der Verantwortung ziehen, Lausanne kümmert sich um doppelt so viele und auch das Ausland kümmert sich um Schweizer Patienten, unter anderem in Berlin. Das ist katastrophal
Gegenseitige Hilfe: ich denke das Ausland könnte sich bei whrs 60 Brandverletzten (es sind noch 80 in Spitälern, nicht alle schwer Brandverletzt, davon die meisten ausserhalb der Schweiz) selbst helfen, auch wenn die Spitaldichte nicht so hoch ist. Vor allem könnten die sich um ihre Bürger kümmern und würden nicht Jugendliche nach Berlin verlegen. Alle 20 Jahre: so ist das mit Katastrophenschutz, muss trotzdem optimal sein
Versagen auf der ganzen Linie! Schweizer Presse? Nicht zugegen…
Meiner Meinung nach ist dies nur ein Symptome eines viel tiefgreifenderen Problems, … überall herrscht nur Kostenrediuzierung und Gewinnmaximierung auf Kosten der Öffentlichkeit. Der Trend ist deutlich erkennbar, … in der CH ist es zwar noch nicht ganz so schlimm wie bei den EU Nachbarn, aber alles kommt mit einer zeilichen Verzögerung auch in der Schweiz. Alles eine Konsequenz unsere kapitalistischen Wirtschaftsmodels, nie war mehr Geld im Topf, nie hat es mehr an Geld gemangelt was sich immer mehr oben Konzentriert und immer weniger ,,unten“.
Motzen und kritisieren ist einfach! Wenn der Herz-Spezialist sich zum allgemeinen Bürostuhljournalitsen wandelt deutet das nichts Gutes an. Auch bei katastrophalen Ereignissen gilt es die lokalen Ressourcen zu schonen. Dementsprechend macht eine Verteilung auf das europäische Umland durchaus Sinn, insbesondere mit der REGA und deren kompetenten Intensivtrasnporten.
Genau Ray, die lokalen Ressourcen muss man schonen, und die Verantwortung und Kosten ausser Landes schaffen. Super! Da sollen alle mittragen bei einer selbst verursachten Katastrophe (keine Naturkatastrophe), eventuell wäre man vielleicht doch in der Lage das selbst zu versorgen?!?
Für solche Extremfälle hat die kleine Schweiz eben nur 20-25 Plätze um sie den langen Weg bis zur Entlassung zu begleiten. Die Verlegung war exakt zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt worden – nach der notfallmäßigen Stabilisierung, bevor die langwierige Behandlung losgeht.
Weshalb wiederholt sich der Autor vielfach?
Dir Verlegungen fanden vogelwild statt, zu früh ,zu spät, noch weiterhin, überall hin, jetzt liegen Schweizer in Deutschland. Mittlerweile sind „nur“ 80 Patienten noch im Spital , es sind nicht alle schwer brandverletzte, und USZ kümmert sich nur noch um 6 Patienten.
Wir sollen also permanent für über 100 Brandopfer bereit sein? Sowas kommt ja auch alle 14 Tagr vor.
In Kriesen zusammenrücken bedeutet nicht zwingend gleichzeitig dasselbe Bett teilen. Etwas fragwürdige Propaganda für einen baldigen EU-Anschluss.
Man könnte nur innerhalb 48 Stunden bestmöglich verlegen, das ist Blödsinn, es sollte natürlich nicht in den nächsten 2 Wochen verlegt werden, aber warum versorgt unser Hauptzentrum für Vetbrennungen am USZ nur noch 6 Patienten?? Es wurde doch genau dafür gebaut . Lausanne mehr als 20?
Es war ein langes Wochenende (Feiertage), wo keine planbaren Operationen angesetzt waren. Kapazität für die 13 Patienten war da noch vorhanden. Jedoch angesichts der Intensivst-Betreuung bei Verbrennungen 4. Grades (pro Patient ein Pfleger) und sie dort nicht die einzigen Patienten sind, musste Zürich da einige abgeben. Zu Lausanne konnte ich nichts finden, Stichwort: Paywall bei einigen Artikeln.
@Träumer: und jetzt sind es nur 6 Patienten. Und Schweizer werden in Deutschland behandelt. Super!
Ich bin nicht Ärztin, doch genau diese Ansicht teile ich beschämend. Es ist nicht zu denken, was wir bei Krieg oder Atomunfällen oder grossen Chemieunfälle, auch Flugzeugunfällen etc. wo Viele mehr Brand- und Ätzverletzungen haben könnten, eben dann, nicht zu tun fähig sind.
Dies müssen wir uns ernsthaft und beschämend vor Augen führen und verantwortungsvoller handeln.
Meiner Laienmeinung nach ist es viel besser, wenn Schwerverbrannte von erfahrenen Ärzten behandelt werden, anstatt von Ärzten die den nötigen Kurs machten. Wenn es wenige schwere Verbrennungen in der Schweiz hat, gibt es zwangsläufig wenige solche Ärzte.
Es ist auch nicht optimal wenn alle in der Schweiz behandelt werden, und die Schweiz keine Kapazitäten mehr hat, wenn ein zweiter Unfall eintrifft.
Es kommt auch viel billiger, keine sehr teure Kapazitäten für sehr seltene Unfälle aufzubauen, aber stattdessen sich mit den Nachbaren auszuhelfen.
intuitiv stellt ich mir die Frage, warum ein hochentwickeltes Land wie die Schweiz – mit vielen gut ausgestatteten Spitälern, Universitätskliniken und hoher medizinischer Kompetenz – in einer solchen Situation nicht mehr Betroffene selbst behandeln kann.
Durch die Verteilung der Patientinnen und Patienten auf mehrere EU-Länder wird nicht nur die Behandlungskapazität verteilt, sondern auch die Verantwortung – insbesondere mit Blick auf mögliche spätere Komplikationen, deren Ausmaß je nach Erfahrung und Spezialisierung der behandelnden Zentren unterschiedlich sein kann.
Florett 🤺