Wer damals die DDR besucht hatte, dem fiel rasch der traurige Zerfall der Infrastruktur in den Städten auf.
Während Plattenbauten auf die grüne Wiese hingeklotzt wurden, zerfiel die historische Substanz mangels Unterhalt der Infrastruktur.
Im Volk wurde gespottet „Ruinen schaffen ohne Waffen“.
Aber auch in der Schweiz gibt es Zerfallszustände, die man früher für unmöglich gehalten hat. Crans-Montana ist das traurigste Beispiel dafür.
Gerade in der heutigen Zeit wird sehr häufig über die Gefährdung von Frauen im öffentlichen Raum debattiert. Das Thema Gewalt an Frauen ist ein Dauerbrenner.
Ein grosses Problem sind dabei die schummrigen Beleuchtungen, die besonders in der Nacht Angst machen.
Umso erstaunlicher ist das Beispiel der Bahnhofs-Unterführungen in der Oberland-Stadt Wetzikon.
Seit letztem September meldet der Schreibende in regelmässigen Abständen an die Stadtbehörden von Wetzikon sowie an die SBB die immer zahlreicheren, defekten Beleuchtungskörper in den beiden Fussgänger-Unterführungen des Bahnhofs Wetzikon.
Besonders in der Nacht, wenn von den Rampen zu den Perrons kein Licht mehr hereinfällt, erinnern die Unterführungen an eine schummrige Bar.
Seit Monaten schiebt die Stadt Wetzikon die Zuständigkeit für die Reparatur auf die SBB und die SBB ihrerseits auf die Stadtbehörden. Zum Ende des Jahres 2025 hat sich eine leichte Tendenz hin zur Verantwortlichkeit der SBB ergeben.
Bei einem persönlichen Treffen mit dem freundlichen Co-Leiter der Medienstelle der SBB haben sich nach Monaten endlich konkrete Informationen ergeben.
In den beiden Bahnhofsunterführungen in Wetzikon müssen nicht nur die Leuchtmittel, sondern die kompletten Leuchten ersetzt werden.
Der Grund dafür: Ersatzleuchtmittel und passende Abdeckungen sind heute nicht mehr verfügbar. Man hat den laufenden Unterhalt komplett vernachlässigt.
Laut Bahnhofsvertrag ist die Stadt Wetzikon eigentlich für den Unterhalt der Beleuchtung zuständig.
Weil es beim heutigen desolaten Zustand infolge des verschlammten Unterhalts jedoch nicht mehr um einen einfachen Unterhalt geht, sondern die gesamten Leuchten ersetzt werden müssen, werden sich die SBB nach Verhandlungen mit den Stadtbehörden jetzt doch darum kümmern.
Gemäss der Medienstelle der SBB sollte nach aktuellem Stand im April 2026 mit dem Ausbau der alten und dem Einbau der neuen Leuchten begonnen werden können. Sofern es bei den Lieferungen keine Verzögerung gibt.
Man wähnt sich im falschen Film. Der Unterhalt der Beleuchtungs-Infrastruktur wurde in einem solchen Ausmass vernachlässigt, dass in der Folge eine Generalsanierung unumgänglich ist.
Bis dahin dauert es allerdings weitere drei bis vier Monate. Denn Ersatzteile für die heutige Beleuchtungstechnik wurden keine vorgehalten.
Befremdlich ebenso der „Zürcher Oberländer“, der sich als hiesiges Lokalblatt anpreist. Die Büros der Redaktion befinden sich direkt vor der Nase der besagten Bahnhofs-Unterführungen.
Wie üblich, zeichnet sich die vielköpfige Redaktion durch einen explizit feministischen Kurs aus.
Dass Frauen seit Monaten und jetzt noch einer Zeitlang durch eine schummrige Unterführung gehen müssen, scheint jedoch nicht zu interessieren.

In Zug ist eine Strassenlaterne kaputt, bitte morgen einen grossen Bericht, Danke.
Ganz ehrlich: Auch wenn der Bahnhof in Wetzikon nicht perfekt ist, so ist es definitiv nicht der schlimmste Bahnhof in der Schweiz. Im Rahmen einer Gesamterneuerung kann man natürlich schon was besseres daraus machen. Wirklich dringend fand ich es jetzt nicht.
Da wir im ganzen Land immer mehr Gesindel haben, welches sich im Bereich von Bahnhöfen aufhält, wäre als Zwischenschritt eine bessere Beleuchtung sicher mit relativ wenig Aufwand machbar. Sicherheit gibt es aber nur durch Polizeipräsenz oder konsequente Ausschaffung jener, welche unsere Sicherheit gefährden.
Das gehört zur Kategorie Lebensprobleme von Boomer?
„SBB-Unterführung“. Ein Schreibfehler? Sollte es nicht heissen: „SBB unter Führung“? Von wem, ist im Beitrag leider nichts zu entnehmen.
hmmm Stettbach Bhf verdient mehr liebe
In Städten wie Wetzikon wählen die Abstimmenden – also auch nur etwa 50% der Bevölkerung – vor allem SVP und FDP. Deren Parteispitzen laufen welder gross in der Gegend rum noch Benützen sie den ÖV. Sie bevorzugen ihre Privatkarrossen.
Wetzikon hat einen SP Stadtpräsidenten, nur zur Info.
Falsch! Wetzikon hat einen SP-Stadtpäsidenten gewählt. Keine SVP Dominanz hier – leider.
„Weil es beim heutigen desolaten Zustand infolge des verschlammten Unterhalts…“
Eine schlammige Sache…
Mein Gott! Hier wird wieder mal eine Mücke zum Elefanten gemacht. Habt ihr keine anderen Probleme?
Man muss auch kleinere Probleme lösen. Vorallem wenn es um die Sicherheit geht.
Wenn also niemand bei den Behörden und der SBB reagiert – vielleicht zurecht – kann man also immer noch einen Bericht an IP schicken, der ihn ohne zu Zögern wiedergibt, weil „Meinungen“ wie „Mein Irrer Freund darf keine Waffen besitzen“ oder „Der Zürichsee wird überlaufen, wenn die Sihl direkt mit ihm verbunden ist“ null Faktenchecks durchlaufen. Hauptsache, jeden Saich Debattieren.
überall Standart. In ganz Europa, USA und so weiter, sind immer mehr Städte pleite. Das ist kein Wunder, denn die Kaufkraft der Währungen der Banker und Zentralbanker (gesetzliches „Zahlungsmittel“) ist im freien Zerfall! Inflation ist viel höher wie von Staaten+Bankern zugegeben. Bester Beweis:
Steigende Edelmetallpreise! Echtes Geld behält seine Kaufkraft. Wer glaubt mit entwerteten Währungen noch zahlen zu können, irrt sich immer mehr! Natürlich auch der Staat und seine Regierenden. Was die Welt braucht ist nachhaltiges, werthaltiges Geld. Wenn die Zahlungsfähigkeit fehlt zerfällt alles!
Jetzt hat also selbst die Bahnhofsunterführung in Wetzikon einen Zusammenhang mit Crans Montana – wow.
Ja, der Zusammenhang besteht. In beiden Fällen sieht man behördliche Schlamperei. In Crans allerdings mit katastrophalen Folgen.
Das sieht ja aus wie in der Bronx in den 70er Jahren. Drogenelend und Raubmord an der Tagesordnung. No-Go-Area für Gutbürgerliche. Nur die explizit feministischen Redaktorinnen des Lokalblatts gehen da noch durch. Das Schicksal der Unterführung in Wetzikon betrifft uns alle. Erst geht das Licht in Wetzikon aus und bald überall. Unbedingt dranbleiben.
Gemäss dem Artikel werden offenbar die Ersatzteile nirgendwo mehr produziert. Das ist ein grösseres Problem.
Richtig D.Müller, aber glauben Sie bloss nicht mit ällleeedeee würde irgend etwas besser. Im Gegenteil, ich garantiere es Ihnen. Und wie beim Auto wo sie nur noch ganze Scheinwerfergruppen für 2’000.- und mehr kaufen können, geht es auch in allen anderen Bereichen aus diesen Gründen in eine totale Wegwerfkultur.
Nichts wird besser, nur anders.
Ach Du heilige Sch***** – wieder mal typisch, dass die Mainstreammedien diesen Skandal in Wetzikon unter den Tisch wischen!
Ech jetzt, liebe IP – befindet ihr euch in einem Wettbewerb mit Blick, wessen Niveau tiefer sinken kann? Ihr seid auf jeden Fall gut im Rennen! 🤪
Umnutzung in eine schummrige Bar wäre doch eine gute Idee. Zumindest Fluchtwege hätte es da genügend.
Herr Streuli, so ist das wenn der Staat den Verkauf von Fluoreszenlampen verbietet, dann gibt es irgendwann einfach keine mehr. Im Einzelfall kann das sehr teuer werden weil dann komplette Leuchten ersetzt werden müssen.
Sein Sie vorsichtig, bei Ihnen in Wetzikon kommt noch die Fachstelle Fledermaus aus Zürich und verbietet in Zukunft generell Licht in der Unterführung. Und ja, glauben Sie ernsthaft die Gefahren seien vorbei wenn Sie aus dem Tunnel sind? Nicht in der Schweiz und nicht in Wetzikon, das ist alles vorbei. Tragen Sie eine Waffe mit sich.
… und nicht zu vergessen, die Stadtbildkomission Wetzikon welche ihren Senf auf noch zu Besten gibt.
Wahnsinn dieser Artikel !! hat der Schreiberling und ip wirklich keine anderen Probleme mehr !!
Ja, die armen Frauen, die von Gewalt auf offener Strasse betroffen sind, wählen genau diese Parteien, die die Gewalt importieren. Ausserdem sind Männer extrem viel öfter von Gewalt betroffen.
Wer in Wetzikon wohnt, hat die Kontrolle über sein Leben bereits komplett verloren.
Wen interessiert ein allerwelts Phänomen, dass die Beleuchtung der Bahnhofunterführung etwas diffus ist? Gemäss Eisenhower-Matrix ist es weder dringend noch wichtig.
Die Gemeinden brauchen immer mehr Geld für Neuankömmlige, da liegt für anderes nichts mehr drin.
Beleuchtung und Instandsetzung kostet zu viel. Es ist billiger jeden in der Schweiz zu verpflichten in der Öffentlichkeit stets eine geladene Waffe mit sich zu tragen.
Das löst Problem der Angstzustände bei der Bevölkerung.
Hauptsache ist doch, dass es genügend schöne luxus Asylunterkünfte
mit 7/24 h persönlicher Betreuung von einem kompetenten studierten
Betreuer gibt. Nach Möglichkeit möglichst nahe am Bahnhof damit diese lieben Menschen auch unsere schöne, saubere Schweiz
studieren können! (Ironie off)
Was man auch beleuchten könnte: Beim Basler Centralbahnplatz und rund um den Bahnhof wirkt die Sicherheitslage auch immer prekärer. Dies trotz unmittelbarer Nähe zur B I Z und des Umstands, dass per Bus vom Flughafen eintreffende Reisende beim besagten Platz aussteigen.
Offenbar scheint der Vorfall, als vor einigen Jahren ein ausländischer Zentralbanker auf seinem Weg zur B I Z mit einem Hammer angegriffen wurde, keine nachhaltiges Umdenken bei den Sicherheitspolitikern der Stadt hinterlassen zu haben.
Bitte alles Geld in die korrupte Ukraine senden, Luxus Autos, Ski Parks brauchen auch Geld.
Wow! Unterführung Wetzikon! What a story!
Vorläufig noch nicht, aber nach einem Mord in so einer schummrigen Unterführung dann schon. Wie in Crans, hätte IP vor 2 Wochen über die feuergefährliche Dämmung berichtet, hätte man auch gesagt, wow, what a story.
Schlamperei und Larifari in Wetzikon ebenso wie in den Walliser Bergen. Kein Unterschied. Wäre in dieser Schummerunterführung à la DDR jemand vergewaltigt oder gar umgebracht worden, ja dann wären einige Leutchen von der Wetziker Verwaltung erwacht. Und man hätte salbungsvolle Worte des Bedauerns vernommen, wie in den Walliser Bergen.
Was fehlt im Artikel: wie kann es sein, dass man dort keine modernen Leuchten einsetzen kann?!? Ich habe selber schon viele Leuchtstoff-Stäbe durch LED Stäbe ersetzt. Es geht sehr einfach. Nur den Starter muss man ebenso austauschen. Für beides gibt es für alle gängigen Leuchtstoff-Röhren Ersatz.
Es ist schlicht unglaubwürdig, dass hier kein einfacher Austausch möglich ist. Ich mache das gerne, wenn man mir die Reise bezahlt.