Die Schweiz trauert. Trauer ist notwendig. Sie bildet auch die Basis für den in der menschlichen Psyche verankerten Impuls abzuschliessen.
Ein Impuls, der uns Menschen nach einem grossen Verlust zwingt weiterzumachen, zu überleben, egal wie.
Der nachfolgende Text will nicht abschliessen, weil der heutige Tag nicht nur ein Tag der Trauer ist, sondern auch ein Tag der Wut.
Die Wut eines geordneten Landes, das sich von obskuren Menschen und Organisationen hat unterwandern lassen.
Den Opfern von Crans-Montana schulden wir Aufklärung – bis ins allerletzte Detail. Es ist unsere heilige Pflicht als Publizierende, bei dieser Aufklärung mitzuwirken.
Zwanzig lange Jahre weht eine Brise der besonderen Art auf der „Ile de la beauté“, Korsika, in der berühmt-berüchtigten Hafenstadt Marseille und im fernen Paris.
„La Brise de mer“, so der Name des Gangstersyndikats, hervorgegangen aus dem Terrornetzwerk der korsischen Nationalistenbewegung FLNC (Fronte di Liberazione Naziunale Corsu).
Die FLNC verfolgt das Ziel der Unabhängigkeit Korsikas und befürwortet den bewaffneten Kampf. Deren Mitglieder wurden im Untergrund in den 1970er und 80er Jahren von der baskischen ETA und irischen IRA Terroristen militärisch geschult und mit Waffen ausgestattet.
„La Brise de Mer“ ist der Name eines unscheinbaren Cafés am alten Hafen von Ajaccio, dort treffen sich Ende der 1970er Jahren junge Separatisten ohne grosse Skrupel. Die Grenzen zwischen politischem Kampf und Ganoventum verschwinden, zu Lasten des Ersteren.
Es folgt das grösste Verbrechersyndikat Frankreichs. Man schreibt Kriminalgeschichte im grossen Stil. Milliarden werden erwirtschaftet.
Die Tentakel der Meeresbrise beherrschen dank ihrer Skrupellosigkeit und der Terroristen-Ausbildung die Unterwelt von Korsika, Marseille, der Côte d’Azur, Paris.
Die „Brise de mer“, so der Codename des Syndikats, eng verflochten mit korsischen Lokalpolitikern, kassiert, wenn es um Immobilien, Bauparzellen und Ferienvillen geht.
Banken werden überfallen, Schutzgeld in Hotels und Restaurants eingetrieben. Zuhälterei, Spielhöllen, Geldwäsche, Drogenhandel im industriellen Ausmass, Steuerhinterziehung und Betrug, das ganze Repertoire eines durchorganisierten Verbrechersyndikats werden ausgeübt.
Ebenbürtig mit der sizilianischen Cosa Nostra, der kalabresischen Ndrangheta und der neapolitanischen Camorra.
Die Schweiz, insbesondere die französische Schweiz, erscheint dem Verbrechersyndikat als nahegelegene Versuchung. Man verübt 1990 einen spektakulären Raubüberfall auf die UBS.
Die Beute von 31,9 Millionen Franken verschwindet für immer. Doch dies ist nur eine Episode. Von französischer Seite wird immer wieder darauf verwiesen: Das Verbrechersyndikat benutze die Schweiz, um ihre immensen Profite zu waschen.
Anfangs 2000, nach bewährtem Muster, erfolgt ein Wechsel des Managements innerhalb des Verbrechersyndikats. Die historischen Chefs aus dem Café „Brise de Mer“ werden einer nach dem anderen von einer jüngeren Fraktion aus dem korsischen Bergdorf Verzolasca liquidiert.
Der neue Clan an der Macht des Milliardenimperiums nennt sich „Bergers-braqueurs“ (Hirten-Verbrecher). Man pflegt gute Beziehungen nach Russland, insbesondere zu einer sibirischen Bruderschaft, welche je nach Bedarf Aufträge an der Côte d’Azur und im andalusischen Marbella ausführt.
Modernisierung, Globalisierung.
Und nun ist uns, kollektive, naive Schweiz, ein unfassbares, schreckliches Unglück widerfahren. Unsere Behörden zaudern, wirken gelähmt vom brutalen Ausmass des Geschehens.
Die involvierten Betreiber der Feuerhölle werden lange nicht inhaftiert, und man liess sich viel Zeit, diese überhaupt zu befragen.
In der Zwischenzeit häufen sich Hinweise, welche auf einen plötzlichen, wie aus dem Nichts entstandenen Reichtum hinweisen.
Die Betreiber erscheinen in Crans-Montana, erwerben innerhalb weniger Jahre Immobilien für fünf Millionen Franken, bezahlen zuerst die höchstmöglichen Mieten, machen dann unwiderstehliche Kaufangebote, verfügen über eine Flotte von Luxusfahrzeugen.
Sogar von einem neuen Bentley für 300’000 Franken wird berichtet. Obwohl andere Nachtclub- und Restaurant-Betreiber der Gegend eher überleben, als wirtschaftlich florieren.
Die Verwandtschaft des in Frankreich vorbestraften Betreibers ist eng mit der sogenannten „Unabhängigkeitsbewegung“ Korsikas involviert, ein Onkel amtet sogar als Bürgermeister im Namen einer Separatistenpartei.
Der Betreiber der Katastrophen-Bar ist kein unbeschriebenes Blatt, selbstverständlich gilt jedoch die Unschuldsvermutung, so wie sie für jeden Bürger dieses unseren schönen Landes gilt.
Mit der insgeheimen Hoffnung, dass Frau Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, diesen Text lesen möge und Inspiration finde, entbiete ich den Angehörigen der Brandkatastrophe in Crans-Montana unser tief empfundenes Beileid.
Da hat doch auch der NDB versagt.
Aber die müssen ja noch ihre Füdlitätsch-
Affäre aufarbeiten.
Sehr spannend und gut recherchiert, vielen Dank! Man kann nur hoffen, dass man mitliest im Wallis und bei der Bundesanwaltschaft.
Ich bin mit Ihnen… trotzdem wird es für weitere Untersuchungen mangels wirklicher Beweise nicht reichen…..
Mitgelesen wird, aber nicht entsprechend zielorientiert gehandelt!
Protzkarren wie Bentley, G-Klässchen in AMG-Wäsche etc., das fahren Ganoven oder AWD-Berater. Wer es sehen will, der sieht es auch. Die machen ja noch nicht einmal Anstalten ihre Kohle nicht zur Schau zu stellen. Wir sind ja ohne MEI (verbindliche Grüsse an die FDP) geradezu erobert worden von allerelei Gestalten. Wie gesagt, wer es sehen will, der sieht es auch.
Die Korsiker sind schlimm. Die Wallisser schlimmer. Die Pattaya Loomit Thailänder am schlimmsten!
Danke für den gelungenen Artikel.
Flechten Sie doch noch die Nazis und Franco in ihre Fünfziggroschen-Romangeschichte ein?
So ist das alles ein bisschen lau.
Die Abwertung des Artikels mit Ihrem unqualifizierten, nichtssagenden Kommentar gelingt Ihnen nicht. Bitte beim nächsten Kommentar eine fundierte Begründung – sonst disqualifizieren Sie sich erneut.
@bussfertiger Sünder
Bin Ihrer Meinung. Laaangweilig!
Da fehlt noch:
1. Somalia
2. EU
3. Putin
4. Klima
5. Trump / Nato
Dann klappt’s auch mit dem Entertainment.
Ich bin sicher im Wallis weiss man dass alles bereits. Genau darum ist die Antwort der Justiz so zögerlich. Man hat Angst ums eigene Leben.
Eher ums aufdecken der eigenen Mittäterschaft
Ob solche Räubergeschichten angesichts der Umstände angemessen sind? Sic transit gloria mundi…..
Ende der 70er-Jahre kaufte ich ein Segelschiff von einem Korsen in Cannes. Das Geschäft war abenteuerlich, eine Gratwanderung zwischen Weiss, Grau und Schwarz. Wenn wir nach Korsika segelten, wurde uns geraten, anstelle der Französischen Gastlandflatte die Korsische (Mohrenkopf, von spanischen Mauren, nicht Negern) zu hiessen.
Auf der Insel herrschte in jenen Jahren Terror (Waldbrände, Entführungen, Schutzgelderpressungen, politisch motivierte Massenmorde). Die Regierung in Paris hatte in vielen Teilen die Kontrolle verloren. Wer glaubt, die korsische Mafia sei erledigt, der irrt gewaltig.
Danke für den sehr interessanten Hintergrund Artikel. So geht guter Journalismus. Das Wallis wird den Buchdeckel kaum öffnen. Leider.
Der NDB und die Bundesanwaltschaft müssen den Fall sofort übernehmen und mit den adäquaten Behörden in Frankreich zusammenarbeiten.
Gut beschrieben.
Erwähnen sollte man noch, dass Korsen seit mindestens Anfang des 20. Jahrhunderts die wichtigsten Figuren in der organisierten Kriminalität an der Côte stellen, vor allem in Marseille.
Und die Gruppierungen heute deutlich brutaler, verschwiegener und professioneller als die italienischen Gegenstücke sind.
Die Walliser StA ist bei OK dieser Qualität hoffnungslos überfordert, vor allem weil vermutlich Teile der Behörden unterwandert sind.
Dies muss zwingend das Fedpol / BA übernehmen, zusammen mit der französischen SIRASCO / PNACO.
Der BA hätte schon längst das Dossier übernehmen müssen. Ich zitiere Paul-Félix Benedetti über seinen Kumpanen Moretti auf Franceinfo: „C’est un ami qui est consterné et accablé par tout ce qui arrive. Je pense qu’il s’était accompli dans une vie professionnelle très honorable, qu’il n’y a aucune intention de se soustraire à des règles. Je pense qu’il y a des lacunes dans l’organisation de la loi suisse“. Spätestens dann hätten sämtliche Alarmglocken schrillen müssen. Wäre es zuviel verlangt, dass der NdB, Fedpol oder die Polizeidienststelle Hinterdorf West oder Ost aktiv wird ?
Hervorragender Beitrag! Danke für die mutige Aufklärung zu den korsischen Mafia-Verbindungen und dem plötzlichen Reichtum der Betreiber. In Zeiten der Trauer ist solche Recherche unsere Pflicht. Frau Pilloud, bitte handeln!
Frau Pilloud wird kaum handeln. Erstens dürfte sie Angst haben, was man sogar verstehen kann und zweitens wäre da die Bundesanwaltschaft zuständig. Von der und vom EJPD (BR B. Jans) hört man bislang nichts. Vielleicht ist IP wieder einmal das erste Medium, das Wichtiges aufdeckt oder als Möglichkeit darauf hinweist.
Spannend. Vielen Dank. Ja, ein Schelm wer Böses denkt…
Wünsche allen viel Kraft bei der Aufklärung.
Danke an Inside Paradeplatz oder momentan: Inside Crans-Montana.
Ab in den Knast mit allen (inkl. korrupte …) und danach ggf. ab in ihre korrupten Länder.
Wünsche ich mir auch für Deutschland und Österreich. Das da auch aufgeräumt wird. Hier (Berlin) sind es vor allem orientalische Stämme (auch Clans genannt).
Ich denke wir alle haben den Wunsch nach einer sicheren Heimat. Und nicht nach „weltoffenen“ 3. Welt-Staaten.
Die zwei letzten Abschnitte triefen von dreckigem, billigem Zynismus und Anmassung. „Bürger dieses unseres schönen Landes“: Was für ein dümmliches Phrasengerede. Und dann das Geheuchel mit der Unschuldsvermutung, die eitle Wenung mit der „insgeheimen Hoffnung“, die schmierige Schlusswendung mit dem „tief empfundenen Beileid“. Es wird einem richtig schlecht.
Korse ?
Dänu? Dummkopf?
Hervorragender Artikel, es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
1) die Behörden sind unglaublich naiv
2) sie sind, freiwillig oder unfreiwillig, involviert.
Ja, genau das vermutet man jetzt wenn man diese, hier in diesem schwerst kriminellen Fall dieser Mord-Konstellation, zögerliche Justiz beobachtet und vergleicht mit deren normalerweise hartem Handeln bei kleinen Delikten gesehen hat.
Es stinkt bis zum Himmel!
Es ist Wahrscheinlich ein Mix aus beidem in diesem Fall. Den das eine wäre ohne das andere nicht gegangen und hätte nicht Funktioniert.
Müsste da nicht endlich Justizminister Jans einschreiten. Geldwäsche geht doch ihn etwas an.
Jans@
Wie bitte, Jans einschreiten? Wer, Beat oder Tracy?
Beat Jans? Der macht immer noch Pause. Und nach dem Mittagsschläfchen gleich nochmals – unbrauchbar!
Ich frage mich immer wieder, weshalb solche Gestalten wie Jans, Cassis, Amherd, Couchepin, etc. als bundesrats-tauglich eingestuft werden können. Es braucht nach meinem Dafürhalten einen Fähigkeits- und Belastungs-Check für angehende Bundesräte.
Walliser sind selten naiv …
@La Suisse
Sie haben die wichtigste Frage nicht gestellt: Die Systemfrage!
Die Eidgenossenschaft basiert auf Mythen. Mythen sind Vereinfachungen, die Identität stiften, aber Realität ausblenden.
tja, Geschichte war schon immer so.
Wenn Verbrecher Verbrecher bekämpfen, bleibt kein Auge trocken.
Staat gegen Mafia und Mafia gegen Staat …
Doch wer ist der Staat, wer ist die Mafia? Mömmschen?
Mein alter Journalistenfreund aus Sion berichtete mir gestern, Macron habe ein Dossier über den Korsen nach Martigny gebracht. Darin sollen harte Beweise gegen den Korsen sein, der in Marseille, Cannes und Korsika in einer ‚French Connection‘ gut eingebettet war. Diese Connection ist eben eine ‚Constellation‘ welche Schneekanonen betreibt, die dann eben auch im Wallis zum Einsatz kamen. Diese Maschinen laufen bekanntlich nur auf Cash-Basis und nicht mit Plastic Fantastic. Le fric est chic So eine grässliche Verbrecherbande. Ich platze vor Wut und Trauer.
@Gstaad
Warum haben die Franzosen 10 Jahre gewartet mit der Justizhilfe?
Schndyyyy, die Franzosen sind verschuldet bis über beide Ohren. Da geht es nur noch um Ablenkung weil die Froschfresser die Rote Laterne tragen im EUR-Raum. Das gesamte EU-Gedöns ist ein einziger Selbstbedienungsladen ohne grossen Unterschied ob Korsen-Ganove oder Brüssel-Ganove. Einfach Abstand halten.
Seit der Personenfreizügigkeit wird doch nicht mehr hingeschaut, wer ins Land kommt. Auch nicht beim Kauf von Immobilien durch EU-Bürger. Nicht nur im Wallis. Im Asylwesen läufts genau gleich.
In Frankreich durfte er nach seiner Gefängnisstrafe keinen Betrieb mehr führen. Im Land, das sich sonst in vorauseilendem Gehorsam an sämtliche EU-Vorgaben hält, war das problemlos möglich. Quelle mauvaise blague! Dabei hätte ein Blick in die Interpol-Datenbank gereicht. Selbst in Genf war er polizeibekannt, also hat nicht mal die Interkantonale Polizeikooperation (IKP) funktioniert.
Fachkräfte mit eleganten Koffern waren schon vor der EU erwünscht.
tja, Geschichte war schon immer so.
Wenn Verpröcher Verpröcher bekämpfen, bleibt kein Auge trocken.
Staat gegen affia und affia gegen Staat …
Doch wer ist der Staat, wer ist die Affi? Mömmschen?
Als FDP Grossrat (nicht Wallis), dipl. Betriebsökonome und angestellter Immobilienbewirtschafter finde ich, dass Sie hier wie immer repektlos und unsachlich mit Kopiertem aus dem Internet in Erscheinung treten wollen.
Wie Sie ja selber sagen gilt die Unschuldsvermutung. Warum vergliechen Sie also Unternehmern in Crans Montana mit kriminellen Banden im Ausland? Das ist respektlos gegenüber allen ehrlichen Unternehmern in Crans.
Reichtum ist auch keine Sünde.
ich würde diese Kombination nicht mehr zum Besten geben, FDP, Immofatzke, BWL you know. Sie von der FDP haben es nämlich unter Rädelsführer Kurt Fluri fertig gebracht, dass die MEI als eine lauwarme Empfehlung in derVerfassung vermodert. Die unkontrollierte und abartige Zuwanderung (Eroberung) ist der Ursprung allen Übels. Verantwortung FDP !!!
sie sind ein gutes Beispiel für einen Politiker, der von nichts eine Ahnung hat, auch wenn sie sich mit einem Titel schmücken dürfen. Das einzige was sie auszeichnet ist eine ausgeprägte Einbildung. Weit weg von der Realität und an Blauäugigkeit wohl nicht zu übertreffen. Schämen sie sich und geben sie ihr politisches Amt ab.
Naja, ds Wallis, nitt i miis Härz inne gmeisslet.
Es heisst Ökonom. Orthographie scheint nicht Bestandteil Ihres Diploms gewesen zu sein…
Schauen Sie, solches Gebell gefällt der Klientel hier. Schummrige Suggestionen, pöblige Polemik, verwegene Vorverurteilung, knackige Kurzschlüsse: Da jubelt der Mitläufer. Sie möchten nicht wissen, wie es bei denen zuhause riecht. Leider, leider macht diese Jüngerschaft den Autor verdächtig.
Tritt der Gerhard neuerdings als FDP Grossrat auf ? 🤣🤣🤣
Schreibt bestimmt ein Linker Aufhetzer!
Spannend ist das im Wallis zuzüger aus der Deutschschweiz sehr unbeliebt sind aber Verbrecher aus Frankreich, Korsika alles erlauben dürfen und nicht kontrolliert werden und woher das Geld kommt keine Rolle spielt wenn ein Teil davon in der eigenen Tasche landet
Die Bewohner des Wallis mögen keine Leute, die auf die Einhaltung von Regeln pochen. Jedes Trickli ist recht, damit sie sich auf Kosten anderer bereichern können. Man sollte diesem Kanton und seinen arroganten Bewohnern sofort den Geldhahn zudrehen, bis sie endlich Anstand lernen.
Schuld sind immer die anderen, nur nicht ich!
(siehe IP-Artikel und Kommentare)
Danke Frau Villalon und Herr Hässig….das ist „investigativer“, aufklärender, untersuchender Journalismus, der so auch gründliche Antworten ermöglicht und die Grundlagen legt für die gesellschaftliche Organisation, für ein Staatswesen. Ohne die gründliche Untersuchung von Missständen sind keine wahrhaften Antworten und keine Korrekturen einer Gesellschaft möglich, im Gegenteil, ohne diese gründlichen Antworten gerät die Gesellschaft in eine unaufhaltsame Abwärtsspirale und zerfällt.
Gut geschrieben, Frau Villalon. Allerdings und bei aller Ehre liefert mir der WIKIPEDIA-Eintrag noch einige Informationen mehr:
https://en.wikipedia.org/wiki/Gang_de_la_Brise_de_Mer
Man darf einige gute Gründe haben, anzunehmen, dass im Prinzip jeder Korse in irgendeiner Form nicht unbelastet ist, sei es familiär oder durch sein Milieu.
Andererseits zeigt dieser Artikel vom 8. Januar auf, dass mindestens in der Region Genf auch noch Einiges näher zu betrachten wäre:
https://www.20min.ch/story/tragoedie-in-crans-montana-korsika-genf-wallis-die-dunkle-vergangenheit-des-barchefs-103482748
Bitte nicht weinen, wenn ihr diese Banden toleriert! Und das ist noch gar nix! Wieviel Knete von Verbrechern und Diktatoren wurde seit dem letzten Jahrhundert in ‚Bella Svizzera‘ gewaschen und gebügelt?
Also nix Neues im Westen.
Floh nicht der Boss der Geheimloge P2, Licio Gelli, 1983 in einem Wäschekorb aus dem Welschen-Champ-Dollon-Knast? Che dolce! Good Morning Saigon!
Die Wut eines geordneten Landes, das sich von obskuren Menschen und Organisationen hat unterwandern lassen… und es werden immer mehr!
Und jetzt, wer wollte dass alle EU Bürger ungeprüft und ohne Möglichkeit das abzulehnen in die Schweiz einwandern können und wer hat dem zugestimmt? Und wer will jetzt einen Vertrag durchpeitschen, der alles noch verschlimmert? Mal schauen ob die Schweizer wieder so einfältig sind und dem wieder zustimmen.
… die zerzausten Haare der Staatsanwältin: Brise de mer!
Die Froschkönigin – vom Winde verweht.
Danke an IP das hier auch die wichtigen Hintergrund Fakten ausgeleuchtet werden. Die Hintergründe werden wird mit jedem Tag schlimmer.
Super Recherche. Sehr beeindruckend, vielen Dank.
Da darf man nur hoffen, dass man im Wallis auch deutschsprachige Artikel liest und ernst nimmt.
Wer sich in den Sumpf begibt kommt darin um. Das gilt nicht nur für das Wallis sondern für die ganze Schweiz. Man weiss beispielsweise schon lange das die italienische Mafia insbesondere in der Ostschweiz ihr Unwesen treibt. Dazu kommt, dass man in der Schweiz im Immobilienbereich auch heute noch mit sehr grossen Barbeträgen bezahlen kann. Ein Immobilienanwalt genügt. Die Banken spielen mit.
Genau. Das ist eine weiterer Skandal. Der Nachweis der Herkunft von Mitteln bei Kauf einer Immobilie muss zwingend werden.
@Drake
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. In der Schweiz wird viel dreckiges kriminelles Geld
Über Immobilien gewaschen.
Aber ein Auto für 10’000 Franken bar bezahlen geht nicht. Es könnten ja Drogengelder sein.
Wie hier schon erwähnt.
Wo werden täglich in Europa diese Milliarden von Drogengeldern gewaschen? Und die Deogenfahnder decken das nicht auf? Einfach unverständlich? Vielleicht klärt mich jemand auf!
In Wahrheit war der Jacques auch nur der Handlanger eines korrupten und kriminellen Konstrukts. In der Schweiz würde man vom Staatsapparat sprechen, auf Korsika nennt man es „Brise de mer“. Wo ist da der Unterschied?
Die ‚Brise de mer‘ weht aus Algerien, wo einst die ‚Pieds-Noirs‘ mitsamt ihrer OAS (Organisation de l’Armée Secrète), ihr koloniales Zuhause hatten!🤭🫡
„Handlanger“ hin oder her; das ernten wir heute mit der sogenannten Personenfreizügigkeit !
Die Frage sei erlaubt, was wohl all die Chef-Damen und MA der Fedpol so den ganzen Tag machen? Die jüngst Abgetretene betreibt jetzt ein Cafe-Stübli in Bern. Jedenfalls ist man sich einig, dank langjährigen Beobachtungen, dass die Aktivitäten des int. organisierten Verbrechen auch in der Schweiz „am steigen sei“…. weiss man das aufgrund der zugenommenen Anzahl Merc G AMG oder Bentley hierzulande?
Angeblich gab es damals ein Abkommen mit dem Palais de l’Élysée: die Korsenmafia führt illegale Aufträge für den sog. Service Action durch mit denen die offizielle franz. Regierung nicht in Verbindung gebracht werden mochte; als Gegenleistung wurde ihr Marseille für ihre dunklen Geschäfte abgetreten – die Korsenmafia konnte sich von da an ungehemmt ausbreiten.
Est-ce par un pur hasard que le Valais porte le surnom de „Corse de la Suisse“? Ceci dit,excellente chronique ! La Suisse (en tant que pays) naïve ou implicitement complice d’une économie de l’ombre (shadow economy) bien huilée?
https://www.blick.ch/fr/suisse/la-mafia-sevit-en-suisse-la-situation-est-tres-grave-id17130651.html
Et si nous parlions un peu de l’opacité de certains dons douteux (non négligeables en terme de volume) fait à certains partis politiques bien connu en Suisse (aussi une longue tradition dénoncée par le GRECO).
Trauer, Wut, …ja. Aber wie meine Mutter sagte, als Schweizer schämt man sich vor allem.
Und es sind die gleichen Behörden die während Corona Wirte gewaltsam verhaftete und das Lokal mit Betonblöcken blockierte weil die Wirte keine Zertifikate kontrollierten.
Merke: Man sollte keine Krise, kein Unglück, keine Katastrophe ungenutzt lassen, jene zu beschuldigen, die man ohnehin schon hasst.
Erbärmlich.
Secret de polichinelle: La Suisse, naïve ou complice – à sa manière – du crime organisé?
https://www.publiceye.ch/fr/coin-medias/communiques-de-presse/detail/public-eye-livre-tous-les-trucs-pour-tirer-le-meilleur-de-la-suisse
Das Wallis ist eine Vorstadt von Palermo. Das ist ja seit Jahrzehnten bekannt, nur in diesem Fall von Ajaccio.
Im Februar 2024 wurde der italienische Mafia-Boss Marco Raduano, Anführer der apulischen „Mafia Foggiana“, auf Korsika in Bastia festgenommen, was auf Flucht- und Verstecknetzwerke hinweist. Korsische Banden wie „Brise de Mer“ oder „Venzolasca“ haben Verbindungen zu italienischen Clans im Müllentsorgungsbereich und Immobilienhandel. Der Vergleich zu Palermo ist also nicht mehr so weit.
Zur Zeit gibt es keine Verlinkung der Korsen aus ‚Le Constellation‘ mit dem organisiertem Verbrechen aus Frankreich.
Eine Verbindung „sie sind Mafiosi“ weil „sie Korsen sind“ ist unterhalb Ihres Niveaus, Frau Villalon.
Interessant wäre zu erfahren wieso die walliser Staatsanwaltschaft dermassen mild ermittelt. Wieso sie die Geschäfte eines gewissen Weinhändlers nicht durchleuchtet, des Ehemannes der Oberstaatsanwältin. Die Transaktionspreise, sollte er die Geschäfte mit „Le Constellation“ Betreibern gemacht haben, würden vielleicht die Milde der Staatsanwaltschaft erklären. Vielleicht.
Personenfreizügigkeit sofort kündigen. Und Unterwerfungverträge nein, nein und nochmals nein.
Ihnen ist ein absolut belangloser, überflüssiger Artikel gelungen.
@Jürg Lugginbühl
Ich finde diesen Artikel weder belanglos noch überflüssig. Es zeigt auf,
was für dunkle Figuren sich im Wallis niedergelassen haben.
Die schöne heile Welt der Schweiz gibt es schon lange nicht mehr.
Das Parlament hat das Geldwäschereigesetz revidiert. Hoffentlich so, dass es in solchen Fällen greifen wird.
😅😂🤣
Eine mutige Frau, Isabel Villalon, ich hoffe, sie leben an einem unbekannten Ort.
Wer sind Sie, soll das ein Einschüchterungsversuch sein?
Cle: Was soll diese Unterstellung? Die Frau schreibt brisante Infos. Da hoffe ich auch dass sie save ist.
Nun ja, ist hier nicht langsam aber sicher ein Punkt erreicht, an dem die Bundesanwaltschaft übernehmen müsste? Hier leuchten doch mittlerweile alle roten Lampen auf, die in Richtung Geldwäscherei und mehr hindeuten?! Wurde bei diesen Immobiliengeschäften die Herkunft der Gelder nie hinterfragt, bei Notaren, bei Banken?
Da Sie IRA und ETA erwähnten, da kann man sich ja auch mal fragen ob diese Organisationen nicht auch durch Drittstaaten sagen wir mal beeinflusst waren respektive sind.
Möglicherweise sind ähnliche Kreise hinter Organisationen wie HIAS, welche auch in Europa tätig ist (hias.org/hias-eu/) und aus National Security Gründen dringend verboten gehört.
Warum wurden und werden diese Leute nicht in bereits Frankreich verhaftet, oder wenn, gleich wieder frei gelassen, wie offensichtlich der Betreiber der Bar.
Es ist doch egal ob es ein Korse oder Watusi ist. Die Katastrophe ist eingetreten weil überbezahlte Schweizer Staatsangestellte ihren Job nicht gemacht haben. Die sind für die Opfer verantwortlich und sicher nicht der Korse.
Die Katastrophengeschichte existiert bis jetzt nur in einigen gutgläubigen und mediengeschädigten Köpfen.
Das ist bis jetzt alles was sicher ist.
Im Wallis ist das alles bestens bekannt und man profitiert bestens davon. Darum hat man auch eine Quotenfrau zur Generalstaatsanwältin gemacht. Passt doch alles zusammen.
Es fügt sich zusammen.
Allerdings: für so ein Hoch-organisiertes Syndikat wäre es ein ziemlich dämlicher Fehler sich bei einem Thema wie Brandschutz eine völlig unnötige offene Flanke zu erlauben.
Die Behörden werden es ermitteln, wenn sie keine walisischen sein werden.
Versetzen wir uns mal kurz in eine Mafia-Gruppierung, die in der Gastro etwas Geld waschen will.
Da schaut man sich natürlich die Staatsanwaltschaft an.
Und jetzt sieht man, dass der Ehepartner der Chefin dort einen Weinhandel betreibt.
Natürlich kaufe ich den Wein dort und das ohne Verhandlungen.
Dann bin ich sicher, dass ich – wenn es Probleme gibt – nicht alleine untergehe.
Allein, dass der Mann einer Generalstaatsanwältin eine Weinhandlung betreibt ist völlig undenkbar in jedem normalen Land.
Es ist natürlich praktisch, wenn man bei diesem Weinhandel in bar bezahlen kann..
Interessante Überlegung. Auch ich werde den Eindruck nicht los, dass einige Leute aus dem Umfeld des Barbetreibers ziemlich befangen wirken.
HERZLICHEN DANK 🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆
Das ist der BESTE ARTIKEL und die ehrlichste Situationsanalyse CH (SWOT) dem 1.1.26 – SIE SOLLTEN BUNDESRÄTIN WERDEN !!!
what a f….
Echte korsische Fachkräfte mit französisch Kenntnissen, wie deren Escortgirls. Wieviele „Lutscherinnen“ werden wohl am WEF teilnehmen? Hat die Polit.- und Finanz- „Elite“ schon alle Girls gebucht?
Konnte „unser“ welscher Bundesrat genügend Weissweinflaschen verkaufen, um sich zu bereichern?
Sackprimitiver Post! Zuwenig Flüssiges, um mitzupudern?
Wo ist jetzt der Zusammenhang? Ich jeder nachkomme der Nazis der schon vorbestraft wurde und ein Erbe hat jetzt auch ein Nazi?
Ich sage nicht, dass keine Zusammenhänge bestehen. Aber aus diesem Boulevard Presse Artikel kann man nichts schliessen. Ausser, dass beim Lesen des Artikels der eigene Dopamin Wert steigt, weill man vermeintlich zu wissen meint, was andere nicht sehen.
Es gibt tatsächlich solche Familien auch hier in der Schweiz. Ferienwohnung in Davos, Haus auf Sylt usw. Wählen links, aber das Raubgeld der Vorfahren nehmen sie trotzdem…
Brandanschläge auf Yachten, Ausflugsboote und Fahrzeuge im Hafen von Calvi im Juni 2025. Zu diesen Vorfällen gehörten das Verbrennen von fünf aufblasbaren Ausflugsbooten und dem Luxuskatamaran „Dolce Vita“, sowie weitere Brände bei einer Autovermietung in der Nähe des Flughafens Calvi und einem Segelboot vor Bastia.
http://www.boote-magazin.de/menschen/brandstiftungsserie-auf-korsika-steckt-die-mafia-hinter-den-anschlaegen/
Die korsischen Clans funktionieren nicht hierarchisch. Das sind eher kleinere Gruppierungen aus Blutsverwandten. Man wird in dieses Milieu geboren und bleibt für immer. Aussteiger / Pentitos gibt es da nicht.
Neben der Brise de Mer gibt es auch Le Petit Bar und viele weitere Gruppierungen.
Die Beziehungen reichen sehr weit. Während dem 2. WK kontrollierten sie für die Gestapo / Pétain den Hafen von Marseille. Nach dem 2. WK setzten sie das fort für die franz. Inlandsgeheimdienste (gegen die KP und um Devisen zu beschaffen im US-Heroin-Export. Diese Allianz löste sich erst in den 70ern auf.
Gerne würde ich das Mandat übernehmen, um indirekt/direkten Vorwürfen wie diesen zu Ungnsten von Angeschuldigren aber nicht Verurteilten vor einem Gericht entgegen
zutreten und Genugtuung wegen Kreditschädigung etc. einzufordern
was möchten sie denn einklagen, sie Superanwalt?
Allein schon, wenn man auf Google die Antworten der Betreiber auf alte 1-Stern-Bewertungen anschaut, kann man sich gut vorstellen was das für Leute sein könnten…
Woher kommt denn das Bargeld für die Immobilien? Von einer Bank, Schliessfach oder direkt aus Korsika? Ich dachte wir hätten ein Geldwäsche-Gesetz?
Bis dieses Problem abgeklärt ist, besinnt sich (möglicherweise) die Staatsanwaltschaft zur Grundbuchsperre (Stop)! Aber nicht nach einem Jahr….
Jetzt muss diese Papierschweizerin (aus Spanien eingebürgert) auch noch ihren Senf dazugeben.
Nach einem bräunlich imprägnierten Artikel und den Weiterungen mit BR Maurer mit einer 1. August Rede musste wurde sie aus dem Verkehr gezogen bzw. weggestellt bis der Rauch weg war.
Hier werden missliebige Kommentare, völlig im grünen Bereich, gegen die Autorin unterdrückt.
An alle, die da auf Frau Villalon herumhacken: sie ist eine der besten Journalisten der Schweiz. Ihr gebührt Dank, denn sie ist wirklich investigativ, bringt Tatsachen ans Licht, im Gegensatz zu den Journis der Mainstream Medien, die nicht einmal den Mut haben, an Pressekonferenzen harte Fragen zu stellen.
„Die Wut eines geordneten Landes, das sich von obskuren Menschen und Organisationen hat unterwandern lassen.“
Jetzt muss man noch für die Schweiz als Opfer der Mafia Mitleid haben.
An dieser Mafiawirtschaft hat die Schweiz, damit meine ich die Bürgerlichen in diesem Land, sehr gerne weggeschaut.
Extrakt:
„Die Schweiz ist in den letzten Jahren mehrfach und sehr deutlich von ausländischen Behörden, internationalen Organisationen und Fachleuten vor Mafia‑Geldern auf Schweizer Konten gewarnt worden.
Warum brauchte es Hinweise aus dem Ausland und warum ist dies hier nicht aufgefallen?
Deshalb werden diese Verstrickungen ja auch seit Jahren breit öffentlich behandelt, was? Werden sie nicht. Und die Autorin ist hier durchaus bekannt dafür, diffusen, abstrakten Gruppen pauschal die Schuld an gewissen Ereignissen und Entwicklungen in der Welt zu geben(🧃).
Ganz komisch, wie dick die Korsen im Wallis drin sein sollen, obwohl man nie etwas dazu gelesen hat. Da hätten dann auch Journalisten versagt, hm.
Moretti zudem aussergewöhnlich untypischer Mafioso: Erscheint freiwillig zur Einvernahme, ist geständig bis hin zum verschlossenen Notausgang und der Schallschutzisolation… wtf ip
Noch nicht bemerkt, dass die sogenannten Journalisten seit Jahren versagen?
Wäre gut, wenn das Ganze ohne Tote und Schwerverletzte ans Licht gekommen wäre. Aber VS ist ja immer untätig bis zur Katastrophe und flüchtet dann in die Opferrolle. Die Opferansprüche werden ja wieder von der Eidgenossenschaft bezahlt. Schon nächste Woche wird der BR über einen aus Steuergeldern gespeisten Fonds beraten.
Das sind ja hochinteressante Aspekte. Denen lohnt es sich nachzugehen. Das könnte somit Terrorfinanzierung sein aus der Schweiz heraus. Oder Geldwäsche. Alles nur Vermutungen gegenwärtig, keine Beweise. Was sagt der Justizminister B. Jans dazu und die Bundesanwaltschaft ? Das gehört eindeutig in die Zuständigkeit des Bundes.
Fragt sich, ob die (Walliser?) Banken beim GwG auch weggeschaut haben. Gastronomie, teure Autos und Immobilien ist – muss nicht, aber kann – eine auffällige Kombination für Geldwäscherei. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Bitte publizieren welche Banken da Ihre Konti zur Verfügung gestellt haben.
Angst geht um ! Zumindest bei den „Oberen“, dem Klüngel im Wallis. Recheriert die Justiz zu tief im Sumpf und bringt sie Ungeheurliches in Verbindung mit Korsen an den Tag, könnten u.U. „Vertreter“, oder besser Schläger der „Brise de Mer“, an einigen Walliser Türen anklopfen . . .
Deshalb braucht es eine professionnelle und unabhängige Untersuchung (mit ALLEN notwendigen Mitteln ausgestattet), die keinesfalls länger von der kantonalen Justiz des Wallis durchgeführt werden kann.
Hat evtl. die „Brise de Mer“ dem Segeljacht des Walliser-Regierungsrates vom vergangenen Jahr nach Korsika „bon vent“ gewünscht und noch mehr getan ? Nur so eine Frage . . .
Teil 1
Die französische Presse ist immer gut dokumentiert. Das traurige Ereignis von Crans-Montana hätte gar nicht passieren dürfen. Warum ist Herr Moretti in die Schweiz gekommen? Einfach weil im Frankreich, er ein in der Gastronomie Berufsverbot vom Gericht in Annecy erhalten hat. Gemäss Walliser Gesetz darf eine vorbestrafte Person keinen Gastrobetrieb eröffnen bzw. führen. Wurde dies von den Behörden in Crans-Montana geprüft? Warum hat er diese Bewilligung erhalten?
Teil 2
Innert wenigen Jahren hat Herr Moretti verschieden Immobilien bar gekauft. Hat der Notar den Ursprung des Geldes geprüft? Ein Restaurant auch mit Bar bringt nicht soviel Ertrag. Wenn die Prüfungsbasis das Bankkonto war, wie hat die Compliance der Bank seine Arbeit gemacht und die Erträge plausibilisiert? Am Stammtisch bei einem Glas Fendant?
Wo ist dies dokumentiert?
Teil 3
Das Versagen scheint mir systemisch zu sein und ist sicher nicht nur auf das Wallis anzuwenden. Wo man sich kennt, ist man mit dem Gesetz flexibler. Jeder der mit einem Exekutiv einer Gemeinde vertraut ist, weiss es ganz genau. klar es bleibt die Unschuld Vermutung, vielleicht hat Herr Moretti einfach sehr viele Kaffee verkauft, alles legal, aber auch die Kaffeemaschine kann geprüft werden, sie hat meistens einen Zähler. Natürlich, nur wenn man es will prüfen….
Hervorragend. Endlich werden die richtigen Fragen gestellt. In diesem Zusammenhang: wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft alle Konten von Moretti gesperrt? Wurden die Immobilien mit einer Sperre belegt? Wird die Herkunft der Mittel recherchiert? Sind allfällige Beweise ( Buchhaltungsunterlagen, elektronische Medien usw.) sichergestellt? Unerklärlich, dass nicht auf die Frau von Moretti in Untersuchungshaft ist. Wie sonst soll denn sichergestellt werden, dass keine Kollusion besteht.
Weshalb ist die Frau von Moretti als Geschäftsführerin in den benannten Firmen von Moretti im HR? Nun ist in allen Unternehmen in der Schweiz ( Le Constellation, Le Constel, Le Senso, Le vieux Chalet)seit Februar 2024 nicht Moretti Geschäftsführer, sondern seine Frau Jessica. Fragen: Wer war Geschäftsführer dieser Firmen vor 2024? Wenn es Moretti war: Haben die Behörden geprüft, ob es trotz seiner Vorstrafen von in Frankreich rechtens war, ihm die Bewilligung zur Führung der Restaurants zu erteilen? Bitte weiter recherchieren.
Es wird ja immer krasser: Bis 6. Jan. 2017 war Jacques Moretti Geschäftsführer des le constellation. Zum Zeitpunkt der Firmengründung ( 2015) war im Kanton Wallis eine Betriebsbewilligung nur unter Voraussetzung eines einwandfreien Leumunds möglich. Fragen: Warum erteilte die Gemeinde dennoch die Bewilligung? Wurden Strafregisterauszüge aus Frankreich eingeholt? ( Moretti ist Franzose. Wäre eigentlich naheliegend). Muss die Uebertragung auf Jessica als Umgehungsstrategie angesehen werden? Noch einmal: Weshalb ist nicht auch die Frau von Moretti in Untersuchungshaft?
… es wäre ein US-Bürger unter den Opfern gewesen.
Dann wären alle Verantwortlichen bereits von der Delta-Force „abgeholt“ worden und hätten jetzt in Guantanamo Gelegenheit eingehend über ihre Taten nachzudenken.
Währenddessen würde eine Trägerkampfgruppe der US-Navy Kurs auf Korsika nehmen und Trump würde mit einer Invasion drohen.
Derweil im Wallis: Behörden und der Rest des Korsen-Clans sind weiterhin hektisch damit beschäftigt Beweismittel zu vernichten und sich abzusprechen.
Derweil in Bundesbern: Von der Terrasse beim Bundeshaus wird weiter mit einem Brett vor dem Kopf beobachtet.
Dieser Artikel verletzt m.E. elementare Voraussetzungen eines journalistischen Textes bzw. erfüllt diese in keiner Art und Weise. Wild zusammengeschusterte Scheinzusammenhänge und Pseudotheorien, ohne wirklich klare Hinweise oder Neuigkeiten zu präsentieren. Schwach, Frau Villalon.
Ich habe dieses Café „Brise de mer“ in Bastia gesehen, nicht in Ajaccio.
Jedoch BRAVO für den guten Artikel!
Habe Land gekauft im Wallis und warte immer noch auf die Bewilligung. Musste Bilanz und Steuererklärung einreichen. Nehme an beim Korsen nahm man es ein bisschen lockerer…
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