Die Swissquote ist die erfolgreichste Schweizer Bank des zurückliegenden Vierteljahrhunderts. Das Waadtländer Trading- und Online-Finanzhaus schlägt alle anderen an der Börse – um Längen.
Dahinter steckt eine technologische Gewinnmaschine, entwickelt von den beiden Gründern, von denen nach aussen vor allem einer auftritt: Marc Bürki.
Bürki reagiert schnell auf Anfragen, direkt, persönlich. So auch jetzt.
Es geht um die Kosten für den Steuerausweis für Swissquote-Kunden. Die müssen dafür 85 Franken bezahlen.
Erwartet hatten sie null.

Grundsätzlich sei der Steuerauszug gratis, sagt Bürki. Allerdings müsse der Kunde „die Daten abschreiben und in der Steuererklärung erfassen“.
Das sei nicht jedermanns Sache.
„Ist das Portfolio komplexer und möchte der Kunde einfach das Dokument der Steuererklärung beilegen, braucht es ein zusätzliches Steuerdossier“, so der Swissquote-Chef.

„Dieses ist für 85 Franken zu haben. Die meisten Banken verrechnen Gebühren für eine solche Arbeit und das Dossier von weit über 100 Franken.“
Die 85 Franken tragen bei zum anhaltenden Erfolg der Swissquote. Diese baute in Gland im Waadtland einen eindrücklichen neuen Hauptsitz.
Wenn die Glaspaläste der Banken in den Himmel schiessen, ist es Zeit zum Verkaufen, lautet eine alte Weisheit. Ob sie bei der Swissquote auch zutrifft, muss sich weisen.
Laut einem Swissquote-Kunden würde der Steuerauszug bei vielen anderen Banken zum normalen Service zählen, ohne Extra-Entschädigung.
Das ist nachvollziehbar. Ein detaillierter Steuerausweis für komplexe Portfolios verursacht erheblichen Aufwand, und 85 Franken liegen im Vergleich zu anderen Banken sogar eher im unteren Bereich.
Ja klar, da muss dann anstatt programm A für komplexe portfolios programm B laufen. Das verursacht natürlich extrem hohe kosten. 🙂 Ist nichts anderes als zusätzliche depotgebühren
Nicht in allen Firmen fällt das Programm B vom Himmel.
Man darf nicht vergessen, dass ein Steuerausweis für komplexe Anlagen keine Standardleistung ist. Vor diesem Hintergrund sind 85 Franken absolut vertretbar.
Sorry, das ist quatsch. Für das habe ich schon zuviele vermögensauszüge und steuerauszüge gedruckt. Es ist einfach ein anderes programm
@ Ach so..:
Ach, natürlich… einfach ein paar Vermögensauszüge ausdrucken und schon kennt man die ganze Welt der Steuerkomplexität.
Kleiner Hinweis: Ein Steuerausweis für strukturierte Produkte, Derivate und ausländische Fonds ist kein Word-Dokument, das man nebenbei „drucken“ kann. Wer das nicht versteht, unterschätzt offenbar nicht nur den Aufwand, sondern auch, wofür man 85 Franken tatsächlich bezahlt und macht sich damit selbst lächerlich.
Mit der Elite Karte von SQT ist der Steuerausweis, obwohl sehr aufwendig, sogar inklusive.
Und ich nehme an, die Elite Karte von SQT ist kostenlos?
Die Elite Card kostet monatlich
CHF 39.- und ist top.. Trading Credits und gratis „Gold“ aber man muss CHF 100‘000.- auf dem Konto haben.
Na, da bleibe ich doch lieber bei Trade Republik. Komplett kostenlos mit Karte, kann weltweit ohne Gebühren Geld abheben, bekomme zwei % Zinsen auf mein Konto und kann es wie ein normales Bankkonto führen mit einer Einlagensicherung der europäischen Union von 100.000 €. Der Sitz ist in Berlin. Ja, die Steuerberechnung wird auch komplett umsonst gemacht, und mit dem Finanzamt abgerechnet. Neuerdings kann man sogar Krypto handeln, und das kostet wie auch Aktien oder Anleihen, pro Trade nur ein Euro. Auch sind Überweisung, Eingänge und so weiter wie ein normales Konto möglich und kostenlos
Ja, Trade Republic mag günstig sein aber eben ohne Schweizer Einlagensicherung von 100’000 CHF. Mir ist der Schutz meines Kapitals wichtiger als ein paar gesparte Gebühren oder Gratis-Features.
Trade Republic überzeugt zwar über den Preis, zeigt aber deutliche Schwächen: Systemausfälle und App-Probleme, besonders in turbulenten Marktphasen, schwer erreichbarer und oft wenig hilfreicher Kundenservice, kein Telefon-Support sowie verzögerte Auszahlungen und Depotüberträge. Dazu kommt, dass es keine Schweizer Einlagensicherung von 100’000 CHF gibt. Insgesamt wirkt das Modell stark kostengetrieben – zulasten von Zuverlässigkeit, Service und Sicherheit.
Billig um jeden Preis: Trade Republic glänzt mit Niedrigkosten, fällt aber bei den Basics durch. Systemausfälle genau dann, wenn es brennt, ein Support, der praktisch nicht existiert, keine Telefonnummer, endlose Standardantworten und Probleme bei Auszahlungen. Dazu keine Schweizer Einlagensicherung von 100’000 CHF. Kostenlos fühlt sich hier eher nach Risiko, Unsicherheit und Selbstbedienung an als nach moderner Bank.
Zudem enthält der Steuerausweis einen QR-Code, über den sämtliche Daten automatisch in die Steuererklärung übertragen werden, was den Aufwand erheblich reduziert.
Das ist bei allen anderen Banken ohne Filialen aber auch gratis.
Bei der Swissquote ist alles „teurer“ z.B. die Sparplanausführung die teilweise mit 10Fr zu Buche schlägt pro Ausführung!
Alles? Und die Depotgebühren? Die sind sehr günstig.
Invest Easy ist deutlich günstiger für regelmäßige Sparraten, weil keine fixen Ordergebühren pro Ausführung anfallen. Bei kleinen Beträgen summieren sich die klassischen Swissquote-Transaktionsgebühren schnell, während Invest Easy nur eine jährliche Pauschalgebühr erhebt.
Bei TrueWealth erhalten Sie den Steuerausweis gratis.🤑
Wenn der Steuerausweis das Highlight ist, sagt das einiges über die Rendite.
Ich sah nichts von gratis. Jedes Jahr bezahle ich Swissquote für diese Selbverständlichkeit. Heute wollte ich für 17’000 Franken Aktien kaufen (1 Tade!). Kosten: 97 Franken. Dann habe ich den Kauf abgeblasen. Swissquote wird immer frecher, weil die einzige wirklich grössere e-bank. Die andern Banken sind aber noch teurer. US-Aktien kaufe ich nur noch in den USA. Dort gibt es weder Kommissionen, noch Börsenabgaben noch Stempelsteuer.
Also erst mal zur kleinen Faktenprüfung: US-Aktien kann man heute früh in der Schweiz überhaupt nicht kaufen die Märkte öffnen erst um 16:00 Uhr Schweizer Zeit. Aber klar, 17’000 Franken traden, Gebühren beklagen und dann empört abbrechen klingt nach einem durchdachten Plan. Und wer Swissquote so gern motzt, sollte vielleicht erst die Uhr checken, bevor er sich als Experte für alles teure Banken und „gratis“ Börsen aufspielt. Ach ja, und die SIX öffnet immer noch in einer halben Stunde aber vermutlich zu spät für den selbsternannten Strategen.
Ah ja, 17’000 Franken traden, empört über 97 Franken, und dann merken: US-Markt öffnet erst um 16:00 Uhr… Schweizer Börse erst in einer halben Stunde. Experte deluxe!
US-Börse geschlossen, Schweizer Börse geschlossen aber klar, heute wollte ich trotzdem mal eben Aktien kaufen. Überall, wo’s geht… nur leider nirgendwo. 😏
85 Stützli! Davon würden UBS-Kunden träumen!
Solange Marc Bürki die Swissquote leitet, brauchen wir uns um diese
Bank keine Sorgen machen. CHF 85.– für den Steuerausweis sind absolut
in Ordnung.
Ich sag da nur Saxo. eAuszug kostenlos. Die bessere und günstigere Alternative zu Swissquote.
Ah, der Klassiker: „Ich sag da nur Saxo.“ Schade, dass kostenlos nicht automatisch „besser“ heißt – aber hey, Hauptsache man fühlt sich clever. 😬
Fragen Sie mal bei der Saxo nach was einen Aktieneintrag in das Aktienregister kostet… ist bei Swissquote im gegensatz zu Saxo gratis…
Bei modernen Neueren Instituten wie Findependent oder True Wealth ist das im sogar günstigeren Service inbegriffen. Swissquote hatte mit ihrem eigenen Robo Advisor einen Riesen Flop konstruiert, heute nicht mehr im Angebot. Jetzt heisst das Produkt Invest easy, wurde von AXA abgekupfert, dort heisst er Easy Invest.
Frustrierter Neider!
Die SQ-Shills sind schon stark unterwegs.
Der Steuerauszug ist ja gratis, nur das generieren des QR-Codes kostet bei SQ noch einmal 85.-. Neon, Saxo und viele andere können kostenlos einen QR-Code generieren.
Verstehe wirklich nicht für was man hier bezahlt.
Die digitalen Währungen sind ja auch praktisch „kostenlos“ gell!
Ein paar Knopfdrücke an Tastaturen, und die Milliarden Sondervermögen sind schon da, gell!
Wofür gibt es noch Idioten die Arbeiten?
Das ist doch gar nicht mehr nötig wenn Regierungen schon den Beweis erbringen, dass frisch aufgebuchte Währungen mit einem gesprochenen Satz von Politikern (wie Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU / BRD) zu Sondervermögen erklärt werden können.
Wer da noch arbeitet, wird doch nur verarscht von Banken und Staatsregierungen.
Hier scheint die ganze Firma SQ aufgerufen worden zu sein ihre Werbung zu platzieren?
😏 „Der Schreibling haut grosse Töne raus über „SQ‑Shills“, aber klingt selbst wie jemand, der noch nie eine echte Steuerdokumentation gesehen hat. Wer keine eigenen Investments hat, merkt natürlich auch nicht, wie grotesk 85 Franken für einen QR‑Code sind. Da wirkt selbst die simpelste Gratis‑Lösung plötzlich wie Raketenwissenschaft.
So what?
Im Vergleich z.B. zu den Stempelsteuern, die ich bei einem CH Broker für jeden (!!) Trade berappen müsste, würden 85 CHF nun wirklich nicht ins Gewicht fallen. Dafür bekommt man ein perfektes Dossier selbst wenn man 2.000 und mehr Trades im Jahr hat.
Und wer nicht tradet kann die paar Positionen auch aus dem Gratis – Auszug übernehmen.
Bei Swissquote habe ich seit September bis März 2026 einen gratis Lombard Kredit als neuer Lombard Kunde. Ist in dieser Börsen Hausse mit Newron mehrere zehntausend Franken zusätzlicher Gewinn. Danke Swissquote. Was kümmern mich da die 85 Fränkli.
Na klar und ich bin Krypto Milliardär und Märchenprinz Yusuf.
Finanzsystem, sowie deren betrügerischen schuldenbasierten Währungen auszusteigen!
Sonst droht die totale Verarmung!
Das nächste was kommen könnte sind Kapitalverkehrskontrollen, damit die Menschen, aus dem Finanzsystem, von dem sie enteignet werden, nicht mehr flüchten können. Der von der korrupten Regierung beschlossene „Bail-in“ deutet auch darauf hin.
Und Sie sammeln Steine im Keller? Sagen Sie dem alternative investments?
Bei einer Onlinebank muss sowas kostenlos sein. Ich verstehe den Hype um SQ nicht. Die Preise sind happig! Einzig, dass viele Valorenstammdaten, vA bei Warrants bereits eröffnet sind, sehe ich als Vorteil. Sogar Vontobel stellt mir den Steuerauszug auch kostenlos zur Verfügung. Hoffentlich wird es irgendwann mehr Konkurrenz geben.
Bei Raiffeisen kostets 80 (mit allen Derivaten)
PS: Bitte bitte bitte ich will etwas über Landwirtschaft und Kartoffel hier unten lesen
Hören sie mir mit dieser unsäglichen und inkompetenten Bauernbank auf.
Börsenhandel ab CHF 5 bei Raiffeisen + Ansprechpartner, wenn ich jemanden benötige. Top, darum auch die Nummer 1 in der Schweiz.
Das ärgert mich jedes Jahr, dass Swissquote Geld für den Steuerausweis will, der bei jeder Bank gratis als PDF geschickt wird. Auch die Tradinggebühren sind sehr hoch. Sobald ich eine vertrauenswürdige Alternative gefunden habe, bin ich weg bei SQ.
Du warst doch nie da du Plauderi!
Swissquote schraubt die Kosten in unendliche Höhen – man nennt das ganze „Dynamisches Krypto-Preismodell“. Dynamisch ist es – aber nur für die Swissquote!
Der Steuerausweis ist dagegen nur Peanuts.
Für Kryptokäufe und -verkäufe wurde die Gebühren drastisch angehoben. Heute muss man rd. 600.000 USD bzw. 1.500.000 USD Umsatz machen um 0,5% Gebühren zu zahlen. Früher waren es 50.000 CHF Umsatz!
Hinzu kommen neu eingeführte Depotgebühren. Vorher „0“ CHF, jetzt schnell über 1.000 CHF.
Swissquote ist zum Gebührenmaximierer mutiert. Auch ich sehe mich nach einer neuen Bank/Börse um.
DIe 85 Franken fallen im Vergleich zu dem was man überflüssig bei den einzelnen Trades abdrückt (Stempelsteuer etc.) nicht ins Gewicht.
Wir schreibt dass der Steuer Ausweis gratis ist, hat wohl gar kein Depot wenn sich jemand mit Mandaten abzocken lässt, und dann sagt er bekommt gratis den Ausweis, ist bestimmt aus dem Bett gefallen…
Der Wertschriftenhandel ist seit einiger Zeit sogar bei Raiffeisen günstiger als bei Swissquote, da staunt man wirklich. Und das Beste: Keine Trading-Ausfälle, wie ich sie bei Swissquote erlebt habe.