Sergio Ermotti tritt ab. Im Frühling 2027. Das schreibt heute früh die Financial Times.
Die wichtigere News sind die potentiellen Nachfolger. Ein Name sticht heraus: Aleksandar Ivanovic.
Der Liebling von Ermotti. Der Shooting-Star der UBS.
51-jährig, good-looking, Chef des Asset Managements. Die kleinste der vier Divisionen. Schweiz Global Wealth Management und Investment Banking sind riesig im Vergleich.

Warum Ivanovic? Er war schon immer im Asset Management, hat keine Erfahrung im Private Banking – dem Kern der Grossbank.
Die kurze Antwort auf die Frage: Ermotti hat den Narren an Ivanovic gefressen.
Die längere: Mit seinem Zögling als Nachfolger am operativen Ruder kann Ermotti weitere 5 Jahre die entscheidende Figur der UBS bleiben.
Indem er 2028, nach einem Jahr Cooling-off, das Präsidentenamt von Chairman Colm Kelleher übernimmt.
Der 15 Jahre ältere Ermotti würde Ivanovic sagen, was er zu tun hat. Eine fragwürdige Governance bei der wichtigsten Firma des Landes, mit dem Potential, dieses in die Luft zu sprengen.

Die überraschende Favoritenrolle von Ivanovic wird unter den UBS-Höchsten zum emotionalen Thema.
Grund: Sein Track-record ist alles andere als überzeugend. Der Express-Aufsteiger hat die Division in Schieflage gebracht.
Die UBS ist mit O’Connor mitten in die Milliarden-Pleite der US-Autozulieferin First Brands geraten. Den Kunden der Schweizer drohen massive Verluste.
Die Kontollen unter Ivanovic haben versagt. Die O’Connor, eine UBS-Tochter in Chicago, hat in gewissen Fonds bis zu 30 Prozent des Vermögens in First Brands investiert.
Eine eklatante Verletzung jeglichen Risk-Gebots; 10 Prozent gelten als absolute Obergrenze.
Im einstigen Vorzeigebereich Global Real Estate Funds Services (GREFS) geriet das UBS Asset Management wegen eines Evergreen-Vehikels ins Schlingern.
Evergreen ist ein riesiger, chinesischer Immobilien-Konzern mit massivster Verschuldung. In den letzten gut zwei Jahren erlitt die UBS wegen Evergreen einen eindrücklichen Vermögensabfluss.

Die verwalteten Assets von GREFS sackten um rund 9 Milliarden auf weniger als 6 Milliarden US-Dollar ab.
In den USA kam ein unbeachtet gebliebener Fall dazu. Eine hohe Direktorin investierte im grossen Stil in ein Immobilien-Konstrukt, bei dem die Due Diligence laut Quellen nicht umfassend erfolgt wäre.
Die MD-Frau, die zum amerikanischen UBS Real Estate-Team gehörte, musste laut Medien gehen.
Das Thema dahinter soll ein „Rubber-Stamp“-Risk-Management im UBS Asset Management sein: Kontrolleure, die alles, was die Front zur Prüfung vorlegt, mehr oder weniger unbesehen abstempeln.
Einst habe das Real Estate des UBS Asset Managements als Kronjuwel gegolten, Eric Byrne sei Dank. Der Chef habe die UBS als Top-Anbieterin in der Weltliga positioniert.
Unter Ivanovic kamen dann Johannes Roth und Jerry Pascucci an die Schalthebel, „sleepy“ Joe Azelby, ein ehemaliger American Football-Spieler, durfte auf seinem Stuhl sitzen bleiben.
Die Folge: Seniors mit guten Leistungen und viel Know-how kehrten dem Asset Management den Rücken.
Die Zahlen sinken. Was tut Oberchef Ivanovic? Er kickt die Leute unten im Maschinenraum. Letztes Jahr gab es regelmässige Entlassungsrunden – die letzte kurz vor Weihnachten.
Die Balkanisierung der Schweiz schreitet unaufhaltsam voran.
Gibt offenbar zu wenig „Schweizer“, die ihren Finger aus dem Hintern ziehen und etwas im Leben erreichen wollen – lieber im Backoffice chillen und ohne Hobby und Frau dann nach Thailand auswandern.
Hat mit der Mentalität zu tun: Die „Schweizer“ sind nicht unbedingt für ihre Macher-Mentalität bekannt. Das ist selbstverschuldet.
Das klingt ganz stark nach Neid. Interessant, wie schnell Kompetenz verschwindet, sobald der Name nicht passt..
Könnte das daran liegen, dass die Schweizer „work-life“ machen?
Sympathisch von der Zuger KB❤️
Loomit hat zwei o.
Balkaner da. Balkaner dort. Einer möchte sogar in sie Zürcher Regierung. Ist auf dem Balkan eigentlich noch Krieg?
Falls an den Gerüchten über die gigantische, von der CS geerbten, Silber Short Position etwas dran sein sollte, braucht Ermotti gar keinen Nachfolger mehr. Darf man von einem Finanzblog erwarten, mehr dazu zu erfahren?
Würde man nicht mindestens 5-10 Jahre GL ERfahrung brauchen um eine solche Bank zu führen? Scheint nicht logisch. Guter Start aber da muss noch mehr komnmen.
Das einzige was mich am Track Record eines Asset Managers interessiert ist sein Track Record:
1. Schafft er es, mehr aus den Assets under Management zu machen als der Markt?
2. Mit welcher Vola?
3. Über welchen Zeitraum?
Medikation 💊 erhöhen Du notorischer Oberschwätzer!
Mann, nimm Dich doch nicht so wichtig. Das ist ja beängstigend.
Track Records entstehen durch investiertes Kapital, nicht durch Belehrungen. Wer nichts investiert, hat keinen egal wie oft er darüber spricht.
gepennt? Das Spiel ist doch immer das gleiche! Auch die UBS musste gerettet werden und das wird sich wiederholen, denn ich/ viele haben aus der Vergangenheit gelernt und Vertrauen nur noch, ich zumindestens in physisches Gold u. Silber.
Der Ivanovic kommt dem Ermotti am wenigsten gefährlich. Deshalb ist der eine Option. Schliesslich will sich der Ermotti noch im VR krönen lassen und weiter regieren.
Aber am Ende ist alles anders als die Glaskugel denkt.
Genau die gleiche belanglose Nullachtfünfzehn, also nichts Besonderes.
wen erstaunt’s:
auch hier weiss der Palfner wieder Bescheid.
Und muss es unbedingt alle wissen lassen.
Real Estate bei UBS hat eine Governance und Compliance vergleichbar mit dem Wallis. Besonders die Strukturen der CS sind Fallstudien, wie es nicht sein sollte.
UBS goes Balkan. Was kann da schon schief gehen?!
Wieder ein abgekupferter Artikel. Eigenleistung? Zudem hast Du bald alle Namen durch, die angeblich den Posten von Ermotti übernehmen…
Geht nicht und ist quatsch mit Sauce, wenn SE in 2 Jahren das VP Mandat von CK übernehmen soll… 2x Schweizer = nicht kompatibel in einer global ausgereichten Bank…
„Sofern die Bank noch nicht gesprengt wurde“, also…. 😃
Also der Buzz Cut Schnitt sitzt gem. Foto schon mal perfekt, jetzt fehlt nur noch ein zwei Finger breiter Schnauzbart.🤣
denkt denn hier niemand an Iqbal? Der hat bisher nur eine Grossbank gegen die Wand gefahren. Gebt ihm doch bitte eine zweite Chance
Kleiner, aber wesentlicher Faktenfehler im Artikel:
Evergreen ist kein chinesischer Immobilienkonzern, sondern ein taiwanesischer Logistik- und Schifffahrtskonzern (Evergreen Marine).
Der hochverschuldete chinesische Immobilienriese heisst Evergrande. Das ist ein völlig anderes Unternehmen.
Besser gleich zur Saxo Bank mit 500Fr. Trading-Gutschrift und ohne Depotgebühren: refer.saxo/nAdE6. Da können UBS und auch Swissquote nicht mehr mithalten.
fehlt Dank diesen Brüder nicht mind. 1 Milliarde in der Steuerkasse, wo dä Ueli grosszügig als Covidkredite verschenkte?
Kenne diesen Shooting-Kid Ivanovic nicht, aber er dürfte eine bessere Lösung sein als der überambitionierte crash Kahn und die zu unerfahrene Keller Busse, hauptsache eine Frau damit die Quoten stimmen…..
Wenn man sich einige der Kommentare hier anschaut, dann sind Balkaner wohl nur dann willkommen, wenn sie putzen, nicht wenn sie entscheiden. Liebe Schweizer, dann machts besser.
Bisher war der VR verantwortlich für die Auswahl und Ernennung des CEOs. Gelten jetzt andere Gesetze?
War der früher auf der ATP-Tennistour unterwegs?
Asset Management….da kommt die Geschichte von Lehmann Brothers und dem damaligen Chef hoch.
Iqbal Khan?
Warum holt man nicht den pakistanischen Teppichhändler aus HK zurück. Der versteht es Grossbanken zu liquidieren.
Interessant, wie viele hier jemandem allein wegen seiner Herkunft die Kompetenz absprechen. Sind Balkaner für euch nur akzeptabel, solange sie putzen, aber nicht, wenn sie führen?
Iqbal Kahn, Robert Karofsky, Aleksandar Ivanovic und zuletzt auch Bea Martin.
Keiner dieser Kids hat das Zeugs dazu. War selber 30 Jahre bei UBS und CS tätig. Hatte bereits in 2000 den Niedergang der CS ausgerufen, als ich mir schon damals das Management ansah, danach bei UBS tätig – dito, kein Wunder war die Bank bankrott.
Das Ende der UBS naht, schiebt die Bank vorher nach USA!
Aleksandar Ivanovic wäre der falsche UBS-CEO.
Ihm fehlt der „direkte Kundenkontakt“, die langjährige Erfahrung im Private Banking – dem „wesentlichen“ Kern der UBS-Grossbank.
Gibt es wirklich keine Schweizerin oder keinen Schweizer, die eine Schweizer Bank führen können?
Wenn stattdessen Menschen vom Balkan, aus Afrika und wer noch immer in der Führung sitzen, stellt sich die Frage, wie glaubwürdig das Schweizer Profil der Bank noch ist.
O’Connor: 30% Einzelposition in First Brands. Wegen Evergreen: 9 AuM Milliarden weg . Ich frage mich, wo Internal Audit war. Group Internal Audit und Management liefern ein Lehrbuch-Beispiel für Kontrollversagen. Bei UBS stirbt Governance, während Ja-Sager-Karrieren blühen. An der Spitze ein Head mit trumpschen Zügen: Umgibt sich mit Speichelleckern, die mehr Energie ins Arschkriechen als ins Auditieren stecken. Dazu GIA Inkompetente Tanten und Onkel, die in Business-Meetings rumstammeln, null Substanz liefern und sich vom ersten Gegenwind wegblasen lassen.
Der junge Herr soll wahrscheinlich das WM weiter industrialisieren und standardisieren. Verständlich. Die Verbesserung der Profitabilität steht im Vordergrund. Die Kunden werden nicht alle erfreut sein.
Warum nicht Collardi? Der würde Gas geben.
Sergio Ermotti will im Frühling 2027 abtreten? Tja, wahrscheinlich haben die Super-Intelligenzen der UBS zu viele Short-Positionen auf Silber. Item, ohne Liquidität, ohne Eigenkapital, würde ich in dieser Situation auch die Flucht ergreifen. Denn jetzt könnten die Steuerzahler, der immerwährend neutrale & bewaffnete Eidgenosse, wirklich ungemütlich werden.
Ist mir egal wer die Führung bekommt. Hauptsache der Kurs steigt und auch die Dividende