Am 12. Januar las man überall: „Weitere happige Kritik an Waadtländer Staatsrätin Dittli“ (Blick), „Bericht erhöht den Druck auf Regierungsrätin Valérie Dittli“ (Aargauer Zeitung), „Vernichtendes Zeugnis für Valérie Dittli“ (Freiburger Nachrichten).
Ohne Vorwissen wird man verleitet zu denken, man habe es mit einer desaströsen Politikerin zu tun, die den Bezug zur Realität verloren hat und deswegen mehrere Untersuchungen über sich ergehen lassen musste.
Doch was ist passiert?
Valérie Dittli (33) ist Politikerin der Mitte, die jüngste Regierungsrätin im Kanton Waadt und hat einen rasanten politischen Aufstieg im Kanton erlebt.
Sie wurde mit 49 Prozent der Stimmen ins Amt gewählt und bekam das wichtigste Departement: Finanzen.
Schon im Wahlkampf geriet sie in die Kritik, weil sie ihren Steuerwohnsitz weiterhin im Kanton Zug hatte, obwohl sie in der Waadt lebte und politisch aktiv war. Ein externes Gutachten stellte später fest, dass sie ihre Steuern rechtlich korrekt abgerechnet hatte.
Offenbar lässt das Thema Steuern sie nicht los. Kaum im Amt, stösst sie auf Ungereimtheiten im sogenannten „Bouclier fiscal“.
Der Bouclier fiscal begrenzt die Gesamtsteuerbelastung (Bundes-, Staats- und Gemeinde-Steuern auf Einkommen und Vermögen) auf maximal 60 Prozent des steuerbaren Einkommens.
Würde diese Grenze überschritten, reduziert sich der kantonale/kommunale Anteil automatisch.
Eine automatisierte Computer-Routine in der Steuerverwaltung produzierte für bestimmte Kategorien von Steuerpflichtigen falsche Ergebnisse, vor allem für sehr Vermögende mit hohen Kapitalerträgen, zum Beispiel Dividenden aus qualifizierten Beteiligungen im Privatvermögen.
Konkret: Nicht die gesamten steuerbaren Einkünfte dienten als Basis für die Berechnung der 60-Prozent-Grenze. Stattdessen berücksichtigte man nur einen Teil der Einkünfte (beispielsweise nach bestimmten Abzügen oder ohne vollständige Einbeziehung von Renditen aus Privatvermögen-Beteiligungen).
Dadurch fiel die effektive Belastung unter die gesetzlich vorgesehenen 60 Prozent. Die Betroffenen zahlten weniger Staats- und Gemeinde-Steuern als eigentlich vorgesehen.
Es handelte sich nicht um Absicht, sondern um einen jahrelangen, systematischen Anwendungsfehler, der durch Rechtsgutachten und externe Experten bestätigt wurde.
Dittlis Vorgänger, Finanzdirektor Pascal Broulis, erkannte 2019 nur einen Teil des Problems und korrigierte ihn 2021 stillschweigend – ohne Rückforderungen oder Aufarbeitung der Vergangenheit.
Der Fehler blieb bestehen. Der finanzielle Schaden lässt sich nicht genau beziffern, das sei zu komplex, dürfte aber mehrere Millionen Franken betragen.
Dittli ging anders vor. Sie wollte den Fehler offenlegen und Steuerentscheide auch rückwirkend prüfen.
Das löste massiven Widerstand aus. Nach erfolglosen und frustrierenden, internen Abklärungen initiierte sie externe Rechtsgutachten (Avis de droit), was letztlich zur kollegialen Beauftragung des umfassenden Rapports „Paychère“ durch den gesamten Regierungsrat führte.
Der Bericht bestätigte Dittlis Verdacht: Der Fehler war systemisch und langjährig.
Anfang 2025 wurde Dittli das Finanzdepartement entzogen, weil sie alte Steuerentscheide wieder öffnen wollte. Ob sie damit gegen das Gesetz verstossen hat, wurde nie von einem Gericht geklärt – der Vorwurf genügte.
Wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch – so der Grund für die Anklage, alte Steuerentscheide neu prüfen zu lassen – geriet Valérie Dittli ins Visier der Justiz. Ein Verfahren ist eingestellt, eines noch offen. Verurteilt wurde sie nicht.
Die zu Anfang erwähnten Medienberichte hatten den Bericht der Aufsichtskommissionen des Waadtländer Grossen Rates vom 12. Januar als Basis. Dieser legt den Schwerpunkt auf interne Spannungen, während Dittlis Motivation und der mögliche Steuerausfall nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Der Bericht stützt sich auf rund 30 Anhörungen und gibt vor allem die Sicht der Verwaltung wieder, insbesondere zu Druck, Misstrauen und personellen Belastungen.
Wir haben hier also eine junge Regierungsrätin, die sich durchsetzen wollte – vermutlich etwas zu deutschschweizerisch für den Geschmack der ansässigen Mitarbeiter.
Betrachtet man die Vorwürfe, bekommt man das Gefühl, ein aus Zug importiertes Erdbeben erschütterte das Waadtland.
Wollte die Verwaltung weiterhin in der Komfortzone bleiben, wo ein Millionen-Steuerfehler jahrelang unter dem Radar läuft, statt dass eine 33-Jährige daherkommt und sagt: „Moment, das korrigieren wir jetzt“?
Von linker Seite hört man ständig: „Tax the Rich!“. Die Juso wollte mit der krachend gescheiterten Erbschaftssteuer-Initiative die Reichen massiv besteuern.
Und kaum macht das jemand konkret, im Rahmen des Gesetzes ohne jungsozialistische Exzesse, wird sie mit der geballten Kraft des Establishments bestraft?
Dittli hat aus erster Hand erfahren, wie Beamtenmentalität geht. Mit ihrem Feuer wäre sie in der Privatwirtschaft besser angekommen.
Überlegt man sich, wer von den Rückforderungen profitieren würde und wer darunter leiden würde, dann ist der Fall schnell klar. Niemand möchte den Kopf hinhalten für Berechnungen, die 12 Jahre lang zu wenig Steuern von Superreichen einziehen liessen.
Stattdessen müsse sich Dittli besser benehmen, das Personal müsse besser geschützt werden, schlussforgert der Bericht.
Einen Rücktritt wird ihr ganz klar nicht nahegelegt, hiess es an der Pressekonferenz vom 12. Januar, dazu sei man nicht befugt.
Wenn Effizienz vor Winterschlaf zählen würde, dann hiesse es: Valérie for President!
Rund 30 Anhörungen, hauptsächlich aus der Verwaltung und am Ende bleibt der Eindruck: Wer zu forsch fragt, zu wenig konsensorientiert auf Zehenspitzen tanzt und dabei womöglich noch einen Hauch Deutschschweizer Direktheit mitbringt, gilt in der Waadt schneller als Problemfall denn als Reformerin.
War es tatsächlich ihre Art? Oder war es, dass der Kanton Waadt Schwerreiche nicht mehr als absolut unabwendbar belasten will?
War ihr Vorgänger nicht FDPler?
…Steuerwohnsitz weiterhin im Kanton Zug hatte, obwohl sie in der Waadt lebte…
Komische Tante.
Sie soll zuerst Ordnung im eigenen Leben herrichten.
genau lesen scheint dem schutzheiligen der jagd nicht so geläufig zu sein
Der grosse Skandal? Eine Regierungsrätin wollte alte Steuerentscheide überprüfen lassen. Also das, was man landläufig Kontrolle nennt. Dass der Bericht der Aufsichtskommissionen weniger über Recht und Gesetz als über gekränkte Befindlichkeiten, administrativen Stress und „gefühlten Druck“ spricht, ist bezeichnend.
Kurz gesagt: Nicht der mögliche Rechtsverstoss war entscheidend, sondern der Umstand, dass jemand den Laden aufmischen wollte. Verurteilt wurde sie nie aber abgestraft trotzdem. In der Romandie nennt man das vermutlich institutionelle Sensibilität.
Dittlis eigentlicher Fehler war offenbar nicht ein möglicher Rechtsverstoss, sondern der Versuch, etwas aufzuräumen. Dafür war sie wohl zu jung, zu unbequem und ja: ein bisschen zu deutschschweizerisch für eine politische Kultur, die Konflikte lieber verwaltet als löst.
Zeitlich ein toller Skandal, der doch die Problematik gut zeigt: Fehler sind langjährig bekannt.
Aber niemand lässt zu, das etwas verbessert wird.
Versucht es doch mal jemand, wird dagegen vorgegangen.
Und damit sollte jedem klar sein wie Cras-Montana passieren konnte, und wieso ähnliches immer wieder passieren muss.
Und auch, das die Schweiz genau das verdient hat, ändern will man ja nichts.
Deshalb: Achtung, Touristen & Expats.
Es sind eben keine ‚Fehler‘, sondern fester Teil des Systems. Wer dabei ist, redet nicht, und wer redet, ist nicht dabei.
Wie beim Feuerdrama in Crans-Montana geht es am Ende weniger um Verantwortung als um das grosse Wegschauen mit Anstandsregeln. Wer die Flammen zu früh benennt, stört die Ruhe. Und wer sie löschen will, gilt schnell als gefährlicher als das Feuer selbst.
Recht haben und Recht bekommen ist nicht das Gleiche!!
Valérie Dittli stammt aus der Deutschschweiz, und damit weiß man eigentlich schon genug darüber, wie das Verhältnis zur Waadtländer Elite gestaltet ist. Sie ist nicht Teil der Strukturen. Vor allem, wenn man diesen an den Karren fährt und nicht auf die übliche ‚copinage‘ setzt, hat man schlechte Chancen auf beruflichen Erfolg.
Sie wird sich entweder anpassen müssen oder wird hinausgemobbt.
Die Hälfte der Beamten sollte entlassen werden und den restlichen 50% der Lohn um 20% gekürzt werden.
Der Kanton Waadt muss vom Staat gesäubert werden. Ich schäme mich schon lange.
…und das bundesweit !
„…Was Waadtländer Polit-Krimi nicht erzählt: Junge Finanzdirektorin der Waadt hat Steuerskandal aufgedeckt – und so die Elite herausgefordert…“
Sie ist Gewächsen auf den Schwanz gestanden, weil sie gemeint hat, in der Schweiz würde alles sauber laufen, und sie wolle es auch so machen.
Hoffentlich zieht sie es durch und weiter.
Vollgas gegen Filz und Korruption.
Danke ihr!
Denn die Währungen sind nicht Geld, sondern entstehen durch Kredit (Schulden!). Sämtliche steuerbaren Vermögen werden mit Schulden bewertet, je höher die Verschuldung desto höher notieren die steuerbaren Vermögen. Schulden sind aber nicht Vermögen! Schulden können auch nicht zu Sondervermögen erklärt werden. Auch die Rückzahlung der Schulden ist mit diesem betrügerischen Finanzsystem, mit frei erfundenen Währungen (gegen Zins) der Banker nicht möglich. Der Betrug beginnt bei schon bei den Staaten+Regierungen selbst, weil anstatt Geld, betrügerische Währungen gesetzliches Zahlungsmittel sind.
Waadt wie Wallis ist Hans wie Heiri.
Als Sozialhilfeempfänger zahle ich ja sowieso keine Steuern… warum sollte mich das also kümmern?
Was stimmt nur mit Dir nicht?
Medikation 💊 erhöhen!
Aufgedeckt? Darüber gestolpert wohl eher.
Frage werden die Steuern nachgefordert? Oder lässt man es so wie es ist?
Jedenfalls ist mir jetzt klar, warum soviele Reiche unbedingt in diesen Kanton wollten. Dachte mir schon es sei der Wein.
Loomit for president!
Was stimmt mit dir nicht?
Systemisch-systematische Bevorteilung; in Helvetien kann nicht sein, was nicht sein darf!
VD bezieht Gelder aus den NFA. Gleichzeitig werden Reiche mit unzulässigen Steuergutschriften ausgestattet. Dies ist bekannt, zufälligerweise auch im System verbaut und wird nicht behoben.
Dafür gibt es einen Namen: (eine gelbe gekrümmte Frucht)-Republik.
https://www.fairer-nfa.ch/
Ist eigentlich die ganze Westschweiz, inkl. Wallis, ein korrupter Sauhaufen a la Copain und wir sind die dummen Allemands, welche bezahlen dürfen?
Nöö, Waadt ist Geberkanton, so viel Genauigkeit muss sein. Beim REsten einverstanden.
Ich wünsche Valérie Dittli, der jungen, gebildeten Frau, dass sie sich im Politsumpf nicht verheizen lässt. An verschiedenen Orten in der Schweiz werden gute SteuerzahlerInnen über Gebühr hofiert. Ich denke beispielsweise nur an die antiliberale Pauschalsteuer. Leute wie Valérie Dittli kann man in der Privatwirtschaft gut gebrauchen. Wer weiss, vielleicht wäre sie dort so erfolgreich, dass sich Politiker an sie heranschleimen.
ZUG exportiert auch fähige und gradlinige Politiker:Innen!
Davon kann die Schweiz nie genug haben.
Die Filz-Genossenschaften in Waadt und Wallis zeugen von grössten Abwehr-Mechanism.
hm, sind das nicht die Zentralaufgaben einer Finanzdirektorin?
Für was sonst bekommen die ihr üppiges, sicheres Gehalt?
Ich sehe es genau gleich.
Und die Untersuchung bestätigt es mit seinen Schlussfolgerungen und Botschaften ja gleich noch selbst:
Dittli wird als Schuldige dargestellt, alle anderen sind die Opfer und dürfen sich trotz jahrelangem Versagen nun reingewaschen die Hände in den Schoss legen.
Dittli wird uns als Verursacherin präsentiert, ist jedoch das Bauernopfer für diejenigen, die Filz und ihre Inkompetenz verstecken möchten.
Sie hat alles richtig und korrekt gemacht. Nur scheint man das im Wallis so nicht praktizieren und goutieren zu wollen!!!
Diese Art von Untersuchung ist eine Frechheit!
endlich wieder einen Artikel mit Wahrheit und Inhalt!
Der schöne Kanton Waadt braucht eine Korrektur, sofort!
P.S
Wahrscheinlicher wird es 99% der primitiven IP Leser nicht gefallen.
Sie gehören selbst zur Menge der prim… IP-Leser? Die Wortwahl ist auf jeden Fall unangebracht.
Tolles Walliser Geschäftsmodell:
Holen sich möglichst viele Reiche in den Kanton, mit falschen tiefen Steuersätzen – wie es den Involvierten ja bekannt war!
Der Schweizer Finanzausgleich sorgte dann dafür, dass die anderen Kantone für die Walliser Lücke zahlen durften!
Oder sie vollziehen einfachste Regeln und Gesetze NICHT (Brandschutz), fühlen sich aber NICHT verantwortlich, machen nicht mal Kontrollen, und die Tragödie ausbaden müssen fürs Wallis die Betroffenen, das Gesundheitswesen, Versicherungen, restliche Schweiz, das umliegende Ausland und Tote!
Wusste nicht, dass das Wallis den Kanton Waadt einverleibt hat. Das ging aber schnell!
Die Romands, speziell die Vaudois, sind extrem sensibel und können mit Deutschschweizer Direktheit nicht umgehen. Die Vaudois nennen das dann schnell Mobbing… Das war Dittli wohl zu wenig bewusst.
Ihr zweiter Fehler war das fehlende Netzwerk.
Drittens ließ man sie voll ins offene Messer laufen und gab ihr das schwierigste und größte Departement, obwohl sie die jüngste und unerfahrenste im Kollegium war.
Und viertens waren die Probleme (bouclier fiscal) der FDP (Vorgänger Broulis) wohl bekannt, weshalb man das Dossier bewusst unangetastet ließ und Dittli darauf ansetzte…
Als FDP Grossrat (nicht Wallis), dipl. Betriebsökonom und Immobilienverwalter in einem mittelgrossen Familienunternehmen, find ich, dass Frau Dittli das Schweizer System nicht verstanden hat. Im Schweizer System gilt Konkordanz, das macht es erfolgreich. Die Regierung geht gemeinsam vor oder sonst kann man immer noch zurücktreten und in die Opposition.
Ausserdem beweisst der Artikel gar nicht, dass Frau Dittli recht hat. Nur sie sagt das. Alle anderen Experten sind dagegen.
Frau Dittli hat vermutlich auch Amtsmissbrauch begangen und persönliche Motive.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Bewiesen ist nämlich gar nichts, ausser dass ein systemischer Fehler bestand. Sie wurde nicht vor Gericht verurteilt. Ein Verfahren wurde bereits eingestellt. Konkordanz darf keine Verschleierung fördern.
FdP Filzpartei, die nur dem Geld hoffiert. Alles unter dem Deckel halten beim Bescheissen, das gibt Kohle. Hoffe, dass die FdP bald unter 5% fällt.
Mir scheint, genau diese Denkweise ist Tell der Gründe, wieso die FDP sich selber zur Bedeutungslosigkeit dezimiert.
Beste Grüsse
LAZY
Die Regierung geht gemeinsam vor……:
Wurde ja gemacht: alle gegen Dittli!
Eine Chefin wollte das Richtige tun: Etwas kontrollieren und die juristisch korrekte Umsetzung sicherstellen.
Um das Tun dieser Chefin zu bewerten, lässt man die Personen über sie urteilen, die jahrelange die inkorrekte Umsetzung erledigten, oder zuschauten, oder sich nicht dagegen wehrten.
Gibts so etwas tatsächlich im Wallis? Man lässt eine Art ‚Täter‘ über die ‚Polizistin‘ richten?! Und instrumentalisiert die Meinung dieser ‚Täter‘, um die ‚Polizistin‘ dann zu diskreditieren öffentlich?!!
Bravo Valérie Dittli, vor sowohl Zivilcourage und Mut. Wo bleibt da die Unterstützung der SP? Schande der SP die Wasser predigt und Wein trinkt.
Politisch und juristisch scheint alles gleich zu „funktionieren“ wie im Nachbarkanton Wallis.
Valerie Dittli for President?. Vielleicht in China oder Nordkorea. Sicherlich nicht in der mit ihrer „Schiesideckeli uf – Schiesideckeli zu“ Politik in der Schweiz.
Von den Linken kann sie keine Hilfe erwarten, die sind mit sich beschäftigt. Sie wurde auch nicht von diesen gewählt, sie kam mit Hilfe der SVP und FDP in den Staatsrat des Kt. Waadt. Die Linken haben nur ein Interesse, möglichst viel Steuern einzutreiben und dann noch mehr um dann noch vielmehr und am Schluss wollen sie euch alles wegnehmen.
Waadtländer Kollegen, nicht Parteimitglieder der Mitte, berichten mir, dass Frau Dittli zielbewusst, mutig/forsch beim Volk bestens ankommt. Endlich getraue sich eine junge Frau gegen etablierte Personen und „sumpfige“ Strukturen – das Waadtländer Establishment – vorzugehen. Diese schlagen nun mit allen rechtlich und gesellschaftlich diffamierend möglichen Gegenmassnahmen gegen diese Zuger-Outsiderin zurück. Nicht aufgeben, Frau Dittli: ihre Wiederwahl wird sich mit der höchsten Stimmenanzahl bravourös bestätigen.
Grenzt der Kanton Waadt nicht an den Kanton Wallis? Die Gedanken sind frei: Für die Situation der Nachbarschaft und bei den Beobachtern.
Diese Lügenpresse!
Offenbar fand bei den Redaktionen ein Framing statt. Man beeinflusste die Journies, Frau Dittli habe schlechte Führung geleistet. Dass die, die in den Korruptionsapparat verwickelt waren, «schlechte Führung» sagen, nachdem sie mit der Steuerbegünstigung aufhören sollten, aber nicht wollten, ist nicht zum Nennwert zu nehmen.
Der Staatsanwalt hat nun die Lage aus seiner Sicht – der Kriminalität – angeschaut und kommt zum Schluss, dass die weniger Bemittelten abgezockt wurden, um Reiche zu begünstigen.
Dass diese Art Führung der Finanzdirektion nicht geht, ist evident.
Beeindruckend, wie laut man über Steuergerechtigkeit klagen kann, wenn man selbst keinen Rappen beisteuert außer Meinung, davon allerdings reichlich.
@ Goldküsten Boy – Die Rede in meinem Kommentar ist doch in keiner Weise von «Steuergerechtigkeit». Was Sie mit dem Beitrag dazu erzeugen, ist Fake. Sie ändern meine Aussage, damit Ihre immer gleiche Leier zum Passen kommt. Sie schielen, damit das Lot stimmt!
Meine Rede ist von Verteilungs-Nivellement, wo sichtbar ist, wenn man mit beiden Augen schaut, dass Einzelne vom Produktionsergebnis sehr viel einstreichen und denen, die das Ergebnis durch Mannskraft beisteuern, wenig gegeben wird.
Daraus entstehen höhere / tiefere Einkommen, wobei die «hohen» / «geringen» Steuerabgaben resultieren.
Sie nennen es „Fake“, weil Sie den Zusammenhang zwischen Einkommen und Steuerlast nicht ertragen. Verteilungs-Nivellierung ohne Folgen zu diskutieren, ist wie Wasser ohne nasse Schuhe. Und der ewige Besserwisser-Fingerzeig ändert daran nichts – nur Ihre Leier bleibt sauber sortiert.
@ Goldküsten Boy (diesmal an seie Anonym-Duplik) –
Das Verhältnis von Einkommen und Steuerlast ist nun schon wieder eine neue Baustelle, mit der Ihr Kommentar vom Versagen des Denkapparates ablenken will.
Das Verhältnis Einkommen/Steuerlast wird über die Progression abgewickelt. Wer mehr verdient, zahlt auch höhere Steuern im Verhältnis zu seinem Einkommen. Vergleichen Sie dazu die Darstellung des VZ.
Die Frage ist nun, ab welchem Gesellschaftsbeitrag (Steuer) Dankesbriefe verschickt werden. Bestehen «oben» überhohe Boni aus Abzocke, die auf zu geringe Löhne schliessen lassen.
Erstaunlich, wie Sie es schaffen, aus einem simplen Hinweis auf Steuerprogression ein Seminar über Denkapparate zu inszenieren. Ich bewundere Ihren Eifer, Belehrung mit Arroganz zu verweben fast schon heroisch, wie Sie glauben, die intellektuelle Oberhoheit gepachtet zu haben. Vielleicht, nur vielleicht, könnten wir jetzt zu etwas kommen, das tatsächlich zählt: die Realität von Boni, Löhnen und gesellschaftlicher Gerechtigkeit. Aber ich verstehe, dass das für jemanden, der so viel Zeit auf Denkapparate verwendet, vielleicht zu nüchtern ist.
@ Gisela Blum: Ah, der Klassiker: erst „Versagen des Denkapparates“ unterstellen und dann die Steuerlast auspacken fast so, als müssten Sie selbst Ihre eigenen Denkdefizite kaschieren.
Die Tage ist berichtet worden, dass Stadtpräsidenten (Zürich, Winterthur…) den «grossen» Steuerzahlern schwülstige Dankesschreiben schicken. Die SP-Frau Mauch auch.
Jedoch bezahlen die grossen Steuerzahler nur so viel, weil sie vom erwirtschafteten Kuchen sehr viel nehmen und den «unteren» gewaltig viel weniger geben.
Die SP-Exponentin im Stadthaus befeiert explizit das Boni-System und die unheimliche Bereicherung der wenigen. Sie schreibt nicht den Kleinzahlern, sie sollten höhere Löhne einfordern.
Die blinde Anbiederung bei den Abzockern durch Mitte-Partei und SP ist augverletzend.
Beeindruckend, wie laut man über Steuergerechtigkeit klagen kann, wenn man selbst keinen Rappen beisteuert außer Meinung, davon allerdings reichlich.
Der lauteste Ruf nach „Lügenpresse“ kommt verlässlich von denen, die weder Leistung noch Beitrag kennen, aber jede Schlagzeile persönlich nehmen.
@ Goldküsten Boy – Die Rede in meinem Kommentar ist doch in keiner Weise von «Steuergerechtigkeit». Was Sie mit dem Beitrag dazu erzeugen, ist Fake. Sie ändern meine Aussage, damit Ihre immer gleiche Leier zum Passen kommt. Sie schielen, damit das Lot stimmt!
Meine Rede ist von Verteilungs-Nivellement, wo sichtbar ist, wenn man mit beiden Augen schaut, dass Einzelne vom Produktionsergebnis sehr viel einstreichen und denen, die das Ergebnis durch Mannskraft beisteuern, wenig gegeben wird.
Daraus entstehen höhere / tiefere Einkommen, wobei die «hohen» / «geringen» Steuerabgaben resultieren.
@ Zuger – Ist es nicht eine Unart, wenn Redaktoren, die inzwischen sehr wenig Lebensjahre haben müssen, um den Job zu bekommen, von charismatischen oder mit vielen Wassern gewaschenen Einflüsterern manipuliert werden, damit sie Dinge an die Bevölkerung weiterleiten, die bei genauem Hinsehen stinken?
Lügenpresse entsteht – mit Ausnahmen – nicht primär durch den Verleger, sondern durch Influencer, die sich andienen, die Redaktionen zu Umgarnen.
Insofern hat der Ausdruck «Lügenpresse» eben auch da Gültigkeit, wo wie im vorliegenden Fall erst Schlechtes gestreut wird, bis der Staatsanwalt kommt.
@ Gisela Blum: „Interessant, wie aus Sicht „mit beiden Augen“ gleich die ganze Welt erklärt wird. Einkommensunterschiede sind real, Ungerechtigkeit ist nicht automatisch, und Steuern sind mehr als nur eine Folge aber das stört natürlich die ewige Besserwisserin, die lieber ihre immer gleiche Belehrungs-Leier abspult.
Valéri Dittli MUSS „geopfert“ werden! Nur so kann die Weste des in der Waadt „hoch angesehenen“ Pascal Broulis von (weiteren) Flecken bewahrt werden!
Das ist keine Affaire Dittli, sondern eine Affaire Vaudoise. Frau Dittli hat zu Recht den Finger auf eine wunde Stelle der waadtländer Steuerverwaltung gelegt. Anstelle eines Dankes, wird Frau Dittli gemobbt. Ich hoffe, dass sie durchhält und danke für einmal LH für seine hartnäckige Unterstützung.
Politik bedingt dass man das spiel spielt und trotzdem sein ziel erreicht. Dittli kann das nicht und ist somit die falsche person für den job. Politik ist, und war noch nie ein ponyhof.
Ob sie recht hat oder nicht ist völlig irrelevant.
Meine Güte, Crans Montana Wallis, nun Westschweiz, ich kann einige Beispiele nennen, dass es in der Deutschschweiz und auch explizit ähnlich teilweise schlimmere Fälle gibt. Es sind Einzelpersonen mit Charakter, Anstand, Vision das Richtige zu tun. Und stossen in eine Wespennetz wenn alte verfilzte Strukturen häufig mit nur limitierten Fähigkeitsausweis aber um so grösseren Partikularinteressen sich gegenseitig schützen,vor allem durch Unterminierung der Kredibilität der störenden Person. Medien wie Republik tun sich dann auch noch wichtig, beauftragt vom Filz.
Ist es noch so fein gesponnen – es kommt an die Sonne
Vielen Dank für den Artikel.Habe nie verstanden warum diese Regierungsrätin etwas falsch gemacht haben soll.Da haben die Stimmbürger eine gute Wahl getroffen.
VD grenzt an VS ?!?!?
Keine Software ist fehlerfrei.
Weshalb nicht einfach den Fehler korrigieren, sodass es inskünftig korrekt abrechnet und die alten Fälle ruhen lassen? Fehler ist passiert, die Folgen müssen vom Staat getragen werden.
Netzwerke lieben das Klüngeln im Dunkeln.
Gestern in einem Geschäft lief Radio SRF: angewidert von der genüsslichen Tonalität des Moderators, mit der er Frau Dittli durch den Dreck zog, schritt ich von dannen. Typisch SRF – selbst Dreck am Stecken haben – aber auf andere eindreschen, um von der eigenen Inkompetenz abzulenken.
Empfänger machen sich immer mehr Sorgen um ihre Einnahmen als die Verteiler über grosszügig portionierte Streuwirkungen.
Martin Luther hatte gegen den Ablasshandel auch einen lebensbedrohlichen Stand.
Man sollte nie nur auf die Person alleine zielen sondern die Gesamtumstände bewerten – die sind öfters grossflächige Sumpflandschaften.
Dieser Artikel ist völlig falsch. Frau Dittli hat keineswegs versucht, den Fehler zu korrigieren, der bis 2021 beim Steuerfreibetrag gemacht worden war. Das ist völlig falsch. Ab 2022 wurde das Gesetz aktualisiert und korrekt angewendet, was zu einer starken Erhöhung der Steuern für die betroffenen Personen führte. Frau Dittli wurde von diesen Personen unter Druck gesetzt und wollte genau ihre bereits rechtskräftigen Steuerbescheide aufheben! Sie wollte zum alten System zurückkehren (ohne das Gesetz erneut zu ändern), das für diese Steuerzahler günstig war und illegal angewendet worden war.
Wir zahlen schon genug Steuern für überrissene Gehälter von Bundesräten wie Jans, Baume und Cassis und nutzlose Beamten. Eine Initiative für eine radikale Reduktion der Beamtenlöhne sowie Halbierung der Zahl der Bundesangestellten wird folgen. Ebenso eine Initiative zur Verringerung der Anzahl der National- und Ständeräte um Dreiviertel für den Fall, dass der „EU Rahmenvertrag“ vom Stimmvolk angenommen wird und künftig der Grossteil der gegenwärtigen und künftigen EU Gesetze automatisch in der Schweiz gelten.