Alles ist öffentlich. Alle wissen es. Alle machen mit. Das ist das System Wallis. Veranschaulicht an einem aktuellen Beispiel.
Am 23. Juni 2025 eröffnete Staatsrat und Volkswirtschaftsdirektor Christophe Darbellay (Die Mitte) die Vernehmlassung zur Teilrevision des Gesetzes über die Beherbergung, die Bewirtung und den Kleinhandel mit alkoholischen Getränken (GBB).
Im Volksmund: Gastrogesetz. Zentral für den Tourismus- und Weinkanton Wallis.
Hintergrund war ein parlamentarischer Vorstosse von Darbellays „Mitte“ und den Freisinnigen unter dem Titel „Die Messlatte ist zu hoch“.
Von der Regierung unterstützt, wurde die Motion ohne Diskussion Ende 2025 überwiesen. Was im „Beleuchtenden Bericht“ zur Vernehmlassung steht, ist bemerkenswert.
Zumindest für Nicht-Walliser.
Die letzte Teilrevision des Gastrogesetzes trat mit Verschärfungen betreffend persönlicher Voraussetzungen für den Erhalt und die Aufrechterhaltung einer Betriebsbewilligung im Herbst 2022 in Kraft.
Für den Vollzug zuständig sind die Gemeinden. Nur, diese nahmen die Regelungen nicht sehr genau oder kreierten sogar neue, ohne gesetzliche Grundlage.
Wild West im 21. Jahrhundert, Version Wallis.
Ein Runder Tisch mit Beteiligung von alt-Nationalrat und nun Staatsrat Darbellay ist anfangs 2025 gescheitert. Die Meinungsverschiedenheit waren zu gross.
Zusammengefasst: Kein Konsens, und wir, die Gemeinden, machen weiter wie gehabt.
Die Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit (DIHA) der Walliser Volkswirtschaftsdirektion musste wiederholt Fälle feststellen, in denen manche Gemeinde Fälle akzeptieren, die nicht toleriert werden dürften, weil sie nicht rechtmässig sind.
Und weiter: Es wurden „provisorische“ Betriebsbewilligungen erteilt, obwohl so etwas gesetzlich gar nicht vorgesehen ist.
Auch sind Betriebsbewilligungen an natürliche Personen erteilt worden, die die Voraussetzungen des Gastrogesetzes nicht erfüllten.
Auch wurden Betriebe vor Ablauf der Publikationsfrist im Amtsblatt eröffnet.
Und noch extremer: Es gab Fälle, in denen die Betriebseröffnung noch vor dem Gesuchs- und Bewilligungsverfahren stattfand.
Eröffnungsparty vor „paper work“. Die Dunkelziffer von nicht ertappter Fälle könnte gross sein.
Es konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, ob Restaurants in der Gemeinde Crans-Montana und somit auch die Gemeinde selbst von solchen Vollzugsverfehlungen betroffen sind.
Neben den feuerpolizeilichen Kontrollen müsste sich die Staatsanwaltschaft auch für die Einhaltung des geltenden Gastrogesetzes in Crans-Montana interessieren.
Die „jüngsten Erfahrungen“ des Vollzugs respektive Nicht-Vollzug werden für eine „starke Vereinfachung“ von Voraussetzungen für Betriebsbewilligungen und derer Aufrechterhaltung herangezogen.
So die abschliessende Begründung durch Staatsrat Darbellay und seine Verwaltung. Das ungehorsame Verhalten soll jetzt also Gesetzestext werden.
Eine Vollzugs-Bankrotterklärung der Superklasse. Weniger Regulierung in der Zukunft mag Sinn machen. Ein schlechtes Gesetz zu verbessern, ebenso.
Was nicht geht, ist, dass sich Gemeinden um den Vollzug eines Gesetzes foutieren. Was denken und wie handeln da die Bürgerinnen und Bürger, wenn sie in den Gemeinden und deren Behörden solche Vorbilder haben?



so, die behörden der schwitzerlis kreieren regeln ohne grunlage, ignorieren geltende geseze. hadda nicht den nahmen, willkür? aber in crans war alles legal …
Korruptes Wallis pur! Die Schande der Schweiz!
Widerlich!🤢
Korruptes Wallis? Wohl eher Neid lieber Ausserschweizer!
@ Jetz aber: Du musst wohl ein Walliser sein 😂
Gerade ihr solltet vorsichtig sein. Ihr kassiert massivst und hängt am Tropf des Finanzausgleiches NFA der Üsserschwyzer – schön Danke sagen, ihr Nutzniesser !
@Karin
Schon mal den Wert des Strom,welchen wir liefern berechnet?!
@ Schnydrig: Und wieviel subventioniert euch der Bund respektive der Stromzahler diesbezüglich?!
Ihr kostet nur.
Noch Fragen?!
In Zürich wäre so ein Schlamassel nicht möglich. Da kennt nicht jeder jeden. Die Zürcher habe Klasse, Nivea und Anstand.
Eine Bar wie die Wallisser Inferno Bar wäre nie durch die mehrmals im Jahr durchgeführten Kontrollen durchgekommen. Im Wallis kontrolliert man hald nicht, man kennt sich und vertraut sich. Schliesslich ist man ja auch mit allen verwandt, verschwägert oder verinzüchtlet.
Hab da mal in Zürich (Sihlquai) für eine Party den Sicherheitsdienst gestellt… abgelaufene Feuerlöscher, gesperrte Notausgänge, zugestellte Fluchtwege, leicht entflammbare Dekoration, alles vom Feinsten. Der Vermieter hat nur mit den Schultern gezuckt – „Das hat bisher niemand bemängelt“.
@Loomt: Danke für den Kommentar und dass Sie geholfen haben, mit den getätigten Schreibfehlern , den Kommentar korrekt einzuordnen. Es würde noch andere Frustrationsbewältigungen geben…
@Loomt
Aber die Herzchirurgie in Zürich ist dann wieder ein kleines Dorf.
@ Markus: und die walliser Patienten sitzen an vorderster Front 😉
So ein Weltbildchen hätte ich auch gerne. Es macht das Leben einfach und süss. Wo ist das zu haben? In der Sonnenbar?
Wieder nur ein reisserischer Artikel gegen das Wallis! Das ist in der ganzen Schweiz das selbe! Der Kanton Wallis hat jährliche Gastrokontrollen, Bern alle 3-7 Jahre, Glarus hat bis anhin keine Kontrollen durchgeführt… Also hatte so ein Unglück überall passieren können,
Schaut mal auf eure Kantone… Der Walliser ist halt bodenständig mit Ecken und Kanten und halt kein Bünzli… Der liebe Neid ist halt unerlässlich…
Ja, ich gebe zu, dass ich neidisch auf diese VS Deppen bin; du hast meinen Tag gerettet. Und nein, dass kann nicht überall passieren. 1970 gab es unter dem Jahr einmal einen Fall in FR und 2003 in den USA. Ungefähr 8,3 Milliarden Menschen feiern jedes Jahr Silvester und meines Wissens nach ist nur die Katastrophe bei diesen Neandertaler bekannt.
@Bitte! Im Wallis haben die Gastronomen keine Ahnung, was „Empfang & Höflichkeit“ und Qualität bedeuten. Nur grosse Rechnungen interessieren sie. De facto wird man sehr schnell von ihren Manieren angewidert. Schon in der „berühmten“ Crans-Montana-Bäckerei (Taillens) ist man vom Service total, ja wirklich total angeekelt ….. NIE MEHR !
Vielleicht sollten NGOs wie Oxfam, GIZ und Helvetas im ‚Süd-Kanton-Wallis‘ Entwicklungshilfe im Bereich ‚Good Governance‘ – also Rechtsstaatlichkeit – leisten.🤭
Sie haben bereits Erfahrung in SE-Asien und Afrika.👍
Sagen wir es wie es ist. Das Problem sind im allgemeinen die Inzucht Kantone.
meinst du, wir hätten mal durchmischen sollen?
@ Jaques: Die Walliser „mischeln“
Schon genug! Die brauchen keine Durchmischung mehr 👎🏻😂
Die Expats versuchen es ja, aber viele wehren sich vehement das richtige zu tun, lieber mit der Schwester des Bruders was anfangen.
Aber zünden Sie sich am Openair Gampel mal einen Joint an. Ui ui ui — da werden Sie den Walliser Rechtsstaat aber kennenlernen.
Ein zahnloser Berufspolitiker mit keinerlei Berufserfahrung ausserhalb seiner geschützten Werkstatt trifft auf bodenständige, hemdsärmlige Macher der Privatwirtschaft, gestählt in ihrem Überlebenskampf der Gastro … kein Wunder, dass so etwas komplett schief geht.
(und im tragischen Fall von Crans mit ganz viel Verbindung in die Unterwelt)
Angesichts der Sitten und Gebräuche des Wallis wäre es vielleicht an der Zeit, dass sich die Schweiz vom Kanton Wallis trennt, indem sie ihn an Korsika verkauft.
@Wallis
Im Graubünden wurde einem Autofahrer wegen fahren in „angetrunkenem Zustand“ eine mehrstündiges Fahrverbot erteilt. Muss wohl der Polizeichef gewesen sein. 😂😂😍
Man kann das auch so sehen: Aufgrund geltender Personenfreizügigkeit kommt ein vorbestrafter Franzose in die Schweiz, nutzt Systemlücken um den Aufwand zu minimieren, ganz ohne Eigenverantwortung (weil er so etwas in der überregulierten EU gar nicht kennt). Und abzukassieren. Gibts sicher hunderte Beispiele, und nur ganz selten gehts halt mal schief.Und selbst dann ist das persönliche Risiko niedrig. So etwas kann in jedem Kanton passieren.
Darbelley war immer schon ein guter Rhetoriker und ein ‚Don Juan‘. Mehr Inhalt war nicht zu finden. Lange Jahre in Bern prägten.
@Rhetoriker. Don Juan ? Nein auf keinen Fall. Eher sehr abstoßend.
Was fehlt, ist ein Schweizer Trump.
Der hätte schon längst die Nationalgarde, ICE, Ku-Klux-Klan, … ins Wallis beordert. Weiters wäre auch FBI, CIA, NSA und weitere aktiv.
Dann würden dort wieder Schweizer Tugenden herrschen!
;-}
der Schweizer Trump hat doch schon immer UNO, WHO, FIFA und BIZ entsandt!
Lass doch der Tugend, der Tugend, der Tugend ihren Lauf …
Hier geht es um den Kanton Wallis und da ist halt alles ein bisschen anders als in der „Üsserschwyz“ – das ist seit Jahren bekannt –
Ce n’est pas le fruit du hasard qui attire les nombreuses mafias en Valais. Mais l’ensemble des facilités que ce canton permet et offre depuis très longtemps ! Un secret de polichinelle.
Hier, un débat diffusé sur la RTS réunissait trois VS: une politicienne suisse centriste, un ancien ambassadeur et une journaliste valaisanne. Un soupçon de lucidité ou d’humilité ? Absolument pas. Au contraire, alors que la moitié de la Suisse a honte, tous trois s’exclamaient : « Nous sommes fiers d’être Valaisans !»
Gestern kam eine Debatte auf RTS mit 3 VS: Eine SR (Mitte), ein ex- Botschafter und eine VS-Journalistin. Einsicht/Demut? Fehlanzeige:Im Gegenteil, während sich die halbe CH schämt, lallten alle 3: „Nous sommes fiers d’être Valaisan“! Und die Betreiber und deren dubiosen Geldquellen und Bewilligungen? Wird im VS alles genau überprüft.Dumm nur, dass es 2018 schon eine Sendung über das Kaff gab, wo einer von dieser VS-Sippe zugab, dass bei Invest./Immobilien bei gewissen Leuten, die Behörden bei der Herkunft des Geldes sowie Due Dilligence ein Auge zudrücken. Die 3 machten sich lustig darüber.
wer immer noch Staatsfunk siehthöhrt, ist tatsächlich UNBELEHRBAR!
@Unbelehrbar: Es war reine Böswilligkeit. Styl „wir sind schuldig, aber wir werden niemals gestehen, schuldig zu sein !“.
Um zu verstehen, wie sehr dieser Kanton (West-Zone) von schlechten Manieren verwüstet wird, muss man dort gelebt haben (und es ist ein Experiment, aus der man nicht „in Form“ kommt, das versichere ich Ihnen). Das Schlimmste ist die Unehrlichkeit, auch mit Beweisen unter der Nase. Wallis nie mehr. Totalboykott von allem.
Das war schon früher so. Wollte man als Üsserschwizer im Wallis geschäften, dann war man auf einen „Götti“ angewiesen. Anders war der Filz nicht zu durchdringen. Wenn auch nicht überall, aber die Walliser haben für ihr Image selber gesorgt.
Warum wird die Aussage von Herrn Clivaz (alle haben’s gewusst) nicht medial aufgegriffen?!
also gut! Man stelle sich vor, da gibt es in der Schweiz 10.000te von Beamtenspacken die meinen Führungsqualitäten zu haben, und 8 Mio andere Vollhonks mit ihren Regeln und Gesetzen führen zu müssen. Irgendwie lustig. Nicht einmal die Lemminge sind so hirnlos, um so eine Organisation mitzumachen!
wer hat an der Uhr gedreht?
ist es wirklich schon so spät?
Paulchen Panther
Inzucht ist das Schweizer Problem Nummer eins.
Frage: mir hat es den Anschein, dass in der Schweiz sehr viele Kühe und Schafe von den Almen mit in den Prozess eingebunden waren. Oder irre ich mich da gewaltig?
⚠️ De mieux en mieux [Le Ministère public valaisan est invité à fermer le site lancé par un avocat pour recueillir images et témoignages sur Le Constellation. La plateforme Crans.merkt.ch, initiée par Me Romain Jordan, conseil des familles de victimes, fait l’objet d’une demande d’injonction urgente de la part de la défense des prévenus, a appris «Le Temps». Cette sorte d’enquête parallèle, qui n’est pas prévue par le droit suisse, pourrait perturber la procédure officielle. Une critique réfutée par l’avocat]⚠️
Fondé sur le système du leedir. L’outil est 100% anonyme et sécurisé avec un cryptage militaire.
https://crans.merkt.ch/
„Based on the leedir system. The tool is 100% anonymous and secure with military-grade encryption“.
@Lanceur d’alerte: en fait, pour comprendre vraiment les dérives tellement nombreuses en Valais, il faut avoir soi-même fait l’expérience d’un je-m’en-foutisme absolu au sein de ce Canton. Quelques familles (les noms „typiques Haut-Plateau C.M.“ ont été cités durant Infrarouge) dirigent et hormis encaisser + faire des réserves financières + jouer aux nantis, ne s’intéressent pas du tout au bien-être des visiteurs, locataires, touristes, etc. etc. Ce sont des gens sans foi ni Loi et il y a un exemple frappant + récent tout près (Sierre) de ce laxisme „immobilier maximal“.
@Whistleblower: Les combines „made in Valais“ commencent …. et je pense que nous ne sommes pas au bout des surprises. Il y aura constamment des actions contradictoires entre les parties incriminées, qui feront durer et encore durer la procédure ….. et il est évident qu’aucun des responsables (commune de CM y compris) ne voudra faire face à ses responsabilités. En Valais, on va droit dans le mur, la Justice va droit dans le mur. Et tout le monde est si content sur le Haut-Plateau ! Jamais aucune remise en question ni analyse de fond du comportement.
Steht da etwas in der Heiligen Schrift bezüglich Restauration, Alkoholausschank oder Brandschutz? So what? Wir sind Walliser, stolz und Gottes fürchtig!!!
Zum Glück ist Darbellay nicht Bundesrat geworden. Das wurde vor 2, 3 Jahren bei einer Vakanz diskutiert. Darbellay verzichtete selbst. Gut so und so soll es bleiben.
@anti-vs:
Dem hast du es aber gegeben.. bist ein richtiger Hero!
Dein Kommunikationsstil lässt zu wünschen übrig und spricht für sich.
Obwohl ich auch der Meinung bin das vieles total falsch gelaufen ist,
hat @Bitte! Nicht ganz falsch. Vielleicht würde dir helfen, recherchierte professionelle journalistische Berichte zu lesen.
..und das schreibt dir nicht ein Walliser…
Alles Gute für dich und einwenig mehr Kopfarbeit…
Wallis ohne Regeln: man muss es selbst erlebt haben, um es wirklich zu verstehen. Ferienunterkunft: 1. giftiger Rauch wegen eines nie gereinigten Kamins bei die Nachbarin (Intervention Feuerwehr), 2. verstopfte Rohre mit verdichtetem menschlichen Mist, also Waschbecken, WC, unbenutzbare Dusche, 3. besetzer Parkplatz, 4. keine moderne Internetverbindung, 5. Tür die auf die Gäste fällt mit mehrfachen Hämatomen, 6. Abfälle, die von den Nachbarn direkt auf der Terrasse entsorgt werden usw.usw. Der Fall Mollens VS ist seit 5 Jahren anhängig (fällig = 25’000,-CHF). Bienvenue en Valais ….. !!!!!
Die Gemeinden kümmern sich also nicht um lästige Gesetze. Da sollten wir Bürger und doch an diesem Vorbild orientieren.
Wenn du Walliser bist, gehörst du zu dieser Konsorte und solltest nicht jammern.
Ansonsten das Wallis einfach meiden.