Martin Naville ist im Krimi um ein Metallgerüst für das nächste Vorzeige-Projekt des Zoos Zürich abgetaucht.
Dabei wäre der Zoo-Präsident jetzt gefordert. Dieser könnte den Konkurs eines traditionsreichen Zürcher Unternehmens verursacht haben.
Der Baltensperger AG in Höri, einer Metallbau-Firma, welche die neue Volière konstruieren sollte.
Die Baltensperger steht vor dem Ruin, nachdem der Zoo Zürich ihr den Millionen-Auftrag weggenommen hatte. 75 Jobs würden verschwinden.

Der Projektabbruch erfolgte unter fragwürdigen Umständen. Die Baltensperger AG habe die Vorgaben um ein paar Millimeter verletzt, begründeten die Zoo-Chefs.
Die Sache schlägt hohe Wellen. Doch Naville gibt keinen Ton von sich.
„Welche Rolle spielt der Zoo-Verwaltungsrat im Fall Baltensperger?“, lautete eine Frage an ihn am Freitag.
Zwei weitere betrafen die zentralen Personen im Drama. Zum einen den langjährigen Zuständigen für alle grossen Erweiterungsschritte des Zoos Zürich.

Andreas Hohl heisst er, als Vize-Zoodirektor seit Jahren Teil der obersten Führung. Jetzt ist Hohl weg. Ausgeschieden, vorzeitig weg, im Sommer dann in Frührente.
Dabei hatte Hohl alle Meilensteine der jüngeren Geschichte des Zoos Zürich erfolgreich realisiert: den Elefantenpark, die afrikanische Steppenlandschaft, das brasilianische Sumpfgebiet.
Und natürlich die eindrückliche Masoala-Regenwald-Halle. Ein bauliches und inhaltliches Meisterwerk.
Hohl war nicht erreichbar, die Medienfrau des Zoos liess eine Anfrage vom Freitag unbeantwortet.
Der erfahrene Hohl leitete auch das Volière-Projekt. Als es dort zu Schwierigkeiten kam, spielte aber plötzlich ein anderer die entscheidende Rolle.
Die externe Beratungsfirma Pfeifer aus Konstanz präparierte den Weg zum Vertragsausstieg, indem sie die strikte Einhaltung der erlaubten Fehlertolereanz zum entscheidenden Kriterium machte.

Dies bei einem riesigen Stahlgerüst, einer Weltneuheit. Am Ende gab ein halber Zentimeter den Ausschlag gegen das Zürcher KMU.
„Die operative Verantwortung lag bei der Projektleitung auf Geschäftsleitungsebene“, sagte am Freitag dessen Chef Thomas Baltensperger in einem Interview.
„Auffällig ist, dass das zuständige Mitglied der Geschäftsleitung frühzeitig pensioniert und umgehend ersetzt wurde.“
Gemeint ist der stille Abgang von Zoo-Entwicklungschef Andreas Hohl – nach 27 Jahren.
Das führt zur zweiten Personalie, jener von Hohls Nachfolger. Es handelt sich um einen Architekten namens Bastian Giese.
Kurz bevor der Zoo der Baltensperger AG als Lieferantin des Volière-Stahlkonstrukts den Stecker zog, kürte er Giese als neuen Leiter „des Bereichs Entwicklung und Logistik“.
Von wo kennen sich der neue starke Mann in der Geschäftsleitung Giese und Zoo-Direktor Severin Dressen? Beide stammen aus Deutschland, ihre einstigen Einsatzgebiete lagen dort nur rund 100 Kilometer auseinander.
„Der Verwaltungsrat hat sich seit Baubeginn sehr eng mit den Entwicklungen befasst. Ich selbst sitze seit Beginn in der Baukommission“, kabelte Zoo-Präsident Naville nach Publikation der Story aus dem Ausland.
Der Zoo-Direktor und der neue Bauleiter hätten sich nicht gekannt; sie lägen altersmässig weit auseinander.
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Wieviele tausende Gönner Beiträge wurden hier in den Sumpf gesetzt?
Der Zoo Zürich erhält von mit garantiert nie mehr eine Spende.
So geht man nicht mit Spendengeldern um.
Löli!
Nein
Kein Löli
Staatsangestellte halt, wenn’s nicht zum Heulen wär, wär’s zum Lachen.
Oder wie das Steueramt meint, wir sind der Motor der Wirtschaft, oder so ähnlich. Weiss nicht mehr genau, was das für ein Stuss war.
Das sind keine Staatsangestellte!
Bitte bei der Wahrheit bleiben. Der Zoo ist kein Betrieb der Stadt, sondern eine AG bei welcher die Stadt und der Kanton Zürich jeweils 9 % der Aktien besitzen und auch jeweils ein Vertreter im VR haben. Leider machen diese anscheinend auch nichts ausser Cüpli trinken und sich verköstigen lassen. Auf jeden Fall macht der VR seinen Job anscheinend nicht
Dabei wäre der Zoo-Präsident jetzt gefordert. Der Zoll könnte schuld am Konkurs eines traditionsreichen Zürcher Unternehmens sein.
-> Der Zoo und die Baltesperger AG sollten gegen den Zoll eine Sammelklage auf Konkurs einreichen.
Zuviel getrunken gestern ?
Die 🐀 verlassen das sinkende Zoo- 🛳️.
Genau so ist es
PUK, sofort!
Genau! Aufklärung und dann Schluss aus Ende mit dem Zoo!! Fertig. Braucht kein Mensch.
Aber aus dem Zoo kann als Konsequenz der PUK doch niemand nach Brüssel befördert werden.
Die Arbeit entspricht nicht den Anforderungen, aber wir nehmen sie kostengünstig.
Was für ein Hohn!
Warum braucht Zürich überhaupt einen Zoo?
Der Zoo Zürich ist das meist besuchte „Museum“ der Schweiz und ist eine absolute Institution. Nur weil ein paar Unfähige ihre Aufgabe nicht beherrschen den ganzen Zoo in Frage zu stellen ist fahrlässig. Die Verantwortlichen müssen weg !
Macht diesen Zoo zu, die Affen kann man auf LinkedIn weiterverfolgen.
Genau, seit Jahren bester Kommentar
Deutsche Grossmäuler ruinieren jetzt auch schon unsere schöne Eidgenossenschaft.Hat ihnen wohl nicht gereicht nur ihr Land in den Ruin zu treiben.
Nur das in diesem VR mit Heiniger, Farner, Schmucki…vor allem Schweizer sitzen, inklusive deren Präsident Neville, übrigens ähnlich wie beim CS und Swissair Verwaltungsrat.
scheinbar sind die Schweizer unfähig, einen solchen Posten zu führen. Wie auch in anderen Unternehmen. Die grosse Klappe macht Eindruck. Überall müssen Ausländer das sagen haben. Schweizer findet man ev. im zweiten Glied.
@iol. Zoodirektor Dressen ist ein typischer Vertreter aus Deutsch-
land. Guter Verkäufer mit grosser Klappe und relativ wenig Sach-
verstand. Mittlerweile reicht das im links rot-grünen Zürich völlig
aus.
Anschluß (Version 2025/25)
HASENFUSS AUF TAUCHSTATION ?
Der Martin Naville soll sich umgehend zu Gesprächen stellen oder sofort die Schlüssel abgeben.
einfach nicht mehr hingehen. Ein solches Benehmen, andere in den Konkurs zu treiben ist nicht tolerierbar.
Siehst du das bei CS/UBS auch so?
Im ganzen Gezerre scheint mir bis heute Vieles nicht nachvollziehbar – Medienmitteilungen oder Interviews hin oder her.
Technisch wäre eine unabhängige Beurteilung absolut unverzichtbar. Andererseits verstehe ich bis heute nicht, wieso Baltensperger sein Unternehmen vollständig diesem Auftrag auslieferte.
Wäre auch ein bereits langanhaltendes Zerwürfnis denkbar, das nun im Abbruch gipfelte?
Auf jeden Fall gibt der VR des Zoo ein schauderhaftes Bild ab. Hier handelt es sich offenbar um ein Wohlfühl- und Prestige-Gremium, das der Direktor voll im Griff hat.
Überall lauern kleine Trumps!
Vorgaben um ein paar Millimeter verletzt? – Bei Längen von vielen Meter. Wichtig ist dass die Konstruktion hält!
Der Umstand, dass man von der Konkursmasse jetzt die Profile unter Wert zurückkaufen möchte, erklärt alles.
Ein Paar Deutse zuviel in Züri.
Jawohl, ein Paar vom grossen Kanton zuviel bei uns. Zugegeben, es gibt auch flotte Typen aus
schwarz rot Gold.
Eine Blamage, wie der VR auf deutsche Grossmäuler hereinfällt. Nachdem diese ihr eigenes Land in den Ruin trieben, wiederholen sie dasselbe in der Schweiz. Wir Deppen fallen immer wieder darauf herein. Und in die EU wollen wir auch noch.
Naville ist Chairman des Komitees Weltoffenes Zürich, nicht Chairman von regionalen KMU warum soll er sich da mit dem Zoo und Baltensperger befassen? Er vertraut auf den deutschen Filz.
Witzig, auf der Homepage des Zoos zum Pantanal-Projekt:
Auf der Baustelle für die Pantanal Voliere mitten im Zoo herrscht reger Betrieb. Unser Video-Blog gibt jeden Monat ein Update, wo die Bauarbeiten stehen.
Scheinbar haben die Verantwortlichen der Zoo Zürich AG (das ist also kein Staatsbetrieb, wie viele Kommentatoren hier vermuten!) auch ihre rechtlichen Verhältnisse nicht voll im Griff. Zumindest gemäss einer aktuellen Abfrage des Online-Handelsregisters Zefix ist nämlich der im Artikel mehrfach erwähnte Andreas Hohl noch „in Amt und Würden“.
Ansonsten lässt ein erschrockener Blick auf die Zusammensetzung der Zoo-Führungscrew nur ein einziges Fazit zu: Die übliche Filz-Seilschaft à la Kispi, Swissair, Züri-Filmfestivals usw. Das kann nicht gut kommen.
Der Zoo ist eine Stiftung, der Stiftung gehört die Genossenschaft (operativer Betrieb), der Genossenschaft gehört die Zoo -Gastronomie- AG
Die „Aktionäre des Zoos“ sind Aktionäre der diversen Imbisstände, der Pizzeria und des Alten Klösterlis.
Nicht des Zoos.
Sorry,wenn man die verschiedenen VR Mitglieder ansieht,überrascht das wohl kaum. Diese sind direkt und indirekt in diverse Obskuritäten verstrickt,wobei diese auch mit dem jetzigen Skandal zusammenpassen.Dilettantisch und rücksichtslos!Eine arbeitet häufig eng mit Finma,die Six überwacht,deren CFO ist auch dabei.Die Gleiche mischt auch bei anderen Skandalen mit,der ehemalige Gesundheitsdirektor und auch einige andere sprechen ebenfalls für sich.Denen geht es am wenigsten um das Tierwohl,es ist wie vielerorts verkommen zu einem weiteren pseudoelitären„Club“ unter dem Deckmantel Stiftung.
Die oberste Verwaltung des Zoos muss jetzt aktiv werden und
Klarheit schaffen.
Werft mal alle deutschen raus und stellt Schweizer ein
…jedem normal empfindenen Menschen muss es kalt den Rücken hinunter laufen, wenn man feststellen muss, wie der Zürcher-Zoo oberfilzmässig strukturiert ist. Offenbar derselbe Augiasstall wie damals die Swissair oder leider heute noch die gerade sichtbar zusammenkrachende Migros.
1. Vertraue nie Deutschen
2. Vertraue gar nie Deutschen
3. Solltest du es trotzdem getan haben, mache dies nie mehr und warne alle vor diesem Fehler
Das hat man davon, wenn man auf solchen Positionen keine Schweizer setzt, die noch so etwas wie Anstand und Unternehmergeist, sowie Weitblick haben.
Da kann ja der Zoo als solches nichts dafür.
Wie überall halt Schönwetter-Posten-Inhaber für die Kamera, Fotos und Images. Nicht aber verantwortungsvolle Hinsteher, wenn es um Format, die Sache und das Lösen von Problemen geht. Dann tauchen sie ab und haben plötzlich nichts mehr zu sagen.
Sie nehmen überhand, die aus dem großen Kanton…
Dies ist überall sichtbar, sogar in kantonalen Verwaltungen. Auch beim aufgeblähten Schweizer Fernsehen höre ich bald nichts mehr anderes….
Man sollte diesen Presse-Fritzen auch nicht immer Red und Antwort stehen
Wieso wird die Messfirma nie hinterfragt. Bei dieser Grösse ist eine korrekte Messung gar nicht möglich. Konstant 20°C müssten vorherrschen. Bei derart viel Stahl über mehrere Tage.
Dies gibt eine Baugrube. Kein Stahlbauer wird hier einspringen ausser er darf Titan verwenden dass sich weniger dehnt.
Ja, der VR des Zoo Züri ist auch wieder so ein von Steuergelder bezahltes Steuer-Grüppli im Stil von …“und jetz alli zäme… zzzooooooo“ … sehr guet, Merci. Pause.
Sonnige Sunntig.
Ich sage immer, viele Leute im VR sind total überflüssig. Leider sind sich viele Menschen gar nicht bewusst, dass man im VR nicht nur Cüpli trinken darf, sondern dass man die GL kontrollieren muss. Herr Naville ist anscheinend der Aufgabe nicht gewachsen. Auch der StR der im VR sitzt, der gerne Stadtpräsident werden will, ist für beide Ämter unfähig. Hoffe, es gibt eine Person mit Geld, die die Firma unterstützt und der Zoo mit der unfähigen GL zieht einen rechten Schuh raus. Vielleicht heisst es bald, gesamte GL adios wegen Amigos Tätigkeit
Ich habe mich grad entschieden, nicht mehr in den Zürcher Zoo zu gehen. Ich mache Platz für die Deutschen.
Die meisten VRs tauchen ab bei Problemen. Wegen der Reputation. Sein Gesicht zu verlieren ist das schlimmste.
Eine seltsame Geschichte. Wofür gibt es Toleranzen, sind diese in diesem Fall sicherheitsrelevant oder könnte auch nachgebessert werden? Muss mangelhafte Ware akzeptiert werden? Wie liefen die Verhandlungen von beiden Seiten. Wie stand es um die Firma vor dem Auftrag, wenn diese Probleme zum Aus der Firma führen könnte? Hätte man auch hinsichtlich des weiteren Unterhalts den Auftrag anderweitig vergeben müssen oder die Firma den Auftrag aufgrund der Komplexität gar nicht annehmen dürfen? Es bleibt seltsam und uneindeutig!
die Bedeutung von VR=Verwaltungsrat – sollte endlich umgeschrieben werden in VR=Verantwortungsrat …. dann würde sich in den wenigen meist gutbezahlten Sitzungen vielleicht etwas ändern. Verantwortung sollte mal endlich greifen und nicht ersetzbar sein mit ‚Dummheit ist nicht strafbar‘!!
Gemäss anderen Berichten wurde die Massgenauigkeit perfekt eingehalten, nur soll nach der vereinbarten Offerte erheblicher Mehraufwand verlangt worden sein, was mehr Zeit benötigte.
Woran es wirklich lag, bleibt offen. Womöglich hatte auch ein Ing.Büro die Belastung falsch berechnet, so dünn wie die Bogen Verankerung erstellt wurden, kann ich mir gut vorstellen das einfach stärkere Verankerungen benötigt wurden und dazu ein anderer Stahlbauer die Arbeit verrichten sollte um die Fehler vom Ing.Büro unter den Teppich zu kehren.
Jetzt nähms mich dänn scho no wunder, wär hilft jetzt em Stahlbauer Balti?
I däre ganze Perserteppichetage vom Zoo Züri hockt doch e richtigi Maffia. Da mues doch jetzt mit grossem Gschütz ufgfahre werde.
Am liebsten im Zoo sind mir die Chimpansen. Mit Abstand.