Im Zoo Zürich geht es derzeit nicht nur im Affenhaus lebhaft zu – auch hinter den Kulissen der Pantanal-Voliere wird mit erstaunlicher Akrobatik kommuniziert.
Nach Wochen öffentlicher Vorwürfe, widersprüchlicher Darstellungen und wachsender Kritik an der Kommunikationspolitik des Zoos greift die Politik ein.
Mehrere Zürcher Kantonsräte von rechts haben eine Anfrage an den Regierungsrat eingereicht.
Kern sind die stillstehenden Stahlbauarbeiten für die neue Voliere. Der Zoo hatte die Zusammenarbeit mit der Baltensperger AG aus Höri beendet.
Seither ist unklar, wie es mit dem Bau weitergeht. Ein neuer Umsetzungspartner ist laut Zoo bis heute nicht gefunden.
Für das betroffene KMU steht viel auf dem Spiel: Arbeitsplätze, Liquidität, unternehmerische Existenz.
Die Kantonsräte erinnern den Regierungsrat daran, dass der Zoo Zürich kein gewöhnlicher Auftraggeber ist.
Die Bürger halten via Regierungsrat knapp zehn Prozent der Aktien, leisten jährlich hohe Betriebsbeiträge, haben in den letzten Jahrzehnten Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe ermöglicht.
Die Zürcher Kantonalbank, vollständig im Besitz des Kantons, ist Hauptsponsor des Zoos.
Wer derart eng verflochten ist, trägt Verantwortung – so die implizite Botschaft.
Brisant ist insbesondere die dritte Frage der Anfrage. Darin wird der Regierungsrat aufgefordert darzulegen, wie er im Rahmen seiner Möglichkeiten konkret Einfluss nehmen will.
Entweder soll die bestehende Stahlkonstruktion doch noch fertiggestellt werden oder zumindest die bereits produzierten Stahlbögen der Baltensperger AG gegen eine angemessene Entschädigung verwendet werden.
Damit wird aus einem privaten Vertragskonflikt endgültig ein politisches Thema.
Für den Zoo Zürich bedeutet das: Wegducken wird schwieriger. Die Affäre hat eine neue Dimension erreicht.

Wieviele Leute müssen 40 Franken an den Zoo spenden um diese ganze Geldvernichterei zu finanzieren? Weit über 1 Mio Spender.
Der Zoo erhält garantiert von mir keinen Rappen mehr!
Auf deinen Rappen ist der Zoo bestimmt nicht angewiesen, Büebli!
Das lächerlichste am Zoo gleich nach dem Ausländer Deutschländer Chef:
Es wird seit jahren für die Elefanten in Thailand Spendengelder gesammelt.
Der König von Thailand ist einer der reichsten Monarchen der Welt. Er könnte den Elefanten das Geld aus seiner Portokasse geben.
Ist der Zoo Ruf einmal ruiniert…
Am Freitag war ich im Zoo, Ich habe keinen einzigen Elefanten gesehen. Nicht mal die Zoowärter wussten genau wo sie sich verstecken. Stattdessen konnte ich die verrostende Stahlkonstruktion der Volieren anschauen…
Anscheinend ist auch der Zoo Zürich ein ‚GONGO‘ (Government Organized NGO), also eine Organisation, die pro forma privat ist, aber vom Staat, bzw. der Regierung/Bürokratie finanziert und beeinflusst wird.
Demnach erfüllt der einen öffentlichen Auftrag und muss sich auch der Kontrolle/Aufsicht und den Transparenzregeln stellen.
Bei den Staatsbeiträgen und den trotzdem hohen Eintrittspreisen möchte man schon genauer wissen, was die da eigentlich machen.
Der Zoo Zürich ist immer einen Besuch wert. Ein echtes Erlebnis. Er ist der Schweizer Publikumsmagnet. Die Mitarbeiter/Innen haben über Jahre eine tolle Arbeit geleistet und das mit Freude.
VR und GL des Zoos Zürich sind überhaupt niemandem Rechenschaft schuldig. Am wenigsten der Regierung.
Der Zoo Zürich und seine Führung tragen die Verantwortung in der Angelegenheit “Vogelvoliere”.
Wenn die Politik nicht einverstanden ist, kann sie ebenso eigenmächtig künftige Subventionen reduzieren; ebenso die ZKB, private Spender und weitere Sponsoren.
Zoowärter in der Kaffeepause? Wer den ganzen Scheisshaufen grösstenteils finanziert, darf und muss mitreden können und der Teutonenbande Einhalt gebieten.
Herr Dr. Dressen
Haben Sie diesen Kommentar geschrieben. Der Ton würde zu einem Deutschen genau passen!
Es gibt jeden Morgen Leute, die zuerst den Kopf anschlagen bevor sie ihn einschalten. Gute Besserung!
Der VR sollte die Interessen der Eigentümer vertreten, und sind diesen sehr wohl rechenschaftspflichtig. Ebenso die GL dem VR.
Schlaumeierkoch.
Intelligenz-Flüchtling
Zuerst Hirn aktivieren, bevor Du einen solchen Stuss schreibst.
Wow? Sind die jetzt in Zürich schon aus dem Winterschlaf aufgewacht? In Crans Montana schlafen sie noch immer. Liegt wohl an der gesunden Bergluft.
Was genau ist denn das Problem? Es war verschiedentlich von „Toleranzen“ bei den Werkstücken zu lesen, irgendwo stand, es gehe „um eine Abweichung von 5mm“. Ich kann nicht beurteilen, wie kritisch das technisch/statisch ist. Oder ist das nur vorgeschoben und in Wirklichkeit geht es um ganz andere Dinge?
Wenn man die Angelegenheit bisher in den Medien verfolgt hat, beschleicht einem ein Gefühl von Missmanagement seitens ZOO Zürich. Es kann doch nicht sein, dass man einen Baustopp einer solch komplexen Baustelle erwirkt, wegen ein paar Millimeter.
Der mediale Schaden ist nun angerichtet. Der Zoodirektor trägt die Hauptverantwortung.
Welche Kantonsräte?
Namen bitte; damit ich diese im Frühling wählen oder empfehlen kann!
Die Teilnehmer des Zoofäschts sind einige Schwergewichte aus der Wirtschaft und zum grossen Teil Möchtegernpromis. Es würde mich erstaunen wenn diese Herrschaften es akzeptieren würden dass 75 Arbeitsplätze einfach so verschwinden. Der Zoochef sollte ersetzt werden und anschliessend eine Lösung mit der Firma gefunden werden. In Basel lebt der Zoo vom Daigg und es gibt keine grossen Nebengeräusche. Wäre doch in Zürich auch möglich, „oder“?
Fazit der Geschichte:
Sofortige Entlassung des ZooChefs.
Aber bitte ohne Abfindung
Ich wundere mich sehr, warum Zoo Präsident Martin Naville abgetaucht ist, obwohl das jetzt genau seine Aufgabe wäre, Ruhe zu schaffen.
Wird er seinen Aufgaben wirklich gerecht oder braucht es keinen ex-Banker dafür jemanden, der von Zoo und Bau etwas versteht?
Der VR und VRP ist ein schönwettern Job. Die sind sich kein Wind gewöhnt und kommen deshalb auch nicht raus.
Die Stadt ist im VR des Zoos mit Raphael Golta vertreten von ihm hört man nichts, auch vom Gemeinderat nichts, keine Queers im gefährdeten Unternehmen!
Ein Zoopräsident der abtaucht, wie ein Pinguin im Wasser gehört entlassen. Ich fordere mehr Swissness und weniger „Teutonismus“, die schaffen es einfach nicht wie der Berliner Flughafen und die Deutsche Bahn zeigen.
Einfach den neuen Auftrag nicht an eine Firma aus dem grossen Kanton vergeben…
Mit em Hammer echli uf de Stahl haue bim ufbaue und die 5mm sind Gschicht. De Affechef vom Zoo söll doch nöd so blöd tue. Isch e richtigä Dütsche mit profilirigs Neurose.
Es ist unverständlich wie der VR des Zoo (Herr Naville wo sind Sie ?) und die Politik zuschauen, wie ein KMU durch vorgeschobene Argumente der Zoo-Leitung einfach hingemacht wird. Etwas ist da faul im Staate Zoo und deren deutschen Leitung.
Das städtische EWZ ist auch Teil dieses Zirkus. Zeigt sich grosszügig und indem das EWZ Zoo Tickets mit 20% Rabatt verkauft. Dafür kosten dann die Fernwärme und der Strom mehr. Von einer Tasche in die andere, dafür gibt’s ein VR Jöbli im Zoo. Um Himmels Willen was bringt Raphael Golta als VR im Zoo???