Dear Mr. President,
Wir haben von Ihrem Wunsch erfahren, „a piece of ice“ zu übernehmen, die Insel Grönland, die sich heute im Besitz des Königreichs Dänemark befindet.
Sie wollen damit Nordamerika und Europa vor möglichen Angriffen der Russen oder der Chinesen schützen. Ihren Anspruch haben sie untermauert mit dem Satz „Wir haben dort mit mehreren Booten angelegt, die Dänen nur mit einem.“
Sie werden als Grossmeister der Weltpolitik Verständnis dafür haben, wenn wir Schweizer nun den Anspruch erheben, ihren Bundesstaat Kalifornien zu übernehmen.
Dieser befand sich vor 200 Jahren in einem jämmerlichen Zustand, weshalb ihre Vorgänger im Amt die Mexikaner mit Waffengewalt überzeugen konnten, das Land westlich der Rocky Mountains an die USA zu übergeben.
Nicht alle Mexikaner waren davon begeistert, ebenso wenig wie heute die 57’000 Bewohner der Eisinsel Grönland es von ihrem Angebot sind.
Jedoch, es waren nicht die Amerikaner und auch nicht die Mexikaner, die dem heutigen Kalifornien den ersten wirtschaftlichen Aufschwung bescherten.
Es war ein Schweizer, Johann August Sutter, in den USA später Jon Sutter genannt, der im Tal des Sacramento Rivers, dort, wo der American River in den Sacramento River mündet, das „Fort Sutter“ baute und mit einem bedeutenden Grundbesitz „Neu Helvetien“ gründete.
Als die Amerikaner Kalifornien übernahmen, wurde Jon Sutter als Pionier und Held gefeiert. Das war in den Jahren 1839 bis 1855.
Der schreckliche kalifornische Goldrausch lockte hunderttausende von Immigranten nach Kalifornien. Sie überrannten Neu-Helvetien, ohne General Sutter um Erlaubnis zu bitten.
Der Traum einer neuen Schweiz war erst einmal ausgeträumt. Sie, Mr. President, wissen, wie schwierig der Umgang mit Immigranten ist.
Was dieser fleissige Schweizer schuf, eine Leistung, für die er nie entschädigt wurde, weil er das Wort „Zölle“ und ICE noch nicht kannte, beanspruchen nun wir, ehrliche Schweizer, zu Recht als unser Eigentum.
Wir wollen Kalifornien, dieses „piece of sand and firestorms“ wieder zu dem machen, was schon „General“ Sutter wollte, ein reiches Kalifornien mit grünen Wiesen und blühenden Bäumen.
Wir sind auch gerne bereit, einen ihrer gefährlichsten politischen Gegner, Governor Gavin Newson, mit zu übernehmen.
Er wird in unserer Bundesverwaltung in Bern eine Aufgabe finden, die ihn für den Rest seines Lebens beschäftigt, ohne unangenehm aufzufallen.
Gleichzeitig sagen wir Ihnen, Mr. President, zu, Kalifornien als Neu-Helvetien vor dem Einmarsch der Chinesen und anderer gefährlicher Völker zu schützen.
Wir verfügen, wie weltweit bekannt ist, über höchst wirksame Waffen, die bei uns „die Hellebarde“ genannt wird. Unser oberster Armeechef wird Sie gerne in Mar-a-Lago besuchen, um ihnen diese Wunderwaffe vorzustellen.
So sind wir überzeugt davon, dass die Übergabe von Kalifornien an die Schweiz friedlich und zum gegenseitigen Vorteil vonstatten gehen kann.
Gleichzeitig würden wir Ihnen feierlich mit einer grossen Goldmedaille das Ehrenbürgerrecht der Schweiz verleihen. Es ist wunderbar, Präsident der USA zu sein und als Weltpolitiker die Karten zu mischen.
Es ist aber noch wunderbarer, Ehrenbürger der stets neutralen und Ihnen zu Diensten stehenden Schweiz zu sein, wo man das Kartenspiel, welches wir „das Jassen“ nennen, mit einer Virtuosität ausübt, die auch Sie, Mr. President, bewundern werden.
Gerne erwarten wir Ihre Einladung nach Washington D.C. oder, lieber noch, Mar-a-Lago, um die notwendigen Unterschriften für die Übergabe Kaliforniens an die Schweiz in die Wege zu leiten.
Um es Ihnen leichter zu machen, erinnern wir Sie gerne daran, dass auch Ihr Grossvater, Frederick Trumpf, der sich später Trump nannte, 50 Jahre nach Johann August Sutter, aus Kallstadt in der Pfalz in die USA auswanderte.
Nein, er kam nicht aus Karlstad in Schweden, sondern war ein astreiner Deutscher, wie Jon Sutter ein Schweizer war. Beide sind nur 200 Kilometer voneinander entfernt geboren.
Wir denken daher, dass wir uns gut verstehen werden. Schweizer und Deutsche haben zusammen die USA stark gemacht, in der konföderierten Armee gekämpft, die berühmten New Yorker Brücken und die Golden Gate Bridge gebaut.
Sogar Dwight D. Eisenhower, Ihr Vorgänger als Präsident der USA, der die Deutschen vor 90 Jahren vernichtend schlug, war Schweizer Herkunft, ganz wie Meryl Streep, die ihren Kopf so wunderbar verdrehen kann.
Hasta luego, amigo. Es lebe Kalifornien, es lebe die USA, es lebe die Schweiz.
Kalifornien wird erst Realität, wenn Klaus J. mit denen auf Schweizerdeutsch einig wird. Das könnte allerdings noch etwas dauern.
Gähn. Welch langweilige Polemik. Sogar Russland hätte historisch mehr Anspruch auf Alaska und California als die Schweiz.
Und warum verlangt London nicht die 13 Kolonien in Nordamerika zurück, oder Frankreich Louisiana. Ist doch alles dümmliches Blablabla.
Bravo sehr gut geschrieben.
Würde Trump die UBS Pleite gehen lassen, müsste die SNB zur Rettung eilen und die Schweiz defakto mittellos. Unsere Banken sind unsere Achillesverse. Wir sind auf Kooperationen angewiesen, Insellösung ist utopisch.
Witzbold Stöhlker. Gäääähn
Wieso nicht leich Pattaya, Thailand anstatt Californien? Der Spass für die Schweizer wäre garantiert.
Guter Vorschlag, humorvoll und mit dem nötigen Sarkasmus geschrieben.
Wenn man weiterträumt, würde das bedeuten, dass Apple, Microsoft, Alphabet (Google), Meta etc. plötzlich Schweizer Firmen wären. Wir hätten mit Tesla wieder eine Autofabrik und mit SpaceX sogar ein Raumfahrt-Unternehmen. Arnold Schwarzenegger dürfte wieder Deutsch sprechen.
Natürlich gäbe es noch ein paar Detailfragen zu klären. Englisch ist noch keine CH Landessprache etc… Da gäbe es noch einiges zu lösen, am besten bei einem Glas General Sutter Kirsch. Gemäss Ueli Maurer haben wir ja die beste Armee der Welt.
Danke für die interessanten Finanz News.
Ihre satirische Ouvertüre, so geistreich sie auch ist, verrät eine bedenkliche Nähe zu jenem globalen sozialistischen Ethos der Inkompetenz, das Europas Lebenskraft untergräbt. Indem Sie Governor Newsom verherrlichen – dessen ökonomisches Verständnis an Oberflächlichkeit jenem von Kamala Harris kaum nachsteht –, billigen Sie die Politik, die Kalifornien zu einem bankrotten Bollwerk woke Ideologie gemacht hat.
Als Linker, geplagt vom Trump-Derangement-Syndrom, ist Ihr Trump-Bashing vorhersehbar, doch es unterstreicht lediglich die Propaganda solcher destruktiven Strömungen.
Dem gefährlichen (!) amerikanischen Surrealisten geistreich den Spiegel hingehalten – well done, Mr Stöhlker.
Trump ist kein Surrealist. Auch kein Politiker. Nach seiner Davos-Rede bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass er ein Künstler ist: Ein Neo-Dadaist
@Bravo
Geistreich? Eher intellektueller Tiefflug.
Great people, I know all of them.
das ist deine beste Rhetorik-Waffe, Donald!
Lobe deine A#schlöcher und sie fühlen sich bestätigt.
Nach Trumps Logik wären die USA nichts ohne uns. Wir haben ein riesiges Defizit bei den Dienstleistungen gegenüber den USA. Gemäss dem Verständnis des Irren haben wir sie also reich gemacht… und was ist der Dank? Der 80-jährige mit dem Intellekt eines Fünffjährigen beleidigt uns in unserem Land.
Gut, dass der Irre wieder abreist und hoffentlich nie wieder unseren Boden betritt. Er ist eine Schande für sein Amt und für die USA!
Der Mann aus den USA las dem Publikum im Saal im schönen Bündnerland seine Sicht der Welt vor. Teilweise haben die Äusserungen inkl. Mimik schon fast das Flair eines Stammtischgesprächs gehabt und es gab auch belustigende Sequenzen. Was das Ganze so schwierig macht, ist die breit aufgestellte Macht, die da repräsentiert wird. Das agressive Vorgehen, dass zuerst gleich Nägel mit Köpfen gemacht werden oder die Forderungen auf den Tisch gelegt werden, kann verwirren. Einfach cool bleiben. Das Land im Westen ist auf das KnowHow aus Europa und CH angewiesen. Wir leben von Beziehungen.
Ich will kein Kaliforniern. Ich wäre schon froh wenn wir die Schweiz zurückbekommen würden.
Die alte Schweiz ist Geschichte. Gewöhn Dich besser dran, denn das ist gut so.
Sie sind Schweizer, Palfner?
Herzliches Beileid …!
Absolut Richtig! …meine Worte. https://www.keineheimat.ch/fakten
Das Beste was ich heute gelesen habe. Gebt uns die CH zurück!
@Marcel
Aus meiner Sicht entspricht das gängige Bild der Schweiz in vielen Punkten nicht der historischen und politischen Realität. Zahlreiche Elemente wirken stark vereinfacht oder beruhen auf tradierten Mythen. Gleichzeitig entstehen auf verschiedenen Ebenen Entwicklungen, die politisch korrigierbar wären, jedoch nicht angegangen werden. Ich habe den Eindruck, dass daraus bereits ein nachhaltiger Schaden für das Land entstanden ist. Demografische Veränderungen durch Migration sind reale Entwicklungen – und sie lassen sich nicht ignorieren und schaffen FAKTEN!.
Glaub uns KJS. Wir wollen dieses hochverschuldete, linkswokeversiffte Stück Land nicht. Uns reichen schon unsere Grossstädte.
Polo Hofer – alles Gold vo Kalifornie
https://e.pcloud.link/publink/show?code=XZWMmaZg0QK4RFXXGSwus0D3K3ziRGodHzk
Luki: bitte für Stöhlker und Stahel eine Humorspalte einrichten.
Stöhlker mittlerweile auf dem gleichen Niveau mit Trump. Kommt ja auch vom Alter hin und die Demenz scheint auch bei ihm die ersten Spuren zu hinterlassen.
Ja Klaus J. Stöhlker hat tatsächlich viele Gemeinsamkeiten mit Trump. Beide sind Narzissten, arrogant, diffamierend und sie wollen stets bewundert werden.
Gavin Newson ist eine linke Witzfigur. Und Kalifornien wollen wir schon gar nicht ! Wandern Sie aus Herr Stöhlker.
Trump den H heute schon geküsst?
Was soll ich mit Kalifornien? Einen gefählichen Supervulkan haben wir selbst (Campi Flegrei in Italien).
Trump kann sein Scheiss-USA samt seinen Eingeborenen behalten.
Zudem, die Leute dort wollen einen wie Trump und nicht unsere Lahmärsche in der Schweizer Regierung.
Nein. Kein Kalifornien. Hamptons und Palm Beach, vielleicht Coral Cabels und Fort Lauderdale.
Deer Mr.? … Stoehner(?),
Mein Urgrossvater, der Friedrich war ein Pfälzer und kein Deutscher.
Aber Geschichte und Geopolitik ist ja eh nicht ihre Stärke.
Gerne können sie mit ihren warmen Jass-Brüdern zu mir nach Mar-a-Lago kommen. Ich freue mich immer wenn ich Poker-Laien ausnehmen kann …
Har har har – sind sie der einzige Trumpf, den die Schweiz zu bieten hat, sie Oberschweizer? (habe gehört, sie wären auch aus Deutschland)
Gemäss Trump hat die Schweiz ihren Wohlstand den USA zu verdanken. Unsere Landesregierung behauptet, der Wohlstand käme hingegen von der Zuwanderung. Wer nun erzählt Bullshit?
Für müde Europäer kein schlechtes Ziel, das Refugium der Selbstbewussten. Exportartikel werden dort vermutlich nicht mehr hergestellt.
Was KI nicht alles kann oder sollte man DI, Deutsche Intelligenz sagen. Das können sie die Migranten aus Deutschland, schwafeln, schreiben und schwafeln. Ob Trumpf oder andere, sie sind oft beleidigend, diffamierend, provozierend und sie behaupten, meist faktenlos und immer mit etwas Arroganz gespickt.
Der Bundesrat hat richtig reagiert, nicht darauf einzugehen.
auf was bin ich nicht eingegangen?
Ich habe wunderbar mit Herrn Präsident Trump verhandelt!
Lieber JKS, ein Zitat von Al Capone sagt, … Man kommt viel weiter mit einem freundlichen Wort und einer Pistole, als mit einem freundlichen Wort allein.
Das war die letzten Jahrhunderte die westliche Vorgehensweise, das die Pistole und der damit verbundene Raub mit schönen Worten wie Demokratie, Freiheit und Menschenrechte verpackt wurde.
Trump verzichtet jetzt auf die Verpackung, das UNO Völkerrecht galt schon lange nichts mehr sondern die regelbasierte Ordnung was bedeutet ,,das Recht des Stärkeren“.
Und die Schweiz wie auch die EU hat keine Pistole um etwas zu fordern.
Bravo, Herr Stoehlker!
zum Glück ist mein Urgrossvater nicht ausgewandert!
Aber General Sutter hat bestimmt noch einen Platz in seiner Seniorenresidenz Fort Supper für Herrn Stöhlker! In der Schweiz wird er nicht mehr gebraucht!
Fantastic blog entry. Absolutely wonderful. I like it so much. Tremendous content. This author will save the world, definitely. We are all great people.
I THINK THE SAME!!! MAKE AMERICA GREAT AGAIN!!! CALIFORNICATION.
NEIN. Wir wollen KEIN Kalifornien, Klaus.
Wir brauchen nichts.
Ja! Californien wir Kanton Nr 27 mit direkten Flügen in das GA der SBB integriert!
Tausche meine UKR- gegen Grönland-Flagge. Hätte auch noch eine Rainbow gratis abzugeben.
Cool. Vor allem die Kommentare zu Ihrem satirischen Beitrag sind sehr aufschlussreich – Gratulation!
… ganz sicher sollten wir nicht ein linkes Shit-Hole wie Kalifornien fordern. Die haben auch immer weniger Wasser, immer mehr Waldbrände und Hollywood ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Zudem ist Kalifornien auch im Würgegriff von mexikanischen Drogenkartellen.
Wenn schon fordern, dann bitte richtig: Kleinere US-Städte, wo es es gute KMUs mit guten Produkten hat, wo es auch noch Lebensqualität und eine gute Bevölkerungsdurchmischung gibt. Es gibt diese Orte, aber man muss sie suchen.
Tolle Antwort. Obschon Trump diese nicht lesen wird, ist es doch ein Dorn in seiner Politik. Danke für diese ausgezeichnete Antwort auf eine humorvolle Art.
Wie ist denn eigentlich Dänemark in den Besitz von Grönland gekommen? Gab es damals eine Volksabstimmung in Grönland? Wieso wird das nie hinterfragt?
Wir verkaufen Grönland den Chinesen die Zahlen besser und sind vernünftiger als die USA
Herr Stöhlker, ein für einmal sehr gelungener Beitrag, Danke !
Wenn Sie es bei weiteren humoristischen Beiträgen belassen würden wäre es ein echter Gewinn für IP.
Verstehe den Artikel nicht. Weiss auch nicht, was damit bezweckt werden soll.
… und wir versprechen, dass wir möglichst kein Militär einsetzen wollen, wenn es nicht nötig ist.