Im Dezember schien es ein kleines Feuer. Dieses hat sich innert Kürze zu einem Flächenbrand ausgeweitet.
Es geht um den Skandal einer neuen Software zur Auszahlung der Arbeitslosen-Gelder. Am 19. Dezember machte das frische System erstmals schlapp.
Jetzt hat es geknallt. Seit Freitag überschlagen sich die Nachrichten, wonach Hunderte ohne Job, die dringend aufs Geld angewiesen sind, dieses nicht erhalten.
Schuld ist das Seco in Bern, also das Staatssekretariat für Wirtschaft unter der hoch gelobten Staatssekretärin Helene Budliger.

Ihr Mann für Projekt ASAL, wie die neue Software heisst, hat offensichtlich versagt. Jérôme Cosandey heisst er, seit letztem Frühling Chef der Direktion für Arbeit.
Cosandey, der bei seinem Wechsel vom bürgerlichen „Think Tank“ Avenir Suisse direkt in die Spitze der Berner Bundesverwaltung von den Gewerkschaften kritisiert worden war, unterschätzte die Probleme komplett.
Jetzt fliegen ihm Mails aus den Kantonen um die Ohren, wie es sich ein Chefbeamter wohl in seinen wildesten Albträumen nicht ausgemalt hätte.
Die Zuständigen draussen in den Kantonen, die verzweifelte Arbeitslose vertrösten müssen, haben gestern jegliche Zurückhaltung abgelegt.
Sie decken das Seco in Bern mit härtester Kritik ein. In cc nehmen sie die Kollegen aller Kantone.
Infight zwischen Top-Beamten: Never heard of in der kleinen Alpenrepublik, wo Kritik sonst auf Samtpfoten daherkommt.
Man sieht sich bekanntlich stets zweimal.
Im Kanton Luzern ist die Lage am Eskalieren. Die Sozialämter der Gemeinden müssen ihren Kollegen auf den Arbeitsämtern, die wegen der Seco-Software nicht weiterwissen, jetzt die Taggelder vorschiessen.
Die neue Lautstärke auf den betroffenen Ämtern ist begreiflich. Sie haben es direkt mit aufgelösten Menschen zu tun, die jeden Franken am Monatsende benötigen und nun ihrem Geld hinterher rennen.
Ausgerechnet sie, denen man jeweils beim kleinsten Formfehler das Leben schwermacht, verstehen die Welt nicht mehr.

Sie verzweifeln an jenen, die den Pfusch laut Tages-Anzeiger für 200 Millionen Franken – so teuer war ASAL – zu verantworten haben. Und die im Wissen um die Probleme in den Weihnachtsurlaub fuhren.
Als ob die Schwierigkeiten von alleine verschwinden würden.
Als dann am Dreikönigstag die Affäre explodierte, spielten die Seco-Zuständigen auf Zeit. Sorry, wir haben technische Störungen, wird bald besser.
Leere Worte. Die neue Software taugt nichts.
Die Erfassung eines neuen Arbeitslosen dauerte früher wenige Minuten. Mit ASAL kann der gleiche Prozess eine geschlagene Stunde in Anspruch nehmen.
Die geölte Schweizer Verwaltungsmaschinerie ist abrupt ins Stocken geraten.

„Die ASAL-Schwächen sind viel gravierender als dargestellt“, sagt ein Insider. „Eine Lösung kommt möglicherweise erst im Frühling.“
Die Arbeitsämter müssen auf Handbetrieb umschalten. Manuelle Auszahlungen an die Arbeitslosen. Doch nicht einmal das funktioniert reibungslos, wie folgende Schilderung einer anderen Quelle nahelegt.
„Die Begründung am Telefon lautet jeweils: ‚Kein Systemzugriff‘, ‚Dossier nicht sichtbar‘, ‚keine manuelle Erfassung möglich‘.“
„Und dann heisst es vom RAV: ‚Leider können wir keinen Vorschuss auslösen, weil wir das Dossier im System nicht öffnen können‘.“
ueberall das Gleiche. Das Alte funktioniert und bewährt sich. nein nein, es muss was Neues her. Kostet Geld und funktioniert nicht. Dann Wundenleken und das wars dann.
Leider stimmt diese Feststellung in jeder Hinsicht. Beispiel Steuersoftware Aargau: bisheriges System einwandfrei, übersichtlich, funktionel und zuverlässig. Wurde ersetzt mit Argumentation „Servicezeit ausgelaufen“!!! Neues System: Anmeldung und Registrierung kompliziert, schwierig, unübersichtlich.
Ähnliche Debakel würde es geben bei zentraler Kreankenkasse. Grosssysteme in der IT sind meist extrem träge und komplex.
Gut, dass die öffentlich Hand IT nicht kann, ist nun wirklich nichts Neues.
Ueberall wo die Linken am Ruder sind oder Verantwortung tragen müssen, sind Affären und Verluste an der Tagesordnung. Viel verdienen und wenig leisten- so oft die Devise in den warmen Amtsstuben. Werft die Versager endlich aus ihren Positionen.
Auf den ersten Blick hat man den Eindruck, das hier einiges zu vie an Risiken eingegangen wurde.
1. Wahl des Datums ist problematisch. Eine Migration in der Weihnachtszeit und vor den Zahlungen am Monatsende zu machen, ohne die entsprechenden Maßnahmen zur Abfederung der Risiken;
2. Wahl des Prozess. Der Ersatz des bestehenden Systems ohne Möglichkeit eines Rollbacks, schreit förmlich nach Problemen;
3. Das Risikomanagement scheint im Projekt komplett zu fehlen, oder nicht ernst genommen worden zu sein.
4. Das Steering Committee scheint abwesend gewesen zu sein und hat das alles durchgewunken.
..jeder Schritt wurde lt. HERMES dokumentiert – da braucht es Lenkungs- bzw Steuerungsgremien nicht mehr –
spart ca. 350 Vollzeitstellen 👉👉
Ohhhh – sorry, max 30 Stellen – denn es sind ja immer die gleichen
Nasen, welche NULL Ahnung von Effizienz und Projekten haben 🙈🙈
ABER überall mitreden wollen.
Zu Punkt 2: Wenn die Daten auf das neue System migriert werden mussten (was ziemlich sicher der Fall war), die Produktionsfreigabe erteilt und mit dem neuen System bereits produktiv gearbeitet wurde, dann gibt es i.d.R. kein Rollback-Szenario – auch bei Banken und anderen Firmen nicht. Ein Rollback-Pfad, um Daten zurückzumigrieren, ist in den meisten Fällen viel zu aufwendig. Der Fehler war wohl die verfrühte Produktionsfreigabe. Vielleicht Zeitdruck (vor Weihnachten)? Bei Banken gibt es vor dem Jahrewechsel einen Freeze (2-4 Wochen). Da wird kein neues System eingeführt (mit Ausnahmen).
Ich nehme an, dass es wie immer ist. Die Software Entwickler meldeten Probleme und wollte das Projekt auf ROT setzen und Einführungstermin verschieben. Eine Stufe höher: es gibt Probleme, haben wir im Griff. Eine weiter Stufe höher: ein paar ungereimtheiten alles im grünen Bereich. Im Top-Mgmt: läuft alles nach Plan, Projekt ist Grün.
Die 1000ende entlassenen UBS/CS Angestellten haben ja jahrelang abartig verdient. Gespart. Und sind zum Glück auf die RAV Almosen nicht angewiesen.
Finden werden die garantiert nie mehr etwas.
Unglaublich ! Immer wieder werden aber-Millionen verbrannt bei den Staatsbetrieben. Wie werden diese Projekte aufgegleist, geführt und abgeschlossen? Im jetzigen Fall, wie wurde getestet, wenn überhaupt getestet wurde ?!
Ich dachte, die Projekte werden sauber ausgeschrieben (Anforderungen, Termine), dann fällt die Wahl auf fähige Partner, die schon bewiesen haben, dass sie das können. Warum endet immer alles im Debakel ? Sowohl bei den Staatsbetrieben als auch bei den Externen sind einen nur Leute beteiligt, die sich mit Titeln und Erfahrung nur so brüsten.
Große Softwareprojekte sind komplex. Da kann schonmal was schiefgehen.
Ich bin sicher, das kommt alles wieder ins Lot.
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom (mit Softwarekentnissen) und Immobilienbewirtschafter möchte ich vermerken, dass es falsch wäre nun aufgrund von objektiv gesehen kleinen Unterbrechungen wieder auf eine manuelle Erfassung zu wechseln.
Im Zuge der Digitalisierung ist es unausweichlich repetitive Aufgaben mit dem Computer zu bewältigen und unnötiges Papier zu sparen.
Allerdings müsste man auch hier, die Entwicklung von Software an externe, spezialisierte Unternehmer delegieren, die auch besser wissen was gebraucht wird und in einem konkurrierenden Marktumfeld den besten Preis garantieren.
die JUSO Hostetmann hätte sicher eine Lösung parat.
..Da sind wohl einige (mehr!!!) bei den Kursen des(der) RAV gewesen, welche als IT Vorbereitung und -Weiterbildung aufgeleist wurden.
Ich dachte wir hätten Fachkräftemangel und Vollbeschäftigung. Daher können kaum viele auf das Arbeitslosengeld warten.
Es ist schlimm, wenn Arbeitslose Menschen ihre Taggelder nicht bekommen.
Die stehen eh schon unter Druck. Der Digitalisierungswahn fordert erneut seinen Tribut.
Von 145’000+ wird geschrieben. Die herumgereichte Zahl von rund dreimal sovielen Ausgesteuerten natürlich nicht eingerechnet.
Schafft Euch endlich ein paar Karteikästen an. Ordnet alles alphabetisch ein (wenn ihr das noch könnt). Dann einen Wiedervorlage ordner und es passt. Die Besuche und Bewerbungen kann man mit Lochkarten kontrollieren oder mit Stempeln (davon kommt ja alles).
Taschenrechner könnt ihr wohl auch bedienen? Gut. Dann alles am 20ten zur Bankfiliale bringen, die machen dann alles weitere.
Aber vergesst IT. Das kostet uns jedes Jahr hunderte Millionen Franken an Steuergelder für nix.
Und beim Felix Daniel eventuell 2 Kärtli anlegen. Sicher ist Sicher.
Also DREIUNDDREISSIG 33 (!) Monate, vom März 2024 Abstimmung, bis Dezember 2026 Auszahlung, brauchen unsere Super Beamten zur Umsetzung der 13. AHV an die Rentner.
Dachte immer, das sei einfach die übliche politische Verschleppung wenn es bei Auszahlungen zu Gunsten der Bürger geht.
Mir ahnt nun Böses; die brauchen WIRKLICH fast drei Jahre und ob es klappen wird bis fast in einem Jahr, ist mehr als fraglich.
Trost? Die jährlichen 6 SFr. Milliarden an Cassis-Buddy Selinski klappen reibungslos innert weniger Wochen, auch ohne Abstimmung.
Beamten sind oft Arbeitslose, die gut entlöhnt werden.
Das stimmt leider zum teil.
1. Fall
Ein Arbeitsloser Hauswart wurde RAV- Berater.
2. Fall
Ein Arbeitsloser der in einer Institution zuvor eine Massnahme machen musste, wurde nach dessen Beendigung von der Institution übernommen und hat jetzt die Macht über andere Arbeitslose. Obwohl er zuvor auch einer war.
Mal halblang, selbst wenn das System funktioniert, heisst dies noch lange nicht dass Geld vom RAV / ALK kommt.
So ein Mist! Ich hätte ASAL doch nicht meine Oma programmieren lassen sollen.
Dabei hat sie ihr Diplom in Visual Basic doch schon vor 40 Jahren gemacht.
alle zum rav schicken. aber zuerst raus-schmeissen.
es könnte aber auch an der mangelnden Deckung der RAV-Konten liegen! Man hört zuweilen, dass die Staatskonten bei den Kantonalbanken im Dispo leicht überhöht sind!
Wenn man keine Ahnung hat, sollte verzichtet werden, sich mitzuteilen:
Die Gelder für die Arbeitslosenversicherung stammen vom Arbeitslosenverischerungsfond(also nix Bank, nix Kredit, nix Leasing, auch nicht von den Cumulus Punkten).
noch nie davon gehört …
oder meinen Sie @Cumulus Träumer:
Ausgleichsfonds der schweizerischen Arbeitslosenversicherung (ALV)?
ja, stimmt. Aber die brauchen ja keine Banken für die Überweisungen!
Es wirklich kaum zu glauben.
JEDES IT Projekt versenken sie in Bern ! Jedes KMU hat eine höhere Kompetenz als diese Amateure im BIT.
– Budget um ein x-faches nicht eingehalten
– Timeine um Jahre oder eine Dekade verpasst
– Gelieferte Qualität unterirdisch
Frage: Wann wird der Direktor BIT und die Gesamte BIT Geschäftsleitung endlich entlassen ?
Das ist das Hauptproblem!
Es ist unverständlich, warum dies aus welchem mysteriösen Grund nicht geschieht.
Wäre dies in der Privatwirtschaft passiert, wären als normale Folge davon viele Köpfe gerollt.
Und das Unsagliche daran ist, dass wir Steuerzahler weiterhin wie Zitronen ausgepresst werden, um für die Inkompetenz dieser Leute zu bezahlen.
Das ist eine der vielen Schande unserer Regierung!
🤬🤬🤬
Habe Google Gemini „gefragt“. Die neue Software macht genau was sie tun soll: mehr prüfen als die alte. Bis zu 30 Jahre in der Vergangenheit! Dies kostet Performance.
Erst jetzt tauchen auch Datenfehler aus der Vergangenheit auf, welche man früher nicht bereinigt hatte.
Die Schuld daran hat die eidgenössische Finanzkommission mit ihren Wünschen.
Hat man beim Seco vielleicht zu wenig internationale Fachkräfte importiert? Die Schweiz ist eigentlich bekannt für saubere Arbeit, heute muss man froh sein wenn ihnen die „Fachkräfte“ in einer der vier Landessprache antworten.
Leider lassen sich die verantworlichen Chefs oft von den IT-Experten um die Finger wickeln – die Chefs sagen dann, dass sie von IT nichts verstehen. Das Eigenleben der IT-Experten ist hinläglich bekannt!
Vielleicht gehen so einige Fachkräfte zurück in den grossen Kanton. Dort funktioniert das Sozialsystem noch, wenn auch sonst nicht viel.
Danke für den gelungenen Witz zum Start in den Tag!! 😂🤣😂
„Die geölte Schweizer Verwaltungsmaschinerie…“
🤣🤣🤣
Zitat: ,,Sie, denen man jeweils beim kleinsten Formfehler das Leben schwermacht“
Meiner Erfahrung nach ist das in der CH generell so, … mal mehr oder weniger freundlich durch die zuständige Person vermittelt, … wenn es aber ein Polizist ist selbst wegen einer Lapalie, dann immer in SS Gestapo Manier.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die IT-Leute beim Bund sind nicht lösungsorientiert, sondern Evidenzenorientiert. Ja keine Fehler machen, dafür gemäss Hermes Vorgehensmodell alles und jedes zerreden und viele Mails an alle. So kommt es, wie es kommen muss.
Kann ich nur bestätigen. Habe mehrere Banken und Versichungen bei Grossprojekten begleitet und ihnen erfolgreich geholfen die Qualität zu erhöhen und die Risiken zu optimieren.
Projekte beim Bund habe ich immer abgelehnt, da Bürokratie und Politik wichtiger war als ein lösungsorientiertes Handeln und Verantwortung zu übernehmen.
👉Gemäss Google Gemini macht die Software was sie tun soll: sie prüft Daten bis zu 30 Jahre in der Vergangenheit. Die alte tat das nicht. Das macht die Software langsam. Und meldet tonnenweise Probleme.
Schuld ist die eidgenössische Finanzkommission mit ihrer Pendaterie.
Ich habe noch nie ein IT Projekt in der Schweiz gesehen das auf Anhieb funktioniert.
Sei es beim Militär, AHV, Banken, Versicherungen usw…
In Sache IT, ist die CH ein driteswelt Land.
Swissfinish weisch! Schwizerchrüz uf em QR Code isch läbeswichtig, weisch!
Beamte haben keine Fachkenntnisse
es kommt noch viel besser in der
Schweiz !! Bald wird jede
Bananenrepublik lachen über die
Schweiz.Soviel dumme Leute gibt
es dort nicht.
Jetzt schreien wieder alle. Dabei ist seit Jahren bekannt, dass der Bund keinen Schimmer von IT hat. Wieso soll es nach dem VBS im SECO nun anders sein?
Können die Mahnungen und
Betreibungen auch gleich ins
RAV schicken.Die Beamten Sie ins
neue System gleich einbuchen !!
Die haben Mitte Februar noch
kein Geld.
Schade, dass Sie den Unterschied zwischen RAV und ALK nicht kennen. Das RAV macht keine Zahlungen
Ich fordere umgehend Konsequenzen für die überbezahlten Sesselfurzer beim Seco, die von 09 bis 1700 arbeiten und dann mitten in einer Email den Compi ausschalten, weil es halt Zeit zum heimgehen ist.
Beamten sind in einer geschützten Werkstatt. Das muss aufhören.
Als direkt Betroffener kann ich zur Zeit gar nicht ausmalen, wieviele Mahnungen ich noch wegen unbezahlter Rechnungen bekommen werde.
Auf der anderen Seite: Wehe, wenn man beim Ausfüllen der Formulare nur ein Komma vergisst, erhält man die Auszahlung erst, wenn das korrigiert ist. Ein Riesen Seldwylawahnsinn in der Bananenrepublik CH
DOGE 2.0 wäre wohl angebracht!
So läuft das halt in Bern. So etwas war abzusehen. Ich erinnere an das Debakel mit der Steuerbehörde vor ein paar Jahren.
Programmierer darf man erst bezahlen, wenn läuft, was sie programmiert haben.
In diesem Fall hat man es wie immer gegenteilig gemacht.
Hier liegt es woh an der Spezifikation und am Betrieb. Die Programmierer werden genau das programmiert haben, was man ihnen gesagt hat… und bevor es eingeführt wurde, hätte man es testen sollen???
@ ProSeco zum Wohl
Eben testen! Man hat Ware bezahlt, die nicht läuft!
Kann ja nicht sein.
Jetzt wo wir die E-ID angenommen haben, dank den im ganzen Land bekannten IT Expertisen des Bundes, und dem blinden Staadtsvertrauen, bin ich sicher, das wenns dann mit der E-ID nicht so reibungslos klappt, man dem Bund dann gerne noch eine zweite Chance gibt, beim CBDC. Als Wiedergutmachung. Nett wie wir sind.
Das Zitat von Adrian: „Dabei ist seit Jahren bekannt, dass der Bund keinen Schimmer von IT hat.“ Erklärt sich womöglich nur durch einen Fehler in System.
EasyGov ist auch nicht auf dem zu erwartenden Level. Es gibt viele Klagen.
Sowas ist unter Zürcher nicht passiert.
Wie bitte? Zürcher war von 2013 bis Ende 2024 beim SECO als Chef Direktion für Arbeit für das Projekt verantwortlich…
Hauptsache Transformation. Alle digital, alles KI.
Bewerber 50+ fallen alle durch die HR-KI durch.
Jetzt eine Faust gegen die Arbeitslosen.
Und die Sozialämter wahrscheinlich ganz neidisch, weil die Beamten das noch selber machen müssen, das Sanktionieren.
Die grafische Branche ätzt schon länger, dank KI kann ja heute jeder Kreativ sein, so meint man zumindest.
Die einte Hälfte der Unternehmen wursteln immernoch an der Installierung der digitalen Automatisation.
Und die andere hälfte der Unternehmen werden gehackt.
Das wird noch richtig lustig.
Für mich riecht dieser misslungene SW-Update nach Vorbereitung für die Auszahlung von AL-Gelder in Form von CBDC. AHV- und IV-Zahlungen werden wohl auch bald folgen. George Orwell lässt grüssen…
Derweil werden die Rufe der Politik,v.a. aus dem Linken Lager, “sich von den grossen US Tech Konzerne unabhängiger zu machen”, (Bsp. Stadt Zürich). Tja! liebe woke-oeko Freunde, träumen sie weiter. IT, egal in welcher Sparte, war nie das Vorzeigepferd der Schweiz. Bsp. eine bekannte Marke aus der Swatch Gruppe die nicht fähig ist trotz mehrmaligen Versuchen, eine einigermassen benützerfreundliche elektronische Sportuhr zu entwickeln. Nicht zu reden von vielen krachend missgeratenen IT Grossprojekte. Also liebe Schweiz lass doch Microsoft, Google, Oracle, etc. bei Seite und viel Gluck dabei! 😂
❌Ich habe Google Gemini „gefragt“ wo das Problem ist. Paradoxerweise funktioniert die Software so wie gefordert! Und zwar: sie führt mehr Prüfungen durch. Bis zu 30 Jahre in der Vergangenheit! 👉Problem 1.
Die eidgenössische Finanzkontrolle hat dies so gewollt. Jetzt werden diese Prüfungen teilen abgeschaltet, weil das System mit der Performance nicht hinterherkommt.
Die alte Software prüfte zu wenig. Es haben sich auch Datenfehler eingesammelt, welche im Vorfeld NICHT bereinigt wurden. Jetzt müssen dies die RAV-Beamten ausbaden. 👉Problem 2.
👉Die EFK ist schuld. Nicht das SECO.
kurz gesagt: nichts Neues im Westen.
Nichts Neues im Westen.
All das verlochte Geld von IT Projekten die nicht funktioniert haben in der Schweiz, es geht in die Milliarden.
Falls die Individualbesteuerung angenommen wird, müssen alle Steuersysteme umgestellt werden. Ich freue mich schon darauf, dann kommen 5 Jahre keine Veranlagungen und keine Rechnungen mehr. Wetten wir! Wir machen schon alles viel komplizierter als es sein muss. Lieber genau und dafür falsch als ungefähr und dafür richtig. Im Kanton St. Gallen ist der Staatsapparat dermassen gewachsen, dass sie sogar für die Steuererklärung von Pensionierten noch die detaillierte Krankenkassenaufstellung kontrollieren. Haut endlich mal diese Beamten aus den Prozessen und sie werden effizienter! Handelt!
DOGE 2.0 ist die Lösung
Während Generation Boomer die Welt zerlegt, erfindet Generation Z sie neu. Und die X-ler sitzen arbeitslos Zuhause herum und verotten.
ON POINT 100%!
Da war doch mal was beim SECO mit Schmiergelder! Hat das beim neuen System nicht mehr funktioniert?
Wenn Kuhbauern sich in der IT versuchen
🍿🍿🍿
Die IT des Bundes und der Kantone ist, war und bleibt Müll. Punkt.
Ich arbeite seit über 3 Jahrzehnten in der IT. In dieser Branche verändert sich konstant alles – aber dieser Fakt bleibt.
Unabhängig von der Verschleuderung von Ressourcen, Bestechung, Korruption, Günstlingswirtschaft und weiteren Erfreulichkeiten der vergangenen Jahre: Sie chönds eifach nöd!
Gerade darum bereiten mir beispielsweise Themen wie die E-ID oder flächendeckende Überwachung enorme Sorgen. Nicht nur wegen der Brisanz oder der grundsätzlichen Risiken: weil Dilettanten damit hantieren.
Genau das ist das Problem und das gefährliche daran.
Ich wiederhole mich: Es gibt keine Beamten in der Schweiz!
es gibt wirklich nur Idioten!
Ein durchdachtes und von allen „Kunden“ abgesegnetes Pflichtenheft ist Voraussetzung. Nachträglich eingebrachte, föderalistische „Wünsche“ sind abzulehnen (es muss ja kein Lamborghini sein). Vor der operativen Einsetzung der Software, wären Testphasen mit der „Beta-Version“ vordringlich. Alles andere ist ein kostspieliger Sprung ins kalte Wasser. Aber das scheint die in Bern davon nicht abzuhalten, denn Steuergelder müssen sie ja nicht erwirtschaften und sind „zur Genüge“ vorhanden.
Das konnte man doch nicht vorhersehen, sonst hätte man natürlich sofort…. Immer die gleiche Ausrede und wen der Güggel dann irgendwann geschasst wird und die Tante vom Seco (Bulliger) gleich mit, werden sie dann mit einer tollen Abgangsentschädigung und vollem Lob für ihre Arbeit bedacht. Es haben ja alle einen guten Job gemacht. Wie immer beim Staat arbeiten nur Top Profis, die man sonst nirgendwo gebrauchen kann.
Mit einem gehörigen Tritt in den Arsch sollte man solche Pfeifen vom Hof jagen.
Leider liegt das vorrangige Problem nicht bei der quotengestützten Inkompetenz; dieses liesse sich nämlich innert vernünftiger Frist lösen. Sondern es spielt erkennbar erneut die Systemkultur der inneren Schwäche hinein. Grosse Ansammlungen von undefinierten Verantwortungen in einer Ecke und gleichzeitig ‚chunnt-scho-guet‘ in den drei anderen, alles durch einen Schlauch von kompromittierten Weisungskompetenzen hindurchgezwängt. Aufgabenkataloge und Bereinigungslisten ändern daran nichts. Alles einst selber hundertfach erlebt und durchlaufen im drittgrössten Staatsbetrieb der Schweiz.
Auch hier gibt es zu Auftrageber-Rollen, Projectmanagement, Controlling und Governance nich viel Optimierungspotential. Leider. Solche Grossprojekte brauchen Führung.
Die JUSO hätte sicher eine Lösung parat, evt. die Hostetmann, hat ja Informatik studiert.
Obschon allen beim SECO bekannt war, dass ASAL2.0 (auch ASALfutur genannt) nur von Fehlern strotzte aber auch vollends unbedienbar ist, wurde es auf Biegen und Brechen eingeführt. Selbst wenn es so in ein bis zwei Jahre funktionieren sollte, ist die Bedienung zeitraubend und eine Zumutung.
Wo bleibt das Statement vom fürs SECO verantwortlichen Bundesrat (Bundesrat Guy Parmelin)?
In der Tat eine bescheidene Leistungsbilanz. Projekt wurde gemäss Netzwoche /SIMAP für 102m CHF im 2017 (!) vergeben:
https://www.netzwoche.ch/news/2017-11-27/novo-business-consultants-erneuert-alv-auszahlungssystem?utm_source=chatgpt.com
Es erschliesst sich einem Laien wie mir nicht, was an einer simplen Taggeldauszahlung so komplex sein kann. Alle Versicherer – inkl. die staatliche Suva – rechnen monatlich zehntausende von Taggeldern ab. Die „Features“ in den dafür notwendigen IT-Systemen (UVG, Krankentaggeld) gelten in Fachkreisen als eher trivial.
Donald Trump beurteilte das Können von Schweizer Beamtinnen schon vor Monaten, innerhalb von Sekunden, nur am Telefon. Schweizer Hirnis brauchen harte Schläge auf Eier, Rübe und Portemonnaies dazu. Und nach Jahren kommt Message an, manchmal vielleicht.
Bei diesen Referenzen vom Bund: Ich freue mich auf die E-ID und das Patientendossier. Das wird sicher ein Hit.
Tja, ich hatte mich damals für die Projektleiterstelle beworben. Leider war ich mit 50 zu alt und zu teuer. Da haben billigere Übernommen. Mich freuts nun, dass sich die Einsparungen beim Personal so richtig ausbezahlen. Das kommt, wenn man unerfahrene, billigete einstellt.
… bejobt, damit man sie nicht als arbeitslos ausweisen muss.