Julius-Bär-CEO Stefan Bollinger und sein neuer Chief Risk Ivan Ivanic geben den Tarif durch: Keine neuen PEPs mehr.
Der Marschbefehl an die Front ist die Folge schwerer Versäumnisse in den letzten Jahren. Allein mit René Benko und zwei weiteren Immo-Tycoons haben die Bären gegen 900 Millionen verlocht.
Die Finma führt ein scharfes Enforcement-Verfahren durch. Mit dem Verbot, neue Politically Exposed Persons bei sich aufzunehmen, versucht die Bär-Spitze, zukünftige Risiken einzudämmen.
„Wie bereits früher kommuniziert, hat Julius Bär im Sommer 2025 überarbeitete Leitlinien zur Risikobereitschaft eingeführt“, sagt eine Sprecherin.
„Zu Details oder einzelnen Kunden können wir keine Stellung nehmen.“

Die Kundenberater mit grossen Klienten laufen Sturm gegen die frische Weisung, insbesondere in der Region Middle East. Dort will die Julius Bär wie alle Privatbanken besonders zulegen.
Jetzt sehen die Private Banker schwarz für ihren Erfolg und ihren Bonus. Das Onboarding-Verbot trifft nämlich nicht nur die PEPs, sondern auch deren Umfeld.
Selbst entferne Verwandte und Bekannte des jeweils Berühmten würden dem Bannstrahl von Bollinger und seinem Ivanic zum Opfer fallen, sagt eine Quelle.
Bestehende heikle Kunden, die bei einem nächsten Skandal die Bär-Reputation weiter belasten könnten, dürfen nur noch maximal 5 Millionen frisch zur Schweizer Bank bringen.

Die Umsetzung der Direktive verläuft offenbar chaotisch. „Keiner weiss, welche Länder auf der schwarzen Liste sind“, sagt ein Insider. Der VR der Julius Bär würde erst im Sommer über das weitere Vorgehen entscheiden.
Die Hauruckübung könnte mit der Finma-Untersuchung zusammenhängen. Gestern gab die Bär bekannt, dass sie den Ex-Finma-Boss Urban Angehrn in den VR holt.
Dieser trat vor gut 2 Jahren zurück. Er soll der Bär gegen die scharfe Behörde zur Seite stehen.
Ist so.
Wenn man von den PEP’s die ganzen Kriminellen rausfiltert, bleibt halt nix mehr übrig.
Andere Banken werden sich darüm kümmern. In der Zwischenzeit ruinieren wir 100 Jahre erfolgreiches Banking, auf Geheiss anderer Länder, mittels vorauseilenden Compliance- und Risk Zwergen. Die ebenfalls keine Schweizer sind.
„Erst kommt das Fressen, dann die Moral.“ meinte der bekannte Brecht; Verhungert ist er ja nicht.
Offenbar wissen wir Schweizer vor lauter Fressen nicht mehr, wer das Fressen bezahlt. Mit vollem Bauch moralisiert es sich ganz wunderbar. Wenn’s dann ausgeschi… wurde und die Magensäfte nach Nachschub schreien, aber das grosse Fressen ausbleibt, dann fängt das Geschrei an.
Vergraulte Kunden zurückholen ist viel aufwändiger, als bestehende bei der Stange halten. Berufsleute machen diese Erfahrung, manchmal schmerzhaft, MoralPolitiker glauben dass ihr Gehalt der Staat bezahlt.
Wir wissens besser
Ex-Finma-Boss Urban Angehrn sammelt fleissig Mandätli, auch bei Partners Group ist er auf der Payroll! Scheinbar ist FINMA internes Wissen gefragt!
Aber versteht er etwas von Banking?
Mein Bruder ist Gemeinderat in einem kleinen Dorf im Berner Niemandsland. Muss ich nun mein Konto schliessen?
Bemühen Sie sich nicht, das erledigt schon die Bank für Sie. Da fällt mir ein: mein Nachbar hat vor längerer Zeit mal während ein paar Wochen ein Poster mit einer politischen Meinung aufgehängt. Hoffentlich erinnert sich keiner mehr daran, sonst bin ich auch bald mein Konto los.
Gemeinderäte dürfen sich weiter um Veloständerprobleme kümmern und bei der lokalen Raiffeisenbank oder Kanalbank an der GV eine Bratwurst konsumieren. Sie sind für Banken irrelevant und weit weg von PEP
Wenn man nicht weiss was man macht, macht man am Besten gar nichts.
Guter Schritt der Bär. Es zeichnet sich ein Lerneffekt ab.
PEPs seriös onboarden und monitoren kostet viel Geld. Jetzt wo es die internen Bestimmungen nicht mehr zulassen haben plötzlich viele RMs PEPs in der Pipeline 😉 Va die Middle East RM sind schon immer grosse Bullshitter gewesen. Da lachen ja die Hühner
so ein Stronz! – wo bring ich jetzt meine ganzen Milliarden unter?
PEP = Politically Exposed Persons
Nicht „ Politically Exposes“ Persons
Hässig dachte halt schon wieder, wie er sich in Szene setzen kann.
No problem, UBS Asset Management nimmt alles! Seit eh und je…. Due diligence wird auf Biegen und Brechen durchgedrückt.
Middle East mag aufschreien, aber die Revenue-Musik spielt in Fernost. Und dort wimmelt es von PEPs, die ihr Freudeli an Schweizer Banken haben. Zeit, sich warm anzuziehen. Die HK/SG RMs fackeln nicht lange.
Da wird die feine Bank ganz schön mit sich selber beschäftigt sein. Kein Stopp ohne Clean-up der bestehenden PEP Kunden. Zeit für ein Komittee, bei dem alle dabei sein wollen, die Wichtigsten vergessen gehen und niemand Verantwortung übernehmen will. Das wird ein Debakel.
Das tönt nach JB Wealth & Tax Planning.
Das ist in der UBS seit vielen Jahren so.
Das stimmt nicht.
Am Ende setzen sich die einflussreichsten RMs durch.
Compliance kann das nicht stemmen. Zuviele MDs und MDSAs ohne fundiertes Know-how.
So arrogant, mit Titeln und Auszeichnungen umzugehen, wären
wir Schweizer Bünzli und Boomerli mit Sicherheit nie gewesen!
Kann JB überhaupt Bank?
„fast, FAST“; jeder Walliser der es zu etwas gebracht hat oder es zu etwas bringen will muss irgendwie POLITISCH vernetzt sein…
Konsequenz Bankkonto?
Es wird nie und nimmer nur Weissgeld gebracht; wäre ja langweilig und unrentabel!
Wo werden denn die Milliarden und aber Milliarden der Drogenkartelle gewaschen?
Bei welchen Banken? Delaware in den USA hört man immer. Und da greifen die US Strafverfolger und Steuerbehörden nicht ein?
Es wird Schmiergeld gezahlt dass sich die Balken biegen! Oder etwa nicht? Dort könnte doch der Obermacker Trump durchgreifen???
„dürfen nur noch maximal 5 Millionen frisch zur Schweizer Bank bringen“ – Ist das sonst nicht das Minimum um überhaupt ein Konto dort zu eröffnen? Frage für einen Freund.
Als Normalsterbender ist halbe Kiste minimum gewesen….bis vor kurzem.
Money Money Money must be funny….
….in the „Fuessvolks‘s“ world…
Mach fleissig Euromillions….
Eine halbe Kiste musstest vorher ja bringen! Sicherlich nicht von den reichern Arabern!
Jedoch: von wo das Geld stammt am Golf; denen ist dies ja egal…,
Sprich, sie waschen es weiter, wofür bei uns es keine strikte Regeln gibt; wenn 500mio im Anflug sind, dann machen alle ein Auge zu, da jeder, der involviert drin ist, sein Portemonnaie füllt und die Klappe hält! Existiert und wird immer existieren, egal gegen welchen Auflagen.
1. Warum hat die Benko-Affäre nun Folgen für PEPs? Benko war kein PEP, somit wäre dieses Malaise sogar mit der neuen Regelung geschehen.
2. Ich verstehe die ME-Kundenberater: Dort ist jeder der ein bisschen Kohle hat ein PEP. #daslaessttiefblicken
Bei Hässig gilt:
Egal was man tut oder entscheidet, es ist immer falsch.
Der belgische Premiär hat es in Davos offen gesagt, … früher waren wir glückliche Vasallen, jetzt sind wir unglückliche Sklaven. Als Europa noch Vasall war und am Tisch saß und Krümmel bekam, ging es selbst der Schweiz gut, … doch jetzt ändert sich das. Die USA tun alles was sie EUropa verboten haben. Alle Europäischen Finanzplätze einschließlich CH haben ausgedient, … RUssen, Chinesen, Araber, Inder, alle werden früher oder später ihr Geld abziehen, und alles nur wegen der Speichellecker in Brüssel und Bern.
Wenn die Schweiz PEPs will müssen die Banken von der Politik beschützt werden. Daher braucht es eine starke Armee wenn man einen unabhängigen Bankenplatz haben will, ansonsten man gar nicht ernst genommen wird.
Es ist wie im Privaten das ich erlebt habe: Ein kleiner Junge sagte etwas wichtiges und interessantes zu zwei Erwachsenen (Verwandten). Die Erwachsenen ignorierten den kleinen Jungen. Nach einer gewissen Zeit sagte einer der Erwachsenen das gleiche was der Junge sagte. Der andere Erwachsene sagte, „das ist aber wahr“.