Serge Fehr hatte eine zündende Idee. Der Schweiz-Chef der Nobelbank Lombard Odier führte das „Hot towel“ ein.
Ein heisses Handtüchli für die betuchte Kundschaft, wenn diese in Zürich über die Türschwelle des Ableger am Utoquai tritt.
Willkommen im Lombard-„Maison“, heisst es dann. Man ist keine Bank, sondern ein „Haus“ der Künste – wie die berühmten Schweizer Uhren-Manifakturen.
„Seit Covid bieten wir Kunden bei Bedarf die Möglichkeit, sich die Hände zu reinigen“, sagt ein Sprecher zur Handtüchli-Aktion. „Gerade im Winter ist das nichts Ungewöhnliches.“
Der Begriff „Maison“ stehe „schlicht für einen sehr individuellen, massgeschneiderten Ansatz in der Kundenbetreuung“.
Der Erfolg habe sich bis jetzt nicht eingestellt, sagt ein Kritiker.
Allein das lange Warten der Kunden – diese zahlen hohe Gebühren für die Lombard Odier-Services – auf den Jahrensend-Auszug sei kein Qualitäts-Merkmal.
Erst am 8. Januar erhielten die Klienten die Übersicht übers zurückliegende Jahr. Die Konkurrenz sei deutlich schneller, so der Insider.
„Die Zustellung erfolgt im branchenüblichen Zeitrahmen“, findet der Lombard Odier-Sprecher. „Falls du konkrete Hinweise hast, schauen wir das gerne an.“
Serge Fehr, der bei der CS im Private Banking aufgestiegen war und dann von den Genfer Lombard-Partnern als neuer Hoffnungsträger geholt wurde, hat intern den Namen „Sonnenkönig vom Utoquai“.
Er legt den Fokus auf die „Client Experience“. Mit mehr „Hospitality“ würde sich üppiges Geld mit den reichen Kunden verdienen lassen.
Das Problem laut der Quelle: Die von Fehr beim Ex-Arbeitgeber CS abgeworbenen „Stars“ würden nicht wie gewünscht frische Klienten mit neuen Millionen an Land ziehen.
Und jene Kunden, die zur Lombard Odier wechselten, litten nicht nur unter den hohen Gebühren, sondern müssten mit MyLO, dem Online-Banking der Bank, auch noch selbst arbeiten.
Mit einem „unausgereiften“ Werkzeug, findet die Quelle.
Serge Fehr investiert derweil ins Interieur – sein eigenes. Er liess sich sein Büro komplett neu ausstatten. „Es gab keine zusätzlichen Ausgaben der Bank“, meint dazu der Sprecher.
Gerne gratis Froschschenkel, Schnecken und Enten-Stopfleber. Sonst werde ich kein Kunde der Franzosen.
Also, ich mag die Gänsestopfleber lieber.
Bei den Schnecken sind die Weinbergschnecken im Moment rar. Aber Lombard Odier hat sich einen schönen Vorrat an köstlichen Wegschnecken zugelegt, so dass Ihrem Glück nichts im Wege stehen sollte.
Offenbar wurde im Geografieunterricht nicht besonders aufmerksam zugehört — zur Erinnerung: Genf liegt in der Schweiz. Lombard Odier ist eine Genfer, also eine Schweizer Privatbank.
Und was die Froschschenkel betrifft: Kulinarische Stammtisch-Klischees ersetzen weder Fakten noch Argumente.
Lieber weiße Tuechli als rote Söckli !
Die von der CS haben noch nie geliefert, wen überrascht das also?
Serge Fehr ist ein total überschätzter Schönsprecher aus der Westschweiz. Das mit den edlen Büromöbeln hat er wahrscheinlich noch
von seinem ex. Chef dem Papierschweizer und Porsche Fahrer Ueli
Körner gelernt. Lombard Odier wird es nicht vorwärts bringen.
Niemand braucht doch diese Bank in Zürich…
Ich verstehe nicht, wieso Kunden dieses Luxuspampering günstigeren Gebühren für Private Banking vorziehen. Verwöhnen können sie sich ja selber, und zwar so, wie sie selbst möchten.
Er macht genau das gleiche wie bei der CS… Dort gab es die berühmten „Service Excellence“ Awards, wenn man mit gutem „Hospitality like“ Service Kundschaft beglückt hat. Als Belohnung durfte man dann mit den anderen Gewinnern mit ihm essen gehen…
Haus der Künste! Ich lach mich krumm.
Haus der miserablen Performance und völlig überhöhten Gebühren wohl eher! 🤣
Darum verlieren sie (fast) alle institutionelle Mandate. Hauptsache die miese Performance ist in tolle Stories verpackt.
früher brachten mich Ihre Lombard-Odier-Kolumnen wenigstens noch zum Lächeln — heute wirken sie wie der Versuch, aus Belanglosigkeiten Schlagzeilen zu machen.
Warme Handtücher? Ein neu eingerichtetes Büro? Ernsthaft?.
Hört sich fast so an… als hätten sie über Lombard Odier und Herrn Fehr wirklich nichts zu sagen…
Das mit dem heissen Handtüechli gab es früher bei der Swissair auch!
Es zeigt sich erneut, zu was für doofe Handlungen führende Banker fähig sind. Handtüchli für die Kunden. Grotesk und lächerlich!
vermutlich um die Tränen abzuputzen wenn Sie die Performance sehen…
Jedem Mitarbeiter seine Minibar. Und weiche Kissen auf den Stühlen. Sowie eine Begrüssungskarte persönlich für jeden Kunden beim Besuch vor Ort. Kreativ. Ist LODH unterwegs zu einer Bank mit ‚Rotlicht‘ Abteilung? Hoffentlich nicht.
8. Januar ist schnell, wenn ich das so vergleiche.
Gibt es die Bude in Zug eigentlich noch? Da herrscht tote Hose, nicht spürbar am Markt.