Die Aktie der UBS krachte letzte Woche zusammen. Die Anleger schmissen die Papiere nach dem 8-Milliarden-Gewinn auf den Markt.
Die Bank hat viel zu hohe Kosten.
Das soll sich jetzt ändern. Ende Monat gibts einen letzten Bonus – danach die Kündigung.
Hunderte dürfte es treffen, wenn nicht Tausende.
Sie landen im „Coach“-Programm: Bis 12 Monate Zeit für eine neue Stelle intern oder draussen. Danach heisst es Arbeitsamt.
Der Crash bei der Aktie spricht Bände. Die UBS hat viel zu hohe Kosten.
Auf jeden Franken, den die letzte Schweizer Grossbank einnimmt, entstehen Kosten von 85 Rappen.
Bei Konkurrentin ZKB sind es 55 Rappen. Welten liegen zwischen den zwei Banken.
Auch wenn der Vergleich – hier globale UBS, da lokale Kantonalbank – hinkt, ist die Folge klar: Die UBS muss sparen.
Die Fitnesskur trifft einen Multi, der selbst im Kerngeschäft Private Banking ausser Tritt gerät. Dort also, wo die UBS weltweit die Nummer 1 ist.
Im Israel-Geschäft sind die beiden obersten Chefs gegangen. Vermutlich nicht freiwillig.
Sie rapportierten an Europa-Chefin Christine Novakovic, genannt Christl.
Die Israel-Topshots, ein Mann und eine Frau, hatten erst vor gut 3 Jahren das Steuer übernommen. Sie sollten die Lücken durch anhaltende Kündigungen rasch stopfen.
Bei den Zwei handelte es sich um Rückkehrer, die von der alten UBS zur CS gesprungen waren. Der Auftrag an das Duo lautete: Holt uns die Reichsten der Reichen im gelobten Land.
Israel gilt als absoluter Wachstumsmarkt, die dortigen Hightech-Firmen schaffen Neu-Milliardäre, die für jede Vermögensverwalterin die lukrativste Kundschaft darstellt.
Ausgerechnet dort schafft es die UBS nicht, endlich durchzustarten. Dass sie auf eine alte CS-Crew setzte, die jetzt bereits wieder von Bord ist, hat sich offensichtlich nicht bezahlt gemacht.
Einmal mehr steht die UBS in Israel vor einem Neuanfang. Christl Novakovic, die an Iqbal Khan rapportiert, ist endgültig gefordert.
Gleiches zeigt sich im Indien-Business. Auch der Subkontinent zählt zu den Boom-Zonen des Planeten, auch dort schiessen die Neo-Millionäre und -Milliardäre wie Pilze aus dem Boden.
Doch just die grösste Privatbank der Welt, die UBS, macht durch Flugwetter von sich reden. Der ebenfalls von der CS gekürte Team-Chef Jan Carlo Martinussen ist History.
Er gehört seit letztem November zur Crew von Konkurrentin EFG. Hintergrund ist der UBS-Entscheid, das Offshore-Business mit vermögenden Indern aus Zürich heraus dichtzumachen.
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Wer konnte hatte eh schon frühzeitig gehandelt
Die UBS entlassen sollte positiv denken. Jetzt ist die Zeit im Leben ausser Arbeiten etwas zu erleben. Flug einfach nach Pattaya Thailand. In der Villa Germania hat es noch freie Zimmer. 20% Rabattcode: Loomit-IP
Bist du es Palfner, oder Papers?
Meine Name iste Ermotti.
Thailand / Villa Germania? Woe, das ist genau der Platz, wo ich als letzes hingehen würde, wenn ich pensioniert wäre. Aber danke für das Angebot.
Wenn man schaut wie es auf dem Arbeitsmarkt steht🥲.
Die fetten Jahre sind vorbei.
Sie sind überbezahlte Verkäufer, denken aber sie seien „Master of the Universe“.
Willkommen in der Realität
Hey Luki, es werden mindestens 5‘000 Jobs bei der UBS gestrichen, jedes Kind weiss das.
Willst Du jetzt wirklich für jeden einzelnen Fall eine Story schreiben und Dein Entsetzen kundtun? Come on!
Und wenn die UBS nicht entlassen würde, käme auf IP ein Bericht dass die UBS viel zu viele Mitarbeiter hat nach der Migration…
Sorry, Kinderchen: Die UBS müsste mindestens 20’000 Stellen abbauen!
Was sollen die +/- immer gleichen Artikel zur UBS? So wie ich das verfolge, ist die Bank auf Kurs und macht das, was der denkende Mensch von ihr erwartet. Es kommt gut.
Wer konnte ist eh schon weg.
Stimmt, bin schon weg und mehr als glücklich
Israel war nun jahrzentelang ein Mauerblümchen (keine Spur von „Wachstumsmarkt“). Alle etwa drei Jahre werden die Chefs ausgewechselt. Völlig uninteressant. Indien war noch keine einzige Sekunde lang ein „Business“.
Es ist nun wirklich an der Zeit grosszügig abzubauen!
Dass Entlassungen nun erfolgen müssen, ist keine Überraschung und kein Skandal, sondern schlichte Konsequenz.
Betriebswirtschaftlich war der Schritt seit dem Deal vorgezeichnet. Wer jetzt Empörung spielt, ignoriert die Realität der Integration.
KKKS (Katastrophen KKS) kann ja trösten. Mit Ihren überzogenen EK-Träumen, werden es noch mehr Tränen zum trösten geben – dann wenn die UBS die Schweiz verlässt – auch dies i.P…. wie eingangs erwähnt, längst überfällig.
Komm. Jeder Banker 50+ ist saniert. Hatte Top Löhne, Top Boni, eine BVG Verzinsung wie aus dem Märchen und dann noch 12 Monate Abschiedsprogramm bei vollem Lohn. Die können sich alle pensionieren und den Rest des Lebens geniessen.
Aus der UBS selbst wird nix schlaues mehr. Ist ein Selbstbedienungsladen für Restbanker und wird das auch bleiben.
Du hast leider keine Ahnung!
Jeder Banker 50+ ist saniert???
Stimmt nicht ganz Palfi! In der Regel ist es zutreffend, dass Mitarbeiter im Backoffice (Support-Funktionen, Abwicklung)
weniger Lohn erhalten als im Front Office (Vertrieb, Handel), da Letztere direkt umsatzverantwortlich sind. Front-Office-Jobs bieten höhere Boni, während Backoffice-Gehälter stabiler, aber niedriger sind, also!
Genau, und davon ganz viel!🤣
Ja klar. Der Ferrari, Aphro und Schnee, Chalet im Engadin, das Pferd der Tochter, die rus.Geliebte und schliesslich die Scheidung haben ein ziemliches Loch hinterlassen..
aber es war geil – davon können die Jungbanker nicht mal träumen…
Es gibt ein Leben nach der UBS. Das möchte ich allen sagen, die diese Bank verlassen müssen oder wollen. Die UBS (SBG) war ein grossartiger Arbeitgeber, der mich als jungen Mann gefördert hat. Viele Skills, die ich dort erlernte kann ich heute noch brauchen als Frührentner, der immer noch arbeitet. Ihr werdet einige Kollegen* vermissen, aber viele neue kennen lernen. Das Wort Bonus wird aus eurem Wortschatz verschwinden und das ist gut so. Der Schaden, den diese Politik angerichtet hat, ist um Welten grösser als der Nutzen. „Good luck“ allen, die bleiben wollen, müssen muss keiner.
Vielen Dank für Ihr sehr konstruktives und einfühlsames Kommentar!
Wir Aktionäre warten darauf dass die UBS dafür sorgt dass der Kurs und die Dividende steigt
@Aktionär
Die Dividende steigt in Dollar und der Dollar fällt zum Schweizer Franken. Dass die UBS die Dividende in US Dollar zahlt finde ich anmaßend!
Man lese einfach mal wieder „ Bank, Banker, Bankrott“ von René Zeyer.
Er beschreibt herrlich die wirkliche Welt der Finanzunternehmen.Kurz:die Bank gewinnt immer,der Kunde nur,wenn er viel Glück und vor allem viel Teflon hat, um sich vom inhaltsleeren Geschwafel der Banker nicht einlullen zu lassen.
Solche Typen konnten sich viel zu lange bei UBS und vielen anderen halten- also endlich raus mit ihnen auf die Strasse,wo sie wirklich hingehören und wo sie nun von ihren verdienten Millionen leben sollen. Wetten, dass keiner der Typen auch nur einen Franken in ihre Finanzprodukte investiert?!?
Die UBS hat 20‘000 IT-Inder unter sich und trotzdem Kosten von 0,85.
Die ZKB hat Kosten von 0,55 ohne Inder.
Entweder geht diese Theorie nicht auf. Oder der Rest verursacht noch immer zu Kosten. Da hilft es auch nicht wenn die Inder gratis arbeiten.
Dani, echt jetzt? Ist dir nichts besseres eingefallen?
Die paar IT Hanseln spielen im Vrgl. zu MD, GMD gar keine so grosse Rolle.
Die Schweiz ist/war overbanked.
Die UBS ist overmanaged, vor lauter GMD, MD, ED, D,AD. Wenn das Organigramm die Lohnsumme darstellen würde, wär’s wahrscheinlich eine umgekehrte Pyramide.
ja, das risk taking muss natürlich entlöhnt werden.
Herrlich!
Wir suchen noch Logistiker mit Staplerschein. Bei guten Referenzen auch ungelernt. 12×4500. Zuverlässig, exaktes Arbeiten.
Tausende von UBS Mitarbeitende müssen die Bank UBS verlassen.
Die Verwaltungskosten sind viel zu hoch.
Die Cost-Income-Ration der Zuger Kantonalbank dürfte wieder zwischen 40% bis 45% liegen, UBS über 80%.
Ich habe 32 Jahre bei dieser Bank gearbeitet und bin 2021 in freiwillige Frührente gegangen. Das war gut so, denn wenn ich sehe wie es heute in dieser Bank zu und her geht, muss ich sagen, es ist nicht mehr wirklich meine Bank. Der Mitarbeiter wird ausgepresst wie eine Zitrone, die ehemalige gute Mitarbeiterkultur ist verloren gegangen, die Zeit als der Mitarbeiter noch geschätzt wurde ist verloren gegangen. Heute zählt nur noch Profit, Profit und nochmals Profit. Schade für diese einst tolle Bank.