Marode Kraftwerke, uralt, schlecht unterhalten, ständig kollabierend – und die Hälfte Kubas in stromloses Dunkel versinken lassend:
Auswirkung der US-Handelsblockade.
Einstellung des interurbanen und des städtischen öffentlichen Verkehrs: Blockade!
Der Tourismus bricht zusammen, Hotels werden evakuiert, die wenigen Gäste umverteilt: Blockade!
Inzwischen fehlt sogar Flugbenzin; auftanken auf den internationalen Flughäfen unmöglich. Der Todesstoss für den Tourismus. Blockade!
Die Insel stellt kaum mehr etwas selbst her, alles muss importiert werden: Blockade.
Die tropische Insel muss über 90 Prozent der Lebensmittel importieren, während sie bis 1959 Nettoexporteur von fast allem war (nicht nur Zucker): Blockade.
Benzin gibt es, wenn überhaupt, nur noch in US-Dollar: Blockade.
Der grösste Teil der noch existierenden kubanischen Wirtschaft gehört einem militärisch-industriellen Komplex namens GAESA.
Eine Dunkelkammer unter Kontrolle des Militärs, Quelle unkontrollierter Korruption: wegen der Blockade.
Jede politische Opposition wird unbarmherzig unterdrückt, Demonstranten zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt: Einheit gegen die Blockade.
Überhaupt: Seit mehr als 60 Jahren bestraft die grösste Militär- und Wirtschaftsmacht der Welt eine kleine karibische Insel mit einer grausamen Blockade, ohne die paradiesische Zustände ausgebrochen wären.
What a bullshit, würde US-Präsident Trump für einmal zu Recht sagen. In den Jahren des Handelsembargos wurden Milliarden und Abermilliarden von Dollar aus dem ehemaligen sozialistischen Lager, von der UdSSR und anderen Staaten, in Kuba verröstet.
Nach dessen Zusammenbruch wurde Venezuela zum neuen Sugar Daddy, der Milliarden in Kuba versenkte. Sie alle verschwanden spurlos.
Versickerten, wurden missbraucht, schlecht investiert, geklaut.
Aber wie die Schweiz für Uhren, Schokolade und Banken steht, symbolisiert Kuba Fidel, Che und der revolutionäre Kampf gegen die grausame Blockade.
Die Schweiz ist in Wirklichkeit ein Pharmaland mit angeschlossenem Finanzplatz und stabilen KMU als Rückgrat der Wirtschaft.
Kuba ist in Wirklichkeit ein aus Unfähigkeit der ideologisch verblendeten Funktionäre heruntergewirtschaftetes Land, das mit der opción cero, der Nulloption, in die Steinzeit zurückkehren soll. Selbstversorgung und Tauschhandel.
Dabei ist die ewige Leier der Blockade eine Propagandalüge. Die USA sind nach Spanien und China der drittgrösste Handelspartner Kubas bei Importen.
Seit Jahren ist der Import von Lebensmitteln und Agrarprodukten wie Geflügelfleisch, Milchprodukte oder Reis sanktionslos möglich.
Kuba gibt im Schnitt mehr als eine halbe Milliarde Dollar jährlich in den USA dafür aus. Inzwischen wurde aufgegeben, die Produkte umzupacken, bevor sie zu staatlichen Monopol- und Mondpreisen an die Bevölkerung verkauft werden.
Trotz Blockade sind die Überweisungen der Auslandkubaner, vor allem aus den USA, die grösste Einnahmequelle des Regimes. Nur die Transaktionskosten sind etwas höher als normal.
Das Geld müssen die Kubaner dann in Staatsläden ausgeben. Kühlschrank, für 200 Dollar aus Panama importiert, Verkaufspreis bis zu 2’000 Dollar.
Ein Regime, dass seine Legitimation aus einer Lüge bezieht, ist zum Untergang verurteilt.
Indem Trump den Ölhahn zudreht (von 37’000 Barrel pro Tag aus Mexiko, Venezuela und Russland im Jahr 2025 auf weniger als 3’000 Barrel pro Tag seit Januar), treibt er die fassungs- und ideenlosen, verfetteten Führer der degenerierten Revolution an den Rand des Zusammenbruchs.
Und wohl darüber hinaus.
Präsident Miguel Díaz Canel kramt einen alten Notfallplan von Fidel Castro aus dem Jahr 1990 hervor, die graue Eminenz Raúl Castro (94) wird wohl noch den Untergang der von seinem Bruder und ihm so glorreich gewonnenen Revolution erleben.
Ja, dann kommen die Exilkubaner und die Yanquis wieder. Alles besser als weiter so, ist inzwischen die Meinung der Mehrheit der leidenden Kubaner.
Kuba soll so bleiben wie es ist. Alle Veränderungen wären ein Verrat an den Kubanischen Zigaretten und dem Kubanischen Rum.
Ich schwör übrigens auf die Kubanischen «Constellation»-Zigarillos von Villiger. Humor haben die Villigers, das muss man ihnen lassen.
Villiger und Constellaton Zigarillios selber googeln, den Link würde Lukas zensieren.
Bizarrer Artikel. Natürlich ist diese völkerrechtswidrige Blockade der Hauptgrund für die Wirtschaftskrise. Was glauben Sie, wie es der Schweiz mit einer solchen Blockade ergehen würde? Na?
Jaja, auch die Medienleute von heute (die meisten zumindest). Aus jeder Ecke (Politik/Medien et al) wird das neue Leitbild der CH der Zukunft orchestriert insinuiert oder gleich offen gelebt und verkündet.
Geboren um zu kriechen. Bitte schauen Sie weg und gehen sie weiter.
An was erinnert das nur…
-zu wohlstandsverwahrlost und ich,ich,ich-
lieber herr Rene Zeyer Betreiber von http://www.zackum.ch eine Medienseite (alles alleine ohne subvetoinen= sie sind frmich (und andere) der beste Hournalist in der Schweiz. Eiegentlich leider…weil alles andere mutlos (Fremdwort für sfresd.ch) ich mag sie und wie sie scghreiben (auch in der weltwoche uind nzz) oder 20stunde.ch 🙂 sie haben auch wissen UND (extra gross geschieden) Humior bitte weiter so und nie NIE 🙂 aufhörebn
Es nähme mich Wunder woher der Verfasser sein Wissen hat, ich denke mal nicht aus Kuba.
Für mich fundamentallos.
Sehr zutreffend dargelegt im Beitrag. Habe selber das Land zweimal längere Zeit bereist.
Musste als Notfall in ein Spital. Hervorragende ärztliche Arbeitsleistung, die Infrastruktur jeoch völlig veraltet.
Am Strassenrand warten Menschen auf irgend ein Transportmittel, das sie mitnimmt.
Die menschliche Herzlichkeit hat mich völlig überrascht. Teilweise sprechen die Einwohner Deutsch, da diese Menschen früher in der DDR arbeiten mussten. Die spanische Sprache ist in Cuba unerlässlich.